Studenten intervenieren: HUmboldt Universität in Humbug-Sanatorium umbenennen

Wir sind zur Abwechslung einmal mit einer Initiative an der Humboldt-Universität einverstanden. Die Initiative, die sich Intervention nennt, will die Universität umbenennen. Das unterstützen wir und haben wir auch in der Vergangenheit bereits unterstützt. Wir haben damals Humbug-Universität vorgeschlagen, angesichts der neuesten Entwicklungen, auf die uns ein Leser von ScienceFiles aufmerksam gemacht hat, schlagen wir nunmehr: Humbug-Sanatorium, vielleicht auch Haus am Zauberberg vor.

Lann HornscheidtEin Insasse des Humbug-Sanatoriums nennt sich Lann Hornscheidt und möchte mit „Sehr geehrtx Profx. Lann Hornscheidt“ angesprochen werden. Warum auch nicht, schließlich ist jeder im Humbug-Sanatorium anders und warum soll man den einen nicht mit Profx und den anderen mit Prefx ansprechen? Wenn es bei der Heilung hilft…

Lann Horscheidt wird von Steuerzahlern finanziert, um im Humbug-Sanatorium zu „visualisieren“, um „w_ortungen“ zu betreiben und um zu „intervenieren“. Es ist eben dieses Intervenieren, bei dem wir uns mit Lann Hornscheidt treffen, denn Lann Hornscheidt scheint die Feder der Studenten zu führen, die sich berufen fühlen, kritisch wie sie sagen, zu intervenieren, zu intervenieren, um die Humboldt-Universität umzubenennen.

Und es ist die Begründung zu diesem Lann Horscheidtschen Intervenieren, die uns veranlasst hat, die Umbenennung der Humboldt-Universität in Humbug-Sanatorium zu unterstützen.

Deshalb nunmehr die Studixe und Profixin im O-Ton und mit einer Vorabwarnung: Wer nicht in der Lage ist, große Mengen prätentiösen Unsinns zu verarbeiten und befürchtet, dass sein Intellekt leiden könnte, wenn er mit allzuviel behandlungswürdigem Quatsch belastet wird, der soll die nummerierten Absätze meiden und sich auf unsere eingerückte Übersetzung der jeweiligen Textpassage beschränken.

(1) Humboldt ist ein Name, der in der „hegemonialen deutschen kollektiven Erinnerung einen besonderen Platz einnimmt“.

Unsere Übersetzung: Wer Humboldt gut findet, ist ein hegemoniales Schwein, denn Humboldt hat einen besonderen Platz in der „hegemonialen deutschen kollektiven Erinnerung“. Sie kennen doch die hegemoniale kollektive deutsche Erinnerung, das ist die Erinnerung, die immer dann kommt, wenn es darum geht, den Erbfeind im Fussball zu schlagen… oder so.

(2) Alexander und Wilhelm Humboldt „verkörpern deutsche (Ideal-)Vorstellungen von Bildung und Wissenschaft“ und werden in „hegemonialen Diskursen verhandelt“.

Humboldt SuedamerikaUnsere Übersetzung: Das kann man nur verstehen, wenn man weiß, dass in Teilen des Humbug-Sanatoriums hegemonial ein Synonym für alles, was schlecht, böse, eben hegemonial ist, ist. Kurz: Alexander und Wilhelm von Humboldt sind Schweine.

(3) Die hegemonialen Diskurse, die Alexander und Wilhelm von Humboldt verhandeln, stellen sie als „kosmpolitische Leitfiguren europäischer Ideen- und Geistesgeschichte, die vermeintlich auf der Grundlage von Neugierde und Weltoffenheit Wissenschaft betrieben“ haben, dar.

Unsere Übersetzung: Die Schweine, die im hegemonialen Diskurs diskursieren, behaupten doch glatt, Alexander und Wilhelm, also diese hegemonialen Schweine aus dem 18./19. Jahrhundert, hätten ein Erkenntnisinteresse gehabt, sich gar für andere Kulturen und Ländern interessiert, was sie schon deshalb nicht getan haben können, weil sie in deutscher Sprache und nicht mit x, innen oder sonstigem Indizierungsmerkmal geistiger Verwirrung geschrieben haben. Tatsächlich sind Alexander und Wilhelm ignorante Schweine.

(4) Alexander stammt aus einer preußisch adeligen Familie. … Seine „Forschung stand in der kolonial-rassistischen Tradition von sogenannten ‚Entdeckungsreisen‘, also die Reisen ableisierter europäischer männlicher weißer Menschen in bereits bewohnte Gebiete und die daraufolgende Proklamation einer ‚Entdeckung‘. Dabei ist hier schon der Gedanke des ‚Entdeckens‘ rassistisch. Wer kann wo was für wen ‚entdecken‘? Die Ergebnisse seiner Forschungsreise wurden zur weiteren Ausbeutung der Kolonien verwendet und dienten zugleich ihrer ideologischen Untermauerung … Alexander schrieb hauptsächlich über Vegetation und Gesteinsarten…“

Unsere Übersetzung: Alexander ist nicht nur ein Schwein, er ist ein adeliges, preußisches Schwein, das in die anderen Länder gereist ist, um sich dort als adeliges, preußisches Schwein aufzuführen und die Behinderten vor Ort noch kleiner zu machen als sie sowieso schon sind. Alexander ist ein nicht behindertes (ableisiert), europäisches, weißes und vor allem männliches Schwein. Und nun zur Beantwortung der Frage: Wer kann wo was für wen entdecken? U.a. Alexander Fleming konnte das Penicillin, also ein Antibiotikum entdecken, das seither in der Behandlung eingesetzt wird. Nun war Fleming ein europäisches, weißes, ableisiertes und vor allem männliches Schwein, weshalb Lann Hornscheidt und ihre Anhänger im Humbug-Sanatorium für sich jegliche Behandlung mit Antibiotika ausschließen. Man will schließlich nichts mit männlichen Schweinen und ihren Entdeckungen zu tun haben. Denn: Antibiotika sind wie die Schilderungen der Vegetation und Gesteinsarten von Alexander Humboldt Versuche, rassistischer, europäischer, weißer, ableisierter und vor allem männlicher Hegemonie die reassistische, ablesierte, europäische, weiße, männliche und sexistische Hegemonie zu sichern.

(5) „Nichtsdestotrotz wird Alexander häufig als Kritiker der Versklavung von Menschen und dadurch als vermeintlich antirassistisch hergestellt. [kein Tippfehler]. Das ist im Kontext seiner Werke und seines Lebens zynisch, denn seine Wissensbildung wurde durch koloniale Ausbeutung ermöglicht…“.

Unsere Übersetzung: Die weißen, ableistischen, rassistischen und sexistischen und sonstistischen Schweine gehen sogar soweit, das weiße, ableistische, rassistische, kolonialistische und sonstistische Schwein Humboldt als Wissenschaftler zu feiern, obwohl seine Ergebnisse nur durch koloniale Ausbeutung der von ihm beschriebenen Vegetation und Gesteinsarten möglich war.

(6) „Wilhelm von Humboldt hat zur „wirkmächtigen pseudo-wissenschaftlichen Legitimation der sexistischen Diskriminierung von Frauen beigetragen, indem er die asymmetrischen Geschlechterverhältnisse naturalisiert, also vermeintlich biologisch erklärt und legitimiert“ hat.

Noch so ein Schwein. Der andere weiße, ableistische, rassistische, kolonialistische, sexistische und sonstistische Humboldt hat behauptet, es gäbe zwei Geschlechter und die seinen verschieden. So ein Schwein.

(7) Wilhelm hat eine „allgemeinmännliche Schulbildung“ eingeführt.

So ein sexistisches Schwein, und wir wussten es immer: Bildung ist scheiße, außer sie wird Mädchen zugedacht.

(8) „Die Rezeption der Werke von Alexander und Wilhelm ent_nennt konsequent deren ableistische-kolonial_rassistisch_sexistische Inhalte“.

Wenn über die Humboldt-Schweine geredet wird, wird konsequent unterschlagen, dass sie ableistische, koloniale, rassistische, sexistische, sonstistische und weiße männliche Schweine sind.

(9) „Die beiden Brüder reihen sich ein in den Kanon der unmarkierten Norm einer Vorstellung des Menschen als ableisiert, männlich und weiß …“

Humboldt ideeDa die beiden Brüder ableistische, weiße, koloniale, rassistische, sexistische, männliche und sonstistische Schweine sind, stehen sie in einer Reihe mit dem, was in Deutschland als normaler Mensch gilt, also mit ableistischen, weißen, männlichen, rassistischen, sexistischen, kolonialen und sonstistischen Schweinen.

(10) „Ihre Wissensproduktion und deren (reale) Wirkungsweise waren und sind darin eingebunden und sie haben ableistische_klassistische_rassistische_sexistische Gewalt unterstützt …“.

Man kann es nicht oft genug sagen: Alexander und Wilhelm von Humboldt sind ableistische, klassistische, sonstistische, rassistische, koloniale, männliche und weiße Schweine.

Und deshalb muss die Humboldt-Universität nach Ansicht von Lann Hornscheidt und ihrer Clique umbenannt werden. Ein Ansinnen, das wir aus voller Überzeugung teilen. Eine Umbenennung in Humbug-Sanatorium scheint uns drigend geboten. Einerseits um die Namen von Alexander und Wilhelm von Humbolt davor zu schützen, weiterhin in den Schmutz gezogen zu werden, und zwar auf Steuerzahlers Kosten. Andererseits, um dem dort real existierenden Wahnsinn Rechnung zu tragen und der absurden Vorstellung, beim Humbug-Sanatorium handle es sich um eine Universität ein für alle Mal ein Ende zu bereiten, am Ende denkt noch jemand, das Humbug-Sanatorium habe etwas mit Bildung zu tun, mit Wissen, mit Philosophen wie Wilhelm von Humboldt, der ein liberales Bekenntnis für eine freie Gesellschaft geschrieben hat (Idee zu einem Versuch, die Grenzen der Wirksamkeit des Staats zu bestimmen), das seinen Teil dazu beigetragen haben mag, dass Deutschland in den heutigen demokratischen Versuch eingemündet ist, jenen Versuch, der wiederum dazu geführt hat, dass Extremisten und X’se es in Positionen geschafft haben, von denen aus sie Personen wie Wilhelm von Humboldt verunglimpfen zu können glauben.

Eigentlich ist das lustig, wenn Personen, die in ihrem Leben bislang noch überhaupt nichts geleistet haben, versuchen, Personen, die auf eine Lebensleistung zurückschauen können, zu verunglimpfen. Es weckt das Bild der neidischen Wanze, die an das Bein des Elefanten pinkelt. Aber der Spass hört da auf, wo diese Personen in öffentlichen Positionen an Universitäten sitzen, in Positionen die der Vermittlung des von den X’sen denunzierten Wissens und nicht der Vermittlung von Hirngespinsten dienen, in Positionen, die von Steuerzahlern finanziert werden.

Deshalb haben wir uns entschlossen, einen Brief an den Kultusminister des Landes Berlin zu schreiben, in dem wir fordern, das Profx Lann Hornscheidt von seinen Pflichten als Profx für Gender Studies und Sprachanalyse mit sofortiger Wirkung zu entbinden (wir entschuldigen uns für diesen sexistischen Verweis), die entsprechende Professur zu streichen und das Geld an Behinderte in Uganda zu spenden. Damit dieser Brief mit dem nötigen Nachdruck und der entsprechenden Ladung Ignoranz-Abschreckung geschrieben werden kann, rufen wir alle ScienceFiles-Leser dazu auf, sich als Unterzeichner an diesem Brief zu beteiligen (Wir veröffentlichen die Namen der Unterstützerauf ScienceFiles.) Wer diesen Brief, den wir vor dem Verschicken ebenfalls auf ScienceFiles veröffentlichen, unterstützen will, der soll uns bitte eine Email schreiben.

Offensichtlich ist Profx Lann Hornscheidt mit dem an Universitäten heimischen Erkenntnisinteresse nicht vertraut und auch nicht in der Lage, den entsprechenden universitären Anforderungen gerecht zu werden, sondern schlicht überfordert und vermittelt deshalb das Bild eines verwirrten Geistes, der seine Position zur Verbreitung von hanebüchenem Unsinn missbraucht.

Die öffentlichen Mittel sind zu knapp, um für derartigen Unsinn aus dem Fenster geworfen zu werden.

Über Michael Klein
... concerned with and about science

45 Responses to Studenten intervenieren: HUmboldt Universität in Humbug-Sanatorium umbenennen

  1. Pingback: [Kritische Wissenschaft] Studenten intervenieren: HUmboldt Universität in Humbug-Sanatorium umbenennen | netzlesen.de

  2. Axl sagt:

    Jetzt bin ich verwirrt, Herr Klein. Ist das nun Satire von Ihnen und Ihren Schergen, oder tatsächlich ernstgemeint?
    Die Postkarte sieht sehr ernst aus. Ist das herrlich! Die entblöden sich wirklich gar nicht. Gleich mal weiterverlinken…

    • Im Zeitalter des Wahnsinns ist Verwirrung ein Zeichen geistiger Klarheit!

      • Axl sagt:

        Danke für das Kompliment. Ich meinte das aber ernst. Habe wirklich erst gedacht, daß der Quark von Ihnen als Realsatire lanciert wurde. Aber die Wirklichkeit läßt sich nicht toppen!

        Leider findet sich kein Autorenverweis. Haben Sie ne Info, ob Asterix mit dahintersteckt? Könnte mir vorstellen, daß sie als Professx etwas aufpassen muß. Wenn Studierixes die Revolution ausrufen, gilt das noch als Folklore; wenn Professsoren (jetzt aber) der Verwaltung auf den Senkel gehen, könnte es informelle Rüffel geben.

        Sehe grade bei Gugl, daß Sie den letzten Revoltenakt ja auch schon gebracht hatten: https://sciencefiles.org/2014/02/14/gesinnungsterror-an-der-humboldt-universitat/

        Hatte in der Folge mit einer betroffenen Studentin aus der Vorlesung, die ich kenne, mich über das Thema unterhalten. Ich hatte ihr gegenüber meine Befürchtung geäußert, daß sie und andere wegen ihrer kritischen Haltung zu dem Rassismusvorwurf an Marx, Kant, Humbi & Co. nun vielleicht gemobbt würden.

        Nö, meinte sie, genau andersrum. Nur die paar Pädagogik/Gender-Studenten, äh, Studierxs (tschuldigung) haben Terror gemacht. Alle anderen im Bereich (also Pädagogik/Fachwissenschaft-Lehramt etc) finden die Genderxs völlig irre.

        Erstaunlich, daß so ein paar bekloppte Hanseln einer übergroßen Mehrheit das Leben schwer machen können.

        Als Ergänzung: 2009/2010 hat der dunkelrote Asta im benachbarten Potsdam einmal angedacht, die dortige Uni in „Karl-Liebknecht-Universität“ umzubenennen, weil Karli den Wahlkreis bei Kaisers zu Hause gewonnen habe. Um das durchzusetzen, sollen nun einfach alle offiziellen Briefpapiere, die man in die Finger kriegt, mit dem Namen versehen werden.

        Hat leider nicht geklappt!

        • master mind sagt:

          „Erstaunlich, daß so ein paar bekloppte Hanseln einer übergroßen Mehrheit das Leben schwer machen können.“

          Ist doch in der Politik nicht anders. Siehe Grüne.

        • schix-te-nix@gmx.lx sagt:

          Liebe Kommilitonen unserer gemeinsamen Sache,

          nach reiflichem Denken durch den Duft WAX und einer Menge Ohropax gegen das Schreien unsere Kritiker bin ich nun mit meinen Vorhaben an das EU-Schiedsgericht gekommen, unsere Universität in „Neuroknax“-Universität umzubenennen. Neuro steht für die neutralen Wissenschaften. Und -knax für das gleichsame Knaxen von Papierbüchern, die die geisteswissenschaften symbolisieren. Die Reform beinhaltet: Inhalte von Uni-Arbeiten ersetzt man durch ein durchgehendes X. Die Wahrheit schreibt man gedanklich rein. Dadurch hat der Profx gleich besonderes Mitwirungspflicht, indem er auch selbst über den Text befindet, gedanklich. Die mühsame Arbeit wird durch Wirstchaftlichkeit ersetzt, wodurch es allen Studenten, egal welcher relgion und Sprache ermöglicht wird, zu studieren. besonders Frauen mit dem Chromsom XXX sind hier besonders erwünscht. Die Physiker sprechen mit für meine Empfehlung besonderen Dank aus. Ich lebe praktisch die Qantenwelt, so ihre Meinung. Denn das X ist die Summer aller Wahrheiten: Es stimmt, vielleicht, oder auch nicht.

          Die EU Kommission hat dies persönlich zur Chefsache erklärt. Man will Kleinigkeiten wie Völkermord, Massenaussterben von Arten, Natur-, Umwelt- und Lebensmittelvergiftung erstmal auf das nächste Jahrhundert verschieben.

          Meine Freunde im DRADIO haben bereits an der Umsetzung ihrer Lyrik gearbeitet, so wurde es im Januar 2014 wikrlich gesendet liebe Freunde. Ich zitiere:
          „Heute muss Lyrik nicht mehr verstanden werden, und braucht keine Aussage“.

          Euer Lyrix von Murx
          Genannt Mister X

          Abschlussarbeit: Sphinx frisst T-Rex auf Ex – Lärmschutz durch Ohropax oder WAX?
          Ereieichbar
          E-Mail: schix-te-nix@gmx.lx
          Leider kein Fax.

          Vereingung:
          Studentiosux paratax ox

          • schix-te-nix@gmx.lx sagt:

            Entschuldigt die Rechtschreibfehler. Der kreative Erguss kennt keine Sprache mehr!

            Schon schlimm wenn man erkennt, dass die Wahrheit manchmal so einfach sein kann, wenn man von der Natur lernt, in ihr liest und kombiniert. Homo sapiens, der vorausdenkende Mensch. Er zeichnet sich dadurch aus, dass er erst denkt, bevor er handelt. Aha.

            Guten Tag.

    • Dr. habil. Heike Diefenbach sagt:

      Kleine Anmerkung:

      mir ist es vorher noch nicht passiert, dass jemand mich als „Scherge“ von Herrn Klein bezeichnet hat – ziemlich befremdlich für mich, diese Vorstellung …

  3. Lann Hornscheidt schon wieder! Diese geisteskranke Person hat schon so Einiges an Irrsinn verzapft. Hab vor kurzen ein Video von ihr gesehen und kommentiert. Das was sie dort präsentiert hat, soll wohl so etwas wie Kunst sein. Da bin ich anderer Auffassung:

    http://karstenmende.wordpress.com/2014/10/04/kunst-oder-wahnsinn/

    • qed sagt:

      Ziemlich wurscht, was Sie als ‚Kunst‘ auffassen. Ich plädiere vor allem dafür, daß ‚Künstler‘ ihren Lebensunterhalt in Zukunft selbst verdienen. Von mir aus auch mit Kunst. Oder gerade damit.
      Wenn ich es richtig sehe, würden dann Tausende von ‚Künstlerinnen und Künstlern‘ an den fett subventionierten Staatsveranstaltungen der Not ausgeliefert. Ich habe für mich beschlosen, damit leben zu können. Es täte mir gut, vom bejubelten, abgefahrenen Stück Theaternutte ultimativ orgiastisch einen geblasen zu bekommen. Sind ja schließlich geschult darin, Theater zu veranstalten. Oder etwa nicht?

      • Ist auch egal, was ich als Kunst betrachte, völlig richtig. Ist halt meine Meinung. Allerdings habe ich begründet, warum ich das kranke Filmchen nicht als Kunst bewerte.

        Nur wäre ich vorsichtig, wenn so eine „Theaternutte“ von so einem Etwas, wie Hornscheidt genderistisch indoktriniert wurde und dann kraftvoll zubeißt…😀

      • Dr. habil. Heike Diefenbach sagt:

        @qed

        so sehr wir hier bei sciencefiles Ihre zweifellos bewunderswerte Sprachkraft schätzen – ich muss Sie doch darauf hinweisen, dass Sie Ihrer Sprachkraft vielleicht nicht immer so, nun ja, sagen wir: orgiastisch Ausdruck verleihen sollten. Dies könnte die Sichtbarkeit der Argumente hinter dem sprachlichen Ausdruck beeinträchtigen, und dann könnte es von abgeneigter Seite schnell heißen; wie!? – das auf einem Wissenschaftsblog und so weiter….🙂

  4. qed sagt:

    Was ist das denn wieder für eine Kreatur?
    „Lann“? Irgend eine sinnfreie Dekonstruktion?

    Zuerst dache ich bei Betrachten des Bildes an ein Alien, das seine Pubertät noch nicht überwunden hat und in der Psychoselbsthilfegruppe vor sich hin existiert und Unzusammenhängendes brabbelt.

    Jetzt weiß ich endlich, was der ‚postikterische Dämmerzustand‘ in der Psychiatrie meint, wenn Epileptiker nach dem Anfall mit ihrem Kot schmieren, Urin trinken und dabei wundersame Formeln sprechen. Der Clip von Karsten zeigt es.

    Oh Herr Gott! Setze doch endlich ein Zeichen!

  5. Sven H. Schillings sagt:

    Ich war vor einiger Zeit durch Zufall auf der Homepage von dieser Dame gelandet. Hatte vorher nur ein Bild gesehen, und war daher davon ausgegangen, daß es sich um einen Mann handelt. Diese HP bestand aus einem kaum lesbaren Kauderwelsch von Gender-Wahn, dem jegliche Logik fehlte. Es ist unglaublich, das man als Steuerzahler diese geistentleerten Professoren auch noch finanziert.

  6. master mind sagt:

    Wenn ich diese Person sehe, Ihre Ergüsse auf Sciencefiles lese und dann noch auf der Uni-Website das hier lesen muss:

    „Professx für Gender Studies und Sprachanalyse am Zentrum für Transdisziplinäre Geschlechterstudien
    Wollen Sie mit Profx. Lann Hornscheidt Kontakt aufnehmen? Achten Sie bitte darauf, Anreden wie
    „Sehr geehrtx Profx. Lann Hornscheidt“ zu verwenden.
    Bitte vermeiden Sie alle zweigendernden Ansprachen wie „Herr ___“, „Frau ___“, „Lieber ___“, oder „Liebe ___“.“

    …kommen mir nur noch 2 Dinge in den Sinn:

    ….Man sollte die Gleichberechtigung von Frauen mit sofortiger Wirkung stoppen und im Anschluss ……*zensiert*…..

    • Dr. habil. Heike Diefenbach sagt:

      @mastermind

      uns kam, als wir das von Profxin gelesen haben, auch allerhand in den Sinn, aber wie in unserem Beitrag deutlich wird, würde für uns als Maßnahme eher (und mindestens) die psychologische Untersuchung beim Amtsarzt einfallen als die Abschaffung der „Gleichberechtigung von Frauen“. Mit Letzterer scheint mir das, was Profxin produziert, nämlich nichts, aber auch gar nichts, zu tun zu haben – schon weil Profxin sich ja nicht als Frau fühlt …

  7. Matthias sagt:

    Es kann nur besser werden, wenn die Feminismus- und Genderkritische Szene bekannter wird.

    Ich emphehle deshalb die Weiterverbreitung dieser URLs:

    Liste des radikalfeministischen Hate Speech:

    http://allesevolution.wordpress.com/2014/02/22/selbermach-samstag-lxxiii/#comment-112353

    Normale Liste mit feminismuskritischen und genderkritischen Seiten:

    http://allesevolution.wordpress.com/2014/04/19/selbermach-samstag-lxxxi/#comment-118618

    Zur Zeit haben typische Blogger der feminismuskritische Szene nur wenige Tausend Zugriffe am Tag. Das reicht nicht, das muss deutlich mehr werden.

    Viele Menschen kennen diese Seiten schlichtweg noch nicht. Darum: Unbedingt weiterverbreiten!

  8. Orwell sagt:

    Warum hat für dieses faktophobe MenschandarstellerX noch niemand einen Antrag zur Einrichtung einer rechtlichen Betreuung gestellt?

    Offensichtlich ist es eine Gefahr für sich und in extremo für andere. Hier sollte man die forensische Psychatrie zur Gefahrenabwehr und zur Ermittlung des Krankheitsbildes und selbstverständlich einer Kur, einmal fordern.

  9. Cpt.Chilli sagt:

    Liebe Sciencefiler,

    herzlichen Dank für diesen herrlichen Artikel, der sprachlich für mich sehr ergiebig war, was man von den hohnscheidischen Sekretionen nun wirklich nicht behaupten kann.

    Zuerst bin ich über „ableism“ gestolpert, was ich nicht kannte und deswegen unter Ablesie in verschiedenen Lexika nachschlug; Fehlanzeige, auch der Pschyrembel gab nichts her. Ebenso wenig die Suchmaschinen, erst als das ‚ie‘ wegnahm, stieß ich auf das Lemma ableism bei der deutschen Wiki. Schauderhaft: Handcapismus, Physikalismus, Mentalismus usw. – selbstverständlich alles Wissenschaft im Rahmen der Disability-Studies. Kommt einem irgendwie bekannt vor, nicht?

    Nebenbei habt Ihr einen hervorragenden Begriff eingeführt: den des Sonstismus (sonstistisch) als umfassender Benennung allen neptistisch (Neptismus: weibliche Form von Nepotismus, umgangssprachlich gerne auch als Nepptismus verballhornt) alimentierten Generalschwachsinns, wie er von den einschlägigen Junksciencern unablässig „hergestellt“ wird.

    Auch das Bild von der Wanze, die an des Elephanten Bein pinkelt, ist köstlich. Man könnte es als Zeitgeisterscheinung in etwa so definieren: Wanze, die aus ideologischem Impetus auf der Grundlage individueller Pathologie ans Bein des Elephanten pinkelt, in der guten Hoffnung, er möge darob ertrinken. Wendet man das nun auf Fräulein Hohnscheide an, ergibt sich: Sonstistische Pinkelwanze, neptistisch alimentiert. Irgendwie kommt mir dabei Sudel-Ede in den Sinn, aber lassen wir das.

    Wie Ihr bin ich der Meinung, dass es dem Steuerzahler nicht länger zugemutet werden kann und darf, solche Cunnophrenen und ihre Leerstühle zu finanzieren.

    Beste Grüße
    Cpt.Chilli

    • Dr. habil. Heike Diefenbach sagt:

      … das freut uns. Dann (mit)unterzeichnen Sie doch bitte unseren Brief an den Senator für Bildung, Jugend und Wissenschaft (in dieser Zusammenstellung – von wegen „lebenslanges Lernen“!!) von Berlin, in dem genau dies gefordert wird (falls Sie nicht schon unterzeichnet haben).

  10. runkelrübenmann sagt:

    erich kästner, sogenannte klassefraun

  11. A.S. sagt:

    Hm. Warum sehen diese „Geschlecht ist nur konstruiert“ Leute so oft dazu passend aus? Ähnlich wie bei Judith Butler drängt sich auch bei Lann H. die Frage auf, wie oft er/sie/irg_end_was als Kind wohl gefragt wurde, ob er/sie/irg_end_was Junge oder Mädchen sei.
    Humbug-Sanatorium passt als Name, das ist Therapie, keine Wissenschaft……

  12. Dr. habil. Heike Diefenbach sagt:

    Vielleicht sollte man jenseits des gender-Krempels und irgendwelcher ad hominems noch einmal darauf hinweisen, dass es für jemanden, der einen Lehrauftrag an einer Universität hat, einfach nicht angeht, dass er/sie – was auch immer – sich Sonderrechte nimmt, z.B. Studierenden die Ansprache dermaßen schwierig macht oder nachgerade verunmöglicht, so dass sich die Mehrzahl der Studierenden abgeschreckt fühlt und den verbleibenden Studierenden die Vorauswahl auf ideologische Passung hin durch Profxin droht und der Lehrauftrag zu einem netten Beisammensein des Kaders von einer handvoll Leuten beschränkt, während Kollegen, die Brauchbares an Studierende zu vermitteln versuchen, mit der Bewältigung von Kursen in der Größenordnung von 60 Studierenden und manchmal 200 kämpfen.

    Wie heißt es so schön?: Gleiches Geld für gleiche Leistung! Das genau ist aber der Punkt: leistet Profxin auch nur annähernd dasselbe wie – naja, zumindest einige – andere Leute, die eine Professur innehaben (selbst, wenn sie sie an der Humboldt-Uni inne haben)?

    Schon deswegen kann es nicht sein, dass der Steuerzahler solche Leute ebenso bezahlt wie Leute, die ihren Lehrauftrag auf der Position eines Professors ernst nehmen – als Dienst an der Wissenschaft und nicht als Rekrutierungsort für politischen Kader-Nachwuchs.

  13. Vernunftsappell sagt:

    „Bevor Sie hier kommentieren, lesen Sie bitte unser Grundsatzprogramm. Kommentare, die Beleidigungen enthalten oder lediglich gepostet wurden, um sich zu erleichtern, wandern direkt in den virtuellen Mülleimer “

    Das wird hier aber nicht ernst genommen, oder? Ich hab mehrere Beleidigungen gelesen.. Der Anspruch an Wissenschaftlichkeit, der oft in den Artikeln verlangt wird, scheint bei der Kommentarfunktion endgültig außer Kraft gesetzt zu sein..

    Da fehlt ledigliche Neutralität der Betreiber.

    • @Vernunftsappell

      Wenn „ledigliche [?!?] Neutralität der Betreiber“ fehlen würde, dann hätte ich wohl kaum den oben stehenden Kommentar verfasst, den Sie offensichtlich übersehen haben. Der entsprechende Text lautete:

      „so sehr wir hier bei sciencefiles Ihre zweifellos bewunderswerte Sprachkraft schätzen – ich muss Sie doch darauf hinweisen, dass Sie Ihrer Sprachkraft vielleicht nicht immer so, nun ja, sagen wir: orgiastisch Ausdruck verleihen sollten. Dies könnte die Sichtbarkeit der Argumente hinter dem sprachlichen Ausdruck beeinträchtigen, und dann könnte es von abgeneigter Seite schnell heißen; wie!? – das auf einem Wissenschaftsblog und so weiter…. :-)“

      Ich sehe ich hatte Recht mit meiner Befürchtung! Immerhin kann man festhalten, dass Kommentare wie der so von mir kommentierte Kommentar zwar kein Argumente himnzufügen, aber Ihr Kommentar auch kein Argument in der Sache enthält. Letztlich sind diese Kommentare also gleichermaßen von keinerlei argumentativem Wert. Dies sollte doch an Ihre Vernunft appellieren, oder!?

    • Dr. habil. Heike Diefenbach sagt:

      P.S. „Vernunftsappell“

      Im Übrigen fehlt es Ihnen, „Vernunftsappell“, offensichtlich an Neutralität, wenn Sie solche sprachlichen Wendungen verwenden wie „Der Anspruch an Wissenschaftlichkeit, der oft in den Artikeln verlangt wird, scheint bei der Kommentarfunktion endgültig außer Kraft gesetzt zu sein“. Damit suggerieren Sie, dass bereits in den Artikeln der Anspruch auf Wissenschaftlichkeit aufgegeben werde, bleiben aber jeden Beleg hierfür schuldig.

      Rhetorische Tricks ersetzen keine Argumente – ich dachte, dass sei gerade Ihr Punkt! Aber wenn es Ihr Punkt ist, warum greifen Sie dann selbst zu diesen Tricks statt Argumente zu liefern? Das ist doch seltsam, oder!?

      Im Übrigen könnte z.B. ich mich durch Ihre Unterstellung, in den Artikeln würde der Anspruch auf Wissenschaftlichkeit aufgegeben, beleidigt fühlen. Ebenso könnte ich mich beleidigt fühlen über Ihr Pauschalurteil, es fehle Neutralität der Betreiber, wenn ich doch vorher schon sprachliche Mäßigung angemahnt habe; das ist mir gegenüber doch zumindest sehr ungerecht, oder!?

      Dennoch wurde Ihr Kommentar hier veröffentlicht. Finden Sie das gut, oder sind Sie der Meinung, dass Ihr Kommentar wegen seines beleidigenden Inhalts und ungerechtfertigten Urteils hätte gelöscht werden sollen?

      Haben Sie vielleicht, was Sie selbst betrifft, keine Schwierigkeiten, mit Kommentaren, die möglicherweise beleidigend sein könnten, aber wohl dann, wenn Sie das Gefühl haben, Aussagen, die möglicherweise beleidigend sein könnten, würden aufgrund einer anderen Weltanschauung als der Ihren gemacht?

      Das wäre wenig vernünftig, oder!? Aber gut, an Vernunft appellieren kann auch der Unvernünftigste; Vernunft walten lassen kann man nur selbst.

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