Nicht mehr zumutbar: Kulturstaatsministerin betreibt Geschichtsklitterung

Bekanntlich hat am 20. Juli 1944 Claus Schenk Graf von Stauffenberg versucht, Adolf Hitler in seiner Wolfsschanze ins Jenseits zu befördern. Eine Tischplatte ist ihm in den Weg gekommen.

Claus_von_Stauffenberg_(1907-1944)Seit 1945 sind die Attentäter um Claus Schenk Graf von Stauffenberg ein Symbol dafür, dass es auch in Deutschland Widerstand gegen Hitler gab. Als solche werden sie von Politikern gerne für ihre Zwecke eingespannt, posthum ist das einfach, denn sie können sich nicht mehr wehren, und als solche sind sie jeder Form von Missbrauch und Geschichtsklitterung ausgesetzt, gerade so, wie es den Politikern in den Kram passt.

So hat die Kulturstaatsministerin Monika Grütters, die wirklich nicht mehr tragbar ist, anlässlich des diesjährigen Missbrauchs der Attentäter von 1944 Folgendes von sich gegeben:

„Die Frauen und Männer um Graf von Stauffenberg, die mit dem Attentat auf Hitler heute vor 71 Jahren dem Terror und der Gewalt der Nationalsozialisten ein Ende setzen wollten, folgten ihren Überzeugungen ohne Rücksicht auf ihr eigenes Leben. Sie stellten sich ihrer moralischen Verantwortung, wo die schweigende Mehrheit die Augen verschloss, wo andere behaupteten, keine Wahl und keine Alternativen gehabt zu haben. Die Überzeugungen der Männer und Frauen des Widerstands gegen den Nationalsozialismus leben fort in unserer Demokratie, die die Würde des Menschen als unantastbar achtet.“

Kennen Sie die Frauen um Claus Schenk Graf von Stauffenberg?

Diejenigen um Claus Schenk Graf von Stauffenberg, die noch in der Nacht des 20. Juli 1944 und gemeinsam mit ihm erschossen wurden, waren: Friedrich Olbricht, Albrecht Ritter Mertz von Quirnheim und Werner von Haeften. Nach aller Erkenntnis handelt es sich bei Ihnen um Männer.

Auch unter den anderen Widerstandskämpfern, die die Übernahme der Macht nach dem Tod von Adolf Hitler so minutiös geplant hatten, waren keine Frauen. Hier kennt die Welt (minus Monika Grütters) Namen wie Henning von Tresckow, Ludwig Beck, Cuno Raabe, Carl Friedrich Goerdeler, Julius Leber, Wilhelm Leuschner oder Albrecht von Hagen. Abermals alles Männer, keine Frauen.

Im weiteren Kreis derer, die als Folge des Attentats von Hitlers Schergen inhaftiert und in den meisten Fällen umgebracht wurden, finden sich neben den bereits Genannten noch 199 weitere Männer, und es finden sich die Ehefrauen von Ludwig Beck und Erich Gloeden sowie drei weitere Frauen, von denen nicht ganz klar ist, ob sie überhaupt in den weiteren Kreis der Verschwörer gehören.

Aus 209 Männern und 5 Frauen, werden bei Monika Grütters “Frauen und Männer” und weil das alles noch nicht reicht, werden die fünf Frauen gleich in das Umfeld von Claus Schenk Graf von Stauffenberg befördert – damit klar ist: Das Attentat auf Hitler war zwar ein Plan, der in der Wehrmacht seinen Ursprung genommen hat, aber das bedeutet nicht, dass Frauen nicht maßgeblich daran beteiligt waren. So will es die politisch korrekte Geschichtsklitterung, die nicht davor zurückschreckt, eben einmal die Geschichte so umzuschreiben, dass sie zum genderistischen Unsinn passt, der das Hirn von Monika Grütters zu besiedeln scheint.

Es ist ein Dienst an der Menschheit, wenn die Mehrheit nicht mehr länger schweigend zusieht, wie Monika Grütters die Geschichte ihrer Phantasie anpasst, wenn die schweigende Mehrheit sich vielmehr lautstark meldet und die Entlassung von Grütters als Kulturstaatssekretärin fordert. Es ist dringlich: Am Ende fällt ihr noch ein, dass Claus Schenk Graf von Stauffenberg eigentlich ein Transsexueller war und wenn man genau hinsieht, eher weiblich als männlich.

Grütters ist einfach zu peinlich, als dass sie noch zu ertragen wären, und zwar unabhängig davon, ob sie absichtlich Frauen im Umfeld von Claus Schenk Graf von Stauffenberg erfindet, die das Attentat auf Hitler ja eigentlich mit, nein eigenständig vorbereitet haben oder ob sie ein Sprechautomat ist, der formalhaft die Psalme der Genderisten vor sich hinbrabbelt, egal, ob es passt, von Frauen und Männern zu sprechen oder nicht.

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58 Responses to Nicht mehr zumutbar: Kulturstaatsministerin betreibt Geschichtsklitterung

  1. MURAT O. says:

    Hat dies auf D – MARK 2.0 rebloggt.

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  3. Nachdem sich Genderisten und sonstige ideologische Überzeugungstäter für geistig minderbemittelt erklärt haben (was sie offensichtlich auch sind), wollen sie jetzt von dem Status der Behinderten profitieren, nach dem diese nicht für ihre Taten verantwortlich gemacht werden dürfen und vor allem, dass man ihnen nichts böses nachsagen darf. Ich meine, es gebietet der Anstand, nicht über geistig Behinderte herzuziehen. Diesen Status der Narrenfreiheit reklamiert eine Frau Grütters für sich.

  4. Rüdiger says:

    Googelt man “trümmerfrauen”, findet sich das Kleinreden der Leistung deutscher Frauen.
    Beispiel hier:
    http://www.deutschlandfunk.de/truemmerfrauen-den-kriegsschutt-raeumten-andere-weg.1148.de.html?dram:article_id=308203
    Beispielhafter Artikel.
    Satz für Satz.

  5. Welehamm says:

    Da kommt doch bestimmt bald eine Briefmarkenserie: “Die Attentäterinnen um Stauffenberg”. Früher konnte man an den Verkehrsbehinderungen die Rot/Grünen Gemeinden erkennen, später zog die CDU nach. Früher konnte man auch den Festredinnen die Rot/Grünen erkennen. Das ist jetzt auch vorbei.

  6. adamlauks11 says:

    Monika Grüters betreibt Geschichtsklitterung vo0r allem der DDR Geschichte in dem Sie weiter die verfassungswidroge BStU Behörde mit ( 2015) 108 Mio €uro finanziert, und über die Behörde werder Dienst noch Sachaufsicht hat. Man hat aus einer vorläufig angedachter Behörde des Sonderbeauftragten der Bundesregierung Joachim Gaucks Hauck Behörde eine Mamutbwhörde werden lassen miz zeitweilig 3200 Mitarbeitern. Inzwischen auf 1600 Mitarbeiter geschrumpft kostet sie weiterhin 100 Mio € jährlich ! Wissentlich hat im Jahre 2000 und Abgang von Joachjim Gauck Hauptgrnd für ihre Gründung verschwunden, nämlich das DDR Unrecht galt als juristisch aufgearbeitet, mit dem rechtskräftig werden des letzten Urteils 2005. Dadurch war auch die Zuarbeit der Gauck Behörde zur juristischen aufarbeiten wenn nicht erfüllt, dann aber beendet. Zur Zeit führt der ehemalige freiwillige Bereitschaftspolizist der VOPOs Roland Jahn unerbitterte Campagne um der dubios zusammengesetzten Expertenkommission eine Verlängerung der Existenz dieser STASI-Behörde auch nach 2019 zu asichern. 5% der Mitarbeiter ist aus dem Westen, aus unterschiedlichen westlichen Diensten..http://adamlauks.com/2013/04/10/deutschlands-offentlich-gehutetes-geheimnis-uber-die-folterungen-an-adam-lauks-in-ddr-zuchthausern-1982-1985/ WER braucht ausser STASI die Klitterung der DDR Geschichte, Verdummung und Vergauckelung kostete bis heute über 2,5 Mrd €.

  7. rote_pille says:

    Man beachte auch die Stellung der Wörter: “Männer und Frauen” ist jetzt tabu, obwohl es wegen einem
    leichter über die Zunge geht als “Frauen und Männer” (Sprachrhythmus? Bin kein Deutschlehrer aber daran wird’s wahrscheinlich liegen). Aber die Genderisten verbinden damit natürlich eine Botschaft: die Männer dürfen auf keinen Fall zuerst genannt werden, da das deren Meinung nach auch impliziert, dass Männer wichtiger sind. Sie schaffen es wegen der unüberhörbaren Vergewaltigung der Sprachästhetik sogar tatsächlich, die “Frauen” zu betonen. Dumm nur, dass ihr dilettantischer Fehler dadurch auch noch deutlicher ist Bewusstsein tritt. Ich hatte vor dem Lesen des ganzen Artikels zwar keine so detaillierten Kenntnisse über das Attentat, aber beim Lesen des Zitats dachte ich mir beim Wort “Frauen” schon: “Hä?!?”

    • Ich habe einmal gelernt, dass der Esel sich immer zu erst nennt. Dieses Sprichwort ist Genderisten scheinbar nicht geläufig, sonst wäre es anders herum. 😀

      • jakob sparrov says:

        Lassen Sie die Esel in Ruhe! Das sind hochintelligente Lebewesen, die niemals zu so einem Schwachsinn wie Genderismus fähig wären!

  8. Anthea says:

    Nicht so streng sein, sie hat auch nur der Schule zu verdanken was sie von sich gibt. Oder Sie glauben ,dass sie sich als Kulturministerin zusätzlich bilden ließ ? :-)))

  9. Hosenmatz says:

    Es ist doch offensichtlich, dass durch die rollenstereotype Sprachkultur und die Verwendung der maskulinen Form die Frauen unsichtbar gemacht werden. Daher müssen überall die Frauen sichtbar gemacht werden, ob sie dabei waren oder nicht, egal.
    Außerdem, wenn Krieg begonnen wird, dann durch Männer. Frieden wird geschlossen durch Frauen und Männer (die meisten Friedensverhandlungen wurden, glaube ich, nur von Männern geführt, aber auch egal).
    Wenn Unrecht geschieht, dann durch Männer. Widerstand gegen das Unrecht kommt von Frauen und Männern.
    Geht irgendwas total in die Hose, schuld sind die Männer. Ist es ein Erfolg, dann von Frauen und Männern.
    Wenn Logik angewandt wird, dann durch Männer. Logik wird ausgeschaltet von Frauen und ein paar Männern.

    • Frau Elster says:

      Gegendert werden auch nur positive Begriffe. Oder hat man jemals von MörderInnen,
      VerbrecherInnen, TerroristInnen, KinderschänderInnen…… gelesen?

  10. Johannes Krause says:

    Neben dem Gender-Kram ist auch dieser Halbsatz falsch: “folgten ihren Überzeugungen ohne Rücksicht auf ihr eigenes Leben”.
    Wäre das so gewesen, hätte Stauffenberg Hitler einfach erschossen, die Möglichkeit hatte er. Ich habe keine Zweifel am Mut und an der Aufrichtigkeit Stauffenbergs, aber er hat eben nicht ohne Rücksicht auf sein eigenes Leben gehandelt.

    • vogelflug says:

      Es wurde ja auch schon des Öfteren in diversen Überlegungen diverser Menschen verschiedenen Ortes erwähnt, aber hier nochmal:

      Warum fiel es den Herren (nicht Damen) erst 1944 auf, dass sie mit Hitler nicht D´accord waren? Elf Jahre sind eine lange Zeit.

  11. Striesen says:

    Wären Sie kein Wissenschaftsblog, könnten Sie künftig derartige Zumutungen abtun mit:

    “It’s Grütters, stupid!”

    (Nebenbei, mein Englisch ist zu schlecht um erkennen zu können, ob der Satz nicht auch noch – etwas plumper – doppeldeutig aufgefasst werden könnte. M.E. fehlt dafür ein “the”.)

    • Terence Skill says:

      Vielleicht kann ich Licht ins Dunkel bringen…”Stupid” fungiert in dem Moment als Anrede, Ihre Interpretation folgt dem Status einer Aussage ÜBER die Grütters. Wäre wohl ebenso treffend, war in dem Moment schlicht und ergreifend nicht gemeint 😉

  12. Uranus says:

    In ihrem Bemühen, nachträglich unbedingt Frauen in den Widerstand gegen Hitler hineinzuzwängen, bringt es Monika Grütters noch nicht einmal fertig, in einem einzigen Absatz konsequent zu sein und die richtige Reihenfolge bei der Nennung der Geschlechter einzuhalten. Im ersten Satz dieses Abschnitts schreibt sie:

    “Die Frauen und Männer um Graf von Stauffenberg…..”

    Im letzten Satz des gleichen Abschnitts schreibt sie:

    “Die Überzeugungen der Männer und Frauen des Widerstands….”

    • @Uranus

      vermutlich ist das wieder so eine eher lächerliche Variante des Versuchs, Gleichstellung herzustellen: weil man in einem bestimmten Moment nun mal etwas bestimmtes sagen muss und dann nicht das andere sagen kann, was man aber auch sagen müsste, damit das Gesagte und das (derzeit) Ungesagte gleichgestellt wären, muss man das einmal Ungesagte beim nächsten Mal sagen, damit es dann das Gesagte wird, was das vorher Gesagte in den Zustand des jetzt Ungesagten versetzt, woraus sich wieder die moralische Verpflichtung ableitet, es im nächsten Sprachakt wieder in den Zustand des Gesagten zu bringen, womit neue Ungleichheit entsteht, und so geht das immer weiter …

      Und wenn wir während unserer Lebenszeit eine Balance finden zwischen jetzt und später Gesagtem bzw. Ungesagtem, dann zeigt das, was für gute Menschen wir sind, und Konsequenz gehört eben nicht zu einem guten Menschen. Im Gegentei: ein guter Mensch ist inkonsequent; wenn man konsequent ist, dann lässt das vermuten, man hätte irgendwelche Präferenzen mit Bezug auf Überzeugungen oder Prämissen, die man selbst ernst nimmt, oder auch nur Gewohnheiten.

      Und mit all dem wird schließlich ständig ausgegrenzt, unterschlagen, missachtet – all das, was nicht Überzeugung, Prämisse oder Gewohnheit ist, und das ist doch ungerecht, weil ungleich, oder!?!?

      Kurz: Was Sie beobachten, ist vermutlich der Versuch, Gleichheit im Sprachspiel herzustellen, und manche Leute denken, dass das fast schon so etwas wie Realität ist oder irgendwie mit der Realität zusammenhängt, und deshalb ist das gaaaaaanz wichtig, dass Reihenfolgen variiert werden.

      Ich vermute, das bildet den Stand der moralischen Entwicklung der entsprechenden Leute und ihre Fähigkeit, refelxiv zu sein, auf die sie so viel Wert legen, ganz gut ab.

      • Uranus says:

        Danke für diese brillante Darlegung unter voller Ausnutzung der Gestaltungsmöglichkeiten, die die deutsche Sprache bietet!

  13. Schajki says:

    “… die schweigende Mehrheit die Augen verschloss, wo andere behaupteten, keine Wahl und keine Alternativen gehabt zu haben …”
    Müssen wir das als Aufforderung gegen unsere verehrte BK’in begreifen?
    Darf die DAS wirklich?
    Parallele zum Humor (Kultur ist, wenn man trotzdem lacht!)?

  14. Markus Schmidt says:

    Zu: nicht mehr zumutbar

    Wenn weder “bums, noch Dings” mehr zu untrerscheiden sind, wird auf eine erfolgreiche Diät gesetzt: die Hirnzellendiät!!!

  15. Waffenstudent says:

    Die Kofferbomber

    Nach dem 17. Juni wird auch der 20. Juli gestrichen: Immerhin wollte der Bombenleger, daß Deutschland samt Sudetengau, Deutsch-Österreich und Süd-Tirol in den Grenzen von 1918 bestehen bleibt.

  16. Querdenker says:

    Ein Ausdruck von Widerstand gegen Hitler war das Attentat zweifelsohne. Jedoch muss man die wahren Gründe für ihr Handeln nicht immer nur als “humanitäre Großtat” glorifizieren. War es nicht vielleicht so, dass es dieser Gruppe von überwiegend “Von”, “und zu”, “De” usw. in erster Linie nur darum ging, ihre Besitztümer vor der drohenden Niederlage zu retten? Sie wussten doch genau, dass ihr Hab und Gut durch die Russen verloren gehen würde! Von daher war ihr Opfer durch die spätere Entwicklung der Geschichte völlig umsonst! Hätten sie die Geduld aufgebracht bis 1989 zu warten, wären sie nicht als Verräter gestorben. Denn inzwischen hätten sie, bzw. ihre Erben, ihre Besitztümer wieder erhalten oder “erkämpft”! sind sie nicht “Helden mit zweifelhaften” Ruhm?

  17. Michel Houellebecq says:

    Sorry, aber ich fass mich mal kurz: Die Tante ist nicht ganz dicht, punkt.

  18. Enrico says:

    Da Frau Grütters anscheinend über Insiderwissen bezüglich des Attentats verfügt habe ich soeben per eMail bei ihr nachgefragt:

    ——
    Sehr geehrte Frau Grütters,

    heute habe ich Ihre Pressemitteilung zum 20.Juli 1944 gelesen. Darin schreiben Sie: “Die Frauen und Männer um Graf von Stauffenberg, die mit dem Attentat auf Hitler heute vor 71 Jahren dem Terror und der Gewalt der Nationalsozialisten ein Ende setzen wollten …”. Mir war bisher nicht bekannt, daß es im direkten Umfeld von Graf von Stauffenberg Frauen gab, die an der Vorbereitung und/oder Durchführung des Attentats beteiligt waren. Könnten Sie mir bitte einige dieser Frauen, von denen Sie schreiben, benennen und kurz deren Rolle bezüglich des Attentats darstellen?

    Vielen Dank und mit freundlichen Grüßen,
    xxx
    ——

    Mal sehen, ob sie ihr Wissen mit mir teilt.

    • Michel Houellebecq says:

      Das war eine Mail ins Blaue: Unsere Eliten haben ein eigenes Verständnis von der Wirklichkeit. Und sie sind uns keine Rechenschaft darüber schuldig!

    • Hosenmatz says:

      Falls Frau Grütters hier mitliest, kann man ihr auf die Sprünge helfen:
      https://de.wikipedia.org/wiki/Personen_des_20._Juli_1944

      Sechs Frauen habe ich in der Liste gefunden:

      Gertrud Beck, Tochter von Generaloberst Ludwig Beck. Ob sie aktiv beteiligt war, konnte ich nicht ersehen. Hingerichtet.

      Ehrengard Frank-Schultz, eine Diakonisse, die denunziert wurde, weil sie sich den Ausgang des Attentats anders gewünscht hätte. Aktive Teilnahme? Weiß ich nicht. Hingerichtet.

      Elisabeth Kuznitzky und Elisabeth Charlotte Gloeden (Mutter und Tochter), waren wohl nur als Fluchthelfer, bzw. Mitwisser der Fluchthilfe, nach dem Attentat beteiligt. Beide hingerichtet.

      Margarete von Oven, wohl die Einzige, die wirklich am Attentat selbst beteiligt war, weil sie als Sekretärin und Nachrichtenübermittlerin innerhalb der Verschwörung gedient hat. Nach zwei Wochen Haft entlassen.

      Hanna Solf, von Januar 44 bis Februar 45 inhaftiert. Ihre Verbindung zum “20.Juli” erschließt sich mir nicht ganz.

      Das habe ich mir alles aus der Wikipedia zusammengereimt.

  19. Michael Pflitsch says:

    Ich befürchte, dass die Verkündigung von Frau Grütters vor allem dazu dient, von anderen Gender-Nazis aufgegriffen zu werden. Die Feststellung über die Frauen um die Attentäter des 20. Juli dient als Beleg einer Tatsache und wird nicht weiter hinterfragt. Mich würde es nicht wundern, wenn es in einem deutschen Parlament bald zu einer Anfrage oder einer Resolution der Linken oder der Pädophilen/Grünen kommt, in dem die Aüßerung der Kulturstaatsministerin als Beleg für eine scheinbare Tatsache herangezogen wird.

    Mir erscheint die Aussage Frau Grütters also als mit Absicht fabriziert.

  20. m says:

    Ähnlich verhält es sich mit unseren Streitkräften: obwohl nachweislich die erdrückende Mehrheit derjenigen, die im Zweifel ihren Kopf für unsere Freiheit hinhalten werden männlich ist wird gleichwohl beharrlich von „Soldatinnen und Soldaten“ gesprochen. Es reicht hier auch nicht, dass die weibliche Form auftritt, nein, sie muss unbedingt zuerst genannt werden.

    Absurd. Hysterisch. Respektlos.

  21. Klaus-Dieter Bach says:

    Die Frauen, die wegen des Attentates hingerichtet oder inhaftiert wurden, waren nicht “nur” Ehefrauen der Attentäter, sondern mehrheitlich selbst aktive Widerstandskämpferinnen. Elisabeth Gloeden zum Beispiel, oder Hanna Solf. Dass mehr Männer das Attentat durchgeführt haben, ist klar, weil in der Wehrmacht, aus der die Initiative kam, keine Frauen mitgewirkt haben.
    Das heißt aber nicht, dass nur die, die die Bombe gebastelt und plaziert haben, an der Verschwörung beteiligt waren.

  22. Michael Pflitsch says:

    @m: Für mich zeugt die Nennung der Frau oder der Dame zuerst noch für eine gute Kinderstube. Umso erfreulicher ist es, wenn diese Praxis Emanzen auf die Palme bringt.

    • m says:

      Ihre Kinderstube in allen Ehren aber diejenigen, die diese Sprachregelungen einführen haben mit Kindern, Familie so gar nichts am Hut. Und eine gute „Kinderstube“ lässt sich dort oft auch nicht vermuten.

      Ich bin kein Traditionalist. Frauen gehören nicht auf ein Podest.

  23. kaivonderkueste says:

    Alle mal die Luft anhalten.
    Frau Grütters ist die Formulierung ‘Frauen und Männer’ einfach nur ins Redefleisch und -blut übergegangen. Sie würde auch in einem Kloster (egal ob Nonnen- oder Mönchs-) die Zuhörer mit ‘liebe Zuhörer und Zuhörerinnen’ (oder andersrum) ansprechen. Besser fände ich für diesen Fall allerdings: ‘liebe Gläubiger und Gläubigerinnen’. 🙂

    kai

  24. Trizonesier says:

    Es gibt so viele Monika Grütters heutzutage…
    Seid froh das die Alte noch nicht über FRAUER und MÄNNINEN schwadroniert…

  25. Claudius says:

    Würdet Ihr jetzt bitte Monika Grütters dem Haftrichter vorführen. Sie soll zu Leibesstrafen verurteilt werden. Hohes Gericht, wir danken!

  26. jakob sparrov says:

    An der Anzahl der Beiträge, im Vergleich zu anderen Artikeln, ist zu erkennen, dass der Braunauer Prolet und deutscheste aller Deutschen doch noch, auf die eine oder andere Art, Faszination auf das deutsche Volk ausübt, hä, hä! Uns geht der Tapezierer aalglatt am A….. vorbei, hä, hä! Samma froh, dos a hi´ is! UND ENDLICH SCHWEIGEN ÜBER DIESE UNSELIGE ZEIT! Gez. Ein Österreicher

  27. Peter says:

    Also ich verstehe die Dame.
    Nach heutigem LinkeGrüneSPDCDU-Verständnis ist nicht mit wissenschaftlich 100 %er Gewissheit auszuschließen, dass einer der 209 Männer, wenn er denn in einem antifaschistischen Staat vollkommen krippenbetreut gendergerecht aufgewachsen wäre, sich nicht als Frau gefühlt hätte.

  28. Marinus says:

    Es wird in wenigen Jahren “Frauen und nicht Frauen” heißen.

  29. nome says:

    Die Verklärung des von Stauffenberg ist mir unverständlich. Seine Inkompetenz den Sprengsatz als deutscher Offizier richtig scharf zu machen, hat zu einer Explosion geführt, die nur halb so stark war wie berechnet und die Dummheit, das Attentat dennoch auszuführen hat tausende Menschen im Nachhinein das Leben gekostet.

    Von Stauffenberg ist ein Versager, dass seine Hand behindert ist, hätte er im Voraus bedenken müssen, und als Held des Widerstandes eher ungeeignet.

  30. Kellermann says:

    Feiglinge

  31. Kellermann says:

    FEIGE ADLIGE , TYPISCH .

  32. Ich wundere mich nicht, man kann sich nicht vorstellen, wie man die Geschichte ändert.
    Das beste Beispiel ist Kaiser Nero und Rom Feuersturm. Die Feinde Nero haben erzählt er hätte den Brandt gesetzt und so wird seit 2000 Jahren weitergegeben, heute immer noch…..Nero war gar nicht in Rom wenn das Feuer anfing, er weilte in seiner Villa in Anzio, 60 km von Rom….er führt zurück und öffnete sogar seine Gärten für die Bevölkerung….aber das werden sie nie erfahren, weil ein Kaiser der ein Feuersturm singt ist viel interessanter und verkauft sich besser. Ich hoffe z.B. dass nicht 2000 Jahre dauern wird zu erfahren, wer hinter den 9/11 wirklich gewesen ist.
    http://mundderwahrheit.wordpress.com

    • Carsten Mabank says:

      Ich habe wenig Zweifel, dass hinter 9/11 tatsächlich (zumindestens zu einem guten Teil) Osama Bin Laden steckte. Und ich habe auch wenig Zweifel, dass er das mit Hilfe von islamistisch verblendeten Typen realisiert hat. Wo ich Zweifel habe, sind die Beziehungen gewisser Kreise der US-Innendienst-Behörden und Osama Bin Laden und Al Kaida. Ich bin kein großer Verschwörungstheoretiker, deshalb vermute ich da nicht, dass die CIA das alles geplant hat oder so, aber es mag sehr unschöne Verbindungen geben, die die Öffentlichkeit wohl nicht wissen sollte. Das gleiche denke ich auch von den Verquickungen Deutscher Behörden mit dem Rechts- und Linksextremismus. Warum das ganze? Vermutlich eine komplizierte Mischung aus Dummheit, Opportunismus, Bestechlichkeit, Selbstüberschätzung, ideologischer Blindheit, und der festen Überzeugung, das was man macht sei irgendwie gerechtfertigt.
      Als Wissenschaftler habe ich auch den Drang gewisse Dinge zu erfahren, aber ich muss mir nicht wilde Theorien ausdenken, um das mit bewusste Unwissen zu kompensieren.

  33. Carsten Mabank says:

    Zu dem Thema fällt mir ein, dass es vor nicht allzu langer Zeit aus dem Dunstkreis der Grünen Widerstand gegen ein Denkmal für die sogenannten Trümmerfrauen gab. Wegen angeblicher Geschichtsklitterei, weil es damals kaum Trümmerfrauen gegeben habe. Aber da ja irgendwer aufgeräumt haben muss, und zu dem Zeitpunkt noch keine Gastarbeiter da waren, kann das doch nur heissen, dass es überwiegend Trümmermänner gewesen sein müssen. Ist das nicht irgendwie antifeministisch? Ist die Geschichte der Trümmerfrauen, egal wie repräsentativsie sein mag, nicht eigentlich im Sinne der Frauenemanzipation? Muss man politisch so einen Wind machen, um vermeintlich wissenschaftliche Fehldeutungen zu korrigieren? Nicht representative Trümmerfrauen weg, nicht existente Widerstandsfrauen her? Mir gefiel die Geschichte der Trümmerfrauen. Nicht aus politisch “rechter” Sicht, wo sie eh wenig Sinn macht, sondern aus emanzipatorischer. Ich mag selbstbewusste Frauen, die sich engagieren und sich “reinhängen” (im Gegensatz zu selbstmitleidigen Opferdarstellern). Die brauchen auch keine Quoten. Im Gegenteil!
    Ich habe sogar gewissen Respekt vor den Feministinnen “der alten Schule”, wie Alice Schwarzer (die erkennt wenigstens den frauenfeindlichen Charakter im Islam), selbst wenn sie es überzogen haben. Aber heute ist das ganze doch nur noch sinnloser Müll von Gender-Ideologen.

  34. Pingback: Nürnberg – die Geschichte wiederholt sich doch | Die Kehrseite

  35. kardamom says:

    Betrifft die angebliche Beteiligung von Gertrud Beck:
    und es finden sich die Ehefrauen von Ludwig Beck und Erich Gloeden

    Die Beck in der Wikipedia-Auflistung hat das Geburtsjahr 1882 und das Todesjahr 1944; die im Wiki-Artikel über Ludwig Beck angeführte Ehefrau heisst aber Amelie und starb 1917. Eine weitere Ehefrau gibt keine verfügbare Quelle an. Er hat eine Tochter namens Gertrud, die aber erst 1994 starb.

    Weitere “Gertrud Beck”s gibt ebenfalls keine verfügbare Quelle her…

    Mindestens eine der Frauen kann somit nicht belegt werden.

  36. Pingback: Wir fordern: Meldestelle für Halfwit-Speech! | ScienceFiles

  37. Rumpelstielzchen says:

    Feminazis wollen die Passivität und mindere Aktionslustigkeit ( über weniger Loyalität zu Recht und Gerechtigkeit / Menschlichkeit könnte man an dieser Stelle nur spekulieren ) schönreden.

    Hat jemand was anderes von Frauen erwartet ? Das machen die qasi NUR, selbst wenn keine bekennenden Feminazis …

Bitte keine Beleidigungen, keine wilden Behauptungen und keine strafbaren Inhalte ... Wir glauben noch an die Vernunft!

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