Fast deutschlandlos: Top-10 der Europäischen Universitäten

Die europäischen Top-10 der Universitäten, sie sind sich fast ausnahmslos im Vereinigten Königreich zu finden. Dieses für kontinentaleuropäische Universitäten wenig schmeichelhafte Ergebnis steht am Ende des neuen World University Rankings 2015-2016.

Mit der Ludwig-Maximilian Universitäten in München schafft es genau eine deutsche Universität unter die Top-10 des World University Rankings, und zwar genau auf Platz 10.

Nun wird es sicher diejenigen geben, die fragen: Was soll ich mit diesem Ranking? Bestimmt sind die Ergebnisse nicht aussagekräftigt.

Im Fall des World University Rankings ist diese Sorge nicht gerechtfertigt, wie ein Blick auf die ausgefeilte Methodologie zeigt. In das Gesamtranking fließen fünf Bereiche ein:

  • Qualität der Lehre;
  • Qualität der Forschung;
  • Einfluss auf die Wissenschaft;
  • Internationale Aufstellung;
  • Finanzierung aus der Wirtschaft; Das gilt in normalen Ländern als ein Qualitätsmerkmal, da Unternehmen ihr Geld nicht für Unsinn wie Genderforschung aus dem Fenster werfen. Vielmehr wollen Unternehmen einen Mehrwert generieren, also kann man davon ausgehen, dass sie vornehmlich Projekte und Forschung fördern, von der ein Mehrwert ausgehen kann/wird/soll.

Die fünf Bereiche werden über eine Vielzahl von Indikatoren erhoben, z.B:

  • Qualität der Lehre:
    • Erhebung der Wahrnehmung der Reputation der Lehre an einer Universität;
    • Verhältnis von akademischen Mitarbeitern zu Studenten;
    • Verhältnis von abgeschlossenen Dissertationen zu Bachelorabschlüssen;
    • Verhältnis der verliehenen Doktortitel zur Anzahl der akademischen Mitarbeiter;
    • Institutionelles Einkommen pro akademischem Mitarbeiter;
  • Qualität der Forschung
    • Erhebung der Wahrnehmung der Reputation der Forschung an einer Universität;
    • Einkommen aus Forschungstätigkeit per akademischem Mitarbeiter;
    • Anzahl der Beiträge in wissenschaftlichen Zeitschriften, die aus Forschungsprojekten resultieren;
  • Einfluss auf die Wissenschaft;
    • Untersuchung der Häufigkeit, mit der wissenschaftliche Arbeiten von akademischen Mitarbeitern einer Universität zitiert werden;
  • Internationale Aufstellung;
    • Verhältnis ausländischer zu inländischen Studenten;
    • Verhältnis ausländischer zu inländischen akademischen Mitarbeitern;
    • Anzahl der Beteiligungen an internationalen Projekten;
  • Finanzierung aus der Wirtschaft;
    • Wissenstransfer von Universitäten in die Wirtschaft, d.h. Menge der verwertbaren Forschung, die in der Wirtschaft zu Innovationen oder Verbesserungen führt;
    • Höhe der Finanzierung aus der Wirtschaft für Projekte oder Maschinen pro akademischem Mitarbeiter;

Gemessen an diesen Indikatoren schafft es nur die LMU unter die ersten 10 Universitäten Europas. Dagegen haben 7 der 10 besten europäischen Universitäten ihren Sitz im Vereinigten Königreich.

Nach Angaben der OECD werden deutsche Universitäten zu 85,9% aus öffentlichen Töpfen, 14,1% aus privater Hand finanziert. Im Vereinigten Königreich werden Universitäten nur zu 56,9% aus öffentlichen Mitteln und zu 43,1% aus privaten Mitteln finanziert. Möglicherweise erklärt dies den Leistungsunterschied zwischen deutschen und britischen Universitäten, denn an privaten Universitäten wird kein Geld verschwendet werden, um Unsinn wie Gender Studies oder andere ideologische Marotten, die keinerlei Nutzen für die Gesellschaft erbringen, auszuleben.

Für alle, die es interessiert: Die ideologischen Hochburgen Marburg und Kassel finden sich nicht unter den Top-200 der europäischen Universitäten

 

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