Trump von Dummen gewählt? Die ARD manipuliert schon wieder

Die Ruhe im Blätterwald, der Schock, der sich offensichtlich bei denen, die mit Politik ihr Geld verdienen, eingestellt hat, sie sind bezeichnend. Wie nach dem BREXIT scheint es ein kollektives Pinch-Me zu geben, immer in der Hoffnung, es handle sich um einen Traum.

Aber es ist kein Traum.

Es ist Realität: Donald Trump wurde zum 45. Präsidenten der USA gewählt.

Entgegen allen Umfragen, entgegen allen Erwartungen, entgegen aller Mainstream-Pressearbeit hat Trump eine Mehrheit der US-amerikanischen Wahlmänner hinter sich versammelt. Es ist wie ein deja vu nach der britischen Abstimmung über den BREXIT, den niemand für möglich gehalten hat, und dennoch haben sich die Briten gegen die EU entschieden.

An allen Enden bröckelt das Gebälk des Staates in dem sich die etablierten politischen Kostgänger so bequem eingerichtet haben. Times, they are changing!

Wandel ist nun etwas, das man nur gut findet, wenn es in einer Weise stattfindet, von der man profitieren kann, und offensichtlich sehen immer mehr Politiker ihre Felle davon schwimmen, sehen sich konfrontiert mit einer Masse von Wählern, die sie schlicht nicht mehr wollen, die den Wechsel wählen, einfach um des Wechsels willen, weil man die etablierten Politikergesichter nicht mehr sehen und ihre eingeübten Leerformeln einfach nicht mehr hören kann.

Mit Donald Trump wurde einer von außen, einer außerhalb des US-amerikanischen Establishments gewählt, ein Fremder. Entsprechend befremdet sind die Reaktionen der deutschen Politiker: „Das ist ein Schock“, sagt Cem Özedemir und Sigmar Gabriel, erzogen in der Sprache der kommunistischen Internationalen sieht eine andere Internationale am Horizont, denn Trump sei ein: „Vorreiter einer autoritären und chauvinistischen Internationale”.

ard-trump-wahlUnd wieder sehen wir das Problem, das sich mit einem allgemeinen und gleichen Wahlrecht in freien Ländern verbindet: Es kann genutzt werden. In den USA haben es, wie die ARD, ganz schnell herausgefunden haben will, vor allem dumme Wähler, nein politisch korrekt: ungebildete Wähler genutzt, um für Trump zu stimmen. Das behaupten die ARDler allen Ernstes und unter Zuhilfenahme von Andrew B. Denison, der den Lesern als “US-Politologe” untergeschoben werden soll.

Denison ist nichts dergleichen. Er ist Direktor der Transatlantik Networks, einem Institut mit Sitz in Königswinter, von dem wir nicht so richtig wissen, was es eigentlich macht, außer Denison als Talkshowgast zu promoten. Denison hat an der Universität Hamburg einen Magister in Politikwissenschaft erreicht und an der Johns Hopkins University in Baltimore in „European Studies“ promoviert. Seither scheint er in Deutschland als Direktor des Transatlantik Networks durch Talkshows zu tingeln. Nicht unbedingt die Pedigree, die man von einem US-Politologen erwarten würde. Schon gar nicht das, was Denison als Wahlforscher und entsprechenden Experten auszeichnet.

Aber genau in dieser Funktion hat ihn die ARD angefragt, und Denison hat die ARD beglückt: Die Wahl Trumps stelle die Gesetze der Politik auf den Kopf, so erklärt er und fügt an: „Die Umfragen [die alle Trump als Verlierer vorhergesagt haben] lagen deshalb daneben, weil sie die Bereitschaft zur Wahlbeteiligung bei ungebildeten Wählern, die vorher nie gewählt haben, nicht richtig einschätzen konnten. Wir sehen hier auch eine Well des Populismus, die in Meinungsumfragen schwierig zu erfassen ist“.

Ungebildete Wähler, ungebildete Erstwähler, die von richtigem Wählen keine Ahnung haben, so die angebliche Erkenntnis des angeblichen US-Politologen, sind für die Wahl von Donald Trump verantwortlich. Da sieht man, was passiert, wenn man Dumme wählen lässt, so die Meldung, die die ARD unters Volk streuen will. Populismus und Meinungsmache pur, denn: Ob Dumme Trump gewählt haben, ist eine Frage, die derzeit nicht beantwortet werden kann, weil es keine entsprechenden Daten gibt und ob es die entsprechenden Daten in Zukunft geben wird, ist eine Frage, die eher abschlägig beantwortet werden muss, da Intelligenztests in Meinungsumfragen nicht gut ankommen und deshalb nicht durchgeführt werden.

In Befragungen erhebt man die Schulausbildung, den Schulabschluss. Der Schulabschluss ist aber ein denkbar schlechter Indikator für Intelligenz. Man denke an den mangelnden Schulerfolg von Albert Einstein oder die Genderisten auf Universitätsprofessuren. Aber selbst wenn man Schulausbildung als Näherungswert für Intelligenz benutzen wollte, so könnte man dennoch keine Aussage darüber machen, ob die Wähler, die es nur zum Abschluss der Junior High School gebracht haben, dmmer sind als die, die einen Collegebesuch abgebrochen haben.

Warum behauptet Denison also, Trump sei es gelungen, so viele dumme Wähler zu mobilisieren, wie keinem Kandidaten vor ihm?

Die naheliegende Antwort stellt eine Verbindung zwischen kognitiver Dissonanz und dem Wunsch, zu diskreditieren her: Weil mit Trumps Wahl eingetreten ist, was nicht sein durfte, muss die Dissonanz zwischen dem, was nicht nur von Denison offensichtlich gewünscht wurde und dem, was geschehen ist, überwunden werden, und zwar so, dass der eigene Irrtum darüber, wie die Wahl wohl ausgehen wird, in einen Erfolg umgemünzt werden kann, in wahrer Kleinkindermanier: Bäh, der wurde ja von Dummen gewählt.

Psychologisch interessant ist dabei die implizite Selbsteinschätzung von Redakteuren in der ARD oder von Denison, man selbst sei natürlich intelligent und den dummen Trump Wählern überlegen. Wie kommen die nur auf diese Selbsteinschätzung?

Wie dem auch sei, in informierten Kreisen, die etwas von Wahlforschung verstehen und wissen, was man so kurz nach der Wahl sagen kann und vor allem, was man weder kurz noch lange nach der Wahl sagen kann, ist bekannt, dass alle Angaben auf so genannten Exit-Poll-Befragungen basieren, deren Verlässlichkeit etwas höher ist als die der falschen Vorhersagen zum Wahlausgang. Erfasst werden bei Exit-Poll-Befragungen eine Reihe von Informationen, darunter auch die Schulbildung.

Doch der Reihe nach:

trump-vote-religionDie Informationen, die es bislang gibt, weisen eher dahin, dass nicht überproportionale Wählermobilisierung durch Trump dessen Erfolg gebracht hat, sondern unterproportionale Wählermobilierung durch Clinton, bleibt Clinton doch bei den demokratischen Stammwählern, den African-Americans (88% für Clinton), den Latinos (65% für Clinton) und den jungen Wählern von 18 bis 29 Jahren (54% für Clinton) regelmäßig um rund 6% hinter dem letzten Ergebnis zurück, das Barack Obama erzielen konnte.

Andere Daten, die die Washington Post veröffentlicht hat, zeigen, dass es Trump gelungen ist, vor allem die Stammwählergruppen der Republikaner zu motivieren. 81% der Evangelisten, eine Art Protestanten, haben Trump gewählt und 61% der Mormonen.

Die umfassendste Zusammenstellung der Exit-Poll-Ergebnisse finden sich bei der New York Times. Demnach hat Donald Trump Vorteile bei den folgenden Wählergruppen:

  • Männer (53% für Trump);
  • Weiße (58% für Trump);
  • Wähler die 45 Jahre oder älter sind (53% für Trump);
  • Generell Besserverdienende mit mehr als 99.000 US-Dollar im Jahr
  • Personen mit High School Abschluss oder weniger (51%), das entspricht in Deutschland Personen mit einem Realschulabschluss oder weniger, also einem Hauptschulabschluss oder keinem Abschluss;
  • 67% Weiße ohne College Abschluss, d.h. Weiße, die keinen Bachelor-Abschluss an einer Hochschule erreicht haben.

Wer aus diesen Daten konstruieren will, dass vor allem ungebildete Trump gewählt haben, wie die ARD dies offensichtlich will, der will also durchsetzen, dass alle, die keine Hochschule besucht haben oder weniger als ein Abitur als Schulabschluss erreicht haben als dumm anzusehen sind. Das ist eine wilde Behauptung, die nur von Dummen aufgestellt werden kann. Ungeachtet davon sind die vermeintlich Dummen, offensichtlich klug genug, um zu den Besserverdienenden zu gehören.

Kurz: Der Versuch, die eigenen Dissonanzen dahingehend zu beseitigen, dass man die Wahl von Trump als das Ergebnis einer Mobilisierung von dummen Wählern ansieht, ist gescheitert. Indes offenbart alleine der Versuch, einen Wahlerfolg als Ergebnis der übermäßigen Beteiligung dummer Wähler darzustellen, ein erschreckendes Nichtverständnis dessen, was ein allgemeines und gleiches Wahlrecht aussagt: Egal, wie dumm ein Wähler ist, er hat ein Wahlrecht und zumindest klug genug, ein Wahllokal zu finden und eine Wahlmaschine zu benutzen, muss er schon sein. Die Frage, wie intelligent ein Wähler ist, spielt im Hinblick auf das Wahlrecht schlicht keine Rolle, und tatsächlich kann ein Wahlrecht in diesem Zusammenhang nur durch Entmündigung z.B. bei Debilität erlöschen, das schließt dumme Wähler aber komplett von Wahlen aus.

Wieder müssen wir also feststellen, dass es deutschen Journalisten und Direktoren von deutschen Instituten, die als US-Politologen verkauft werden sollen, nicht möglich zu sein scheint, einfache demokratische Verfahrensweisen zu akzeptieren. Sie wollen bestimmen, was die richtige Wahl ist und entsprechend diejenigen, die die aus ihrer Sicht eine falsche Wahl treffen, diskreditieren. Warum sie überhaupt am allgemeinen und gleichen Wahlrecht festhalten, ist vor dem Hintergrund dieser anti-demokratischen Anwandlungen eine Frage, die wir nicht beantworten können.

Nach aller Konvention, die in der Politikwissenschaft gültig ist, muss es sich bei solchen Anti-Demokraten entweder um Kommunisten oder um Faschisten handeln.


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32 Responses to Trump von Dummen gewählt? Die ARD manipuliert schon wieder

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  2. Herbert says:

    Nur zum besseren Verständnis: Liege ich richtig, dass es sich bei “…regelmäßig um rund 6% hinter dem letzten Ergebnis zurück…” um Prozentpunkte handelt?

  3. Michael Janz says:

    Noch ist Donald Trump nicht Präsident! Die deutschen Medien wollen die Wahl anfechten. 😉

    • corvusalbusberlin says:

      Was, die deutschen Medien wollen die Wahl anfechten? Soll das ein Scherz sein?

      Auf jeden Fall lag ich mit meinem Bauchgefühl wieder einmal richtig.
      Ich hätte Trump auch gewählt. In vielen E-mails habe ich das kundgetan.

      Und Trump ist nicht dumm – genauso wenig wie seine Wähler.

    • Dr. Maria TG says:

      Nicht nur die deutschen Medien, auch die deutschen Politiker!

    • Pedro says:

      Die Deutschen Medien ???
      Die Super”anal”yse und HAARP-Pinocchios ?
      Die Tranquilizer einer Schneewittchen-Gesellschaft…
      Haaaarrr haaaarrrr haaarrrrr haaaaaarrrr haaaaaaaaaarrrrrrr.

  4. Heike Diefenbach says:

    Kleine Ergänzung zum Text:

    “Nach aller Konvention, die in der Politikwissenschaft gültig ist, muss es sich bei solchen Anti-Demokraten entweder um Kommunisten oder um Faschisten handeln”

    – und um Dumme,

    denn wie dumm muss man sein, um nicht zu verstehen, welches Problem (nämlich die reale Existenz sehr unterschiedlicher Weltbilder, Grundüberzeugungen, Prämissen, Präferenzen, gerade in pluralistischen Gesellschaften, und die Überzeugung all der Menschen mit diesen verschiedenen Weltsichten und -interpretationen, mit ihnen richtig zu liegen,) Demokratie lösen soll und warum Demokratie bis auf Weiteres der bei Weitem effizienteste Weg ist, das Problem zu lösen?!

    Wie dumm muss man sein, um nicht zu verstehen, dass man die erste Person sein kann, deren Überzeugung und Rede in einem antidemokratischen System unterdrückt wird, nur, weil man vielleicht meint, man befinde sicher derzeit gerade zufällig in Übereinstimmung mit dem, was dem establishment opportun erscheint?

    Was, wenn es dem establishment nicht mehr opportun erscheint? Worauf will man sich dann berufen? Etwa auf Demokratie und Grundrechte, die man selbst vorher mit Füßen getreten hat, weil sie Anders-Überzeugten eine Stimme zu geben drohten?

    Also wirklich, WIE dumm muss man sein, um das nicht zu durchschauen und sich an das zu verkaufen, was man Zeitgeist nennt, selbst dann, wenn derselbe in Richtung Totalitarismus läuft?

    Das Totalitäre am Totalitarismus ist, dass er sich gegen jeden und alle richten kann, um sich selbst zu erhalten, ganz nach Belieben; dabei spielt die Ideologie letztlich nicht die Bohne einer Rolle. Sie ist nett, solange man mit Leute-Beschwätzen zum Ziel kommt, aber wenn das nicht genügt, dann ist der Totalitarismus als solcher nicht zimperlich, und mit dem Hobeln fallen jede Menge Späne, die dachten, sie würden die Säulen, auf denen die neue, bessere Gesellschaft ruhen soll.

    WIE dumm kann man sein, nicht einmal das aus der Geschichte gelernt zu haben?

    Wie kommen Leute wie Denison oder Gabriel auf die Idee, dass die Dummen nicht sie selbst – und eben nicht die anderen – sind???

    • spam says:

      Klärungsversuch:
      Weil, was der Dumme nicht versteht ist für ihn dumm.

      • Bernhard says:

        So hätte auch Plato geantwortet, danke Spam

        • walter z. says:

          Sehr guter Artikel. Würde gern den Herrn Politikwissenschaftler Denison einmal fragen, wie er die Schulbildung der Verantwortlichen unserer Deutschen Bank und der gesamten westlichen Finanzwirtschaft einschätzt. Erst 2008 hat uns diese „intelligente Elite“ eine weltweite Krise eingebrockt und eine viel größere ist in Arbeit. Scheinbar begreifen diese „intelligenten Finanzexperten“ einfach nicht, dass sie ihren Völkern schaden und Kriege befeuern. Diese Leute finde ich empathielos, saudumm und charakterlos, einfach widerlich.

  5. Tja, das “Pack” hat gewählt! War ja klar, das ein Aufschrei erfolgt. Man hatte sich doch so schön auf eine Clinton Siegesfeier eingestellt…Wir werden die nächsten Tage erleben, wie die ganzen Trump “Kritiker” (Gauck und Konsorten) anfangen werden, sich zu verbiegen und zu schleimen. PS: die Prognosen lagen u.A. deshalb falsch, weil es auch in Amerika nicht einfach ist, zu seiner Meinung öffentlich zu stehen, wenn sie nicht dem entspricht, was die Medien, aber auch Freunde und Kollegenen (angeblich) hören wollen.

  6. Aktivposten says:

    Das sind nicht 81% “Evangelisten”, sondern “Evangelikale”. Die gibt es in Deutschland auch, das sind vor allem evangelische Freikirchler, die die organisierte evangelische und katholische Kirche aus verschiedenen Gründen ablehnen; in den USA gibt es unzählige kleine Kirchen- und Hausgemeinden, die untereinander nicht organisiert sind, und da es keine Kirchensteuer gibt und die Gemeinden vor Ort selbstfinanziert und selbständig sind, gibt es wenig offizielle Zahlen. Es gibt auch “Groß-Freikirchen” wie Baptisten, Methodisten oder Assembly of God, aber auch die sind nicht so organisiert wie die Kirchen in Deutschland, eher als Bund, also Zusamenschluß, denn als Zentralorganisation.
    “Protestants” sind Lutheraner, deren Kirche ist in den USA ähnlich organisiert wie die EKD.

    Mormonen und Katholiken (klar!) sind Zentralorganisationen, die auch einheitliche Glaubenssätze und Riten haben, das haben die anderen Freikirchen eher nicht, abgesehen von der Chicagoer Erklärung als Grundlage ist da sehr viel Freiraum in der konkreten Ausgestaltung von Gemeindeorganisation, Gottesdienst und Gebet.

  7. Sven Korte, Attendorn says:

    Zunächst einmal: BWAHAHAHAHAHAHAHA!!!!
    Da ist den Angehörigen der “Qualitätsmedien” am Morgen aber erst einmal das Croissant aus der Hand und das Lächeln aus dem Gesicht gefallen, was? Diese dummen, dummen Amerikaner! Haben nicht das gewählt, was sie wählen sollten. Zuerst die Briten und jetzt das. Und jetzt das! Ein “Putin-Agent” im Weißen Haus! Der Untergang ist nahe!
    Was haben sie nicht alle gegeifert gegen Donald Trump, jedes Wort verdreht und verbogen, bis es aussah, wie eine Bretzel. Und jetzt ist dieser Mann ihr neuer Chef.
    BWAHAHAHAHAHAHA!!!!
    Da haben sie die ganze “Putin-ist-der-neue-Hitler”-Kampanie der letzten zwei Jahre wohl umsonst aufgeführt.
    Und noch Mal: BWAHAHAHAHAHAHA!!!!
    Ähm, ´tschuldigung, konnte nicht wiederstehen, aber das hat jetzt gut getan.
    So, aber nun bleibt abzuwarten, ob Trump zumindest einiges – alles wird natürlich nicht möglich sein, so realistisch sollte man sein – von dem verwicklichen kann, was er alles in Amerika ändern möchte. Und ob ihm die “Falken” und die Leute in den Hinterzimmern nicht doch in die Parade fahren. Bis Februar ist noch lange hin. Und ich wette, da draußen laufen auch noch genug “verwirrte Einzeltäter” herum, die Trumps Einzug ins Oval Office mit einer Kugel stoppen sollen/wollen/könnten.
    Mich trägt ja die Hoffnung, dass sich die Lage zwischen USA/NATO/EU und Russland, sowie dem Nahen Osten nun wieder ein wenig entspannt, und wir in Zukunft wieder miteinander reden und in Frieden leben können.

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  9. N_K says:

    »Trump von Dummen gewählt? Die ARD manipuliert schon wieder«

    Ob dumm oder gescheit — Trump wurde von MENSCHEN gewählt, und ich glaube vornehmlich von solchen, denen die sich immer weiter öffnende Schere zwischen arm und reich sowie das immer penetranter werdende Geschwätz von “Experten”, “Wissenschaftlern”, “Meinungsforschern” und sonstigen “Klamaukbabblern” einschließlich “Politikern”, “Gutmenschen” samt ihrer Vasallen etc. schon seit langer Zeit immer mehr auf die Hutschnur geht. Wie oft schon haben deren geistige Absonderungen sich als dummdreistes Wunschdenken-Bla-Bla-Bla erwiesen? Durcheinandergequake-Sendungen wie “Willnerbergers-Plasberg-Maische” lassen grüßen …

    Die Menschen haben die Nase gestrichen voll von der schwarz-rot-grün-gelben Meinungsdiktatur der Schmarotzer-Elite, die natürlich ihre Pfründe verteidigen wird. Weil das aber nicht mehr so einfach geht, werden hochrangige Mediziner, vornehmlich Orthopäden, sehr bald Spontanstudien aufzeichnen können über die kaum vorstellbare Beweglichkeit menschlicher Halswirbel. Als besonderer Aspekt dürfte hierbei ein möglicher Zusammenhang zutage kommen zwischen Charakter und Halswirbelbeweglichkeit: – je mieser desto beweglicher.

  10. corvusalbusberlin says:

    “Als besonderer Aspekt dürfte hierbei ein möglicher Zusammenhang zutage kommen zwischen Charakter und Halswirbelbeweglichkeit: – je mieser desto beweglicher.

    Nach diesem Vergleich komme ich ja sehr gut weg.

    Aber mal Scherz beiseite: Ich bin überzeugt, das Herr Trump weniger in der Weltgeschichte rumkurven wird , sondern sich erst mal um “SEIN LAND ” kümmert – im Gegensatz zu Merkel.
    Ich wünsche ihm alles,alles Gute und Bauchgefühl. Aber ich glaube, das hat er.

    Und wenn jetzt immer noch die meisten Politiker glauben, einen kleinen – bzw. einen großen Dummen vor sich zu haben, dann kann ich denn nur raten, sich nicht auf’s Glatteis zu begeben, denn der neue Präsident hat seinen Reichtum – zu mindestens zum großen Teil – erarbeitet und er ist ein knallharte Geschäftsmann, der sich von Merkel und Genossen keine”Bedingungen für eine Zusammenarbeit” vorschreiben lässt. ”

    Davon bin ich überzeugt und mit Putin an seiner Seite……

  11. Peterle says:

    “Ungeachtet davon sind die vermeintlich Dummen, offensichtlich klug genug, um zu den Besserverdienenden zu gehören.”
    Einfach köstlich – Danke dafür.

  12. Joachim Ochmann says:

    Das kennt man von den AfD,Kritikern – Stegner-Gabriel- Merkel zur Erinnerung, die AfD-Wähler sind …… ABER (!)

    für Deutschland die letzte Hoffnung.

  13. Jan Dietrich says:

    Handelt es sich bei Kommunismus und Faschismus nicht um Synonyme?

  14. Zeitzeuge says:

    Daran erkennt man die Perversität und den Zynismus eines abgewrackten Systems, in dem sich die politischen Kostgänger in dem Glauben eingerichtet haben, es möge ewig so weitergehen und ihre Taschen stopfen. Das Trump vor allem in den Staaten Stimmen holte, in denen ganze Regionen Opfer von Deindustrialisierung und ökonomischer wie sozialer Vernachlässigung wurden, weil Globalisierung ohne entsprechende Regeln und Grenzen zwangsläufig wenige zu Gewinnern und viele zu Opfern macht, fällt nun laut Mainshit-Medien also unter die Kategorie Dummheit. Ob der Arbeitslose in Ohio, der nicht weiß, wie er seine Raten für das Eigenheim bezahlen und die Kinder sattbekommen soll, sich gerne als Dummer bezeichnen läßt? Ich glaube wohl kaum und da dürfte es in jedem anderen Staat – auch in Europa – kaum anders aussehen.

    Eher sind es Menschen, die den Betrug allmählich durchschauen. Da Entwicklungen in den Staaten mit zeitlicher Verzögerung auch nach Europa schwappen, stimmt der Sieg Trumps zunächst einmal hoffnungsvoll. Auch in Europa wird sich einiges ändern. Wir werden nun einen schleichenden Abgang von Merkel erleben. Zuallererst werden sich die Unternehmer und Finanzdienstleister abwenden, denn sich erst den russischen Markt verbauen zu lassen und nun auch noch den amerikanischen zu verlieren, dass ist zuviel des Guten!

    Mal sehen, ob der vom politischen Berlin auch gerne mal unflätig beschimpfte Trump in der Air Force One bei seinem ersten Auslandsbesuch genüsslich über Berlin hinwegsegelt, seine Bordtoilette leert, um dann zu konstruktiven Gesprächen in Moskau zu landen. So wird Politik gemacht. In Murkselland hat man selbst am heutigen Tag immer noch nichts begriffen.

  15. Reiner H says:

    Ich habe mir die Wahlnacht bei Phoenix und 3sat (kam aus AT) angesehen. ARD und ZDF waren der bekannte und übliche VHS-Kurs für das dumme Volk, insbesondere als langsam klar wurde, dass “Ihre Hillary” es nicht schaffen würde, das habe ich schnell erkannt. Dabei fand ich das ZDF beim testweise kurzen Reinzappen noch 10x schlimmer. Besonders als in der Früh ihr Superstar Dunja Hayali übernahm, war es nicht mehr auszuhalten, ohne psychischen Schaden zu nehmen.

    Dunja Hayali, Superstar des ZDF. Warum? Sie ist gleich dreifach qualifiziert: 1.Frau, 2. Mihigru, 3. Lesbe. Wenn Anne Will in die Sommerpause geht, übernimmt Hayali mit der Sendung “DONNERstalk”. Will wohl heißen: “Dunja Hayali, eine Frau mit Power. Wie Blitz und Donner.” Eine unsägliche Sendung. Reinzappen und Brechtüte bereit halten.

    • corvusalbusberlin says:

      Mir hat ein Freund heute Mittag am Telefon gesagt, Trump sei der neue Präsident.
      Da ich mir das wünschte aber es nicht für möglich hielt und ich mich den Jubelschreien um Killary entziehen wollte, habe ich mir nichts von dem Wahlvorgang vorher angesehen.
      Da war ich aber rucki zucki aus dem Bett…..denn ich glaubte , er nimmt mich auf den Arm.

  16. Reiner H says:

    Heute Abend macht die ARD weiter.
    Wer will, kann sich heute Abend um 21:00 Uhr Maischberger anschauen. Fassungsloser Titel der ARD-Gehirnwäsche: “DER TRUMP_SCHOCK”. Auch Alice Schwarzgeld ist, wie so oft von der treu ergebenen Maischberger wieder eingeladen.
    http://www.daserste.de/unterhaltung/talk/maischberger/sendung/der-tag-danach-veraendert-die-us-wahl-die-welt-100.html
    Aber auch Oscar Lafontaine. http://www.nachdenkseiten.de/?p=35748#more-35748
    Irgendwas ist da nicht zu Ende gedacht, denn sie haben sich da den falschen als Prügelknabe ausgewählt. Oscar taugt dazu nicht.

    • Hosenmatz says:

      Das Beste war, als die Schwarzer der Trump-Anhängerin ins Wort fiel und rief: “Ich hasse Vorurteile” – made my day.
      Aber kurz vorher skandieren: “die Männer waren es, die Männer waren es…”

  17. corvusalbusberlin says:

    “…. Irgendwas ist da nicht zu Ende gedacht, denn sie haben sich da den falschen als Prügelknabe ausgewählt.”

    Die haben noch gar nicht ANGEFANGEN ZU DENKEN. Wäre auch ein bisschen viel verlangt.
    Die Links werde ich später lesen.

  18. Peter Tenzer says:

    Die wahren Dummen sind Deutsche, die 2013 die CDU gewählt haben. Sie waren einfach zu dumm Erkenntnisse aus den vorherigen 8 Jahren zu ziehen und haben wieder eine ganz üble Figur zur Kanzlerin erhoben.

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  22. Sven Kuchary says:

    Ich greife den Vorschlag der ARD auf und rege hiermit ein Gewichtung der Stimmen nach Intelligenz an. Vielleicht wie das preußische Drei-Klassen-Wahlrecht, nur eben mit Eingruppierung durch einen Intelligenztest bei der Eintragung in das Wahlregister.

  23. Matrix Blues says:

    Warum konnte dieser Kommentar nicht veröffentlicht werden? 2. Versuch
    Danke für diesen scharfzüngigen Artikel, der mich mehrmals zum Lachen brachte. Natürlich ist es ein Unding (öffentlich) zu behaupten, die Dummen wären aus ihren Löchern gekrochen, um Trump zu wählen. Allerdings spiegelt diese Art von Aussage erstaunlich genau die Auffassung unserer Eliten wieder. Und was unerwähnt in Konsequenz herauskommt, ist, dass die bisherigen so vorbildlichen amerikanischen Regierungen es demnach versäumt haben müssen, Bildung unters Volk zu bringen.

    Demokratie in der gegenwärtig praktizierten Form ist ohnehin nicht geeignet und womöglich auch nicht dazu gedacht, den/die Beste(n) oder Klügste(n) die Geschicke des Volkes lenken zu lassen. Das System bietet im Gegenteil sehr viele Ansatzmöglichkeiten, die sog. öffentliche Meinung zu manipulieren und über diesen Umweg den gewünschten Politiker/die gewünschte Politik zu befördern. Wer also die öffentliche Meinung manipulieren kann, kann in der Regel seine eigenen Interessen und Kandidaten befördern.
    Anscheinend sind jedoch diesmal die Erwartungen von Atlantikbrücke, Transatlantik Networks u. Co. trotz massiven Bemühungen nicht erfüllt worden. Aber wer weiß, vielleicht sehen wir gerade wieder mal nur einen neuen Akt im internationalen Schmierentheater und hinter den Kulissen ist die Überraschung gar nicht so groß, wie uns glauben gemacht wird.
    Amerikanische Präsidenten kommen nicht zufällig an die Macht und sollte das doch einmal aus Versehen passieren, dann kann man sicher sein, dass sie nicht das machen, was sie vor der Wahl vollmündig versprochen haben. Ebenso wie in der BRD ziehen Lobbyisten von Banken, Rüstungsfirmen und anderen noch undurchsichtigeren Gruppierungen an den Fäden der Marionetten. Donald Trump wird in dieser Hinsicht keine Ausnahme bilden.

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