Die EU-Kommission auf oder in den Spuren von Joseph Goebbels

Gehören Sie auch zu denen, die meinen, bei Fußballübertragungen ginge es um das Spiel, bei der Europameisterschaft darum, wer ins Endspiel gelangt und gewinnt?

Das ist Geschichte:

„Dass man positive Äußerungen der ausländischen Presse, auch solche von Funktionären, gerne zitiert, um damit das meist einwandfreie Auftreten der Deutschen zu unterstreichen, ist in der ‚Der Kicker‘ nicht unüblich. Von Seiten des Propagandaministeriums gibt es bezüglich einzelner Spiele konkrete Forderungen, in breitem Maß jene Pressestimmen wiederzugeben, die die Deutschen in einem günstigen Licht erscheinen lassen.

Der Kicker ist sich – gemäß der nationalsozialistischen Zweckbestimmung des Fußballs – durchaus bewusst, dass ‚diese großen Spiele eben doch nicht nur unter dem rein sportlichen Gesichtspunkt des Leistungsvergleichs‘ betrachtet werden dürfen. Vielmehr sollen sie als wirkungsvolle Mittel angesehen werden, um den ‚ Wall von Missverstehen und Unfreundlichkeiten, den eine gewisse Weltpropaganda […] um Deutschland zu ziehen beflissen ist, niederzureißen und einzuebnen.“ (Kaiser 2008: 188-189).

Geschichte wiederholt sich bekanntlich nicht – oder doch?

Die EU-Kommission hat gerade mit der UEFA (Union of European Football Associations) ein „Kooperationsabkommen“ abgeschlossen, das vorsieht, die Fußballeuropameisterschaft 2020 dazu zu nutzen, um „gemeinsame europäische Werte und Prinzipien zu befördern“, darunter so wichtige Dinge wie „Geschlechtergleichheit, kulturelle Diversität, Toleranz und Solidarität“.

Im einzelnen wurde verabredet, die Werbetrommel während der Europameisterschaft für die folgenden Themen zu rühren:

  • Für nachhaltige Entwicklung,
  • Für Öko-Innovationen,
  • Für Abfallmanagement,
  • Für fundamentale Rechte, die in der „Charter of Fundamental Rights“ zusammengestellt sind;
  • Für Integration und freiwilliges (und unentgeltliches) Bürgerengagement;
  • Für gesunde Lebensweisen und Lebensstile
  • Für Prinzipien der „Good Governance“
  • Für faire Besteuerung;
  • Gegen Geldwäsche
  • Für Whistle-Blower,
  • Gegen Gewalt und Korruption

Die Europameisterschaft im Fußball, so steht in dem Kooperationsabkommen, biete hervorragende Bedingungen, herrsche doch eine Atmosphäre von Optimismus und Kameradschaft, die man dazu ausnutzen könne ein positives Bild von Europa zu vermittelt [um quasi den “Wall des Missverstehens und der Unfreundlichkeiten, den eine gewisser Populismus um die EU zu ziehen versucht, niederzureißen]. Der Fußball könne nicht nur genutzt werden, um gesunde Lebensstile zu propagieren [„using football to promote healthy lifestyles], sondern auch dazu, all die oben genannten Themen ins Bewusstsein der Zuschauer zu schaffen, die doch tatsächlich denken, es ginge um Fußball.

Das, obwohl jeder weiß, dass Fußball eine (schöne?) Nebensache ist…

„Das ist das Geheimnis der Propaganda; den, den die Propaganda fassen will, ganz mit den Ideen der Propaganda zu durchtränken, ohne dass er überhaupt merkt, dass er durchtränkt wird.”

Wer hat es gesagt?

Jean-Claude Juncker oder Joseph Goebbels?

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Der Britische Labour Führer Jeremy Corbyn: IM der Stasi!?

Akten, die das britische Portal „Guido Fawkes“ von der Behörde des Beauftragten für die Stasi-Unterlagen erhalten hat, deuten auf ein enges Verhältnis zwischen dem heutigen Labour-Führer und der ostdeutschen Stasi hin. Die Geschichte liest sich wie ein Krimi aus dem Kalten Krieg, brühwarm weiterzählt.

Corbyn war in den 1980er Jahren erst Mitglied, dann Vize-Vorsitzender, dann Präsident der Gruppe „Labour Action for Peace“ (LAP). LAP, ein Teil der Labour Party, unterhielt enge Beziehungen zur ostdeutschen Stasi und wurde in den Berichten der Stasi als von „special importance“ (besonderer Wichtigkeit) für die von der Stasi in den 1980er Jahren verfolgten Ziele bezeichnet.

Ein Blick auf diese Ziele verdeutlich das Ausmaß, in dem die Stasi in den 1980er Jahren versucht hat, Einfluss auf die öffentliche Meinung und die politische Klasse in Großbritannien und man darf annehmen nicht nur dort zu nehmen. Ein wichtiges Ziel bestand offensichtlich darin, die Schuld für die „Eskalation der Aufrüstung in Atomwaffen“ den USA und der NATO zuzuschieben. Ein Ziel, das nur erreicht werden konnte, wenn die Stasi auf Verbündete im Westen zurückgreifen konnte. Und das konnte sie offensichtlich. Mit der britischen LAP, der Gruppe von Corbyn wurden enge Kontakte geknüpft. Die Gruppe wurde von Ostspionen infiltriert. Eine Delegation der LAP wurde nach Ostberlin eingeladen und ist dieser Einladung auch gefolgt. Die LAP, die sich nachdem, was den Stasi-Unterlagen entnommen werden kann, im Einklang mit der Stasi nicht nur darin befand, die Schuld für die nukleare Aufrüstung den USA und der NATO zu zuschieben, war offensichtlich sehr instrumentell. Über die LAP wurden Labour Abgeordnete im Unterhaus beeinflusst und sozialistische Politiken verbreitet. Den wohl größten Erfolg dieser Infiltration hatte indes nicht die Stasi sondern der Geheimdienst der damaligen Tschechoslowakei zu vermelden, dem es gelungen war, mit Cynthia Roberts einen Spion im Dienste der Tschechoslowakei als Kandidat bei den Wahlen zum Britischen Unterhaus zu platzieren.

Die kurze Episode, die schon aus nur einem Bruchteil des Stasi-Materials hervorgeht, das Guido Fawkes zur Verfügung steht, zeigt, dass Sozialisten damals wie heute versucht haben, die öffentliche Meinung in ihrem Sinne zu beeinflussen und zu manipulieren. Dass in diesen Versuche inoffizielle und bezahlte Mitarbeiter ebenso wichtig waren wie Spione ist bekannt. Was nicht bekannt ist, ist das Ausmaß, in dem es der Stasi gelungen ist, die öffentliche westliche Meinung in Einklang mit den eigenen sozialistischen Vorstellungen zu bringen. Interessant ist jedoch, dass damals wie heute versucht wurde, über Parteien und Aktivisten, wie man sie heute vornehmlich im Speckgürtel von Ministerien, bei NGOs und in den politischen Vereinen der Parteien (nicht zu vergessen bei Wikipedia) findet, der Öffentlichkeit Ideen als etwas anderes unterzujubeln als die Ausgeburt eines sozialistischen Geistes. Die Infiltration, Gleichschaltung und Nutzung von Gruppen, die im politischen System des Sozialismus-feindlichen Westen integriert waren, war offensichtlich fester Bestandteil der Stasi-Strategie, deren Ausmaß man angesichts der Enthüllungen aus dem Vereinigten Königreich für Deutschland nur erahnen kann.

Quelle. Guido Fawkes

Historiker, die stolz auf ihr Fach sind, sollten eigentlich in Scharen Stasi-Unterlagen durchleuchten um die Verstrickung order Nicht-Verstrickung derer, die heute als politische Klasse Deutschland zu regieren versuchen mit der Stasi offenzulegen. Wie so oft, wenn die Themen auf der Straße liegen, werden sie von institutionellen Wissenschaftlern übersehen, ob bewusst oder unbewusst, das mag jeder selbst entscheiden. Offensichtlich ist es derzeit wichtiger, gegen einen imaginären rechten Feind zu kämpfen, als die Verflechtungen zwischen dem politischen System Deutschlands und der Stasi zu untersuchen. In jedem Fall werfen die Enthüllungen aus dem Vereinigten Königreich ein neues Licht auf die Frage, warum es Linken so wichtig ist, einen Rechtsextremismus-Hype zu schaffen und stetig zu befeuern.

Guido Fawkes beendet seinen letzten Beitrag zu Corbyn mit drei Fragen, die den Führer von Labour in massive Erklärungsnot bringen können. Denn anders als in Deutschland, werden alternative Medien wie Guido Fawkes im Vereinigten Königreich nicht totgeschwiegen, nicht einmal von der BBC.

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Neue Indizien: Glyphosat; alles Lug, Trug und Manipulation!

Virtue Signalling hat James Bartholomew ein Verhalten genannt, mit dem diejenigen, die es zeigen, anderen signalisieren wollen, dass sie ganz besonders gute Exemplare der Spezies Mensch sind. Nun scheint Virtue Signalling als Verhalten mit einer konsequenten Nutzung des limbischen Systems, bei kompletter Auslassung des Präfrontalen Cortex einherzugehen. Anders ist es nicht zu verstehen, dass es so einfach ist, Aktivisten, politische und Umweltaktivisten, vor diverse Karren zu spannen.

Zum Beispiel vor den Karren derer, die Glyphosat benutzen wollen, um gegen Monsanto zu klagen und damit dicken Reibach zu machen.

Wir haben bereits in den Glyphosat-Files über Christopher Portier geschrieben und die Art und Weise, wie im Bericht der IARC, International Agency for Research on Cancer, Monograph 112, geschoben und gemauschelt wurde und darüber berichtet, dass mit Christopher Portier jemand an der Einordnung von Glyphosat als möglicherweise krebserregend für Menschen durch die IARC federführend beteiligt war, der direkt von dieser Einordnung profitiert hat. 160.000 US-Dollar sein bisheriger Profit als Berater einer Anwaltskanzlei, die die Einordnung von Glyphosat als möglicherweise krebserregend durch die IARC dazu nutzen will, um Monsanto zu verklagen und damit Profit zu machen.

Dass mit Portier jemand an der Einordnung von Glyphosat für die IARC arbeitet, der durch die Einordnung als „möglicherweise krebserregend“ einen direkten Profit hat, lässt schon erhebliche Zweifel an der wissenschaftlichen Lauterkeit der entsprechenden Einordnung und der IARC als angeblich wissenschaftlicher Institution aufkommen.

Die neuesten Entwicklungen in diesem Wissenschaftsthriller, der immer mehr zeigt, wie Wenige Aktivistennetzwerke für ihren eigenen Profit instrumentalisieren, machen diese Zweifel greifbar und sprechen dafür, dass die Einordnung von Glyphosat durch die IARC auf Lug und Trug, Mauschelei und Manipulation basiert.

Die neueste Entwicklung im Glyphosat-Thriller, von der wir heute berichten, beginnt mit einem Brief von Lamar Smith, Chairman des Committee on Science, Space, and Technology und Andy Biggs, Chairam des entsprechenden Komitees, des US-Repräsentantenhauses. In diesem Brief bitten die beiden Abgeordneten Christopher P. Wild, den Direktor der IARC, Transparenz herzustellen, und zwar dadurch dass er Zeugen benennt, die Auskunft über die Art und Weise geben können, wie es der Version des Berichts über Glyphosat, der letztlich veröffentlicht wurde, und in dem die IARC Glyphosat als möglicherweise für Menschen krebserregend einstuft, gekommen ist.

Unter anderem wollen die beiden Abgeordneten, deren Komitee die Macht hat, die finanzielle Unterstützung des IARC durch die USA zu beenden, Antworten zu den folgenden Fragen haben:

Auf Grundlage welcher Kriterien wurden sechs Studien, in denen keinerlei Verbindung zwischen Glyphosat und Krebs hergestellt werden konnte, durch die Aussage ersetzt: „The Working Group was not able to evaluate this study because of the limited experimental data provided in the review articel and supplemental information“?

Warum wurden Studien, die gezeigt haben, dass Glyphosat nicht krebserregend ist , als ausreichende Belege dafür gewertet, dass Glyphosat bei Menschen krebserregend sein kann?

Wie ist es zu erklären, dass der Vergleich zwischen Entwurf und Veröffentlichung der Monographie 112 im Kapitel über Glyphosat zeigt, dass zahlreiche Änderungen gemacht wurden, wobei Studien, die Glyphosat als nicht krebserregend dargestellt haben, gelöscht wurden oder deren Ergebnisse verändert?

Wieso wurden vorhandene Belege einer aktuellen Langzeitstudie mit mehr als 50.000 in der Landwirtschaft Beschäftigten, die Aaron Blair, der an der Erstellung des Berichts beteilgt war, bekannt waren und die zeigen, dass Glyphosat nicht krebserregend ist, nicht berücksichtigt?

Schließlich will das Komitee des US-Repräsentantenhauses die Frage klären, inwiefern der „apparent conflict of interest“, der darin besteht, dass mit Christopher Portier jemand an der Erstellung des Berichts über Glyphosat beteiligt ist, der direkt von der Einordnung von Glyphosat als „möglicherweise krebserregend für Menschen“ profitiert, mit 160.000 US-Dollar, diese Einordnung beeinflusst oder determiniert hat.

Diese Fragen sollen im Rahmen eines öffentlichen Hearings des Committee on Science, Space, and Technology geklärt werden. Die Abgeordneten Smith und Biggs bitten Wild darum, Zeugen zu benennen, die die Fragen beantworten können.

Angesichts der Tatsache, dass Steuerzahler vieler Nationen, darunter auch Deutschland, die IARC finanzieren , und angesichts der Tatsache, dass sich die IARC als wissenschaftliche Agentur versteht, die den „highest degree of scientific authority“ erreichen will, sollte man denken, dass sich die IARC und ihr Direktor Christopher P. Wild beeilen, Zeugen zu benennen, um die fehlende Transparenz herzustellen, offenzulegen, wie es zu der Einordnung von Glyphosat gekommen ist und die gestellten Fragen zu beantworten – schon weil diese Agentur diese Antworten nicht nur den Steuerzahlern, die sie finanzieren, sondern auch der Wissenschaft, für die sie vorgeben, sprechen zu wollen, schuldig sind.

Aber Wild hat sich in einem Brief an die beiden Abgeordneten geweigert, entsprechende Zeugen zu benennen. Die Wissenschaftler, die am Bericht beteiligt waren, wurden zudem von IARC angeschrieben und darum gebeten, nicht mit der Presse zu sprechen oder gar den Druck zu verspüren, über die Art und Weise, wie der Bericht zustande gekommen ist, Transparenz herzustellen. Das nennt man auch einen Maulkorb.

Angesichts dieses Maulkorbs fragt man sich, was die IARC zu verbergen hat.
Angesichts der Weigerung, öffentlich Auskunft über die Verfahrensweise und die wissenschaftlichen Kriterien zu geben, die letztlich die Einordnung von Glyphosat als „möglicherweise krebserregend“ zur Folge hatten, eine Übung, die jeder empirisch arbeitende Wissenschaftler, selbst wenn er nur mit Sekundärarbeit auf Basis vorhandener Studien beschäftigt ist, zu jeder Tag- und Nachtzeit beherrscht, und angesichts der Tatsache, dass man bei der IARC glaubt, Vertretern des US-Repräsentantenhauses vor den Kopf stoßen zu können, stellt sich die Frage, wer die IARC für ihre Einordnungen, die sie in den Monographien vornimmt, außer den offiziellen Geldgebern möglicherweise noch finanziert. Es müssen Geldgeber sein, die mehr als die 48 Millionen US-Dollar beitragen, die die USA bislang beigetragen haben.

Dass die IARC etwas zu verbergen hat, das machen die Weigerung, Rede und Antwort zu wissenschaftlichem Prozedere zu stehen und die Weigerung, sich wissenschaftlicher Kritik und Fragen auszusetzen, mehr als deutlich, denn Transparenz und Kritik sind das Lebenselixier der Wissenschaft. Wer beides verweigert, hat etwas zu verbergen und steht qua definitionem außerhalb der Wissenschaft.

Man muss sich das einmal vorstellen.
Da gibt es eine Agentur, die von Steuerzahlern finanziert wird.
Die Agentur nimmt für sich in Anspruch, nach den höchsten wissenschaftlichen Standards zu arbeiten.
Die Agentur will jedoch nicht belegen, dass sie das tut.
Sie liebt die Geheimniskrämerei und verweigert Transparenz.
Schließlich sieht niemand in der Agentur eine Notwendigkeit, den sie finanzierenden Steuerzahlern gegenüber Rechenschaft abzulegen, die Rechenschaft wird schlicht verweigert.

Schon diese kurze Zusammenstellung kann eigentlich, ganz unabhängig von der Frage, wie groß die Manipulationen am Glyphosat-Bericht waren, denn dass es Manipulationen gab, steht außer Frage, nur dazu führen, der IARC öffentliche Gelder zu entziehen. Eine Agentur, die jede Transparenz und Rechenschaft denen gegenüber, die sie bezahlen, verweigert, ist nicht tragbar.

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Diese UN-Agentur ist möglicherweise krebserregend und korrupt

IARC – International Agency for Research on Cancer: korrupt?

Die Zeichen dafür mehren sich, dass die UN-Agentur IARC möglicherweise krebserregend ist. Möglicherweise führen Schmiergeldzahlungen oder andere Gefälligkeiten dazu, dass die IARC möglicherweise die Einordnung von Substanzen, deren Potential beim Menschen Krebs zu erregen, sie beurteilen will, von der Gewährung entsprechender Gefallen abhängig macht, wodurch möglicherweise Fakten, die in die möglicherweise – aus Sicht des Auftraggebers falsche – Richtung führen, unterdrückt werden, möglicherweise werden sie auch uminterpretiert, so dass sie mit der möglicherweise zuvor schon festgelegten und möglicherweise bezahlen Einordnung durch die IARC stimmig sind. Möglicherweise ist diese Vorgehensweise krebserregend, denn möglicherweise wird dadurch die Legitimität und Reputation von Wissenschaft durch den Krebs der persönlichen Vorteilsnahme, der Käuflichkeit und des Nepotismus zerstört, immer vorausgesetzt, man wertet die IARC als eine auch nur entfernt mit Wissenschaft tangierte Agentur der Vereinten Nationen.

Entsprechend ordnen wir die IARC in die Gruppe 2A der möglicherweise korrupten und krebserregenden Institutionen ein.

Der folgende Kommentar eines Lesers, der zeigt, wie bei der IARC geschoben und gemauschelt wurde, um eine Eindordnung von Glyphosat als krebserregend zu Wege zu bringen, stellt möglicherweise eine Bestätigung dieser Einordnung dar. Wir legen Wert darauf, dass der analytische Wert unserer Einordnung “möglicherweise korrupt” dem analytischen Wert der Einordnungmöglicherweise (für den Menschen) krebserregend, durch die IARC entspricht.

Kehren wir aus dem Reich der Möglichkeiten in die reale Welt der IARC-Entscheidungsfindung zurück:

“Mehr zur IARC-Beurteilung:

Wie Kate Kelland von der Nachrichtenagentur Reuters berichtet hat, hätte der ursprüngliche Entwurf der IARC-Monographie über Glyphosat nicht die schließlich erfolgte Bewertung als “wahrscheinlich krebserregend” erlaubt. Dies wurde erst dadurch möglich, indem bei der finalen Bearbeitung in mindesten zehn Fällen negativen Aussagen bezüglich des Krebsrisikos (“nicht krebserregend”) in neutrale oder sogar positive Aussagen abgeändert wurden:
Beleg dazu bei Reuters.

Außerdem hatte der Vorsitzende der IARC-Arbeitsgruppe zu Glyphosat, Aaron Blair, Kenntnis von den damals noch nicht veröffentlichten Ergebnissen der Agricultural Health Study (AHS), einer Serie von wissenschaftlichen Untersuchungen in den USA, die regelmäßig durchgeführt werden und sich mit Gefährdungen durch Pflanzenschutzmittel u. a. befassen. Im Rahmen der AHS wurde anhand der Daten von mehr als 54.000 Menschen, die im Zeitraum von 1993 bis 2005 mit Glyphosat gearbeitet hatten, untersucht, ob Glyphosat Krebs auslösen kann. Die Studie kommt zu dem Schluss, dass eine krebserregende Wirkung des Herbizid-Wirkstoffs auf die Anwender nicht erkennbar sei und wurde vor Kurzem im “Journal of the National Cancer Institute”, dem offiziellen Veröffentlichungsorgan der staatlichen Krebsagentur der USA veröffentlicht.

Blair räumte in einer Aussage vor Gericht ein, dass sich die IARC-Einstufung von Glyphosat „wahrscheinlich geändert hätte“, wenn die Ergebnisse der AHS-Studie berücksichtigt worden wären. Da sie jedoch noch nicht publiziert waren, schieden sie aus formalen Gründen aus und fanden keinen Eingang in die Beratungen:
Beleg bei Reuters.

Hinzuzufügen wäre noch, dass die IARC in vier Jahrzehnten rund tausend Substanzen und Tätigkeiten auf eine mögliche krebserregende Wirkung untersucht hat. Nur in einem Fall gaben die von der IARC beauftragten Forscher Entwarnung.
Dazu die IARC

Glyphosat wurde als “wahrscheinlich krebserregend” beurteilt und fällt damit in diesselbe Klasse (Kategorie 2A) wie die Ausübung des Friseurberufs. In der höchsten Klasse sind neben Alkohol und Tabak auch die Tätigleit als Anstreichers und Sonnenlicht (UV-Strahlung) zu finden.

Die IARC betreibt keine eigene Forschung, sondern lediglich Literaturstudien und lädt Wissenschaftler zu deren Bewertung ein. Das führt oft dazu, dass die beteiligten Forscher dann ihre eigenen Arbeiten, sowie die möglicherweise widersprechenden Veröffentlichungen von nicht einbezogenen Kollegen, diskutieren und bewerten. So arbeitete die IARC von 2012 bis 2015 an 18 Monographien, an denen insgesamt 314 Wissenschaftler beteiligt waren, wobei mindestens 61 Teilnehmer damit befasst gewesen sein sollen, ihre eigenen Arbeiten zu bewerten”.
Beleg dazu: Reuters

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Die Glyphosat-Files: Ein Wissenschaftskrimi um Gier, Lügen und Reiz-Reaktions-Deppen

Unsere Geschichte beginnt im März 2015, genau am 20. März 2015. An diesem Tag veröffentlicht die IARC, die International Agency for Research in Cancer, ein Teil des Weltunternehmens UN, eine Monographie mit dem Titel: „Some Organophosphate Insecticides and Herbicides“ (Monograph 112). Darin wird Glyphosat in die Gruppe 2A eingeordnet, als Substanz, die möglicherweise bei Menschen Krebs hervorrufen kann. Neben Glyphosat wurden noch Malathion und Diazinon als möglicherweise für Menschen krebserregend eingestuft. Aber von Malathion und Diazinon wurde seither nichts mehr gehört. Keine NGO schickt Aktivisten auf die Straße um gegen die Verwendung von Malathion oder Diazinon, beides Insektizide, die z.B. eingesetzt werden, um Moskitos oder Flöhe zu bekämpfen und entsprechend eine viel höhere toxische Wirkung auf Menschen haben können als Glyphosat, das auf Äcker ausgebracht wird, zu demonstrieren. Möglicherweise hängt das damit zusammen, dass Malathion und Diazinon nicht von Monsanto hergestellt werden, wie dies für Glyphosat der Fall ist.

Schon Charles Dickens kannte die Art von Anwalt, die sich so lange für die Sache des Mandanten einsetzt, bis die Sache des Mandanten in den Besitz des Anwalts übergegangen ist.

Und hier beginnt der Wissenschaftskrimi, den wir u.a. auf Basis von Veröffentlichungen im Blog „Risk-Monger“, auf den uns ein Leser hingewiesen hat und den wir jedem Leser wärmstens empfehlen können, rekonstruiert haben.

Hauptdarsteller: Christopher Portier.

Christopher Portier ist der Aktivist, DER Aktivist gegen Glyphosat. Er ist als Lobbyist in die Hauptstädte Europas gereist, hat Parlamente, darunter den Bundestag besucht, die EU-Kommission bearbeitet, er hält Vorträge und nicht zuletzt ist Christopher Portier der einzige, der als externer Experte an der Erstellung von Monograph 112 durch die IARC beteiligt war. Er ist maßgeblich für die Einordnung von Glyphosat als möglicherweise krebserregend verantwortlich.

Portier ist jedoch, wie umfangreiche Recherchen von David Zaruk, der u.a. als Professor an den Brüsseler Universitäten Saint Louis und KUL lehrt, belegen, nicht nur ein „externer Experte“, der sich mit der Toxikologie von u.a. Organophospaten auskennt.

Tatsächlich kennt sich Portier nicht sonderlich damit aus. Er ist Statistiker und hat keine Geschichte als Erforscher der Toxikologie von Pestiziden. Das hat Portier selbst zugegeben. In seiner außergerichtlichen Anhörung als Zeuge in eigener Sache am 5 September 2017 in New York. Dort hat Portier eingeräumt,

  • nie mit Glyphosat gearbeitet zu haben;
  • nie einige der Belege für die angeblich krebserregende Wirkung von Glyphosat selbst geprüft zu haben;
  • Er ist, wie David Zaruk schreibt, Statistiker, der in der Vergangenheit zu einer Vielzahl von Themen gearbeitet hat, darunter Mobiltelefone.

Der externe Experte, auf den die Einstufung von Glyphosat als krebserregend durch die IARC zurückgeht, ist demnach gar kein Experte. Was ist er dann?

Portier ist ein Aktivist.

Er hat jahrzehntelang für die US-amerikanische NGO „Environmental Defense Fund“ gearbeitet. Der Environmental Defense Fund agitiert seit den 1960er Jahren gegen die Verwendung von Pestiziden in der Landwirtschaft.

Er steht auf der Gehaltsliste der US-Amerikanischen Anwaltskanzleien Lundy, Lundy, Soleau & South, sowie Weitz und Luxenberg. Mit ersteren hat Portier einen Vertrag als „Consultant“. Pro Stunde erhält er 450 US-Dollar für seinen wissenschaftlichen Rat. Nach Recherchen von Zaruk, die auf Aussagen von Portier in seiner Anhörung beruhen, hat Portier bislang 160.000 US-Dollar für Beratungsleistungen abgerechnet. In den 160.000 US-Dollar sind unter anderem 8.550 US-Dollar enthalten, die Portier Lundy, Lundy, Soleau & South für die Lektüre eines technischen Dokuments von 2-3 Seiten in Rechnung gestellt hat. 19 Stunden für 2-3 Seiten! Die Zusammenarbeit mit der Anwaltskanzlei ist für Portier sehr lukrativ und sie beginnt vor der Veröffentlichung des Monographs der IARC, in dem Glyphosat als krebserregend eingestuft wird.

Diese Einstufung, an der Portier wesentlich beteiligt ist, ist für die Anwaltskanzlei bares Geld wert, denn Lundy, Lundy, Soleau & South gehören zu den Kanzleien, die ihr Geld damit verdienen, Unternehmen zu verklagen. Sie sammeln arme Opfer ein, denen sie versprechend, dass ihnen keine Kosten entstehen und erstreiten in deren Namen hohe Entschädigungszahlungen vor US-Amerikanischen Gerichten. Lundy, Lundy, Soleau & South klagen u.a. gegen Monsanto, wie Zurak aufgezeigt hat, weil Glyphosat angeblich krebserregend ist. Und wo wäre die Erfolgsaussicht dieser Klagen ohne die Einordung von Glyphosat als krebserregend durch die IARC.

Wir haben bislang somit eine US-Amerikanische Anwaltskanzlei, die ihr Geld u.a. damit verdient, Unternehmen wie Monsanto zu verklagen, weil deren Produkte möglicherweise den Krebs ihrer Mandanten, die sie zuvor oft genug mit dem Versprechen, dass sie die Klage nichts kostet und sie eine hohe Entschädigung erhalten, von der sich die Anwaltskanzlei dann zuweilen die Hälfte selbst gönnt, eingesammelt hat (Zaruk belegt dies am Beispiel einer Konferenz, die von Naomi Oreskes organisiert wurde, um nach dem Ende der Möglichkeit, Tabakhersteller erfolgreich vor US-Gerichten zu verklagen, herauszufinden, „how to ‚tobacconise‘ other industries“).

Dieselbe Anwaltskanzlei, die ihr Geld u.a. mit Schadensersatzklagen gegen Monsanto verdient, weil Glyphosat angeblich oder möglicherweise zu Krebs bei Mandanten der Kanzlei geführt hat, bezahlt Christopher Portier insgesamt 160.000 US-Dollar für Beratungsleistungen. Das Vertragsverhältnis zwischen beiden beginnt bevor Portier sich als „Key to the Glyphosate Ban“ erweist und die Einstufung von Glypohosat als krebserregend durch die IARC erreicht.

Ein wahrer Wissenschaftsthriller.
Fassen wir bis hierhin zusammen.

  • Eine Agentur der UN, IARC, ein kleiner Laden in Lyon, der wohl die üblichen Strukturen nepotistischer Inzucht aufweist, macht Christopfer Portier zum einzigen externen Experten im Hinblick auf die Einschätzung möglicherweise krebserregender Folgen durch die Verwendung von u.a. Glyphosat.
  • Portier war Lobbyist für die US-NGO „Environmental Defense Fund“, die seit Jahrzehnten gegen den Einsatz von Pestiziden in der Landwirtschaft Kampagnen durchführt.
  • Portier wird von einer US-Amerikanischen Anwaltskanzlei als Berater bezahlt. Insgesamt erhält er 160.000 US-Dollar für Beratungsleistungen, die z.B. darin bestehen, 19 Stunden zwei Seiten Text zu lesen.
  • Dieselbe Anwaltskanzlei vertritt Personen, die gegen Monsanto wegen der krebserregenden Wirkung von Glyphosat klagen.
  • Die Erfolgsaussichten der entsprechenden Klage sind durch die Einstufung von Glyphosat als krebserregend durch die IARC erheblich gestiegen.
  • Die Einschätzung von Glyphosat als krebserregend steht im Widerspruch zu allen wissenschaftlichen Fakten, im Widerspruch zur Einschätzung des Bundesamts für Risikobewertung (BfR) und der EFSA (European Food Safety Authority). Die Einschätzung der beiden Agenturen beruht auf den Ergebnissen einer Vielzahl wissenschaftlicher Untersuchungen.
  • Die Einschätzung der IARC basiert letztlich auf dem Verdikt eines externen Experten, der noch nie zu Glyphosat geforscht hat und der sich einen Namen damit gemacht hat, die wissenschaftliche Forschung als von der Industrie finanzierte Forschung zu denunzieren, derselbe Forscher, der von einer Anwaltskanzlei bezahlt wird, für die die Einstufung von Glyphosat als krebserregend bares Geld wert ist.

Das Skript könnte von der Mafia stammen.

Zentral für das Skript sind emotionale Kampagnen, denn Aktivisten, vor allem Umweltaktivisten leben von Emotion, es ist deren Substitut für Erkenntnis. Und Emotion ist, was ihnen geliefert wird. Aber, die NGO lebt nicht von der Emotion allein. Entsprechend sind NGOs ständig auf der Suche nach lukrativer Gutheit, die die Spendenkasse füllt, durch wen auch immer. Für die Sache lukrativer Gutheit werden die eigenen Aktivisten ins Feld geschickt, um eine öffentliche Meinung so zu manipulieren, dass sich kaum mehr jemand traut, öffentlich eine von der Sache lukrativer Gutheit abweichende Meinung zu vertreten. Eine Situation, die es wiederum Anwaltskanzleien erlaubt, ihre Klagen vor US-Gerichten, in denen sich 12 Juroren ein Urteil bilden müssen, ohne großen Widerstand und ohne die Gefahr, auf Fakten zu treffen, durchzubringen und die große „Corporate Bonanza“ einzufahren.

Die Mobilisierung des Aktivistenmobs in Europa, das letzte, was noch zu erklären ist, wird von Zurak als „Carpetbagger“ Ansatz zum Lobbying bezeichnet. Im Englischen bezeichnet man einen Politiker, der in einem Wahlkreis kandidiert, zu dem er keine lokale Verbindung hat, als Carpetbagger. Man übersetzt den Carpetbagger wohl am besten als Profiteur lokaler Besonderheiten. Die lokalen Besonderheiten, die US-Aktiviten, die genveränderte Organismen oder Pestizide in der Landwirtschaft bekämpfen, in Europa ausnutzen wollen, werden von Zurak mit dem Begriff des „more fertile precautionista lobbying terrain“ umschrieben. In Deutsch: In Brüssel und in Europa insgesamt, ist mehr Potential für Hysterie. Hier kann man leichter einen öffentlichen Wutausbruch der Gutmenschen provozieren bzw. zu Wege bringen und die Aktivisten, denen man die Emotion geliefert hat, zu unwissentlichen Wasserträgern der eigenen Interessen machen, sie in ihrer Neigung, sich zum Reiz-Reaktions-Deppen der Interessen anderer instrumentalisieren lassen, abholen und ausnutzen. Und überhaupt: Wir leben in einer globalisierten Welt. Europäische, selbst deutsche Idiotien finden ihren Weg auch nach Nordamerika und helfen dort, Konzerne zu erpressen und auszupressen.

Eine Meute von Anwälten lebt in den USA davon (oder schmarotz daran). Europäische NGO-Aktivisten und sonstige Gute, sie machen es möglich.

Und Aktivisten wie Christopher Portier zerstören die Wissenschaft, ihre Reputation und ihren Leumund. Aber in Zeiten der Gender Studies ist das fast schon normal.

Wir empfehlen allen Lesern den Post von David Zaruk. Manchem, der Kognition vor Emotion stellt, wird dabei ein Licht aufgehen, vielleicht sogar ein Kronleuchter.

Der Krimi wird zur Serie und geht weiter: Glyphosat: Alles Lug, Trug und Manipulation

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