Neue Indizien: Glyphosat; alles Lug, Trug und Manipulation!

Virtue Signalling hat James Bartholomew ein Verhalten genannt, mit dem diejenigen, die es zeigen, anderen signalisieren wollen, dass sie ganz besonders gute Exemplare der Spezies Mensch sind. Nun scheint Virtue Signalling als Verhalten mit einer konsequenten Nutzung des limbischen Systems, bei kompletter Auslassung des Präfrontalen Cortex einherzugehen. Anders ist es nicht zu verstehen, dass es so einfach ist, Aktivisten, politische und Umweltaktivisten, vor diverse Karren zu spannen.

Zum Beispiel vor den Karren derer, die Glyphosat benutzen wollen, um gegen Monsanto zu klagen und damit dicken Reibach zu machen.

Wir haben bereits in den Glyphosat-Files über Christopher Portier geschrieben und die Art und Weise, wie im Bericht der IARC, International Agency for Research on Cancer, Monograph 112, geschoben und gemauschelt wurde und darüber berichtet, dass mit Christopher Portier jemand an der Einordnung von Glyphosat als möglicherweise krebserregend für Menschen durch die IARC federführend beteiligt war, der direkt von dieser Einordnung profitiert hat. 160.000 US-Dollar sein bisheriger Profit als Berater einer Anwaltskanzlei, die die Einordnung von Glyphosat als möglicherweise krebserregend durch die IARC dazu nutzen will, um Monsanto zu verklagen und damit Profit zu machen.

Dass mit Portier jemand an der Einordnung von Glyphosat für die IARC arbeitet, der durch die Einordnung als „möglicherweise krebserregend“ einen direkten Profit hat, lässt schon erhebliche Zweifel an der wissenschaftlichen Lauterkeit der entsprechenden Einordnung und der IARC als angeblich wissenschaftlicher Institution aufkommen.

Die neuesten Entwicklungen in diesem Wissenschaftsthriller, der immer mehr zeigt, wie Wenige Aktivistennetzwerke für ihren eigenen Profit instrumentalisieren, machen diese Zweifel greifbar und sprechen dafür, dass die Einordnung von Glyphosat durch die IARC auf Lug und Trug, Mauschelei und Manipulation basiert.

Die neueste Entwicklung im Glyphosat-Thriller, von der wir heute berichten, beginnt mit einem Brief von Lamar Smith, Chairman des Committee on Science, Space, and Technology und Andy Biggs, Chairam des entsprechenden Komitees, des US-Repräsentantenhauses. In diesem Brief bitten die beiden Abgeordneten Christopher P. Wild, den Direktor der IARC, Transparenz herzustellen, und zwar dadurch dass er Zeugen benennt, die Auskunft über die Art und Weise geben können, wie es der Version des Berichts über Glyphosat, der letztlich veröffentlicht wurde, und in dem die IARC Glyphosat als möglicherweise für Menschen krebserregend einstuft, gekommen ist.

Unter anderem wollen die beiden Abgeordneten, deren Komitee die Macht hat, die finanzielle Unterstützung des IARC durch die USA zu beenden, Antworten zu den folgenden Fragen haben:

Auf Grundlage welcher Kriterien wurden sechs Studien, in denen keinerlei Verbindung zwischen Glyphosat und Krebs hergestellt werden konnte, durch die Aussage ersetzt: „The Working Group was not able to evaluate this study because of the limited experimental data provided in the review articel and supplemental information“?

Warum wurden Studien, die gezeigt haben, dass Glyphosat nicht krebserregend ist , als ausreichende Belege dafür gewertet, dass Glyphosat bei Menschen krebserregend sein kann?

Wie ist es zu erklären, dass der Vergleich zwischen Entwurf und Veröffentlichung der Monographie 112 im Kapitel über Glyphosat zeigt, dass zahlreiche Änderungen gemacht wurden, wobei Studien, die Glyphosat als nicht krebserregend dargestellt haben, gelöscht wurden oder deren Ergebnisse verändert?

Wieso wurden vorhandene Belege einer aktuellen Langzeitstudie mit mehr als 50.000 in der Landwirtschaft Beschäftigten, die Aaron Blair, der an der Erstellung des Berichts beteilgt war, bekannt waren und die zeigen, dass Glyphosat nicht krebserregend ist, nicht berücksichtigt?

Schließlich will das Komitee des US-Repräsentantenhauses die Frage klären, inwiefern der „apparent conflict of interest“, der darin besteht, dass mit Christopher Portier jemand an der Erstellung des Berichts über Glyphosat beteiligt ist, der direkt von der Einordnung von Glyphosat als „möglicherweise krebserregend für Menschen“ profitiert, mit 160.000 US-Dollar, diese Einordnung beeinflusst oder determiniert hat.

Diese Fragen sollen im Rahmen eines öffentlichen Hearings des Committee on Science, Space, and Technology geklärt werden. Die Abgeordneten Smith und Biggs bitten Wild darum, Zeugen zu benennen, die die Fragen beantworten können.

Angesichts der Tatsache, dass Steuerzahler vieler Nationen, darunter auch Deutschland, die IARC finanzieren , und angesichts der Tatsache, dass sich die IARC als wissenschaftliche Agentur versteht, die den „highest degree of scientific authority“ erreichen will, sollte man denken, dass sich die IARC und ihr Direktor Christopher P. Wild beeilen, Zeugen zu benennen, um die fehlende Transparenz herzustellen, offenzulegen, wie es zu der Einordnung von Glyphosat gekommen ist und die gestellten Fragen zu beantworten – schon weil diese Agentur diese Antworten nicht nur den Steuerzahlern, die sie finanzieren, sondern auch der Wissenschaft, für die sie vorgeben, sprechen zu wollen, schuldig sind.

Aber Wild hat sich in einem Brief an die beiden Abgeordneten geweigert, entsprechende Zeugen zu benennen. Die Wissenschaftler, die am Bericht beteiligt waren, wurden zudem von IARC angeschrieben und darum gebeten, nicht mit der Presse zu sprechen oder gar den Druck zu verspüren, über die Art und Weise, wie der Bericht zustande gekommen ist, Transparenz herzustellen. Das nennt man auch einen Maulkorb.

Angesichts dieses Maulkorbs fragt man sich, was die IARC zu verbergen hat.
Angesichts der Weigerung, öffentlich Auskunft über die Verfahrensweise und die wissenschaftlichen Kriterien zu geben, die letztlich die Einordnung von Glyphosat als „möglicherweise krebserregend“ zur Folge hatten, eine Übung, die jeder empirisch arbeitende Wissenschaftler, selbst wenn er nur mit Sekundärarbeit auf Basis vorhandener Studien beschäftigt ist, zu jeder Tag- und Nachtzeit beherrscht, und angesichts der Tatsache, dass man bei der IARC glaubt, Vertretern des US-Repräsentantenhauses vor den Kopf stoßen zu können, stellt sich die Frage, wer die IARC für ihre Einordnungen, die sie in den Monographien vornimmt, außer den offiziellen Geldgebern möglicherweise noch finanziert. Es müssen Geldgeber sein, die mehr als die 48 Millionen US-Dollar beitragen, die die USA bislang beigetragen haben.

Dass die IARC etwas zu verbergen hat, das machen die Weigerung, Rede und Antwort zu wissenschaftlichem Prozedere zu stehen und die Weigerung, sich wissenschaftlicher Kritik und Fragen auszusetzen, mehr als deutlich, denn Transparenz und Kritik sind das Lebenselixier der Wissenschaft. Wer beides verweigert, hat etwas zu verbergen und steht qua definitionem außerhalb der Wissenschaft.

Man muss sich das einmal vorstellen.
Da gibt es eine Agentur, die von Steuerzahlern finanziert wird.
Die Agentur nimmt für sich in Anspruch, nach den höchsten wissenschaftlichen Standards zu arbeiten.
Die Agentur will jedoch nicht belegen, dass sie das tut.
Sie liebt die Geheimniskrämerei und verweigert Transparenz.
Schließlich sieht niemand in der Agentur eine Notwendigkeit, den sie finanzierenden Steuerzahlern gegenüber Rechenschaft abzulegen, die Rechenschaft wird schlicht verweigert.

Schon diese kurze Zusammenstellung kann eigentlich, ganz unabhängig von der Frage, wie groß die Manipulationen am Glyphosat-Bericht waren, denn dass es Manipulationen gab, steht außer Frage, nur dazu führen, der IARC öffentliche Gelder zu entziehen. Eine Agentur, die jede Transparenz und Rechenschaft denen gegenüber, die sie bezahlen, verweigert, ist nicht tragbar.

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Diese UN-Agentur ist möglicherweise krebserregend und korrupt

IARC – International Agency for Research on Cancer: korrupt?

Die Zeichen dafür mehren sich, dass die UN-Agentur IARC möglicherweise krebserregend ist. Möglicherweise führen Schmiergeldzahlungen oder andere Gefälligkeiten dazu, dass die IARC möglicherweise die Einordnung von Substanzen, deren Potential beim Menschen Krebs zu erregen, sie beurteilen will, von der Gewährung entsprechender Gefallen abhängig macht, wodurch möglicherweise Fakten, die in die möglicherweise – aus Sicht des Auftraggebers falsche – Richtung führen, unterdrückt werden, möglicherweise werden sie auch uminterpretiert, so dass sie mit der möglicherweise zuvor schon festgelegten und möglicherweise bezahlen Einordnung durch die IARC stimmig sind. Möglicherweise ist diese Vorgehensweise krebserregend, denn möglicherweise wird dadurch die Legitimität und Reputation von Wissenschaft durch den Krebs der persönlichen Vorteilsnahme, der Käuflichkeit und des Nepotismus zerstört, immer vorausgesetzt, man wertet die IARC als eine auch nur entfernt mit Wissenschaft tangierte Agentur der Vereinten Nationen.

Entsprechend ordnen wir die IARC in die Gruppe 2A der möglicherweise korrupten und krebserregenden Institutionen ein.

Der folgende Kommentar eines Lesers, der zeigt, wie bei der IARC geschoben und gemauschelt wurde, um eine Eindordnung von Glyphosat als krebserregend zu Wege zu bringen, stellt möglicherweise eine Bestätigung dieser Einordnung dar. Wir legen Wert darauf, dass der analytische Wert unserer Einordnung “möglicherweise korrupt” dem analytischen Wert der Einordnungmöglicherweise (für den Menschen) krebserregend, durch die IARC entspricht.

Kehren wir aus dem Reich der Möglichkeiten in die reale Welt der IARC-Entscheidungsfindung zurück:

“Mehr zur IARC-Beurteilung:

Wie Kate Kelland von der Nachrichtenagentur Reuters berichtet hat, hätte der ursprüngliche Entwurf der IARC-Monographie über Glyphosat nicht die schließlich erfolgte Bewertung als “wahrscheinlich krebserregend” erlaubt. Dies wurde erst dadurch möglich, indem bei der finalen Bearbeitung in mindesten zehn Fällen negativen Aussagen bezüglich des Krebsrisikos (“nicht krebserregend”) in neutrale oder sogar positive Aussagen abgeändert wurden:
Beleg dazu bei Reuters.

Außerdem hatte der Vorsitzende der IARC-Arbeitsgruppe zu Glyphosat, Aaron Blair, Kenntnis von den damals noch nicht veröffentlichten Ergebnissen der Agricultural Health Study (AHS), einer Serie von wissenschaftlichen Untersuchungen in den USA, die regelmäßig durchgeführt werden und sich mit Gefährdungen durch Pflanzenschutzmittel u. a. befassen. Im Rahmen der AHS wurde anhand der Daten von mehr als 54.000 Menschen, die im Zeitraum von 1993 bis 2005 mit Glyphosat gearbeitet hatten, untersucht, ob Glyphosat Krebs auslösen kann. Die Studie kommt zu dem Schluss, dass eine krebserregende Wirkung des Herbizid-Wirkstoffs auf die Anwender nicht erkennbar sei und wurde vor Kurzem im “Journal of the National Cancer Institute”, dem offiziellen Veröffentlichungsorgan der staatlichen Krebsagentur der USA veröffentlicht.

Blair räumte in einer Aussage vor Gericht ein, dass sich die IARC-Einstufung von Glyphosat „wahrscheinlich geändert hätte“, wenn die Ergebnisse der AHS-Studie berücksichtigt worden wären. Da sie jedoch noch nicht publiziert waren, schieden sie aus formalen Gründen aus und fanden keinen Eingang in die Beratungen:
Beleg bei Reuters.

Hinzuzufügen wäre noch, dass die IARC in vier Jahrzehnten rund tausend Substanzen und Tätigkeiten auf eine mögliche krebserregende Wirkung untersucht hat. Nur in einem Fall gaben die von der IARC beauftragten Forscher Entwarnung.
Dazu die IARC

Glyphosat wurde als “wahrscheinlich krebserregend” beurteilt und fällt damit in diesselbe Klasse (Kategorie 2A) wie die Ausübung des Friseurberufs. In der höchsten Klasse sind neben Alkohol und Tabak auch die Tätigleit als Anstreichers und Sonnenlicht (UV-Strahlung) zu finden.

Die IARC betreibt keine eigene Forschung, sondern lediglich Literaturstudien und lädt Wissenschaftler zu deren Bewertung ein. Das führt oft dazu, dass die beteiligten Forscher dann ihre eigenen Arbeiten, sowie die möglicherweise widersprechenden Veröffentlichungen von nicht einbezogenen Kollegen, diskutieren und bewerten. So arbeitete die IARC von 2012 bis 2015 an 18 Monographien, an denen insgesamt 314 Wissenschaftler beteiligt waren, wobei mindestens 61 Teilnehmer damit befasst gewesen sein sollen, ihre eigenen Arbeiten zu bewerten”.
Beleg dazu: Reuters

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Die Glyphosat-Files: Ein Wissenschaftskrimi um Gier, Lügen und Reiz-Reaktions-Deppen

Unsere Geschichte beginnt im März 2015, genau am 20. März 2015. An diesem Tag veröffentlicht die IARC, die International Agency for Research in Cancer, ein Teil des Weltunternehmens UN, eine Monographie mit dem Titel: „Some Organophosphate Insecticides and Herbicides“ (Monograph 112). Darin wird Glyphosat in die Gruppe 2A eingeordnet, als Substanz, die möglicherweise bei Menschen Krebs hervorrufen kann. Neben Glyphosat wurden noch Malathion und Diazinon als möglicherweise für Menschen krebserregend eingestuft. Aber von Malathion und Diazinon wurde seither nichts mehr gehört. Keine NGO schickt Aktivisten auf die Straße um gegen die Verwendung von Malathion oder Diazinon, beides Insektizide, die z.B. eingesetzt werden, um Moskitos oder Flöhe zu bekämpfen und entsprechend eine viel höhere toxische Wirkung auf Menschen haben können als Glyphosat, das auf Äcker ausgebracht wird, zu demonstrieren. Möglicherweise hängt das damit zusammen, dass Malathion und Diazinon nicht von Monsanto hergestellt werden, wie dies für Glyphosat der Fall ist.

Schon Charles Dickens kannte die Art von Anwalt, die sich so lange für die Sache des Mandanten einsetzt, bis die Sache des Mandanten in den Besitz des Anwalts übergegangen ist.

Und hier beginnt der Wissenschaftskrimi, den wir u.a. auf Basis von Veröffentlichungen im Blog „Risk-Monger“, auf den uns ein Leser hingewiesen hat und den wir jedem Leser wärmstens empfehlen können, rekonstruiert haben.

Hauptdarsteller: Christopher Portier.

Christopher Portier ist der Aktivist, DER Aktivist gegen Glyphosat. Er ist als Lobbyist in die Hauptstädte Europas gereist, hat Parlamente, darunter den Bundestag besucht, die EU-Kommission bearbeitet, er hält Vorträge und nicht zuletzt ist Christopher Portier der einzige, der als externer Experte an der Erstellung von Monograph 112 durch die IARC beteiligt war. Er ist maßgeblich für die Einordnung von Glyphosat als möglicherweise krebserregend verantwortlich.

Portier ist jedoch, wie umfangreiche Recherchen von David Zaruk, der u.a. als Professor an den Brüsseler Universitäten Saint Louis und KUL lehrt, belegen, nicht nur ein „externer Experte“, der sich mit der Toxikologie von u.a. Organophospaten auskennt.

Tatsächlich kennt sich Portier nicht sonderlich damit aus. Er ist Statistiker und hat keine Geschichte als Erforscher der Toxikologie von Pestiziden. Das hat Portier selbst zugegeben. In seiner außergerichtlichen Anhörung als Zeuge in eigener Sache am 5 September 2017 in New York. Dort hat Portier eingeräumt,

  • nie mit Glyphosat gearbeitet zu haben;
  • nie einige der Belege für die angeblich krebserregende Wirkung von Glyphosat selbst geprüft zu haben;
  • Er ist, wie David Zaruk schreibt, Statistiker, der in der Vergangenheit zu einer Vielzahl von Themen gearbeitet hat, darunter Mobiltelefone.

Der externe Experte, auf den die Einstufung von Glyphosat als krebserregend durch die IARC zurückgeht, ist demnach gar kein Experte. Was ist er dann?

Portier ist ein Aktivist.

Er hat jahrzehntelang für die US-amerikanische NGO „Environmental Defense Fund“ gearbeitet. Der Environmental Defense Fund agitiert seit den 1960er Jahren gegen die Verwendung von Pestiziden in der Landwirtschaft.

Er steht auf der Gehaltsliste der US-Amerikanischen Anwaltskanzleien Lundy, Lundy, Soleau & South, sowie Weitz und Luxenberg. Mit ersteren hat Portier einen Vertrag als „Consultant“. Pro Stunde erhält er 450 US-Dollar für seinen wissenschaftlichen Rat. Nach Recherchen von Zaruk, die auf Aussagen von Portier in seiner Anhörung beruhen, hat Portier bislang 160.000 US-Dollar für Beratungsleistungen abgerechnet. In den 160.000 US-Dollar sind unter anderem 8.550 US-Dollar enthalten, die Portier Lundy, Lundy, Soleau & South für die Lektüre eines technischen Dokuments von 2-3 Seiten in Rechnung gestellt hat. 19 Stunden für 2-3 Seiten! Die Zusammenarbeit mit der Anwaltskanzlei ist für Portier sehr lukrativ und sie beginnt vor der Veröffentlichung des Monographs der IARC, in dem Glyphosat als krebserregend eingestuft wird.

Diese Einstufung, an der Portier wesentlich beteiligt ist, ist für die Anwaltskanzlei bares Geld wert, denn Lundy, Lundy, Soleau & South gehören zu den Kanzleien, die ihr Geld damit verdienen, Unternehmen zu verklagen. Sie sammeln arme Opfer ein, denen sie versprechend, dass ihnen keine Kosten entstehen und erstreiten in deren Namen hohe Entschädigungszahlungen vor US-Amerikanischen Gerichten. Lundy, Lundy, Soleau & South klagen u.a. gegen Monsanto, wie Zurak aufgezeigt hat, weil Glyphosat angeblich krebserregend ist. Und wo wäre die Erfolgsaussicht dieser Klagen ohne die Einordung von Glyphosat als krebserregend durch die IARC.

Wir haben bislang somit eine US-Amerikanische Anwaltskanzlei, die ihr Geld u.a. damit verdient, Unternehmen wie Monsanto zu verklagen, weil deren Produkte möglicherweise den Krebs ihrer Mandanten, die sie zuvor oft genug mit dem Versprechen, dass sie die Klage nichts kostet und sie eine hohe Entschädigung erhalten, von der sich die Anwaltskanzlei dann zuweilen die Hälfte selbst gönnt, eingesammelt hat (Zaruk belegt dies am Beispiel einer Konferenz, die von Naomi Oreskes organisiert wurde, um nach dem Ende der Möglichkeit, Tabakhersteller erfolgreich vor US-Gerichten zu verklagen, herauszufinden, „how to ‚tobacconise‘ other industries“).

Dieselbe Anwaltskanzlei, die ihr Geld u.a. mit Schadensersatzklagen gegen Monsanto verdient, weil Glyphosat angeblich oder möglicherweise zu Krebs bei Mandanten der Kanzlei geführt hat, bezahlt Christopher Portier insgesamt 160.000 US-Dollar für Beratungsleistungen. Das Vertragsverhältnis zwischen beiden beginnt bevor Portier sich als „Key to the Glyphosate Ban“ erweist und die Einstufung von Glypohosat als krebserregend durch die IARC erreicht.

Ein wahrer Wissenschaftsthriller.
Fassen wir bis hierhin zusammen.

  • Eine Agentur der UN, IARC, ein kleiner Laden in Lyon, der wohl die üblichen Strukturen nepotistischer Inzucht aufweist, macht Christopfer Portier zum einzigen externen Experten im Hinblick auf die Einschätzung möglicherweise krebserregender Folgen durch die Verwendung von u.a. Glyphosat.
  • Portier war Lobbyist für die US-NGO „Environmental Defense Fund“, die seit Jahrzehnten gegen den Einsatz von Pestiziden in der Landwirtschaft Kampagnen durchführt.
  • Portier wird von einer US-Amerikanischen Anwaltskanzlei als Berater bezahlt. Insgesamt erhält er 160.000 US-Dollar für Beratungsleistungen, die z.B. darin bestehen, 19 Stunden zwei Seiten Text zu lesen.
  • Dieselbe Anwaltskanzlei vertritt Personen, die gegen Monsanto wegen der krebserregenden Wirkung von Glyphosat klagen.
  • Die Erfolgsaussichten der entsprechenden Klage sind durch die Einstufung von Glyphosat als krebserregend durch die IARC erheblich gestiegen.
  • Die Einschätzung von Glyphosat als krebserregend steht im Widerspruch zu allen wissenschaftlichen Fakten, im Widerspruch zur Einschätzung des Bundesamts für Risikobewertung (BfR) und der EFSA (European Food Safety Authority). Die Einschätzung der beiden Agenturen beruht auf den Ergebnissen einer Vielzahl wissenschaftlicher Untersuchungen.
  • Die Einschätzung der IARC basiert letztlich auf dem Verdikt eines externen Experten, der noch nie zu Glyphosat geforscht hat und der sich einen Namen damit gemacht hat, die wissenschaftliche Forschung als von der Industrie finanzierte Forschung zu denunzieren, derselbe Forscher, der von einer Anwaltskanzlei bezahlt wird, für die die Einstufung von Glyphosat als krebserregend bares Geld wert ist.

Das Skript könnte von der Mafia stammen.

Zentral für das Skript sind emotionale Kampagnen, denn Aktivisten, vor allem Umweltaktivisten leben von Emotion, es ist deren Substitut für Erkenntnis. Und Emotion ist, was ihnen geliefert wird. Aber, die NGO lebt nicht von der Emotion allein. Entsprechend sind NGOs ständig auf der Suche nach lukrativer Gutheit, die die Spendenkasse füllt, durch wen auch immer. Für die Sache lukrativer Gutheit werden die eigenen Aktivisten ins Feld geschickt, um eine öffentliche Meinung so zu manipulieren, dass sich kaum mehr jemand traut, öffentlich eine von der Sache lukrativer Gutheit abweichende Meinung zu vertreten. Eine Situation, die es wiederum Anwaltskanzleien erlaubt, ihre Klagen vor US-Gerichten, in denen sich 12 Juroren ein Urteil bilden müssen, ohne großen Widerstand und ohne die Gefahr, auf Fakten zu treffen, durchzubringen und die große „Corporate Bonanza“ einzufahren.

Die Mobilisierung des Aktivistenmobs in Europa, das letzte, was noch zu erklären ist, wird von Zurak als „Carpetbagger“ Ansatz zum Lobbying bezeichnet. Im Englischen bezeichnet man einen Politiker, der in einem Wahlkreis kandidiert, zu dem er keine lokale Verbindung hat, als Carpetbagger. Man übersetzt den Carpetbagger wohl am besten als Profiteur lokaler Besonderheiten. Die lokalen Besonderheiten, die US-Aktiviten, die genveränderte Organismen oder Pestizide in der Landwirtschaft bekämpfen, in Europa ausnutzen wollen, werden von Zurak mit dem Begriff des „more fertile precautionista lobbying terrain“ umschrieben. In Deutsch: In Brüssel und in Europa insgesamt, ist mehr Potential für Hysterie. Hier kann man leichter einen öffentlichen Wutausbruch der Gutmenschen provozieren bzw. zu Wege bringen und die Aktivisten, denen man die Emotion geliefert hat, zu unwissentlichen Wasserträgern der eigenen Interessen machen, sie in ihrer Neigung, sich zum Reiz-Reaktions-Deppen der Interessen anderer instrumentalisieren lassen, abholen und ausnutzen. Und überhaupt: Wir leben in einer globalisierten Welt. Europäische, selbst deutsche Idiotien finden ihren Weg auch nach Nordamerika und helfen dort, Konzerne zu erpressen und auszupressen.

Eine Meute von Anwälten lebt in den USA davon (oder schmarotz daran). Europäische NGO-Aktivisten und sonstige Gute, sie machen es möglich.

Und Aktivisten wie Christopher Portier zerstören die Wissenschaft, ihre Reputation und ihren Leumund. Aber in Zeiten der Gender Studies ist das fast schon normal.

Wir empfehlen allen Lesern den Post von David Zaruk. Manchem, der Kognition vor Emotion stellt, wird dabei ein Licht aufgehen, vielleicht sogar ein Kronleuchter.

Der Krimi wird zur Serie und geht weiter: Glyphosat: Alles Lug, Trug und Manipulation

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Nobelpreisträger: Einen menschengemachten Klimawandel gibt es nicht – Alarmisten und Politiker manipulieren die Öffentlichkeit

Ivar Giaever ist seit 1973 Nobelpreisträger. In diesem Jahr erhielt er gemeinsam mit Leo Esaki und Brian Josephson den Nobelpreis für Arbeiten im Bereich der Supra- und Halbleiter. Giaever ist ein Physiker. Und als solcher ist er empirischen Daten verpflichtet, erfolgreich wie sich daran zeigt, dass er den Nobelpreis für Physik erhalten hat.

Die Bedeutung empirischer Daten kann in der Wissenschaft kaum überschätzt werden. Denn die Bewährung von Theorien, sie hängt davon ab, dass Vorhersagen, die aus Theorien abgeleitet werden, bestätigt werden können. Werden sie nicht bestätigt, dann muss die Theorie, müssen die Theorien modifiziert oder verworfen werden.

Weil dieser Zusammenhang zwischen theoretischer Aussage und empirischer Prüfung elementar für die Wissenschaft ist und nur auf diese Weise, durch Trial and Error oder die Stückwerktechnik, wie sie Popper genannt hat, ein wissenschaftlicher Fortschritt möglich ist, deshalb hat es Giaever nicht positiv aufgenommen, dass die American Physical Society den Klimawandel als etwas bezeichnet hat, das man nicht leugnen könne, das unwiderlegbar sei.

Eine solche Aussage ist eine religiöse Aussage. Sie ist mit Wissenschaft nicht zu vereinbaren. Deshalb ist Giaever aus der American Physical Society ausgetreten. Er erzählt von diesen Zusammenhängen im folgenden Videoclip. Der Clip dokumentiert eine Rede, die Giaever auf dem Treffen der Nobelpreisträger in Lindau im Jahre 2015 gehalten hat. Die Rede ist also nicht neu.

Aber die Fragen und Seltsamkeiten, die Giaever an die Adresse derjenigen richtet, die den menschengemachten Klimawandel als etwas ansehen, das man nicht leugnen könne, sie stehen seitdem im Raum und warten darauf beantwortet zu werden.

Richtig: Giaever ist jemand, der der Ansicht ist, den menschengemachten Klimawandel gebe es nicht. Klimawandel sei ein „Nicht-Problem“ (non-Problem).

Und weil dem so ist, entscheidet sich nun, ob Sie, lieber Leser, zu denen gehören, die Angst davor haben, dass ihr Glauben an den Klimawandel von Argumenten erschüttert werden wird und deshalb lieber von Verschwörungstheorie faseln und das Lesen beenden. Ist bei Ihnen, wenn sie an den menschengemachten Klimawandel glauben, die Not, kognitive Dissonanzen zu vermeiden, so groß, dass sie abweichende Meinungen gar nicht zur Kenntnis nehmen? Sind Sie, mit anderen Worten, ein religiöser Mensch, der seinen Fetisch „Klimawandel“ nicht zur Diskussion stellt?

All diese Fragen entscheiden sich nun. Wer nicht mehr weiterliest, der zeigt damit, dass er ein Gläubiger und kein Wissenschaftler ist. Denn: Kritik ist das Manna der Wissenschaften. Wer Fragen wie die, die Giaever stellt, nicht beantworten will, der hat mit Wissenschaft nichts am Hut, wer sie nicht beantworten kann, der sollte seine Theorie vom menschengemachten Klimawandel modifizieren und an die Realität anpassen, die Realität, die Giaever anhand von Daten u.a. der NASA wie folgt beschreibt.

  • Die Temperatur der Erde erstaunlich stabil.
  • Ein Anstieg der Temperatur ergibt sich erst, wenn man die Temperatur der Ozeane mit einrechnet.
  • Die Ozeane werden erst seit kurzem mit eingerechnet, seit klar ist, dass die Temperatur der Erde ohne die

Berücksichtigung der Temperatur der Ozeane nicht steigt, sondern stabil bleibt.

  • Die kältesten Jahre in Grönland finden sich alle in den letzten Jahrzehnten.
  • Die wärmsten Jahre in Grönland finden sich in den 1930er und 1940er Jahren.
  • Am Südpol ist es so kalt wie seit langem nicht mehr.
  • Am Nordpol ist es wärmer als sonst.
  • Niemand spricht in den Medien vom Südpol. Der Nordpol ist allgegenwärtig.
  • Die Hurricans, die die USA heimsuchen, sind nicht stärker als früher. Tatsächlich sind sie eher harmloser als früher.
  • Der Wasserspiegel der Ozeane steigt seit mehreren Jahrhunderten konstant um 20 cm pro Jahrhundert an.

Dies alles sind Fakten, die der Theorie eines menschengemachten Klimawandels widersprechen. Von Wissenschaftlern, die der Ansicht sind, dass der Klimawandel menschengemacht sei, muss man erwarten können, dass sie diese Anomalien für ihre Theorie auflösen oder ihre Theorie verwerfen. Von rationalen Menschen übrigens auch. Von Gläubigen an den Klimawandel nicht.

Hinzu kommen einige Frage Giaevers an die wissenschaftliche Lauterkeit derer, die die Lehre von menschengemachten Klimawandel beschwören und zur Panik entwickeln wollen:

  • Warum werden die Einheiten von Abbildungen, z.B. von Klimakurven variiert?
  • Welchen Sinn hat es, eine Durchschnittstemperatur für die gesamte Erde zu messen und Abweichungen von ein paar Zehntel Grad Celsius zu dramatisieren?
  • Welchen Sinn hat dies vor dem Hintergrund, dass die meisten Messstationen, die die Rohdaten für die Berechnung der durchschnittlichen Temperatur der Erde bereitstellen, auf der nördlichen Halbkugel zu finden sind, während der Kontinent der Antarktis mit gerade einmal 8 Messstationen erfasst werden soll (Wo, fragt Giaever, würde man acht Messstationen errichten, um die Durchschnittstemperatur von Deutschland zu erfassen?)?

Diese Fragen und die oben genannten Fakten sind nur ein Teil der Anomalien, die Giaever in seinem Vortrag anspricht. Der Vortrag ist in englischer Sprache gehalten. Wir präsentieren ihn hier mit deutschen Untertiteln, die nicht immer akkurat sind, aber einen Eindruck von dem vermitteln, was Giaever in Lindau gesagt hat.

Viel Spass!

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Mitläufereffekt: Plötzlich ist eine Mehrheit für Zensur

Schon 1975 hat Kurt Holm in seinem Standardwerk über die Befragung den Mitläufereffekt als Mittel der Meinungsmanipulation in Umfragen beschrieben. Den Befragten wird suggeriert, dass zu einer bestimmten Frage bereits eine Mehrheit oder eine Obrigkeit oder eine Autorität zu einem bestimmten Urteil gekommen ist und dann werden die Befragten gefragt, zu welchem Urteil sie denn kommen: „Dieser Appell an den Mitläufereffekt“, so schreibt Holm, hat „natürlich nur einen Sinn, wenn der Befragte auch tatsächlich unter dem Eindruck steht, dass so wie er denkt und handelt, auch viele andere denken und handeln, ohne offen darüber zu sprechen“ (Holm, 1983: 63).

Holm_Entsprechend kann der Mitläufereffekt auch als Variante sozialer Erwünschtheit angesehen werden, soziale Erwünschtheit, die darin besteht, mit seiner Meinung die Mehrheitsmeinung zu repräsentieren, sich als Mitglied der Mehrheit, der In-Group darzustellen, nicht als Außenseiter mit abweichender Meinung.

In jedem Fall führen Mitläufereffekt und soziale Erwünschtheit dazu, dass Befragte den Befragern nach dem Mund reden, was Letztere leidlich ausnutzen, wenn es darum geht, eine bestimmte Verteilung von Antworten in angeblich repräsentativen Befragungen herbei zu manipulieren.

YouGov leistet dies seit neuestem sogar in besonders innovativer Weise und in eigenen Worten dadurch, dass „1036 Personen ab 18 Jahren im Zeitraum vom 7. bis 11. April repräsentativ befragt“ wurden. Wie man repräsentativ befragt, ist eine Frage, die mit Sicherheit niemand bei YouGov beantworten kann, einfach deshalb nicht, weil die Formulierung vollkommener Unsinn ist.

Aber darum geht es auch nicht. Es geht darum, mit dem Wörtchen „repräsentativ“ jenen Köder zu legen, den Journalisten gerne fressen, so dass die Ergebnisse von YouGov ihren Weg in die Medien Deutschlands finden, sich dort in Schlagzeilen wie: „Mehrheit der Deutschen finden Gesetzentwurf gegen Hasskommentare sinnvoll“ niederschlagen.

Die Mehrheit der Deutschen hat mit Sicherheit keine Ahnung, was in dem Gesetzentwurf, den sie nach den Ergebnissen, die YouGov verkaufen will, „sinnvoll finden“, steht. Entsprechend muss diese Mehrheit, nicht der Deutschen, sondern der 1036 Befragten, die YouGOV zusammenbekommen hat, auf das Vertrauen, was YouGOV an Informationen über den Gesetzentwurf bereitstellt.

YouGov Stellt diese Informationen bereit:

You Gov Hasskomentare Grafik 1„Die Bundesregierung will stärker gegen Hasskommentare und Falschnachrichten im Internet vorgehen. Sie stimmte dem Gesetzentwurf von Justizminister Heiko Maas zu. Dieser sieht vor, dass Betreiber sozialer Netzwerke innerhalb von 24 Stunden strafbare Inhalte löschen müssen. Sonst drohen im Extremfall bis zu 50 Millionen Euro Bußgeld. Sind Sie der Meinung, dass dieses Vorgehen sinnvoll ist, um gegen Hasskommentare und Falschnachrichten im Internet vorzugehen?“

Die Mehrheit der Befragten, die nicht wissen, was im Gesetzentwurf steht, erfährt von YouGov, dass das, was sie nicht kennen, von der Bundesregierung bereits abgesegnet wurde, dass Betreiber sozialer Netzwerke strafbare Inhalte löschen müssen, die zwar wenig mit Hasskommentaren und gar nichts mit FakeNews zu tun haben, aber dennoch mit beidem in Verbindung gebracht werden. Sie werden dann gebeten, anzugeben, ob das Gesetz, mit dem gegen strafbare Inhalte in sozialen Netzwerken vorgegangen werden soll, ein Vorgehen, von dem sie zwar nicht wissen, wie es aussieht, so dass sie es auch nicht beurteilen können, von dem ihnen aber gesagt wurde, dass es gegen strafbare Inhalte gerichtet sei, also gegen Kriminalität und dass es die Bundesregierung bereits abgesegnet habe, auf jeden Fall sinnvoll ist, eher sinnvoll ist, eher nicht sinnvoll ist oder auf keinen Fall sinnvoll ist.

Und als wäre der Aberwitz nicht bereits auf die Spitze getrieben, geben nunmehr die Befragten, zu dem, von dem sie nicht wissen, wie es funktionieren soll, weil es noch niemand weiß, nicht einmal Heiko Maas weiß es, eine Beurteilung darüber ab, ob das, von dem sie nicht wissen, wie es funktionieren soll, sinnvoll ist.

Letztlich misst die Frage von YouGov, die man nicht anders als als vollkommenen Blödsinn bezeichnen kann, Blödsinn, der mit Manipulationsabsicht in die Welt gesetzt wird, nichts, gar nichts.

Das hindert YouGov natürlich nicht daran, reißerische Schlagzeilen zu formulieren und das Ergebnis den Pressevertretern anzudienen, die gerne auf solche Ergebnisse zurückgreifen, um ihre eigene Ideologie bestätigt zu finden.

Fragt man nun, wie es dazu kommt, dass Meinungsforscher ihre Aufgabe vor allem darin sehen, Zustimmung zu dem herbei zu manipulieren, was als politisch Korrekt angesehen wird, dann bieten sich eine Reihe von Erklärungen an:

Die Erklärung durch Opportunismus: Meinungsforscher finden, was der, der die Meinungsforscher bezahlt, gerne erfunden hätte.

Die Erklärung durch Inkompetenz: Mit dem Advent des Genderismus an Hochschulen sind Methoden der empirischen Sozialforschung und die dazu gehörigen Kenntnisse weitgehend verschwunden. Die meisten Absolventen haben keine Ahnung mehr von Reliabilität und Validität und kennen auch die Kunst des Frageformulierens nicht einmal mehr vom Hörensagen.

Die Erklärung durch Isomorphie: Meinungsforscher rekrutieren sich alle aus dem selben Meinungssumpf, zeichnen sich alle durch die selbe Unkenntnis im Hinblick auf die Methoden empirischer Sozialforschung aus und sind entsprechend darauf angewiesen, Fragen zu kopieren und zu verwenden, die andere Meinungsforscher, die genauso inkompetent sind, aber nicht so zögerlich, bereits formuliert haben.

Welche Erklärung zutrifft, ist anyones guess.


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