„Achtung [[r]echter] Hinterhalt!“ – wie Jugendschutz.net Jugendliche zu manipulieren versucht

Gesellschaftliche Normalität in Deutschland 2017: Erwerbstätige zahlen Steuern. Aus den gezahlten Steuern werden Institutionen finanziert, die versuchen, im Einklang mit dem, was Parteien und staatliche Kommissionen oder Institutionen oder Ministerien für richtig halten, die Öffentlichkeit zu beeinflussen. Kurz: Erwerbstätige arbeiten dafür, von staatlichen Stellen erzogen und eines Besseren belehrt zu werden.

Früher waren Steuern dazu da, staatliche Dienstleistungen zu finanzieren, z.B. die Sicherung von Freiheit und Eigentum. Heute sind die Steuern dazu da, ein Heer von Missionaren zu unterhalten, dessen Ziel darin besteht, die bestehende Ordnung gegen alle Ideen zu schützen, die dieser Ordnung gefährlich werden können.

Jugendschutz.net ist eine der Organisationen, die ohne die Steuergelder der Erwerbstätigen, die üppig vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, der Kommission für Jugendschutzmedien der Landesmedienanstalten, der obersten Landesjugendbehörden, vertreten durch das Ministerium für Jugend, Integration und Verbraucherschutz des Landes Rheinland-Pfalz als federführende Stelle, der Bundeszentrale für politische Bildung, der Europäischen Union und dem Medienkompetenz Forum Südwest bereitgestellt werden, nicht bestehen würden.

Und da Jugendschutz-Netz von Parteipolitikern über Ministerien und von Landesmedienanstalten finanziert wird, deshalb wundert es nicht, dass Jugendschutz.net die Interessen von Mainstream-Parteien und Mainstream-Medien vertritt.

achtung-hinterhalt-1„Achtung Hinterhalt!“, so die Überschrift einer Broschüre, die angeblich auf Erkenntnissen basieren soll, die man bei Jugendschutz.net aus der Analyse von 612 Postings und 540 Kommentaren, die über eine Woche gesammelt wurden, gewonnen haben will. Postings und Kommentare auf Internetseiten rechtsextremer Gruppen natürlich. Welche Internetseiten von Jugendschutz.net wie analysiert wurden, wie die Postings und die Kommentare, die analysiert wurden, ausgewählt wurden, mit welchem Ziel und zu welchem Zweck sie ausgewählt wurden, das sind alles Fragen, deren Antworten von Jugendschutz.net gegeben werden würden, wäre man bei Jugendschutz.net an seriöser wissenschaftlicher Arbeit interessiert und nicht daran, Jugendliche zu manipulieren. Entsprechend soll mit dem Verweis auf die vielen Kommentare und Postings der Eindruck der gründlichen Analyse erweckt werden:

Manipulation 1: Vorspiegeln einer großen Basis von Beobachtungen, aus der Schlüsse gezogen werden, ohne dass die Basis dargestellt, beschrieben oder deren Auswahlkriterien dargelegt würden. Ziel: Seriös erscheinen.

Die angebliche Analyse, die auf Basis von 612 Postings und 540 Kommentaren, die nicht weiter spezifiziert werden können, erfolgt sein soll, führt zur ersten Erkenntnis: Nachrichten aus seriösen Quellen stünden auf den analysierten Internetseiten, (welche es auch immer gewesen sein mögen, es muss reichen, dass man bei Jugendschutz.net behauptet, die Internetseiten seien rechtsextrem oder würden überhaupt existieren), immer neben Verweisen auf „sogenannte alternative Medien. Sie stammten aus einem rechtsextremen Umfeld und verbreiteten bewusst „Falschmeldungen und Lügen, um gegen bestimmte Gruppen zu hetzen“. So wie es da steht, wäre es mit ein wenig Modifikation auch auf Jugendschutz.net zutreffend, verbreitet Jugendschutz.net doch bewusst „Falschmeldungen und Lügen, um gegen bestimmte Gruppen zu hetzen“, z.B. dadurch, dass alternative Medien generell und ohne Einschränkung in ein „rechtsextremes Umfeld“ gerückt werden.

Jugenschutz.net behauptet also auf Grundlage einer Analyse, von der wir nicht wissen, was, wozu und wie analysiert wurde (bzw. ob es sie überhaupt gibt), dass das, wovon wir nicht wissen, wozu und wie es analysiert wurde, seriöse Medien nutze, um auf alternative Medien, als solche in einem rechtsextremen Umfeld zu verlinken. Was alternative Medien sind? Und was ein rechtsextremes Umfeld auszeichnet? Niemand weiß es, und Jugendschutz.net verrät es auch mit Absicht, wie wir meinen, nicht, geht es den Betreibern von Jugendschutz.net doch darum, alternative Medien aus dem Internet in Gänze zu diffamieren und für Jugendliche in ein „rechtsextremes Umfeld“ und den „seriösen Medien“ gegenüber zu stellen. Die seriösen Medien, das sind natürlich ARD und ZDF, schließlich finanzieren ARD und ZDF über die Landesmedienanstalten Jugenschutz.net.

Manipulation 2: Nicht belegte Behauptungen aus unbekannten angeblichen Forschungen werden genutzt, um eine ganze Gruppe von Medien, die sich dadurch auszeichnen, dass sie keine öffentlich-rechtlichen Medien sind, zu diffamieren.

Für Jugendschutz.net sind übrigens reißerische Überschriften ein Indikator dafür, dass man es mit nicht-seriösen Medien zu tun hat, also Überschriften wie „Achtung Hinterhalt!“…

Weiter geht es mit dem Schwarz-Weiß Bild, das von Steuerzahlern finanziert wird und benutzt werden soll, um Jugendliche zu manipulieren.

“Nicht selten werden Beiträge eingeleitet mit Slogans wie ‚Das verschweigt die Lügenpresse‘. Das Ziel dahinter: Zweifel säen an der Glaubwürdigkeit seriöser Quellen und gleichzeitig eigene Angebote und ‚alternative Medien‘ als diejenigen promoten, die ‚endlich die Wahrheit verbreiten‘“

Die Primitivität dieser versuchten Manipulation ist eigentlich eine Beleidigung für den Intellekt. Aber seit in Hamburg Abiturnoten geschönt werden, sind wir nicht mehr so sicher, dass Jugendlichen in der Lage sind, derartige Manipulationsversuche zu erkennen und sie ins Leere laufen zu lassen.

Beginnen wir mit den wilden Behauptungen und freien Erfindungen von Jugendschutz.net:

achtung-hinterhalt-2Überschriften wie „Das verschweigt die Lügenpresse“ sind nicht per se falsch, wie dies Jugendschutz.net glauben machen will. Ob die Überschriften, es handelt sich dabei nicht um Slogans, zutreffen, ist eine empirische Frage, die man prüfen muss. Daran hat Jugenschutz.net natürlich kein Interesse, schon weil die Finanzierung von Jugenschutz.net von den Medien kommt, die als Lügenpresse bezeichnet werden.

Das Ziel hinter entsprechenden Überschriften kann man nur wissen, wenn man die Urheber der entsprechenden Überschriften zu ihren Zielen befragt hat. Aus einer Überschrift wie „Achtung Hinterhalt“ kann man Ziele nicht herauslesen, sondern nur vermuten. Die Behauptung, es ginge mit Überschriften wie: „Das verschweigt die Lügenpresse“ darum, „Zweifel an der Glaubwürdigkeit seriöser Quellen“ zu verbreiten, ist daher ein Fehlschluss, denn die Ziele können auch darin bestehen, über eine falsche Berichterstattung Aufklärung zu betreiben.

Damit sind wir am Kern des Problems, denn Jugendlichen soll durch Jugendschutz.net eingehämmert werden, dass es seriöse Medien gibt, also ZDF und ARD, die Jugendschutz.net finanzieren und dass diesen unseriöse Medien, alternative Medien in Gänze, gegenüberstehen, die versuchen, mit Begriffen wie Lügenpresse völlig unberechtigte Zweifel an der Glaubwürdigkeit der immer richtigen Berichterstattung der öffentlich-rechtlichen Medien zu schüren. Derartigen Unfug kennt man eigentlich nur aus der DDR, in der die Partei immer Recht hatte oder aus dem Dritten Reich, in dem die Wahrheit über den Volksempfänger verkündet wurde. Kurz: Die Gegenüberstellung von seriösen, immer glaubwürdigen und vollkommen fehlerfreien öffentlich-rechtlichen Medien und fiesen, auf rechtsextreme Seiten lockende und mit Begriffen wie „Lügenpresse“ agierenden alternativen Medien ist gelebter Faschismus, von Steuerzahlern und GEZ-Gebührenentrichtern bezahlter, gelebter Faschismus.

Manipulation 3: Falsche Verallgemeinerungen und falsche Kontrastgruppen sollen genutzt werden, um das Reich des Bösen von der Berichterstattung der Guten zu unterscheiden, wobei alles, was nicht öffentlich-rechtlich ist, dem Reich des Bösen zugeordnet wird und der Begriff „Lügenpresse“ als generell unberechtigt dargestellt werden soll.

Und weil Faschismus ohne Esoterik nicht zu haben ist, gibt es auch bei Jugendschutz.net den entsprechenden Spritzer Esoterik:

“Während die Autorinnen und Autoren manipulierender Nachrichtenseiten ihre wahre Motivation meist verschleiern, werden in Kommentaren unverhohlen menschenverachtende Parolen geäußert …“

deutsche-volkserziehung-1937Abermals wird nur behauptet und nichts belegt. Dieses Mal haben sich die „Autorinnen und Autoren“ von Jugendschutz.net aber in den Kopf der „Autorinnen und Autoren“ von ihnen als rechtsextrem behaupteter Seiten gebohrt und im Gewirr der Neuronen, die wahre Motivation gefunden. Die Großinquisitoren des Jugendschutzes verfügen also über Erkenntnismöglichkeiten, die dem normalen mit nur sieben Sinnen begabten Menschen verschlossen bleiben: Sie können die wahre Motivation erkennen. Vermutlich handelt es sich bei diesem achten Sinn der Jugendschützer um den Un- oder den Wahnsinn. Dieser Wahnsinn macht auch nicht davor halt, einen Zusammenhang zwischen Autoren eines Beitrags und Kommentatoren zu schmieden, der verräterisch ist, denn: die wahre Motivation der Autoren erschließt sich den Jugendschützern daraus, dass Kommentare nicht zensiert werden, dass „drastische Sprachwahl“ [gemeint sind vermutlich Ausdrücke wie Pack, die Politiker pflegen, aber die Mehrheit der Bevölkerung ablehnt] geduldet wird. Das würden Jugendschützer natürlich nie tun. Sie würden „drastische Sprachwahl“ unterbinden, und sie würden alle Kommentare zensieren, die nicht ihrer Vorstellung von richtigen Kommentaren entsprechend. Denn: Sie haben keinerlei Konzept von Meinungsfreiheit, nur eines von Manipulation gepaart mit dem entsprechenden Quantum an missionarischem Eifer, das man an den Tag legen muss, um auch weiterhin von den Auftraggebern, für die man die Konkurrenz diskreditiert, finanziert zu werden.

Manipulation 4: Jugendlichen soll vorgegaukelt werden, Jugendschutz.net könnte die wahre Motivation erkennen und insofern als Hohepriester auftreten, der das Internetschrifttum auf Vereinbarkeit mit der Bibel der politischen Korrektheit prüft. Religiöse Floskeln werden als Argumente ausgegeben.

Insofern „Achtung Hinterhalt!“ selbstreferentiell gemeint ist, ist es ein guter Titel für die Broschüre mit dem Ziel, Jugendliche ganz offen zu manipulieren. Aufgrund dieser Offenheit benötigen wir keinerlei achten Sinn, um festzustellen, dass die Motivation hinter „Achtung Hinterhalt“, darin besteht, den Auftraggebern gefällig zu sein und Jugendliche zu manipulieren.

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17 Responses to „Achtung [[r]echter] Hinterhalt!“ – wie Jugendschutz.net Jugendliche zu manipulieren versucht

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  2. Gereon says:

    Ja, komisch, daß grade die öffentlich rechtlichen Medien mit ihren reisserischen Titeln immer auffallen. Wenn ich im Fernsehen Sendungen angekündigt bekomme wie ‘die Wahrheit über…’ ,weiß ich schon vorher ganz genau, das der Gegenstand der Sendung am Ende völlig wegerklärt ist und angeblich am behandelten Gegenstand nichts dran ist. Zwar werden alle Ungereimtheiten erstmal aufgezählt und behandelt, dann werden aber systematisch Zweifel geweckt, am Ende kommt dann ein angebl. ‘Experte’, er sich genau einen Gegenstand des Zweifels ausssucht und (durchaus fragwürdig) zerpflückt, um dann alle Zweifel für nichtig zu erklären. Immer das selbe Muster.
    Bei den Online Auftritten der sogenannten ‘rechten’ Medien fällt mir derzeit auf, daß diese sich besonders genau an die Richtlinien für guten Journalismus halten. Es ist sehr wohltuend, die Preussische Allgemeine oder die Junge Freiheit zu lesen, weil dort Berichterstattung neutral ist und sehr genau von der Meinung getrennt wird.
    Dagegen lese ich in der Welt , dem Spiegel, der SZ und anderen billigste Propaganda, Stimmungsmache und oft das Gegenteil von dem, was zu berichten wäre.
    Zum angeblichen Russischen Hack der US-Wahlen stand es in der Welt, als gebe es keinenZweifel, dabei steht im Orginalbericht nur: Wir gehen davon aus… Wir sind sicher… Putin soll…. Man könnte bitter Auflachen, wenn es nicht so traurig und gefährlich wäre. Und wenn ich dann auf die Auftritte von Personen wie Maybrit Goebbels denke, die Befragungen eines ‘Experten’ schonmal mit ‘ Herr sowoeso, muss Putin ins Gefängnis?’ einleitet, wird mir schlecht.
    Es ist ein Medienkrieg, der hier ausgetragen wird, und die Indoktrinierten Millenials, die nichts anderes kennen, werden dazu gebracht, sich selbst das informative Wasser abzugraben mit den billigsten Mitteln.

  3. Autor says:

    Wieder einmal muss ich verneinen: Ich, meine Freunde und viele meienr Klassenkameraden sind nicht einmal ansatzweise so dämlich und manipulierbar wie die Knallchargen von jungendschutz.net, Bento usw. uns offenbar halten. Anscheinend wird da die eigene Dummheit auf Jugendliche projiziert, anders kann ich mir das nicht erklären. Oder ich rede mir die Realität schön, dass mag auch sein.

    • rote_pille says:

      Die Gefahr darf man dennoch nicht unterschätzen. Es ist ja allgemein bekannt, welch reges Interesse Seiten wie Jugendschutz.net bei Jugendlichen hervorrufen. Ich kann mich noch gut erinnern, wie wir in jeder Pause sofort das Smartphone herausgeholt haben, um bloß kein Update der Seite zu verpassen 😉

      • Autor says:

        Wenn ich mir Videos von den linken Faschisten an der Universität ansehe und die ganzen lächelnden möchtegern Hippies sehe, wird mir übel und direkt danach habe ich das Bedürfnis, etwas mit der Faust einzuschlagen. (https://www.youtube.com/watch?v=UHa-MDv0xhc)

        Es ist mir nur noch peinlich, zu was für einer Generation ich gehören muss. Ich schäme mich, 17 Jahre jung und zur Altersklasse dieser milchgesichtigen Antiintellektuellen zu gehören. Nur drastische Worte wollen mir da einfallen.

        Ich fand deine Beiträge zum Kapitalismus und vorallem der Giralgeldschöpfung auf deiner Seite übrigens sehr interessant und lesenswert, da ich bis vor kurzem kein fundiertes Detailwissen über dieses Thema besaß. Sehr gut Rote Pille(denk dir deinen richtigen Namen dazu;-)

        • Tobias says:

          @Autor

          Das ist beruhigend zu lesen, dass nicht alle Jugendlichen denkbefreite Snowflakes/SJW sind, danke!

          Bei Bento knallt einem die Propaganda auf Teletubbie-Niveau so hart entgegen, dass ich mich damit tröste, dass diese Seite niemals eine große Reichweite bekommen und wie die Piratenpartei in der Bedeutungslosigkeit verschwinden wird, weil die anvisierte Zielgruppe viel zu desinteressiert für solche langweiligen Themen ist.

  4. Makoto Atava says:

    Der Titel erinnert mMn. doch stark an die Sprache der Propaganda im Dritten Reich.

  5. Wer erzieht die Erzieher?

    Carsten

    Terroristen schaffen Arbeitsplätze

  6. Pingback: Mit 180.000 Euro Gage soll Gina-Lisa Lohfink | inge09

  7. deprivers says:

    Man kennt doch diese Taktik. So ließ sich gerade das ZDF in einer ” in
    Auftrag gegebenen ” Studie bestätigen, die größte Glaubwürdigkeit
    unter den deutschen Medien zu besitzen. Die Studdienersteller
    befragten dazu einfach irgendwelche Leute und bestätigten so
    dem ZDF die höchste Glaubwürdigkeit, ohne sich übnerhaupt
    auch nur eine einzige ZDF-Sendung angeschaut, geschweige
    denn ausgewertet zu haben.

  8. merxdunix says:

    Auch wenn es nicht direkt den Artikel betrifft: In Deutschland wird gerade unter Jugendliche gern der Spruch “Wehret den Anfängen!” verbreitet und ich denke, dass er auch der Broschüre von Jugendschutz.net zugrunde liegt.
    Weil Anfänge aber an sich nichts Gefährliches sind, ist der Spruch vor allem die Aufforderung zur Wehr, gegen was auch immer. Wehr bedeutet wiederum Reaktion, weil der Anlass zum Handeln stets von Anderen ausgeht, und so besteht die Manipulation darin, die Jugend von eigenen Plänen und Zielen abzulenken, sich ihrer Wehrhaftigkeit zu bedienen und sich ihr Reaktionsvermögen zunutze zu machen.
    Seit die Deutschen den Anfängen wehren, wissen sie selbst nicht mehr was sie eigentlich wollen, und so besteht der hintergründige Zweck der Broschüre darin, die Jugend dahingehend zu manipulieren, dass sie auf Provokationen eingeht, anstatt sich auf sich selbst zu besinnen, sich eigene Maßstäbe zu setzen.

  9. Hans Meier says:

    Es erinnert mich stark an andere Jugendschutzprogramme in Deutschland, auch als Internetfilter von Büchereien und Co. verwendet, wie http://www.jugendschutzprogramm.de, die zwar politisch konserative Inhalte sperren, auch Netzseiten, wie http://www.kopp-verlag.de, aber islamistische Propaganda oder linksradikale Seiten, wo zu Gewalt aufgerufen wird, wie http://www.linksunten.indymedia.org offen lassen. Sowas ist kein Jugendschutz, sondern politisch motivierte Zensur des Internets.

  10. Pingback: „Achtung [[r]echter] Hinterhalt!“ – wie Jugendschutz.net Jugendliche zu manipulieren versucht – MoshPit's Corner

  11. Jürg Rückert says:

    Es gibt keinen Linksextremismus, denn der ist inzwischen zur Mitte gewandert. Sogar Pol Pot wäre heute in unseren Breiten ein konvertibler Mitbürger. Das beruhigt ungemein.

    jugendschutz.net verdächtige ich eines Hinterhaltes: Es soll ein mainstream geschaffen werden, der andere Meinungen stigmatisiert und mit ihnen die Träger solcher Meinungen. Blockwart im Kopf!

  12. Pingback: Der liebe Heiko mal wieder – Blick nach links

  13. L. Jeschke says:

    Sehr schöner Beitrag! Gut analysiert und seziert. Und pointierte Kommentare, Vergleiche und Schlussfolgerungen gezogen.
    Die Slogans & Parolen auf dem einen Ausschnitt ( #SchlauMachen, Widersprechen, Melden, Counter speech) erinnern in fataler Weise an das Stählen junger Komsomolzen durch rote Aktivisten – Ausbildung in eiserner Agitation & Propaganda –> immer den Feind im Blick. In der DDR nannte man dieses wöchentliche Unterfangen :”FDJ-Studienjahr”, bei den noch Jüngeren “Pioniernachmittag” –> alles in ‘Uniform’ (Pionierkleidung, FDJ-Bluse)!

    Ich glaube jugendschutznet ist jetzt nicht die ‘favorite website’ der Jugendlichen. Die treiben sich doch gefühlte 16 Stunden auf Youtube, whatsapp und facebook rum.
    Außerdem liegt es zum großen Teil an uns Eltern, unseren Teenie-Kindern kritisches Hinterfragen, eine eigene Meinung bilden und Nicht-alles-Glauben-nur-weil-ZDF-drauf-steht beizubringen.
    Also ich brabbele meiner 15jährigen Tochter zu jedem Nachrichtenpostulat meinen Kommentar (oder mein ungläubiges Auflachen) nebst Unklarheiten und offenen Fragen dazu.
    Dass Politiker lügen, dass unsere höchstoffiziellen MSM-Medien manipulieren/ verdrehen/ verschweigen, dass Lehrer auch nur das Indoktrinierte wiederkäuen – dass hat sie sozusagen schon mit der Muttermilch aufgesogen….

Bitte keine Beleidigungen, keine wilden Behauptungen und keine strafbaren Inhalte ... Wir glauben noch an die Vernunft!

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