Die taz zeigt, warum Genderismus an Geisteskrankheit grenzt

Fangen wir unsere heutige Geschichte im 18. Jahrhundert an, genau im Jahr 1748. In diesem Jahr veröffentlicht David Hume beim renommierten Londoner Verlag „A. Millar“ seine Enquiry Concerning Human Understanding, die Untersuchung über den menschlichen Verstand.

Hume Essay human understanding.jpgDas Humesche Werk kann mit Fug und Recht als eines der einflussreichsten Werke der Philosophiegeschichte bezeichnet werden. Nach seiner Veröffentlichung war nichts mehr, wie es vorher war, und es hat bis ins 20. Jahrhundert gedauert, bis Sir Karl Raimund Popper eine Lösung für das bis dahin sattsam bekannte und weiterhin ungelöste Humesche Problem gefunden hat.

Das Humesche Problem ergibt sich aus einer Argumentation, deren Überzeugungskraft man sich nicht entziehen kann und als deren Ergebnis, jede Form induktiv-empirischer Vorgehensweise in Scherben hinterlassen wurde.

Alles beginnt mit der Unterscheidung zwischen Vorstellung und Eindruck. Beide nennt Hume die „Auffassungen des Geistes“. Beide unterscheiden sich erheblich wie folgt voneinander. Ein Eindruck bezeichnet alle „lebhafteren Auffassungen, wenn wir hören, sehen, tasten, lieben, hassen, wünschen oder wollen“. Eindrücke gehen auf Sinneswahrnehmungen zurück. Vorstellungen sind geistige Übungen, die auf Grundlage dieser Eindrücke unternommen wurden: „Ob nun gleich das Denken diese unbegrenzte Freiheit zu besitzen scheint, so werden wir doch bei näherer Untersuchung finden, dass es in Wirklichkeit durch sehr enge Grenzen eingeschlossen ist, und all diese schöpferische Kraft des Geistes auf weiter nichts hinauskommt, als auf die Fähigkeit der Verbindung, Umstellung und Vermehrung oder Verminderung des Stoffes, den uns Sinne und Erfahrung liefern“ (Hume 1984: 19).

Alles, was wir denken können, ist über Sinneseindrücke in unser Gehirn gelangt und dort wird damit gespielt: Verbindungen werden hergestellt, Verallgemeinerungen und Abstraktionen vorgenommen. Keine dieser geistigen Übungen findet sich in der Realität: Die Abstraktion „Rechtsextremismus“ und alle kausalen Verbindungen mit dieser „Auffassung des Geistes „, z.B. „Rechtsextreme sind gewalttätig“ sie sind Vorstellungen des Geistes, Verallgemeinerungen, die es in der Wirklichkeit nicht gibt.

Dazu Hume: „Denken wir uns einen goldenen Berg, so verbinden wir nur zwei widerspruchslose Vorstellungen, Gold und Berg, die uns von früher bekannt sind. Ein tugendhaftes Pferd können wir uns vorstellen, weil wir aus unserem eigenen inneren Empfinden uns die Tugend vorstellen können, und diese lässt sich mit der Gestalt und dem Aussehen eines Pferdes vereinigen, eines Tieres, das uns vertraut ist. Kurz, aller Stoff des Denkens ist entweder von unserem äußeren oder inneren Gefühl abgeleitet. Einzig die Mischung und Zusammensetzung fällt dem Geist und dem Willen zu. Oder, um mich philosophisch auszudrücken: all unsere Vorstellungen oder schwächeren Auffassungen sind Abbilder unserer Eindrücke oder lebhafteren Auffassungen“ (Hume 1984: 19).

Seit Hume gilt es als unbestritten, dass Menschen nichts denken können, was sie nicht durch Eindrücke gewonnen haben. Alle Abstrakta, jede noch so komplexe begriffliche Erfindung geht auf einen Eindruck, die Kombination mehrerer Eindrücke oder deren wilde Vermengung zurück. Menschen sind nicht in der Lage etwas zu denken, was nicht einen Eindruck wiedergibt, den sie aus der Wirklichkeit über ihre Sinne entnommen haben, jedenfalls normale geistig gesunde Menschen nicht. Wer es nicht glaubt, möge versuchen, sich einen Begriff vorzustellen, der nichts beschreibt, was es in der Realität gibt und dann den Versuch unternehmen, den Begriff mit anderen zu teilen.

Heute, 269 Jahre nach der Veröffentlichung der Enquiry Concerning Human Understanding, heute sind Genderisten angetreten, um die Welt auf den Kopf zu stellen und alle Erkenntnis, die die Wissenschaften über Jahrhunderte akkumuliert haben, entweder neu zu etikettieren und als die eigene zu verkaufen oder zu beseitigen. Im Falle von Hume kann man letzteres nur wenn man bereit ist, den eigenen Verstand, sofern vorhanden, gleich mit zu beseitigen. In diesem Sinne schreibt eine Simone Schmollack in der taz (Vielen Dank an die drei Leser von ScienceFiles, die uns diese Niederlage der Aufklärung haben zukommen lassen) Folgendes:

Prof Facepalm„Kognitionsforscher*innen haben herausgefunden, dass das, was in der Sprache nicht vorkommt, auch nicht gedacht und damit auch nicht gelebt wird. Wer als Kind immer nur von Trompetern, Fußballern und Taxifahrern hört, denkt irgendwann, dass nur Männer musizieren, Fußball spielen und Auto fahren können. Die oder der kommt dann nie auf die Idee, dass Frauen und Männer das Gleiche können und dafür gleich bezahlt werden müssen.“

Wenn die Bild-Zeitung früher etwas erfunden hat, dann war der Ort des Geschehens regelmäßig in den USA zu finden. Wenn in der taz etwas erfunden wird, dann sind nicht näher benennbare „Kognitionsforscher*innen“ verantwortlich. Sollte es die entsprechenden Kognitionsforscher*innen, die behaupten, was Schmollack behauptet, dass sie behaupten, tatsächlich geben, dann wäre das ein Widerspruch, denn wer behauptet, was Schmollack behauptet, dass „Kognitionsforscher*innen“ behaupten, der ist weder ein Wissenschaftler noch ein Forscher, sondern wahnsinnig.

Begriffe wie Trompeter, Fussballer, Taxifahrer werden Kindern nicht eingegeben. In der Regel handelt es sich um eine demonstrative Wissensvermittlung. Der Begriff Trompeter wird einem Kind als Bezeichnung für einen Menschen mit Trompete mitgeteilt. Er kommt also von außen in das Gehirn des Kindes. Wenn ein Kind somit denkt, dass nur Männer Fussball spielen, Taxi fahren oder trompeten, dann muss dies zwangsläufig damit zusammenhängen, dass dieses Kind ausschließlich Männer hat Fussball spielen, Taxi fahren oder trompeten sehen. Und damit endet die kindliche Vorstellung.

Aber nicht die von Schmollack aka ungenannte „Kognitionsforscher*innen“. In ihrer Vorstellungswelt ist es möglich, Sätze zu formulieren, wie: „Wer als Kind immer nur von Trompetern, Fußballern und Taxifahrern hört, denkt irgendwann, dass nur Männer musizieren, Fußball spielen und Auto fahren können. Die oder der kommt dann nie auf die Idee, dass Frauen und Männer das Gleiche können und dafür gleich bezahlt werden müssen.“

Sofern dieser jemand irgendwann denkt, dass „nur Männer Fussball spielen“, wird sich dieser jemand sehr wundern, wenn er einen nicht-Mann Fussball spielen sieht und seine entsprechende Erwartung anpassen. Derjenige, der denkt, dass „nur Männer Fussball spielen“ muss auch nicht dem ideologischen Hirngespinst anheimfallen, dass alle alles in gleicher Weise können müssen. Er mag nicht einmal auf die Idee kommen, eine Verbindung zwischen dem Fussballspiel und Geschlecht herzustellen, denn um dies zu tun, muss man bereits denken, dass es wichtiger sei, dem Fussballer zwischen die Beine zu sehen als sich seiner Viruosität am Ball zu erfreuen. Die entsprechende irre Idee setzt einen entsprechenden Geist voraus, in dem sich die Welt um Geschlecht dreht, und zwar, wie Schmollack uns gleich mit verrät, wegen dem Geld, schließlich betet sie den alten sozialistische Glaubensinhalt nach, nachdem alle das gleiche gleichgut können und deshalb gleich bezahlt werden müssen (werden bei der taz eigentlich alle, die sich wie Schmollack für einen Journalisten halten, gleich bezahlt?).

ideology of madnessUm zu dem wirren Gedankengang von Schmollack zu gelangen, muss man also, wenn man einen Fussballspieler sieht, die folgenden Vorstellungen mit der Wahrnehmung, da spielt einer Fussball, verbinden:

  1. Es ist wichtig festzustellen, dass ein Mann Fussball spielt.
  2. Es ist wichtig festzustellen, dass auch Frauen Fussball spielen.
  3. Es ist wichtig festzustellen, dass Frauen genauso gut Fussball spielen wie Männer.
  4. Es ist wichtig festzustellen, dass Frauen genauso gut für ihr Fussballspiel bezahlt werden wie Männer.

Die Realität sieht anders aus, und deshalb scheitern Ideologen wie Schmollack regelmäßig an der Realität und der Tatsache, dass die meisten Menschen wissen, was sie sehen, denken und wollen.

Fussball ist ein Männersport und wird es auch bleiben, jedenfalls dann, wenn es UEFA, FIFA und Do-Gooders aller Art nicht doch gelingt, Fussball zu einem körperlosen Sport zu machen. Frauen spielen Fussball, aber nicht so gut wie Männer. Der Beleg dafür ist leicht zu erbringen, wenn man zwei Übertragungen von Fussball und Frauenfussball in Konkurrenz zueinander ansetzt und die Einschaltzahlen vergleicht (und dann feststellt, dass auch Frauen lieber Fussball als Frauenfussball anschauen). Und weil die Nachfrage nach der Leistung „Frauenfussball“ geringer ist, als die Nachfrage nach der Leistung „Fussball“, deshalb verdienen Männer, die Fussball spielen, auch mehr als Frauen.

So einfach ist das.
Und es ist abermals ein Beleg dafür, dass die Eindrücke, die Menschen aus der Realität entnehmen, bestimmen, was sie denken, fühlen und wollen.
Das wollen Ideologen wie Schmollack, die Menschen gerne vorschreiben würden, was sie denken, fühlen oder wollen sollen, nicht einsehen oder sie können es nicht.

Die Grenze zwischen Ideologie und Wahnsinn, sie ist eben fließend.

Über Michael Klein
... concerned with and about science

26 Responses to Die taz zeigt, warum Genderismus an Geisteskrankheit grenzt

  1. Pingback: [Kritische Wissenschaft] Die taz zeigt, warum Genderismus an Geisteskrankheit grenzt

  2. Heike Diefenbach says:

    Dieses inzwischen aber wirklich quälend dumme und tödlich langweilige Geschwafel wie Schmollack es den Genderisten und Feministen von vor Jahrzehnten nachplappert ist eine einzige reductio ad absurdum:

    Wenn Schmollack die völlig unkritisch und daher offensichtlich zustimmend die Vorstellung äußert, man könne mit Blechtrommeln und Soldaten nur Männer verbinden, dann zeigt das, wenn die Vorstellung richtig ist, dass etwas anderes in der Sprache und Vorstellung von Schmollack und derer, die diese Vorstellung teilen, nicht vorkommt.

    Offensichtlich waren sie niemals anderen Stimuli ausgesetzt als Geschlechtsmanie und Schwarz-Weiß-Malerei, und jetzt reproduzieren sie ihr peinlich simples Weltbild.

    Wenn diese Vorstellung also richtig ist, dann sagt das, wofür hier Papier mißbraucht wurde, ziemlich viel und ALLEIN etwas über diejenigen, die diese Vorstellung äußern.

    Das ist aber deren mentales Problem, nicht das anderer Leute. Auch dann nicht, wenn diese sich selbst ad absurdum führenden Plapperer meinen, das Ganze fiele vielleicht nicht auf sie zurück, wenn sie es nur anderen Leuten UNTERSTELLTEN.

    Fakt ist: nur von ihnen wissen wir, dass sie ein dermaßen primites Weltbild haben, das, wenn sie Recht haben, auf ihre kindliche Deprivation zurückgeht.

    Diese Frauchen tun mir einfach nur leid.

  3. stefanolix says:

    Der Gehaltsunterschied zwischen Fußballerinnen und Fußballern ist absolut richtig erklärt: Männerfußball zieht ungleich mehr Zuschauer an, wird öfter im Fernsehen übertragen, wirbt ungleich mehr Sponsorengeld ein.

    Aber das bedeutet nicht, dass Frauen schlechter oder Männer besser Fußball spielen. Frauen spielen einfach anders Fußball als Männer und das Interesse an Frauenfußball ist geringer. Das ist alles. Beide Seiten holen aber das beste aus sich heraus.

    Es gibt exzellente Sportlerinnen und Sportler in anderen Sportarten, die in Deutschland noch weit weniger Interesse wecken und noch weniger Publikum finden als Frauenfußball: etwa Judo oder auch Sportschießen. Deren Sportarten sind doch aber nicht besser oder schlechter als (Frauen)Fußball, nur weil weniger Zuschauer dabei sind.

    • Heike Diefenbach says:

      @stefanolix

      Der derzeitige hype um Gleichwertigkeit von jedem ist hier nicht das Thema (und interessiert uns auch nicht).

      „Besser “ ist logisch betrachtet ein zweistelliger Funktor, d.h. er bezieht sich immer auf eine Vergleichsgröße.

      Wenn Leute wählen, lieber Männerfußball als Frauenfußball oder Sportschießen oder sonst etwas zu schauen, dann finden sie Männerfußball anscheinend für sich irgendwie „besser“ als Frauenfußball oder Sportschießen oder sonst etwas.

      Das ist, glaube ich, ganz normaler Gebrauch der deutschen Sprache, und wir haben im oben stehenden Text mit nichts nahegelegt, dass wir Männerfußball als den letzten, metaphysich begründeten Wert ansehen.

      Ist es in Deutschland schon so weit gekommen, dass man bei jedem Satz anfügen muss, dass selbstverständlich alle und alles gleich gut, wertig, fähig, schätzenswert etc. etc. etc. sind/ist?!? Das ist ja furchtbar!

    • Till Meier says:

      Zitat: „Aber das bedeutet nicht, dass Frauen schlechter oder Männer besser Fußball spielen. Frauen spielen einfach anders Fußball als Männer…“

      So könnte man auch argumentieren, der Anfänger, der „das Beste aus sich rausholt“, spiele keineswegs schlechter Fußball als der Profi, Anfänger würden einfach anders spielen.

      Ebenfalls spielt der FC Bayern keineswegs besser oder schlechter Fußball als der Abstiegskandidat SV Darmstadt 98. Darmstadt 98 spielt halt einfach nur *anders* Fußball 🙂

      Ein Usain Bolt läuft die 100 Meter auch nicht besser oder schlechter als eine Florence Griffith-Joyner. Beide holen auf ihre Weise das Beste aus sich raus, sie laufen jeweils lediglich *anders*. Und wenn ich die 100 Meter laufen würde und nach 20 Sekunden mit hängender Zunge am Ziel ankäme, laufe ich natürlich auch nicht schlechter als Florence oder Usain, lediglich laufe ich anders, denn ich habe ja schließlich mein Bestes gegeben. Insofern würde ich auch gerne mal ein paar der Werbeverträge von Usain haben. Sein Vermögen wird auf 57 Millionen Euro geschätzt. Welch himmelschreiende Ungerechtigkeit im Vergleich zu mir!?

      Der Mensch sucht – auch im Alltag – nach messbaren, nachvollziehbaren Leistungskriterien. Das macht auch jeder, der für seinen Gaming PC die beste Grafikkarte (oder irgendeine andere technische Komponente) haben möchte. Ihn interessiert es nicht, ob die Teams von Nvidia und von AMD jeweils das Beste aus sich rausholten bzw. inwieweit sie ihre Grafikkarten anders konstruierten. Den Käufer interessiert lediglich, welche Leistungswerte das Ergebnis aufweist. Gemäß diesen Leistungswerten erfolgt die Kaufentscheidung.

      So wird im Alltag, beim Einkaufen verfahren. So entscheiden wir auch darüber, welchem Zahnarzt, Rechtsanwalten oder Chirurgen wir uns anvertrauen. Und ohne es auszusprechen, erwarten wir hohe Leistungen auch vom Busfahrer, Taxifahrer oder vom Pizza-Bäcker. Ist die Pizza verkohlt oder baut der Busfahrer einen Unfall, dann finden wir das nicht so prall. Es interessiert uns dabei nicht, inwieweit der Pizza-Bäcker oder der Busfahrer jeweils dennoch „ihr Bestes“ gaben: uns interessiert das Ergebnis. Und im Angesicht einer verkohlten Pizza kann man schon zu Recht davon reden, dass der entsprechende Bäcker die Pizza *anders* zubereitet hat. Und ja, „anders=schlecht(er)“ ist dann die einhellige Einschätzung, woraufhin die Pizza zurück geht.

    • Roland K. says:

      „stefanolix“,
      darf ich vielleicht mal drauf hinweisen, daß Fussball im Leistungsbereich ein „Ergebnissport“ und keineswegs ein „Erlebnissport“ ist? JEDE Frauenmannschaft verliert deutlich gegen ein männliches A-Jugend-Team. Das bedeutet ganz einfach „Frauen spielen SCHLECHTER Fussball“. Das ist alles.
      Es ist dabei unerheblich, ob die „das beste aus sich heraus holen“ – das Ergebnis zählt!
      Bei allen Sportarten, in selbigen das so ist, sind die Ergebnisse von Frauen schlechter. Das wiederum ist mit ziemlicher Sicherheit der Grund fürs Interesse beim Publikum.

      Übrigens wurde Fussball von der Autorin Schmollack genannt, nicht vom hiesigen Blog.
      Besagte Autorin bestätigt meine mit den Jahren gereifte Erkenntnis, daß es dämliche Menschen schon immer gab – lediglich waren die früher meist leiser……..

  4. Eloman says:

    Es bliebe noch zu erwähnen, dass selbst unsere Frauenfußballnationalelf allenfalls mit einer Herrenmannschaft aus der Kreisklasse konkurrieren könnte und selbst die Ausnahmetennisspielerin Steffi Graf bei den Männern nicht mal unter die ersten 100 der Weltrangliste gekommen wäre. Übrigens geht man jetzt in NRW auch davon ab, rein weibliche Streifenwagenbesatzungen zu Einsätzen zu schicken.

  5. Roland says:

    Die ausschließliche Fokussierung auf Kommunikees bei diesen Konstruktivisten finde ich erstaunlich. Als wäre die einzige Möglichkeit für den menschlichen Verstand Informationen aufzunehmen anderer Leute Botschaften aufzusaugen.
    Wobei.. wäre ich TAZ-Schreiberling würde ich sicherlich auch wollen, dass meine Leser dies glauben hahaha

  6. claude de jean says:

    schickt man frauen auf streife in die no goe areas in deutschland,hat sich das thema ausserhalb in den hirnen der grünwahnsinnigen sowieo erledigt…

    und überhaupt,gibt es polizistinnen die den merkelschen grünversifften ihre stimme geben.

    deren klientel sind die menschen die absolut nichts mit der realität in den städten und dörfern zu tun haben.

  7. rote_pille says:

    Die Fähigkeit, mir nutzlose Esser vorzustellen, wurde durch diesen Eindruck wieder einmal geschärft.

  8. merxdunix says:

    Da haben die Kognitionsforscher aber voll daneben gelangt, oder hat die feminine FrauIn Schmollack bei den Resultaten eventuell gar nicht so genau hingesehen, quasi mal wieder ein Auge zugedrückt?!
    Es ist noch nicht lange her, dass es für Berufe ausschließlich maskuline Begriffe gab und nahezu alle dieser Berufe dennoch auch von Frauen ausgeübt wurden. Es gab sogar damals auch schon weibliche Verbrecher und auch ein paar Mädchen haben als Kinder Fußball gespielt, ohne über das nicht vorhandene „in“ zu stolpern.
    Was hätte es umgekehrt für Folgen, würde man alle femininen Begriff aus dem Sprachschatz tilgen? Gäbe es dann möglicherweise bald keine Frauen mehr?

    Und im Übrigen:
    Was für ein Problem hätte David Hume wohl mit einem „Loch ohne Rand“?

    • Heike Diefenbach says:

      Angemerkt:

      Es gibt keine „maskuline[n] Begriffe“; es gibt nur Begriffe, die grammatikalisch ein männliches Geschlecht haben! Das hat mit Maskulinität so viel zu tun wie Fisch mit Wolkenkratzern.

      Ich finde es erschreckend, inwieweit sogar Leute, die der postmodernen, ideologischen Umerziehung anscheinend skeptisch gegenüberstehen, die Sprachvorgaben der Umerzieher verinnerlicht haben….

      • Katalysator says:

        Und dies, sehr geehrte Frau Diefenbach, gilt längst nicht für alle Sprachen. Bleiben wir etwa in Europa: Das Dänische kennt nur ein „gemeinsames“ grammatisches Geschlecht für belebte Dinge (faelleskoen) und ein „Nicht“-Geschlecht (intetkoen) für leblose. Und Sprachen wie das Türkische, Ungarische und Finnische kennen überhaupt kein grammatisches Geschlecht. Dennoch gibt es (zumindest traditionell) In Dänemark, Ungarn, Finnland und der Türkei Frauen und Männer. Es würde mich interessieren, wie die Genderista in diesen Ländern „Frauen auch durch Sprache sichtbar“ machen wollen.

        • Heike Diefenbach says:

          „… wie die Genderista in diesen Ländern „Frauen auch durch Sprache sichtbar“ machen wollen.“

          Diese Frage kann man dann gar nicht sinnvoll stellen, denn wenn es gar kein grammatikalisches Geschlecht in den genannten Sprachen gibt, dann sind in diesen Sprachen weder Männer noch Frauen sicht- oder unsichtbar.

          Aber selbst diese gerade von mir getroffene Feststellung akzeptiert schon die Prämisse, dass grammatikalische Geschlechter auf systematische und enge Weise mit den männlichen oder weiblichen Exemplaren lebender Spezies zu tun hätten, und diese Prämisse teile ich ausdrücklich nicht.

  9. Danke, der Artikel spricht mir wieder mal aus der Seele. Ich kann nur eines sagen, SF ist so gut, daß ich die Artikel für meine Nachrichtensammlung bereits ungelesen übernehmen kann. Besten Dank an alle Autoren. Oh, sorry, natürlich auch die Autorinnen. Grins.
    Übrigens, mein Lieblingsnachrichtenportal hat leider dicht gemacht. Ich versuche hier ein wenig in die Bresche zu springen.
    Siehe http://www.DDRZweiPunktNull.de und dort unter Aktuelle Weltnachrichten auf der Titelseite.

  10. CEMLO says:

    Ich brauche jetzt einen Rat. Soll ich lachen oder weinen?

  11. Pingback: Die taz zeigt, warum Genderismus an Geisteskrankheit und Debilität grenzt | psychosputnik

  12. Friedrich P says:

    Nichts ist im Verstand, was nicht vorher in den Sinnen war. Gut. Ist aber auch nichts in den Empfindungen was sich nicht nach dem Verstand richtet, oder: wir bestimmen spontan, wie die Wirklichkeit uns erscheint. Laufen diese Umerziehungs Versuche also darauf hinaus, unsere psychische Verfassung in eine geschlechtslose zu ändern? Vielleicht spielen ja Männer bald Fußball auf dem Niveau der Frauen, wenn man Ihnen dies nur oft genug wiederholt.

  13. A. Kruhn says:

    Ein kleiner Hinweis zur Genauigkeit: Streng genommen gibt es keinen Herren-Fußball, Frauen dürfen prinzipiell in allen Mannschaften und bei der WM etc. mitspielen. Da bisher keine Frau das nötige Niveau erreicht hat, gibt es in der Tat einen genuinen Frauen-Fußball, an dem Männer nicht teilnehmen dürfen. Insofern ist das regelmäßige feministische Fordern nach einer Sprachregelung, die „Herren-WM“ beinhaltet, inhaltlicher Unfug.

    Interessanterweise ist das auch beim Schach zu, wobei es dort mit Judith Polgar eine einzige Frau gibt, die ganz regulär bei den Männern mitspielt.

  14. Pingback: Die taz zeigt, warum Genderismus an Geisteskrankheit grenzt – MoshPit's Corner

  15. Hosenmatz says:

    Ausgerechnet Kognitionsforscher*Innen sind also der Ansicht, dass das menschliche Gehirn zu nicht mehr in der Lage ist, als zu solchen einfachen Verallgemeinerungen.
    Da fehlen einem echt die Worte.
    Aber wie heißt es schön: Man soll nicht von sich auf andere schließen.

  16. Gassenreh says:

    Gender Mainstreaming strebt nicht – wie häufig behauptet – die ultimative Gleichberechtigung an, sondern die Gleichstellung, also letztlich nicht die Chancengleichheit, vielmehr die (nivellierte) Ergebnisgleichheit an.
    Die einseitig theoretisierende Gender Mainstreaming-Ideologie begeht den fundamentalen Irrtum, die als entscheidende menschliche Gegebenheit vorliegenden und prägenden neurophysiologischen Unterschiede in den Gehirnen von Frau und Mann völlig auszuklammern bzw. zu negieren.
    [Beleg: Einzelheiten bezüglich unüberbrückbarer Unterschiede in den Gehirnen von Frau und Mann sind z. B. in dem Buch: „Vergewaltigung der menschlichen Identität. Über die Irrtümer der Gender-Ideologie, 6. Auflage, Verlag Logos Editions, Ansbach, 2014: ISBN 978-3-9814303-9-4; EUR 7,90]

  17. Michael M. says:

    Zu diesem ‚Problem‘ gibt es eine großartige Southpark Folge.
    Kenny, Cartman und co verursachen ungewollt einen Rassismuskandal, indem sie einen schwarzen Mitschüler nicht mitspielen lassen. Ganz Southpark unterstellt nun natürlich sofort Rassismus, inkl aller zugehörigen Betroffenheitsveranstalltungen, obwohl die Ursache im ’nicht Leiden‘ können lag und Kenny und die anderen den Vorwurf bis zur freudigen Auflösung nicht nachvollziehen und verstehen konnten.

  18. Fiete says:

    „Sollte es die entsprechenden Kognitionsforscher*innen, die behaupten, was Schmollack behauptet, dass sie behaupten, tatsächlich geben, dann wäre das ein Widerspruch, denn wer behauptet, was Schmollack behauptet, dass „Kognitionsforscher*innen“ behaupten, der ist weder ein Wissenschaftler noch ein Forscher, sondern wahnsinnig.“

    Das passt doch gut zusammen.

    Mit „Kognitonsforscher“ meine Schmollak sicherlich „Genderforscher“, also z.B. solche, die „Gender Studies“ verfassen.
    Und ja, da sind offenbar ein paar Wahnsinnige dazwischen.

    Merke: Begrifflichkeiten sind laut „Genderwissenschaft“ per se postinhaltlich.
    Somit sind die Kognitionsforscher Forscher und betreiben Wissenschaft, nach ihrer Definition.

  19. Manfred Caesar says:

    Es gibt viele Dinge ,die die Welt nicht braucht.Genderismus ist eines davon.

Bevor Sie hier kommentieren, lesen Sie bitte unser Grundsatzprogramm. Kommentare, die Beleidigungen enthalten oder lediglich gepostet wurden, um sich zu erleichtern, wandern direkt in den virtuellen Mülleimer

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s