Das Ende der Gender Studies

Donald Trump hat den Entwurf für seinen ersten Haushalt veröffentlicht, und er ist sich treu geblieben: Ein Mehr an Ausgaben in Verteidigung und Wirtschaft wird durch Einsparungen u.a. im Bereich von State Department und USAID Programmen gegenfinanziert. Allein 10,7 Milliarden US-Dollar will Trump dadurch einsparen, dass er jegliche staatliche Finanzierung für Programme, die der Prävention des Klimawandels dienen, streicht und die US-Zuschüsse an Weltbank und UN-Friedensmissionen reduziert.

Bemerkenswert ist der Haushalt auch, weil Maßnahmen enthalten sind, die es in Deutschland noch nie geben hat. Stellen Sie sich vor, ein Programm, eine Abgabe, eine Nutznießerkette, die von einem deutschen Ministerium, z.B. in die Welt von Genderismus oder Rassismusbekämpfung aufgebaut wurde, würde in einem künftigen Haushalt einfach so gestrichen. Weg. Futsch. Behörden und Ämter, die damit beschäftigt gewesen sind, z.B. Gender Mainstreaming zu befördern oder die Deutschen zu antirassistischen Gutmenschen zu erziehen, würden einfach so gestrichen, die dort Beschäftigten auf die Straße gesetzt.

Bisher nicht vorstellbar in Deutschland.

Vorstellbar und machbar in den USA. Insgesamt 19 nationale Behörden sind im Entwurf des ersten Trump-Budget gestrichen und entsprechend nicht mehr vorhanden, darunter das National Endowment for the Humanities, ein Amt, von dem aus insbesondere Forschungsgelder in den Bereich der Gender Studies geflossen sind. Die Liste der vom NEH geförderten Projekte und Maßnahmen, die den Gender Studies zugeordnet werden können, umfasst 681 Einträge, die jeweilige Fördersumme reicht von wenigen Tausend US-Dollar bis in die Hundertausende.

Mit der Streichung des NEH ist nicht nur das Ende dieser Projekte und Maßnahmen, sofern sie nicht bereits abgeschlossen sind, gekommen, tatsächlich stellt die US-Administration damit jegliche Förderung von Gender Studies und verwandtem Unsinn ein.

Das Ende der Gender Studies ist eingeläutet. Die Zeit, in der man mit Gender Fördergelder für jeden Unsinn erheischen konnte, sie ist vorbei – zumindest in den USA:

Über Michael Klein
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11 Responses to Das Ende der Gender Studies

  1. Pingback: [Kritische Wissenschaft] Das Ende der Gender Studies

  2. Schulz says:

    Dem Universum sei dank! Daß ich das noch erleben darf. Richtig feiern werde ich wenn Personen wie Susanne Baer eingesackt wurden.

  3. altermann says:

    Es gibt sie doch noch: die guten Nachrichten. Weiter so!

  4. Pingback: USA: Donald J. Trump streicht Nutznießernetzwerke zusammen – Klimawandelkirche und GenderGaga-Förderungen entgültig vom Tisch | LW-Freiheit

  5. Pingback: Kürzung der Gelder für Gender Studies in den USA? | Alles Evolution

  6. Hans mein Igel says:

    Wenn ein Vater also doch wieder hoffen darf, daß der Junge kein Mädchen sein muss?-

    Und wie sagte Dennis Sefton Delmer einst zu dem Professor Grimm: Der Krieg ist vorbei, aber jetzt waschen wir euch das Gehirn, bis ihr nicht mehr wißt, ob ihr Männlein oder Weiblein seid?

    • merxdunix says:

      @ Hans
      Na dann hoffen wir mal, dass der Vater dem Aufklärungsunterricht gewachsen ist oder genug Taschengeld aufbringt, damit sein Junge den Mädchen wieder selbst unter den Rock gucken kann, um den kleinen Unterschied zu erkennen. Nach dem Krieg klug sein ist keine Kunst und wenn es zum Krieg kommt, dann nicht zuletzt deshalb weil Jungen keine Mädchen sein dürfen. Der Sinn des Krieges besteht nämlich regelmäßig darin, sich unerwünschter Jungen zu entledigen.

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  8. Emmanuel Precht says:

    Ja, der Artikel über das sogenannte Profe.sex von Danissh war sehr aufschlussreich.
    Ich erinnere an Herman Hesses „Glasperlenspiel“ oder auch HARZ4 auf hohem Niveau.
    Wohlan…

  9. Gassenreh says:

    Wenn man die hilflose Antwort der norwegischen „Gender-Experten“ auf die Fragen des das Gender-Paradoxon abklärenden Harald EIA betrachtet (vereinfacht): „Wir haben die bessere Theorie, daher kann die Empirie nicht stimmen“ sieht man zwar den Unsinn, aber nicht die Gefahr des Genderismus für Frauen und Kinder. Die Überredungs-Ideologie, dass Gleichberechtigung nur durch Aufhebung der Geschlechtrollenunterschiede möglich sei, kann bei Frauen mit den anderen selbst erlebten motivationalen Grundlagen zu inneren Konflikten und damit zu Depression und anderen ernsthaften psychischen Problemen führen. Siehe auch in den hierzulande weitgehend unbekannten Studien z. B. von Prof. Annica Dahlström, Uni Göteborg: Innerhalb der letzten 15 – 20 Jahre einen Anstieg psychischer Erkrankungen bei schwedischen Mädchen um 1000 Prozent, Depressionen um 500 Prozent; Suizidrate finnischer Mädchen ist die höchste in Europa
    Die einseitig theoretisierende Gender Mainstreaming-Ideologie begeht den fundamentalen Irrtum, die als entscheidende menschliche Gegebenheit vorliegenden neurophysiologischen Unterschiede in den Gehirnen von Frau und Mann völlig auszuklammern bzw. fälschlicherweise zu behaupten, diese festgelegten Gegebenheiten um– bzw. dekonstruieren zu können.
    [Einzelheiten bezüglich unüberbrückbarer Unterschiede in den Gehirnen von Frau und Mann und über „Kinder – Die Gefährdung ihrer normalen (Gehirn-) Entwicklung durch Gender Mainstreaming“ sind in dem Buch: „Vergewaltigung der menschlichen Identität. Über die Irrtümer der Gender-Ideologie, 6. Auflage, Verlag Logos Editions, Ansbach, 2014: ISBN 978-3-9814303-9-4 nachzulesen]

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