Familienverband fordert Wahlrecht ab Geburt und Wahlrecht für alle Säugetiere

Diese Namen sollten Sie sich merken:

  • Renate Schmidt, Bundesfamilienministerin a.D. (SPD) und Schirmherrin der Kampagne
  • Wolfgang Thierse, Bundestagspräsident a.D. (SPD)
  • Dr. Hermann Otto Solms, Bundestagsvizepräsident a.D. (FDP)
  • Dr. Klaus Zeh, Minister a.D. (DFV-Präsident)
  • Ingrid Arndt-Brauer, MdB (SPD)
  • Swen Schulz, MdB (SPD)
  • Thomas Silberhorn, MdB (CSU)
  • Peter Patt, MdL (CDU)
  • Alexander Schoch, MdL (Bündnis 90/Die Grünen)
  • Paul Ziemiak, JU-Vorsitzender (CDU)
  • Arne Gericke, MdEP (Familienpartei)
  • Dr. Lore Maria Peschel-Gutzeit, Justizsenatorin a.D. (SPD)
  • Markus Löning, MdB a.D. (FDP)
  • Steffen Reiche, MdB a.D. (SPD)
  • Hellmut Königshaus, MdB a.D. (FDP)
  • Cornelia Pieper, MdB a.D. (FDP)
  • Angelika Brunkhorst, MdB a.D. (FDP)
  • Dr. Albin Nees, Staatssekretär a.D. (CDU)
  • Prof. Dr. Klaus Hurrelmann (Hertie School of Governance)
  • Prof. Dr. Kurt-Peter Merk (Hochschule Koblenz)
  • Prof. Dr. Hermann Heußner (Fachhochschule Osnabrück)
  • Prof. Dr. Herwig Birg (Universität Bielefeld)
  • Dr. Axel Adrian (Jurist)
  • Wolfgang Gründinger (Sprecher der Stiftung für die Rechte zukünftiger Generationen)

Wahlrecht ab geburtDie Namen gehören zu Personen, die ein Wahlrecht ab Geburt fordern. Begründet wird der neueste Nagel im Sarg der Demokratie damit, dass „nur wer wählt, zählt“. Als wäre diese Zuweisung von Wert an Bürger auf Grundlage ihrer Fähigkeit, ein Kreuz in einen vorgegebenen Kreis zu machen, nicht schon peinlich genug, argumentieren die Genannten, die im Deutschen Familienverband dafür sorgen wollen, dass Wahlgeschenke an Eltern sich gleich mehrfach lohnen, ausgerechnet damit, dass „immer weniger junge Menschen … immer mehr älteren Menschen“ gegenüberstehen.

Ältere Menschen und jüngere Menschen wären somit diametral zueinander, die Interessen beider inkompatibel. Irgendwie glauben die namentlich oben Genannten wohl, dass man die Mengenverhältnisse dadurch ändern könne, dass man den wenigen jüngeren Menschen ein Stimmrecht ab Geburt gibt, damit sie den vielen älteren Menschen Paroli bieten können. Dies zeigt, wer vom Wahnsinn befallen ist, hat auch keine Bewusstseinsinseln mehr, er fabuliert in jeder Hinsicht oder es zeigt, dass es nicht darum geht, jüngeren Menschen eine Stimme zu geben, wie es pathetisch heißt, sondern darum, opportunistisches Verhalten von Parteien und Wählern zu belohnen, denn: wenn Eltern die Stimme ihrer Neugeborenen bei Wahlen vertreten, dann lohnen sich Wahlgeschenke an Eltern doppelt – wie oben bereits angemerkt wurde.

Dass es darum geht, Eltern zu opportunistischen Wählern und zur einfachen Beute für opportunistische Politiker zu machen, steht ganz offen in der Pressemeldung des Deutschen Familienverbands: „Bisher können allein ihre Eltern mit dem Kreuz auf dem Wahlzettel versuchen, die Politik in Richtung Nachhaltigkeit und Familiengerechtigkeit zu lenken.“ [Scheinbar haben Eltern nur die Eigenschaft, Nachwuchsbetreuer zu sein. Als solche besteht Interessengleichheit zwischen ihnen und ihrem Nachwuchs, jedenfalls für die Vertreter dieses frei flottierenden Wahns, die oben genannt wurden.]

Deshalb müssen Kinder ab Geburt ein Stimmrecht erhalten und Eltern es in Treuhänderschaft wahrnehmen. Natürlich, so müssen wir ergänzen, haben Eltern immer dieselbe Meinung darüber, welcher Partei ihr Kind die Stimme geben würde, wäre es dazu im Stande, und natürlich gibt es keinerlei Streit darüber, wer das Wahlrecht des Kindes ausüben darf. Dergleichen Nebensächlichkeiten können ignoriert werden. Schließlich geht es darum, Demokratie zu zerstören und dafür zu sorgen, dass es für Politiker leichter wird, Stimmen von Bevölkerungsgruppen zu kaufen.

Da sich in den letzten Jahren zunehmend die Erkenntnis durchsetzt, dass es ethisch nicht mehr vertretbar ist, Säugetiere (außer Menschen) zu töten, um ihre Leichen in Teilen Exemplaren, wie den oben namentlich genannten, zum Fraß vorzuwerfen, fordern wir nun endgültig ein Wahlrecht für Rinder, Schweine, Schafe, Ziegen und alle sonstigen Säugetiere, die von Menschen ermordet, gefressen oder anderweitig ausgenutzt werden.

Singer Praktische EthikBislang haben diese Säugetiere kein Wahlrecht, obwohl ihre geistige Kapazität fast durchgängig über der des menschlicher Nachwuchses liegt, wie sich schon daran zeigt, dass z.B. Lämmer bereits nach kurzer Zeit des Laufens und selbständigen Essens fähig sind, eine Fähigkeit, die zu meistern menschlichem Nachwuchs erst nach Jahren gelingt. Entsprechend können wir im Einklang mit der Forschung und den Arbeiten zur praktischen Ethik, wie sie Peter Singer veröffentlicht hat, feststellen: Andere Säugetiere sind menschlichem Nachwuchs überlegen. Wenn nun menschlicher Nachwuchs ab Geburt eine Stimme haben soll, dann ist es kaum möglich, die entsprechende Stimme für andere Säugetiere zu verweigern. Da andere Säugetiere insbesondere ein Interesse an nachhaltiger Entwicklung haben und vor allem daran, nicht zum Fleischlieferanten degradiert zu werden, da andere Säugetiere darüber hinaus und als Folge der Bevölkerungsexplosion weltweit einer wachsenden Zahl von Menschen gegenüberstehen, deren intellektuelle Reife bislang nicht dazu ausreicht, vom Fleischkonsum abzusehen, ist es notwendig, nicht-menschlichen Säugetieren eine Stimme zu geben. Diese Stimme muss, wie bei menschlichem Nachwuchs, treuhänderisch von erwachsenen Menschen ausgeübt werden. Vegetarier und Veganer sind dafür am besten geeignet. Von ihnen kann erwartet werden, dass sie dem Hauptinteresse jedes Lebewesens, nicht von anderen gefressen zu werden, Rechnung tragen.

Die Argumentation, die ein Wahlrecht für nicht-menschliche Säugetiere fordert, steht im Einklang und leitet sich logisch aus der Argumentation des Deutschen Familienverbands ab, so dass der Deutsche Familienverband letztlich keine Einwände dagegen haben kann, wenn seine Forderung danach, Säuglingen, Kindern und Jugendlichen, deren Reife mit der anderer Säugetieren vergleichbar ist und zeitweise hinter der Reife und geistigen Entwicklung anderer Säugetiere zurückbleibt, eine Stimme zu geben, durch die logisch folgende Forderung eines Wahlrechts für alle anderen Säugetiere ergänzt wird. Denn: nur wer wählt, zählt, und schließlich gilt es zu verhindern, dass Lämmer, Rinder oder Schweine, die eine große Zukunft vor sich hätten, von Menschen wie den oben genannten, gefressen und um ihre nachhaltige Zukunft gebracht werden.

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29Comments

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  1. 5
    DonAzor

    Muss man über so viel Schwachsinn diskutieren? Das wäre etwa so, als wollte man über die Behauptung, die Erde sei ein Scheibe, neue Erkenntnisse gewinnen.

  2. 7
    Kai Reuter (@jonaderwal)

    Was ist mit Fischen, Amphibien und vor allem mit Raubtieren? Es eröffnet sich ein weites Feld des Wahlrechts. Wie wäre es mit einer gesetzlichen Betreuung für die genannten Personen, für alle Angelegenheiten? Damit wäre zumindest deren Wahlrecht Geschichte. Merke : einer solchen Anregung sind die Gerichte verpflichtet nach zu gehen!

  3. 8
    deinelichtquelle

    Wenn jedes Baby/Kleinkind wahlberechtigt ist, nicht schreiben od. handlungsfähig ist, dann darf dies der Erziehungsberechtigte für ihn tun. Und wo gibt es die meisten Kinder hier in Deutschland ??? – da kann ja noch Erdogan Kanzler werden !!!

    • 9
      robert

      Das war auch mein erster Gedanke. Wir ‚Bio-Deutschen‘ sollen hier so schnell wie möglich politisch entmündigt werden. Alle diese kinderreichen Familien wählen bestimmt nicht die böse AfD, sondern die gute Einheitspartei.

    • 10
      Eugen Karl

      Es gibt noch andere Interessen. In feministischen Kreisen ist das Wahlrecht für Kinder schon lange im Gespräch. Selbstverständlich wird es durch die Mutter ausgeübt. Bei sog. „Alleinerziehenden“ sowieso, aber auch in anderen Familien. Mehr Frauenpolitik, das ist eines der Ziele.

  4. 12
    P.J.Media

    Völlig gehirnbehindert.

    Vor allem auch : Die wären dann nicht verantwortbar / rechtsfähig, aber sollen über andere herrschen.

    Wir haben zutiefst geistig gestörte und hart intellektuell minderbemittelte im Staat ( nicht das das jetzt ne Neuigkeit wäre ), die sich zu allem Überfluss auch noch heraunehmen, über uns zu herrschen.

    Wer gibt denen eigentlich das Recht dazu, über mich zu herrschen ?
    Ich jedenfalls nicht, und trotzdem nehmen die sich dieses Unrecht heraus.

    Dann kann ich der Ligik nach genauso entscheiden, dass ich jetzt über jene herrsche…

    Wenn offenbar sich jeder das (Un)recht herausnehmen kann, sich zu entscheiden, dass andere jetzt einfach mal so Sklaven sind, wenn man sich das so einbilded, dann wäre meine Ansicht, das diese Leute jetzt von mir beherrscht werden genauso valide.

    Seht ihr das Problem mit Staat jetzt ?

    Staat oder Herrschaft (geht grungsätzlich nur durch Zwang ( geht wiederum nur durch rohe Gewalt )

    Staat funktioniert also deshalb nicht, weil eine Gesellschaft basiert auf Gewalt nicht wirklich funktioniert ( ist nicht nur unmoralisch, sondern auch nur leidlich funktionell ist und eskaliert letzlich IMMER früher oder später )

  5. 13
    Günther Adens

    Man darf Fragen, welche Kalkulation der Urheber dahintersteckt.

    Dazu ist z.B. ein Blick auf die Unterzeichnerin und ehemalige Familienministerin Renate Schmidt erhellend.

    Zur Frage „Sterben die Deutschen aus?“ erklärte sie in einer Hörfunkdiskussion des Bayerischen Rundfunks am 14.3.87 völlig ungeniert: „Die Frage, die Sie hier stellen, das ist für mich eine, die ich an allerletzter Stelle stelle, weil dieses ist mir, also so wie sie hier gestellt ist, verhältnismäßig wurscht.“

    Also nicht die Interessen Deutscher Kinder, die sie vermutlich sowieso lieber abtreiben würde, und sicherlich auch nicht die Interessen der ausländischen Kinder stehen im Focus, sonder die kinderreiche Wählerschaft ausländischer Provenienz, die unserer Obrigkeit einen festen Platz am Futtertrog sichern soll.

  6. 18
    P.J.Media

    Ich bin dafür, das meine Stimme 13 Trillionen mal zählt.
    Warum ? Ja warum denn nicht ?! Offenbar geht ja alles, wenn man sichs nur einfach einbildet.

  7. 25
    rote_pille

    Ich sehe da keinen Wahnsinn, sondern nur Irreführung von Demokratiegläubigen und Menschen, nur gegenüber den Dingen, die ihnen nicht in den Kram passen, skeptisch sind. Die absurde Argumentation wird offensichtlich aufgetischt, um die heilige Kuh „gleiches Wahlrecht“ nicht schlachten zu müssen. Faktisch würde der Vorschlag darauf hinauslaufen, dass Stimmen von Eltern mehr Gewicht bekommen – nur darum geht es. Es macht keinen Sinn über Lügen zu diskutieren.

  8. 26
    Jürg Rückert

    Renate Schmidt äußerte vor Jahren, es kümmere sie nicht, wenn die Deutschen ausstürben. Nach diesem Satz wurde sie Familienministerin.
    Sollte das geforderte Wahlrecht kommen, hat jeder Türke noch 7 Kinder in der Türkei. Der Erdogan wird es beeiden. Damit kämen sie bei 4 Millionen hier Lebenden bald zur absoluten Mehrheit.
    Ich vermute, dass dies die tiefere Absicht unserer Renate sein könnte. Auch der Gysi freute sich bereits öffentlich, wenn demnächst die Nazis hier aussterben.
    They are coming to take me away, Irres gegen Irresein:

  9. 28
    merxdunix

    Tausche Wohlstand gegen Wahlrecht! Um die Alterspyramide wieder umzudrehen, sodass die Pensionen der Beamten und Politikern sicher sind, sollen jetzt Eltern mit der Hoffnung auf politisches Gehör für mehr Nachwuchs sorgen. Billiger sind Wählerstimmen wohl nicht zu bekommen? Aus dem reichen Deutschland der Kinderarmen wird nun wieder das arme der Kinderreichen, damit die Faulpelze und Nichtsnutze versorgt sind.
    Wer gezeugt wurde, um es den Eltern und deren Rattenfängern schön gemütlich zu machen, kann gleich bei den Nutztieren einziehen. Liebe geht halt durch den Magen.

  10. 29
    Chris

    Konsequenzen:

    – mehr Einfluss von Muslimen und anderen Gruppen mit hoher Geburtenrate

    – allgemein noch mehr Einfluss des Linken, da junge Menschen dafür anfälliger sind als später mit mehr Erfahrung

    – mehr Politik der falschen Versprechungen statt der harten Realitäten

    – mehr politische Meinungsmache von Eltern und Lehrern gegenüber den Kindern

    – weitere Argumention: wenn selbst Kinder wählen dürfen, sollten auch Menschen ohne deutsche Staatsbürgerschaft in Deutschland wählen dürfen, sonst würden sie ja nicht zählen

    Es geht denen um dreckige Macht, nicht um Ethik.

Bitte keine Beleidigungen, keine wilden Behauptungen und keine strafbaren Inhalte ... Wir glauben noch an die Vernunft!

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