Deutschlandfunk: Alle Ossis sind Rechtsextreme

Ein Meisterstück gruppenbezogener Menschfeindlichkeit, das der Deutschlandfunk schon vor einigen Tagen veröffentlicht hat, ist uns heute auf den Schreibtisch gekommen. Es stammt aus der Feder von Christoph Richter, der sich offensichtlich intellektuell und kompetent genug fühlt, um alle Ossis für rechtsextrem zu erklären.

Weil sein Text wirklich ein hervorragendes Beispiel eines Journalisten ist, der von nichts eine Ahnung haben, aber dennoch Aussagen in einer Unbekümmertheit und Reichweite trifft, die die Leser ob ihrer Falschheit atemlos zurücklassen, nehmen wir uns seinen Text absatzweise vor.

junk_scienceAbsatz 1:
„Kaum war die Studie des Göttinger Instituts für Demokratieforschung zum Rechtsextremismus in Ostdeutschland verbreitet – mit dem Tenor: Der Rechtsextremismus hat ein ostdeutsches Gesicht – da waren die Abwiegler, die Relativierer zur Stelle. Es folgten die üblichen politischen Reaktionen: Nicht alle Ostdeutschen sind rechtsextrem, heißt es. Der Westen solle sich hüten, jetzt mit dem Zeigefinger auf die Ostdeutschen zu zeigen, als seien sie Schmuddelkinder, als würden in den Neuen Bundesländern permanent Flüchtlingsunterkünfte brennen.“

Die Prämisse des Absatzes lautet: Die Studie des Göttinger Instituts für Demokratieforschung verkündet die Wahrheit über die Ostdeutschen. Sie sind alle rechtsextrem. Rechtsextremismus ist ein ostdeutsches Phänomen. Das behauptet Richter allen Ernstes (dazu kommen wir noch). Weil die Wahrheitsstudie aus Göttingen sofort „Abwiegler“ und „Relativierer“ auf den Plan gerufen hat, die darauf hingewiesen haben, dass „[n]icht alle Ostdeutschen rechtsextrem“ sind, muss man logisch schließen, dass Richter der Überzeugung ist, „Alle Ostdeutschen sind rechtsextrem“. Wäre er nicht dieser Überzeugung, er würde diejenigen, die darauf hinweisen, dass nicht alle Ostdeutschen rechtsextrem sind, nicht als Abwiegler und Relativierer bezeichnen. Richter relativiert nichts. Seine Überzeugung ist apodiktisch: Alle Ostdeutschen sind rechtsextrem. Und der Deutschlandfunk stellt Richter ein Forum bereit, um seinen Extremismus über die Ostdeutschen zu verbreiten. Denn Aussagen, die eine ganze Gruppe (die Ostdeutschen) abwerten, stellen „gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit“ dar. Wenn es Richter nicht glaubt, er kann es bei der Amadeu-Antonio-Stiftung oder bei Andreas Zick, dem Spiritus Mentor der AAS-Stiftung nachlesen. Apodiktische Aussagen wie „alle Ostdeutschen sind rechtsextrem“, sind übrigens das Kennzeichen dummer Menschen. Intelligente Menschen wissen, dass die Wahrscheinlichkeit dafür, dass Allaussagen sich als falsch erweisen, sehr hoch ist, sehr sehr hoch. Deshalb würden wir nie behaupten, kein Mitarbeiter des Deutschlandfunks ist willens oder in der Lage, seinen Job als Journalist zu machen. Wir würden zunächst von „manchen“ sprechen.

Nächster Absatz.
„Nein, das ist nicht so. Hat auch keiner gesagt. Aber man will auch denen, die sich sofort wie Ritter für die Ostdeutschen in die Bresche schlugen, vor Augen halten, dass der Alltagsrassismus im Osten sehr verbreitet ist, auf fruchtbaren Boden fällt.“

Das „hat auch keiner gesagt“, bezieht sich auf den Konjunktiv, „als würden in Ostdeutschland permanent Flüchtlingsunterkünfte brennen“. Immerhin ist Richter bereit, zuzugestehen, dass unser aller Eindruck, nachdem in Ostdeutschland nicht ständig Flüchtlingsunterkünfte brennen, richtig ist. Allerdings ändert das nichts an seiner apodiktischen Aussage, nach der alle Ostdeutschen rechtsextrem sind. Alltagsrassismus, nennt er den Rechtsextremismus nun. Und wer anderer Ansicht ist, als Herr Richter, der ist ein Ritter, der sich für die Ostdeutschen in die Bresche schlägt. Wir (und der Duden) dachten bislang, dass man für andere in die Bresche springt. Aber das ist Deutsch. Beim Deutschlandfunkt gilt eben ein anderes, sagen wir ein falsches Deutsch.

Und weiter geht es:
„So ist es immer wieder höchst irritierend, zu beobachten, mit welcher Nonchalance auf den Straßen in Magdeburg, Dresden oder Schwerin von Asylanten, Kanaken, gar von Fidschis gesprochen wird. Warum kleiden sich ostdeutsche junge Männer gern mit der neuesten Kollektion von Thor Steinar – einem bekannten Neonazi-Label? Warum tragen beispielsweise die Mitarbeiter eines Magdeburger Wurstimbiss T-Shirts auf denen in Frakturschrift Dönerjäger steht? Soll wohl ein Scherz sein, ist aber nicht lustig. Ganz im Gegenteil.“

Fidschis, Dönerjäger und Thor Steinar in Madgedurg, Dresen oder Schwerin sind für Richter die Insignien eines ostdeutschlandweiten Rechtsextremismus. Die Thor Steinar Litanei kommt regelmäßig als Indikator für rechts, was erstaunlich ist, wenn man bedenkt, dass der Eigentümer von Thor Steinar seit 2008 das Unternehmen Al-Zarooni Tureva mit Sitz in Dubai ist, oder wie es bei Wikipedia heißt: „Am 4. November 2008 wurde die MediaTex GmbH an die Al Zarooni Tureva mit Sitz in Dubai verkauft. Seitdem wird die Marke von mehreren Neonazi-Gruppen boykottiert.“

Fidschis ist übrigens die Bezeichnung für Vietnamesen, die in der DDR gängig war, denn in der DDR gab es etliche Migranten aus sozialistischen Bruderländern. Das weiß Herr Richter auch nicht (wenn man den Ostdeutschen hier etwas vorwerfen kann, dann ihre sozialistische Unbildung, die Fidji und Vietnam verwechseln lässt). Die Marke aus Dubai, die DDR-Bezeichnung für Vietnamesen und ein t-Shirt mit dem Aufdruck „Dönerjäger“ sind für Christoph Richter der Beleg dafür, dass es in Ostdeutschland eine „Überhöhung des Eigenen“ gibt, wie er im nächsten Absatz schreibt. Nun wissen wir, wie es zu derart unsäglichen Artikeln, wie dem von Richter beim Deutschlandfunk kommt. Diese Artikel stellen eine Überhöhung des Eigenen dar. Richter ist tatsächlich der Ansicht, er sei nicht nur kompetent, sondern auch intellektuell in der Lage, etwas über Rechtsextremismus in Ostdeutschland zu schreiben. Derartige Überhöhungen eigener Fähigkeiten müssen notwendig ins Unheil führen. Und so kommt es auch:

„An diesen Beispielen kommt die “Überhöhung des Eigenen”, wie die Forscher in der Studie ausführen, deutlich zum Ausdruck. Sie sagen: Der Rechtsextremismus ist ein Erbe der DDR, wo es keine Migranten gab, weshalb die Ostdeutschen mit Fremden nicht klar kommen beziehungsweise für extreme Tendenzen anfällig sind: Kein gerade neuer Befund, eine allseits bekannte Zustandsbeschreibung. Die x-te Studie zum Thema.”

sinus-studie“Der Rechtsextremismus als solcher ist ein Erbe der DDR, wo es keine Migranten gab, weshalb die Ostdeutschen mit Fremden nicht klar kommen …“ Das muss man sich nach rund 60 Jahren westdeutscher Rechtsextremismus-Forschung, bei der schon Ende der 1970er Jahre verkündet wurde, dass 5 Millionen WESTDEUTSCHE ihren Führer wiederhaben wollten, auf der Zunge zergehen lassen, vor allem, weil Westdeutsche, die mangels ostdeutscher Beschuldigter, so lange die DDR in situ war, der einzige Gegenstand der Forschung für westdeutsche Rechtsextremismuskundige waren: Westdeutschland mit seinen vielen Gastarbeitern, die damals als Ursache für den westdeutschen Rechtsextremismus angegeben wurden; Westdeutscher Rechtsextremismus schien den damals Forschenden gerade ein Ergebnis davon zu sein, dass es „Migranten gab“, mit denen Westdeutsche nicht klar kamen.

Aber wir lernen von Christoph Richter, dass es den westdeutschen Rechtsextremismus nie gegeben hat. Denn der Rechtsextremismus, er ist ein DDR-Erbe. Und es gibt Rechtsextremismus nur dort, wo man keine Fremden kennt, in Ostdeutschland. X-Studien, von denen Richter keine einzige nennen kann, haben dies angeblich gezeigt. Wir tendieren mit x Studien dazu, apodiktische Aussagen als Ergebnis einer Geisteskrankheit zu betrachten, auch ohne Quellenangabe.

Warum schreibt ein angeblicher Journalist wie Christoph Richter einen derartigen Blödsinn? Warum gibt ein Sender, der von Steuerzahlern, auch von ostdeutschen Steuerzahlern finanziert wird, Richter ein Forum, um für alle sichtbar zu machen, dass er das hat, was Milton Rokeach ein „closed mind“ genannt hat?

Die Antwort kommt im nächsten Absatz:
„Was es jetzt braucht, ist ein umfassendes Integrationsprogramm für die Ostdeutschen. Insbesondere auf dem platten Land fühlen sich die Ossis abgehängt, vergessen. Die Bahn, die Sparkasse, die Post, die Polizei, der Bäcker: Alle haben sich zurückgezogen. Gemeinden werden durch Gebietsreformen zu gesichtslosen Stadtgebilden, mit denen sich kaum einer identifizieren kann. Das Ergebnis: Der Politikverdruss greift um sich. Die Menschen öffnen sich den Extremisten, die da kommen und sagen, wir sind jetzt die Kümmerer.“

Die Ossis sollen für die offizielle Kümmer-Industrie als Behandlungsmasse erschlossen werden. Platt ausgedrückt könnte man sagen: Der Verdacht liegt nahe, dass der Deutschlandfunk oder Mitarbeiter des Deutschlandfunks von Vertretern der Kümmer-Industrie geschmiert wurden, um ihnen das ostdeutsche El-Dorado zu erschließen. Projekte, Maßnahmen, Aktionen, Schulungen, Tagungen, Selbsthilfegruppen, Studien, Interviews, Crash-Kurse und Workshops, das Herz der Kümmer-Industriellen es schlägt höher bei dem Gedanken, man könne alle Ostdeutschen zur Behandlungsmasse erklären, die man vom DDR-Erbe Rechtsextremismus entwöhnen müsse. Die Entnazifizierung nach dem Zweiten Weltkrieg, sie ist Peanuts dagegen.

„Die Bahn, die Sparkasse, die Post, die Polizei, der Bäcker“, sie sich übrigens auch im Westen vom Land zurückgezogen. Aber das ist Richter nicht der Erwähnung wert. Er ist auf der Suche nach Dingen, die seine Überzeugung bestätigen und seinen Hass auf Ostdeutsche begründen können. Die Frage, ob denn der behauptete Einfluss, der erdachte Zusammenhang überhaupt vorhanden ist, sie interessiert ihn nicht. Er pickt ihm Passendes, nicht Korrektes. Er sucht nach Bestätigung, nicht nach Begründung. Er kommt gar nicht auf die Idee, seine angeblichen Einsichten einer Prüfung zu unterziehen. Er will nicht wissen. Er will diskreditieren!

Und dann kommt der letzte Absatz in diesem Marketing-Artikel für die Kümmer-Industrie, deren Masche darin besteht, Probleme zu erfinden, die erfundenen Probleme groß zu reden und dann Horden von Kümmerern lozuschicken, um die Probleme nicht nur flächendeckend zu verbreiten, sondern auch die Notwendigkeit dafür zu demonstrieren, dass man sich kümmert, denn: Die Probleme sind nun flächendeckend. Früher hat man das Schmarotzen genannt, heute ist es Einsatz für die Zivilgesellschaft.

Damit ist der Richter aber noch nicht am Ende.
Einen hat er noch:

„Die Landeszentralen für politische Bildung haben an dieser Stelle komplett versagt. Weshalb man jetzt auch kein weiteres Programm für Weltoffenheit und Toleranz braucht. Sondern eine groß angelegte Offensive für ein lebendiges Miteinander in der Provinz. Indem die Schulen vor Ort erhalten und nicht geschlossen werden, indem der Bus öfter als zweimal am Tag fährt. Egal ob in Tröglitz, Anklam oder Heidenau. Und da sind alle Kommunal-, und Landespolitiker gefragt, aber auch der Bund: Um aus leb- und gesichtslosen Ortschaften, aus strukturschwachen Regionen lebendige und bunte Zentren zu machen. Nur so können letztlich blühende Landschaften auch in den Herzen der Ostdeutschen entstehen.“

Wussten Sie, dass die Landeszentralen für Politische Bildung in Ostdeutschen gegründet wurden, um die Ossis vom DDR-Rechtsextremismus zu entwöhnen und sie an Fremde zu gewöhnen?

Wir auch nicht.
Savage chicken CatsScheinbar hat Richter seine ureigene Vorstellung vom Zweck der Landeszentralen für Politische Bildung. Sie sind nach seiner Ansicht Mittel zur Indoktrination. Agenten, die das, was die Richters Deutschlands für richtig halten, denen, die sich auf dem ostdeutschen Land verkrochen haben, in die Köpfe hämmern, denn das Volk ist eine tumbe Masse, die darauf wartet, von den Richtern der Welt geschröpft, beschimpft und dann behandelt zu werden, vor allem in den strukturschwachen Regionen.

Tatsächlich gibt es keinerlei Untersuchung, in der sich jemand gefragt hätte, welche Wirkung Landeszentralen für Politische Bildung überhaupt haben, sofern sie eine haben. Deshalb gibt es auch nicht einmal den Funken eines Beleges für das, was Richter hier so apodiktisch feststellt, dass Landeszentralen „komplett versagt“ hätten, und zwar im Hinblick auf eine Aufgabe, die sie gar nicht haben.

Wenn man also etwas feststellen muss, dann dass die Auswahlprozesse beim Deutschlandfunk komplett versagt haben. Dass Personen wie Richter ein Platz eingeräumt wird, an dem sie ihre Unkenntnis und ihre nicht vorhandene Kompetenz anderen apodiktisch als Wahrheit verkaufen können, ist eines der größten Versagen der öffentlich-rechtlichen Medienlandschaft, deren Aufgabe die Verbreitung von zuverlässiger Information, nicht von FakeNews ist und auch nicht die Belehrung oder Erziehung ihrer Konsumenten.

Die Studie aus Göttingen, die Richter zum Aufhänger nimmt, ist eine Junk Studie, wie wir hier und hier begründet haben. Sie ist zudem eine Studie, bei der man über kurz oder lang den Verdacht bekommt, dass nicht alle Interviews geführt wurden, wie die Autoren es behaupten. Aber es ist eine Studie, die Vorurteile, die bei Christoph Richter so tief eingegraben sind, dass sie keiner Veränderung zugeführt werden können, bestätigt. Deshalb findet er die Studie gut und nicht etwa, weil er über Urteilsvermögen verfügen würde, das es ihm erlaubt, die entsprechende Studie aus Göttingen nach wissenschaftlichen Kriterien zu beurteilen. Hätte er dieses Urteilsvermögen, er würde sich in der Öffentlichkeit nicht positiv auf diese Junk Studie beziehen.


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17 Responses to Deutschlandfunk: Alle Ossis sind Rechtsextreme

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  3. WILSON says:

    deutschlandfunk, wir sollen zu musterbürgern mutieren, da kriecht man lieber irgendwo hintenrein, man will sich seine hochdotierten posten nicht verscherzen.

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  5. Gereon says:

    Ach, mal wieder Statistik nicht begriffen.
    Wer da im Osten noch lebt ist halt besonders Heimatverwurzelt und -verbunden.
    Alle anderen sind da weitgehend vor und nach dem Mauerfall getürmt.

    Und Heimatliebende sind nunmal rechtsradikal, rassistisch, ausgrenzend, usw , ff, .

  6. Andre Zawehn says:

    Fidschis sind Vietnamesen. Das kommt aber wohl aus dem Sächsischen, soweit ich weiß. In Sachsen hießen Vietnamesen eben “Fidschnamesen” oder in Kurzform “Fidschis”. Hat eigentlich nichts mit “Fidji” und Verwechslung zu tun. 😉

  7. Fiete says:

    Was soll man dazu noch sagen? ( Kopfschüttel )
    Was mir besonders auffällt, ist die rhetorische Vergewaltigung von Sprache und Inhalten.
    Also z.B. daß man aus bunten blühenden Landschaften, aka “der tristen Region”, “bunte Zentren” aka betonierte Massenunterkünfte hysterisierter Gleichgeschalteter basteln will.

    Seit der Übernahme der DDR wurde das Land ausverkauft, um nicht zu sagen geplündert.
    Die vorher inoffiziell aber wirksam vorhandene Solidarität der verschiedenen Privatgemeinschaften ( Familie, Nachbarschaft u.s.w. ) gezielt eingestampft.
    Es wurden keine Möglichkeiten gefördert, dort Eigenständigkeit intern und selbst zu entwickeln.
    Dann kamen die bösen Rechten und haben das netterweise mit Sportförderung, Nachhilfeangeboten u.Ä. übernommen.
    Und nun, nach bald dreißig Jahren, wundert man sich und fordert Umerziehungsprogramme.
    Wahrlich, ich kann mich nur wiederholen. Was soll man dazu noch sagen?

    • corvusalbusberlin says:

      “Seit der Übernahme der DDR wurde das Land ausverkauft, um nicht zu sagen geplündert.” Und zwar von den Wessis.

  8. Pingback: Ist die Christliche Kultur am Ende? – Wake News Radio/TV | Mywakenews's Blog

  9. Marcus Junge says:

    “Wir sollten wieder einen Führer haben” – Wenn ich mir Merkel und Co. anschaue, dann kann ich dem nur zustimmen.

    Der “Führer” wollte zumindest nicht das ganze dt. Volk ausrotten (bis auf die letzten Tage, Nero-Befehl) und das Land zu einem Teil von Vorderasien / Schwarzafrika machen, sowie im Verein mit den Verbündeten, dieses Schicksal ganz Europa aufzwingen. Der Leichenberg der BRD-Völkermörder wird am Ende weit größer sein, als der vom alten “Führer”. Auch werden die Schäden diesmal dauerhaft und durch nichts mehr auszugleichen sein, im Gegensatz zu “früher”, da diesmal ganze Arbeit geleistet wird und die Nero-Befehle am Anfang, nicht am Ende der Fahnenstange stehen.

    Was nur einen Schluß zuläßt, ein neuer “Führer” wäre besser, als das derzeitige Verbrechersystem BRD / EUdSSR und es wäre dabei ja noch nicht mal gesagt, daß dieser neue “Führer” so unfähig sein würde, wie der Vorgänger, während bei der BRD-Politjunta absolut keine Hoffnung auf Besserung besteht.

  10. Uranus says:

    Das Gute am Artikel des Deutschlandfunks ist, daß der DLF und Christoph Richter hier mehr über sich selbst aussagen, als über die Ossis, denen sie offensichtlich an die Wäsche wollen. Es immerhin möglich, daß es da draußen im platten Ossiland mehr Leute gibt, die die Selbstoffenbarung des DLF und des Herrn Richter zur Kenntnis nehmen, als denen lieb sein kann. Unter den heute Lebenden gibt es noch etliche, denen die marxistisch-leninistische Phrasendrescherei noch deutlich in den Ohren klingt. Typen wie Christoph Richter können sich das wahrscheinlich gar nicht so richtig vorstellen. Das Potential, daß der DLF-Artikel zum Rohrkrepierer wird, ist somit immerhin vorhanden.

  11. Pingback: Volksverhetzung: Fragwürdiges deutsches Staatsradio, DLF, verhetzt alle „Ossis“ | LW-Freiheit

  12. Aufgewachter says:

    Russland liegt ja auch im Osten. Ist Herr Putin jetzt auch ein Ossi, also NAZI? Schließlich hat er neulich gesagt, daß die BRD eine eingeschränkte Souveränität hat.

    Was laut der Lügenpresse vermeintliche Reichsbürger, Nazis, Chemtrail-Gläubige und andere vermeintliche „rechtsradikale esoterische Verschwörungstheoretiker“ von sich geben, geben jetzt auch unsere hauseigenen BRD-Politiker von sich! Ein unglaublicher Skandal!

    + nicht souverän
    + noch besetzt
    + Deutsche Reich noch da
    + keine Verfassung
    + kein Staat
    + keine Bundesregierung, sondern eine Firma (NGO)
    + Kanzlerin soll Firma (NGO) leiten
    + kein Rechtsanspruch auf Demokratie
    + die Gewählten haben nichts zu entscheiden
    + Risikotechnologie Geo-Engineering durch Chemtrails bereits im Einsatz
    + Bundesregierung mit Feinden durchsetzt

    Deutsche Politiker bestätigen nun auch Staatssimulation!
    https://aufgewachter.wordpress.com/2015/12/17/deutsche-politiker-bestaetigen-nun-auch-staatssimulation/

  13. he says:

    Wer behauptet, dass „der Alltagsrassismus im Osten sehr verbreitet [!!!] ist und keck „ein umfassendes Integrationsprogramm für die [!!!] Ostdeutschen“ anregt, wagt in der Tat eine Generalisierung, welche, wenn es um das Thema Migranten/Flüchtlinge ginge, unter rassistische „gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit“ (bekanntlich der Lieblingsbegriff der Mitte-Studien) fiele.

    Warum darf man eigentlich vieles, was in Bezug auf Zuwanderer als moralisch verwerflich und No Go gilt („ … [etwas Negatives] ist sehr verbreitet“), entspannt sagen und denken, solange es Nicht-Zuwanderer betrifft?

    Christoph Richter, geboren im Prenzlauer Berg, aufgewachsen am Rande Ost-Berlins, ist Landeskorrespondent des DLF für Sachen-Anhalt (Landesstudio Magdeburg). Er hat auch einen privaten Twitter-Account, auf dem er u.a. seine vorgeschlagenen Integrationsprogramme für Ostdeutsche (und Beiträge) promoviert, „damit blühende Landschaften auch im Herzen entstehen“. Was um Gottes Willen ist eine blühende Landschaft im Herzen? Man wüsste es gern.

  14. Karsten Annmann says:

    Ich habe bei dem Thor-Steiner-Kleidungszitat aufgehört.

    Sich über diese Klamotte aufregen und alles mögliche reininterpretieren, aber die Burka ist Vielfalt und nichts darf man davon ableiten außer der Freiheit der Frau und das, wer dagegen spricht, gleich in den dummen Nazi-Osten ziehen muss. Soviel Doppeldenk ertrag ich nicht.

    Asylanten ist jetzt auch schon ein verdächtiges Wort, obwohl das sogar im Duden als neutrales Ding steht, das gelegentlich als abwertend empfunden werden kann.

    Den Splitter im Auge der anderen sehen diese Leute aber auch ohne jede Behinderung der eigenen Sehkraft, es ist schon erstaunlich.

Bitte keine Beleidigungen, keine wilden Behauptungen und keine strafbaren Inhalte ... Wir glauben noch an die Vernunft!

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