“Rechtslastige Verschwörungstheorie”? Nicht Finis Germania, sondern Finis Ratio

Diskutieren wir doch alle einmal über ein Buch, das die wenigsten von uns gelesen haben.

Finis GermaniaWarum auch nicht? Schließlich wird das Buch „Finis Germania“ gerade von den kulturellen Leidmedien Deutschlands zerrissen. Warum? Weil es auf die von NDR und Süddeutsche herausgegebene Liste der Sachbücher des Monats, auf Platz 9 um genau zu sein, geraten ist. Die Liste wird nach Angaben des NDR von „einer unabhängigen Jury“, die aus „renommierten Wissenschaftlern sowie Autoren und Redakteuren großer deutscher Medienunternehmen“ besteht, zusammengestellt.

Die Unabhängigkeit hat jedoch da ihre Grenze, wo ein Buch auf die Liste kommt, das der Kulturredaktion beim NDR nicht passt, das von „rechtslastigen Ideen und Verschwörungstheorien“ getragen ist, wie es beim NDR heißt, und zwar in der Begründung dafür, dass der NDR die Zusammenarbeit mit der „unabhängigen Jury“ aussetzt. Wie kann man als diktatorischer Sender auch mit einer Jury zusammenarbeiten, die sich anmaßt, Bücher zu empfehlen, die dem Sender nicht gefallen?

Das geht schon deshalb nicht, weil der NDR der große Saubersender in Deutschland ist. Beim NDR gibt es keinen Xavier Naidoo und auch keinen Rolf Peter Sieferle. Sieferle ist der Autor von Finis Germania. Sieferle ist bzw. war bis zu seinem Selbstmord ein renommierter Wissenschaftler, ein Historiker mit einem Lehrstuhl für allgemeine Geschichte an der Universität St. Gallen. Aber Renommee ist schnell dahin in Deutschland, wenn man eine politische Ansicht äußert, die dem herrschenden Gesinnungsdiktat zuwiderläuft, die rechtslastig ist oder rechtslastig gemacht wird, von Journalisten, die das Buch, das bei Amazon mittlerweile auf Verkaufsrang 1 gelandet ist, madig machen wollen, obwohl die meisten von ihnen, es nie gelesen haben.

Die Anklageschrift beim NDR liest sich wie folgt:

“Der Deutsche”, heißt es da, ähnele dem “Teufel, dem gestürzten Engel, dessen Schuld niemals vergeben und der für alle Zeiten in der Finsternis verharren wird”. Von Auschwitz als dem “letzten Mythos einer durch und durch rationalisierten Welt” ist die Rede, von einer “neuen Staatsreligion”, deren “Erstes Gebot” laute: “Du sollst keinen Holocaust neben mir haben.” Und weiter: “Da der Holocaust keinem profanen, sondern einem auserwählten Volk widerfahren ist, wurde das Volk der Täter ebenfalls der profanen Geschichte entrückt und in den Status der Unvergänglichkeit erhoben.”

Das Patchwork aus dem Zusammenhang gerissener Zitate hat seinen Erregungs-Höhepunkt in der Bezeichnung von Auschwitz als dem „letzten Mythos einer durch und durch rationalisierten Welt“. Die Setzung der Hochkommata ist hier von besonderer Bedeutung, denn sie legt den Schluss nahe, Sieferle habe Auschwitz als Mythos, also als etwas bezeichnet, das es gar nie gegeben habe.

Eine Redaktion weiter, bei der ZEIT, hat man den selben Erregungs-Höhepunkt und schreibt:„Er schreibe außerdem von Auschwitz als einem „Mythos“, welcher „der Diskussion entzogen werden soll“. Das schreiben die ZEIT-Kollegen auf Grundlage des oben zitierten Textes des NDR, in dem nun wieder kein Bezug auf einen Auschwitz-Mythos zu finden ist, der der Diskussion entzogen werden soll, der vielmehr in die Diskussion gebracht wurde.

Gerade dann, wenn man Bücher nicht selbst gelesen hat, halten sich die affektiv ansprechenden Teile besonders hartnäckig, selbst dann, wenn sie falsch sind. Eine Redaktion weiter, bei der FAZ, liest sich der Holocaust-Aufreger wie folgt:

„’Der Nationalsozialismus, genauer Auschwitz, ist zum letzten Mythos einer durch und durch rationalisierten Welt geworden“, steht in diesem Buch. Antifaschismus sei Antigermanismus. Und: „Die Juden, denen ihr Gott selbst die Ewigkeit zugesichert hat, bauen heute ihren ermordeten Volksgenossen in aller Welt Gedenkstätten, in denen nicht nur den Opfern die Kraft der moralischen Überlegenheit, sondern auch den Tätern und ihren Symbolen die Kraft ewiger Verworfenheit zugeschrieben wird“, schreibt Rolf Peter Sieferle.“

Auch bei der FAZ herrscht die Überzeugung, Sieferle stelle Auschwitz durch dessen Bezeichnung als Mythos in Frage. Um dies zu untermauern wird eine Stelle wörtlich zitiert, „Der Nationalsozialismus, genauer Auschwitz, ist zum letzten Mythos einer durch und durch rationalisierten Welt geworden“. Das wurde dieses Mal etwas korrekter beim NDR abgeschrieben, bei dem es heißt: „Von Auschwitz als dem ‚letzten Mythos einer durch und durch rationalisierten Welt‘ ist die Rede.“

KZ Auschwitz, EinfahrtAlle Schreiber sind sich somit einig, dass Sieferle Auschwitz als Mythos bezeichnet. Ein Professor der Geschichte, der jahrelang an Hochschulen tätig gewesen ist und geforscht hat, soll so dumm sein, in Deutschland Auschwitz in Frage zu stellen und als Mythos zu bezeichnen?

Des Rätsels Lösung ergibt sich, wenn man die Stellung des Mythos im Verhältnis zu Auschwitz verändert und nicht mehr, wie die Schreiberlinge der Erregungsmedien oben, von Auschwitz-Mythos schreibt, sondern vom Mythos „Auschwitz“. Das macht einen erheblichen Unterschied. Und wie so oft in der Post-Moderne, sind die Leser von Zeitungen gebildeter als die Journalisten, bei denen die Ausdrucksformen Wissen und Fähigkeit komplett den Ausdruckformen Entrüstung und Erregung und die Technik der Recherche der Technik von Cut and Paste gewichen sind.

Wir zitieren aus einer Buchbesprechung bei Amazon, die Heino Bosselmann dort hinterlassen hat:

“Von besonderer Relevanz [ist] der dritte Teil, in dem Sieferle den „Mythos Auschwitz“ beschreibt und dessen konstituierende Funktion für die politische Gegenwart herzuleiten versucht: „Der Nationalsozialismus, genauer Auschwitz, ist zum letzten Mythos einer durch und durch rationalisierten Welt geworden.“ Nachgewiesen wird zunächst die Bedeutung des “Holocaust-Komplexes” für ein Schuldverständnis gänzlich neuen Typs, einer Kollektivschuld „von metaphysischer Dimension“, die so, wie sie verstanden und verinnerlicht werden soll, „der älteren Figur der Erbsünde“ gleicht, dies jedoch in negativem Vollzug: „Aus der Kollektivschuld der Deutschen, die auf ‚Auschwitz‘ zurückgeht, folgt ebenfalls der Aufruf zur permanenten Buße, doch fehlt dieser säkularisierten Form der Erbsünde das Element der Gnade und Liebe vollständig. Der Deutsche ähnelt daher nicht dem Menschen, dessen Schuld durch die Liebe Gottes zwar nicht revidiert, aber kompensiert wird, sondern dem Teufel, dem gestürzten Engel, dessen Schuld niemals vergeben und für alle Zeiten in Finsternis verharren wird. (…) Der Deutsche, oder zumindest der Nazi, ist der säkularisierte Teufel einer aufgeklärten Gegenwart.“

Sieferle deutet die Sonderrolle der jüdischen Schicksalsgemeinschaft einerseits und der Deutschen andererseits als komplementär: „Die Welt braucht offenbar Juden oder Deutsche, um sich ihrer moralischen Qualitäten sicher zu sein. Allerdings gibt es einen gewaltigen Unterschied. Die Juden teilten selbst nicht die Bewertung, die ihnen seitens der Christenheit widerfuhr, während die Deutschen die ersten sind, ihre unauflösliche Schuld zuzugeben.“ Um daraus, so der Autor, eine Art Staatsideologie zu entwickeln, von der das gewissermaßen negative Selbstverständnis einer Nation ausgeht, die eigentlich keine Nation mehr sein möchte, sondern nur mehr ein “Standort”, eine “Wertegemeinschaft” oder eben eine “bunte Republik”.

Wie funktioniert das? „Bei dem heute so populären Auschwitz-Komplex handelt es sich offenbar um den Versuch, innerhalb einer vollständig relativistischen Welt ein negatives Absolutum zu installieren, von dem neue Gewissheiten ausgehen können. ‚Auschwitz‘ bildet insofern einen Mythos, als es sich um eine Wahrheit handelt, die der Diskussion entzogen werden soll. Dieser Mythos hat allerdings einen wesentlich negativen Charakter, da dasjenige als Singularität fixiert werden soll, was nicht sein soll. Daher trägt die sich auf diesen Komplex stützende politische Bewegung auch einen negativen Namen: Antifaschismus.’“

Es ist erschreckend, wenn man konstatieren muss, dass deutsche Journalisten nicht mehr in der Lage oder Willens sind, den Unterschied zu erkennen zwischen der Aussage:

Auschwitz ist ein Mythos

und der von Sieferle begründeten Behauptung:

Auschwitz ist in Deutschland zu einem Mythos aufgebaut worden, der in derselben Weise als Herrschaftsmittel benutzt wird, wie die ewige Erbsünde. Die Behauptung einer immerwährenden Kollektivschuld der Deutschen wird von Sieferle als Mittel bewertet, das genutzt werde, um von der deutschen Nation Abstand zu nehmen und die Vorstellung einer „bunten Republik“ durchzusetzen.

Der Mythos der ewig währenden Kollektivschuld, die in Auschwitz begründet ist, ist für Sieferle also der neue und negative Schöpfungsmythos des antifaschistischen Deutschlands.

Zugegeben, die Argumentation von Sieferle verlangt es, zwei Gedanken zu verstehen und dann auch noch miteinander in Verbindung zu bringen. Dennoch ist es erschreckend festzustellen, dass deutsche Journalisten dazu nicht in der Lage sind. Wer anderen gerne vorwirft, sie würden mit der Komplexität der modernen Welt nicht zurechtkommen und deshalb einfache Antworten bevorzugen, der darf sich nicht als einer bloßstellen, der nicht in der Lage ist, über einfache Antworten, nach denen dummerweise niemand gefragt hat, hinaus denken zu können.

Das ist mehr als peinlich.


Hinweise für ScienceFiles?
Schreiben Sie uns.

Print Friendly, PDF & Email

About Michael Klein
... concerned with and about science

20 Responses to “Rechtslastige Verschwörungstheorie”? Nicht Finis Germania, sondern Finis Ratio

  1. Pingback: [Kritische Wissenschaft] „Rechtslastige Verschwörungstheorie“? Nicht Finis Germania, sondern Finis Ratio

  2. Pingback: Gesinnungsdiktat: „NDR“ zensiert Platz 9 der lesenswerten Sachbücher, weil es nicht ihre Gesinnung passt – Der Autor wird falsch zitiert | LW-Freiheit

  3. Tapmedie Ulpanius says:

    Wie man liest, ist das Buch mittlerweile in etlichen Buchläden vergriffen.
    Der gute Streisand-Effekt funktioniert doch immer wieder.
    Man kann ja von den Mainstreammedien halten was man will (ich halte gar nichts von ihnen), aber auf eines kann man sich immer verlassen:
    Wenn ein Buch dermaßen verrissen wird, dann ist es gut und wichtig.
    Habe es mir dann auch gleich bestellt.
    Mein Dank geht schon mal an die beteiligte Presse für die Lese-Empfehlung.
    Danke sehr!!!!

  4. Alois says:

    Faustregel:
    Wenn Kritik das Wort ‘rechts’ enthält,
    statt auf die Sache ansich einzugehen:
    Kann man direkt verwerfen,
    brauch und kann man garnicht nicht ernst nehmen.

  5. Andre Zawehn says:

    Ja, die einfachen Antworten in einer komplexen Welt, die die rechte Seite nicht geben darf, weil des Populismus verdächtig, ist für die linke Seite gerade gut genug, um seinen Jüngern und solchen, die es unbedingt noch werden müßen, mit Doppeleinhörnern (aka “Rindvieh”) die Demokratie zu erklären.

  6. dneail says:

    Buch ist bestellt. Denn man sollte schon Wissen über was man redet oder schreibt.

    Lustig sind die reflexhaften konditionierten Reaktionen der religiösen Fanatiker. Wundere mich immer wieder wie denen überhaupt noch Beachtung geschenkt wird.

    Die bösen bösen Ketzer …

    Aber schwören wir dem Bösen ab? Wie es Remigio schon formulierte: “Der Teufel, dem ich abschwöre, der seid Ihr, Bernardo Gui!”

    NDR … Die heilige Inquisition im Wandel der Zeit.

  7. Emmanuel Precht says:

    Sicherlich verstehen die Männinen der verbunteten Blätter genau was sie da absondern und verlassen sich (leider meist zurecht) darauf, dass die Lesinnen schon zu verbuntet sind, den Zusammenhang zu erkennen. Ich bin ja schon alt und lernte seinerzeit noch: “Mensch willst im Unendlichen Dich finden, musst erst unterscheiden und dann verbinden”.

    Wohlan…

  8. Gereon says:

    Journalsten sind nicht zum Berichten und Analysieren da, sondern um Meinung zu bilden und Stimmung zu machen. Zuviele Fakten sind da im Wege. Es ist doch viel einfacher, einen Umstand ins Mythische zu erheben und ihn unagreifbar zu machen mit unangreifbaren Dingen.
    Es wäre wirklich schön, wenn man die Holo-Geschichte rational bespreche könnte. Ich fand es schon immer sehr spannend, dass Schliemann die Leichenbrände bei Troja noch nach 3600 Jahren forensisch nachweisen konnte und das soviele nachgeordnete Subalterne das Wannsee-Protokoll so drastisch interpretiert haben sollen. Aber da alles offensichtlich ist? Mythen muss man nicht beweisen, das ist ihr Vorteil.
    Naja, was offensichtlich ist ist offensichtlich, und alles

  9. Robert Bauer says:

    Abgesehen davon, daß das Buch hervorragend ist (der Schreiber hat es bereits vor Wochen mit Genuß und Belehrung gelesen), offenbaren die Reaktionen der Kritiker die genuine Dummheit der deutschen Linken, die den 68ern seit Existenzbeginn innewohnt.
    Jenninger, Hohmann und Höcke sind nur einige Beispiele für die Opfer dieser Clique, die noch nie imstande war, einen zusammenhängenden Text zu verstehen geschweige denn zu interpretieren.

    • Roland says:

      Naja höcke hat nun wirklich nich mehr alle tassen im schrank. Seine hanebüchenen rassenlehren stehen dem geträller der bunten leute und leutinnen in nichts nach

      • Emil Kriemler says:

        Nun, in seiner Rede, die ebenfalls verfälscht und viel Empörung durch die MSM ging, adressierte er ja genau die Problematik, dass die Deutschen nun für alle Zeit für ihre Erbschuld büssen müssten, was ihnen ja auch täglich auf’s Butterbrot geschmiert wird.
        Menschen, die sich schuldig fühlen, sind leichter zu handhaben….

        • Roland says:

          Dagegen gibt es ein einfaches Heilmittel, das bereits schon bei der Erbsünde Wunder gewirkt hat. Es steht jedem frei sich schuldig zu fühlen über Geschehnisse der Vergangenheit, oder es lässt einem einfach nur peripher tangieren.

          Der Debatte entbehrt es ohnehin jeglicher Logik. Seit wann ist es eine Frage des “richtigen Gefühls” ob ein Urteil oder eine Handlung oder eine Entscheidung zu Handeln nun richtig/falsch oder besser/schlechter ist? Dabei sind richtige Urteile und gute Entscheidungen das einzige, was wir von einem Politiker erwarten können.

          Ob es Sinn hat sein Leben in ewiger Demut und ewigen Schuldeingeständnis gegenüber des Holocausts zu fristen, ist eine Frage, die man gern am Kaffeetisch diskutieren kann. Für den Job eines Politikers ist eine Antwort bzw. Stellungnahme darauf so nützlich wie der Pimmel am Papst.

          Warum also aufgreifen und dazu Stellung beziehen? Warum sich im Morast solcher Debatten suhlen?

          Wenn die Auseinandersetzung mit Problemen, die keine sind, etwas ist, was wir von unseren Politikern erwarten, gar fordern, dann hat Deutschland seine Politiker wahrhaftig verdient und der circle jerk wird in diesem Land nie ein Ende finden.

  10. Pingback: „Rechtslastige Verschwörungstheorie“? Nicht Finis Germania, sondern Finis Ratio – MoshPit's Corner

  11. Danke! Eine der besten Zusammenfassungen der derzeitigen, unendlich peinlichen Diskussion in den deutschen Medien. Dass deutsche Journalisten entweder nicht willens oder nicht fähig sind, hier ausreichend zu differenzieren, sagt viel über Dummheit oder über Angepasstheit aus. Beides fragliche Tugenden, die schon den letzten Meinungsdikaturen in Deutschland den Weg geebnet haben. Im übrigen kann ich mich dieser melancholischen Seite nur ausdrücklich anschließen: http://nicht-mehr-mein-deutschland.de

  12. altermann says:

    Und schon wird dieses “böse” Buch bestellt!

  13. Peisistratos says:

    Auf welchem Bildungsniveau die Diskussion abläuft, zeigt ja schon allein der Titel des Buches, der „finis Germaniae“ lauten müsste – und keiner bemerkt es. Die „fines rationis“, die Grenzen der Vernunft, werden von allen Seiten überschreiten. Klassische Bildung hat einfach doch ihren Sinn…

    • SicLuceatLux says:

      Der Titel war von Sieferle lt. Raimund T. Kolb genau so gewollt.
      Es handelt sich um ein kleines grammatikalisches Raetsel.

      –Zitat–

      Für ‘Finis Germania’ gibt es nur zwei plausible Lesarten:
      Entweder man liest ‘finis’ als Verbform (2. Person Singular) und ‘Germania’ als Vokativ und erhält: ‘Du gehst unter (endest) Deutschland!’,
      oder man betrachtet ‘finis’ als Substantiv (‘Germania’ bleibt in jedem Falle Vokativ)
      und gelangt so zu: ‘Das/dein Ende (der/dein Untergang), Deutschland!’
      (wie gesagt, im antiken Latein wurden keine Satzzeichen verwendet).

      –Zitat Ende–

      Ein italienischer Historiker hat noch eine dritte Erklaerung im Angebot:

      “Germania” kann auch als Ablativ aufgefasst werden…

      Da Sie den Sinn klassischer Bildung eingesehen haben,
      ueberlasse ich Ihnen die Uebersetzung der 3. Variante als
      kleine Uebungsaufgabe.

      P.S.
      Nur um diesbezueglichen Anmerkungen vorzubeugen:
      Ich verwende eine Tastatur mit US-Layout.
      Von daher: keine Umlaute.

  14. Manfred Caesar says:

    Ich kenne weder das Buch noch den Autor.Auch mit dem Satz ,der hier so hin und her gewälzt wird kann ich nicht viel anfangen.
    Aufhorchen läßt mich allerdings ,daß der Autor “Selbstmord” begangen haben soll.Warum ?

  15. Hans Rudolph says:

    Mir tut der Spiegel-Redakteur leid, der eine unkonventionelle Buchauswahl getroffen hat. Wer von der schmalen Bandbreite der erlaubten Meinungen abweicht, wird von der linksgrünen Medienmeute sofort bestraft. In diesem Fall mit öffentlichem Outing und Zwangsrücktritt aus dem Gremium. Der kann froh sein, wenn er nicht entlassen wird. Selber denken mit abweichendem Ergebnis ist in der Medienwelt nicht erlaubt bei Strafe der Ächtung und Existenzgefährdung.

  16. polar23 says:

    Zumindest ein Vorteil, den ich aus dem verlorenen Zwangsgeld noch ziehen kann.
    Ich bestelle mir das Buch gerade über Amazon.)

    Bzgl. “Mythos” empfehle ich die Lektüre diverser neuerer Gerichtsurteile.

    http://www.juedische-allgemeine.de/article/view/id/26273
    http://www.zeit.de/1995/38/Der_Preis_der_Freiheit

Translate »
error: Content is protected !!
Skip to toolbar