Land der logischen Fehler: NDR, MEEDIA, Epoch Times und Hysterie

Skandal!

Ein Gesundheitsmagazin eines öffentlich-rechtlichen Senders hat ein Zitat veröffentlicht: „Zucker wirkt auf das Suchtzentrum im Gehirn ähnlich wie Kokain“.

Gefragt, auf welche Belege sich diese Aussage stützt, wurden die Epoch Times und die Deutschen Gesundheitsnachrichten als „allgemeinverständliche Quelle“ von der Redaktion des Gesundheitsmagazins „Visite“ genannt.

Skandal.
Epoch Times!
Deutsche Gesundheitsnachrichten.

Nicht
Spiegel oder
ZEIT oder Titanic oder Vorwärts.

Wissen die Redakteure beim NDR-Gesundheitsmagazin denn nicht, dass Epoch Times und die Deutschen Gesundheitsnachrichten alternative Medien sind und dass sich Mainstream-Medien bemühen, alternative Medien schlecht darzustellen? Weiß man beim NDR im dortigen Gesundheitsmagazin nicht, dass die vorgegebene offizielle Linie lautet: Epoch Times und Deutsche Gesundheitsnachrichten sind Verschwörungsseiten (vermutlich rechte Verschwörungsseiten?).

Bei Meedia weiß man es noch.
Dort erregt sich die MEEDIA Redaktion ziemlich ausführlich darüber, dass ein öffentlich-rechtlicher Sender einfach so auf Seiten verlinkt, die doch als Verschwörungsseiten geführt werden.

Schade.
Für kurze Zeit hatte man bei MEEDIA die Möglichkeit, das eigene Gehirn zu benutzen.
Nun ist es zu spät.
Nach dem langen Artikel ist klar: Bei MEEDIA sind manche unwillig (oder unfähig), das eigene Gehirn zu benutzen.

Warum?
Nun. Ursprünglich ging es darum, dass ein Facebook-Nutzer die Richtigkeit der zitierten Behauptung, nach der Zucker ähnlich wie Kokain auf das Suchtzentrum im Gehirn wirke, angezweifelt hat. Dieser ursprüngliche Gegenstand ist über all der Hysterie und Aufregung über all der gutmenschlichen Onanie darüber, dass andere nicht auf offizielle schwarze Listen, sondern auf Argumente und deren Richtigkeit Wert legen, verloren gegangen. Nicht mehr die Frage, ob die Behauptung richtig ist, interessiert die, die angeblich an der Richtigkeit der Behauptung interessiert waren. Sie ereifern sich nun lieber über die Frage, ob man Epoch Times und die Deutschen Gesundheitsnachrichten von öffentlich-rechtlichen Medien aus verlinken darf.

Diese Frage ist natürlich vollkommen unabhängig von der Erregung über die Verlinkung. Dass eine Web-Seite, die von wem auch immer, warum auch immer als verschwörungstheoretische Seite eingeordnet (oder diskreditiert) wurde, aufgrund dieser Einstufung keine richtigen Informationen verbreiten könne, ist natürlich falsch. Es ist der in Deutschland so beliebte Fehler der Bejahung des Konsequens, der häufig eine innige Verbindung mit einem ad-hominem eingeht, zuweilen auch mit dem Hinweis, dass es auf einer Webseite kein Impressum gebe.

Ob die Behauptung, dass Zucker auf das Suchtzentrum im Gehirn in der Weise wirkt, wie das Kokain tut, richtig ist, ist jedoch vollkommen unabhängig davon, ob die Behauptung auf der Epoch Times aufgestellt und belegt wurde oder bei den Deutschen Gesundheitsnachrichten oder im Ärzteblatt oder beim NDR oder von Oma Hildegard in Bingen.

Die Frage der Richtigkeit der Behauptung bezieht sich auf deren Übereinstimmung mit der Realität, wie sie sich in den entsprechenden Forschungsergebnissen darstellt.

Deshalb kann eine Behauptung, richtig sein, auch wenn:

  • sie auf einer Seite veröffentlicht wird, die von manchen als Verschwörungsseite bezeichnet wird;
  • sie auf einer Seite steht, die kein Impressum führt;
  • selbst auf einer Seite der Regierung kann eine wahre Behauptung stehen;
  • oder auf einer Seite des Spiegels oder der ZEIT;
  • auch Linksextremisten stellen zuweilen richtige Behauptungen auf;
  • ja selbst bei Gender Studierten soll gelegentlich ein Körnchen Richtigkeit in Behauptungen gefunden worden sein, wenngleich ein triviales;

Kurz: Man muss schon selbst denken und selbst beurteilen, ob die aufgestellte Behauptung durch die gelieferten Belege, Informationen oder Daten gestützt wird.

Diesen einfachen Zusammenhang der Unabhängigkeit vom Wahrheitsgehalt einer Aussage und dem, der die Aussage tätigt, hätte man bei MEEDIA lernen können.

Leider will man bei MEEDIA nicht lernen.

Vielmehr zeigt der lange Artikel auf MEEDIA und die Aufregung, die künstlich über das NDR-Zitat erzeugt wurde, dass es denjenigen, die sich darin suhlen, nicht um die Frage ging, ob Zucker auf das Suchtzentrum im Gehirn wirkt, wie Kokain das tut, sondern darum, einmal mehr ihren politischen korrekten Unfug über andere auszugießen und ihre Unfähigkeit, logisch zu schließen und ihr Gehirn dazu zu benutzen, wozu es eigentlich dienen soll: zum Denken, kund zu tun.

Es ist schade, dass die MEEDIA-Redaktion demonstriert, dass die rationale Nutzung des eigenen Gehirns durch die Mitglieder der Redaktion zu Gunsten einer emotionalen, irrationalen, irrelevanten und logisch falschen Aneinanderreihung von Erregtheitsbegriffen aufgegeben wurde.

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Es GIBT KEINEN Frauen diskriminierenden GENDER PAY GAP (Post wider die Dummheit)

Es ist wirklich nicht mehr zum Aushalten.

Immerhin hat es sich schon herumgesprochen, dass die 21%, die der Bruttostundenlohn von Männern über dem Bruttostundenlohn von Frauen liegt, keine Diskriminierung darstellen, nichts mit Diskriminierung zu tun haben, sondern schlicht ein Unterschied sind, der sich ergibt, wenn man die Bruttostundenlöhne (übrigens nicht die Nettostundenlöhne – warum wohl nicht?) für Frauen und Männer aggregiert und miteinander vergleicht.

Sozialdemokratische Lügen

Nun, es hat sich bei allen herumgesprochen, die sich nicht mehr lächerlich machen wollen. Es hat sich bei denen, die entweder zu dumm oder zu bösartig sind, um einzusehen, dass ein Unterschied zwischen zwei Variablen keine Diskriminierung darstellt, scheinbar nicht herumgesprochen. Seltsamerweise sind gerade Grüne oder SPD-Mandatsträger dann, wenn sie ihr Gehalt beziehen, das viel mehr als 21% über dem eines produktiven Werktätigen liegt, der z.B. Kartons bei Lidl auspackt, nicht so begriffsstutzig (Warum wohl nicht?).

Aber, man lese und staune, bei der ARD hat es sich herumgesprochen, dass das mit den 21% eine Ente ist, nichts mit Diskriminierung zu tun hat. So schreibt Andrej Reisin vom NDR: „Ein Problem bei der Debatte um den [das] Gender Pay Gap ist, dass die Einkommenslücke zwischen den Geschlechtern umstandslos mit dem Ausmaß an Entgeltdiskriminierung gleichgesetzt werde“.

Das ist doch immerhin einmal ein Lernprozess. Fast, dass man wieder an die Intelligenz als Eigenschaft von Menschen zu glauben anfängt. Mehr noch: Reisin weiß, dass es einen unbereinigten und einen bereinigten Gender Pay Gap gibt.

Was es damit auf sich hat, ist leicht erklärt. Wenn man Müllmänner mit Grundschullehrerinnen vergleicht, dann ergibt sich ein Gender Pay Gap von Müllmännern, das knapp 50% beträgt. Grundschullehrerinnen erhalten also fast doppelt so viel Gehalt wie Müllmänner. Darüber hinaus arbeiten Müllmänner mehr und länger und haben ein höheres Gesundheitsrisiko, erhalten weniger Rente als Grundschullehrerinnen und weniger Urlaub und insgesamt sterben Müllmänner, vermutlich nichtzuletzt auf Grund ihrer anstrengenden Tätigkeit im Durchschnitt viel früher als Grundschullehrerinnen. Komischerweise regt sich niemand über dieses Pay Gap auf. Komischerweise schreibt niemand, dass dieses Gender Pay Gap Diskriminierung darstelle. Warum wohl nicht?

Stattdessen gibt es öffentlich-rechtlich bezahlte angebliche Journalisten, die einerseits gelernt haben, dass man mit der Lüge von den 21% Gehaltsunterschied zwischen Frauen und Männern nicht mehr durchkommt, andererseits nun das Lamento anstimmen, dass Frauen häufiger als Männer in Berufen arbeiten, in denen sie „Verantwortung für das Wohlergehen anderer Menschen“ übernehmen und dafür auch noch schlechter bezahlt werden. Einmal davon abgesehen, dass dieser Blödsinn gerade durch unser Beispiel mit den Müllmännern entsorgt wurde, denn Müllmänner übernehmen eine herausragende Verantwortung für die Gesundheit in einer Gesellschaft und werden dennoch viel schlechter bezahlt als Grundschullehrerinnen: Niemand zwingt Frauen sich in schlecht bezahlten Berufen zu verdingen. So wie niemand Frauen dazu zwingt, Kinder in die Welt zu setzen.

Kinder werden nun ausgepackt, nein instrumentalisiert, um die angebliche Ungerechtigkeit der Entlohnung aufzuzeigen: Frauen kümmern sich mehr um Kinder als Männer. Frauen arbeiten deshalb weniger als Männer, bekommen deshalb weniger Gehalt als Männer und zwangsläufig weniger Rente als Männer. Es ist ja alles so ungerecht, wenn man unberücksichtigt lässt, dass eben diese Frauen mit Witwenrenten von ihren Männern versorgt werden und letztere in der Regel um mindestens fünf Jahre überleben. Um es noch einmal zu wiederholen: Wenn zwei sich entscheiden, Kinder zu bekommen, dann wissen sie, worauf sie sich damit einlassen. Wer es nicht weiß, der ist sowieso nicht fit, um Kinder in die Welt zu setzen. Trotzdem wird gejammert. Warum wohl?

Haben Sie schon einmal einen Piloten gesehen, der über seine Flugangst klagt und deshalb von der Gesellschaft für die Wahl seines Berufes entschädigt werden will? Eben. Und das obwohl ein durchschnittlicher Piloten im Verlauf seiner Karriere einen größeren Mehrwert für seine Gesellschaft schafft als die durchschnittliche Mutter mit der Erziehung des durchschnittlichen Kindes. (Man stelle sich nur vor, alle die er im Verlauf seiner Karriere nach Mallorca fliegt, hätten nach Mallorca laufen müssen oder wären z.B. in Bad Dürkheim eingefallen, um dort Urlaub zu machen!)

Figure 7: This figure gives the productivity for women with children compared to men and women without children compared to men over time.  

Produktivität von Frauen mit und ohne Kinder als Anteil der Produktivität von Männern (Parity bei 1).

Weil es in Deutschland niemanden gibt, der Frauen dazu zwingt, Kinder in die Welt zu setzen, weil es niemanden gibt, der sie in Teilzeit zwingt und niemanden, der sie verpflichtet, ihren Beruf auszusetzen, nur weil sie ein Kind in die Welt gesetzt haben, deshalb gibt es in Deutschland auch keine Lohnungerechtigkeit, die sich in einem Gender Pay Gap manifestieren würde. Mit den Müllmännern und den Grundschullehrerinnen ist das schon anders.

Und weil dem so ist, ist, was Reisin zum Ende seines Beitrags schreibt, vollkommener Unsinn, der zeigt, dass es ihm mit seinem Beitrag um das Gender Pay Gap nicht darum geht, seine Leser aufzuklären, sondern darum, seine Leser hinter das Licht zu führen. Er schreibt: „Von echter Lohngerechtigkeit zwischen den Geschlechtern ist Deutschland – bei aller Komplexität der Debatte – weit entfernt“.

Wenn man wie Reisin keine Argumente hat, die die eigene Position stützen, dann muss man zu faulen Tricks greifen und z.B. eine „echte“ Lohngerechtigkeit einführen. Worin sich die echte von der falschen Lohngerechtigkeit unterscheidet, wird sein Geheimnis bleiben, ebenso wie es sein Geheimnis bleiben wird, was es mit der „Komplexität der Debatte“ auf sich hat – aber vermutlich meint er damit, dass die Gegenseite im Gegensatz zu ihm selbst Argumente zur Stützung ihrer Position anführen kann.

Man kann die Debatte ganz kurz führen: Wer von einem Gender Pay Gap von 21% redet und dieses Gap als Indiz für Diskriminierung angibt, ist entweder dumm oder ein Lügner. Wer zudem behauptet, dass Frauen strukturell benachteiligt würden, weil sie im Vergleich zu Männern die einfacheren, wenngleich schlechter bezahlten Jobs im sozialen Sektor, dessen Entlohnung übrigens weitgehend von Gesetzen geregelt oder vom Staat bereitgestellt wird, einfinden, der ist entweder dreist oder dumm oder beides.

Schließlich ist am Gender Pay Gap nichts Komplexes.
Deshalb erklären wir es hier ganz kurz:

Wenn man den jeweiligen Bruttostundenlohn von Frauen und Männern addiert und einen Durchschnitt bildet, dann ist der Bruttostundenlohn von Männern um rund 21% höher als der von Frauen.

Wenn man nun diesen Unterschied zwischen beider durchschnittlichem Bruttostundenlohn zu erklären versucht, durch Variablen wie: Arbeitszeit, geleistete Überstunden, Berufserfahrung, Zeit mit dem selben Unternehmen, Branchenzugehörigkeit, Produktivität der ausgeführten Arbeit, formale Ausbildung, Nachfrage nach der Tätigkeit, dann lässt sich der Unterschied zwischen dem Bruttostundenlohn von Männern und Frauen damit (fast) vollständig erklären.

Daraus folgt: Es gibt keinen Gender Pay Gap.

Wer das Vorhandensein eines Gender Pay Gap behauptet, lügt, will andere hinters Licht führen, versucht, seine Klientel gegenüber der Mehrheitsbevölkerung besser zu stellen oder ist einfach nur dumm.

Selbst wenn 2% oder 6% des Unterschieds zwischen dem durchschnittlichen Bruttostundenlohn von Männern und von Frauen unerklärt bleiben, wie dies in den Modellen des Statistischen Bundesamts oder des Instituts der deutschen Wirtschaft der Fall ist, bedeutet dies nicht, dass Diskriminierung vorliegt. Es bedeutet, dass 2% oder 6% des Unterschieds bislang nicht erklärt werden konnten. Wollte man behaupten, dass die 2% oder die 6% auf Diskriminierung zurückgeführt werden müssen, dann müsste man Belege dafür bringen: Frauen, die bei gleicher Arbeit weniger verdienen als ihre männlichen Kollegen. Diese Belege hat bislang noch niemand erbracht.

Warum wohl?

Eben!

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Studie belegt großes Misstrauen gegenüber öffentlich-rechtlichen Medien

Vor einiger Zeit haben wir von einer Junk-Studie berichtet, mit der Kim Otto von der Universität Würzburg versucht hat, Medien im Allgemeinen und die (öffentlich-rechtlichen) Medien im Besonderen als das darzustellen, was sie nach Ansicht derer, die von Lügenpresse reden, eben nicht sind: glaubwürdig. Das Vertrauen in Medien habe einen neuen Höchststand erreicht, so hat Otto aus Daten des Eurobarometers herausgelesen, etwa so, wie man aus dem Kaffeesatz die Zukunft herauslesen kann, denn Otto weiß so wenig wie alle anderen, die die entsprechenden Daten des Eurobarometer nutzen, was eigentlich gemessen wurde. (Wen unsere Besprechung der Legitimationsforschung aus Würzburg interessiert, der kann sie hier nachlesen).

Heute wird unsere damalige Kritik durch Ergebnisse, die YouGov veröffentlicht hat, bestätigt. 2000 Befragte haben Angaben zum Vertrauen in Institutionen, darunter öffentlich-rechtliche Medien gemacht. Das Ergebnis ist verheerend für öffentlich-rechtliche Medien: 28% der Befragten sind der Ansicht, dass öffentlich-rechtliche Medien sehr (4%) oder eher vertrauenswürdig (24%) sind, 31% der Befragten sind der Ansicht, dass öffentlich-rechtliche Medien eher nicht (19%) oder überhaupt nicht vertrauenswürdig sind (12%). Mehr Befragte sind also der Meinung, man könne der Berichterstattung wie sie in öffentlich-rechtlichen Medien erfolgt, nicht vertrauen als der Ansicht sind, man könne der Berichterstattung vertrauen und deutlich mehr Befragte beziehen hierbei die Extremposition „überhaupt nicht vertrauenswürdig“ (12%) als bereit sind, den öffentlich rechtlichen Medien zu attestieren, dass ihre Berichterstattung „sehr vertrauenswürdig“ sei (4%).

[Methodischer Einschub: 35% der 2000 von YouGov Befragten wollen sich weder für die eine noch die andere Seite entscheiden und antworten mit „teils, teils“. Teils/teils ist hier wohl als eher verunglückter Versuch eine Mittelkategorie einzuführen, zu werten; weder vertrauenswürdig noch nicht vertrauenswürdig wäre wohl die bessere Wahl gewesen, wenn man eine derart nichtssagende Kategorie einführen will, um Befragten die Möglichkeit zu geben, eine Frage zu beantworten, ohne eine relevante oder sinntragende Antwort zu geben.]

Dass man selbst derart miserable Ergebnisse für öffentlich-rechtliche Medien noch gutschreiben kann, beweisen die Mannen von Yougov mit dem Titel, den sie der Folie spendiert haben, die die Ergebnisse, die wir hier berichten, darstellt: „Öffentlich-rechtlichen Medien wird eher vertraut als der Bundesregierung“. So kann man ein Ergebnis auf den Kopf stellen und aus Misstrauen Vertrauen konstruieren. Tatsächlich vertrauen noch weniger Befragte der Bundesregierung (nämlich 5% sehr und 20% eher) als den öffentlich-rechtlichen Medien. Das ändert aber nichts daran, dass das Misstrauen gegenüber öffentlich-rechtlichen Medien überwiegt.

Mit einer weiteren Frage untersuchen die YouGover die Wahrnehmung der Berichterstattung von Medien, Hier erklären 30% der Befragten, dass sie der Aussage:

„Die klassischen Medien (z.B. Tageszeitungen, TV, Radio) berichten oft nicht über wichtige Ergebnisse, weil sie politisch korrekt sein wollen“

voll und ganz (11%) bzw. eher (19%) zustimmen, 18% stimmen der Aussage eher nicht zu und 5% stimmen ihr überhaupt nicht zu. 38% der Befragten, geben hier „teils/teils“ zur Antwort.

Da öffentlich-rechtliche Medien sich insbesondere durch politisch-korrekte Berichterstattung hervortun, mag das Misstrauen gegenüber öffentlich-rechtlichen Medien mit deren politischer Korrektheit zusammenhängen und damit, dass immer weniger Bürger von Medien belehrt, anstelle von informiert werden wollen.

Wer die Ergebnisse, die wir hier besprochen haben, nachvollziehen will, der muss das Material der entsprechenden YouGov-Umfrage hier anfordern.

“Rechtslastige Verschwörungstheorie”? Nicht Finis Germania, sondern Finis Ratio

Diskutieren wir doch alle einmal über ein Buch, das die wenigsten von uns gelesen haben.

Finis GermaniaWarum auch nicht? Schließlich wird das Buch „Finis Germania“ gerade von den kulturellen Leidmedien Deutschlands zerrissen. Warum? Weil es auf die von NDR und Süddeutsche herausgegebene Liste der Sachbücher des Monats, auf Platz 9 um genau zu sein, geraten ist. Die Liste wird nach Angaben des NDR von „einer unabhängigen Jury“, die aus „renommierten Wissenschaftlern sowie Autoren und Redakteuren großer deutscher Medienunternehmen“ besteht, zusammengestellt.

Die Unabhängigkeit hat jedoch da ihre Grenze, wo ein Buch auf die Liste kommt, das der Kulturredaktion beim NDR nicht passt, das von „rechtslastigen Ideen und Verschwörungstheorien“ getragen ist, wie es beim NDR heißt, und zwar in der Begründung dafür, dass der NDR die Zusammenarbeit mit der „unabhängigen Jury“ aussetzt. Wie kann man als diktatorischer Sender auch mit einer Jury zusammenarbeiten, die sich anmaßt, Bücher zu empfehlen, die dem Sender nicht gefallen?

Das geht schon deshalb nicht, weil der NDR der große Saubersender in Deutschland ist. Beim NDR gibt es keinen Xavier Naidoo und auch keinen Rolf Peter Sieferle. Sieferle ist der Autor von Finis Germania. Sieferle ist bzw. war bis zu seinem Selbstmord ein renommierter Wissenschaftler, ein Historiker mit einem Lehrstuhl für allgemeine Geschichte an der Universität St. Gallen. Aber Renommee ist schnell dahin in Deutschland, wenn man eine politische Ansicht äußert, die dem herrschenden Gesinnungsdiktat zuwiderläuft, die rechtslastig ist oder rechtslastig gemacht wird, von Journalisten, die das Buch, das bei Amazon mittlerweile auf Verkaufsrang 1 gelandet ist, madig machen wollen, obwohl die meisten von ihnen, es nie gelesen haben.

Die Anklageschrift beim NDR liest sich wie folgt:

“Der Deutsche”, heißt es da, ähnele dem “Teufel, dem gestürzten Engel, dessen Schuld niemals vergeben und der für alle Zeiten in der Finsternis verharren wird”. Von Auschwitz als dem “letzten Mythos einer durch und durch rationalisierten Welt” ist die Rede, von einer “neuen Staatsreligion”, deren “Erstes Gebot” laute: “Du sollst keinen Holocaust neben mir haben.” Und weiter: “Da der Holocaust keinem profanen, sondern einem auserwählten Volk widerfahren ist, wurde das Volk der Täter ebenfalls der profanen Geschichte entrückt und in den Status der Unvergänglichkeit erhoben.”

Das Patchwork aus dem Zusammenhang gerissener Zitate hat seinen Erregungs-Höhepunkt in der Bezeichnung von Auschwitz als dem „letzten Mythos einer durch und durch rationalisierten Welt“. Die Setzung der Hochkommata ist hier von besonderer Bedeutung, denn sie legt den Schluss nahe, Sieferle habe Auschwitz als Mythos, also als etwas bezeichnet, das es gar nie gegeben habe.

Eine Redaktion weiter, bei der ZEIT, hat man den selben Erregungs-Höhepunkt und schreibt:„Er schreibe außerdem von Auschwitz als einem „Mythos“, welcher „der Diskussion entzogen werden soll“. Das schreiben die ZEIT-Kollegen auf Grundlage des oben zitierten Textes des NDR, in dem nun wieder kein Bezug auf einen Auschwitz-Mythos zu finden ist, der der Diskussion entzogen werden soll, der vielmehr in die Diskussion gebracht wurde.

Gerade dann, wenn man Bücher nicht selbst gelesen hat, halten sich die affektiv ansprechenden Teile besonders hartnäckig, selbst dann, wenn sie falsch sind. Eine Redaktion weiter, bei der FAZ, liest sich der Holocaust-Aufreger wie folgt:

„’Der Nationalsozialismus, genauer Auschwitz, ist zum letzten Mythos einer durch und durch rationalisierten Welt geworden“, steht in diesem Buch. Antifaschismus sei Antigermanismus. Und: „Die Juden, denen ihr Gott selbst die Ewigkeit zugesichert hat, bauen heute ihren ermordeten Volksgenossen in aller Welt Gedenkstätten, in denen nicht nur den Opfern die Kraft der moralischen Überlegenheit, sondern auch den Tätern und ihren Symbolen die Kraft ewiger Verworfenheit zugeschrieben wird“, schreibt Rolf Peter Sieferle.“

Auch bei der FAZ herrscht die Überzeugung, Sieferle stelle Auschwitz durch dessen Bezeichnung als Mythos in Frage. Um dies zu untermauern wird eine Stelle wörtlich zitiert, „Der Nationalsozialismus, genauer Auschwitz, ist zum letzten Mythos einer durch und durch rationalisierten Welt geworden“. Das wurde dieses Mal etwas korrekter beim NDR abgeschrieben, bei dem es heißt: „Von Auschwitz als dem ‚letzten Mythos einer durch und durch rationalisierten Welt‘ ist die Rede.“

KZ Auschwitz, EinfahrtAlle Schreiber sind sich somit einig, dass Sieferle Auschwitz als Mythos bezeichnet. Ein Professor der Geschichte, der jahrelang an Hochschulen tätig gewesen ist und geforscht hat, soll so dumm sein, in Deutschland Auschwitz in Frage zu stellen und als Mythos zu bezeichnen?

Des Rätsels Lösung ergibt sich, wenn man die Stellung des Mythos im Verhältnis zu Auschwitz verändert und nicht mehr, wie die Schreiberlinge der Erregungsmedien oben, von Auschwitz-Mythos schreibt, sondern vom Mythos „Auschwitz“. Das macht einen erheblichen Unterschied. Und wie so oft in der Post-Moderne, sind die Leser von Zeitungen gebildeter als die Journalisten, bei denen die Ausdrucksformen Wissen und Fähigkeit komplett den Ausdruckformen Entrüstung und Erregung und die Technik der Recherche der Technik von Cut and Paste gewichen sind.

Wir zitieren aus einer Buchbesprechung bei Amazon, die Heino Bosselmann dort hinterlassen hat:

“Von besonderer Relevanz [ist] der dritte Teil, in dem Sieferle den „Mythos Auschwitz“ beschreibt und dessen konstituierende Funktion für die politische Gegenwart herzuleiten versucht: „Der Nationalsozialismus, genauer Auschwitz, ist zum letzten Mythos einer durch und durch rationalisierten Welt geworden.“ Nachgewiesen wird zunächst die Bedeutung des “Holocaust-Komplexes” für ein Schuldverständnis gänzlich neuen Typs, einer Kollektivschuld „von metaphysischer Dimension“, die so, wie sie verstanden und verinnerlicht werden soll, „der älteren Figur der Erbsünde“ gleicht, dies jedoch in negativem Vollzug: „Aus der Kollektivschuld der Deutschen, die auf ‚Auschwitz‘ zurückgeht, folgt ebenfalls der Aufruf zur permanenten Buße, doch fehlt dieser säkularisierten Form der Erbsünde das Element der Gnade und Liebe vollständig. Der Deutsche ähnelt daher nicht dem Menschen, dessen Schuld durch die Liebe Gottes zwar nicht revidiert, aber kompensiert wird, sondern dem Teufel, dem gestürzten Engel, dessen Schuld niemals vergeben und für alle Zeiten in Finsternis verharren wird. (…) Der Deutsche, oder zumindest der Nazi, ist der säkularisierte Teufel einer aufgeklärten Gegenwart.“

Sieferle deutet die Sonderrolle der jüdischen Schicksalsgemeinschaft einerseits und der Deutschen andererseits als komplementär: „Die Welt braucht offenbar Juden oder Deutsche, um sich ihrer moralischen Qualitäten sicher zu sein. Allerdings gibt es einen gewaltigen Unterschied. Die Juden teilten selbst nicht die Bewertung, die ihnen seitens der Christenheit widerfuhr, während die Deutschen die ersten sind, ihre unauflösliche Schuld zuzugeben.“ Um daraus, so der Autor, eine Art Staatsideologie zu entwickeln, von der das gewissermaßen negative Selbstverständnis einer Nation ausgeht, die eigentlich keine Nation mehr sein möchte, sondern nur mehr ein “Standort”, eine “Wertegemeinschaft” oder eben eine “bunte Republik”.

Wie funktioniert das? „Bei dem heute so populären Auschwitz-Komplex handelt es sich offenbar um den Versuch, innerhalb einer vollständig relativistischen Welt ein negatives Absolutum zu installieren, von dem neue Gewissheiten ausgehen können. ‚Auschwitz‘ bildet insofern einen Mythos, als es sich um eine Wahrheit handelt, die der Diskussion entzogen werden soll. Dieser Mythos hat allerdings einen wesentlich negativen Charakter, da dasjenige als Singularität fixiert werden soll, was nicht sein soll. Daher trägt die sich auf diesen Komplex stützende politische Bewegung auch einen negativen Namen: Antifaschismus.’“

Es ist erschreckend, wenn man konstatieren muss, dass deutsche Journalisten nicht mehr in der Lage oder Willens sind, den Unterschied zu erkennen zwischen der Aussage:

Auschwitz ist ein Mythos

und der von Sieferle begründeten Behauptung:

Auschwitz ist in Deutschland zu einem Mythos aufgebaut worden, der in derselben Weise als Herrschaftsmittel benutzt wird, wie die ewige Erbsünde. Die Behauptung einer immerwährenden Kollektivschuld der Deutschen wird von Sieferle als Mittel bewertet, das genutzt werde, um von der deutschen Nation Abstand zu nehmen und die Vorstellung einer „bunten Republik“ durchzusetzen.

Der Mythos der ewig währenden Kollektivschuld, die in Auschwitz begründet ist, ist für Sieferle also der neue und negative Schöpfungsmythos des antifaschistischen Deutschlands.

Zugegeben, die Argumentation von Sieferle verlangt es, zwei Gedanken zu verstehen und dann auch noch miteinander in Verbindung zu bringen. Dennoch ist es erschreckend festzustellen, dass deutsche Journalisten dazu nicht in der Lage sind. Wer anderen gerne vorwirft, sie würden mit der Komplexität der modernen Welt nicht zurechtkommen und deshalb einfache Antworten bevorzugen, der darf sich nicht als einer bloßstellen, der nicht in der Lage ist, über einfache Antworten, nach denen dummerweise niemand gefragt hat, hinaus denken zu können.

Das ist mehr als peinlich.


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Massensterben durch Sommerzeit befürchtet

Gelangweilte haben in ihrem Leben ein Problem: Sie müssen sich einen Zeitvertreib suchen, der sie unterhält. Die Moderne und hat mit der Hilfeindustrie, die man mit Peter Saunders als neue Geisel der Menschheit beschreiben könnte, einen perfekten Zeitvertreib für Gelangweilte gefunden.

Mit mehreren Vorteilen:

Der Phantasie sind keine Grenzen gesetzt.

Man kann die eigenen Hirngespinnste als Hilfe verkaufen.

Man kann den Verkauf der Hilfe der Allgemeinheit in Rechnung stellen.

Man muss dazu nur ständig neue Situationen oder Umstände entdecken, die der Hilfe bedürfen.

Saunders_Equalities industryEntsprechend ist die Hilfeindustrie die Innovations-Industrie. Kaum ein Tag vergeht, an dem nicht ein neues Leiden entdeckt, eine neue Situation er- oder gefunden oder eine neue Diagnose aufgestellt wird, die dringender Abhilfe bedarf, Abhilfe, die zunächst einmal mit den drohenden Übeln gerechtfertigt werden muss.

Und dieses Jahr hat die Hilfeindustrie die Sommerzeit entdeckt, nicht das Ende der Sommerzeit, das eine Stunde schenkt, sondern den Beginn der Sommerzeit, der eine Stunde stiehlt, ein Diebstahl, der im menschlichen Körper, für den die eine Stunde existenziell ist, Katastrophales bewirken kann: Massensterben an Herzinfarkt nämlich.

Beim NDR weiß man das.

“Jedes Frühjahr werden die Uhren eine Stunde vorgestellt. Die Sommerzeit beginnt. Die Gewöhnung an die neue Zeit fällt den meisten Menschen jedoch schwerer als gedacht. 23 Prozent der Deutschen klagen nach der Zeitumstellung über Schlafstörungen, Konzentrationsschwäche oder sogar Depressionen. Ähnliche Symptome, unter denen auch Schichtarbeiter besonders häufig leiden”.

Sätze wie diese kann nur ein gelangweilter Mittelschichtler schreiben, der sich auf die Suche nach einer Möglichkeit gemacht hat, sein Lieblings-Leiden: die Hypochondrie auszuleben. Der Aberwitz dieser Zeilen, die allen Ernstes einen kausalen Zusammenhang zwischen einer Stunde, die Ende März in der Nacht von einem Samstag auf einen Sonntag fehlt, und Depression oder Konzentrationsschwäche herstellen, wird nur durch die Ignoranz des Redakteurs übertroffen, dessen Empathie mit sich selbst und der großen einstündigen Gefahr, in der er schwebt, so immens ist, dass er den Schichtarbeiter, der dieser Gefahr täglich ausgesetzt ist, nur am Rande anführt, ohne daraus die Konsequenzen für sich zu ziehen und in Zukunft auf die Belieferung seines Supermarkts durch einen Lkw-Fahrer im Schichtdienst zu verzichten.

Die fehlende Empathie mit dem Schichtarbeiter ist umso erstaunlicher als derselbe Redakteur im weiteren Verlauf seiner Wort gewordenen Hypochondrie Folgendes zum besten gibt:

“Forscher aus Lübeck haben herausgefunden, dass der Stoffwechsel ihrer Probanden schon nach zwei Tagen Schlafentzug negativ beeinflusst wird. Das passt auch zu den Daten der DAK, die bei ihren Versicherten 25 Prozent mehr Herzinfarkte in den ersten drei Tagen der Sommerzeit zählt.”

Wer nach dem Zitat oben, noch am Verstand des Redakteurs gezweifelt hat, kann den Zweifel nun ad acta legen, er ist unbegründet, Zweifel an Verstand setzt die Möglichkeit von Verstand voraus. Diese Möglichkeit scheint ausgeschlossen, wenn jemand Schlafentzug, den Forscher in Lübeck erforscht haben, mit einer Zeitumstellung und dem Verlust einer Stunde vergleicht, um dann Zahlen der DAK ins Spiel zu bringen, die “bei ihren Versicherten 25 Prozent mehr Herzinfarkte in den ersten drei Tagen der Sommerzeit zählt”.

NDR HypochonderVerstand kann hier ausgeschlossen werden, und zwar nicht nur, weil man doch gerne gewusst hätte, im Vergleich wozu, welcher Zeit oder welchem Ort “25 Prozent mehr DAK Versicherte Herzinfarkte in den ersten drei Tagen der Sommerzeit” erleiden, sondern weil insinuiert wird, dass das “Mini-Jetlag”, das durch die Sommerzeit ausgelöst werden kann, drei Tage unter den Versicherten der DAK wütet, bis 25% mehr der entsprechenden Versicherten endlich ihre Ruhe in Angina Pectoris finden.

Was die unglaubliche Erkenntnis, nach der das Mini-Jetlag, das durch die Umstellung in die Sommerzeit ausgelöst wird, zu mehr Herzinfarkten führt, für Reisen in die USA bedeutet, ob vor Abschluss der entsprechenden Reisen von Versicherten der DAK eine Erklärung verlangt wird, dass sie die Versicherung von Leistungen für eventuell im Abstand von drei Tagen nach der Rückkehr anfallende Herzinfarkte freistellen, diese eminent wichtige Frage, die hat sich der öffentlich-rechtliche Hypochonder gar nicht erst gestellt, was schade ist, hätte man an dieser Frage, doch die ganze Schädlichkeit von Reisen in das neoliberale Ausland aufzeigen können.

Statt dessen begnügt sich “Autor/in Judith König”, der/die nicht aus Bescheidenheit oder Scham unbenannt bleiben will, damit, wichtiges über Chronotypen zu verbreiten, also Chrontypen wie sie und uns:

“Wer Frühaufsteher und wer Langschläfer ist, ist bereits genetisch festgelegt und lässt sich auch nicht umprogrammieren. Wissenschaftler sprechen dabei von verschiedenen Chronotypen. Menschen, die zum Chronotyp “Eule” zählen und erst spät am Tag aktiv werden, leiden meist mehr unter der Sommerzeit als die “Lerchen”, die morgens früh wach und abends früher müde sind.”

Warum Eulen mehr leiden als Lerchen, wo beiden doch eine Stunde Schlaf mit Eintritt in die Sommerzeit gestohlen wird, ist ebenso ein Mysterium wie die Wandelbarkeit von Menschen im Lebenslauf, die zeitweise früh und zeitweise spät aufstehen, ganz nach Notwendigkeit oder Abflugzeiten der Urlaubsflieger.

Seien Sie also gewarnt: Der Beginn der Sommerzeit kann, sofern Sie bei der DAK versichert sind, dazu führen, dass sie noch drei Tage nach der Umstellung der Uhr einen Herzinfarkt erleiden. Die Sommerzeit-Umstellung schlägt regelmäßige Lücken in den Versichertenbestand der DAK, sie ist ein Killer, ein 25%-mehr-Massenkiller, um den wir uns kümmern müssen, in Therapie und Fachgespräch und natürlich im öffentlich-rechtlichen Rundfunkt, jenem Refugium, in dem die gelangweilten Mittelschichtler mit einander wetteifern, wetteifern darüber, wer der größere Hypochonder ist.

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