Katholischer Suizid: Kardinal Marx will mehr Marxismus

Früher waren Priester häufig Schriftgelehrte, die sich zu unterschiedlichen Gegenständen auf der Grundlage ihres Wissens und ihrer Kompetenz äußern konnten. Heute sind selbst Kardinäle zumeist nur Glaubens-Marketing(fach)kraft, die ihre Aufgabe darin sieht, die wiederkehrenden Feste der christlichen Kirche in einer Weise zu inszenieren, die den Anschein, man sei mit Glauben und der entsprechenden Gemeinschaft beschäftigt, kümmere sich um Menschen und habe deren Wohl im Sinn, glaubhaft vermittelt. Eine Marketing-Fachkraft, die auf Inszenierung und die Erzeugung von schönem Schein ausgerichtet ist, hat in der Regel, und Kardinal Marx scheint so was von die Regel zu sein, keine Ahnung, die über ihr Marketing-Gebiet hinausgeht. Die Spezialisten früherer Tage, die Schriftgelehrten, die nicht nur die Bibel auswendig zitieren konnten, sondern auch in Philosophie und Humanwissenschaften kenntnisreich waren, sie gehören der Vergangenheit an.

Geblieben sind Marketing-Fachkräfte wie Kardinal Marx aus München, die glauben, sie könnten den Abfall vom Glauben, die Abstimmung mit den Füßen, die schrumpfenden Kirchengemeinden dadurch stoppen, dass sie auf das aufspringen, was sie als den Zeitgeist ansehen. Und so wie jeder Werbespot den Quotenfarbigen enthält, weil sich im Marketing der Aberglaube hält, die Leute da draußen würden das erwarten und es nicht zum K…. finden, wenn man sie politisch-korrekt beeinflussen will, so scheint sich in Teilen der Kirche der Glaube zu verbreiten, man habe mehr Erfolg im Absatz der eigenen Glaubensprodukte, wenn man Marxismus gutrede.

Kardinal Marx, der in üppiger Umgebung lebt und mit noch üppigerem Gehalt gesegnet ist (gepriesen sei der Herr), er kann neuerdings dem Marxismus etwas abgewinnen.

Derartigen Blödsinn kann nur ein wirklich Ahnungsloser im Glauben von sich geben, der in seinem Leben noch nie gelesen hat, was sein Namensvetter mit Bezug auf die Religion von sich gegeben hat. Und dass es in sozialistischen, kommunistischen oder marxistischen Staaten außer Marxismus keine Religion mehr gibt bzw. gegeben hat, das weiß Kardinal Marx offensichtlich nicht oder er denkt, es handle sich dabei um einen Betriebsunfall, der mit dem wahren Marxismus nichts gemein hat.

Helfen wir dem Münchner Glaubens-Marketer ein wenig auf die Sprünge mit Zitaten von Karl Marx, die in unterschiedlichen Schriften den Gegenstand der Religion behandeln und zeigen: Für Marx gibt es neben dem Sozialismus keine Religion, keine christliche, keine muslimische, keine jüdische, einfach nur keine. Ob Kardinal Marx darauf anspielt, wenn er von den Bereichen schwadroniert, in denen Marx mit seiner Analyse durchaus Recht hat?

Karl Marx über Religion:

Aus dem kommunistischen Manifest:

“Aber”, wird man sagen, “religiöse, moralische, philosophische, politische, rechtliche Ideen usw. modifizieren sich allerdings im Lauf der geschichtlichen Entwicklung. Die Religion, die Moral, die Philosophie, die Politik, das Recht erhielten sich stets in diesem Wechsel. Es gibt zudem ewige Wahrheiten, wie Freiheit, Gerechtigkeit usw., die allen gesellschaftlichen Zuständen gemeinsam sind. Der Kommunismus aber schafft die ewigen Wahrheiten ab, er schafft die Religion ab, die Moral, statt sie neu zu gestalten, er widerspricht also allen bisherigen geschichtlichen Entwicklungen.”

Aus der Einleitung zur Kritik der Hegelschen Rechtsphilosophie:

Flagellanten

Das religiöse Elend ist in einem der Ausdruck des wirklichen Elendes und in einem die Protestation gegen das wirkliche Elend. Die Religion ist der Seufzer der bedrängten Kreatur, das Gemüt einer herzlosen Welt, wie sie der Geist geistloser Zustände ist. Sie ist das Opium des Volkes.

Die Aufhebung der Religion als des illusorischen Glücks des Volkes ist die Forderung seines wirklichen Glücks. Die Forderung, die Illusionen über seinen Zustand aufzugeben, ist die Forderung, einen Zustand aufzugeben, der der Illusionen bedarf. Die Kritik der Religion ist also im Keim die Kritik des Jammertales, dessen Heiligenschein die Religion ist.
Die Kritik hat die imaginären Blumen an der Kette zerpflückt, nicht damit der Mensch die phantasielose, trostlose Kette trage, sondern damit er die Kette abwerfe und die lebendige Blume breche. Die Kritik der Religion enttäuscht den Menschen, damit er denke, handle, seine Wirklichkeit gestalte wie ein enttäuschter, zu Verstand gekommener Mensch, damit er sich um sich selbst und damit um seine wirkliche Sonne bewege. Die Religion ist nur die illusorische Sonne, die sich um den Menschen bewegt, solange er sich nicht um sich selbst bewegt.

Entfremdung von der Arbeit (Manuskript)

“Es ist ebenso in der Religion. Je mehr der Mensch in Gott setzt, je weniger behält er in sich selbst. Der Arbeiter legt sein Leben in den Gegenstand; aber nun gehört es nicht mehr ihm, sondern dem Gegenstand.

Wie in der Religion die Selbsttätigkeit der menschlichen Phantasie, des menschlichen Hirns und des menschlichen Herzens unabhängig vom Individuum, d. h. als eine fremde, göttliche oder teuflische Tätigkeit, auf es wirkt, so ist die Tätigkeit des Arbeiters nicht seine Selbsttätigkeit. Sie gehört einem andren, sie ist der Verlust seiner selbst.”

Die katholische Kirche ist offensichtlich im Selbstzerstörungsmodus angekommen. Ob Kardinäle wie Marx die Auflösung der katholischen Kirche bewusst oder bar jeder Kenntnis betreiben, ist egal, denn im Ergebnis läuft es auf dasselbe hinaus.

Weil wir gerade dabei sind:

Karl Marx über katholische Pfaffen aus der “Deutschen Ideologie” (172 Jahre vor Kardinal Marx  geschrieben):

“Wie wird Dir zumute”, lieber Leser, wenn Du einen Pfaffen hörst, der seinen Schafen die Hölle recht heiß und das Gemüt recht weich macht, dessen ganze Beredsamkeit sich darauf beschränkt, die Tränendrüsen seiner Zuhörer in Aktivität zu setzen, und der nur auf die Feigheit seiner Gemeinde spekuliert?

Oder in Zustimmung zu Kuhlmann:

“In ihrer Reihe stehen darauf Alle, die da rufen: Weg mit der Bibel! Weg vor Allem mit der christlichen Religion, denn es ist die Religion der Demut und der knechtischen Gesinnung! Weg überhaupt mit allem Glauben! Wir wissen nichts von Gott noch von Unsterblichkeit. Das sind nur Hirngespinste, zu ihrem Vorteil ausgebeutet” (soll heißen: die von den Pfaffen zu ihrem Vorteil ausgebeutet werden) “und fortgesponnen von Lügnern und Betrügern. Fürwahr, wer noch an solche Dinge glaubt, der ist der größte Narr!”

Doch, doch, Karl Marx hat in seiner Analyse schon manches geschrieben, was richtig ist, oder?

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16 Responses to Katholischer Suizid: Kardinal Marx will mehr Marxismus

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  2. WINSTON says:

    karnevalsprinz !

  3. Ralf Pöhling says:

    Vielleicht ist die Namensverwandtschaft zwischen den beiden Marxen ja kein Zufall und der aktuell laufende Ausverkauf des Christentums läuft nach Plan.
    Als katholisch sozialisierter Mensch, stößt mir diese devote Weicheierei der katholischen Kirche sauer auf. Die Katholiken hatten mal Dampf unter dem Talar. Davon ist nichts mehr über.

  4. Jürg Rückert says:

    Einem Leserbrief auf kath.net entnahm ich vor einiger Zeit eine interessante Aussage. Die Augustinerin Anna Katharina Emmerick sah 1823 (veröffentlicht 1877) einen Niedergang der Kirche. Dann der passende Satz: „Die Bischöfe schlafen, obgleich das Haus der Kirche brennt, denn sie wollen mit der Welt florieren.“
    Die Kirche bei uns mästet sich an den Fleischtöpfen Ägyptens, dem Staat, der für sie die Steuern einzieht und mit zahlreichen Privilegien verwöhnt (möglicherweise dadurch korrumpiert?).
    Jedenfalls schwimmt der Kardinal zu München mitten im bunten und vielfältigen Mainstream, ob Marxismus (derzeitiger Papst: unsere Fahnen!), Homosexualität (Gewissensentscheidung des Einzelnen, kein externes Urteil möglich), Flüchtlinge, …
    Karl Marx hat satanistische Gedichte verfasst, war mitnichten Atheist! Warum ausgerechnet ein Kardinal nun wie ein Baalspriester sprechen muss?

    Ganz im Geheimen: Sein Spitzname sei die “Himbeere”!

  5. corusalbusberlin says:

    “Die Katholiken hatten mal Dampf unter dem Talar. ” Sehr sinnig! Was haben sie jetzt unter dem Talar?
    Wenn ich diese Typen mit ihrem vergleichsweise schweineähnlichen Gesichtern sehe, dann frage ich mich: Sehen so Leute aus, die dei Menschen lieben?

    • Ralf Pöhling says:

      @corvusalbusberlin

      Jetzt ist es nur noch ein lauwarmes und staubtrockenes Lüftchen. 😉
      Aber Spaß beiseite. Ich bin seit 46 Jahren Kunde der katholischen Kirche (ich bin bisher ganz bewusst nicht ausgetreten) und erwarte darum etwas zurück für meine Investitionen und meine lebenslange Treue. Ein Ausverkauf des Katholizismus an den Islam oder die Kommunisten gehört nicht dazu. Sollten die Katholiken nicht endlich wieder zu ihren Wurzeln und ihren Werten stehen, werde ich mich anders orientieren. Und ich meine damit natürlich nicht den Islam und auch nicht das Judentum.

      • corusalbusberlin says:

        @Raöf Pöhling “Ich bin seit 46 Jahren Kunde der katholischen Kirche ……”
        Das ist eine sehr gute Bezeichnung.
        Dann schreiben Sie: “Sollten die Katholiken nicht endlich….” Es sind ja nicht die Katholiken, die nicht zu ihren Werten und Wurzeln stehen.
        Ich habe in meinem Leben viel bewunderswerte Katholiken kennengelernt. Aber ihre Werte waren nicht die des Katholizismius, sondern die ihres Glaubens.
        Und dazu braucht man keine Kirche, egal welche.

        Darum ist die Bezeichnung Katholik auch falsch. Die Oragnisation nennt sich “Vatikan” und die Werte dieses Vereins werden sich nicht ändern und haben mit Jesus Christus nichts gemeinsam.
        Wenn Jesus in diese Welt zurückkehren würde – ich bin überzeugt, dass er gelebt hat – dann würden “Bischöfe und das sonstige Getier ” ihn gar nicht erkennen und ihm die Stalltüre vor der Nase zuschlagen.
        Denn im Nadelstreifenanzug wird er sicher nicht auftauchen.

        Das wirklich kriminelle ist, was sämtliche religiöse Organisationen aus dieser beeindruckenden Persönlichkeit gemacht haben.
        Wenn ich mir Jesus vorstelle, obwohl man sich ja kein “Bildnis ” von ihm machen soll, dann erscheint mir die Gestalt Che Guevara’s – auch wenn Sie jetzt vor Jahresende einen Herzanfall bekommen sollten.

        Wozu brauchen Sie überhaupt eine Kirche?

  6. famd says:

    Wenn jetzt jemand ernsthaft behaupten würde, die Kirche geht eine Symbiose mit den Linken ein, dann glaube ich das sofort ohne Prüfung – denn ich höre und sehe es täglich!

  7. Fiete says:

    Ich vermute mal, der Oberdruide ist einfach neidisch auf die durchaus öffentlichkeitswirksamen Erfolge der Oberevangelen. Also versucht er deren Geschäftspopulismen zu imitieren. Also erstmal “irgendwie ziemlich links” zu tun.
    Als nächstes müßte er dann in den Feminismus einsteigen, wie auch K. Göring, M. Kässmann, A. Schrupp, M. Rosowski etc. es vorexerziert haben.
    Aber vermutlich traut er sich das noch nicht zu, da müßten seine Imageberater erstmal diese lästige interne Geschichte mit dem Zölibat und dem ganzen geschlechtsspezifischen Käse aufdröseln und zu einer “verträglichen” Lösung kommen. Das kann also noch dauern …..

  8. Gereon says:

    Also wenn ich mal kurz überschlage , was die katholische Kirche seit dem Mittelalter sich so alles unrechtmässig angeeignet hat durch Fälschungen, Manipulation, Überreden von alten Frauen, den Erbhof doch lieber der Kirche als dem ältesten Sohn zu überlassen usw. Die ganzen ‘Schenkungen’ die man wundesam immer erst 2-3 hundert Jahre später sauffindet und in Anspruch nimmt, wenn ich all dieses Unrecht verzinse und bis heute Hochrechne und dem Guten gegenüberstelle, das die Kirche evtl. mal geleistet hat, dann ergibt sich ein gewaltiges Defiit gegenüber Gläubigen und Gesellschaft.
    Das ist mehr als Raubtierkapitalisms, das ist offenes, zynischstes Raubrittertum. Die Angestellten der Kirche können ein Lied über die am Manchesterkapitalismus ausgerichteten Zahlungsmodalitäten der Kirche singen, dass kakophonisch bis in den Himmel schallen sollte.

    Wenn sich der Marx als Marxist versuchen möchgte, sehe ich hier Ansatzpunkte, sich zu betätigen. Übrigens ist dem Bistum Regensburg ein zerstörtes Jungenleben in Folge der Rehgensburger Domspatzen im höchstfalle grade mal 10000€ wert, was deren Wertschätzung eines Menschenlebens ansehnlich macht.

    Daher ist alles zeitgeistige Geschwätz aus Bischofs ujnd Kardinalsmund obsolet und nr der Beschwichtigung geschuldet, an ihren Taten sollt Ihr sie erkennen.

  9. xamterre says:

    Ein ranghohes Mitglied eines der größten Konzerne und größter Großgrundbesitzer der Welt
    beklagt sich über Kapitalakkumulation?
    Und einer der größten Arbeitgeber, der seine Arbeitnehner mit niedrigen Löhnen, aber mit Knebelverträgen (Scheidungsverbot etc.) drangsaliert, beklagt sich über den Warencharakter der Arbeit?
    Vielleicht sollte der Gute statt Marx mal lieber seinen eigenen Religionsstifter lesen.
    Ich zitiere:
    …2Denn mit welcherlei Gericht ihr richtet, werdet ihr gerichtet werden; und mit welcherlei Maß ihr messet, wird euch gemessen werden. 3Was siehst du aber den Splitter in deines Bruders Auge, und wirst nicht gewahr des Balkens in deinem Auge?
    -Matthaeus 7,2/3
    „Eher geht ein Kamel durch ein Nadelöhr, als dass ein Reicher in das Reich Gottes gelangt.“
    – Markus 10,25

    Sieht schlecht aus mit dem Himmelreich, Herr Kardinal!

  10. Ralf Pöhling says:

    @corvusalbusberlin

    Ich glaube, Sie haben schon verstanden, worauf ich hinaus wollte. Mir geht es ganz genau um DIE Katholiken, die sich von der Amtskirche an der Nase herumführen und ausplündern lassen. Es muss nicht gerade ein Che Guevara sein, der die Revolution anführt. Aber Revolution ist hier schon das passende Stichwort… 😉

    P.S.: Ich brauche keine Amtskirche. Aber ich erwarte entweder ein gutes Produkt, oder mein Geld zurück. Im Moment habe ich weder das eine, noch das andere.

    • corusalbusberlin says:

      Vielleicht können Sie mir schreiben, warum sich so viele Menschen von den Kirchen verarschen lassen. Ganz ähnlich wie in der Politik.

      Jesus war für mich nicht nur ein Revolutioner sondern auch eine elitäre Persönlichkeit und ist von den Römern getötet worden, weil er ihnen gefährlich wurde.
      Heute würde er erschossen werden, genau wie Che Guevara.

      Da Sie weder ein gutes Produkt bekommen noch ihr Geld zurück – das wird sich ja im Laufe Ihres Lebens zu einem hübschen Säckchen voll angesammeklt haben , dass Sie wohl abschreiben können – auch wegen Verjährung. Bleibt also die Frage, warum ?

      Sie wären doch auch nicht im ADAC, wenn Sie kein Auto haben.

  11. hildesvin says:

    Es schrieb auch einer in einem zuerst Mitte der Zwanziger erschienenem Buch, sinngemäß, daß sich im Marxismus sowohl Weisheit als auch Narrheit finden, in der Praxis jedoch nur die Narrheit zum Tragen kommt.
    Audiatur et altera pars:
    Eines Mannes Rede, ist halbe Rede – du sollst sie anhören bede …
    P.S.: Germar Rudolf i s t Wissenschaftler, sensu strictu …

  12. Ralf Pöhling says:

    Zitat:”Vielleicht können Sie mir schreiben, warum sich so viele Menschen von den Kirchen verarschen lassen. Ganz ähnlich wie in der Politik.”

    Unter den Menschen gibt es (wie bei den Affen auch 😉 die Tendenz zum “Chef und seinen Angestellten”. Das ist meiner Ansicht nach kein künstlich herbeigeführter Zustand, sondern biologische Normalität. Die “Chefs” sind generell in der Minderzahl und die “Angestellten” in der Mehrzahl. Nur Wenige übernehmen freiwillig Verantwortung, sondern überlassen sie lieber jemand anderem und wollen geführt werden.
    Und wer geführt wird, kann natürlich missbraucht, ausgenommen und manipuliert werden.

    Haben Sie sich mal gefragt, warum liberales Gedankengut in der Welt so wenig Zustimmung bekommt? Ich glaube das ist der Grund. Der Großteil der Menschheit will keine Verantwortung übernehmen und schon gar nicht selber denken, denn das ist ja Arbeit. Die Menschen wollen geführt werden. Die relativ Wenigen, die sich zur Zeit gegen die aktuelle Agenda stemmen, gehören zu den biologischen “Chefs”, also den Führernaturen, und nicht zu den “Angestellten”, die sich gerne führen lassen und Verantwortung freiwillig abtreten.
    Wenn Sie mal auf die Zusammensetzung der AFD schauen, finden Sie die Bestätigung: Unternehmer, Sicherheitsdienstler, Polizisten, etc.. Alles Menschen, die führen können.
    In der (christlichen 😉 CDU hingegen, finden Sie unmengen an Mitläufern ohne Rückgrat, die es nicht hinbekommen, ihre Chefetage abzusägen.
    Das ist kein Zufall, sondern hat biologische Ursachen.

    Aus dem selben Grund sind die Amtskirchen ein Magnet für Schäfchen, die Orientierung suchen, da sie selbst den Weg nicht finden. Und wenn in den Amtskrichen, genauso wie in der Politik, Menschen an der Spitze stehen, denen es an Verantwortungsbewusstsein mangelt, folgen alle Schäfchen in die falsche Richtung.

    Mit ihrer Beschreibung von Jesus liegen Sie vollkommen richtig. Jesus war eine Führernatur und kein Mitläufer.

    Warum ich noch in der Kirche bin? Damit ich effektiver meinen Mund aufreißen kann.
    Als Mitglied hat die eigene Stimme doch mehr Gewicht, als wenn man außen steht.
    Fragen Sie mal Sarrazin oder Buschkowsky, warum beide noch in der SPD sind.
    Ich vermute, aus dem gleichen Grund. 😉

Bitte keine Beleidigungen, keine wilden Behauptungen und keine strafbaren Inhalte ... Wir glauben noch an die Vernunft!

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