Feinde des Marktes als Unterrichtsziel?

Müsste die Attraktivität von Sozialismus auf dessen Erfolg gebaut werden, dann hätte er keine. Sozialismus blickt auf eine lange Geschichte des Scheiterns zurück. Sozialistisch organisierte Wirtschaften funktionieren nicht. Sie ruinieren Staaten und verarmen die Bevölkerung. Man sollte denken, die Liste von der Sowjetunion bis zu Venezuela ist beeindruckend genug und vor allem selbstredend.

Würde man die Besprechung von Sozialismus auf die menschlichen Tragödien, die mehr als 100 Millionen von Sozialisten Ermordeten, die Stéphane Courtois et al. im Schwarzbuch des Kommunismus (einer Spielart des Sozialismus) zusammenstellen, bauen, Sozialismus hätte keinerlei Reiz für junge Menschen, es sei denn, sie planen, als Massenmörder Karriere zu machen.

Mehr als 100 Millionen im Namen des Sozialismus Ermordete.
Unzählige Staaten, die durch Sozialismus ruiniert wurden.

Man sollte denken, diese Fakten reichen, um Sozialismus Sozialismus sein zu lassen und sich menschenfreundlichen Varianten der ökonomischen und ideologischen Beziehung zwischen Menschen zuzuwenden, dem Liberalismus zum Beispiel und der Marktwirtschaft.

Aber dem ist nicht so.
Irgendwie haben es Sozialisten geschafft, die Last ihrer Geschichte abzuschütteln. Die im Namen des DDR-Sozialismus Ermordeten, sie sind heute kein Thema. Der Genozid an sowjetischen Bauern, der Massenmord an Regimegegnern durch Pol Pot, die willkürliche Ermordung von Millionen unter Mao Zedong, über sie alle wird nicht gesprochen, so wie immer dann und zum x-ten Mal, wenn gerade wieder ein sozialistischer Staat seine Bevölkerung durch Hunger und Misere treibt, wie dies Venezuela derzeit tut, der dortige Sozialismus als falsche Anwendung der heiligen Lehre dargestellt oder als von Feinden umstellte Variante des Sozialismus, die nie eine Chance hatte, verkauft werden soll.

Dass dem so ist, dass Sozialisten weitgehend ungeschoren in der Geschichte zu Methoden wie Massenmord greifen und sich als Staatsbankroteure verdingen konnten, dass sie heute munter und fröhlich ihre alten Lehren verkünden können, ohne von der „Last der Geschichte“ eingeholt zu werden, das liegt u.a. daran, dass es Sozialisten gelungen ist, sich als Alternative zu einem Zerrbild der Marktwirtschaft aufzubauen.

Obwohl die Tatsache, dass eine Bevölkerungsexplosion ungeahnten Ausmaßes nicht von einer Explosion der Sterblichkeit, des Hungers und der Not begleitet wird, ausschließlich auf die Funktionsweise und Effizienz von Märkten zurückzuführen ist, haben es Sozialisten geschafft, Märkte und Marktwirtschaft negativ zu konnotieren. Anstatt auf Knien den Kapitalisten zu danken, deren Erfindergeist und Risikofreudigkeit stets neue Produkte schafft und stets neue Methoden erfindet, um die ständig wachsende Bevölkerung der Erde satt zu bekommen, wird die Marktwirtschaft und werden Kapitalisten bekämpft.

Statt Dankbarkeit gibt es Neid.
An der Stelle des Versuchs, Marktwirtschaft in gemeinsamer Anstrengung noch effizienter zu machen, findet sich der Versuch, Marktwirtschaft durch die Erfindung immer neuer Regelungen letztlich unmöglich zu machen.

Die Grundlage dafür, dass sich Sozialisten nach all den Ermordeten, Verhungerten und im Elend Lebenden, die ihre Ideologie zu verantworten hat, nach wie vor in die Öffentlichkeit trauen können, ohne direkt in eine geschlossene Anstalt überführt zu werden, wird in Schulen gelegt.

Ein sehr guter und sehr zurückhaltender Post im Blog des Prometheus-Instituts zeigt, wie dies geschieht.

Nehmen wir ein Beispiel.
Was denken Sie, sind Märkte Nullsummenspiele mit Verlierern und Gewinnern?
Viele, die in Deutschland über Märkte schwadronieren und mit Begriffen wie Raubtierkapitalisten oder Geierfonds um sich werfen, haben diesen Irrtum verinnerlicht, sind nie über diesen Irrglauben hinausgekommen, vermutlich deshalb nicht, weil er sich u.a. in Geographie- und Sozialkundebüchern findet, die in Schulen verwendet werden.

Ein Skandal ohnegleichen, schon deshalb, weil einfaches Nachdenken dazu führt, diesen Unsinn als solchen zu entlarven.

Wenn Sie in den Laden gehen und ein iPhone kaufen, dann haben Sie einen Nutzen von diesem iPhone und Apple hat einen Nutzen von diesem iPhone. Apple durch den Verkauf. Sie durch den Kauf. Das nennt man einen Tausch. Ein Tausch ist das konstituierende Element eines Marktes. Der freie Tausch das, was in freien Marktwirtschaften gepflegt wird. Die beschriebene Situation ist eine Win-Win-Situation. Beide Parteien, Käufer und Verkäufer haben einen Nutzen von Markt und Marktwirtschaft.

Aber Sozialisten und all diejenigen, die sich für Kritiker der Marktwirtschaft halten, besonders, wenn sie ihre Smartphones bedienen und in sozialen Netzwerken posten, sie denken, der Markt sei ein Nullsummenspiel: Einer müsse verlieren, einer gewinnen. Das Beispiel oben zeigt. Das ist nicht der Fall: Wer würde wohl ein Smartphone kaufen, von dem er nichts hat?. Markttransaktionen zeichnen sich dadurch aus, dass beide Seiten der Transaktion einen Nutzen haben, manchmal einen ungleich verteilten, weil das Smartphone für den Käufer vermutlich mehr Nutzen darstellt als es für Apple darstellt, einfach deshalb, weil das Unternehmen mehr als ein Smartphone verkauft, aber dennoch sind beide an der Transaktion Beteiligten Nutznießer des Marktes, die ihre Transaktion freiwillig ausführen. Wäre die Transaktion nicht freiwillig, wie z.B. der Tausch von Steuergeldern gegen die Finanzierung von Frauencafés, dann handelte es sich um das, was Sozialisten vorschwebt, eine Planwirtschaft.

Planwirtschaften zeichnen sich dadurch aus, dass Marktteilnehmer nicht freiwillig an Transaktionen teilnehmen können, sondern zur Teilnahme gezwungen werden. Sie zeichnen sich durch eine asymmetrische Struktur aus, die im Extremfall ein Nullsummenspiel darstellt, dann nämlich, wenn ein Steuerzahler Steuern zu entrichten gezwungen wird, von denen er nichts hat oder dann, wenn ein Regimegegner im Archipel-Gulag unter menschenverachtenden Umständen zur Sklavenarbeit für das Regime gezwungen wird. Die einzige Ideologie, die bislang dafür bekannt ist, Nullsummenspiele durchzusetzen, ist der Sozialismus, nicht der Kapitalismus.

Wir empfehlen unseren Lesern an dieser Stelle den Beitrag des Prometheus-Instituts und allen Schülern empfehlen wir, sich ein eigenes Bild über Kapitalismus und Sozialismus zu bilden, eines, das auf historischen Tatsachen basiert, wie z.B. der Erfolgsgeschichte des Kapitalismus, wie sie Maddison beschreibt und der Geschichte aus Mord und Verelendung durch Sozialismus, wie man sie bei Courtois et al. nachlesen kann.

Nach wie vor einen der eindringlichsten Warnungen vor den Folgen von Kommunismus/Sozialismus ist “Der Weg zur Knechtschaft” von F. A. von Hayek. 

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Sozialismus ist reaktionär und will die Niederwerfung aller Bürger: Aus dem Jahre 1877

Es gibt nichts Schöneres als in alten Büchern zu schmökern, in Büchern, die Menschen (meist Männer) geschrieben haben, die die volle Herrschaft über ihren Verstand hatten. Es ist in solchen Büchern, dass man zuweilen auf Passagen stößt, zu denen man nach dem Lesen nur sagen kann: Wahnsinn. Da hat jemand den Kern einer Sache in einer Weise benannt, die auch nach Jahrzehnten, ja Jahrhunderten noch so treffend ist, dass man der Beschreibung nichts hinzuzufügen hat.

Die folgende Beschreibung des Sozialismus stammt aus dem Jahre 1877. Der Autor der folgenden Zeilen, hat den Finger in die Wunde, die Sozialismus darstellt, die Wunde an der Kooperationsfähigkeit und Lebensfreude einer Gesellschaft, gelegt, und das, was den Sozialismus ausmacht, klar benannt. 1877! Daran, dass dieser Beschreibung auch 2018 nichts hinzuzufügen ist, sieht man, dass es doch eine objektive Erkenntnis gibt. Alle, die Verstand haben, teilen sie.

„473. D e r  S o c i a l i s m u s  i n  H i n s i c h t  a u f  s e i n e  M i t t e l. – Der Socialismus ist der phantastische jüngere Bruder des fast abgelebten Despotismus, den er beerben will; seine Bestrebungen sind also im tiefsten Verstande reactionär. Denn er begehrt eine Fülle der Staatsgewalt, wie sie nur je der Despotismus gehabt hat, ja er überbietet alles Vergangene dadurch, dass er die förmliche Vernichtung des Individuums anstrebt; als welches ihm wie ein unberechtigter Luxus der Natur vorkommt und durch ihn in ein zweckmäßiges O r g a n  d e s  G e m e i n w e s e n s umgebessert werden soll. Seiner Verwandtschaft wegen erscheint er immer in der nähe aller excessiven Machtentfaltungen, wie der alte typische Socialist Plato am Hofe des sicilischen Tyrannen; er wünscht (und befördert unter Umständen) den cäsarischen Gewaltstaat dieses Jahrhunderts, weil er, wie gesagt, sein Erbe werden möchte. Aber selbst diese Erbschaft würde für seine Zwecke nicht ausreichen, erbraucht die alleunterthänigste Niederwerfung aller Bürger vor dem unbedingten Staate, wie niemals etwas Gleiches existirt hat; und da er nicht einmal auf die alte religiöse Pietät für den Staat mehr rechnen darf, vielmehr an deren Beseitigung unwillkürlich fortwährend arbeiten muss – nämlich weil er an der Beseitigung aller bestehenden S t a a t e n arbeitet -, so kann er sich nur auf kurze Zeiten, durch den äussersten Terrorismus, hie und da einmal auf Existenz Hoffnung machen. Deshalb bereitet er sich im Stillen zu Schreckensherrschaften vor und treibt den halbgebildeten Massen das Wort ‚Gerechtigkeit‘ wie einen Nagel in den Kopf, um sie ihres Verstandes völlig zu berauben (nachdem dieser Verstand schon durch die Halbbildung sehr gelitten hat) und ihnen für das böse Spiel, das sie spielen sollen, ein gutes Gewissen zu schaffen. – Der Socialismus kann dazu dienen, die Gefahr aller Anhäufungen von Staatsgewalt recht brutal und eindringlich zu lehren und insofern vor dem Staate selbst Misstrauen einzuflössen. Wenn seine rauhe Stimme in das Fehlgeschrei ‚s o  v i e l  S t a a t  w i e  m ö g l i c h‘ einfällt, so wird dieses zunächst dadurch lärmender, als je: aber bald dringt auch das engegengesetzte mit um so grösserer Kraft hervor: ‚s o  w e n i g  S t a a t  w i e  m ö g l i c h‘.”

Die Zeilen stammen von Friedrich Nietzsche, und sie erklären nicht nur, warum Linke Nietzsche nicht mögen, sie erklären auch, warum Nietzsche einer Rufmordkampagne ausgesetzt wurde, die ihn in die Nähe des Nationalsozialismus, ihn, den Gegner aller sozialistischen Ideologien, gerückt hat. Rufmord im Namen dessen, was Linke für das Gute und Wahre halten, war immer eines ihrer beliebtesten Mittel, um Kritiker zum Verstummen zu bringen.

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Ent-Sozifizierung oder DDRisierung? Wo sind die DDR-Kader geblieben?

Den Alliierten war die Ent-Nazifizierung nach dem Zweiten Weltkrieg ein echtes Anliegen. Sie waren der Überzeugung, dass die Ideologie des National-Sozialismus einem friedlichen Zusammenleben von Menschen entgegenstehe. Die Millionen Toten, die der National-Sozialismus gefordert hat, waren den Alliierten eine ausreichende Begründung.

Nach dem Ende der DDR ist eine Ent-Sozifizierung ausgeblieben. Im Gegensatz zu den Nationalen Sozialisten ist es den Internationalen Sozialisten regelmäßig gelungen, die Verantwortung für die Millionen Toten, die der Internationale Sozialismus in der Sowjetunion, China, Kambodscha, Vietnam in Ländern Europas (DDR, Polen, CSSR, Rumänien, Bulgarien ….), Afrikas, Lateinamerikas hinterlassen hat und bis heute hinterlässt, abzulehnen.

Die Ideologie des Kommunismus oder Sozialismus (wir sehen nicht wirklich einen Unterschied zwischen beidem), hat die rund 100 Millionen Toten, die Umsetzungsversuche nach Schätzungen von Courtois et al. (1998: 16) gefordert haben, abgeschüttelt und die alte Lehre in neuem Gewandt weiterverbreitet.

Auch das Ende der DDR und das, was als Vereinigung beider deutscher Staaten in die Geschichte eingegangen ist, hat keine Ent-Sozifizierung nach sich gezogen. Niemand hat die Notwendigkeit gesehen, die DDR-Kader, die für rund 40 Jahre kollektive Haft von Teilen der ostdeutschen Bevölkerung in dem, was man den sozialistischen Lebensstandard genannt hat, verantwortlich waren, zur Rechenschaft zu ziehen und zumindest zu versuchen, den internationalen Sozialismus in der Weise als ideologische Basis für ungeahntes Leid zu kennzeichnen, wie dies mit dem nationalen Sozialismus der Fall war.

Und so hat niemand versucht, DDR-Kader, also in Marxismus-Leninismus trainierte Ideologen, die in Techniken und Methoden der Manipulation, der Indoktrination sowie der Unterwanderung, Zersetzung und Beseitigung der politischen Feinde bestens bewandert waren, den Zugang zu Positionen des öffentlichen Lebens, von denen aus sie weiter Unheil anrichten können, zu verwehren.

Um sich einen Eindruck von der potentiellen Unterwanderung des freiheitlich-demokratischen Systems der Bundesrepublik mit DDR-Kadern erahnen zu können, ist es sinnvoll nach den DDR-Kadern zu fragen, nach denen, die unter dem SED-Regime zu Handlangern des Systems erzogen und ausgebildet wurden.

Wir haben diese Frage im Hinblick auf die DDR-Kader gestellt, an die bislang anscheinend noch niemand gedacht hat, jene Absolventen der Hochschulen des Ministeriums für Staatssicherheit, der SED (Sozialistische Einheitspartei Deutschlands) und der FDJ (Freie Deutsche Jugend). Nach dem Ende der DDR wurde viel Aufhebens um die innoffiziellen Mitarbeiter gemacht, aber kaum jemand hat nach deren Führungsoffizieren gefragt, den an der Juristischen Hochschule Potsdam ausgebildeten Kadern, die als die Speerspitze des sozialistischen Kampfes gegen den Klassenfeind angesehen werden können.

Die Juristische Hochschule (JHS) in Potsdam war Ausbildungsort für alle, die es in der Hierarchie des Ministeriums für Staatssicherheit (MfS) zu etwas bringen wollten. Die Führungsoffiziere der Inoffiziellen Mitarbeiter, die ideologischen Zersetzer von Klassenfeinden und diejenigen, die Versuche, eine Opposition zum DDR-System zu entwickeln, um Keim ersticken sollten, sie wurden in Potsdam ausgebildet. Seit 1975 erfolgte die Ausbildung entlang eines Lehrplans, der vier zentrale Lehrgebiete vorsah:

  • Eine marxistisch-leninistische Grundausbildung,
  • Rechtswissenschaft,
  • Politisch-operative Ausbildung,
  • Militärische Ausbildung,

Mit gut 40% der Stundenzahl nahm die politisch-operative Ausbildung den größten Raum ein. Fähigkeiten, die hier vermittelt werden sollten, waren z.B. die Arbeit mit Inoffoziellen Mitarbeitern und die Anwendung operativer und kriminalistischer Methoden, worunter im Wesentlichen ein Fundus von Manipulations-, Indoktrinations-, Überwachungs- und Zersetzungsmaßnahmen zur Bekämpfung des politischen Feindes verstanden wurde. Die Marxistisch-Leninistische Imperialismusanalyse, die man heute an manchen Hochschulen als Postkolonialismusstudien wiederfindet, wurde ebenso gelehrt wie Methoden der „operativen Psychologie“, „politisch-operative Grundlagenarbeit zur Sicherung von gesellschaftlichen Bereiche, Territorien und Personenkreisen“, die Abwehr subversiver Angriffe (also Maßnehmen gegen die DDR-Opposition), die Bearbeitung operativer Vorgänge (z.B. das Auffinden und Inhaftieren politischer Gegner) und vieles andere mehr was man als Kämpfer für das sozialistische Gute benötigt, um seine politischen Gegner nicht nur verbal, sondern im wahrsten Sinne des Wortes zu eliminieren.

Mit einer bewunderswerten Akribie hat Günter Förster die Diplom- und Abschlussarbeiten aus den Jahren 1975 bis 1989 zusammengetragen und nachgewiesen. „4.537 Diplomarbeiten und Abschlussarbeiten im postgradualen Studium (von 5.253 Autoren)“ sind dabei zusammengekommen.

Was ist aus diesen 5.253 hochspezialisierten DDR-Kadern, die Erfahrung in der Überwachung und Indoktrination der Bürger mit Methoden der Unterwanderung, Durch- und Zersetzung von politischen Gegenbewegungen verbunden haben und die in der Führung Inoffizieller Mitarbeiter ebenso ausgebildet waren wie im Einsatz psychologischer Manipulationsmethoden geworden?

Niemand weiß es.

Sie wurden in das Neue Deutschland übernommen, ohne jemals ihre Loyalität zum politischen System der parlamentarischen Demokratie bekundet, geschweige denn unter Beweis gestellt zu haben. Es ist daher nicht verwunderlich, dass etliche Parteiorganisationen und –assoziationen der Partei der Linken vom Verfassungsschutz beobachtet werden. Aber natürlich ist das nur die Spitze des DDR-Kader Eisberges.

Die Ausbildung an der Juristischen Hochschule in Potsdam diente der Rekrutierung von Personal für das Ministerium für Staatssicherheit. Wer die Hochschule besuchen durfte, musste sich als Mitglied der SED als besonders linientreu erwiesen haben. Andere, die eine Karriere in der SED oder einer ihre Blockparteien, aber nicht im MfS angestrebt haben, waren an der Parteihochschule „Karl Marx“, die in Berlin-Mitte und Kleinmalchow Gebäude unterhielt, besser aufgehoben.

Von 1946 bis zum 12. August 1990 wurden an der Parteihochschule Karl Marx rund 24.000 Kader in Marxismus-Leninismus und allen Methoden der ideologisch-politischen Kriegsführung ausgebildet. Das offizielle Ziel der Hochschule war die „Heranbildung qualifizierter Kader in Verbindung mit theoretischer Forschungsarbeit und Herstellung von Schulungs- und anderen Materialien nach den Vorgaben des Zentralkomitees“ der SED. Das lässt wenig Zweifel daran, wer überhaupt Zugang zur Parteihochschule Karl Marx erhalten hat und welche Person man sein muss, um die Ausbildung erfolgreich abzuschließen. Sagen wir es so: Eine Ausbildung an der Parteihochschule Karl Marx und Loyalität für ein demokratisch-freiheitliches politisches System sind unvereinbar.

Was ist aus den 20.000 Kadern, die für inländische Zwecke der SED ausgebildet wurden und den 4.000 Kadern aus 67 befreundeten Nationen geworden, die die ideologische Indoktrinationsanstalt erfolgreich durchlaufen haben, also als Spruchbeutel des Regimes herausgekommen sind?

Niemand hat sich je dafür interessiert, welche Form von Indoktrination oder anderer politischer Agitation die entsprechenden Kader heute betreiben, in welche Positionen sie gelangt sind und welche Mittel des politischen Kampfes sie anwenden. Es ist Zeit, den Verbleib auch dieser DDR-Kader lückenlos aufzuarbeiten.

Die Ausbildung von Regime-Marionetten, sie hat nicht auf der Parteihochschule der SED oder der Juristischen Hochschule des MfS begonnen. An beiden wurde der Feinschliff vorgenommen, der aus einem Sozialismus-Enthusiasten einen gewissenlosen Führungsoffizier macht, der für Menschen nichts als Verachtung übrig hat oder den Sozialismus-Enthusiasten in einen Sozialismus-Fundamentalisten verbildet, der nunmehr als Missionar durch die Welt zieht, um den Unglauben im Keim zu ersticken. Die Grundlagen für den Sozialismus-Dope, sie wurden bereits im Kindes- und Jugendalter gelegt. Bei Pionieren und FDJ und an der „Jugendhochschule Wilhelm Pieck” am Bogensee bei Bernau, auf dem Anwesen, das eins Joseph Goebbels gehörte (Die Kontinuität von Propaganda treibt ihre eigenen Blüten).

Die FDJ, die Jugendorganisation der SED hatte rund 2,3 Millionen Mitglieder im Alter von 14 bis 25 Jahre. Sie wurden in ihren lokalen Gliederungen in Sozialismus geschult und diejenigen, deren Potential als sozialistische Kämpfer und Spruchbeutel als besonders vielversprechend eingeschätzt wurde, sie haben den Weg an den Bogensee in die Jugendhochschule Wilhelm Pieck gemacht. In den 43 Jahren ihrer Existenz (1946-1989) wurden an der Jugendhochschule abermals gut 24.000 SED-Kader, 20.000 für den inländischen Gebrauch, 4.000 für den ideologischen Export ausgebildet.

Die Narrative der Sozialisten/Kommunisten, die an der Jugendhochschule in aufnahmebereite Gehirne gehämmert wurden, sie sind wohlvertraut: und „folgten alle dem gleichen Schema: Internationale Lage, der Frieden ist bedroht, Sowjetunion und DDR trotzen den Kriegstreibern. DDR, Einheit von Wirtschafts- und Sozialpolitik, bis zum Jahr 1990 wird die Wohnungsfrage als soziales Problem gelöst. SED und FDJ, gestählt vom Banner des Marxismus-Leninismus, meistern die neuen Aufgaben“. Oder: „Die Gier der Konzerne, die sich nicht um Mensch und Natur scheren“. Sie zerstören die Umwelt, kennen nur ihren eigenen Profit, halten Menschen in Armut. Nur der Sozialismus kann die Welt retten.

Die vertrauten Narrative, die man heute aus Attac!, am Rande von G20-Treffen, bei Grünen und der LINKE, in der Riesaer Straße in Berlin, aus Studentenvertretungen der Hochschulen und in Seminaren besonders Ideologisierter, die den Postkolonialismus und den weißen Mann in gleicher Weise zum Klassenfeind erkoren haben, hören kann, sie machen die Frage um so dringlicher: Was ist aus den mindestens 24.000 FDJ-Kadern, die an der Jugendhochschule Wilhelm Pieck ausgebildet wurden, nach dem Ende der DDR geworden?

Was ist aus den mindestens 24.000 SED-Kader geworden, die an der Parteihochschule Karl Marx zu ideologischen Kämpfern ausgebildet wurden? Was ist aus den mehr als 5.000 spezialisierten Führungsoffizieren des MfS, die in allen Techniken der psychologischen Kriegsführung und politischen Zersetzung ausgebildet waren, geworden?

Wo sind sie geblieben?


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Die Gerechtigkeitsmacher – Die Farce staatlich hergestellter Gerechtigkeit

Gerechtigkeit ist heutzutage ein Gegenstand, der staatlich hergestellt werden soll. So als könnte man Gerechtigkeit staatlich herstellen als sei es staatlichen Akteuren möglich, für jeden Einzelnen von uns zu bestimmen, was für ihn gerecht ist. Diese Formulierung reicht eigentlich, um die Unmöglichkeit der Herstellung der Gerechtigkeit von Staats wegen aufzuzeigen. Gerechtigkeit, soziale Gerechtigkeit, Verteilungsgerechtigkeit oder welche Form von kollektiver Gerechtigkeit Staaten, staatliche Planer auch immer herstellen wollen, ist immer eine Variante dessen, was denselben staatlichen Planen gerade als gerecht erscheint. In der Regel erscheint ihnen als „gerecht“, was ihnen selbst den meisten Nutzen einbringt. In den seltensten Fällen ist das, was staatlichen Planern als gerecht erscheint, das, was auch die meisten Bürger für sich als gerecht angesehen hätten.

Die Behauptung, man könne Gerechtigkeit staatlich herbeiführen, ist – wie alle vollmundigen Erklärungen in sozialistischem Idiom – dazu intendiert, beim Empfänger der Meldung Hoffnung darauf zu wecken, er könne mehr bekommen ohne gleichzeitig auch mehr dafür zu tun. Aber die staatlich hergestellte angebliche Gerechtigkeit ist eine Mogelpackung. Denn: Gerechtigkeit ist ein individuelles Gut. Als individuelles Gut hängt Gerechtigkeit von den jeweiligen Präferenzen der Bürger ab. Kein staatlicher Planer kann alle Präferenzen seiner Bürger kennen. Deshalb ist staatlich herbeigeführte Gerechtigkeit immer ein Schein, der es manchen möglich macht, auf Kosten anderer zu profitieren.

In Friedrich Nietzsches Gedankensammlung „Menschliches, Allzumenschliches“ findet sich in zweiten Hauptstück „Zur Geschichte der menschlichen Empfindungen“ eine Darstellung zum Ursprung der Gerechtigkeit, von der man sich wünschen würde, sie wäre heute bekannter. Dann hätten Staaten, staatliche Planer und diejenigen, die davon profitieren, Bürgern nicht einmal einen schönen Schein zu verkaufen, nicht so leichtes Spiel:

„U r s p r u n g d e r G e r e c h t i g k e i t. – Die Gerechtigkeit (Billigkeit) nimmt ihren Ursprung unter ungefähr g le i c h M ä c h t i g e n, wie dies Thukydides (in dem furchtbaren Gespräche der athenischen und melischen Gesandten) richtig begriffen hat; wo es keine deutlich erkennbare Uebergewalt giebt und ein Kampf zum erfolglosen, gegenseitigen Schädigen würde, da entsteht der Gedanke sich zu verständigen und über die beiderseitigen Ansprüche zu verhandeln: der Charakter des T a u s c h e s ist der anfängliche Charakter der Gerechtigkeit. Jeder stellt den Anderen zufrieden, indem Jeder bekommt, was er mehr schätzt als der Andere. Man giebt Jedem, was er haben will als das numehr Seinige, und empfängt dagegen das Gewünschte. Gerechtigkeit ist also Vergeltung und Austausch unter der Voraussetzung einer ungefähr gleichen Machtstellung; so gehört ursprünglich die Rache in den Bereich der Gerechtigkeit, sie ist ein Austausch. Ebenso die Dankbarkeit. – Gerechtigkeit geht natürlich auf den Gesichtspunkt einer einsichtigen Selbsterhaltung zurück, also auf den Egoismus jener Ueberlegung: ‚wozu sollte ich mich nutzlos schädigen und mein Ziel vielleicht doch nicht erreichen?‘ – Soviel vom U r s p r u n g der Gerechtigkeit. Dadurch, dass die Menschen, ihrer intellektuellen Gewohnheit gemäss, den ursprünglichen Zweck sogenannter gerechter, billiger Handlungen v e r g e s s e n haben und namentlich weil durch Jahrtausende hindurch die Kinder angelernt worden sind, solche Handlungen zu bewundern und nachzuahmen, ist allmählich der Anschein entstanden, als sei eine gerechte Handlung eine unegoistische: auf diesem Anschein aber beruht die hohe Schätzung derselben, welche überdies, wie alle Schätzungen, fortwährend noch im Wachsen ist: denn etwas Hochgeschätztes wird mit Aufopferung erstrebt, nachgeahmt, vervielfältigt und wächst dadurch, dass der Werth der aufgewandten Mühe und Beeiferung von jedem Einzelnen noch zum Werthe des geschätzten Dinges hinzugeschlagen wird. – Wie wenig moralisch sähe die Welt ohne die Vergesslichkeit aus! Ein Dichter könnte sagen, dass Gott die Vergesslichkeit als Thürhüterin an die Tempelschwelle der Menschenwürde hingelagert habe.

Schwarzer Nationalsozialismus

An deutschen Hochschulen treiben sich derzeit Viertelgebildete herum, die der Ansicht sind, Rassismus sei etwas, was nur vorkomme, wenn Weiße Täter seien. Im Einklang mit diesem Unsinn können Schwarze oder Andersfarbige dann zwangsläufig nur Opfer sein. Einerseits belegt dieser Unsinn, dass man heute an Hochschulen sein kann, obwohl man nicht konzeptionell denken kann, andererseits zeigt dieser Unsinn, wie rassistisch diese Viertelgebildeten doch sind, verweigern sie Schwarzen oder Andersfarbigen doch, was sie Weißen so bereitwillig zugestehen, die Fähigkeit, die eigenen Vorteile auch durch Rassismus zu verfolgen.

Rassismus in der Weise, wie der Begriff derzeit zumeist verwendet wird, ist eine kollektive Irrlehre, die in ihrer Vermengung mit Nationalismus davon ausgeht, dass alle Einwohner eines bestimmten Landes eine gemeinsame „x-heit“ teilen, eine Indischheit oder eine Englischheit. In der kruden Form von Rassismus wird angenommen, dass bestimmte Menschen aufgrund eines einzigen Merkmals nicht nur zu Gruppen zusammengefasst werden können, in Schwarze oder Weiße, sondern dass ihnen auch ein gemeinsames, die Gruppen auszeichnendes und voneinander trennendes Merkmal, eine Eigenschaft zugeschrieben werden kann, wie es die Viertelgebildeten, von denen oben die Rede war tun, wenn sie Schwarze zu Engeln und Weiße zu Teufeln erklären.

Dass Schwarze genau dasselbe Potential zu Boshaftigkeit und ideologischer Verbohrtheit haben, wie Weiße, dass Schwarze genau so zu Rassismus fähig sind wie Weiße und dass Rassismus, der von Schwarzen ausgeübt wird, dieselbe hohe Wahrscheinlichkeit hat, mit anderen kollektiven Ideologien, dem Sozialismus oder dem National-Sozialismus, zu verschmelzen, das kann man derzeit in Südafrika sehen.

Dort hat das Parlament gerade mit 241 zu 83 Stimmen entschieden, dass weiße Farmer ohne Entschädigung enteignet werden können. Die Rhetorik, mit der dies geschehen ist, ist eindeutig. Julius Malema, der Führer der Economic Freedom Fighters, einem marxistisch-leninistischen Verband Ewiggestriger sagt: „We must ensure that we restore the dignity of our people without compensating the criminals who stole our land.“ Das ist Hitler oder Goebbels würdig, denn die mystische Gruppenbildung, hier “our people” die bestohlenen Schwarzen und dort die diebischen Weißen, das entspricht der Unterscheidung zwischen dem germanischen deutschen Volk und den jüdischen Volksschädlingen, wie sie Hitler in seinem K(r)ampf niedergeschrieben hat. Auch die etwas moderatere Variante von Cyril Ramaphosa, dem derzeitigen Präsidenten Südafrikas, fährt im selben Fahrwasser:

„We are going to address this and make sure we come up with resolutions that resvolve this once and for all. This original sin that was committed when our country was colonised must be resolved in a way that will take South Africa forward”.

Eine “Erb”sünde ist ein beliebtes Motiv in den Glaubenskongregationen der Sozialisten und Rassisten.

Unter denen, die Verstand zur Anwendung bringen, wird – wie gewöhnlich – sehr schnell deutlich, dass die Enteignung der Weißen, die mehr als 200 Jahre nach der Kolonisation von Südafrika durch die Niederlande und die Briten, zwar ein Mittel ist, um an Neid zu appellieren, Naive und Dumme auf seine Seite zu bringen, um Viertelintellektuelle in affektive Verzückung zu versetzen, aber kein rationales Mittel, das Probleme löst.

Wie so oft, wenn Sozialismus, Kommunismus und Rassismus ihre innige Einheit eingehen, sind es moralische und ökonomische Probleme, die letztlich den wirren Ideen in der Realität früher oder später den Garaus machen.

Kommunismus, Sozialismus, Rassismus sind kollektive Ideologien. Ihnen gilt die Gruppe alles, der Einzelne nichts. Deshalb gehen sie nicht sprichwörtlich, sondern tatsächlich über Leichen: Mehr als 100 Millionen im Fall des Kommunismus alleine, die meisten davon Opfer gescheiterter Kolchosivierung oder anderer Formen der Enteignung von Bauern.

Der Irrsinn dieser kollektiven Ideologien und ihr Hang zur religiösen Eiferei zu werden, wird sehr deutlich, wenn auf die „Erbsünde“ rekuriert wird oder weiße Farmer, die jetzt leben, zu Dieben erklärt werden. Die, die jetzt leben, sind offensichtlich nicht diejenigen, die vor 200 Jahren das Land in Südafrika besetzt und urbar gemacht haben. Sie sind diejenigen, die heute das Land bearbeiten, die ihren Lebensunterhalt als Farmer auf diesem Land verdienen und in ihrer Eigenschaft als Farmer Arbeitgeber sind. Die Lust, derzeit lebende Menschen zu schädigen, um vermeintliches Unrecht wiedergutzumachen, das vor Jahrhunderten oder Jahrzehnten begangen wurde, ist ein Merkmal, das die Rassisten auszeichnet, von Feministen bis zu Kommunisten oder Nationalsozialisten.

Aber sie alle sind Kollektivisten, und deshalb haben sie kein Problem, konkrete Menschen für die große Idee, die sie zu haben glauben oder zu haben vorgeben, leiden und sterben zu lassen.

Die ökonomischen Probleme, die mit einer entschädigungslosen Zwangsenteignung einhergehen, kann man am Beispiel von Zimbabwe nachvollziehen. Johann Kirsten und Wandile Sihlobo haben dazu einen sehr guten Beitrag in „Quartz“ geschrieben, einen, in dem sie zeigen, wie Zimbabwe nach der Enteignung der weißen Farmer ökonomisch den Berg hinunter gefahren ist. 20 Milliarden Euro Schaden, so schätzen die beiden Agrarwissenschaftler aus Südafrika, seien durch die dortige entschädigungslose Zwangsenteignung der weißen Farmer verursacht worden.

Warum dem so ist, kann an zwei Punkten verdeutlicht werden:

  1. Kirsten und Sihlobo verweisen darauf, dass der Landwert nur rund 10% des Wertes von Farmen u.a. in Südafrika ausmacht. Die restlichen 90%, die nicht vom verabschiedeten Enteignungsgesetz erfasst sind, setzen sich aus Investitionen, Maschinen, Infrastruktur usw. zusammen. Entweder, die entschädigungslose Enteignung des Landes geht mit einer Kompensation für die 90%-Restwert, die zum Betrieb einer Farm notwendig sind, einher oder die Regierung von Südafrika muss den Neubauern, die die Farmen der „diebischen Weißen“ übernehmen, die Finanzierung der Maschinen, also die 90%-Restwert stellen. Kosten in Höhe von 10 Milliarden Euro sind damit verbunden. Hinzu kommen die Hypotheken auf den Farmen. 13.6 Milliarden Euro, so die beiden Forscher, kämen auf diese Weise zusammen. Entweder die Regierung enteignet die Banken gleich mit oder die Regierung kompensiert die Banken. Die Rechnung wird immer höher.

 

2) Und dann sind wir noch nicht beim Humankapital, das Kirsten und Sihlobo in ihrem Beitrag nur am Rande berühren. Auch wenn es den Aposteln der Gleichwertigkeit von Menschen nicht in den Kopf gehen will: Menschen sind in konkreten Sachzusammenhängen nicht gleichwertig. Man nehme einen Absolventen der Gender Studies an der Humboldt-Universität in Berlin (einen schwarzen Absolventen) und mache ihn zum Farmer in Südafrika. Wie lange wird es wohl dauern, bis er die Farm, weil er von Landwirtschaft wie von den meisten anderen Dingen keine Ahnung hat, ruiniert hat?

Farmer haben Humankapital, oft über Jahrzehnte erworben, das sie von Nicht-Farmern auszeichnet. Was passiert, wenn man Personen, die nicht qualifiziert sind, auf Positionen setzt, für die sie nicht qualifiziert sind, kann man in westlichen Gesellschaften am Beispiel der Frauenbevorteilungsprogramme sehen. Oder man kann nach Zimbabwe schauen. Ein Land, das einst für seine Landwirtschaft berühmt war und dessen Wachstumsrate mittlerweile negativ ist (2017). Die Enteignung von weißen Farmern hat in Zimbabwe zu Einnahmeverlusten aus landwirtschaftlichen Exporten geführt, Arbeitsplätze gingen verloren, Farmen wurden stillgelegt, weil kein qualifiziertes Personal gefunden werden konnte. Die gesamte Gesellschaft hat den Preis für die ideologische Idiotie, weiße Farmer entschädigungslos zu enteignen, gezahlt (Zimbabwe) bzw. zu zahlen (Südafrika). Aber Hass und Neid versetzen bekannlich Berge.

Südafrika ist das neueste Beispiel dafür, dass Sozialismus und Kommunismus mit Rassismus einhergehen, dass sie schnell zum Nationalsozialismus werden, der über die Leichen der anderen geht, und es ist ein weiteres Beispiel dafür, dass die Sozialismen, die Marx und Lenin zu verantworten haben, Menschen zu lernunfähigen Zombies, die einzig von ihrem Neid und anderen niederen Instinkten angetrieben werden, retardieren lässt, die nicht einmal aus der Geschichte lernen, die sich direkt vor ihren Augen im Nachbarland abgespielt hat. Es scheint, niedere Instinkte sind eine größere Triebkraft für menschliches Handeln als rationales Kalkül. Auch deshalb ist es so schlimm, dass sich sozialistische Viertelgebildete wieder an deutschen Hochschulen einnisten konnten.

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