Schwarzer Nationalsozialismus

An deutschen Hochschulen treiben sich derzeit Viertelgebildete herum, die der Ansicht sind, Rassismus sei etwas, was nur vorkomme, wenn Weiße Täter seien. Im Einklang mit diesem Unsinn können Schwarze oder Andersfarbige dann zwangsläufig nur Opfer sein. Einerseits belegt dieser Unsinn, dass man heute an Hochschulen sein kann, obwohl man nicht konzeptionell denken kann, andererseits zeigt dieser Unsinn, wie rassistisch diese Viertelgebildeten doch sind, verweigern sie Schwarzen oder Andersfarbigen doch, was sie Weißen so bereitwillig zugestehen, die Fähigkeit, die eigenen Vorteile auch durch Rassismus zu verfolgen.

Rassismus in der Weise, wie der Begriff derzeit zumeist verwendet wird, ist eine kollektive Irrlehre, die in ihrer Vermengung mit Nationalismus davon ausgeht, dass alle Einwohner eines bestimmten Landes eine gemeinsame „x-heit“ teilen, eine Indischheit oder eine Englischheit. In der kruden Form von Rassismus wird angenommen, dass bestimmte Menschen aufgrund eines einzigen Merkmals nicht nur zu Gruppen zusammengefasst werden können, in Schwarze oder Weiße, sondern dass ihnen auch ein gemeinsames, die Gruppen auszeichnendes und voneinander trennendes Merkmal, eine Eigenschaft zugeschrieben werden kann, wie es die Viertelgebildeten, von denen oben die Rede war tun, wenn sie Schwarze zu Engeln und Weiße zu Teufeln erklären.

Dass Schwarze genau dasselbe Potential zu Boshaftigkeit und ideologischer Verbohrtheit haben, wie Weiße, dass Schwarze genau so zu Rassismus fähig sind wie Weiße und dass Rassismus, der von Schwarzen ausgeübt wird, dieselbe hohe Wahrscheinlichkeit hat, mit anderen kollektiven Ideologien, dem Sozialismus oder dem National-Sozialismus, zu verschmelzen, das kann man derzeit in Südafrika sehen.

Dort hat das Parlament gerade mit 241 zu 83 Stimmen entschieden, dass weiße Farmer ohne Entschädigung enteignet werden können. Die Rhetorik, mit der dies geschehen ist, ist eindeutig. Julius Malema, der Führer der Economic Freedom Fighters, einem marxistisch-leninistischen Verband Ewiggestriger sagt: „We must ensure that we restore the dignity of our people without compensating the criminals who stole our land.“ Das ist Hitler oder Goebbels würdig, denn die mystische Gruppenbildung, hier “our people” die bestohlenen Schwarzen und dort die diebischen Weißen, das entspricht der Unterscheidung zwischen dem germanischen deutschen Volk und den jüdischen Volksschädlingen, wie sie Hitler in seinem K(r)ampf niedergeschrieben hat. Auch die etwas moderatere Variante von Cyril Ramaphosa, dem derzeitigen Präsidenten Südafrikas, fährt im selben Fahrwasser:

„We are going to address this and make sure we come up with resolutions that resvolve this once and for all. This original sin that was committed when our country was colonised must be resolved in a way that will take South Africa forward”.

Eine “Erb”sünde ist ein beliebtes Motiv in den Glaubenskongregationen der Sozialisten und Rassisten.

Unter denen, die Verstand zur Anwendung bringen, wird – wie gewöhnlich – sehr schnell deutlich, dass die Enteignung der Weißen, die mehr als 200 Jahre nach der Kolonisation von Südafrika durch die Niederlande und die Briten, zwar ein Mittel ist, um an Neid zu appellieren, Naive und Dumme auf seine Seite zu bringen, um Viertelintellektuelle in affektive Verzückung zu versetzen, aber kein rationales Mittel, das Probleme löst.

Wie so oft, wenn Sozialismus, Kommunismus und Rassismus ihre innige Einheit eingehen, sind es moralische und ökonomische Probleme, die letztlich den wirren Ideen in der Realität früher oder später den Garaus machen.

Kommunismus, Sozialismus, Rassismus sind kollektive Ideologien. Ihnen gilt die Gruppe alles, der Einzelne nichts. Deshalb gehen sie nicht sprichwörtlich, sondern tatsächlich über Leichen: Mehr als 100 Millionen im Fall des Kommunismus alleine, die meisten davon Opfer gescheiterter Kolchosivierung oder anderer Formen der Enteignung von Bauern.

Der Irrsinn dieser kollektiven Ideologien und ihr Hang zur religiösen Eiferei zu werden, wird sehr deutlich, wenn auf die „Erbsünde“ rekuriert wird oder weiße Farmer, die jetzt leben, zu Dieben erklärt werden. Die, die jetzt leben, sind offensichtlich nicht diejenigen, die vor 200 Jahren das Land in Südafrika besetzt und urbar gemacht haben. Sie sind diejenigen, die heute das Land bearbeiten, die ihren Lebensunterhalt als Farmer auf diesem Land verdienen und in ihrer Eigenschaft als Farmer Arbeitgeber sind. Die Lust, derzeit lebende Menschen zu schädigen, um vermeintliches Unrecht wiedergutzumachen, das vor Jahrhunderten oder Jahrzehnten begangen wurde, ist ein Merkmal, das die Rassisten auszeichnet, von Feministen bis zu Kommunisten oder Nationalsozialisten.

Aber sie alle sind Kollektivisten, und deshalb haben sie kein Problem, konkrete Menschen für die große Idee, die sie zu haben glauben oder zu haben vorgeben, leiden und sterben zu lassen.

Die ökonomischen Probleme, die mit einer entschädigungslosen Zwangsenteignung einhergehen, kann man am Beispiel von Zimbabwe nachvollziehen. Johann Kirsten und Wandile Sihlobo haben dazu einen sehr guten Beitrag in „Quartz“ geschrieben, einen, in dem sie zeigen, wie Zimbabwe nach der Enteignung der weißen Farmer ökonomisch den Berg hinunter gefahren ist. 20 Milliarden Euro Schaden, so schätzen die beiden Agrarwissenschaftler aus Südafrika, seien durch die dortige entschädigungslose Zwangsenteignung der weißen Farmer verursacht worden.

Warum dem so ist, kann an zwei Punkten verdeutlicht werden:

  1. Kirsten und Sihlobo verweisen darauf, dass der Landwert nur rund 10% des Wertes von Farmen u.a. in Südafrika ausmacht. Die restlichen 90%, die nicht vom verabschiedeten Enteignungsgesetz erfasst sind, setzen sich aus Investitionen, Maschinen, Infrastruktur usw. zusammen. Entweder, die entschädigungslose Enteignung des Landes geht mit einer Kompensation für die 90%-Restwert, die zum Betrieb einer Farm notwendig sind, einher oder die Regierung von Südafrika muss den Neubauern, die die Farmen der „diebischen Weißen“ übernehmen, die Finanzierung der Maschinen, also die 90%-Restwert stellen. Kosten in Höhe von 10 Milliarden Euro sind damit verbunden. Hinzu kommen die Hypotheken auf den Farmen. 13.6 Milliarden Euro, so die beiden Forscher, kämen auf diese Weise zusammen. Entweder die Regierung enteignet die Banken gleich mit oder die Regierung kompensiert die Banken. Die Rechnung wird immer höher.

 

2) Und dann sind wir noch nicht beim Humankapital, das Kirsten und Sihlobo in ihrem Beitrag nur am Rande berühren. Auch wenn es den Aposteln der Gleichwertigkeit von Menschen nicht in den Kopf gehen will: Menschen sind in konkreten Sachzusammenhängen nicht gleichwertig. Man nehme einen Absolventen der Gender Studies an der Humboldt-Universität in Berlin (einen schwarzen Absolventen) und mache ihn zum Farmer in Südafrika. Wie lange wird es wohl dauern, bis er die Farm, weil er von Landwirtschaft wie von den meisten anderen Dingen keine Ahnung hat, ruiniert hat?

Farmer haben Humankapital, oft über Jahrzehnte erworben, das sie von Nicht-Farmern auszeichnet. Was passiert, wenn man Personen, die nicht qualifiziert sind, auf Positionen setzt, für die sie nicht qualifiziert sind, kann man in westlichen Gesellschaften am Beispiel der Frauenbevorteilungsprogramme sehen. Oder man kann nach Zimbabwe schauen. Ein Land, das einst für seine Landwirtschaft berühmt war und dessen Wachstumsrate mittlerweile negativ ist (2017). Die Enteignung von weißen Farmern hat in Zimbabwe zu Einnahmeverlusten aus landwirtschaftlichen Exporten geführt, Arbeitsplätze gingen verloren, Farmen wurden stillgelegt, weil kein qualifiziertes Personal gefunden werden konnte. Die gesamte Gesellschaft hat den Preis für die ideologische Idiotie, weiße Farmer entschädigungslos zu enteignen, gezahlt (Zimbabwe) bzw. zu zahlen (Südafrika). Aber Hass und Neid versetzen bekannlich Berge.

Südafrika ist das neueste Beispiel dafür, dass Sozialismus und Kommunismus mit Rassismus einhergehen, dass sie schnell zum Nationalsozialismus werden, der über die Leichen der anderen geht, und es ist ein weiteres Beispiel dafür, dass die Sozialismen, die Marx und Lenin zu verantworten haben, Menschen zu lernunfähigen Zombies, die einzig von ihrem Neid und anderen niederen Instinkten angetrieben werden, retardieren lässt, die nicht einmal aus der Geschichte lernen, die sich direkt vor ihren Augen im Nachbarland abgespielt hat. Es scheint, niedere Instinkte sind eine größere Triebkraft für menschliches Handeln als rationales Kalkül. Auch deshalb ist es so schlimm, dass sich sozialistische Viertelgebildete wieder an deutschen Hochschulen einnisten konnten.

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10 Responses to Schwarzer Nationalsozialismus

  1. Vielleicht sollte man den Schwarzen Marxisten mal erzählen was Karl Marx von ihnen hielt…

    Im übrigen sieht man an Südafrika das es Europa nicht um Fachkörfte geht.600000 Weisse leben dort in Slums.Die waren zumindest vor 20 Jahren alle TOP ausgebildet.
    Die meisten sind bekanntlich Briten und Niederländer.
    Wenn man angeblich Fachkräfte braucht,warum hat man dann diese nicht eingeflogen?Man hätte sich sogar die raussuchen können die man braucht.

  2. caruso says:

    Mag sein, daß ihr an die Vernunft glaubt – ich finde das wirklich großartig! – ich, mit meinen 87 Jahren, habe es langsam abgewöhnt, daran zu glauben. Nicht ohne Schmerzen. Zu viel Unvernunft habe ich erleben müssen. Sorry.
    lg
    caruso

    • corusalbusberlin says:

      Obwohl ich mit meinen 80 Jahren ja noch ein junger Hüpfer bin, an die Vernuft des Menschen glaube ich schon lange nicht mehr. Das Tier scheint weitaus vernünftiger zu sein.

  3. Horst says:

    Nicht vergessen:

    Die weißen Farmer waren vor den Zulu in Südafrika. Es ist also eine Geschichtslüge sondergleichen, wenn die Zulu heute behaupten, die Weißen hätten ihnen Land gestohlen. Als die Weißen ankamen, war Südafrika Brachland. Es gab ein paar versprengte Buschmänner, mit denen man allerdings nichts zu tun hatte, es gab kaum Interaktion zwischen Buschmännern und Weißen. Die Zulu haben im Übrigen die Buschmänner, die eigentlichen Ureinwohner, beinahe ausgerottet. Und jetzt wollen sie die Weißen ausrotten.

    • Nomsm says:

      Noch viel interessanter ist, dass selbst während der Apartheid massenhaft Schwarze nach Südafrika kamen aus den angrenzenden Ländern. Und denen sollen die Weißen etwas weggenommen haben? Warum reden wir nicht mal darüber warum überhaupt so viele Schwarze nach Südafrika kamen, wo dieses doch so tiefst rassistisch war? Weil die Ländern aus denen diese Schwarzen kamen und in denen nur Schwarze wohnen und regieren, „Shitholes“ sind und waren.

      • Horst says:

        Absolut korrekt.
        Die Lebenserwartung der Schwarzen ist während der Apartheid von Jahr zu Jahr gestiegen. Und seit dem Ende der Apartheid fällt sie beständig. Schon komisch das Ganze. Es gibt ja auch nicht wenige Schwarze, die deshalb sagen: Unter der Apartheid ging’s uns deutlich besser.
        Die Apartheid war für die weiße Bevölkerung letztlich nichts anderes als Notwehr. Sie haben festgestellt, dass das Zusammenleben nicht friedlich funktioniert (schon vor der Apartheid gab es massive Probleme mit Morden und Vergewaltigungen durch die schwarze Bevölkerung) und wenn die Schwarzen das Wahlrecht erhalten, werden die Weißen, wie die Buschmänner, ausgerottet werden. Und genau das hat sich bewahrheitet. Wir erleben gerade einen Völkermord an der weißen Bevölkerung und es interessiert niemanden. Sind ja nur Weiße.

  4. merkelhasser says:

    Ich habe als Ingenieur, der noch richtig etwas gelernt hat, als diese heutigen Dummschwätzer, in vielen Ländern Afrikas bis 2016 gearbeitet. Dort wird grundsätzlich von “den Schwarzen und ” den Weissen geredet. Das ist Sprachgebrauch, ohne jegliche Diskreminierung. Diese europäischen Gutmenschen sollten sich ,verdammt noch mal, aus Afrika raushalten, denn sie richten dort nur Schaden an und machen auf Kosten der Hilfsgelder einen Abenteuerurlaub. Anders zu betrachten sind die Angestellten von Exportfirmen, die dort etwas aufbauen.

  5. Jürg Rückert says:

    Wer Rassismus nur erkennt und mit Lupe und Fernglas ständig sucht, wenn er gegen die eigene Hautfarbe und den eigenen Stamm gerichtet ist, der leidet an Autorassismus, einer gefährlichen Autoimmunerkrankung der Psyche. Er wird Rollstuhlfahrer, dann bettlägerig und schließlich ablebig. Da diese Erkrankung infektiös ist, müssten die davon Befallenen dringend in Quarantäne. Tatsächlich aber werden sie von unseren staatlichen Impfgegnern zu „Masernpartys“ in sämtliche Bildungseinrichtungen gestreut. Die Überlebensrate für die breite Masse dürfte bei 10% liegen. Die Selektion lässt nur widerstandsfähige Arten überleben. Unsere Demografie ändert sich rasend schnell. Survival of the fittest anno 2018.
    Koran statt Bibel, Braun statt Weiß.

  6. oprantl says:

    Volkswagen of South Africa, 100 % Tochter eines in Wolfsburg ansässigen, SPD-geführten Unternehmens, wird ab sofort wohl einige Schwierigkeiten haben, einen genehmen und logischen Standpunkt zu vertreten, und das bei gegebner und belegter Behinderung durch “IQ-GAP – Der Beleg: LINKE sind dümmer als der Rest, March 1, 2018 (https://sciencefiles.org/2018/03/01/iq-gap-der-beleg-linke-sind-dummer-als-der-rest/#comments).
    Herr Weil, SPD, übernehmen Sie !

  7. eeeee says:

    Interessant ist auch, daß es Studien gibt, die zeigen, daß Rassismus gegen Schwarze auch kein rein weißes Phänomen ist.
    Bei einer Studie, wo Probanden mit weißen und schwarzen Verkäufern getestet wurden, kam heraus, daß schwarzen Verkäufern eher mißtraut wird als weißen Verkäufern.
    Interessant war aber, daß dieser Effekt bei schwarzen Probanden leicht stärker ausgeprägt war als bei weißen.

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