Tagesschau-Agenda: Deutsche sind Menschen zweiter Klasse

Die Ideologie der Herrenrasse ist in Deutschland nicht tot, sie lebt und hat eine überraschende Wendung genommen.

Erinnern Sie sich noch an den Allgemeinmediziner Joachim Tüncher? Er wurde von einem Asylbewerber aus Somalia erstochen.

Damals hat die ARD-Tagesschau NICHT berichtet.

ARD-Chefredakteur Kai Gniffke hat dies damit begründet, dass von einzelnen Morden oder Gewalttaten nur dann berichtet werde, wenn der Vorfall von (1) gesellschaftlicher, (2) nationaler, (3) internationaler Relevanz und (4) für die Mehrzahl der 83 Millionen Deutschen von Bedeutung sei.

Die Nachricht, dass ein Allgemeinmediziner, der Patienten hilft, Steuern entrichtet, ein geschätztes Mitglied seiner Gemeinde ist, von einem Asylbewerber aus Somalia ermordet wurde, ist also weder von gesellschaftlicher, noch von nationaler und internationaler Bedeutung und von keinerlei Relevanz für die Mehrzahl der 83 Millionen Deutschen.

Heute berichtet die Tagesschau davon, dass in Wismar ein Syrer angegriffen wurde. Bei dem „ausländerfeindlichen Übergriff“, denn dass es sich um einen solchen handelt, das weiß die Tagesschau lange bevor die Polizei überhaupt ein Ermittlungsergebnis veröffentlicht hat (im Gegenteil sucht die Polizei noch Zeugen, wie die ARD mitteilt), sei ein 20jähriger getreten, geschlagen und „bepöbelt“ worden. Der junge Mann sei schwer verletzt, so erfahren wir. Er habe Hämatome (also Blutergüsse) und eine gebrochene Nase.

Ein syrischer Asylbewerber, der mit einer gebrochenen Nase und Hämatomen in ein Krankenhaus in Wismar eingeliefert wird, ist somit von nationaler, internationaler und gesellschaftlicher Relevanz und von Bedeutung für die Mehrheit der 83 Millionen Deutschen.

Da die Bedeutung kaum von der Art der Verletzung kommen kann, denn Hämatome sind alltägliche Verletzungen und gebrochene Nasen kommen im Sport fast ebenso häufig vor, muss die Bedeutung in der Person des Syrers zu finden sein, vor allem, da die Zeugensuche der Polizei ein Indikator dafür ist, dass der von der ARD als „ausländerfeindlich“ bewertete Tathergang für die Polizei offensichtlich nicht so eindeutig ist wie für die ARD-Tagesschau.

Da der junge Mann aus Syrien keinerlei dauerhaften Beitrag (wenn überhaupt) zur Gesellschaft geleistet hat, weder in Form von Arbeit noch in Form von Steuern, die er entrichtet, ganz im Gegensatz zu dem Offenburger Allgemeinmediziner, da der junge Mann vielmehr von der Gesellschaft lebt, auf deren Kosten lebt, kommen wir abermals zu dem Schluss dass, die Relevanz und Bedeutung der Tat aus Halle in einem Merkmal der Person zu finden sein muss.

Drei Merkmale nennt die ARD: jung, männlich und Syrer, also kein Deutscher. Jung und männlich können wir ausschließen, im Zeitalter, in dem Genderista von einer „toxischen Männlichkeit“ phantasieren, ist jugendliche Männlichkeit ein negatives Merkmal. Somit bleibt die Tatsache, dass der junge Mann kein Deutscher ist.

Daraus muss man schließen, dass Hämatome und eine gebrochene Nase bei einem nicht-Deutschen national, international und gesellschaftlich relevanter und von größerer gesellschaftlicher Bedeutung sind als die Ermordung eines Deutschen, was wiederum die logische Konsequenz hat, dass ein nicht-deutscher Mensch in den Augen der Tagesschau-Redakteure mehr Wert haben muss als ein deutscher Mensch.

Nicht einmal die Tatsache, dass der Allgemeinmediziner im Gegensatz zum jungen Mann aus Syrien, GEZ-Gebühren entrichtet hat, hat ihn in den Augen der Tagesschau-Redakteure aus seiner Irrelevanz und gesellschaftlichen Bedeutungslosigkeit herausgeholfen. Im Gegensatz dazu hat der junge Mann aus Syrien in den Augen der Tagesschau-Redakteure eben aufgrund seiner nicht-Deutschheit, diese Relevanz und Bedeutung per se.

Daraus kann man nur schließen, dass für Tagesschau-Redakteure Deutsche Menschen zweiter Klasse sind. Eine andere logische Möglichkeit gibt es nicht.

Damit hat die Ideologie der Herrenrasse eine interessante Wendung genommen.

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