Rassismus lässt den Rubel rollen: Die vom Rassismus leben

Randall Collins hat in den 1970er Jahren die Konflikttheorie, die u.a. mit dem Namen von Sir Ralf Dahrendorf verbunden und in Deutschland nahezu vergessen ist, auf eine individuelle Basis gestellt.

Collins four traditionsMenschen sind an Eigeninteressen ausgerichtet. Gesellschaften sind aufgrund der unterschiedlichen Interessen ihrer Mitglieder unweigerlich der Schauplatz von Konflikten. Die Konflikte haben den Zugang und die Kontrolle von Ressourcen zum Gegenstand. Ziel der Gesellschaftsmitglieder ist es, durch Zugang zu Ressourcen den Status zu erhöhen, den sie sich selbst zuschreiben. In Gesellschaften gibt es Interessenkoalitionen, die Collins an der Sozialstruktur festmacht. Die Sozialstruktur ist der Ausdruck gesellschaftlicher Ungleichheit, die auf materiellen Unterschieden basiert und mit Zuweisungen von subjektivem Status einhergeht.

Diejenigen, sagen wir die akademisierte Mittelschicht, die sich sozial anderen überlegen wähnen und einen Zugang zu Ressourcen gewinnen bzw. kontrollieren wollen, nutzen diejenigen, die den entsprechenden Zugang zu Ressourcen nicht haben, aus. Dabei kommt es ihnen zugute, dass sie eher als z.B. Mitglieder der Arbeiterklasse ein Symbolsystem entwickeln können, das nicht nur für Kohärenz der eigenen Gruppe sorgt, sondern als Mittel eingesetzt werden kann, um Ressourcenzugänge zu monopolisieren und Mitglieder als sozial unterlegen angesehener Gruppen auszunutzen.

Wie hat man sich das vorzustellen?

Nehmen wir den derzeit so populären Kampf gegen Rassismus.

Ergänzen wir die Vielzahl von Absolventen und von politischen Aktivisten, die keinerlei Fähigkeiten besitzen, die auf dem freien Arbeitsmarkt gehandelt werden können. Sie wären, müssten sie sich eine richtige Arbeit suchen, nicht vermittelbar.

Durch den Besuch von Hochschulen sind sie mit den ideologischen Symbolsystemen ihrer Dozenten bekannt gemacht geworden, von Dozenten, die ebenfalls keinen Fuß auf den richtigen Arbeitsmarkt bekommen, die es aber geschafft haben, sich an Hochschulen eine Nische einzurichten, in der sie nunmehr Studenten mit dem anfüllen, was gesellschaftlich nutzlos ist, weil es keinen Mehrwert schafft.

Nach Abschluss des Studiums müssen die Angehörigen der akademisierten Mittelschicht ein Auskommen für sich finden, eines, das nichts mit Arbeit zu tun hat, bei der man sich die Finger schmutzig machen muss, sondern eines, das mit vermeintlich intellektueller Tätigkeit zu tun hat, denn daraus, dass die akademisierte Mittelschicht angeblich intellektuelle Tätigkeit verrichtet, leitet sich ihr Überlegenheitsanspruch ab.

Der Gegenstand, auf den sich diese intellektuelle Tätigkeit richtet, muss zwei Bedingungen erfüllen: Er muss popularisierbar sein, sich zum Hype aufbauen lassen, und er muss als Legitimation dafür dienen können, dass man sich von Steuerzahlern für seine intellektuelle Tätigkeit finanzieren lässt.

Aufgrund der ideologischen Herkunft der meisten dieser akademisierten Mittelschichtler und aufgrund der Hysterie, mit der in Deutschland die politische Landschaft eingeteilt wird, bietet sich alles, was mit einer vermeintlich rechten Ideologie verbunden ist dazu an, um zum Symbolsystem aufgebaut zu werden, das ein sorgloses Leben ermöglicht.

Rassismus ist ein solches Symbolsystem.

Rassismus wird negativ bewertet und eignet sich entsprechend, um nicht nur ein Überlegenheitsgefühl daran zu binden, dass man Rassismus bekämpfen will, es eignet sich auch dazu, den subjektiven Status zu erhöhen. Man ist nicht mehr niemand, der ein sinnloses Studium absolviert und vielleicht sogar abgeschlossen ist, nein, man ist ein mutiger Schreibtischkämpfer gegen den Rassismus.

Dieser Kampf gegen den Rassismus, er ist natürlich symbolischer Natur. Er findet nicht auf der Straße, in Kneipen oder auf rechten Konzerten statt. Er ist rein intellektuell; besteht in Maßnahmen, die wiederum finanziert werden müssen. Da der Kampf gegen Rassismus auch bei Politikern zum guten Ton gehört, sie ihren eigenen Status dadurch aufzubessern versuchen, dass sie fehlende Leistung und fehlende Erfolge durch einen intensiven Kampf gegen eine Chimäre ersetzen, trifft sich ihr Streben nach sozialem Status hier mit dem Streben der akademisierten Mittelschichtler in ihrem verzweifelten Versuch, ein Auskommen ohne (Hand-)Arbeit zu finden.

Also werden die akademisierten Kämpfer gegen den Rassismus aus Steuergeldern finanziert. Sie führen Maßnahmen, Aktionen durch, schreiben Argumentationshilfen, publizieren, diskutieren untereinander, gründen Netzwerke, führen von Steuerzahlern finanzierte Netzwerktreffen durch, sammeln vermeintlich rassistische Vorgänge und Kriminalität, die sich leicht als rassistisch motiviert darstellen lässt (wie z.B. Straftaten gegen Asylbewerber, die generell und in einer perfekten Anwendung des Fehlschlusses der Bejahung des Konsequens als rassistisch motiviert deklariert werden), um damit zu belegen, wie wichtig ihr Kampf gegen den Rassismus und die damit einhergehende Finanzierung durch Steuerzahler doch ist.

Der Kampf gegen Rassismus ist jedoch nicht mehr als eine symbolische Maßnahme im Kontext des entsprechenden Symbolsystems, mit dem die akademisierte Mittelschicht versucht, sozialen Status zu gewinnen und Arbeit durch intellektuelle Tätigkeit zu ersetzen. In den Worten von Randall Collins nutzen sie ihren formalen Bildungstitel und ihren Zugang zu Politikern die wiederum Zugang zu Ressourcen kontrollieren, nicht nur dazu aus, sich selbst ein Auskommen und einen subjektiven sozialen Status zu verschaffen, sie nutzen ihn vor allem dazu aus, nicht akademisierte Mittelschichtler, Arbeiter, alle anderen, die ihr Einkommen mit ihrer Hände Arbeit und oft genug im Schmutz verdienen müssen, nach Strich und Faden auszunutzen, nein auszubeuten.

Denn die Mistelorganisationen, die die akademisierten Mitglieder der Mittelschicht gegründet haben, um ihre Interessen an Steuergeldern besser durchsetzen zu können, sie liefern keinerlei Mehrwert. Sie sind schwarze Löcher, in die Steuergelder auf Nimmerwiedersehen verschwinden. Jeder Euro, der in die Bankenrettung investiert wurde, ist besser angelegt, denn Banken machen irgendwann wieder Gewinn und schaffen Mehrwert. Organisationen wie die Amadeu-Antonio-Stiftung machen keinerlei Gewinn und schaffen auch keinen Mehrwert. Sie sind Versorgungsanstalten, die den Unterhalt für diejenigen sichern, die in ihrem Netzwerk zu finden sind.

Dass der Kampf gegen Rassismus ausschließlich dazu da ist, die Kämpfer zu bereichern, wird schon anhand der Zahlen deutlich, die die Kämpfer selbst bereitstellen. Noch nie gab es nach ihrer Auskunft so viel rassistisch motivierte Straftaten wie heute. Und noch nie wurde so viel Geld für den Kampf gegen Rassismus ausgegeben wie heute. Je mehr Geld in die Rassismusbekämpfung fließt, desto mehr Rassismus gibt es. Das ist eine logische Folge daraus, dass die Anzahl derer, die vom Kampf gegen den Rassismus leben, immer größer wird. Wenn immer mehr vom Kampf gegen den Rassismus leben, muss auch immer mehr Rassismus herbeigeredet werden, damit der immer gierigere Griff in die Taschen der Steuerzahler legitimiert werden kann.

Derzeit ist der Kampf gegen Rassismus deshalb die Wachstumsindustrie in Deutschland, mit einer Zuwachsrate von 100%:

„Amadeu Antonio Stiftung begrüßt die Verdopplung der Mittel für die Auseinandersetzung mit Rechtsextremismus – wichtiges Signal zum „Internationalen Tag gegen Rassismus“

Berlin, 21.03.2016. Seit über 15 Jahren fordert die Amadeu Antonio Stiftung eine flächendeckende Infrastruktur zur Auseinandersetzung mit rechter Gewalt, Rassismus und Antisemitismus.

[..]

Angesichts der massiven Zunahme rechter Gewalt will die Bundesregierung das Bundesprogramm Demokratie leben! Aktiv gegen Rechtsextremismus, Gewalt und Menschenfeindlichkeit von 2017 an mit 100 Millionen Euro jährlich fördern. Zurzeit ist das Programm mit 50 Millionen Euro pro Jahr budgetiert. Darauf haben sich Schäuble und Gabriel laut ‚Die Welt‘ und ‚Zeit Online‘ im „Haushaltsstreit“ geeignet“ [Die Tippfehler sind stiftungsoriginär!]

conflict sociologyEs gibt nicht eine wissenschaftliche Studie, die belegt, dass der Kampf gegen den Rassismus, der hier so munter geführt wird, auch nur einen Rassisten bekehrt oder daran gehindert hätte, Rassist zu sein. Wie gesagt belegen die Zahlen, die z.B. die Amadeu Antonio Stiftung veröffentlicht, das Gegenteil: Je mehr Mittel für den Kampf gegen Rassismus bereitgestellt werden, desto mehr Rassismus scheint es zu bekämpfen zu geben. Das ist entweder ein beeindruckendes Dokument für ein vollständiges Scheitern des Kampfes gegen Rassismus (und damit seine Unsinnigkeit) oder es ist ein Beleg dafür, dass nicht Rassismus bekämpft werden soll, dass vielmehr Arbeitslosigkeit unter der akademisierten Mittelschicht dadurch bekämpft werden soll, dass Arbeiter und all diejenigen, die einen gesellschaftlichen Mehrwert erwirtschaften, ausgebeutet werden.

Die wissenschaftlich spannende Frage, die sich an diese Form der Nutznießung anschließt, lautet: Wird die Anzahl der Nutznießer, die in Mistelorganisationen vom Geld der Steuerzahler leben, schneller so groß, dass sie nicht mehr finanziert werden kann oder reicht es denen, die den ganzen Zirkus mit ihren Steuern finanzieren, denen Steuern genommen werden, die sie zur Sicherung ihrer Rente dringen benötigen würden, um die akademisierten Mittelschichtler durchzufüttern, bevor die Anzahl der Nutznießer zu groß geworden ist?

Es geht also nicht darum, Rassismus zu bekämpfen, denn Rassismus ist ein zu seltenes Phänomen, als dass er Erwerbsgrundlage für ganze Horden von Aktivisten sein könnte. Es geht um einen Verteilungskampf, bei dem akademisierte Mittelschichtler ihren Traum von sozialem Status von Dritten finanzieren lassen wollen. Dieser Versuch, vor allem Arbeit mit den Händen zu entgehen, stützt sich auf ein Symbolsystem, das moralische Überlegenheit für seine Anhänger reklamiert und den zahlenden Dritten weißzumachen versucht, dass die gesellschaftliche Hygienefunktion, die die akademisierten Mittelschichtler auszuführen behaupten, irgendeinen Nutzen und irgendeine Notwendigkeit hätte.

Kein Wunder, dass die akademisierte Mittelschicht die Konflikttheorie vergessen hat.

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9 Responses to Rassismus lässt den Rubel rollen: Die vom Rassismus leben

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  2. rote_pille says:

    Rassismus gehört übrigens in die Kategorie „persönliche Präferenz“ und ist nicht mal unmoralisch.

  3. iustus amentia says:

    Man kann diese Branche statt als Arbeitsbeschaffungsmaßnahme auch als Werbeagentur denken. Zum Kundenstamm gehören vorallem Politik und Medien. Für Erstere werden Betätigungsfelder sowie Sozialprestige (letztlich wieder Einkommen aus Steuern) generiert und für Zweitere Berichte und damit Werbeeinnahmen.

    Ein im Blogeintrag nur beiläufig angedeutetes Phänomen besteht nebenbei erwähnt darin, dass die Nachfrage nach Rassisten / Nazis / Rechten / bösen Menschen zig Mal höher ist, als deren Angebot bzw. natürliches Vorkommen („Nachfrageüberschuss“), sodass einige Unternehmen dieser Branche sich damit beschäftigen entsprechendes „Angebot zu generieren“ bzw. die Ressourcenbasis auszudehnen. In diesem Kontext stellt die AfD sozusagen eine Goldader dar, die es maximal auszuschöpfen gilt. Und selbst falls es sich um Vorkommen mit geringem Reinhaltsgehalt handelt, quasi „nicht ganz so böse, aber immernoch ziemlich böse Menschen“, dann existieren genug Freiberufler im Bereich Medien und Politik, deren Tätigkeit in der Aufbereitung dieser unreinen Vorkommen besteht. Branchenübergreifende Synergieeffekte gibt es also auch noch.

    Eine etwas bekanntere Produktionsmethode besteht bspw. darin, eine ideologische Dimension von Links nach Rechts zu definieren, Aussagen samt Skalen innerhalb dieser Dimension zuzuordnen und danach Umfragen durchzuführen. Je nachdem wie clever man sich dabei angestellt hat, die Fragen zu formulieren oder die Skalen zuzuordnen, kann man hochwertigen Output der substituierbaren Marken „Gesellschaft rutscht nach rechts“ und „Rechtes Gedankengut mehrheitsfähig“ sein Eigen nennen.

  4. Dr. Reinhold Oberlercher says:

    Der Dichter Bert Brecht hat dafür nur einen Satz benötigt: „Die Hundezuchtanstalten der Hundesteuerbeamten.“

  5. Markus Estermeier says:

    Ich würde gerne die Bezeichnung „akademisierte Mittelschicht“ ändern in „akademisierte Mittelintelligenz“. In dieser speziellen Intelligentia der Leistungsverweigerer befinden sich Abkömmlinge aus allen Gesellschaftsschichten.

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  8. Sabrina Schwanczar says:

    Das ist wie mit der Psychiatrie. Je mehr Geschlossene Psychiatrien es gibt, desto gefährlicher ist die Bevölkerung.

    Ach so – Falls jemand noch nicht weiß, was Psychiatrie ist, hier mal eine Kostprobe:

    Ich zitiere aus der Schrift des Bundesgesundheitsamtes bga-Berichte 3/1978, mit dem Titel:

    „Stereotaktische Hirnoperationen bei abweichendem Sexualverhalten: Abschlussbericht d. Komm. beim Bundesgesundheitsamt / hrsg. von G. Fülgraff u. I. Barbey.

    aus der Stellungnahme von Professor Volkmar Sigusch:

    „Die Geschichte der sogenannten Psychochirurgie ist eine Geschichte der Erbarmungslosigkeit und der medizinischen Untaten. Wir dürfen sie auch deshalb nicht vergessen, weil sich die heutigen Vertreter dieser Richtung nicht von ihr distanziert haben.

    Nachdem Moniz und Lima 1935 die “klassische” Leukotomie eingeführt hatten, wurden zahllose Techniken entwickelt.
    Ich nenne nur die sogenannte Topektomie, bei der einfach der größte Teil des Stirnhirns herausgeschnitten wurde, und die sogenannte transorbitale Leukotomie, bei der ein “Eispickel” genanntes Operationsinstrument unmittelbar über dem Auge des Patienten durch den Knochen hindurch sieben Zentimeter weit ins Gehirn hineingetrieben wurde, um dann mit Kreisbewegungen gesundes Stirnhirngewebe zu zerstören. Zur “Betäubung” wurde ein Elektroschockgerät benutzt.

    Der “Anwendungsbereich” reichte von Schizophrenie bis Ehebruch, von Zwangsneurose bis Asthma, von starkem Rauchen und Spielsucht bis zu Darmerkrankungen. Frauen, Kinder (auch unter fünf Jahren) und alte Menschen (auch über 80 Jahre) bildeten die größten Gruppen. Das Resultat war ein Persönlichkeitsdefekt, den Nervenärzte immer wieder beschrieben haben. Die Operierten vegetierten fortan als Hirnverletzte, als emotional Verödete dahin, sofern sie nicht unmittelbar durch den Eingriff und später durch die körperlichen Komplikationen zu Tode gekommen waren.

    Heute ist die Technik zwar verfeinert, aber keineswegs immer “schonender”. Heute wird stereotaktisch leukotomiert, und die Sonde reicht weiter. Aber selbst die grobschlächtigen messerchirurgischen Eingriffe der Anfangszeit werden nicht allgemein als obsolet angesehen. Führende “Psychochirurgen” praktizieren solche Techniken bis zur Stunde, z.B. Scoville, der Präsident der internationalen Fachgesellschaft.

    Die “Indikationen” werden heute nur dort “behutsamer” gestellt, wo eine gewisse öffentliche oder innermedizinische Kontrolle eingesetzt hat. Insgesamt ist der “Anwendungsbereich” nach und nach ausgedehnt worden. Dieckmann und Hassler haben u.a. folgende “Indikationen” genannt (Dtsch Ärztebl 73 (1976) 1217): Schizophrenie, Zwangserscheinungen, Angst und Spannung. Depressionen, Erethismus, aggressive Verhaltensweisen, sexuelle Verhaltensstörungen und Suchtverhalten.

    Kinder werden weiterhin operiert, auch in der Bundesrepublik. Ein sehr angesehener “Psychochirurg” des Auslandes, der bis 1970 bereits 150 Kinder, die als “aggressiv” bezeichnet worden waren, stereotaktisch operiert hatte, teilte selber eine Operationsmortalität von 8 % mit (Balasubramaniam et al.: J Indian Med Ass 53 (1969) 377). Das heißt: Jedes zwölfte Kind starb an unmittelbaren Folgen des Eingriffs. Das ist Vernichtung von Leben mittels “ärztlicher Kunst”

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