Haben Sie schon davon gehört, dass die Australische Regierung gar nicht mehr so begeistert vom Klimawandel-Hoax ist? Tatsächlich haben die Australier, die mit sehr, sehr hohen Kosten für ihre vielen Windparks und den mit diesen weitgehend gescheiterten Versuch, auf erneuerbare Energien umzustellen, konfrontiert sind, damit begonnen, den grünen Irrsinn früherer Zeiten zu revidieren und wieder auf eine verlässliche und kostengünstige Energieversorgung zu setzen.
Für Stefan Rahmstorf, „Klima- und Meeresforscher“ und Leiter der Abteilung „Erdsystemanalyse“ am Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK) ist dies ein Beleg dafür, dass die natürlich: „konservative“ Australische Regierung (welche Regierung, außer einer konservativen könnte sonst, Sachverstand vor Ideologie stellen), „fest in Händen der Kohlelobby ist … und möglichst jede Diskussion über die Erderwärmung im Keim ersticken“ will.
Der Mann, der hier seine ganz eigene Verschwörungstheorie in die Welt setzt, ohne auch nur einen einzigen Beleg anzuführen, der Mann, der sein Urteil einzig darauf gründet, dass die australische Regierung etwas tut, das ihm nicht passt, lehrt übrigens Physik der Ozeane an der Universität Potsdam. Zweifellos lehrt er seine Studenten den zweifelsfreien Umgang mit den leicht bezweifelbaren Wahrheiten, die er in Potsdam verkündet …
Wie so oft, wenn es darum geht, Verschwörungstheorien an den Leser zu bringen, ist der Spiegel das Medium der Wahl. Hier entspinnt Rahmstorf seine Verschwörungstheorie, die man angesichts der Komplexität, die ansonsten immer angeführt wird, wenn es um Wetter und Klima und die fehlgeschlagenen Versuche, beides vorherzusagen, geht als sehr einfach, ja als primitiv bezeichnen muss.
Die Rahmstorfsche Kausalität ist wie folgt. CO2 erwärmt die Atmosphäre, weil die Atmosphäre erwärmt wird, wird es immer wärmer und weil es immer wärmer wird, deshalb gibt es weniger Regen und deshalb wird es dürr und weil es dürr geworden ist, deshalb brennt es. Und weil wir in der einfachen Welt von Rahmstorf linear unterwegs sind, deshalb wird alles immer schlimmer.
Immer mehr CO2 macht die Atmosphäre immer wärmer, den Regen immer seltener (wir Waliser wünschten, das wäre auch nur ansatzweise wahr). Weil der Regen immer seltener wird, wird es immer dürrer und weil es immer dürrer wird, deshalb brennt es immer häufiger, länger, intensiver.
In der Prosa von Rahmstorf, die im Stil weit hinter Hedwig Courts-Mahler zurückbleibt, aber im Wahrheitsgehalt wohl mithalten kann, liest sich dies wie folgt:
„Es ist Frühling in Australien. Der heiße Sommer steht noch bevor, doch schon wüten verheerende Buschbrände im Bundesstaat New South Wales im Umland von Sydney und in Queensland. Bereits jetzt ist die Rekordfläche von rund einer Million Hektar verbrannt – das entspricht einem Viertel der Fläche der Schweiz. Mehr als 300 Häuser wurden Opfer der Flammen. Die konservative Regierung versucht derweil, jede Diskussion über die Rolle der Erderhitzung zu unterdrücken.“
Seltsam, dass guten Menschen bei Bränden immer Sachen einfallen, nie Tiere, die mit Sicherheit häufiger „Opfer der Flammen“ geworden sind als „Häuser“. You can’t be something you’re not, wie es im Englischen heißt: Entweder man ist ernsthaft oder ein Heuchler.
„Dass die globale Erwärmung die Waldbrandrisiken deutlich erhöht, ist in der Wissenschaft klar belegt und unumstritten. Der aktuelle Bericht des Weltklimarats IPCC zu den Landgebieten der Erde zeigt dies erneut auf. Schon unterhalb von einem Grad Erwärmung dehnt sich demnach „mit hoher Konfidenz“ die Waldbrandsaison aus – genau das, was wir in Australien gerade beobachten können.“
Nun ist ein politisches Gremium wie der IPCC nicht unbedingt die Quelle, auf die sich Wissenschaftler stützen würden. Dass Rahmstorf sich auf das „Intergovernmental Panel on Climate Change“ stützt, bedeutet wohl, dass er sich eher als Politiker, denn als Wissenschaftler sieht.
Zurecht.
Denn was er behauptet, ist Humbug.
Humbug, der zudem mit Leichtigkeit als solcher dargestellt werden kann.
Die folgende Abbildung zeigt die Häufigkeit von Bränden (Busch- und Waldbrände) in Australien seit 2009.
Wie man sieht, ist die Brandsaison 2019 eine sehr mittelmäßige Saison, die deutlich hinter den Jahren 2009, 2011, 2012, 2014, 2015, 2017 und 2018 zurückbleibt. Das ist problematisch. Sie erinnern sich an die Rahmstorfsche Kausalität?
Mehr CO2 -> wärmere Atmosphäre -> wärmere Erde -> weniger Regen -> mehr Dürre -> mehr Brände.
Es sieht so aus, als verliefe die Kausalität in die falsche Richtung bzw. als würde sich die Realität nicht an das halten, was Rahmstorf den Lesern des Spiegel erzählen will. Die Busch- und Waldbrände im Jahr 2019 bleiben, obwohl sie in der Rahmstorfschen Kausalität viel häufiger und heftiger sein müssten als die Brände der Vorjahre, hinter nicht nur einem, sie bleiben hinter sieben Vorjahren zurück. Ein heftiger Schlag für die Rahmstorf-Korrelation, die gerade zum Rahmstorf-Humbug geworden ist.
Aber mit solchen Widersprüchen zwischen der eigenen Klimareligion und der Realität leben die Klimawandel-Priester seit Jahrzehnten, wie sich schon daran zeigt, dass die Erhöhung der CO2-Konzentration in der Atmosphäre nachweislich der Erwärmung derselben NACHFOLGT und nicht vorausgeht. Abermals eine Kausalität, die die Klima-Priester andersherum behaupten. Mit dem Widerspruch leben sie bislang, ohne mit der Wimper zu zucken.
Aber sie wollen ernstgenommen werden.
Unmöglich!
Noch ein Wort zur Heuchelei.
Die Feuer in Australien, die derzeit in Medien eine Katastrophenmeldung nach der nächsten nach sich ziehen, schlagen sich im tagesaktuellen Bild der NASA wie folgt nieder (rote Punkte sind aktuelle Brände):
Derselbe Maßstab auf Zentralafrika und Madagaskar übertragen, ergibt das folgende Bild:
In Afrika verbrennen scheinbar keine 300 Häuser und vor allem gibt es dort keine konservative Regierung, die von der Klimawandel-Mafia niedergeschrieben werden soll.
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Weil die britische Regierung keinen Kandidaten für die neue Europäische Kommission vorschlagen will, muss sie nun mit Strafmaßnahmen der EU rechnen. Die amtierende Kommission startete am Donnerstag ein Vertragsverletzungsverfahren.
London habe seine Pflichten nicht eingehalten, so die Brüsseler Behörde am Donnerstagabend. London habe nun bis 22. November, um die britische Position darzulegen. Diese kurze Frist sei dadruch gerechtfertigt, dass die neue Kommission so bald wie möglich ihre Arbeit aufnehmen soll.
Die Sache mit den Buschbränden in Australien ist nicht so einfach. Grüne Ideologen haben schon vor Jahren durchgesetzt, dass das von den Aborigines in jahrhundertelanger Tradition geübte *kontrollierte* Abbrennen kleiner Waldflächen, um Brandschneisen zu schaffen, verboten wurde. Gleichzeitig wurde, ähnlich wie in Kalifornien, verboten, Totholz und Streu aus den Wäldern zu holen, um sie zu verbrennen, sei es in eigenen Öfen/Herden oder auf Feuerplätzen, ein erprobtes Mittel, um die Brandlast der Wälder zu verringern. So hat grüner „Umweltschutz“ die Ausbreitung von Waldbränden erleichtert bzw. erst ermöglicht. Aber davon redet man lieber nicht.
Während in den meisten Teilen Thailands die Regenzit vorbei ist, hat sie auf der Koh Samui vor ca. einem Monat begonnen. Bis jetzt moderat, d.h. an den meisten Tagen regnet/schüttet es für Stunden, selten den ganzen Tag. Wir ertragen es, wie jedes Jahr, mit Fassung – und Regenzeug.
„Es ist Frühling in Australien. Der heiße Sommer steht noch bevor, doch schon wüten verheerende Buschbrände ….“ zeugt auch bloss von maximalem Unwissen. Nach dem Ende des Winters, bevor mehrjaehrige Pflanzen im Fruehling neu austreiben, ist immer die hoechste Brandgefahr. Im Sommer ist es dann auch zumindest in Teilen von Queensland viel zu nass.
Europaeische Vorstellungen vom Klima (Fruehling nass, Sommer trocken) lassen sich einfach nicht uebertragen. Mitte November ist allerdings schon fast meteorologisch Sommer (der faengt am 1. Dezember an) .
Interessant ist, dass 2009 (Black Saturday in VIC) eher durchschnittlich ausfiel. Aber da war auch nachweislich Brandstiftung im Spiel.
Zur kumulativen Grafik – da muss ein Wurm drin sein, oder gab es im Februar jeweils eine negative fire count?
[…] on September 18, 2024 by Michael Klein „Schon 2019 hat Stefan Rahmstorf behauptet, in Australien würden Buschbrände häufiger, weil, ja, was wohl, weil sich das Klima wandele, von Menschen verursacht wandele.“ (…) […]
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Was ist da los in Zentralafrika und Madagaskar?
Buschbrände, wie jedes Jahr. Nur interessiert es niemanden von den Mainstream-Heuchlern.
Guter Herr Klein, ich habe hier etwas OT:
BREXIT: https://sptnkne.ws/AwkR
Weil die britische Regierung keinen Kandidaten für die neue Europäische Kommission vorschlagen will, muss sie nun mit Strafmaßnahmen der EU rechnen. Die amtierende Kommission startete am Donnerstag ein Vertragsverletzungsverfahren.
London habe seine Pflichten nicht eingehalten, so die Brüsseler Behörde am Donnerstagabend. London habe nun bis 22. November, um die britische Position darzulegen. Diese kurze Frist sei dadruch gerechtfertigt, dass die neue Kommission so bald wie möglich ihre Arbeit aufnehmen soll.
Die Sache mit den Buschbränden in Australien ist nicht so einfach. Grüne Ideologen haben schon vor Jahren durchgesetzt, dass das von den Aborigines in jahrhundertelanger Tradition geübte *kontrollierte* Abbrennen kleiner Waldflächen, um Brandschneisen zu schaffen, verboten wurde. Gleichzeitig wurde, ähnlich wie in Kalifornien, verboten, Totholz und Streu aus den Wäldern zu holen, um sie zu verbrennen, sei es in eigenen Öfen/Herden oder auf Feuerplätzen, ein erprobtes Mittel, um die Brandlast der Wälder zu verringern. So hat grüner „Umweltschutz“ die Ausbreitung von Waldbränden erleichtert bzw. erst ermöglicht. Aber davon redet man lieber nicht.
„wir Waliser wünschten, das wäre auch nur ansatzweise wahr“
Nicht nur Ihr „Walliser“ auch die Venetianer würden sich das wünschen!
Während in den meisten Teilen Thailands die Regenzit vorbei ist, hat sie auf der Koh Samui vor ca. einem Monat begonnen. Bis jetzt moderat, d.h. an den meisten Tagen regnet/schüttet es für Stunden, selten den ganzen Tag. Wir ertragen es, wie jedes Jahr, mit Fassung – und Regenzeug.
„Es ist Frühling in Australien. Der heiße Sommer steht noch bevor, doch schon wüten verheerende Buschbrände ….“ zeugt auch bloss von maximalem Unwissen. Nach dem Ende des Winters, bevor mehrjaehrige Pflanzen im Fruehling neu austreiben, ist immer die hoechste Brandgefahr. Im Sommer ist es dann auch zumindest in Teilen von Queensland viel zu nass.
Europaeische Vorstellungen vom Klima (Fruehling nass, Sommer trocken) lassen sich einfach nicht uebertragen. Mitte November ist allerdings schon fast meteorologisch Sommer (der faengt am 1. Dezember an) .
Interessant ist, dass 2009 (Black Saturday in VIC) eher durchschnittlich ausfiel. Aber da war auch nachweislich Brandstiftung im Spiel.
Zur kumulativen Grafik – da muss ein Wurm drin sein, oder gab es im Februar jeweils eine negative fire count?
[…] on September 18, 2024 by Michael Klein „Schon 2019 hat Stefan Rahmstorf behauptet, in Australien würden Buschbrände häufiger, weil, ja, was wohl, weil sich das Klima wandele, von Menschen verursacht wandele.“ (…) […]