Toxischer Viren-Cocktail: China hat Tradition im Erschaffen tödlicher Viren

SARS-CoV-2 zeichnet sich durch eine nahezu optimierte Fähigkeit aus, menschliche Zellen über ACE2 oder CD147 Rezeptoren zu inkubieren.

Das vorweg.

Erinnern Sie sich noch an die Vogelgrippe?

Die folgende Karte zeigt die Verbreitung, die die Vogelgrippe seit 2005 gefunden hat. Relevant für uns ist der Stamm H5N1 ein hochaggressives Influenza A Virus, das Millionen Vögel dahingerafft hat.

Lizenz: Creative Commons by-sa-3.0 de, CC BY-SA 3.0 de,

H5N1 ist eine Ribonukleinsäure, wie SARS-CoV-2, hat aber im Gegensatz zu SARS-CoV-2 eine negative Polarität. H5N1 hat, wie die Karte zeigt, auch Menschen befallen, Menschen, die sich in engem Kontakt mit Vögeln befunden haben. Die folgende Tabelle der WHO gibt den aktuellen Stand der H5N1-Erkrankungen unter Menschen wieder:

Seit 2003 sind weltweit 861 Menschen an einer Avian Flu, an H5N1 erkrankt, davon sind 455 verstorben. Die Case Fatality Rate beträgt demnach 52,8%. Das macht H5N1 zu einem der für Menschen gefährlichsten Viren, die derzeit bekannt sind. Zum Glück ist H5N1 nicht von Mensch zu Mensch übertragbar.



Das heißt, es war eigentlich nicht übertragbar. Denn bereits im Jahr 2013 haben Chinesische Forscher des Harbin Veterinary Research Institute in Science einen Beitrag veröffentlicht, in dem sie davon berichten, dass sie mit H5N1 herumgespielt haben.

Was die Chinesischen Forscher hier getan haben, ist leicht zu beschreiben: Sie haben ein Hybrid aus zwei Viren, aus H5N1 und H1N1 geschaffen,  von dem man annehmen kann, dass es nun Eigenschaften beider RNA-Stränge, von H5N1 und H1N1 kombiniert.



H5N1 ist, wie die Tabelle oben zeigt, ein aggressiver Killer. Wer an H5N1 erkrankt hat eine Überlebenswahrscheinlichkeit von 48%. Aber, wie gesagt, H5N1 ist nicht von Mensch zu Mensch übertragbar. H1N1 ist von Mensch zu Mensch übertragbar. H1N1, besser bekannt als Influenza A Subtypus H1N1 ist Nachfolger des Virus, das 1918/19 weltweit rund 50 Millionen Menschen getötet hat, der spanischen Grippe. Seit 1976 kehrt es regelmäßig wieder, 2009 als Pandemie. H1N1 ist hoch ansteckend zwischen Menschen, hat aber nur eine Letalität von 0,1% bis 0,2%, d.h. nicht viele sterben, 99,8% derjenigen, die an H1N1 erkranken, überleben die Erkrankung.

Mit anderen Worten, die chinesischen Forscher haben ein Virus, das für Menschen in mehr als der Hälfte der Fälle der Erkrankung tödlich verläuft, aber nicht von Mensch zu Mensch übertragen werden kann, mit einem Virus gemischt, das sehr leicht von Mensch zu Mensch übertragen werden kann, sie haben ein Virus geschaffen mit dem Potential rund die Hälfte der Menschheit auszurotten.

Zhang et al. (2013).

Das war im Jahr 2013.

Hualan Chen, hauptverantwortlich für die Forschung, hat damals gegenüber der britischen Zeitung “The Independent” erklärt, dass die Studie zeige, dass es H5N1 gelingen könne, von Mensch zu Mensch übertragen zu werden, wobei die Übertragung, wie die Studie aus Harbin zeigt, aerosol erfolgen kann, also durch winzige Tröpfchen, vor denen man sich kaum schützen kann. Die Ergebnisse, so Chen weiter, zeigten, dass H5N1 die Ursache einer Pandemie sein könne. 

Die Forschung aus China hat 2013 zu einem Aufschrei der Entrüstung geführt. Lord May of Oxford, der ehemalige Präsident der Royal Society und ehemalige Chief Scientist der Britischen Regierung hat gegenüber dem Independent von einer unverantwortlichen Studie gesprochen:

“They claim they are doing this to help develop vaccines and such like. In fact, the real reason is that they are driven by blind ambition with no common sense whatsoever.”

Simon Wain-Hobson, Professor am Pasteur Institut in Paris hält es für hochwahrscheinlich, dass das neugeschaffene Virus von Mensch zu Mensch übertragen werden könne und eine hohe Lethalität habe. Er hält es für ausgeschlossen, dass die Forschungsergebnisse als Grundlage für die Entwicklung eines Impfstoffes benutzt werden können, wie die Chinesischen Forscher behaupten:

“The virological basis of this work is not strong. It is of no use for vaccine development and the benefit in terms of surveillance for new flu viruses is oversold.”

Mit anderen Worten, die Erschaffung eines neuen Super-Virus, das so tödlich wie H5N1 für Menschen ist und so übertragbar wie H1N1 zwischen Menschen, hat keinerlei wissenschaftlichen Wert. Das an sich ist schon schlimm genug, aber es kommt noch hinzu, dass bereits 2013 chinesische Labore im Gespräch waren, weil sie nicht in der Lage waren, grundlegende Sicherheitsstandards einzuhalten:

“The record of containment in labs like this is not reassuring. They are taking it upon themselves to create human-to-human transmission of very dangerous viruses. It’s appallingly irresponsible”, hat Lord May 2013 bereits geurteilt.

Glaubt jemand, dass Chinesische Labore in Harbin, Wuhan oder Peking nach 2013 damit aufgehört haben, Viren, für deren Hybridisierung sie 2013 die technologischen Grundlagen entwickelt haben, weiter zu hybridisieren und z.B. ein neues Coronavirus aus vorhandenen Stämmen zu schaffen? Die derzeitige Diskussion darüber, ob SARS-CoV-2 mit seinen besonders guten Fähigkeiten, sich in menschlichen Zellen einzunisten und zu reproduzieren, aus dem Wuhan Institute of Virology stammen könnte, einem weiteren dieser Institute, die grundlegende Sicherheitsstandards nicht einhalten, weil sie sie nicht einhalten können, hat vor diesem Hintergrund gerade neuen Zündstoff erhalten.

Und wie so oft, haben Leser von ScienceFiles als erste davon erfahren.



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