Umsturzversuch: US-Democrats-Mafia, Mueller-Report und das Schweigen der MS-Medien [Breaking News]

In deutschen Medien war viel vom Mueller-Bericht zu lesen. Dem großangelegten Versuch, Donald Trump eine Verbindung zu Russland anzudichten, eine Kollusion mit dem Ziel, die Präsidentschaftswahl 2016 zu gewinnen. Der Bericht, in dem es keinen Beleg für die Behauptung, Trump habe sich von Russen bezahlen oder zum Wahlsieg helfen lassen, gibt, wurde zuletzt von der ARD hier gefeiert. Nach der Durham-Untersuchung sucht man bei der ARD allerdings vergeblich. John Durham ist der Bundesanwalt, der derzeit im Auftrag von Attorney General William Barr untersucht, ob es im Kontext der Erstellung des Mueller-Berichts mit rechten Dingen zugegangen ist oder ob der Bericht eine Perversion des Rechts darstellt.

Bis zur Antwort wird es noch etwas dauern – obwohl wir eine sehr gute Vorstellung davon haben, wie sie aussehen wird. Die Vorstellung haben wir unter anderem auf Grundlage des Interviews von FBI-Ermittlern mit William J. Barnett, der als FBI-Mitarbeiter an der Mueller-Kommission und ihrem Vorgänger, den Untersuchungen mit den Namen Crossfire Razor und Crossfire Hurricane beteiligt war. Razor hatte Michael Flynn und dessen angebliche Verwicklungen mit russischen Akteuren zum Gegenstand. Hurricane ist der Name für die generelle Untersuchung angeblicher Verbindungen zwischen der Trump-Campaign und Russland. 



Die Erzählung, dass es eine Kollusion zwischen der Trump Campaign und Russland gebe, wurde schon während des Wahlkampfs i Jahre 2016 von den US-Democrats lanciert. US-Democrats zeichnen sich nach unserer Beobachtung vornehmlich durch einen zwanghaften Hang zum Lügen und zum Erfinden aus. Das Material, das wir heute für unsere Leser gesichert haben, füttert diese Feststellung mit Beobachtungen an, die betroffen machen müssen. Crossfire Razor und Hurricane wurden noch von der Obama Administration eingesetzt. Joe Biden soll eine der treibenden Kräfte gewesen sein. Angesichts der Lügengeschichte, die Joe Biden hat, ist das eine Behauptung, die wir keine Probleme haben, zu glauben.

William J. Barnett war von Anbeginn der Versuche, Donald Trump, seine Kampagne, Michael Flynn und Paul Manafort mit Russland in Verbindung zu bringen, bzw. zu untersuchen, ob eine solche Verbindung vorhanden ist, daran beteiligt. Die Untersuchung habe auf Annahmen basiert, die wiederum auf Annahmen gebaut waren, so fasst Barnett im Interview mit dem FBI, das wir in Gänze für unsere Leser besorgt und unten als PDF eingebaut haben, die Grundlage der Untersuchung, bei der es sich ganz offensichtlich um einen politisch motivierten Machtmissbrauch durch die Obama Administration gehandelt hat, seine Arbeitsgrundlage zusammen. Entsprechend habe sich, so berichtet er, in den ersten Wochen der Untersuchung wenig bis überhaupt nichts Substantielles angesammelt. Sechs Wochen in die Untersuchung sei er, Barnett, sich immer noch unklar darüber gewesen, von welcher Basis die Untersuchung überhaupt ausgehe. Es habe keinerlei begründeten Anfangsverdacht gegeben, so sagt er. Entsprechend habe sich die Untersuchung, die er als “exercise in futility”, als “Übung in Sinnlosigkeit” beschreibt, über Monaten geschleppt, ohne dass auch nur ein Indiz gefunden werden konnte, das Michael Flynn mit Russland in Verbindung gebracht hätte.



The cartoonist’s homepage, indystar.com/opinion/varvel
GARY VARVEL, THE INDIANAPOLIS STAR

Nach dem Wahlsieg von Donald Trump sei er davon ausgegangen, dass die fruchtlose Beschäftigung mit nicht vorhandenen Belegen nun ein Ende haben werde. In Absprache mit seinem Vorgesetzten Peter Strzok habe er damit begonnen, die Akte zu schließen und die Untersuchung zu beenden. Schon zuvor hatte Barnett Strzok von seiner Ansicht informiert, dass die Untersuchung Flynns illegal sei und zu Problemen mit dem Inspector General führen könne, eine Befürchtung, die nicht nur Barnett hatte, denn andere, an der Untersuchung beteiligte FBI-Agenten hätten sich gegen Schadensersatzansprüche, die aus der Untersuchung gegen sie erwachsen können, versichert — also eine Versicherung abgeschlossen, um eventuelle Kosten aus Schadensersatzforderungen tragen zu können. 



Doch dann ändert sich alles.
Donald Trump hat genug von FBI Chef James Comey und wirft ihn hinaus.

Wohl auch als Reaktion darauf, wird Robert Mueller als Special Counsel eingesetzt, um den Versuch, Donald Trump doch noch eine Verbindung zu Russland andichten zu können, erfolgreich abzuschließen. Ab Mai 2017 ist Robert Mueller der Mann am Ruder und von Anfang an ist die Untersuchung nach Ansicht von Barnett in dem Bestreben betrieben worden, “to get to Trump”, also Trump zu schaden und ihn als Präsident beseitigen zu können. Barnett berichtet in seinem Interview haarsträubende Beispiele fanatischer Anwälte, die Mueller in sein Team geholt hat, deren Bestreben ausschließlich darauf gerichtet gewesen sei, Trump zu schaden und aus nichts etwas zu schaffen, das man gegen Donald Trump verwenden könne. So habe ein Anwalt die Aufforderung von Trump an die Mueller-Truppe, zum Grund der Sache vorzudringen, dahingehend interpretiert, dass Trump etwas vertuschen wolle.

Im Team “Mueller” muss eine Art Goldgräberstimmung geherrscht haben [unsere Bewertung], wobei die Trennlinie zwischen Goldgräbern und Fanatikern nicht eindeutig zu ziehen ist. Eindeutig ist indes das Bemühen, Belege finden zu wollen, um Donald Trump und seine Campaign mit Russland in Verbindung bringen zu können. Zu diesem Zweck sei jede Information so interpretiert worden, sagt Barnett, dass sie zu dieser vorgefassten Meinung passt. Die Überzeugung, dass etwas “Kriminelles da sei”, sei die treibende Kraft der ganzen Untersuchung gewesen. Die Anwälte hätten miteinander darum gewetteifert, wer der erste sei, der etwas “Kriminelles” finden könne. In Zeugenvernehmungen sei dies soweit gegangen, dass dann, wenn ein Zeuge nicht die Aussagen gemacht habe, die zur vorgefassten Meinung gepasst hätten, davon ausgegangen wurde, dass der Zeuge lüge. Barnett spricht von “Astro Projection”, um das immer irrsinnigeren Bemühen, Trump etwas anhängen zu können, zu beschreiben. Dieses Bemühen qualifiziert Barnett als Besessenheit.

Offenkundig haben US-Democrats und ihre Helfershelfer, die Mueller-Kommission, die derzeit wegen Rechtsbeugung untersucht wird, eingesetzt, in der Hoffnung, wenn nur lange genug mit Schlamm geworfen werde, dann bleibe auch etwas hängen. Was die deutschen Medien und das Comic News Network angeht, ist dies sicher auch der Fall. Tatsächlich entwickelt sich die Mueller-Kommission immer mehr zu einem Eigentor, denn Interviews wie das folgende mit William Barnett zeigen das Bild eines besessenen Haufens, der keinerlei Gedanken auf die Rechte der Personen verschwendet, die durch ihn vorverurteilt werden und der nicht damit befasst ist, eine Untersuchung durchzuführen, sondern damit, ein Hexentribunal abzuhalten, in der Hoffnung, dass dann, wenn man nur oft genug um ein Feuer tanzt und die eigene Rage dabei immer heftiger steigert, am Ende ein Beleg für die Verbindung der Trump Campaign mit Russland vom Himmel fällt. Er ist nicht vom Himmel gefallen und der Mueller-Bericht, an sich schon ein Fehlschlag für die US-Democrats, entwickelt sich immer mehr zum hochexplosiven Boomerang für die US-Democrats, die man nur noch mit viel Gewalt, die man der Realität antun muss, von einer kriminellen Vereinigung von einer Mafia unterscheiden kann.

Hier nun das Interview im Wortlaut. Die noch geschwärzten Stellen warten derzeit darauf, von einem Richter freigegeben zu werden. Vor allem im zweiten Teil dieses Interviews scheint sich noch einiges an Sprengstoff unter der Druckerschwärze zu befinden.


Tim Pool beleuchtet das Thema von einer anderen Seite und legt einen anderen, nicht weniger dramatischen Schwerpunkt:


Featured Image: Jimmy Hoffa


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