COVID-19-Impfung: Alte als Versuchskaninchen?!

Das Paul-Ehrlich-Institut hat gerade großspurig als “Sicherheitsbericht” bezeichnete, magere 11 Seiten über die “Verdachtsfälle von Nebenwirkungen und Impfkomplikationen nach Impfung zum Schutz vor COVID-19” vorgelegt.

Die reinen Zahlen lesen sich wie folgt:

  • 53 Nebenwirkungen auf 100.000 Impfungen;
  • 8 davon “schwerwiegend”;
  • 7 Tote im Zusammenhang mit der Impfung;

Berücksichtigt sind Daten, die dem Paul-Ehrlich-Institut bis zum 10. Januar gemeldet wurden, über die Gesundheitsämter, denn Nebenwirkungen, die “über das übliche Ausmaß einer Impfreaktion hinausgehen”, werden zunächst vom behandelnden Arzt an das Gesunheitsamt gemeldet und von dort, wann immer die Halbtagskraft gerade Zeit hat, an das Paul-Ehrlich-Institut weiterreicht.

Bis zum 10. Januar 2021 sind 325 “Verdachtsfälle” gemeldet worden. Bis zum 10. Januar 2021 sind nach Angaben des Robert-Koch-Instituts 613.347 Menschen in Deutschland geimpft worden. Dass man beim Paul-Ehrlich-Institut keinerlei Versuch macht, die 325 gemeldeten Fälle über deren Meldedauer auf die richtige Anzahl von bis zur Meldung geimpften Personen zu beziehen, macht den Bericht zu einem, den man direkt in die Mülltonne durchschieben kann. Aber der Bericht enthält eine weitere Unterlassung, die man angesichts der Realität der Impfung als erheblich ansehen muss.



Die Altersverteilung der 325 Meldungen sieht wie folgt aus:

  • 237 Meldungen betreffen Personen, die unter 60 Jahren alt sind,
  • 24 Meldungen betreffen Personen, die zwischen 60 und 79 Jahre alt sind,
  • 43 Meldungen betreffen Personen, die 80 Jahre oder älter sind,
  • 21 Meldungen sind unvollständig, d.h. es fehlt die Altersangabe, vermutlich ist die Sachbearbeiterin mit dem Versuch gescheitert, den Cursor von einem Fenster in das nächste zu bewegen.

Diese Angaben machen überhaupt keinen Sinn, wenn man sie nicht auf die jeweiligen Impfzahlen unterschieden nach Alter bezieht. Indes, das Robert-Koch-Institut stellt auch keine Statistik nach Alter bereit. Alles, was man beim RKI findet, hat das folgende Aussehen:

Das nennt sich “Impfquotenmonitoring”. Die Daten in der Tabelle sind bis zum 18. Januar fortgeschrieben. Zu diesem Zeitpunkt betrug der Anteil der Heimbewohner unter den Geimpften 34,6%, also gut ein Drittel. 237 der 325 gemeldeten Nebenwirkungen, die über das übliche Ausmaß einer Impfreaktion hinausgehen, werden für Personen unter 60 Jahren gemeldet, das entspricht einem Anteil von 72,9%. Demnach wären Nebenwirkungen, “die über das übliche Ausmaß einer Impfreaktion hinausgehen”, bei weitgehend gesunden, jüngeren Menschen, die als Pfleger oder medizinisches Personal tätig sind, häufiger als bei alten, fragilen und in der Regel kranken Menschen. Wer soll das glauben?

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Es fällt schwer, das zu glauben, weil die Beispiele schweriegender Reaktionen auf die Impfung, die im Bericht des Paul-Ehrlich-Instituts angegeben werden, Patienten betreffen, die

  • 30 Jahre,
  • 40 Jahre,
  • 47 Jahre,
  • 50 Jahre,
  • 67 Jahre,
  • 82 Jahre (3x),
  • 83 Jahre,
  • 84 Jahre (2x),
  • 85 Jahre (2x),
  • 86 Jahre,
  • 87 Jahre
  • 88 Jahre,
  • 89 Jahre,
  • 92 Jahre,
  • 93 Jahre,
  • 94 Jahre,

alt sind. Eine deutliche Klumpung bei alten Menschen, so wie man das auch erwarten würde, denn ein geschwächtes Immunsystem wird mit der Herausforderung, die ein mRNA-Impfstoff darstellt, weniger gut zurecht kommen, als ein rundum fittes Immunsystem.

Kurz: Die Aussagekraft des Berichtes des Paul-Ehrlich-Instituts ist nicht vorhanden. Die berichteten Ergebnisse sagen, so lange die Meldungen nicht auf die Anzahl der Impfungen, die zum Zeitpunkt der Impfung, für die sich eine Nebenwirkung eingestellt hat, bezogen wird, eine Relation, die, wenn es um die Fallzahlen geht, die für COVID-19 berechnet werden, das RKI keine Mühe hat herzustellen, überhaupt nichts aus.

Was in Alten- und Pflegeheimen vor sich geht, gehört wohl zu den am besten gehütetsten Geheimnissen. MS-Journalisten haben daran, dieses Geheimnis zu lüften, offenkundig kein Interesse. Deshalb trifft es sich sehr gut, dass uns ein Leser das folgende Tondokument geschickt hat, das eine Pflegerin aus einem Pflegeheim irgendwo im Bereich Düren erstellt hat. Darin wird die Realität der Impfung in Alten- und Pflegeheimen geschildert.

Nur so viel: Es ist eine andere Realität als die, die aus dem Bericht des Paul-Ehrlich-Instituts hervorgeht. 


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