Bundesregierung hat 64.000 Euro für George Floyd Trittbrettfahrerforschung aus dem Fenster geworfen

Wenn es darum geht, öffentliche Gelder abzugreifen, dann macht den Rassismus-Unternehmern, denen, die ein Auskommen damit verdienen, dass sie über den Rassismus der anderen jammern, kaum jemand etwas vor. Wir stecken derzeit mitten in einer Recherche in die Welt des Steuergeld-Schmarotzens, in die Welt, in der man viel Fördergeld für wenig bis keine wissenschaftliche Gegenleistung erhalten kann, die Welt, die einen dritten Arbeitsmarkt für diejenigen darstellt, die auf dem ersten und dem zweiten Arbeitsmarkt nicht untergekommen sind und deshalb von Ministerin durchgefüttert werden.

Die Geschichte beginnt damit:

 

Das Bundesministerium für alle außer Männer (BMFSFJ) hat 61.646 Euro an das Deutsche Zentrum für Integrations- und Migrationsforschung (DeZIM) überwiesen, damit dort, innerhalb von drei Monaten ein Projekt durchgezogen werden kann, das in vier, wie es aussieht, mehr oder weniger zufällig ausgewählten Ländern die Demonstrationen vergleicht, die es im Nachgang zum Tod von George Floyd (das ist der drogenabhängige Kriminelle aus Minneapolis, den Linke auf ein Podest gestellt haben, weil er Schwarz ist und deshalb entsprechend verwertet, versilbert, wenn man so will, werden kann) gegeben hat. Es ist nicht auf den ersten Blick ersichtlich, was, neben der Versorgung der am Projekt Beteiligten, der Wert, die Erkenntnis, der Gewinn eines solchen Projektes ist. Deshalb haben wir auf der Webseite von DeZIM, die diesem Projekt, das vor mehr als vier Monaten zuende gegangen ist, gewidmet ist, nachgelesen:

Es geht also dazu, anti-rassistischen Protest international zu vergleichen, wobei die grundlegende Annahme des Projekts bereits bestritten werden kann, denn diejenigen, die sich den Tod von George Floyd zunutze gemacht haben, sind keine Anti-Rassisten, sondern Marxisten, die ihrem Selbstbereicherungstrieb frönen, wie man sehr schön an der Organisation Black Lives Matter in den USA sehen kann, deren “Führer” Millionen US-Dollar, die sie als Spenden eingenommen haben, zum einen gehortet bzw. an die Wahlkampforganisation der US-Demofrauds überwiesen haben, zum anderen in Luxusimmobilien in Kalifornien investieren, für sich versteht sich.

Die Forschungsfragen 1 bis 3 mögen für denjenigen, der sie sich aus den Fingern gesaugt hat, von Interesse sein. Jenseits seines Kopfes sind die Ergebnisse jedoch vollkommen irrelevant. Welcher Wert der Erkenntnis zukommen soll, dass in Polen anders mit dem Tod von George Floyd umgegangen wurde, selbst innerhalb der stets protestbereiten Szene als in Dänemark, das ist nicht nur unbekannt, das ist vollkommen irrelevant, daraus lässt sich KEINERLEI verallgemeinerbare Erkenntnis gewinnen. Wenn überhaupt etwas an diesen Fragestellungen interessant sein kann, dann die Frage, wie die unterschiedlichen Rassismus-Protestierer mit einander vernetzt sind. Diese Frage, ist eine Frage, die man mit den Mitteln der Netzwerkanalyse, einem durch und durch quantitativen Verfahren beantworten muss. Zudem ein sehr aufwändiges Mittel, denn es ist nicht damit getan, “ins Feld zu gehen und ein paar Hanseln zu befragen”, man benötigt Zugang und muss vermutlich Fragebögen im Schneeballverfahren verbreiten. Alles methodisch anspruchsvoll, was uns zu der Frage bringt, welche Methoden denn zum Einsatz kommen sollen, um die Forschungsfragen zu beantworten?

Antwort:

Ein “mixed method design” kombiniert in der Regel, eigentlich immer, qualitative mit quantitativen Methoden, ein Wissen, das beim DeZIM offensichtlich nicht vorhanden ist, denn dort werden qualitative Interviews [die erste Reaktion in unserer Redaktion auf dieses “Projekt” war: Da will wieder jemand Kaffeekränzchen mit seinen Bekannten abhalten und als “Forschung” verkaufen, und siehe da: qualitative Interviews…] und Inhalts- und Medienanalysen durchgeführt. Mit anderen Worten, hier werden Zeitungsartikel gelesen. Ein interessanter Zugang, denn die BLM-Protestierer werden kaum in Zeitungen ihre Strategie und ihre Ziele bekanntmachen, bevor sie sich auf den Weg machen, um mit Protest-Werbeaktionen die Spendentrommel zu rühren. Was man also aus “Inhalts-  und Medienanalysen” an Erkenntnis ziehen kann? Eher keine.

Bleibt die “Protestereignisanalyse” und damit eine Mogelpackung, die Leute wie Matthias Quent, von der Amadeu-Antonio-Außenstelle in Jena versuchen, als quantitatives Verfahren auszugeben, was sie aber definitiv nicht ist:

“Die Protestereignisanalyse ist eines der Standardinstrumente der Protest- und Bewegungsforschung. Der Form nach ist sie eine Inhaltsanalyse, also eine „empirische Methode zur systematischen, intersubjektiv nachvollziehbaren Beschreibung inhaltlicher und formaler Merkmale von Mitteilungen“ (Früh 1998: 25). Während zum Beispiel bei der Auswertung von Interviews von einer qualitativen Inhaltsanalyse gesprochen wird [die Auswertung von Interviews ist nur dann eine “qualitative Inhaltsanalyse”, wenn es sich um qualitative Interviews handelt, aber das nur nebenbei], geht die Protestereignisanalyse vorrangig quantitativ vor [Das tut sie nicht, denn die Auswahl der Daten erfolgt qualitativ, nicht quantitativ.]. Sie reduziert große Mengen an qualitativ vorliegenden Informationen anhand eines klar definierten Schemas zur quantitativen Analyse [so wie die qualitative Inhaltsanalyse das tut – hier salbadern zwei methodisch Ahnungslose über etwas, von dem sie zwangsläufig nichts wissen]. Dabei folgt sie einem genau definierten Ablauf: Zunächst wird die Fragestellung festgelegt, dann der Gegenstand nach theoretischen Kriterien bestimmt, in Untersuchungseinheiten gegliedert und geeignetes Quellenmaterial ausgewählt (Rucht et al. 1995: 264). Anschließend wird eventuell eine Stichprobe gebildet. Auf dieser Grundlage können die standardisierte Codierung und die quantitative Auswertung vorgenommen werden (Rucht 2001: 13ff.).”

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Diese Leerformel stammt aus dem Beitrag “WAS BEWEGT DIE ZIVILGESELLSCHAFT? PROTESTEREIGNISANALYSE ALS INDIKATOR FÜR SOZIALE KONFLIKTPOTENZIALE (VON SUSANN BISCHOF & MATTHIAS QUENT)”. Wer es schafft, sich durch das Dickicht aus leeren Sätzen und hochtrabendem Geschwurbel zu lesen, der gelangt zu der Erkenntnis, dass die Informationen, die mit der “Protestereignisanalyse” ausgewertet werden sollen, aus Zeitungen und anderen Medien stammen, dass also, einmal mehr, keinerlei quantitative Forschung stattfindet, sondern ausschließlich qualitative. Ausgehend von dieser Erkenntnis kann man dann zum einen feststellen, dass die Behauptung des DeZIM, es werde mixed-method Forschung betrieben, nicht richtig ist und zum anderen, dass den Ahnungslosen im Bundesministerium für alle außer Männer dieselbe Methode gleich zweimal, in unterschiedlichen Verpackungen, einma als Protestereignisanalyse, einmal als Inhalts- und Medienanalyse verkauft wird. Das klingt für manche gut, auch wenn es Unfug ist.

Dass die einzige relevante Forschungsfrage (siehe oben) nicht mit diesen Methoden beantwortet werden kann, dass die Methoden bestenfalls garantieren, dass am Ende eine wertose Anekdotensammlung steht, nun nicht ganz wertlos, eine, für die das BMFSFJ 61.646 Euro aus dem Fenster geworfen hat, das ist offenkundig und nicht nur das, wir können es belegen. Denn auch vier Monate nach Abschluss dieses Projektes, das vom 1. September bis zum 31. Dezember 2020 gelaufen ist, ist keinerlei, nichts, nada, einfach nur gar nichts an Ergebnissen aus diesem Projekt bekannt. Auf der eigens eingerichteten Seite, die wohl mehr der Tatsache geschuldet ist, dass ein Anschein nach außen erweckt werden soll, dort sieht es nach wie vor so aus:

Es gibt KEINEN aktuellen Projektstand.
Es gibt KEINE weiteren Arbeitsschritte.
Es gibt KEINERLEI Projekt Veranstaltungen, Tagungen, Workshops.
Es gibt keinerlei Veröffentlichungen, mit denen nachgewiesen werden würde, wofür die 61.646 Euro aus dem Fenster geworfen wurden.

Die von Ministerien ausgehaltene “Rassismus-Forschung” ist ein einziger Selbstbedienungsladen, dessen Akteure eine interne Vernetzung aufweisen, die wohl eher an politische Korruption, denn an Strukturen erinnert, die dazu gedacht sind, Erkenntnis zu gewinnen.

Das, wie gesagt, ist ein Zwischenergebnis, von dem wir dachten, wir sollten es mit unseren Lesern teilen. In Kürze gibt es mehr zu dem großen Geschäft, das sich mit Rassismus dadurch machen lässt, dass man Hautfarbe versilbert. Damit haben wir auch schon verraten, unter welchem Titel, wir demnächst unsere Ergebnisse präsentieren werden.



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