Steht das entscheidende Wochenende für Kanada bevor: Justin or Justout? Alles, was Sie in deutschen Medien nicht erfahren

Es ist nicht leicht, sich einen Überblick über das zu verschaffen, was derzeit in Kanada vonstatten geht.
Wir haben einige Zeit investiert und hoffen, dass wir unseren Lesern einen Eindruck vom Freiheitskampf einer immer größer werdenden (Ja, sie haben richtig gelesen), einer immer größer werdenden Freiheitsbewegung geben können. Selbst der Polizeichef von Ottawa Peter Sloly wird mittlerweile wie folgt zitiert:

“What began as a convoy of truckers protesting a vaccine mandate for cross-border travel has become a broader protest against all COVID restrictions, including mask mandates and lockdowns”.

Das, freilich, wissen unsere Leser schon seit unserem ersten Bericht über den Freedom Convoy in Kanada. Sloly hat nach sechs Tagen Protest in Ottawa, der praktisch Downtown Ottawa geschlossen hat, eine Pressekonferenz gegeben und darüber geklagt, dass seine Polizisten übermüdet seien und langsam am Ende ihrer Kraft ankommen würden.

Was die Polizisten so ermüdet, das ist wohl das hier:

Das sind Aufnahmen vom gestrigen Tag. Das, worüber in Deutschland geschwiegen wird, geht in Kanada also nach wie vor von Statten, und für das Wochenende wird damit gerechnet, dass ein neuer Zustrom von Demonstranten nach Ottawa stattfinden wird, deshalb die Sorge von Sloly über die Übermüdung seiner Beamten. Chris Barber, der Convoy Leader, hat zwischenzeitlich mehrere Pressekonferenzen gegeben und darin auch die Probleme adressiert, die den Bewohnern von Downtown Ottawa durch die Anwesenheit der Trucker entstehen. Die Verantwortung dafür läge vollständig auf den Schultern der Politiker, die sich weigerten, mit den Truckern zu reden und es vorziehen würden, die Trucker zu kriminalisieren, so Barber.

Einen ersten Skalp können die Trucker auch bereits reklamieren, denn der Führer der Konservativen im Unterhaus von Ottawa, Erin O’Toole wurde gestern von seiner Fraktion abgewählt. Ihm sei, so schreibt Jamil Jivani in der National Post,sein Versuch zum Verhängnis geworden, ein Spagat zwischen den Werten der konservativen Partei und Zugeständnissen zu linksidentitären MS-Medien und anderen Werteaktivisten auszuführen. Derweil führt Candice Bergen die Fraktion der Konservativen.

Das Schicksal von Erin O’Toole mag auch Jason Kenney zu denken gegeben haben. Jason Kenney ist Ministerpräsident von Alberta und als solcher mit einem Problem am Grenzübergang von Coutts, konfrontiert, mit diesem Problem:

Die Trucker, die hier zu sehen sind, haben mit anderen Truckern gemeinsam den Grenzübergang zu Montana geschlossen und liefern sich seit Tagen ein Patt mit der RCMP, der Royal Canadian Mounted Police, die vor Ort erschienen ist, ohne dass jemand weiß, wer sie denn geschickt hat. Denn Alberta hat keine eigene Polizei und deshalb alle Polizeiarbeit mehr oder minder outgesourced, und zwar an die RCMP, die Bundespolizei, auf die auch Justout Trudeau über seine Regierung Zugriff hat.

Wer auch immer für das Auftauchen der RCMP verantwortlich ist, hat dazu beigetragen, einen außerordentlichen Zustand zu schaffen, der alle Beteiligten bei -27 Grad Celsius ausharren, agieren, und reagieren sieht. Im Verlauf des gestrigen Tages haben sich Trucker dazu bereiterklärt, eine Fahrbahn zu öffnen, um ihren guten Willen zu beweisen, und zwar unmittelbar vor einer Sitzung der MLA, der Members of the Legislative of Alberta, dem Parlament der Provinz, die über eine vollständige Streichung aller Restriktionen in Alberta beraten wollten.

Irgendwie ist daraus nichts geworden und das Patt an der Grenze geht weiter, weiter in 27 Grad Kälte und im Widerspruch zu dem, was der Premierminister von Alberta, Jason Kenney, behauptet. Er dankt nicht nur den Truckern für ihren Einsatz für Bürgerrechte, sondern behauptet auch, er stünde auf ihrer Seite und bemühe sich seit Wochen, die Restriktionen aufzuheben, sowohl in den USA als auch in Ottawa, würde er sich bemühen

Es ist offenkundig, dass hier politische Spielchen gespielt werden und versucht wird, die Trucker zu zermürben, um Wege zu finden, die Grenze zu räumen. Ein Unterfangen, das nach einstimmigen Berichten dadurch erschwert wird, dass niemand die Schmutzarbeit für die Polit-Darsteller machen will, sie also mehr oder weniger so nackt dastehen, wie sie nun einmal sind, wenn niemand für sie tätig wird, sie niemand kleidet.

Die gleiche Erfahrung scheint auch der Bürgermeister von Ottawa gemacht zu haben. Seine Administration war nicht in der Lage, aucn nur ein Abschleppunternehmen zu finden, das bereit gewesen wäre, die Trucks aus Downtown Ottawa abzuschleppen. Passiver Widerstand hat noch jede Regierung zu Fall gebracht.

Zurück zu Jason Kenney, dessen Videobotschaft nicht unwidersprochen geblieben ist. Bürger Albertas, die vor Ort gefahren sind, um die Trucker zu unterstützen, darunter eine Gruppe, die sich Rally4Resources nennt, berichten davon, dass die RCMP die Trucker blockiert und ihrerseits wiederum von Bürgern blockiert sei, so dass niemand genau sagen kann, wer hier wen blockiert, was natürlich davon unabhängig ist, dass sich Bürger Kanadas über den eklatanten Machtmissbrauch der RCMP, die von Jason Kenney geschickt wurde, wie viele glauben, sehr, sehr erregen. Hören Sie selbst:

Man kann das Ganze nur als komplettes Chaos beschreiben, als Versuch unterschiedlicher Politiker irgendwie aus dem Schlamassel mit heiler Haut herauszukommen, in dem sie sich finden, weil etwas geschehen ist, womit sie überhaupt nicht gerechnet haben: Bürger stehen auf und wehren sich, blockieren Straßen, besetzen Innenstädte, tun ihren Unmut in friedlicher Weise kund und lassen große Teile der Polit-Riege schlecht, sehr schlecht aussehen. Nicht alle, es gibt auch Politiker, die sich mit den Bürgern solidarisieren:

Und sie tun gut daran, denn nicht nur weiß der Polizeichef von Ottawa zu berichten, dass am Wochenende noch mehr protestierende Bürger nach Ottawa kommen werden, es bilden sich auch immer mehr Gruppen, die in anderen Orten nachvollziehen, was die Trucker in Ottawa vorgemacht haben:

Keine Regierung kann auf Dauer gegen organisierte Interessen von Bürgern anregieren. Das wird auch die Regierung in Kanada bald gelernt haben. Der einzige Weg, gegen Bürger zu regieren, verlangt nach massivem Einsatz von Gewalt und dem Aufbau eines Überwachungs- und Unterdrückungsstaates, nichts davon gibt es in Kanada. Deshalb ist blackface Trudeau wohl bald Vergangenheit.

Bis dahin dreht Trudeau frei:



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