Truck Fudeau: Kanadische Freiheits-Kämpfer sind zurück in Ottawa

Freiheit ist neuerdings etwas Negatives.

Deshalb liest und hört man u.a. von Polit-Darstellern, dass ein Zuviel an Freiheit schädlich sei, dass man wahre Freiheit nur in einem regulierten Umfeld finden könne, in dem man vor all dem geschützt sei, von dem die Regulierer, in der Regel irgendwelche Hanseln, die sich gerade für Regierung halten, denken, dass es ihrer eigenen Sache nicht förderlich sei.

Die ganzen sprachlichen Verrenkungen basieren auf einem kategorialen, vermutlich intentional begangenen Fehler und einer infantilen Störung, mit der man offenkundig Menschen gewinnen kann:

  • Der kategoriale Fehler besteht in der Behauptung, man könne Freiheit einschränken oder nur halbe Freiheit sei ganze Freiheit, ein absurder Blödsinn direkt aus 1984.
  • Die infantile Störung findet sich in der Annahme, dass Freiheit nur positiv, nur schön, nur herrlich sein müsse, dass freie Menschen ohne Probleme über Wiesen hüpfen und die gebratenen Maiskolben, die nach ihnen geworfen werden, auffangen. Freiheit zieht indes Verantwortung nach sich, das mag erklären, warum so viele Leute auf sie verzichten, sie gegen Sicherheit im Staatsknast eintauschen.

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Beides ist in den unterschiedlichsten Varianten mittlerweile im Umlauf. Ein Beispiel haben wir im letzten Post beschrieben, die “Declaration for the Future of the Internet”, die aus dem Dementen Haus lanciert und von 59 Staaten unterzeichnet wurde, darunter Deutschland, das Vereinigte Königreich und Kanada. Die Deklaration gehört zu den Machwerken, mit denen versucht wird, Begriffe neu zu definieren. Ein offenes, freies und sicheres Internet im Sinne der Deklaration ist dann auch eines, das von Regierungen von all den Inhalten freigehalten wird, die Regierungen ihrer Bevölkerung vorenthalten wollen. In der Ökonomie diskutiert man Ideen, wie sie in dieser Deklaration ihren Niederschlag gefunden haben, unter dem Begriff des moral hazards, womit ein Verhalten beschrieben ist, bei dem ein Akteur (die Regierung) einen Informationsvorsprung ausnutzt, um einen anderen Akteur (die Bevölkerung) zu betrügen oder sonstwie über den Tisch zu ziehen.

In Zeiten eines infantilen öffentlichen Diskurses, in dem alles grundsätzlich vor dem Hintergrund einer herbeiphantasierten Paradiesvorstellung bewertet wird, vom menschlichen Einfluss auf das ohne Menschen für Menschen hervorragend geeignte Klima bis zum menschlichen Einfluss auf das, was im Internet zu finden ist, das, wenn es von menschlichem Einfluss gereinigt ist, hervorragen für Menschen geeignet ist, ist eine reife Diskussion über die Gefahren, die es mit sich bringt, ausgerechnet denen, die durch Opportunismus und Korruption in Ämter gelangt sind, freie Hand in Punkto Opportunismus und Korruption zu geben, nicht führen.

Wir leben eben in einer infantilen Gesellschaft.

Kanada gehört zu den Unterzeichnern der Declaration for the Future of the Internet, was insofern lustig ist, da sich in der Deklaration eine Passage findet, die die Gefahr beschreibt, die autokratische Systeme für die Demokratie darstellen, eine Passage, die am Beispiel von Kanadas Regierung unter Justin “Trudy”66666666559

Trudeau modelliert zu sein scheint:

“Access to the open Internet is limited by some authoritarian governments and online platforms and digital tools are increasingly used to repress freedom of expression and deny other human rights and fundamental freedoms. State-sponsored or condoned malicious behavior is on the rise,…”

Dieselbe Regierung, die sich durch das Unterzeichnen einer Deklaration nach außen als “Bewahrer der Freiheit” inszenieren will, hat nicht gezögert, den Emergencies Act in Kraft zu setzen, Konten einzufrieren, Trucks zu konfiszieren und Menschen, denen “mischief” vorgeworfen wird, weil sonst nichts gefunden wurde, zu inhaftieren, spielt sich nun als Wahrer der Freiheit auf. Der Bock, der zum Gärtner gemacht wurde, drängt sich als Bild auf, indes ist es ein zu harmloses Bild, denn die Bösartigkeit, die treibende Kraft hinter dem zu sein scheint, was etliche westliche Regierungen in den letzten Jahren so treiben, sie bleibt dabei auf der Strecke.

Nachdem die Trucker mit erheblicher Gewalt aus Ottawa entfernt wurden, Sie erinnern sich vielleicht:

hat Trudeau wohl gedacht, die Kuh sei vom Eis, und er könne nun wieder in gewohnter Manier heucheln und gängeln. Nun, er hat sich getäuscht.

Sie sind wieder da.
Drei verschiedene Gruppen haben zur Demonstration in Ottawa aufgerufen und das ganze Wochenende dafür eingeplant:

  • Rolling Thunder;
  • Veterans for Freedom;
  • Freedom Fighters Canada;

Wir haben im folgenden ein paar Eindrücke bei JustIncredibleTV und Viva Frei gsammelt. Die drei Videos sind unter denen, die wir gescannt haben, diejenigen, die den besten Eindruck davon vermitteln, was gestern und vorgestern und heute in Ottawa los war. Ein Eindruck, den wir aus den Videos mitgenommen haben, ist die lächerlich hohe Polizeipräsenz, die man entweder als Kraftmeierei oder als Angst interpretieren kann. Was auch immer der Grund dafür sein mag, dass mehr als 1.500 Polizisten in Ottawa präsent sind, es ist lächerlich, dient aber natürlich dazu, einen Keil durch die Gesellschaft zu treiben und durch die schiere Menge von Polizisten eine Gefährdung durch die Demonstranten zu suggerieren, die es nie gegeben hat. So steckt hinter der hohen Zahl von Polizisten Kalkül, ob es aufgeht, ist eine andere Frage. In jedem Fall trägt diese Inszenierung der Polizei dazu bei, dass die Gräben in der kanadischen Gesellschaft vertieft werden, was man nun wieder auf die “Declaration for the Future of the Internet”, die Kanada unterzeichnet hat, zurückbinden muss, denn darin wurde die Spaltung der Gesellschaft durch Desinformation beklagt, woraus man den Schluss ziehen muss, dass die Spaltung, die in Kanada und anderen westlichen Gesellschaften von Regierungen ausgeht, die bürgerliche Grundrechte, z.B. das Recht auf körperliche Autonomie mit Füßen treten, in Ordnung ist.

Heuchelei ist eben nur bis zu einem bestimmten Punkt möglich. Ab diesem Punkt wird sie nur noch lächerlich…

Anlass der neuerlichen Demonstrationen in Ottawa: Die Regierung Trudeau hält mit Zähnen und Klauen an COVID-19-Restriktionen fest, die es z.B. Ungeimpften verwehren, das Land zu verlassen.

Wer gerne vier Stunden bei der Sache bleiben will, dem sei Viva Frei empfohlen.
Video wird gestellt, Bier und Popcorn nicht.



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