Egal, welche wissenschaftlichen Arbeiten man zum Thema „anti-demokratisches Denken“ zur Hand nimmt, egal, welche Diskussion zu „Gefahren für demokratische Systeme“ man verfolgt, immer geht die Gefahr von einem äußeren Feind aus, von einer extremen Ideologie, entweder der Rechten oder der Linken. Eines der besten Beispiele dafür ist nach wie vor der Klassiker von Kurt Sontheimer „Antidemokratisches Denken in der Weimarer Republik“, in dem minutiös die Ideenwelt derjenigen, die sich mit dem parlamentarischen System der Weimarer Republik nicht anfreunden wollten und konnten, aufgearbeitet wird.
Indes, die eigentlichen Feinde einer Demokratie, demokratischer Systeme, finden sich nicht außerhalb. Welche Demokratie wäre je durch eine feindliche Übernahme von außen zerstört worden? Nicht einmal die Weimarer Republik hat dieses Schicksal erlitten, denn sie wurde spätestens ab 1930 als Heinrich Brüning ohne jedes demokratische Deputat und lediglich auf den Missbrauch des Artikel 48 der Weimarer Verfassung gestützt, seine Regierung geführt hat. Artikel 48 der Weimarer Verfassung war eigentlich für den Notstand vorgesehen und wurde sehr zum Ärger von Hugo Preuss, dem Architekten der Weimarer Verfassung, bereits ab 1924 von dann Reichspräsident Friedrich Ebert unter dem Vorwand, „die Sicherheit des Reiches erfordere es“ zweckentfremdet und missbraucht. Auf diese Weise hat es Ebert den aufeinander folgenden Kabinetten von Müller, Wirth und Cuno ermöglicht, gegen den Reichstag zu regieren.
Wie eine Vielzahl von Historikern herausgearbeitet hat, wurde Artikel 48 angewendet, weil der Reichstag voller Parlamentarier war, die keinen Hintern in der Hose und Angst davor hatten, sich mit unpopulären Entscheidungen bei ihren Wählern unbeliebt zu machen. So blieb es letztlich Ebert vorbehalten, die Verantwortung für Entscheidungen zu übernehmen, die die Parlamentarier abgelehnt haben, z.B. für die Steuerverordnung vom April 1924, inklusive Steuererhöhungen, für die kein Parlamentarier den Kopf hinhalten wollte. Friedrich Ebert hat in 83 Fällen mit Notverordnungen regiert.
Quelle: Bundesarchiv, Bild 183-1989-0630-504 / Unbekannt / CC-BY-SA 3.0, CC BY-SA 3.0 de
In gleicher Weise hat Paul von Hindenburg über den Artikel 48 per Notverordnung den beiden Kabinetten von Heinrich Brüning ermöglicht, gegen den Reichstag zu regieren und in der Zeit der Weltwirtschaftskrise und ihrer Folgen für Deutschland fast schon stabile Regierungsverhältnisse zu gewährleisten. Wie Maurice Duverger anerkennen schreibt, gelang es Hindenburg Brüning über eine Zeit im Amt zu halten, zu der die französische Nationalversammlung fünf verschiedene Kabinette verschlissen hat.
Indes, diese Anerkennung ändert nichts daran, dass mit dem Regieren per präsidialem Erlass, der parlamentarische Arm des demokratischen Systems abgetrennt wurde, und man es schwer hat zu argumentieren, dass die Weimarer Republik nach 1930 noch eine Demokratie gewesen ist, denn die Art und Weise des Regierungshandeln hatte mit dem Verfahren in einem demokratischen System NICHTS mehr zu tun. Dies vor allem deshalb, weil die Exekutive auch als Legislative gehandelt hat, den Reichstag kalt gestellt hat und somit keinerlei demokratischer Kontrolle aus dem System mehr zugänglich war.
Allerdings gab es zum Ende der Weimarer Republik eine lautstarke Presse, die diesen Zustand heftig verurteilt hat.
Es ist in diesem Zusammenhang ganz nützlich, sich die Formulierung von Artikel 48 der Weimarer Verfassung in Erinnerung zu rufen:
Artikel 48.
Wenn ein Land die ihm nach der Reichsverfassung oder den Reichsgesetzen obliegenden Pflichten nicht erfüllt, kann der Reichspräsident es dazu mit Hilfe der bewaffneten Macht anhalten.
Der Reichspräsident kann wenn im Deutschen Reiche die öffentliche Sicherheit und Ordnung erheblich gestört oder gefährdet wird, die zur Wiederherstellung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung nötigen Maßnahmen treffen, erforderlichenfalls mit Hilfe der bewaffneten Macht einschreiten. Zu diesem Zwecke darf er vorübergehend die in den Artikeln 114, 115, 117, 118, 123, 124 und 153 festgesetzten Grundrechte ganz oder zum Teil außer Kraft setzen
Von allen gemäß Abs. 1 oder Abs. dieses Artikels getroffenen Maßnahmen hat der Reichspräsident unverzüglich dem Reichstag Kenntnis zu geben. Die Maßnahmen sind auf Verlangen des Reichstags außer Kraft zu setzen.
Bei Gefahr im Verzuge kann die Landesregierung für ihr Gebiet einstweilige Maßnahmen der in Abs.2 bezeichneten Art treffen. Die Maßnahmen sind auf Verlangen des Reichspräsidenten oder des Reichstags außer Kraft zu setzen.
Das Nähere bestimmt ein Reichsgesetz.
Das Reichsgesetz, dem „Näheres“ überantwortet wurde, hat es nie gegeben, und Artikel 48 wurde mit dem Vorwand, die Sicherheit des Reiches, der Weimarer Republik, des demokratischen Systems sei in Gefahr, umfassend genutzt, um eben dieses demokratische System von innen heraus auszuhölen und den Boden für die Machtergreifung Hitlers im Januar 1933 damit zu bereiten.
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Zurück in der Gegenwart sind wir mit einem ähnlichen Prozess der Zerstörung des demokratischen Systems von innen heraus konfrontiert, wobei es uns in diesem Post nicht um die weitverbreitete politische Korruption geht, sondern um das, was Kurt Sontheimer so ausführlich beschrieben hat, antidemokratisches Denken. Indes, im Gegensatz zu Kurt Sontheimer sind wir nicht der Ansicht, dass sich antidemokratisches Denken vornehmlich außerhalb des demokratischen Systems findet. Im Gegenteil: wir haben die Hypothese, dass antidemokratisches Denken eine Demokratie von innen heraus zerstört, und zwar dadurch, dass drei wesentliche Grundlagen einer Demokratie beseitigt werden:
Politischer Wettbewerb;
Gewaltenteilung;
Kontrolle der Regierung
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Der politische Wettbewerb in Deutschland ist nichtzuletzt dadurch zerstört worden, dass es eine Klasse von politischen Hohepriestern gibt, die für sich die Deutungsmacht, darüber zu bestimmen, was demokratisch ist und was nicht, reklamiert. Mit dieser Aneignung geht eine Form des Sakrosankten einher, denn fortan sind diese Demokratieheiligen aus Regierung und in Teilen auch Opposition nicht mehr angreifbar. Sie inszenieren sich als demokratische Apostel, als Hüter des heiligen Grals der Demokratie, die sich durch jede Form der Kritik in ihrer Herrlichkeit angegriffen sehen. Und – weil sie sich als Inkarnation des demokratischen Systems sehen – wird mit jeder Kritik an ihre Adresse auch gleichzeitig die Demokratie „delegitimiert“, das politische System „verächtlich“ gemacht. Wir haben ausführlich über den Persönlichkeitsschaden, der hinter einer solchen Auffassung steht, geschrieben. Wer es nachlesen will, der kann es hier tun.
Mit anderen Worten, die Mitglieder der politischen Klasse betreiben eine Monopolisierung und Immunisierung, mit der sie sich selbst als demokratische Musterexemplare inszenieren, während all diejenigen, die ihnen politisch gefährlich werden können, als Extremisten klassifiziert und aus dem politischen Wettbewerb ausgeschlossen werden sollen. Damit ist der demokratische Wettbewerb beendet und zugunsten einer Auslegung der heiligen demokratischen Schrift durch diese anti-demokratischen Hohepriester beseitigt worden.
All das, was wir bislang beschrieben haben, wird mit dem Vorwand durchgesetzt, man müsse „unsere Demokratie“ schützen, „unsere Demokratie“ vor ihren Feinden retten, jede Form von Extremismus bekämpfen. Indes, der Extremismus, den die etablierten Polit-Darsteller derzeit betreiben, der Meinungs-Extremismus, der jede Meinung, die ihnen nicht passt, diffamiert, ist der eigentliche Extremismus, der der Demokratie, die vom WETTBEWERB der Ideen lebt, wobei bereits die Einschränkung der Ideen jeder Demokratie die Grundlage entzieht, den Garaus macht. Einmal mehr, wie in der Weimarer Republik, mit dem Verweis auf die angebliche Sicherung der, nein „unserer Demokratie“.
Gewaltenteilung und Kontrolle der Regierung
Zumindest der Idee nach, herrscht in demokratischen Systemen Gewaltenteilung, und obschon es keine reine Gewaltenteilung in den meisten westlichen Demokratien gibt, so gibt es doch eine strikte Trennung zwischen denen, die die Gesetze erlassen und denen, die sie ausführen, denen, die die Regierungsgeschäfte führen und denen, die sie kontrollieren. Parteienkollusionen, wie sie in den letzten Jahrzehnten zu beobachten waren, haben dazu geführt, dass in Parlamenten Fraktionszwang jede Form von Kontrolle der Regierung ersetzt hat, so dass Parlamente zu Durchwinkveranstaltungen für Regierungsvorlagen und Gesetzentwürfe der Regierung geworden sind. Insofern ist Kontrolle auf Instanzen verlagert, die – jedenfalls nicht offensichtlich – durch Regierungsparteien und andere Organisationen der organisierten politischen Korruption kontrolliert werden können oder besser: konnten. Denn die vierte Kontrollgewalt einer Regierung, die Medien, ist in weiten Teilen zu Systemmedien verkommen, zu Anstalten, in denen kritische Töne gegenüber der Regierung nur dann zulässig sind, wenn damit eine „Verschärfung“ bereits vorhandener Gesetze oder eine vorab Legitimierung bereits in der Schublade liegender Gesetzentwürfe gefordert bzw. geschaffen werden soll.
Interessanter Weise haben sich viele Systemmedien zu Regierungs-Aktivisten der extremsten Sorte entwickelt, in denen Maßnahmen, mit denen 2%-CO2-Emmisions-Deutschland die Welt und das Universum retten soll, ein Surrogt des deutschen Wesens, an dem die Welt wieder genesen soll, gefordert werden. Systemmedien, die nicht etwa kritisch über die Kriege berichten, die ihre Regierung führt, sondern enthusiastisch, stets in den Fussstapfen derer folgend, die eine weitere Eskalation für noch größeren Waffenabsatz wünschen. Und welche sykophantische Rolle Systemmedien bis heute spielen, wenn es um das Thema SARS-CoV-2/COVID-19 geht, muss nicht weiter ausgeführt werden.
Systemmedien fallen somit vollständig aus, wenn es um die Kontrolle der Regierung geht, jener Regierung, deren Mitglieder sich als Wächter der Demokratie inszenieren, die alleinige Definitionsgewalt über Inhalt und Ausführung von Demokratie ausüben wollen und mit allen verfügbaren antidemokratischen Mitteln diejenigen bedrohen und bekämpfen, die sich trauen, die demokratische Hingabe dieser Musterdemokraten oder eines ihrer Demokratie zersetzenden Gesetze, wie z.B. das Netzwerkdurchsetzungsgesetz oder das Demokratiefördergesetz, zwei Gesetze, die Meinungsfreiheit zerstören und die Gleichschaltung privater Akteure zum Ziel haben, zu kritisieren.
Indes, Bundes- und Landesregierungen geht die Reduzierung von Systemmedien auf Verlautbarungsfunktionen noch nicht weit genug, sie wollen sie zu Wahlhelfern machen, zu Organisationen, die, wie dies 2020 in den USA vorexerziert wurde, Informationen unterdrücken, die den herrschenden Parteien nicht in den Kram passen, ihre Wahlchancen reduzieren können, Informationen streuen, die den politischen Gegnern der herrschenden Parteien Wähler abspenstig machen sollen und durch ihre Berichterstattung darauf hinwirken sollen, dass kein allgemeiner und freier Wettbewerb um die Gunst der Wähler stattfinden kann. Das ist quasi der letzte Nagel im Sarg des bisher letzten deutschen demokratischen Versuchs, und er liest sich in der Beschreibung von Norbert Haering wie folgt:
„Der MDR bereitet sich mit dem Verfassungsschutz auf die Landtagswahlen vor
19. 02. 2024 |
Der öffentlich-rechtliche Rundfunk bereitet sich auf die Landtagswahlen in Ostdeutschland im Herbst vor.
Um eine staatstragende Berichterstattung gewährleisten zu können, finden in den nächsten Tagen und Wochen beim MDR Hintergrundgespräche der Redaktion mit den Verfassungsschutzpräsidenten von Sachsen, Thüringen und Sachsen-Anhalt statt.
Wer wäre schließlich besser in der Lage als eine im Geheimen operierende Regierungsbehörde, den öffentlich-rechtlichen Journalisten zu erklären, wo genau Kritik von Oppositionsparteien an der Regierung in staatsfeindliche Hetze umschlägt, und somit die regierungsferne Neutralität ihre Grenze finden muss.
Und so hat die MDR-Chefredaktion Hintergrundgespräche arrangiert, am 21. Februar mit Dirk-Martin Christian, Verfassungsschutzpräsident Sachsens, am 7. März mit Stephan Kramer, VS-Präsident Thüringens, und am 20. März mit Jochen Hollmann, VS-Präsident von Sachsen-Anhalt. Die drei Länder konstituieren das Sendegebiet des MDR.
Damit ist nicht nur die Trennung von Exekutive und Legislative in Deutschland überwunden, auch die Trennung zwischen Kontrollorgan der Regierung und Regierung ist passé. Die Landesregierungen, die sich im Herbst ihren Bevölkerungen zur Wahl stellen müssen, nutzen ihr jeweiliges Exekutivorgan des Landesverfassungsschutzes, das dem jeweiligen Innenministerium untersteht, um in die Berichterstattung von Systemmedien einzugreifen und diese Berichterstattung so zu beeinflussen, dass die Wahlchancen der hinter dieser Form von organisiertem Verbrechen an der Demokratie stehenden kriminellen Organisationen, Parteien, die sich das jeweilige Bundesland zur Beute genommen haben, erhöht werden.
Offenkundig schwebt den Herrschaften in Dresden, Erfurt und Magdeburg ein Land als totale Institution vor, in dem sie jeden Schritt und jede Äußerung, die ihre Bürger tun, überwachen und jede Abweichung sofort ahnden können.
Man muss die Frage, ob Deutschland noch eine Demokratie ist, eigentlich nicht mehr stellen.
Duverger, Maurice (1980). A New Political System Model: Semi-Presidential Government. European Journal of Political Research 8(2): 165-187.
Longerich, Peter (1992). Die Erste Republik. Dokumente zur Geschichte des Weimarer Staates. München: Piper.
Preuß, Hugo (2008 [1922]). Parlamentarismus, wie er nicht ist. In: Lehnert, Detlef & Müller, Christoph (Hrsg.). Hugo Preuß. Gesammelte Schriften. Tübingen: Mohr Siebeck, S.243-246.
Preuß, Hugo (2008 [1921]). Republik und Monarchie. Reich und Preußen. In: Lehnert, Detlef & Müller, Christoph (Hrsg.). Hugo Preuß. Gesammelte Schriften. Tübingen: Mohr Siebeck, S.185-189.
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Im Falle, dass „Staatsrechtler“ meine Nachhilfe zur Ausarbeitung eines Verfassungsvorschlags benötigen welche dem Volk zur Abstimmung vorgelegt werden kann, bin ich gerne bereit diese dabei unentgeltlich zu unterstützen.
Eigentlich ist es ja noch viel schlimmer, weil auch die Judikative seit jeher in Deutschland schwerlich als unabhängig bezeichnet werden kann. Die Legion an Haltungs- oder Gesinnungsurteilen der letzten Jahre genügt hier als Beweis. Von der Weisungsgebundenheit der Staatsanwaltschaften möchte man gar nicht mehr reden. Diese bricht zusammen mit der befangenen Richterschaft dem Rechtssystem das Genick.
Aus meiner Sicht sind in erster Linie die Parteien dafür verantwortlich, die Demokratie in Deutschland zerstört zu haben. Beginnend damit, dass die Parteien lediglich an der politischen Willensbildung beteiligt sein sollten und diese nicht bestimmen, wie sie es heute tun. Dazu kommt ein Wahlrecht mit Listen, das eben nicht zu unabhängigen, sondern vom Wohlwollen der Parteiführungen abhängigen Abgeordneten führt. Als nächstes kommt der Fraktionszwang als weiteres Züchtigungsmittel innerhalb der Parteiorganisationen. Staatliche Stellen wie Behördenleitungen sind oft von politischen Beamten besetzt, was die Macht der Parteien weiter festigt und zudem Patronage und Korruption begünstigt. Weiter kommt hinzu, dass es keine Begrenzung der Wahlperiode gibt, ein Mandatsträger sich also bis zu seinem Tod immer wieder zur Wahl stellen lassen kann. Die Politisierung von Presse, Wissenschaft, Schulen und Universitäten führt zu einer weiteren Konzentration. Inzwischen haben wir in Deutschland selbst einen Bundespräsidenten, der aus seiner einseitigen durch Parteipolitik geprägten Haltung keinen Hehl mehr macht und jedes Neutralitätsgebot in den Wind schießt. Verfassungsrichter? Siehe oben.
Ohne Abschaffung und Verbot aller Parteien sehe ich keine Möglichkeit zu demokratischen Strukturen zurückzufinden. Kurzfristig müssten zunächst erst einmal die kleptokratischen Parteien entfernt und die oben genannten Strukturen aufgebrochen werden.
Mit der Demokratie kommt es mir immer mehr vor wie mit dem Sozialismus: Immer, wenn das kühne *Experiment* scheitert, war es eben keine „echte“ Demokratie oder kein „echter“ Sozialismus … 🤔
Der Typus Mensch, den diese Frau verkörpert, ist sattsam bekannt: Intrigant, bösartig und abgrundtief dumm. Die hält sich selbst vermutlich wirklich für eine Demokratin.
So vor 25 Jahren habe ich zum ersten mal über Demokratie nachgedacht. Ich ging mit einem Bekannten spazieren und wir redeten über die mangelnde Qualität mancher Grünen. Nicht ich, sondern er ( der sich während Corona mit mir überworfen hat) meinte: das sei ein Kennzeichen der Demokratie, dass der Pöbel regieren könne. Das sei in Monarchien nicht der Fall. Ich will jetzt keine Monarchie aus dem Mittelalter einführen, aber ich begriff sofort, dass da was dran sei. Denn Ich kannte damals schon die Namen von legendären Beratern von Königen.
Ist es nicht so, dass Könige sich mit den besten Beratern umgeben haben (zum Teil zumindest) und diese ganz einfach eine Qualität hatten, die nirgendwo auf der Welt jemals in einer Demokratie erreicht wurde? Mag sein, dass die auf den Bürger-Pöbel draußen im Land nicht viel gegeben haben, und ihre Qualität auch nicht wohltuend eingesetzt haben, aber das weiß ich nicht. In der Schule hat mich Geschichte nicht weiter interessiert. Aber von legendären Namen habe ich trotzdem was mitbekommen. Und ich habe einmal eine Doku eines Gesprächs zwischen Napoleon und Metternich auf Arte gesehen,(vor wenigen Jahren als ich noch TV gesehen habe)
Inhaltlich war das grandios.
In einer Demokratie können auf allen Ebenen und in allen Bereichen (außer Naturwissenshaften) halt überall die Schlechtesten (vorzugsweise) an die Macht. in Nordkorea vielleicht auch, aber ob es so niveaulos ist wie in der BRD weiß ich nicht.
Auch in den vergangenen Monarchien mag es intrigant zugegangen sein, aber hatten die Menschen dort nicht doch mehr Qualität?
Mich interessiert das sehr, ich habe Geschichte abonniert. Weiß nicht, wie gut die sind. Und ob z.B. August der Starke da objektiv dargestellt ist. An mehr zwei Geschlechter hat der wohl nicht geglaubt.
Ich kenne natürlich Heinrich den VIII. Thomas Morus hat mich mit seiner Art des Widerstands dagegen begeistert. (Ich meine Ein Mann für alle Jahreszeiten heißt der Film. Grandios, zumindest die Darstellung im Film. Andererseits habe ich über Thomas Morus auch Negatives zu seinem Charakter gelesen.
So sieht es aus! Die Totengräber der Demokratie mal wieder am Werk, diesmal von links mit mehr Aussicht auf Erfolg als beim letzten Mal. Was die „prodemokratischen“ Aufmarschierer mit : „Nie wieder ist jetzt!“ plakatieren bedeutet nämlich nichts anderes, als dass jetzt nur die linken Feinde (wenn man denn historisch die Nationalsozialisten als rechts verortet) der parlamentarischen Demokratie an die Macht kommen sollen. Aufgrund der jahrelang vermittelten Geschichtsklitterung wird völlig verdrängt, das sowohl KPD als auch NSDAP Feinde der Weimarer Republik waren und sie durch Diktaturen ersetzen wollten. Es ist zwar erschreckend, war aber zu erwarten, dass sich Typen finden, die von Staatsdelegitimierung, Staatswohl und Demokratie faseln, während sie diese beerdigen.
(Leider sind Euch ein paar Tippfehler durchgegangen:
auszuhölen, ein Surrogt, sykophantische Rolle )
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Aus den Fehlern der Vergangenheit lernen und diese in Zukunft zu vermeiden ist es höchste Zeit, dass gem. Art. 146 GG endlich eine Verfassung vom Volk beschlossen wird, die den Staatsgewalten KEINEN Ermessensspielraum oder Handlungsbefugnisse außerhalb der verfassungsgemäßen Ordnung erlauben. Die vom Volk gewählte Regierung ist dem Souverän UNTERTAN und an dessen Weisungen gebunden – und NICHT umgekehrt!!!
Im Falle, dass „Staatsrechtler“ meine Nachhilfe zur Ausarbeitung eines Verfassungsvorschlags benötigen welche dem Volk zur Abstimmung vorgelegt werden kann, bin ich gerne bereit diese dabei unentgeltlich zu unterstützen.
Carpe diem.
Richtig.
Wir haben schon eine Ausarbeitung einer direkten Demokratie dafür fertig.
Eigentlich ist es ja noch viel schlimmer, weil auch die Judikative seit jeher in Deutschland schwerlich als unabhängig bezeichnet werden kann. Die Legion an Haltungs- oder Gesinnungsurteilen der letzten Jahre genügt hier als Beweis. Von der Weisungsgebundenheit der Staatsanwaltschaften möchte man gar nicht mehr reden. Diese bricht zusammen mit der befangenen Richterschaft dem Rechtssystem das Genick.
Aus meiner Sicht sind in erster Linie die Parteien dafür verantwortlich, die Demokratie in Deutschland zerstört zu haben. Beginnend damit, dass die Parteien lediglich an der politischen Willensbildung beteiligt sein sollten und diese nicht bestimmen, wie sie es heute tun. Dazu kommt ein Wahlrecht mit Listen, das eben nicht zu unabhängigen, sondern vom Wohlwollen der Parteiführungen abhängigen Abgeordneten führt. Als nächstes kommt der Fraktionszwang als weiteres Züchtigungsmittel innerhalb der Parteiorganisationen. Staatliche Stellen wie Behördenleitungen sind oft von politischen Beamten besetzt, was die Macht der Parteien weiter festigt und zudem Patronage und Korruption begünstigt. Weiter kommt hinzu, dass es keine Begrenzung der Wahlperiode gibt, ein Mandatsträger sich also bis zu seinem Tod immer wieder zur Wahl stellen lassen kann. Die Politisierung von Presse, Wissenschaft, Schulen und Universitäten führt zu einer weiteren Konzentration. Inzwischen haben wir in Deutschland selbst einen Bundespräsidenten, der aus seiner einseitigen durch Parteipolitik geprägten Haltung keinen Hehl mehr macht und jedes Neutralitätsgebot in den Wind schießt. Verfassungsrichter? Siehe oben.
Ohne Abschaffung und Verbot aller Parteien sehe ich keine Möglichkeit zu demokratischen Strukturen zurückzufinden. Kurzfristig müssten zunächst erst einmal die kleptokratischen Parteien entfernt und die oben genannten Strukturen aufgebrochen werden.
Mit der Demokratie kommt es mir immer mehr vor wie mit dem Sozialismus: Immer, wenn das kühne *Experiment* scheitert, war es eben keine „echte“ Demokratie oder kein „echter“ Sozialismus … 🤔
„Die größte Bedrohung für die demokratische Grundordnung“
Der probate Trick: Wer schreit denn wohl am lautesten:
„Haltet den Dieb !“ ?
Der Typus Mensch, den diese Frau verkörpert, ist sattsam bekannt: Intrigant, bösartig und abgrundtief dumm. Die hält sich selbst vermutlich wirklich für eine Demokratin.
So vor 25 Jahren habe ich zum ersten mal über Demokratie nachgedacht. Ich ging mit einem Bekannten spazieren und wir redeten über die mangelnde Qualität mancher Grünen. Nicht ich, sondern er ( der sich während Corona mit mir überworfen hat) meinte: das sei ein Kennzeichen der Demokratie, dass der Pöbel regieren könne. Das sei in Monarchien nicht der Fall. Ich will jetzt keine Monarchie aus dem Mittelalter einführen, aber ich begriff sofort, dass da was dran sei. Denn Ich kannte damals schon die Namen von legendären Beratern von Königen.
Ist es nicht so, dass Könige sich mit den besten Beratern umgeben haben (zum Teil zumindest) und diese ganz einfach eine Qualität hatten, die nirgendwo auf der Welt jemals in einer Demokratie erreicht wurde? Mag sein, dass die auf den Bürger-Pöbel draußen im Land nicht viel gegeben haben, und ihre Qualität auch nicht wohltuend eingesetzt haben, aber das weiß ich nicht. In der Schule hat mich Geschichte nicht weiter interessiert. Aber von legendären Namen habe ich trotzdem was mitbekommen. Und ich habe einmal eine Doku eines Gesprächs zwischen Napoleon und Metternich auf Arte gesehen,(vor wenigen Jahren als ich noch TV gesehen habe)
Inhaltlich war das grandios.
In einer Demokratie können auf allen Ebenen und in allen Bereichen (außer Naturwissenshaften) halt überall die Schlechtesten (vorzugsweise) an die Macht. in Nordkorea vielleicht auch, aber ob es so niveaulos ist wie in der BRD weiß ich nicht.
Auch in den vergangenen Monarchien mag es intrigant zugegangen sein, aber hatten die Menschen dort nicht doch mehr Qualität?
Mich interessiert das sehr, ich habe Geschichte abonniert. Weiß nicht, wie gut die sind. Und ob z.B. August der Starke da objektiv dargestellt ist. An mehr zwei Geschlechter hat der wohl nicht geglaubt.
Ich kenne natürlich Heinrich den VIII. Thomas Morus hat mich mit seiner Art des Widerstands dagegen begeistert. (Ich meine Ein Mann für alle Jahreszeiten heißt der Film. Grandios, zumindest die Darstellung im Film. Andererseits habe ich über Thomas Morus auch Negatives zu seinem Charakter gelesen.
So sieht es aus! Die Totengräber der Demokratie mal wieder am Werk, diesmal von links mit mehr Aussicht auf Erfolg als beim letzten Mal. Was die „prodemokratischen“ Aufmarschierer mit : „Nie wieder ist jetzt!“ plakatieren bedeutet nämlich nichts anderes, als dass jetzt nur die linken Feinde (wenn man denn historisch die Nationalsozialisten als rechts verortet) der parlamentarischen Demokratie an die Macht kommen sollen. Aufgrund der jahrelang vermittelten Geschichtsklitterung wird völlig verdrängt, das sowohl KPD als auch NSDAP Feinde der Weimarer Republik waren und sie durch Diktaturen ersetzen wollten. Es ist zwar erschreckend, war aber zu erwarten, dass sich Typen finden, die von Staatsdelegitimierung, Staatswohl und Demokratie faseln, während sie diese beerdigen.
(Leider sind Euch ein paar Tippfehler durchgegangen:
auszuhölen, ein Surrogt, sykophantische Rolle )
„Rinkz und Lechz“ sind nur die 2 Seiten ein und derselben Medaille.