On Popular Demand: Unser Gender Trash Ranking

Ein Zitat zum Einstieg:

„Kann der hohe finanzielle Aufwand, den die Steuerzahler für Gender-Professuren zu tragen haben, durch eine hohe Nachfrage nach ‚Gender Studies‘ auf Seiten von Studenten gerechtfertigt werden? Soweit entsprechende Daten vorliegen, muss man diese Frage eindeutig negativ beantworten. So hat die schriftliche Anfrage Nr. 18/12929 vom 12. Dezember 2017 über „Gender Studies in Berlin: Professuren, Studenten, Absolventen“, […] ergeben, dass an der HU Berlin, an der im Oktober 1997, also vor mehr als 20 Jahren, der erste Magisterhauptfach-Studiengang ‚Geschlechterstudien/Gender Studies‘ eröffnet wurde, der übrigens immer noch existiert, ‚bislang [also bis Dezember 2017] 3.921 Studierende das Studienfach an der HU […] studiert haben, davon […] 1.163 im Magisterhauptfach [und] 536 im Magisternebenfach… Abgeschlossen haben ein ‚Studium in Gender Studies‘ an der Humboldt-Universität zu Berlin bis zum Dezember 2017, wie gesagt, nach mehr als 20 Jahren allerdings nur … ‚ca. 1.350 Studierende‘“. Das schreibt Dr. habil. Heike Diefenbach in ihrem Beitrag „Gender Studies – Politische Ideologie statt Sozialwissenschaft“, der im Sammelband „Gender Studies: Wissenschaft oder Ideologie“, den Harald Schulze-Eisentraut und Alexander Ulfig herausgegeben haben, erschienen ist.

Rechnet man einen Vorlauf von acht Semestern für das Absolvieren des „Studienfaches“ Gender Studies ein, dann haben gerade einmal 42 Studenten pro Semester Gender Studies abgeschlossen. Rund zwei Drittel derjenigen, die Gender Studies studiert haben, machen keinen Abschluss in Gender Studies. Schon diese Maße zeigen, dass die Nachfrage nach Gender Studies kaum vorhanden ist. Zum Vergleich, der Fachbereich Wirtschaftsinformatik und Wirtschaftsmathematik der Universität Mannheim hat pro Semester rund 120 Absolventen vorzuweisen.

Was kein Wunder ist, denn – wie wir in unzähligen Beiträgen dargestellt haben, handelt es sich bei Gender Studies nicht um Wissenschaft, sondern um Ideologie. Dr. habil. Heike Diefenbach hat dies im aktuellen Beitrag, den wir oben zitiert haben (Erscheinungsdatum: 2019) einmal mehr und einmal mehr umfassend zusammengestellt.

Nicht nur vor diesem Hintergrund haben wir uns entschlossen, unser Gender Trash Ranking, das wir Anfang 2018 erstmals erstellt haben, wieder aufzunehmen. Wir konnten das Projekt bislang nur bis zum Gender Trash Ranking fortführen und nicht aktualisieren, weil uns einfach die Ressourcen dazu fehlen. Wenn wir uns nun entschlossen haben, das Projekt wieder aufzunehmen und mit dem Lehrangebot an deutschen Universitäten, das den „Gender Studies“ zugeordnet wird, eine weitere Größe in das Gender Trash Ranking zu integrieren, um es noch aussagekräftiger zu machen, dann hat dies eine Reihe von Gründen. Die zwei wichtigsten:

Erstens erreichen uns regelmäßig Anfragen von Schülern, die ein Studium aufnehmen wollen, aber sicherstellen wollen, dass sie an einer Universität studieren, die nicht von Genderismus durchsetzt ist.

Zweitens haben wir aus einer Reihe von Quellen erfahren, dass das Gender Trash Ranking eine Effektivität entwickelt hat, die wir so nicht erwartet haben. Dass es das Gender Trash Ranking gibt, wird an Universitäten in internen Schreiben von Gleichstellungsbeauftragten beklagt und für sinkende Studentenzahlen in Gender Studies verantwortlich gemacht, es wird sogar in Anwaltsschreiben bejammert und als Indiz dafür angeführt, dass ScienceFiles ganz furchtbar schlimm sind.

Wir sind also auf dem richtigen Weg, den wir aber nur mit Hilfe unserer Leser weitergehen können, denn, das Gender Trash Ranking ist „extra-ScienceFiles-Aktivität“, d.h. wir müssen einmal mehr einen Teil der Arbeitszeit (ScienceFiles wird nach wie vor nebenher betrieben, an Feierabenden, Wochenenden, in der freien Zeit) abzwacken. Damit das möglich wird, benötigen wir die Hilfe unserer Leser:

Wem das Gender Trash Ranking am Herzen liegt, den bitten wir hiermit, dieses Projekt mit einer kleinen außerplanmäßigen Spende „Stichwort GTR“ zu unterstützen. Wir benötigen ca. 3.000 Euro extra, um loslegen zu können.



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