Gender-Trash-Ranking 2018

Das neue Gender-Trash-Ranking für das Jahr 2018 ist soeben fertig geworden.

Es stellt die Universitäten, die man meiden sollte bzw. meiden muss in aufsteigender Reihenfolge dar und zeigt einmal mehr, dass Berlin das Mekka derer ist, die Wissenschaft zerstören wollen. Aber: Die Berliner sind nicht allein in ihrem Bemühen, mit Genderismus eine Variante des Marxismus-Leninismus an Universitäten zu etablieren, die einmal mehr die Suche nach Erkenntnis zu Gunsten der politischen Indoktrination und des politischen Aktivismus beseitigt. Nordrhein-Westfälische Universitäten, namentlich in Bielefeld und Bochum haben aufgeschlossen.

Auch die Universitäten in Freiburg, Frankfurt, Dortmund, Duisburg-Essen, Köln, Münster und Paderborn sollten diejenigen meiden, die sich mit der Absicht tragen, ein Studium in einem Fach der Sozialwissenschaften zu absolvieren, und zwar mit dem Ziel, eine wissenschaftliche Ausbildung zu erreichen. Gemessen am Ausmaß der Verbreitung, die Genderismus an den genannten Universitäten hat, dürfte es schwierig werden, eine vernünftige wissenschaftliche Ausbildung zu erhalten.

Dies gilt in etwas geringerem Ausmaß auch für die Universitäten Bremen, Kassel, Hannover, Trier, Siegen, Aachen, Oldenburg und Greifswald. Sie sind schon in einem Ausmaß mit Genderismus inkubiert, das es schwierig macht, Wissenschaft anstatt politischen Aktivismus’ zu betreiben.

Die restlichen Universitäten, beginnend mit der Universität Lüneburg haben den Rubikon insofern überschritten als sie Gender Studies in den Korpus ihrer Fächer aufgenommen und damit gezeigt haben, dass es ihnen mehr um politisches Andienen, denn um wissenschaftliche Erkenntnis geht. 

Das Ranking basiert auf einer Gewichtung des Ausmaßes, in dem an einer Universität “Gender Studies” institutionell in Form von Professuren verankert sind. 

Wer nach einer Universität Ausschau hält, die bislang vom Genderismus verschont geblieben ist, für den haben wir die entsprechenden Universitäten hier zusammengestellt.

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Genderista-Wiki

Wer ist ScienceFiles? Nemesis der Junk Science

In unserem beruflichen Alltag sind wir regelmäßig mit Akademikern oder angehenden Akademikern konfrontiert, die verlernt oder nie gelernt haben, was die Grundlagen wissenschaftlicher Arbeit ausmacht: Recherche, zur Kenntnisnahme des Forschungsstands, methodische Versiertheit im Umgang mit Daten und mit Literatur und – last but not least: Wissen, dass Wissenschaft der Gewinnung von Erkenntnis dient. Wissenschaft ist kein Vehikel, das von Steuerzahlern finanziert wird, damit sich Möchtegern-Forscher bei denen, die sie für die politischen Herren über Drittmittel halten, andienen können. Wissenschaft ist kein Vehikel, das benutzt werden kann, um Legitimität für Ideologen zu beschaffen, Wissenschaft ist kein Mittel, das man benutzen kann, um auf Kosten der Steuerzahler seinen Hobbies zu frönen, und Wissenschaft ist schon gar kein Vehikel, das die Rechtfertigng dafür bereitstellen kann, dass man bürgerliche Freiheiten beschneidet, wie dies die Gender Studies und andere Sozialisten so gerne tun würden, die an Hochschulen installiert wurden.

Der Rubikon zwischen Wissenschaft und Metaphysik, in der gewählten Sprache von Karl Raimund Popper, bzw. Junk Science in unserer zeitgenössischen Anpassung, ist leicht auszumachen. Diejenigen, die ins Lager der Junk Science gehören, wissen nichts von wissenschaftlichen Methoden, nichts von wissenschaftlichen Standards, legen die Stirn in tiefe Falten, wenn man sie mit der Frage nach dem Nutzen dessen, was sie tun, konfrontiert, sind schnell bei der Hand, Kritik als ideologisch, von rechts oder neoliberal zu denunzieren und reagieren äußert empfindlich, wenn man sie darauf hinweist, dass ihre Tätigkeit, deren Nutzen sie in der Regel nicht benennen können, von Steuerzahlern finanziert werden muss, Steuerzahlern, die häufig nicht das Privileg haben, nach 9 Uhr am Arbeitsplatz erscheinen zu können, dort ein paar Stunden in behaglicher Wärme vor einem Computer zuzubringen, sich mit Kollegen zu unterhalten, sich Tee zu kochen, sich mit anderen Kollegen zu unterhalten und schließlich nach Hause zu fahren, um sich von den Strapazen des Tages zu erholen.

Und so hat uns heute eine Nachricht von Dirk Gansefort erreicht. Gansefort ist wissenschaftlicher Mitarbeiter in der Abteilung Prävention und Evaluation, Fachgruppe Sozialepidemiologie des Leibniz-Instituts für Präventionsforschung und Epidemiologie und offensichtlich auf uns aufmerksam geworden, weil wir gestern eine Arbeit aus dem BIPS, wie die Herrschaften ihr Institut „liebevoll-infantil“ abkürzen, geschreddert haben, weil es sich um eine ideologisch verquaste Studie handelt, die der Anbiederung dient, keinen erkennbaren wissenschaftlichen Nutzen hat und darüber hinaus einen grundlegenden Fehler beinhaltet, den man nicht einmal von einem Studenten im ersten Semester erwarten würde. Auf Grundlage dieser Kritik, die jeder, der denken kann, einfach auf Basis der gemachten Aussagen nachvollziehen kann, haben wir die Studie als Junk Science eingeordnet [Bislang haben wir das British Medical Journal nicht aufgefordert, den Beitrag zurückzuziehen oder Retraction Watch auf die Fehler im Beitrag aufmerksam gemacht … ].

Heute also hat sich Herr Gansefort bei uns gemeldet, und zwar damit:

“Guten Tag, ich bin heute auf Ihre Website aufmerksam geworden und frage mich, wer denn hier genau schreibt und mit welcher Expertise Sie die Artikel kritisch beurteilen? Es scheint, dass Sie von dem, was Sie hier schreiben wenig Verständnis haben und es eher auf ideologischen Grundsätzen bzw. Ablehnungen beruht als auf wissenschaftlicher Expertise bzw. Evidenz. Haben Sie vielleicht auch selber Forschung betrieben, die Ihre Expertise nachweist? Wenn ja, hätte ich Interesse an dieser Arbeit. Mit freundlichen Grüßen, Dirk Gansefort”

Woran erkennt man, dass Herr Gansefort kein Wissenschaftler ist?

Es wäre leicht möglich, unserer Kritik zu begegnen, in dem man zeigt, wo sie nicht zutrifft. Ein Wissenschaftlter täte das. Gansefort tut es nicht.

Offensichtlich kann er es nicht.

Statt dessen will er suggerieren, dass Kritik an dem BIPS-Pamphlet nur dann möglich sei, wenn sie von ihm namentlich bekannten Autoren durchgeführt wird. Ein Wissenschaftler tut das nicht, denn Wissenschaftler begehen keine Fehlschlüsse ad auctoritatem. Wissenschaftler wissen, dass die Gültigkeit eines Arguments nicht davon abhängt, wer es vorbringt, sondern davon, ob es zutriftt oder nicht, ob es mit der Realität übereinstimmt oder nicht.

Damit wären wir wieder bei der Frage, warum Gansefort unserer Kritik nicht mit Argumenten begegnet, wenn er sie schon für falsch zu halten scheint. Abermals müssen wir feststellen, dass er es wohl nicht kann, man kann Junk eben nicht verteidigen.

Schließlich will er suggerieren, dass unsere Kritik auf ideologischer Grundlage basiere, was wirklich ärmlich ist, denn die Frage, ob in einer Studie, die angeblich wissenschaftlich ist, Variablen, von denen das Ergebnis abhängt, kontrolliert wurden oder nicht, hat nichts mit Ideologie, aber viel mit wissenschaftlichem Können zu tun, das im vorliegenden Fall nicht vorhanden ist. Wenn man Behauptungen über die Fairness der Verteilung von Hausarbeit zwischen weiblichen und männlichen Rentnern aufstellen will, meint, man sei dazu befugt, dann muss man zumindest sicherstellen, dass man nicht Kartoffeln mit Blindschleichen vergleicht, dann muss man wissenschaftliche Mindeststandards einhalten. Das ist bei der von uns kritisierten Studie nicht der Fall, wie jeder hier nachlesen kann.

Warum also schreibt uns Herr Gansefort? Warum begeht er Fehlschlüsse, ist unanständig und suggeriert hier hätten sich dunkle Mächte verschworen, Mächte ohne Expertise mit nur einem Ziel, das BIPS, Gansefort und Adjei zu zerstören?

Entweder Gansefort hat zuviel öffentlich-rechtliche Nachrichten gesehen oder er ist affektiv überlastet ob der Öffentlichkeit, die Junk Science plötzlich dadurch erfährt, dass wir sie bloßstellen. Was auch immer die Ursache sein mag, fest steht, wir haben klare und nachvollziehbare Argumente, Argumente, die man kritisieren könnte, wären sie nicht fundiert, sondern falsch, vorgetragen, um unsere Einordnung der Studie als Junk zu belegen. Gansefort ist uns mit Unterstellungen und Fehlschlüssen begegnet.

Auf welcher Seite die wissenschaftliche Expertise zu finden ist, ist somit offensichtlich, und es ist immer noch so, dass die Gültigkeit von Kritik unabhängig von der Person dessen ist, der die Kritik vorbringt . Dass die nicht vorhandene Expertise auch mit einem Unvermögen der Recherche einhergeht, wird deutlich, wenn man bedenkt, dass wir nicht mehr tun können, als unsere Grundsätze in ein Grundsatzprogramm zu packen und zu veröffentlichen, nicht mehr tun können, als im Internet bekannt zu sein, wie bunte Hunde. Letztlich wüsste Gansefort, wer wir sind, hätter er nur entfernt das in Sicht, was Wissenschaft ist. Offensichtlich hat er noch nie vom Who is Who in der Wissenschaft gehört, so dass wir uns fragen, auf Grundlage welcher Expertise er sich traut, bei uns nachzufragen. 

Wenn das nicht reicht, um auch Herrn Gansefort eine Sternstunde geistiger Klarheit, vielleicht eher eine Sternminute, zu verpassen, dann … nun ja, man kann uns beauftragen: Wir recherchieren, stellen zusammen, bewerten und beurteilen wissenschaftliche Arbeiten, schreiben Gutachten und empfehlen Texte zur Veröffentlichung in wissenschaftlichen Zeitschriften. Und den Text von Nicholas Adjei, den hätten wir mit Sicherheit nicht empfohlen.

Wir empfehlen dem wissenschaftlichen Mitarbeiter des BIPS somit, sich in wissenschaftlichen Quellen kundig zu machen, mit wem er es zu tun hat und sich dann wieder an uns zu wenden, wenn er die Grundlagen wissenschaftlichen Arbeitens, die unter anderem darin bestehen, Fehlschlüsse zu erkennen und vor allem nicht selbst zu begehen, bewältigt hat.

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Alte faule Männer … Die Gesinnungsforschung ist wieder Junk Science geworden

Wie kommt man auf die Idee, die Frage, wer bei Rentnern, also bei Personen über 65 Jahren wie viel Hausarbeit macht zu untersuchen? Welche wissenschaftliche Erkenntnis kann man aus einer solchen Forschung gewinnen?

Keine. Und weil man keine wissenschaftliche Erkenntnis daraus gewinnen kann, deshalb ist es keine wissenschaftliche Forschung, sondern Gesinnungsforschung, mit der sich wissenschaftlicher Nachwuchs, im vorliegenden Fall der Doktorand Nicholas Adjei, dem man beim Leibniz-Institut für Präventionsforschung und Epidemiologie (BIPS) einen Doktortitel verschaffen will, hofft andienen zu können. Er versucht, die armen Frauen, die selbst im Alter noch mit der Hausarbeit von ihren Männern alleine gelassen werden, wie er suggerieren will, politisch-korrekt und vor allem verbal zu retten und sich damit einen Karrieredienst zu erweisen. Wenn Andienen, das Verbreiten von Langeweile und vollständige Phantasielosigkeit die Eigenschaften sind, die eine Karriere befördern, dann ist Adjei ein „high fligher“.

Hat er doch Folgendes entdeckt:

„Bei der Auswertung zeigte sich ein deutliches Bild. Während die Frauen im Schnitt etwa fünf Stunden mit Hausarbeit verbrachten, hielten sich die Männer zurück. Sie arbeiteten im Schnitt nur drei Stunden im Haushalt“, sagt Nicholas Adjei, Doktorand in der Abteilung Prävention und Evaluation am BIPS und Erstautor der Studie. „Bei der Art der Hausarbeit gibt es deutliche Unterschiede. Frauen beschäftigen sich im Schnitt fast 220 Minuten täglich mit Kochen, Einkaufen und Putzen – Männer dagegen nur knapp 90 Minuten. Bei Gartenarbeiten und handwerklichen Tätigkeiten zeigt sich ein umgekehrtes Bild. Hier sind Männer fast 70 Minuten täglich aktiv, Frauen dagegen nur knapp 40 Minuten.“

Der politische Andienschluss, von dem sich Adjei Brownie-Punkte erhofft, er lautet:

„Eine gleichmäßigere Verteilung aller Hausarbeiten auf Frau und Mann könnte also durchaus sinnvoll und fair sein.“

Es gibt vermeintliche Forschungen, die kann man mit einem einzigen Blick auf die Verteilung der verwendeten Variablen als Junk Science entlarven. Das, was aus dem Leibniz-Institut für Präventionsforschung und Epidemiologie in die wissenschaftliche Welt emittiert wird und die wissenschaftliche Luft belastet, es hat diese Qualität.

Jeder Leser wird uns sicherlich zustimmen, dass Arbeit dann, wenn man sie teilen kann, schneller erledigt ist. Weil zwei vergleichbare Arbeit schneller erledigt haben als einer kann man annehmen, dass in einem Einpersonenhaushalt die eine Person mehr Zeit für Kochen, Reinigen und Einkaufen (das zählt Adjei als Hausarbeit) aufwenden muss, als zwei Personen, die sich diese Arbeit teilen können. Einer reinigt, während der andere einkauft, beide kochen zusammen.

Zustimmung allenthalben?

Gut.

41,6% der Frauen im Sample von Adjei leben alleine, aber nur 18,2% der Männer. D.h. gut ein Viertel mehr Frauen als Männer muss die gesamte Arbeit alleine erledigen, weil ihr Mann schon verstorben ist oder sie aus anderen Gründen alleine sind. Entsprechend ist es kein Wunder, wenn Frauen insgesamt mehr Zeit für Kochen, Reinigen und Einkaufen aufwenden als Männer, weil viel mehr Frauen als Männer diese Tätigkeiten alleine erledigen müssen, weil sie nämlich alleine leben.

Damit ist das Ergebnis, das Adjei so großspurig verkündet und der Schluss, den er mit Blick auf die Fairness zu ziehen können glaubt, gerade geplatzt wie eine Seifenblase, so dass man die Frage, wie es sich denn mit der Lebensarbeitszeit im Hinblick auf Fairness verhält, gar nicht stellen muss. Die Frage, wie Hausarbeit zwischen zwei Partnern verteilt wird, hat übrigens gar nichts mit der Frage zu tun, ob eine gleiche Verteilung fair ist (Die Vorstellung, dass etwas, das gleichverteilt ist, damit automatisch fair verteilt wurde, ist an Dummheit kaum zu überbieten). Aber diese Feststellung überfordert Adjei vermutlich. Bei ihm reicht es allen Anscheins nach nur dazu, sich als Trittbrett-Genderlamentierer zu verdingen und viel Geld für keine Erkenntnis zu verschwenden.

Wie lebt man eigentlich in dem Bewusstsein, Geld von Steuerzahlern zu verschwenden, um sich anzudienen? Wie steht es hier mit der Fairness? Ist es fair, Steuergeld für sinnlose Forschung zu verschwenden, für das normale Bürger zuweilen in Nachtschicht arbeiten müssen oder für das sie Tätigkeiten ausführen müssen, die dazu führen, dass Adjei sie nicht mehr befragen kann, weil sie nämlich bereits und infolge eines anstrengenden Arbeitslebens verstorben sind. Kann man es rechtfertigen, Junk wie den von Adjei auf dem Rücken dieser Menschen zu finanzieren?

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Belegt: Gender Studies sind ein Mitesser-Fach – 38 [!sic] davon gibt es alleine in Berlin

Wir haben schon mehrfach darauf hingewiesen, dass Gender Studies keine Wissenschaft sind. Sie haben kein theoretisches Fundament, keine Methode, keine Erkenntnistheorie, kein Forschungsziel, keinen angebbaren Nutzen außer dem, als Versorgungsmethode für ansonsten gescheiterte Akademikerinnen zu dienen. Gender Studies sind nichts anderes als ein Mitesserfach, das versucht, Ergebnisse anderer Fächer als eigene zu verkaufen oder sich an andere Fächer anzuhängen und durchschleppen zu lassen.

Der Beleg dafür, dass die Gender Studies ein Mitesserfach sind, liegt in mehrfacher Form vor. Einerseits haben es die Vertreterinnen der Gender Studies bis zum heutigen Tag nicht geschafft, 30 einfache Frage zu beantworten, die jeder, der von sich behauptet, er sei ein Wissenschaftler, dann im Schlaf beantworten kann, wenn er tatsächlich ein Wissenschaftler ist. Andererseits liegen nun die Antworten der Berliner Senatskanzlei für „Wissenschaft und Forschung“ auf eine schriftliche Anfrage das Abgeordneten Martin Trefzer von der AfD im Angebordnetenhaus vor, die sehr deutlich zeigen, dass es sich bei Gender Studies um ein Mitesserfach handelt, das sich an etablierte Fächer anhängt, um fortan von deren Errungenschaften zu leben.

Die Durchsetzung der Sozial-, aber längst nicht nur der Sozialwissenschaften mit den politischen Genderaktivisten ist eine klandestine Angelegenheit, von der man in öffentlichen Statistiken nur die Spitze des Eisberger erkennen kann. Dies wird deutlich, wenn man die Ergebnisse unserer kursorischen Zählung der Gender Studies Professuren an Berliner Universitäten mit der Antwort der Berliner Senatskanzlei „Wissenschaft und Forschung“ auf die Anfrage von Martin Trefzer (AfD) vergleicht:

Wir haben aus öffentlichen Quellen vier Professuren an der HU-Berlin, vier an der FU-Berlin und zwei an der TU-Berlin zusammengetragen, die Gender Studies in ihrer Denomination tragen. Tatsächlich ist die Zahl der Fächer, an die sich Gender Studies angehängt haben, viel größer. An der FU-Berlin gibt es nicht vier, sondern 14 Professuren mit einer Denomination in Gender Studies, an der HU-Berlin gibt es weitere 12 und nicht 4 Professuren in Gender Studies, an der TU-Berlin sind es vier statt der zwei, die wir in den Daten des BMBF gefunden haben. Hinzu kommen weitere vier Professuren an der Universität der Künste, die natürlich keine Universität, sondern eine Hochschule ist und weitere vier an der Alice-Solomon-Hochschule. Insgesamt summieren sich die Gender Studies Professuren in Berlin auf 38 Professuren.

38 Mal mitessen durch Gender Studies.

Philosophie und ihr Teilbereich die Ethik sind eingeführte wissenschaftliche Fächer. Gender Studies wollen an der vorhandenen Forschung partizipieren, sie für sich reklamieren. Also gibt es an der FU-Berlin eine Professur für Philosophie unter besonderer Berücksichtigung von Ethik und interdisziplinärer Genderforschung. Man hätte auch die besondere Berücksichtigung der Kunst, eine Fahrradkette zu ölen, als Anhängsel wählen können.

Das System „Mitesser“, wie es hier deutlich wird, findet sich in Regelmäßigkeit an Berliner Hochschulen:

Volkswirtschaftslehre und Empirische Wirtschaftsforschung sind eingeführte Fächer. Hängen wir die Gender Studies an. Die sind zwar ohne angebbare wissenschaftliche Erkenntnis geschweige denn einen wissenschaftlichen Nutzen, aber darüber kann man vielleicht hinwegtäuschen, wenn man eine Professur für Volkswirtschaftslehre mit dem Schwerpunkt Empirische Wirtschaftsforschung und Gender einführt, wie an der FU-Berlin geschehen. Ob sich der Aktienmarkt oder das Hicks-Hansen-Modell anders verhalten, wenn man sie aus Genderperspektive betrachtet? Wohl eher nicht. Gender ist einfach nur der Mitesser, der sich des Forschungsleumunds der Volkswirtschaftslehre bemächtigen will.

Aber nicht nur die Volkswirtschaft hat dieses Problem.

Wissenschaftsgeschichte und –theorie in der Physik unter besonderer Berücksichtigung der Geschlechterforschung, lautet eine weitere Denomination an der FU-Berlin. Maria Göppert, die in NRW als Gender-Schutzheilige missbraucht wird (sie ist tot und kann sich nicht mehr wehren), hat sicher anders gedacht als ihre männlichen Kollegen in Los Alamos. Deshalb ist die erste Atombombe auch betont feminin gewesen.

Weiter geht es. Der Politikwissenschaft wird an der FU-Berlin der Schwerpunkt Gender und Vielfalt aufgezwungen, so als hätte beides auch nur entfernt etwas mit Politikwissenschaft oder miteinander zu tun.

Die europäische Ethnologie erhält den Schwerpunkt „kulturanthropologische Geschlechterforschung zu soziokulturellen Räumen und Prozessen der Bildung“ verpasst. Wer nicht weiß, was das sein soll, die begriffliche Monstrosität ist beabsichtigt. So kann man schlicht alles als neue „Genderperspektive“ auf Ethnologie verkaufen, auch das, was man den weißen Männern, die die Ethnologie theoretisch und praktisch begründet haben (Ruth Benedict und Magret Mead mögen es uns nachsehen) gerade gestohlen hat und nun als neue Entdeckung ausgibt.

Und weiter geht es im Mitessermodus:

Öffentliches Recht wird durch Geschlechterforschung als Fach diskreditiert, die Region Südasien zum Tummelplatz der Gender Studies erklärt, die Kulturwissenschaftliche Filmforschung, von der man auch ohne Gender Studies kaum begründen kann, was sie an einer Universität zu suchen hat, erhält die Gender Studies noch als Nutzlosigkeitsbeigabe, die Historische Anthropologie, für die Deutschland einmal berühmt war, weil es viele weiße Männer gab (und Dr. Diefenbach, die das im Linden-Museum in Stuttgart getan hat), die Speere gesammelt und klassifiziert haben und genau wussten, welcher geflochtene Deckelkorb aus welchem Teil von Südwestafrika stammt, muss nun um Geschlechterforschung erweitert werden, so als gäbe es historisch hier etwas zu forschen. Die Skandinavische Linguistik muss ihre Erkenntnis nun mit Gender Studies teilen, weil die Phonetik und die Grammatik anscheinend anders wird, wenn sie von einem weiblichen Sprechen angewendet werden, Didaktik der bildenden Kunst ist nur noch unter „Einbeziehung der Geschlechterforschung in der Lehre“ möglich, weil weibliche Schüler bildende Kunst anders nahegebracht werden soll als männlichen oder aufgrund anderer Hirngespinste.

Den Preis für besondere Belanglosigkeit hat die Professur „Familienrecht, Rechtswirkungsforschung und Justizorganisation unter besonderer Berücksichtigung der Rolle von Frauen“ verdient. Warum? Weil die Rolle von grünäugigen, auf die – wie wir bis zum Beleg des Gegenteils behaupten – die Mehrzahl der Justizreformen zurückgeht und deren Re-Sozialisierung im Vergleich zu braunäugigen besonders erfolgreich verläuft, nicht auch berücksichtigt wird.

Die Antwort von Steffen Krach, für die Senatskanzlei „Wissenschaft und Forschung“ des Berliner Senats auf die Anfrage des Abgeordneten Martin Trefzer (AfD) zeigt in entlarvender Deutlichkeit, dass Gender Studies kein eigenständiges Fach, keine wissenschaftliche Disziplin, sondern ein Mitesser sind, der versucht, die Leistungen anderer Fächer zu usurpieren und für sich zu reklamieren. Das ist nicht verwunderlich, denn Gender Studies sind eine Schöpfung der Agitprop-Abteilung der UN mit dem Ziel, politischen Aktivismus in Gesellschaften und an Universitäten zu verankern, Aktivismus, dessen Ziel darin besteht, die Bürger der jeweiligen Gesellschaften erst zur Kasse zu bitten, um sie dann als traditionelle Rollendeppen zu brandmarken und umzuerziehen.

Man stelle sich vor, ein Fach, das der Durchsetzung der traditionellen Arbeitsteilung von Mann und Frau gewidmet ist, dessen Ziel darin besteht, die Gesellschaft zu mehr Toleranz und Achtung vor der traditionellen Ehe zu erziehen, in der der Mann der Ernährer ist, während die Frau den Haushalt führt. Das Geschrei gerade derer, die als politische Gender Studierte an Hochschulen installiert wurden, wäre mit Sicherheit das lauteste, weil sie nicht merken, dass sie hier gegen etwas anschreien, dessen Kehrseite sie durchsetzen wollen.

Gender Studies haben eben nichts an Hochschulen zu suchen, so wenig wie Marxismus-Leninismus etwas an Hochschulen zu suchen hat.

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Frauen kratzen anders

Seit dem 4. Dezember gibt es in Berlin ein Gender-Repositorium. Ein Repositorium ist eigentlich ein Ort, an dem Wertgegenstände gesammelt werden. Insofern ist bereits die Benennung ein Widerspruch. Aber: In der Welt von Gender ist ja alles konstruiert, entsprechend kann man auch Trash zu Wertgegenständen oder Stroh zu Gold erklären, und damit die Tradition des Kaisers fortsetzen, dessen Leben Hans Christian Andersen bereits einer umfänglichen Verhaltens- und Wirkungsstudie unterzogen hat.

In diesem Gender Repositorium werden wir ab sofort des öfteren nach den Juwelen graben, die dort verscharrt wurden, wobei schon jetzt, da erst 96 Goldstücke gesammelt wurden, die sich bei näherer Betrachtung als Pyrit (passender Weise im Englischen als „fool’s gold bezeichnet) erweisen, wahre Meisterwerke der Gender Studies, Werke, die einen guten Eindruck vom Niveau der Studien, Kompetenz der Studierer und Erkenntniswert der Ergebnisse geben, zu finden sind.

Werke wie jenes, das achteinhalb Seiten Text füllt und den Juckreiz behandelt. Achteinhalb Seiten in den Gender Studies zu füllen, ist ein sehr anspruchsvolles Unterfangen, denn, nach Erkenntnis eines Insiders der Gender Studies, die man als richtigen Hirschauer bezeichnen kann, haben die Gender Studies „facheigene Standards der Wissenschaftlichkeit“ ausgebildet (Das ist der Gender interne Slang dafür, dass man keine Wissenschaft, sondern politischen Aktivismus unter dem Deckmantel der Wissenschaft betreibt). Und deshalb sind fünf Autorinnen notwendig, um gemeinsam achteinhalb Seiten Text zu füllen, die dem Juckreiz und der Reaktion darauf, dem Kratzen gewidmet sind.

Klingt nicht wissenschaftlich?
Nennen wir es eben Prurismus.
Klingt schon besser (hier in der Zusammenfassung des Autorinnenkollektivs aus Astrid Stumpf, Sonja Ständer, Claudia Zeidler, Gudrun Schneider, Bettina Pfleiderer:

„Chronischer Juckreiz ist mit einer Lebenszeitprävalenz von ca. 23 % ein sehr häufiges Symptom, das durch zahlreiche dermatologische, internistische, neurologische und auch psychische Erkrankungen ausgelöst werden kann. Während bei jüngeren Patientinnen und Patienten eher der entstellende Aspekt der durch Kratzen beschädigten Haut eine Rolle spielt, leiden ältere Patientinnen und Patienten oftmals unter einem schwer zu behandelbaren Juckreiz unterschiedlichster Ursache. Obwohl der chronische Pruritus als Volkssymptom angesehen werden kann, liegen bisher nur sehr wenige Studien zu geschlechtsspezifischen Unterschieden vor. Diese zeigen, dass Frauen und Männer eine unterschiedliche Pruritus Wahrnehmung haben – Frauen nehmen das Symptom intensiver wahr. Dies führt bei Frauen nicht nur zu einer höheren psychischen Belastung, sondern auch zu einem unterschiedlichen Verhalten – Frauen kratzen vermehrt. Aber auch die Qualitäten des Symptoms sind unterschiedlich, Frauen empfinden beispielsweise vermehrt einen brennenden Juckreiz, was u. a. auf die Aktivierung von schmerzleitenden Nervenfasern (neuropathische Komponente) hindeutet. Dies deutet auf eine unterschiedliche Verarbeitung von Pruritus im Gehirn hin. Die geschlechtsspezifischen Unterschiede hinsichtlich der Juckempfindung sollten dringend weiter untersucht werden, um eine geschlechtsadaptierte Diagnostik und möglicherweise auch Therapie anbieten zu können und somit zur verbesserten Behandlung der Betroffenen beitragen zu können“.

Frauen kratzen anders, so das Ergebnis der fünf Autorinnen, die zu diesem Ergebnis auf Grundlage der Ergebnisse von drei Studien gelangen, die

  • Stumpf, Ständer, Phan, Tanneberger, Heuft & Schneider (2013a),
  • Stumpf, Burgmer, Schneider, Heuft, Schmelz Phan, Ständer, Pfleiderer (2013b) und
  • Stumpf, Ständer, Warlich, Fritz, Bruland, Pfleiderer, Heuft, & Schneider (2014) und mithin die gesamte deutsche Expertokratie in Kratzen durchgeführt haben.

Dieser wichtige Grundlagentext der Gender Studies, in dem vergessen wurde, die Inzidenz von Prurismus (ca. 7% der Bevölkerung) anzugeben, kommt dann auch zu einem sehr wichtigen Ergebnis: Zum einen zwinge die Gesellschaft mit ihrem Schönheitsideal die armen Frauen zum anderen Kratzen als Männer. Zum anderen kratzen Frauen eben anders, was zeigt, und nun im Orginalton, dass „das biologische nicht vom sozialen Geschlecht zu trennen ist“. Außer den Gender Studies will das ja eigentlich auch niemand – oder?

Entsprechend verdanken wir dieser Grundlagenstudie, für deren Erfassung, gemeinsam mit der Erfassung der noch zu findenden Grundlagestudien ähnlicher Qualität und Güte, die Deutsche Forschungsgemeinschaft 500.000 Euro hingeblättert hat, die Erkenntnis, dass Juckreiz zum Kratzen führt. Frauen anders kratzen als Männer und Frauen Frauen und Männer Männer sind, egal, was die Gender Studies ansonsten behaupten.

Heureka.

Die British Association of Dermatologists, bei der man keine Ahnung davon hat, dass Frauen anders kratzen und entsprechend keine geschlechtersensiblen Ratschläge zu einer Krankheit gibt, mit der Dermatologen vermutlich häufiger konfrontiert sind als Gender Studierte, sofern letztere nicht kratzen, was natürlich nicht ausgeschlossen werden kann und die wertvolle Studie aus dem Gender Repositorium zu einer kollektiven Autorinnen-Erfahrung im Kratzen, also zur Betroffenheitsschreibe macht, gibt ein paar sehr nützliche Hinweise für diejenigen, die das Kratzen nicht lassen können:

  • Nicht stundenlang in der Badewanne liegen
  • Nur kurz und nicht häufig duschen.
  • Sich nicht mit Seife und Waschgels traktieren.
  • Nicht in überhitzten Räumen schlafen.
  • Die trockene Haut, die Ursache des Kratzens ist, befeuchten bzw. feucht halten.

Aber natürlich weiß man bei der Britischen Vereinigung der Dermatologen nicht, dass Frauen anders kratzen. Diese wertvolle Erkenntnis haben wir dem Gender-Repositorium und dem dort gehorteten Pyrit (Metapher!) zu verdanken. Und diese Erkenntnis ändert natürlich alles – oder?

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