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Category: Framing

Inkompetenz in belehrendem Ton: Das Framing der Amadeu-Antonio-Stiftung

Zwei Entscheidungsprobleme: Problem A: Die Amadeu-Antonio-Stiftung (AAS) soll mit Steuergeldern dafür finanziert werden, Rechtsextremismus zu bekämpfen. Zwei Programme stehen zur Auswahl: Programm A kostet eine Million Euro und führt dazu, dass zwei Rechtsextreme vom Unheil bekehrt werden. Programm B kostet eine Millionen Euro. Wenn es eingesetzt wird, dann werden mit einer Wahrscheinlichkeit von einem Drittel

Gendersternchen: BS des Jahres

Kanalarbeiter*innen Kanalarbeiter Mechatroniker*innen Mechatroniker Haben Sie sie gesehen? Nein? Haben Sie sie wirklich nicht gesehen? Die Intersexuellen und Transsexuellen und all die anderen anders-Sexuellen? Das „*“ soll sie deutlich machen. Und Sie wollen sagen, Sie haben sie nicht gesehen? Am Ende können Sie das Gendersternchen nicht lesen?  „Gendersternchen. Das Wort Gendersternchen bezeichnet ein „typografisches Zeichen (*), das

Politische Einordnung zu Chemnitz: Bundeskanzleramt wird von Reptiloiden geführt

Wir haben etwas gebraucht, um die Antwort von Steffen Seibert, Sprecher der Bundesregierung und Staatssekretär, zu verdauen, die er gestern Abend an den „Abgeordneten des Deutschen Bundestages, Herrn Leif-Erik Holm“ geschickt hat. Seibert antwortet auf die schriftliche Anfrage von Holm, die die vermeintlichen Hetzjagden in Chemnitz zum Gegenstand hat, also einen Teil des Gegenstands, den

Telepolis: Die Redaktion der minder Intelligenten? [AfDologie]

Der Titel ist natürlich eine Abwandlung des Titels „AfD: Die Partei für die weniger Intelligenten“, den Tomasz Konicz seinem Beitrag auf heise.de gegeben hat. Der Beitrag ist bemerkenswert, aus vielerlei Hinsicht. Aus sozial-psychologischer Hinsicht. Es ist nicht erst seit den Studien von Amos Tversky und Daniel Kahneman bekannt, dass Menschen anfällig sind, für eine Vielzahl

Muss heutzutage alles schwul oder gender sein?

Vor 40 Jahren hat Freddie Mercury jenes Lied geschrieben, das die “Night at the Opera” unvergesslich gemacht hat. The Bohemian Rhapsody Die Bohemian Rhapsody ist nicht nur musikalisch besonders, sie hat auch einen Text, der denen, die der englischen Sprache mächtig sind, seit nunmehr 40 Jahren Rätsel aufgibt. Dabei ist der Text “straight forward”, wie

Die hohe Kunst, über Leichen zu gehen

Die hohe Kunst des Über-Leichen-Gehens besteht darin, den Blick nicht nach unten zu richten (SF). Suchen Sie nicht nach dem Verfasser dieses Satzes. Dieses Bonmot stammt von uns. Anlass für die Zeilen ist eine Form der kognitiven Beschränkung, die uns gerade begegnet ist, und zwar in Form eines Berichts auf Focus.de. “Blockupy-Mitorganisator Wilken lehnt Rücktritt

Salience: Wenn die Unnormalität Feste feiert

Salience ist ein interessantes Konzept, beschreibt es doch das Zusammenspiel von zuweilen falscher Wahrnehmung und der Bildung von Stereotypen. Ein schönes Beispiel für Salience ist Risikowahrnehmung. Kaum jemand hat ein Problem damit, nach Pompeji zu reisen, obwohl der Vesuv jederzeit ausbrechen kann. Aber viele haben ein Problem mit Kernenergie, obwohl die Wahrscheinlichkeit einer Kernschmelze geringer

Impfgegner besteuern wegen Externalisierung von Krankheitsrisiken?

Die Weltgesundheitsorganisation hat die Bekämpfung und Beseitigung von Masern zu einem ihrer wichtigsten Ziele erklärt. So seien in 2011 rund 158.000 Kinder an Folgen einer Erkrankung mit Masern verstorben. Seit der Einführung des Impfstoffes MMR, eines Kombiprodukts gegen Masern, Mumps und Röteln Ende der 1980er Jahre, ist die Mortalität in Folge einer Masern-Infektion von mehr

Herrschaft durch Sprache: Wie man Menschen um ihre Wahlmöglichkeiten redet

Wir haben auf ScienceFiles schon viele Beispiele verbaler Onanie besprochen, Beispiele die alle eines gemein haben, es wird nicht konkret gesprochen. Die Sprecher oder Schreiber nominalisieren, reden oder schreiben von Abstrakta, fordern Solidarität, Toleranz, Nachhaltigkeit, Gleichstellung, Gerechtigkeit, phantasieren von Mentalitätsfragen, um von konkreten Problemen zu abstrahieren (oder abzulenken), attestieren der “gesellschaftlichen Totalität ein Eigenleben, fordern

Extremistisch? Populistisch? Wenn Etiketten die Bewertung beeinflussen

Im deutschen politischen Diskurs ist es an der Tagesordnung, die Position des politischen Gegners oder den politischen Gegner gleich selbst als extremistisch oder populistisch zu bezeichnen. So schreibt die Badische Zeitung von der Rückkehr des “Populisten Guttenberg”, die Zeit weiß, dass Putin ein “nationaler Populist” ist, und Spiegel-Online kennt den Schweizer Populisten Christoph Blocher. Populismus
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