Taxifahrer verhindert Terror-Anschlag von wohl al Qaeda in Liverpool: Bei der ARD explodiert ein Auto

Die Art und Weise, in der in Medien ein Thema präsentiert wird, sagt viel über das ideologische Großklima aus und sie sagt vielleicht noch mehr darüber aus, wie versucht wird, das Urteil von Lesern in eine bestimmte Richtung zu drängen.

Man kann zum Beispiel schreiben, dass der Versuch, illegal nach Spanien einzureisen, den acht Personen im Mittelmeer unternommen haben, gescheitert ist. Aber das wird der Gefühlsduselei, die aus jedem, der mit den Attributen Mittelmeer und Boot und mit einer eindeutigen Reiserichtung in Zusammenhang gebracht werden kann, einen armen vom Elend Verfolgten macht, der vor lauter Elend ein paar Tausen Euro zusammenrafft, um einen Schleuser, der ihn illegal nach Griechenland/Spanien/Italien bringt, zu bezahlen, nicht gerecht.

Also wird getitelt:

So eine Überfahrt ist etwas ganz normales, sie rangiert kurz vor der Kaffeefahrt und wenn bei der Überfahrt, eine insofern korrekte Beschreibung als zahlende Passagiere einen Schleuser für eine zwar illegale, aber dennoch eben: Überfahrt bezahlen, etwas schiefgeht, z.B. weil das Gefährt nicht vom Deutschen TÜV abgenommen und entsprechend wenige seetauglich ist, dann ist das ein tragisches Schicksal für diejenigen, die im guten Glaube an die Seetauglichkeit und das Up-to-date der Überfahrtsgefährtstechnik in selbiges gestiegen sind.

Auf der anderen Seite kann man titeln:

Ein Taxi ist explodiert und wohl im Zusammenhang damit, nimmt die Polizei drei Männer fest. Festgenommene sind in der offiziellen Sprachregel meist Männer, häufig Rechtsextreme oder Männer, die schon einmal in Erwägung gezogen haben, die AfD oder die Front National zu wählen, seltener Frauen, ganz selten bis gar nicht Migranten oder Flüchtlinge, und wenn sie sich dennoch als Migranten oder Flüchtlinge herausstellen, weil die Polizei leaked, dann sind sie mit hoher Wahrscheinlichkeit traumatisiert oder sonstwie psychisch erkrankt.

Die Explosion, um die es im Beitrag der ARD-Tagesschau geht, ist diese hier, die sich gestern um 10.59 GMT in Liverpool ereignet hat.

 

Ein Leser des Beitrags der ARD-Tagesschau, Stand: 10:34 Uhr des heutigen Tages, erfährt, dass “drei Tatverdächtige ‘unter dem Anti-Terror-Gesetz’ festgenommen worden seien, ein Auto vor einer Frauenklinik “explodiert” sei, “ein Mann” dabei ums Leben gekommen, ein weiterer verletzt worden sei. Weiter heißt es im Beitrag:

“Nach der Explosion eines Autos mit einem Toten und einem Verletzten vor einer Frauenklinik in Liverpool hat die Polizei drei Männer wegen Terrorismusverdachts festgenommen. Die Männer im Alter zwischen 21 und 29 Jahren seien im Stadtteil Kensington “unter dem Anti-Terror-Gesetz” festgenommen worden, erklärte die Polizei auf Twitter.”

Daraus muss man den Eindruck gewinnen, als wären die beiden, der Tote und der Verletzte, Opfer, die drei Festgenommenen diejenigen, die irgend etwas mit der Explosion zu tun haben.

Falsch!

Der Mann, der im Video oben mit Händen auf den Ohren zu sehen ist, ist David Perry.

David Perry ist ein Taxifahrer, der in Liverpool unterwegs ist. Er hatte gestern einen Passagier, der zur Anglican Cathedral befördert werden wollte. Dort haben sich rund 1.200 Menschen versammelt, Angehörige der Armee, Veteranen und ihre Familien, um einem um 11:00 Uhr beginnenden Gottesdienst beizuwohnen, denn in Großbritannien war am Sonntag Remembrance Sunday, ein Tag, der dazu dient, den Gefallenen in den Kriegen, vor allem den im Ersten und im Zweiten Weltkrieg Gefallenen zu gedenken. Nach allem, was bislang bekannt ist, war dieser Gottesdienst das Ziel des Passagiers von David Perry, bei dem es sich mit hoher Wahrscheinlichkeit um einen Selbstmordattentäter gehandelt hat, vermutlich einen traumatisierten Menschen, dessen Leiden ihn hat Sprengstoff sammeln und eine Bombe bauen lassen, um Menschen, die er gar nicht kennt, in die Luft zu sprengen, jedenfalls ist das, was die offizielle Erzählung gar zu oft aus hinterhältigen Mördern, die keinerlei erkennbare Humantät haben, machen will.

Wie dem auch sei, eine Mischung aus Baustellen und daraus, dass David Perry der Verdacht gekommen ist, sein Fahrgast sei ein Selbstmordattentäter, hat dazu geführt, dass Perry sein Taxi vor der von der ARD beschriebenen “Frauenklinik” abgestellt und seinen Passagier darin eingesperrt hat. Perry selbst hat sich so schnell wie möglich in Sicherheit gebracht. Das Ergebnis seiner heldenhaften Tat ist oben im Video zu sehen. Ein Freund von Perry hat Reportern der Daily Mail berichtet, Perry habe ein paar Schnittwunden und blaue Flecken, ein perforiertes Trommelfell und musste am Ohr genäht werden. Aber wie durch ein Wunder, habe Perry keine schweren Verletzung davon getragen.

Bislang haben Merseyside Police und Greater Manchester Police keine Angaben zur Identität dessen gemacht, der sich wohl selbst in die Luft gesprengt hat, vermutlich mit einem Zeitzünder, wobei nach derzeitiger Ansicht nur der Zünder, nicht der Sprengstoff explodiert ist. In jedem Fall hat David Perry nach derzeitiger Erkenntnis, durch seinen beherzten Einsatz viele Menschenleben gerettet.

Das ist eine andere Geschichte als sie die ARD erzählt.
Es ist zudem eine Geschichte, die – wegen des Modus Operandi – in eine eindeutige Richtung weist: arabischer Terrorismus, al Qaeda. Aktionen wie diese muss man wohl als erste Folge der Übergabe von Afghanistan an die Taliban durch Joe Biden ansehen.

UPDATE:
Mittlerweile ist ein neues Video aufgetaucht, das den Moment der Explosion zeigt und die Theorie erhärtet, dass nur der Zünder, nicht aber die Sprengladung an sich explodiert ist.



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