Die tägliche ARD-Propaganda: Beim Ersten werden Sie in der Ersten Reihe verschaukelt

Lassen Sie uns den Tag, an dem wieder einmal einer dieser fiesen Herbst-Stürme über unsere Insel schwappt, dieses Mal Wind aus dem Südwesten, also Gewohntes, während Orkan Arwen, der unsere Stromversorgung vor zwei Wochen lahmgelegt hat, aus dem Norden geblasen hat, was eher ungewöhnlich ist, lassen Sie uns diesen Tag mit zwei Anekdoten beginnen, die, da sie die ARD-tagesschau betreffen und auf andere öffentlich-rechtliche und sonstige MS-Medien übertragbar sind, in einer Reihe ähnlicher Anekdoten stehen, so dass man mittlerweile von einem Muster, einem Muster des Verschaukelns sprechen kann.

Irgendjemand hat denen, die in öffentlich-rechtlichen Anstalten ihr Dasein fristen müssen, etwas von “FRAMING” erzählt. Wenn man, so die Erzählung, die den Hilfs-Propagandisten untergejubelt wurde, Geschichten in einer bestimmten Weise und in einem bestimmten Rahmen erzähle, dann könne man damit beeinflussen, was Menschen denken, tun, glauben. Das sei hohe Wissenschaft und von Psychologen belegt worden.

Nun muss man wissen, dass Framing ein Konzept ist, das letztlich auf die Arbeiten von Amos Tversky und Daniel Kahneman zurückgeht. Beide wurden von einem zunächst theoretischen Problem umgetrieben, das seinen Anfang beim normativen Modell nimmt, das in der Ökonomie seine Anwendung findet: Rational Choice. Die Annahme, auf der dieses Modell basiert, lautet: Man kann für jede Entscheidungssituation alle relevanten Handlungsalternativen nicht nur erfassen, sondern deren Eintrittswahrscheinlichkeit und eventuelle Kosten sowie den mit ihnen verbundenen Gewinn bestimmen, so dass es möglich ist, die BESTE ENTSCHEIDUNG, die wir ab sofort die objektiv rationale Entscheidung nennen, zu finden.

Dieses NORMATIVE Modell, das eine Idealvorstellung über das Verhalten von Menschen formuliert, kam und kommt in der Ökonomie in vielen der lustigen Modellchen, die aus zwei, vielleicht auch drei Strichen in zwei Achsen bestehen, zum Einsatz und nicht nur dort. Es kommt zum Einsatz, um Absatz, Nachfrage, die korrekten Werte von Aktien und vieles andere zu bestimmen.

Es ist ein Modell.
Eines, das von der Realität abweicht, denn Menschen verhalten sich nicht, wie in idealtypischen Modellen modelliert. Das ist bei Rational Choice Modellen einfach nachvollziehbar. Um eine optimale Handlungsentscheidung zu treffen, muss man alle Handlungsalternativen kennen, eine blödsinnige Forderung für das tägliche Leben, denn wer forstet schon alle verfügbaren Angebote zu einem Smartphone durch, wenn er eines kaufen will, um sicher zu gehen, dass er das Smartphone kauft, das seine Präferenzen am besten abbildet? Präferenzen sind das nächste Problem: Sie sind verschieden. Das Modell mag den billligen Nissan als optimale Wahl für ein neues Auto ausgeben, der Kunde sich aber dennoch für einen teureren Jeep entscheiden, aus einer Vielzahl von Gründen. Lange Rede kurzer Sinn: Das Verhalten von Individuen wird mehr oder weniger weit von dem abweichen, was das Modell objektiver Rationalität als optimale Entscheidung vorgibt. Deshalb wird zwischen subjektiver und objektiver Rationalität unterschieden.

Tversky und Kahneman haben nun mit ihren Studien gezeigt, dass die Abweichung subjektiver Rationalität von objektiver Rationalität zuweilen so groß ist, dass sie dachten, es würde den Sinn von Modellen, die auf Annahmen objektiver Rationalität basieren, in Frage stellen. Und hier beginnt das ganze Problem, denn eine Vielzahl von Leutchen hat sich die Arbeiten von Kahneman und Tversky zueigen gemacht, und den Kontext, in dem sie entstanden sind, gestrichen.

Als Ergebnis ihrer Forschung konnten Tversky und Kahneman z.B. zeigen, dass bestimmte, von Menschen systematisch begangene Abweichungen von dem, was objektive Rationalität genannt wird, dazu führen, dass es diese Abweichungen von dem, was objektive Rationalität sein soll, gibt: verzerrte Wahrnehmungen, angewendete Heuristiken, Shortcuts, die im täglichen Leben unumgänglich sind, die aber häufig zu etwas führen, was von einem objektive Rationalitäts-Fetischisten als falsche Wahl bezeichnet wird. Ob es sich dabei tatsächlich um eine falsche Wahl handelt, ist eine Frage, über die sich trefflich diskutieren lässt. Aber nicht jetzt.

Ein Bias, der zu Abweichungen von der Norm objektiver Rationalität geführt hat, ist Risikoaversion. Die meisten Menschen gehen auf Nummer sicher, scheuen Risiken, versuchen sie nach Möglichkeit zu vermeiden. Das berühmte Experiment, das die Bedeutung von Risikoaversion im Kontext “suboptimaler Wahlentscheidungen” gezeigt hat, hat – witzigerweise – eine ansteckende Krankheit zum Gegenstand, eine Epidemie, die mit einer bestimmten Art von Behandlung in Zaum gehalten werden kann. Mit dieser Behandlung ist es möglich einen bestimmten Anteil von Leuten zu retten, während ein anderer Anteil von Leuten hops geht. Wie sich gezeigt hat, sind Menschen eher bereit, einer entsprechenden medizinischen Intervention zuzustimmen, wenn von geretteten Leben geschrieben wird, als wenn von Leuten, die sterben, geschrieben wird. Die Formulierung “Die Behandlung rettet 70% der Erkrankten” findet mehr Zustimmung als die im Ergebnis identische Formulierung, “Als Konsequenz der Behandlung sterben 30% der Erkrankten”.

Eh voilá Risikoaversion im Kontext von Framing dargestellt.

Aus solchen und anderen Ergebnissen haben eine Vielzahl von Möchtegern-Manipulateuren, den Schluss gezogen, dass man Menschen framen könne, natürlich nur, damit sie die Entscheidungen treffen, die andere als die richtigen, die objektiv rationalen für sie identifiziert haben. Man soll nicht glauben, dass sich ein solcher Blödsinn durchsetzen kann, aber in Zeiten kollektiver Psychose und endemischer Persönlichkeitsstörungen, muss man als angeblicher Forscher sein kleines Ego damit aufbauen, dass man andere an der Nase herumführt, zu ihrem besten versteht sich. Dr. habil. Heike Diefenbach hat diese Anstrengungen in Nudging ausführlich in einer sehr wichtigen Serie für ScienceFiles beschrieben. Wer es nachlesen will, der kann das hier tun:

Ein Sniff von Framing ist auch bei denen angekommen, die in öffentlich-rechtlichen Anstalten ihr kümmerliches Dasein frissten müssen, ein Dasein, das so kümmerlich ist, dass sie die Vorstellung, sie könnten andere manipulieren, zum psychischen Überleben benötigen. Fällt es weg, verschwinden sie in der Psychose.

Indes ist Framing bei öffentlich-rechtlichen Insassen vollkommen bar seines Entstehungskontextes und somit vollkomme  bar seiner Voraussetzungen, z.B. der Tatsache, dass Framing als solches nichts bringt, wenn es nicht auf eine Heuristik oder einen Bias von Menschen zielt, z.B. auf Risikoaversion. Die Insassen öffentlich-rechtlicher Medien und ihre Pendants in den MS-Medien missverstehen deshalb rustikale Formen der Brachialmanipulation und des Angst-Einjagens als elaborierte Form von Framing und sind nach wie vor der Ansicht, man könne auf diese Weise und auf Dauer einen Blumentopf gewinnen.

Wir haben bereits vor ein paar Tagen beschrieben, wie bei der ARD-tagesschau versucht wird, die neue SARS-Cov-2/Omicron-Variante zu nutzen, um Panik zu schüren. Dasselbe Spiel findet sich für Klimawandel (dazu gleich).

Ein besonders komisches Beispiel für den Versuch öffentlich-rechtlicher Anstaltsinsassen den Bewohnern der Außenwelt ein X für ein U vor zu machen, sind Beiträge, die regelmäßig dann veröffentlicht werden, wenn diese “mistige Inzidenz” sinkt. Wir sind im Winter. Coronaviren sind zumindest saisonaler Verbreitung zugänglich, also kann man als jemand, der Panik schüren will, doch erwarten, dass die Inzidenz im Winter kontinuierlich steigt.

Das tut sie aber nicht und gefährdet das ganze Projekt, dessen Ziel darin besteht, SARS-CoV-2 zur Pest der Moderne aufzubauen, um eine Grundlage aus Angst für Polit-Darsteller zu schaffen, die wiederum unter Ausnutzung der Risikoaversion vieler Menschen benutzt werden kann, um Maßnahmen durchzusetzen, die zwar nicht die Verbreitung von SARS-CoV-2 einschränken, die aber geeignet sind, die deutsche Gesellschaft sowohl was soziale Beziehungen als auch was wirtschaftlichen Wohlstand betrifft, zu zerstören.

Deshalb zaubern die Insassen der ARD immder dann, wenn Fallzahlen zurückgehen, “Experten” aus dem Hut, die Zweifel daran äußern müssen, dass die Inzidenz, deren Steigung nie angezweifelt wird, tatsächlich fällt.

So heute:

So vor fünf Tagen:

Das Ganze ist so primitiv, dass man eigentlich lachen müsste, aber: Da sind Leute auf Kosten von Gebührenzahlern beschäftigt, die glauben, so etwas würde funktionieren, und wir haben keinen Zweifel daran, dass es Konsumenten der ARD gibt, die alles bereitwillig glauben, wenn es ihnen nur einen Vorwand verschafft, nicht zur Arbeit gehen zu müssen oder sich über andere zu erregen. Aber es gibt auch diejenigen, die diese rustikalen Versuche der Manipulation durchschauen und zum Anlass nehmen, die ARD-tagesschau in die Reihe all der anderen Medien, denen man nicht trauen darf, trauen kann zu stellen, weil sie zu Propagandasendern von Interessen geworden sind, die nicht die Interessen der Mehrheit der Gesellschaft sind.

Ein weiterer Tummelplatz der Rustikal-Framer aus der ARD-Stube ist der Klimawandel. Gibt es irgendwo ein Freak-Event, dann findet sich sicherlich auch ein ARD-Freak, der diesem Event Rechnung trägt, allerdings nur, wenn dieses Freak-Event Wärme oder Hitze zum Gegenstand hat, nicht dann, wenn es um Kälte geht. Derartige Freak-Events werden, obschon sie in der Sprachregelung der Öffentlich-Rechtlichen Wetter und nicht Klima darstellen, verbreitet, in der Hoffnung, die Wahrnehmung von Konsumenten des ARD-Junks so zu beeinflussen, dass diese Konsumenten glauben, alles um uns herum werde wärmer. Es geht also darum selektive Informationen bereitzustellen, um bei ARD-Konsumenten einen falschen Eindruck zu erwecken, sie zu täuschen, sie zu belügen.

So geschehen am 3. Dezember 2021 mit diesem Beitrag:

Nun mögen diese Methoden der Konsumenten-Täuschung zu einer Zeit funktioniert haben, zu der man auf die Insassen der öffentlich-rechtlichen Anstalten als Informationsquelle angewiesen war. Indes, in Zeiten des Internet, in dem Information zugänglich ist, scheint dieser Versuche, Menschen zu manipulieren, so vergeblich, dass man die armen Insassen, die ihn unternehmen müssen, weil sie sich an öffentlich-rechtliche Anstalten verkauft haben, fast schon bedauern kann / muss. Fast!

Gestern in Schweden:

Heute in der ARD-tagesschau: KEIN Bericht. Schweigen. Vertuschen. Unterschlagen. Denn es passt nicht zur Erzählung des Klimawandels, die sich in den Hirnen schlichter Gemüter eingenistet hat und verlangt, dass es immer wärmer wird.

Bemerkenswert kalt (niveaux parfoit remarquables) war und ist es auch in Teilen von Frankreich.
In der ARD: Kein Bericht.

Kalt ist es auch in New South Wales in Australien. Dort gab es gerade den kältesten November im Verlauf der bisherigen Wetteraufzeichnungen.
Der ARD ist das keinen Bericht wert.

Die ARD berichtet nur, was Propaganda konform ist.
Die ARD ist eine Propaganda-Schleuder.

Übrigens kann man das Bier auf Hawaii seit neuestem im Freien kalt stellen.

Bericht dazu in der ARD?
Fehlanzeige.
Die ARD ist eine Propaganda-Schleuder.
Das ZDF natürlich auch.
Aber wer schaut schon ZDF.



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