Category: relative Armut

Down-Breeding – Kinder, weitgehend ohne Lebenschance

Das Deutsche Kinderhilfswerk hat sicherlich unabsichtlich zu einer Diskussion beigetragen, die in Deutschland nicht gerne geführt wird. Wohlfahrtssicherungssysteme führen dazu, dass Fortpflanzung zu einer Spezialität genau der Bevölkerungsschichten wird, die am wenigsten Human-, kulturelles und ökonomisches Kapital aufzuweisen haben. Kinder werden vornehmlich zum Gegenstand für diejenigen, die Kinder, ob der mit ihnen verbundenen finanziellen Nutzen,

Armutsgefährdung als Ergebnis linker Landespolitik

Das Statistische Bundesamt hat heute die Reihe der Daten zum Thema „Armutsgefährdung“ fortgesetzt. Manche statistischen (Un-)Sitten sind einfach zur Routine geworden oder, wie einer der großen Sozialforscher einst zu Dr. habil. Heike Diefenbach gesagt hat: Wir wissen, die Frage misst nichts, aber wir haben eine Zeitreihe! Also haben wir beschlossen, heute das Beste aus den

Wer in Deutschland als arm gilt, ist weltweit unter den Top-8% der Reichen

Das Jammern der Armutsaktivisten beginnt jedes Jahr aufs Neue, wenn das Statistische Bundesamt das sogenannte “Nettoäquivalenzeinkommen” berechnet, das in aller Kürze das jährliche Einkommen eines Alleinlebenden oder eines Haushalts abbilden soll und auf dessen Grundlage endlich wieder die definierte Armutsgrenze, die bei 60% des Nettoäquivalenzeinkommens verlaufen soll, berechnet werden kann. Das Nettoäquivalenzeinkommen gibt es als

Professor schlägt Alarm: Zugewanderte verarmen in Deutschland

Manche Pressemeldungen, die wir auf unseren Schreibtisch bekommen, muss man verarbeiten, man muss sie reifen lassen, mehrfach lesen, um sich zu vergewissern, dass das, was man meint, gelesen zu haben, auch wirklich in der Pressemeldung steht. Letzteres ist vor allem dann notwendig, wenn das, was man gelesen hat, an allen Richtwerten scheitert, die man an

Das Schindluder mit der Kinderarmut

Früher gab es einmal einen Bereich der Soziologie, der sich mit der Frage beschäftigt hat, wie „Entitäten am Begriffshimmel“ geschaffen werden, Reifikationen hat dies z.B. Heinz Steinert genannt. Damit wird das Erschaffen von Begriffen beschrieben, die ohne empirische Basis auskommen, Konzepte, die reine Gedankengebilde ohne empirischen Niederschlag sind. Kinderarmut in der Art und Weise, wie

Die Entdeckung der Kinderarmut: Bertelsmann-Studie trifft hörige Journalisten

„Die Wirtschaft wächst, doch die Kinderarmut auch: In Deutschland leben heute im Vergleich zu 2011 mehr Kinder in Familien, die auf staatliche Grundsicherung angewiesen sind. Das zeigen aktuelle Berechnungen der Bertelmann-Stiftung.“ So steht es am Anfang einer Pressemeldung, mit der die Bertelsmann-Stiftung einmal mehr die alte Leier von der Kinderarmut in Deutschland anstimmen will. Die

Ein Drittel der Bevölkerung kann sich Steuern nicht mehr leisten

Fast jeder Fünfte in Deutschland war 2012 von Geldknappheit oder sozialer Ausgrenzung betroffen, wie die ARD mit Bezug auf eine Pressemeldung des Statistischen Bundesamts berichtet. Soziale Ausgrenzung, in diesem Zusammenhang eine Erfindung der ARD, besteht vermutlich darin, dass man nicht das Geld hat, um eine Fahrkarte zu bezahlen, die notwendig ist, um nach Mainz oder Stuttgart

Von der Macht der Worte

Empirische Sozialforscher sind regelmäßig mit dem Problem konfrontiert, dass sie ihre Konzepte in die Realität übertragen, sie in der Realität messbar machen müssen. Operationalisierung nennt sich dieses Problem. Eine Operationalisierung ist immer da notwendig, wo Konzepte erfragt und geprüft werden sollen, die es in der Wirklichkeit nicht gibt, für die Indikatoren gefunden werden müssen, die

Gipfel der Heuchelei: Christoph Butterwegge schreibt von Armut und der Steuerung des “Pöbels”

Ausgabe 11 des “gewerkschaftlichen Debattenmagazins Gegenblende” enthält einen Beitrag als dessen Verfasser “Prof. Dr. Christoph Butterwegge” angegeben wird. Die Reihung von Amtsbezeichnung und Bildungstitel soll offensichtlich suggerieren, dass der nachfolgende Text aus besonders berufener Feder stammt, von einem, gegen dessen Einsetzung in das Amt des Professors das Kultusministerium nichts einzuwenden hatte (= Professor) und von
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