Tag: DIW

Dunning-Kruger in Berlin: Je höher die Position, desto geringer die Kompetenz

Wir lassen Sie zunächst einmal mit der Beschreibung einer „Studie“ des DIW allein. Grüne und AfD als neue Gegenpole der gesellschaftlichen Spaltung in Deutschland “Die Studie verknüpft Europawahlergebnis mit Strukturdaten der Landkreise und kreisfreien Städte – Grüne dort stark, wo Einkommen hoch sind, Wirtschaft robust ist und Bevölkerung wächst – AfD mit hohen Stimmanteilen in

DIW zeigt: Schwätzperten zerstören Produktivität der Wirtschaft

Karl Brenke vom Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung hat interessante Studienergebnisse veröffentlicht, Studienergebnisse, die man gar als politisch unkorrekt bezeichnen kann. Seit Jahren, so zeigt Brenke, sinkt das Wachstum der Arbeitsproduktivität in der deutschen Wirtschaft. Arbeitsproduktivität ist insofern ein sehr wichtiger ökonomischer Indikator, als sie neben den Innovationen letztlich das ist, was eine Volkswirtschaft und vor

Soziale Diskriminierung an Gymnasien und Grundschulen

Nicht alles, was aus dem DIW kommt, ist schlecht. Aber das meiste. Dennoch berichten wir heute von einer Arbeit, die nicht schlecht ist, deren Autoren interessante Ergebnisse berichten, die Ergebnisse eher unbeholfen interpretieren (wenn überhaupt), die ihre Leser mit ihrem manischen Innen-I nerven und sich ansonsten durch einen gewissen und völlig unwissenschaftlichen Mystizismus, was die

Erzeugergemeinschaften: DIW-Studie bereitet Entmündigung von Eltern vor

Wir beobachten schon seit längerer Zeit eine Form der Arbeitsteilung, von der selbstverständlich nur Verschwörungstheoretiker denken, dass sie abgesprochen ist. Sie geht wie folgt. Ein Minister wird vorgeschickt, um eine Gesetzesänderung anzuregen. Er verlautbart z.B., dass es sinnvoll wäre, Kinder bereits ab dem dritten Lebensjahr in staatliche Verwaltung zu überstellen, oder er merkt an, dass

Telekom für Schlafstörungen verantwortlich: Droht Klagewelle?

Die Wissenschaft hat festgestellt, dass … Unsere Lieblingsschlagzeile für heute: „Wer noch zu später Stunde vor dem Bildschirm sitzt, schläft weniger …“ Monika Wimmer von der Pressestelle des Sozioökonomischen Panels ist für diese herausragende Leistung der tautologischen Sprachbenutzung verantwortlich. Wir ziehen unseren Hut. Wir wären nicht auf die Idee gekommen, dass die Leute, die früh

DIW will Notenungleichheit abschaffen [Unsinn der Woche]

Kein Witz. Keine Satire. Kein Fake. Abstrakt – ungekürzt: „Prüfungsleistungen in vielen Hochschulfächern werden heutzutage fast ausschließlich mit den Noten „sehr gut“ oder „gut“ bewertet. Die Verbesserung der Prüfungsnoten wird als Noteninflation bezeichnet – ein Begriff, der in der Regel negativ konnotiert ist. Er kann aber auch als eine Entwicklung hin zu weniger ausdifferenzierten Benotungssystemen

Qualitätspresse? Anbiederungspresse! Presse der Ahnungslosen! Untertanenpresse!

Der Begriff der Qualitätspresse taucht in der Regel im Zusammenhang mit FakeNews auf. Bei der Qualitätspresse, so heißt es, da sei man vor FakeNews sicher. Bei der Qualitätspresse, so wird gesagt, da gebe es ein Impressum und ausgebildete Journalisten. Beides gewährleiste Qualität. Bei der Qualitätspresse, da stehe der Versuch, objektiver Berichterstattung an erster Stelle… Und

Sexuality-Pay-Gap: Arglistige Täuschung, Junk Science, DIW – kommt zusammen, was zusammen gehört?

Unglaublich. Es ist wirklich unglaublich. Zweierlei ist unglaublich. Es ist unglaublich, wie es der Lobby von Schwulen und Lesben gelungen ist, ernsthafte und relevante Themen, wie z.B. die Auswirkung der Position in der Sozialstruktur auf die Lebenschancen und die Lebenserwartung fast vollkommen von der Agenda angeblich wissenschaftlicher Forschung zu verdrängen. Wen juckt es, dass Männer,

Bildungsferne, Bildungsnahe und Bildungseingebildete

Seit Jahren geistert der Begriff “bildungsfern” durch die Lande und Teile der Bildungsforschung. Bildungsferne, so besagt der Begriff, das sind Menschen, die der Bildung fern geblieben sind, und wenn Menschen der Bildung fern geblieben sind, dann sind sie ihr nicht nur fern, dann sind sie ohne Bildung geblieben, ungebildet, dumm, Idioten halt, kurz: Der Begriff

Wie steigert man Junk Science? Eine Frage an das DIW

Junk Science ist ein Begriff, der sich über die letzten Jahre vor allem in der englischsprachigen Blogosphere verbreitet hat. Konstituierend für die Kategorie “Junk Science” sind einige wegbereitende Arbeiten, wie z.B. Alain Sokal und Jean Bricmonts “Eleganter Unsinn”, in dem sie zeigen, wie postmoderne, vermeintliche Denker wie Jacques Lacan, Julia Kristeva, Bruno Latour oder Jean

Die Talpredigt aus Berlin

Wir haben das DIW vergessen! Gestern, als wir uns überlegt haben, was wir tun würden, wären wir König von Deutschland, gestern haben wir das WZB geschlossen. Und wir haben das DIW vergessen. Man kann gar nicht so viel König sein, wie man pseudo-wissenschaftliche Schwatzbuden schließen will… In Erinnerung gebracht hat sich das DIW bei uns

Beim Lügen erwischt: DIW kritisiert Arbeits- und Sozialministerin Nahles

Was ist nur mit dem DIW los? Lange Zeit hat sich das DIW in Berlin als Musterschüler der Bonner Regenten dargestellt. Selbst die Genderstudies hat das DIW für sich entdeckt und im eigenen Vorstandsbereich verankert. Entsprechend gab es bislang keinen Grund, dem DIW etwas anderes als Konformitäts-Fleißkärtchen zu verteilen. Und jetzt das. Im neuen DIW-Wochenbericht

Zurück in die Vergangenheit: Der neue Konservatismus an Universitäten

Wer wie wir seine universitäre Sozialisation in den 1980er Jahren erfahren hat, hat dies in einer Zeit, als Universitäten voller (Trend aber abnehmend) neuer Ideen waren, in einer Zeit, in der sich noch Theorien und Ideen gefunden haben, die den Status Quo in Frage stellen und in einer Zeit als Wissenschaftler noch an Erkenntnisgewinn interessiert

Lebenszufriedenheit nur durch Kindertagesstätten-Ausbau erreichbar

“Oh mein Gott, was ist nur aus der Methodenausbildung geworden?” (Dr. habil. Heike Diefenbach) Wir haben schon lange nichts mehr aus den “SOEP-papers” besprochen. Das hat eine Reihe von Gründen, einer davon ist eine Abneigung dagegen, immer und immer dasselbe zu berichten, denn in Deutschland grassiert derzeit die Lebenszufriedenheits-Seuche unter Sozialwissenschaftlern oder solchen, die sich

Remote-Hysteria: Muss man Deutschen die Nachrichten verbieten?

In kaum einem anderen Land nahm und nimmt die Berichterstattung über Fukushima, den Tsunami und den nachfolgenden Meltdown des Atomreaktors einen solchen Stellenwert ein, wie in Deutschland. Atomkraft war und ist der Gegenstand, an dem man seine Gutmenschen-Eigenschaften am besten unter Beweis stellen kann, und selbst die im Europäischen Vergleich fast höchsten Stromkosten schrecken deutsche
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