Linksextremisten: Mord ist ein Mittel des „politischen Kampfes“

Da derzeit versucht wird, linke Gewalt als gar nicht vorhanden oder als Betriebsunfall darzustellen, haben wir eine kleine Serie gestartet, in der wir nichts anderes tun werden als öffentlich zugängliche Quellen zu zitieren, aus denen das symbiotische Verhältnis, das linke Extremisten zur Gewalt haben, deutlich hervorgeht.

Dazu ist es zunächst einmal notwendig zu klären, was Linkextremismus eigentlich ist bzw. was die Ziele von Linksextremisten sind.

Wir haben einfach das aufgearbeitet, was jeder Politiker, der lesen kann und diese Fähigkeit ab und an auch einsetzt, in diversen Verfassungsschutzberichten nachlesen kann:

Ziele von Linksextremisten:

„Linksextremisten verfolgen das Ziel, unsere Staats-und Gesell¬schaftsordnung und damit die freiheitliche Demokratie abzu¬schaffen und durch ein kommunistisches oder ein „herrschafts¬freies“, anarchistisches System zu ersetzen. Ihre theoretischen Leitfiguren sind – in unterschiedlichem Ausmaß und abweichen¬der Interpretation – Marx, Engels und Lenin. „

Gewalt gilt Linkextremisten als legitim:

„Gewalt, verstanden als „revolutionäre Gewalt“ der „Unterdrückten gegen die Herr¬schenden“, gilt grundsätzlich als legitim.“

Dabei schrecken Linksextremisten auch nicht davor zurück, den Tod von „politischen Gegnern“ in Kauf zu nehmen. Dazu schreiben die Bremer Verfassungsschützer:

“Bundesweit zeigten Angehörige der gewaltorientierten linksextremistischen Szene in den vergangenen Jahren in Auseinandersetzungen mit ihren „politischen Gegnern“ und Polizisten vielfach ein zum Teil brutales gewalttätiges Vorgehen, welches ein Absenken der Hemmschwelle verdeutlicht, auch schwerste Verletzungen zu verursachen. In diesem Zusammenhang ist häufig die Rede von einer zunehmenden szenedefinierten „Entmenschlichung des politischen Gegners“.

Ein Beispiel für die Inkaufnahme von schweren Verletzungen bis hin zum Tod der Opfer ist der Überfall von Linksextremisten auf eine Gruppe von Rechtsextremisten Anfang des Jahres 2016 im sachsen-anhaltinischen Oschersleben. Zehn Rechtsextremisten wurden auf der Rückfahrt von einer rechtsextremistischen Demonstration in Magdeburg am 16. Januar 2016 am Bahnhof in Oschersleben von etwa 25 vermummten Personen mit Baseballschlägern, Eisenstangen und Teleskopschlagstöcke angegriffen. Ein Geschädigter erlitt dabei lebensgefährliche Kopfverletzungen, drei weitere Geschädigte kamen mit Platzwunden und Prellungen davon.”

Linksextremisten sind somit nichts anderes als Kriminelle, Schwerkriminelle, die sich einreden, ihre Kriminalität sei politisch legitimiert und deshalb etwas anderes als normale Kriminalität. Integrativ für die linksextreme Szene ist dabei der Kampf gegen den Kapitalismus, der in typisch linker Manier in einer Weise stilisiert und zu einer Verschwörungstheorie verquast wird, die linke Extremisten auf eine Stufe mit denen stellt, die an die Heilkraft von Steinen glauben, mit dem einzigen Unterschied, dass letztere materielle Objekte haben, an denen sie ihren Glauben festmachen können. An ihrer Stelle haben linke Extremisten ihre Phantasie, ihre Vorstellungskraft und ihre Minderwertigkeitskomplexe, die sich daraus ergeben, dass linke Extremisten Modernisierungs- und Globalisierungsverlierer sind:

„Ihre ideologische Grundlage ist die Ablehnung des „kapitalistischen Systems als Ganzes“, denn der „Kapitalismus“ ist für Linksextremisten mehr als nur eine Wirtschaftsform: Er ist sowohl Basis als auch Garant der „bürgerlichen Herrschaftsver¬hältnisse“ durch „Repression“ nach innen und „Aggression“ nach außen. Der „Kapitalismus“ ist demnach verantwortlich für alle gesellschaftlichen und politischen Missstände wie soziale Unge¬rechtigkeit, „Zerstörung“ von Wohnraum, Kriege, Rechtsextremis¬mus und Rassismus sowie für Umweltkatastrophen.“

Wie alle religiösen Fanatiker, so sind auch linke Extremisten bereit, Ungläubige zu bekämpfen und zu verletzten: Entsprechend konstatiert der Verfassungsschutzbericht des Bundes:

„Das linksextremistische Personenpotenzial ist mit 28.500 Personen (2015: 26.700) so hoch wie seit 2012 nicht mehr. Im Bereich des gewaltorientierten Linksextremismus war 2016 ein Anstieg um mehr als zehn Prozent auf 8.500 Personen zu verzeichnen (2015: 7.700). Akzeptanz und Intensität von Gewalt haben in der linksextremistischen Szene in den letzten Jahren spürbar zugenommen. Dies betrifft vor allem Gewalt gegen die Polizei und den politischen Gegner (insbesondere tatsächliche oder vermeintliche Rechtsextremisten). Hauptträger linksextremistischer Gewalt sind die Autonomen. Sie üben Gewalt als Straßenmilitanz und durch klandestine Aktionen aus (insbesondere Brandanschläge und Farbschmierereien). Sie schrecken aber auch vor körperlichen Attacken nicht zurück und nehmen sogar schwerste Verletzungen ihrer Opfer in Kauf.

Wer vor diesem Hintergrund versucht, Linksextremismus zu verharmlosen, Linksextremismus als im Vergleich zu Rechtsextremismus geringeres Problem auszumalen oder linke Extremisten aus der Linken auszugliedern, dem muss man konstatieren, dass er entweder nicht ganz bei Verstand ist oder aus opportunistischen Gründe den gesellschaftlichen Frieden aufs Spiel setzt.

Nachzulesen sind die zitierten Stellen im Verfassungsschutzbericht des Bundes für das Jahr 2016 sowie im Verfassungsschutzbericht des Landes Bremen.

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G20-Krawalle und Attac! Attac? Nein: Flucht vor Verantwortung

Die autoritäre Persönlichkeit, die Adorno et al. mit Blick auf Rechtsextremisten beschrieben haben und die – wie die derzeitige wissenschaftliche Analyse von Dr. habil. Heike Diefenbach auf ScienceFiles zeigt – sich auch bei Linken findet, sie muss im Fall von Linken um einen Faktor ergänzt werden: Die Angst vor Verantwortung.

Wenn Linke und ihre Extremisten etwas auszeichnet, dann ist es die Angst, ja die panische Flucht vor Verantwortung. St. Ralf Stegner, der gute linke Mensch aus Schleswig-Holstein, er dokumentiert diese Unfähigkeit zur Übernahme von Verantwortung derzeit wohl am besten, wenn er dauerhaft versucht, die Linke trotz aller Linken, die in der Vergangenheit und Gegenwart Gewalt als Mittel im politischen Kampf ausdrücklich begrüßt haben (Die SPD übrigens bis 1959. Erst mit dem Godesberger Programm hat die SPD Abstand von einem revolutionären Umsturz in Deutschland genommen), als Vereinigung von Friedensengeln und Linke-Backen-Hinhaltern darzustellen.

Generell sieht man derzeit im linken politischen Lager und in den zugehörigen Medien ein heftiges Flügelschlagen und zugehörige Fluchtbewegungen, mit denen versucht werden soll, den Schmutz der Ausschreitungen in Hamburg von der linken weißen Weste zu wischen. Wer in Hamburg friedlich demonstriert hat, so das, was wenn es gelänge ein Meisterwerk linker Propaganda wäre, der war ein Linker. Wer nicht friedlich demonstriert hat, der war kein Linker.

Auch Attac! ist auf der Flucht.
Auf der Flucht vor der Verantwortung.
Seit wir den Protest-Reader von Attac! veröffentlicht haben, scheint die Luft für Attac! dünner zu werden.
Die dünne Luft hat nun dazu geführt, dass in der EpochTimes von Rosemarie Frühauf und Nancy McDonnell „Fake News zu G20 enttarnt“ wurde. „Pläne und Verhaltenstipps“, so heißt es weiter, „kamen nicht von Attac“.

Nun, Rosemarie und Nancy, man denkt unwillkürlich an Grillparties mit Kinderprogramm und Clowns, behaupten, wir hätten Fake News verbreitet und einen gefälschten Protestreader ins Internet gestellt.

„Der Blog [das Blog – bitte] ‚sciencefiles.org‘ veröffentlichte einen Artikel, der Attac beschuldigte, die Krawallmacher von Hamburg finanziert, koordiniert und mit Kartenmaterial versorgt zu haben. Dazu wurde ein gefälschter ‚Protestreader‘ als PDF veröffentlicht, indem [in dem] Flugblätter verschiedener Gruppierungen zu einem Dokument zusammengebastelt waren.“

Hartmut Esser hat in seinen Veranstaltungen die Figur von Lieschen Müller immer dann bemüht, wenn es um Statistik und Mathematik ging, um Felder, die Lieschen Müller nicht versteht, nie verstehen wird. Bei Rosemarie und Nancy kommt die deutsche Sprache, mit der sie erfolglos kämpfen, dazu.

Es beginnt mit der Unfähigkeit, die deutsche Sprache zu verstehen, denn: Wir haben Attac nicht beschuldigt, die Randalierer finanziert zu haben, wir haben geschrieben:

„Gestern haben wir in einem Post noch gefragt, wer die Berufsdemonstranten in Hamburg finanziert, wer sie koordiniert, wer sie mit Kartenmaterial und sonstigen Informationen versorgt.
Heute hat uns ein Leser aus Hamburg auf die Sprünge geholfen und uns den Attac-Protestreader zugeschickt, der eine Reihe der Fragen danach beantwortet, wer hinter den Demonstrationen, den gewalttätigen Demonstrationen und den Ausschreitungen von Kriminellen zumindest insoweit steckt, dass er sie billigend in Kauf genommen (und unterstützt) hat, um seine ideologischen Ziele zu erreichen.“

Zwischen der Behauptung, Attac habe die Randalierer finanziert, die Rosemarie und Nancy bei uns gelesen haben wollen und unserer Aussage, Attac habe die Krawalle billigend in Kauf genommen, vermittelt nur die schmutzige Phantasie von Rosemarie und Nancy.

Die Probleme mit der Benutzung der deutschen Sprache setzen sich mit dem Vorwurf fort, wir hätten einen „gefälschten Protestreader“ veröffentlicht.

Der Witz an Fälschungen besteht darin, dass sie versuchen, ein Original zu imitieren, und zwar so, dass es niemand merkt, ein Original wie einen Rembrandt oder Nike-Schuhe. Wenn uns Rosemarie und Nancy also vorwerfen, wir hätten einen Reader gefälscht, dann werfen sie uns vor, wir hätten ein Original imitiert, dann bestätigen sie damit implizit, dass es den Protestreader von Attac! gegeben hat, denn hätte es ihn nicht gegeben, dann hätten wir ihn nicht fälschen können.

Rosemarie und Nancy sind aber angetreten (oder werden von Attac! dafür finanziert, was bedeuten würde, dass man bei Attac! finanziell sehr klamm sein muss, sich keine Journalisten mehr leisten kann), um zu belegen, dass der ProtestReader NICHT von Attac! stammt, dass unsere dahingehende Meldung FakeNews war.

You can’t have it both ways.
Entweder der Protestreader ist von Attac! und wir haben ihn gefälscht, versucht, ihn originalgetreu nachzumachen oder es gibt keinen Protestreader von Attac! dann können wir auch keinen Protestreader gefälscht haben.

Der Vorwurf der Fälschung erfüllt somit entweder den Tatbestand einer üblen Nachrede (von dem wir uns noch überlegen, ob wir ihn strafrechtlich prüfen lassen) oder er ist auf geistige Verwirrung zurückzuführen, was dazu führen sollte, dass sich die Verantwortlichen der Epoch Times fragen, ob sie die Verantwortung für geistig verwirrte Schreiber übernehmen wollen [Im übrigen erwarten wir eine Entschuldigung].

Damit sind wir wieder bei der Flucht, der von Attac! und vor der Verantwortung. Denn was nun im Text von Rosemarie und Nancy folgt, ist eine ellenlange Darstellung darüber, dass im Attac! Protestreader Material von der „Interventionistischen Linken“ enthalten ist. Das Material der interventionistischen Linken ist natürlich das, das die Aufforderung zur Gewalt enthält. Attac!, also die richtigen, nicht die interventionistischen Linken, Attac!, die gewaltfreien Linken, die nie Gewalt unterstützen oder selbst begehen würden, und sich nur aus welchen Gründen auch immer Attac! nennen und nicht etwa Defense oder Reflection oder Reason, sie haben damit natürlich gar nicht zu tun. So der Bär, den Rosemarie und Nancy ihren Lesern aufbinden wollen.

Abermals soll der Bär mit einem sprachlichen Unvermögen gebunden werden, das ernsthafte Zweifel an der Befähigung des Chefredakteurs der Epoch Times weckt:

„Das Flugblatt war außerdem der Ansicht, dass man „bunt und friedlich“ die kapitalistischen Systeme nicht überwinden könne, es brauche den zivilen Widerstand“, das schreiben Rosemarie und Nancy mit Blick auf das böse Flugblatt, das von der interventionistischen Linken kommt, nicht von Attac! und das wir Attac! angeblich unterschieben wollen.

Eine Zeile weiter schreiben dieselbe Rosemarie und dieselbe Nancy:

„Attac hatte am 7. Juli zusammen mit dem Bündnis BlockG20 unter dem Motto „colour the red zone – die rote Zone bunt machen“ zu Aktionen ‚des kreativen Zivilen Ungehorsams und des bunten Widerstands“ gegen den G20-Gipfel aufgerufen.“

Aus der Logik der Darstellung lässt sich kein anderer Schluss ziehen als der, dass Attac! sowohl friedliche Formen des Demonstrierens unterstützt hat als auch gewaltsame Formen, denn der zivile Widerstand, der oben explizit als Alternative zu friedlichem und buntem Widerstand dargestellt wird, also als gewaltsamer Widerstand, findet sich im Textteil, das Attac! entlasten soll, nunmehr als kreativer ziviler Ungehorsam. Das sicherste, was man aus beiden Aussagen elaborieren kann ist, dass Attac! Gewalt in Hamburg billigend in Kauf genommen hat. Genau das haben wir Attac! vorgeworfen.

Wir sehen heute einmal darüber hinweg, dass Rosemarie und Nancy die Dreistigkeit besitzen, bei uns Daten über Attac! abzuschreiben, ohne Quellenangabe. Dass sie abgeschrieben haben, das wissen wir wegen Lieschen Müller und den Zahlen, so wie wir wissen, dass Rosemarie und Nancy keine Bilanz lesen können und entsprechend den Jahresetat von Attac! nicht kennen würden, hätten sie ihn nicht bei uns erfahren.

Wie dem auch sei. Es ist an der Zeit, die Belege auf den Tisch zu legen, die wir zurückgehalten haben, in Antizipation der linken Angst vor Verantwortung, der linken Verleumdungsbereitschaft , der Feigheit und damit einhergehenden Fluchtinstinkte, die sich nun Bahn brechen. Der Attac-Protestreader, den wir zusammengestellt haben, besteht ausschließlich aus Material, das ein Leser von ScienceFiles von einem INFOSTAND VON Attac! gesammelt hat. Da Attac! die Informationen im Reader bereitgestellt hat, muss man davon ausgehen, dass Attac! die Verantwortung für die Informationen vom eigenen Infostand auch übernimmt.

Hier die Worte, in denen unser Leser sein Sammeln von Informationen für uns beschrieben hat:

“Heute, am Freitag, bin ich ganz normal zur Arbeit gefahren. Dabei muß ich am Hamburger Hauptbahnhof umsteigen und sah am Ausgang einen Stand von Attac. Da ich noch ein paar Minuten Zeit hatte, bin ich da mal hingeschlendert und sprach die drei Leute dort so an, daß ich sie nach Infos über ihre Ziele fragte. Da zeigte sich das erste Mal die Dämlichkeit dieser Leute: Man antwortete mir, daß die Infos, welche hier ausliegen würden, nur für Demonstranten seien. Auf meine Antwort, daß sie ja gar nicht wüßten, ob ich nicht auch ein Demonstrant sei, wußten sie dann erst einmal nichts zu sagen und ich bediente mich daraufhin systematisch an allem, was der Stand zu bieten hatte.”

Alle Materialien im Protestreader stammen demnach von Attac!. Attac! muss sie sich zurechnen lassen. Zu dumm!

Offensichtlich haben wir es hier mit dem zu tun, was Erving Goffman ein Backstage display nennt. Letzteres weicht von dem, was man Zuschauern als Fassade präsentiert, ab. Die Fassade von Attac! ist eine auf friedliche Aktion getrimmte Fassade, von der die Gesichter von Konstantin Wecker und Sven Giegold grinsen. Backstage wird Material verbreitet, das Gewalt billigend in Kauf nimmt, zu Gewalt aufruft. Es ist so ähnlich, wie in manchen Krimis von Agatha Christie, in denen eine kriminelle Organisation sich z.B. hinter einem Meinungsforschungsinstitut verbirgt, um ihren dunklen Geschäften in aller Ruhe nachgehen zu können.

Unser Leser aus Hamburg, von dem die Information stammt, hat zwischenzeitlich eine ausführliche Stellungnahme geschrieben, die wir hier als PDF bereitstellen. Wer danach noch Zweifel daran hat, dass Attac! die Gewalt in Hamburg billigend in Kauf genommen hat bzw. mit zu verantworten hat, dem können wir nur einen Deutschkurs im Goethe-Institut empfehlen. Wer den PDF liest, stellt fest, dass es sich dabei gleichzeitig um einen Kommentar handelt, den unser Leser bei Epoch Times hinterlassen hat.

Der Kommentar wurde vor 11 Stunden veröffentlicht und zwischenzeitlich gelöscht. Das zeigt deutlich, welchen Umgang mit Wahrheit die Epoch Times pflegt (Ein Screenshot, der das belegt, liegt uns vor.)

Und was Nancy und Rosemarie oder umgekehrt angeht, so haben wir beim Presserat eine formelle Beschwerde erhoben. Langsam muss man anfangen, die Redaktionen von denen zu bereinigen, die systematisch Fake News verbreiten – früher hat man von Verleumdung oder schlichten Lügen gesprochen, von Personen, die dort nun gar nichts zu suchen haben: Aus allen Gründen die mit Fähigkeit, Ethik und Verantwortung zu tun haben!

Abschließend verlangen wir noch ein paar Antworten von Rosemarie und Nancy, denn es ist schon interessant, mit welcher Boshaftigkeit gleich Fake News unterstellt wird, wenn es sich offensichtlich auch um ein Versehen handeln könnte. Derartige Boshaftigkeit wendet sich zu einer naiven Vertrauensseligkeit, wenn der einzige Beleg dafür, dass die Materialien nicht von Attac stammen, darin zu finden sein soll, dass Attac! sich von der Gewalt in der Nacht des 7. auf den 8. Juli distanziert hat. Im Einklang mit dieser Logik müsste man vor Gericht jeden Straftäter, der seine Unschuld beteuert, freisprechen. Aber vielleicht haben Rosemarie und Nancy ja recherchiert und sämtliche Materialien von Attac gelesen, um sicherzugehen, dass Attac! und Gewalt zwei paar Schuhe sind. Wenn dem so sein sollte, dann fordern wir Rosemarie und Nancy auf, eine komplette Liste der gelesenen Materialien zur Nachprüfung durch uns vorzulegen. Last but not least spricht die Tatsache, dass sich Materialien, die angeblich von der Interventionistischen Linken stammen, von einem Attac!-Infostand vertrieben werden, zum einen dafür, dass die Linke gut vernetzt ist und die Materialien zentral erstellt und dezentral verteilt werden, was zum anderen den Schluss nahelegt, dass Attac! an der Finanzierung auch der Materialien, die von der Interventionistischen Linken stammen sollen, beteiligt ist. Warum sonst sollten die Materialien von Attac! verbreitet werden?

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Gewalt ist niemals links – Wie sich Linke die Welt nach Hamburg zurecht biegen wollen

Die deutsche Linke ist in einem Dilemma.

Ideologisch unterstützen die Linken von der LINKEN bis zur SPD, also von ganz linksaußen bis linksaußen, die Forderungen der G20-Gegendemonstranten.

Dummerweise hat es in Hamburg massive Ausschreitungen gegeben, bei Demonstrationen, die von Linken organisiert wurden, zu denen Linke aufgerufen haben, die von Linken angemeldet wurden, um linken Themen ein Forum zu schaffen und gegen den Kapitalismus, die Globalisierung, die Armut und alles, was Linke sonst noch zwar nicht kennen, aber bekämpfen, zu demonstrieren.

Das, so erklären nun Linke landauf und landab, seien keine Linken gewesen. Die Plünderer, die zu einer linken Veranstaltung angereist sind, das waren keine Linke. Die Steinewerfer, die aus dem Schutz einer Demonstrantenmenge einer von Linken angemeldeten und organisierten Demonstration auf Polizisten geworfen haben, das waren keine Linken. Die Linken, die in Hamburg seit Jahrzehnten Häuser besetzen und der Polizei auf der Nase herumtanzen, das sind keine Linken. Das sagt Dietmar Bartsch von der LINKEN, der Nachfolgepartei der PDS, die wiederum die Nachfolgepartei der SED war, jener linken Partei, die ihre eigene Bevölkerung hinter einer Mauer und Stacheldraht geschützt mit Selbstschussanlagen jahrzehntelang eingesperrt hat.

Das waren auch keine Linken. Die SED, also der Zusammenschluss aus SPD und KPD, die Partei der Ulbrichts, Honeckers, der Piecks, der Stophs und Grotewohls sie war, trotz aller ihrer Bemühungen, einen Ursprung in der Arbeiterbewegung zu finden, keine linke Partei. Und wo wir gerade dabei sind: Der real existierende Sozialismus, den die DDR jahrzehntelang praktiziert hat, so lange, bis das Land wirtschaftlich und finanziell ruiniert war, das war auch keine linke Ideologie. Linke Ideologie ist Ideologie, die klappt. Ideologie wie der Sozialismus der DDR, die nicht geklappt hat, ist keine linke Ideologie und keine linke Politik, sonst hätte es geklappt.

Und das gilt genauso für die Sowjetunion, für Venezuela, für Kuba und all die anderen Länder, in denen ursprünglich linke Politik ein zerstörtes Land hinterlassen hat. Das war keine linke Politik auf Basis linker Ideologie.

Ralf Stegner hat per Dekret erklärt, dass Linke keine Kriminellen und keine Gewalttäter sind, womit wir wieder bei den Hamburger Krawallen, bei den Gewalttaten, die aus linken Demonstrationen heraus begangen wurden, von Personen, die sich als Antifa dem linken Spektrum zuordnen und von der SPD, die dann keine linke Partei sein kann, unterstützt werden, die von Attac! in eigenen Protest Readers suggeriert, nein den Teilnehmern offen als Handlungsweise angedient wurde. Aber das sind alles keine Linken, denn Linke, das sind Friedensengel, Menschen, die nie die Hand erheben würden gegen einen Mitmenschen, Menschen, die Parteien formen, die nie Kriegskrediten zustimmen würden, (was die SPD nun endgültig als Gewaltpartei diskreditiert und aus der Linken ausgliedert).

Kapitalismus muss nach Stegners Logik LINKS sein

Denn, Ralf Stegner hat es festgestellt, Gewalt ist rechts. Linke kennen keine Gewalt, haben nie Gewalt angewendet, würden nie Gewalt anwenden. Linke sind die waren Pazifisten, die die rechte Backe hinhalten, nachdem sie auf die linke Backe geschlagen wurden. Sie glauben es nicht? Suchen Sie Ralf Stegner auf, er wird sich gerne als lebendes Exemplar dieser reinen linken Spezies zur Verfügung stellen und seine Backen hinhalten (anschließend wird er dann noch über die Kieler Förde laufen, um seiner Reinheit Kultstatus zu verleihen).

Da wir nun alle wissen, dass Links, selbst dann, wenn sich Linke explizit auf Marx oder Lenin berufen, nicht links ist, wenn Gewalt vorkommen, können wir nunmehr eine Liste der Nicht-Linken zusammenstellen, die fälschlicherweise von Tausenden von Historikern und Politikwissenschaftlern für links gehalten werden:

  • Lenin und sein Russland,
  • Stalin und seine Sowjetunion,
  • Mao und sein China,
  • Pol Pot und sein Kambodscha,
  • Die Rote Armee Fraktion
  • Die Baader Meinhof Gruppe
  • Die Rote Kapelle
  • Bewegung 2. Juni
  • Revolutionäre Zellen
  • Linksruck
  • Marx21
  • Rote Hilfe Deutschland
  • Nicht zu vergessen: Die Rigaer Straße in Berlin, dort leben auch keine Linken.
  • Linke haben nicht in Berlin gegen Gentrifizierung demonstriert, denn da gab es Gewalt.
  • Linke haben nicht in Frankfurt gegen die EZB demonstriert, denn da gab es Gewalt, Blockupy),
  • Linke haben nicht gegen die Startbahn West demonstriert, nicht gegen Gorleben, nicht gegen Atomtransporte, denn da gab es Gewalt.

Wenn man es richtig überlegt, haben Linke noch nie wirklich demonstriert, denn alle Demonstrationen, von denen man bislang angenommen hat, sie seien von Linken organisiert, mit linken Themen bestückt und von Linken durchgeführt worden, waren gewalttätig, können entsprechend keine linken Demonstrationen gewesen sein.

Außer St. Ralf aus dem hohen Norden werden also nicht viele Genossen, die aufgrund ihrer Ablehnung von Gewalt denselben Heiligkeitsstatus annehmen können wie St. Ralf, übrig bleiben. Tatsächlich mach sich Stegner mit seiner Aussage zu einer ziemlich einsamen Person, schon weil sie natürlich logischer Unsinn ist, auf den nur minder Begabte hereinfallen.

Es ist nicht einmal ein besonderer logischer Fehlschluss, denn ein solcher Fehlschluss setzt noch ein Mindestmaß an Argument voraus.

Die einfache Aussage von Stegner hat die folgende logische Struktur:

Linke sind keine Kriminellen.
Linke sind keine Gewalttäter.
Wenn sich Linke als Kriminelle und als Gewalttäter entpuppen, dann sind bzw. waren sie keine Linken.

Das nennt man einfach einen Zirkelschluss. Man kann, wenn man sich systematisch um den Verstand reden will, einen Zirkelschluss in viele Worte verpacken:

Hey, das Meer ist aber rau heute.
Poseidon zürnt.
Woher weißt Du, dass Poseidon zürnt?
Siehst Du nicht, dass das Meer rau ist?

Das Poseidon Beispiel stammt vermutlich von Aristoteles (vielleicht auch von Xenopahnes). Aristoteles wurde 384 vor Christus geboren (Xenophanes ist noch älter). 2.401 Jahre nach Aristoteles gibt es immer noch DödelLeute, die einen Zirkelschluss für bare Münze nehmen.

Oder:

Linke würden nie eine Gewalttat begehen.
Ich habe Linke gesehen, die Gewalttaten begangen haben.
Das waren keine Linke.
Wieso waren das keine Linken?
Linke würden nie eine Gewalttat begehen.

Wenn die geistige Verwirrung derart weit fortgeschritten ist, dass Politiker anfangen, den Unsinn, den sie erzählen, selbst zu glauben, muss an Zwangsmaßnahmen gedacht werden. Schließlich leben wir im Zeitalter von Nudging! Kann niemand Stegner in Richtung einer für ihn geeigneten Institution nudgen, damit der Rest der Bevölkerung den Tatsachen, wie sie sich darstellen, ungestört ins Auge sehen kann?

Linksextremismus ist ein erhebliches Problem in Deutschland.
Wenn Linke demonstrieren werden Schaufenster eingeschlagen, Autos abgebrannt, Läden geplündert, Pflastersteine aus dem Gehweg gerissen, die Krankenhäuser füllen sich mit Polizisten und vieles mehr, was man normalerweise Kriminellen zuschreibt.

Nun wäre es ein Fehlschluss zu sagen, alle Linken sind kriminell. Aber manche Linke sind kriminell. Manche Linke sind Gewalttäter. Die linke Ideologie ist ein Hafen für linke Gewalttäter. Die deutsche Linke hat ein Problem, wie es die Muslime haben: Es gibt Terroristen in beider Reihen.

Es wird Zeit, dieser Tatsache ins Auge zu sehen und entsprechend zu handeln.

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Wer steckt hinter den Hamburger Krawallen? Attac!

u.a.

Gestern haben wir in einem Post noch gefragt, wer die Berufsdemonstranten in Hamburg finanziert, wer sie koordiniert, wer sie mit Kartenmaterial und sonstigen Informationen versorgt.

Heute hat uns ein Leser aus Hamburg auf die Sprünge geholfen und uns den Attac-Protestreader zugeschickt, der eine Reihe der Fragen danach beantwortet, wer hinter den Demonstrationen, den gewalttätigen Demonstrationen und den Ausschreitungen von Kriminellen zumindest insoweit steckt, dass er sie billigend in Kauf genommen (und unterstützt) hat, um seine ideologischen Ziele zu erreichen.

Attac!

Attac Deutschland ist ein „Projekt des Attac Trägervereins“, der beim Amtsgericht Frankfurt am Main eingetragen ist. Der Vorstand des Trägervereins besteht aus Maria Wahle und Dirk Friedrichs. Zu den als prominent bezeichneten Mitgliedern von Attac gehören der Grüne Sven Giegold, der Chef der Gewerkschaft ver.di, Frank Bsirske sowie Konstantin Wecker, der einem nun über Attac auf den Wecker gehen will. Im Haushalt von Attac Deutschland für das Jahr 2017 sind Einnahmen in einer Höhe von 2.087.600 Euro vorgesehen, die zu gut 90% aus Spenden stammen:

“Attac Deutschland finanziert seine Aktivitäten weitestgehend aus Spenden und Mitgliedsbeiträgen, bei größeren Projekten auch durch die Akquise von Drittmitteln (öffentliche, kirchliche oder private Förderorganisationen).”

Wer genau die Drittmittelgeber aus öffentlichen oder kirchlichen Förderorganisationen sind, die Attac im Kampf gegen „Globalisierung“, „Klimawandel“ und „das Massengrab im Mittelmeer“ finanziell unterstützen, ist leider – trotz aller behaupteter Transparenz eine Frage, die man auf den Seiten von Attac nicht beantworten kann.

Nun zum Protestreader, dem schriftlichen Ergebnis einer generalstabsmäßigen Planung im Hinblick auf die Demonstrationen in Hamburg und deren Rahmenprogramm. Die Einstimmung der Teilnehmer zu diesen Demonstrationen erfolgt nicht subtil, sondern sehr offen dahingehend, nicht friedlich zu demonstrieren.

Bereits auf der ersten Seite, auf der der Gutmenschen-Katechismus von Attac zu lesen ist, in dem sich die Attac-er zu Fürsprechern von „Erniedrigten und Beleidigten“ erklären, um ansonsten zu bejammern, dass in Griechenland die staatlichen Gesundheitsausgaben gekürzt wurden und Unsinn wie eine “Zuspitzung der sozialen und wirtschaftlichen Ungleichheit” zu beklagen, was deshalb Unsinn ist, weil es der Menschheit als ganzes gesehen noch nie so gut ging, und zwar im Hinblick auf Lebensstandard, Überlebenswahrscheinlichkeit, Lebensdauer usw., werden die Leser aufgefordert, ihre „Wut in Versammlungen und zivilem Ungehorsam auszudrücken“.

Wie soll nach Ansicht der Attac-er Wut ihren Niederschlag in Versammlungen und zivilem Ungehorsam finden? Diese Frage kann man sich recht einfach beantworten, wenn man zu einem Artikel mit dem Titel „Bund und friedlich muss er sein“ weiterliest, in dem über Demonstrationen gegen die AfD berichtet wird, die friedlich geblieben sind. Diese von „Presse und Politik gelobte“ Art, Widerstand auszudrücken, ist den Attac-ern zuwider, denn „Protest“, so schreiben sie, „der sich sklavisch an die Regeln des Bestehenden hält und diese nicht hinterfragt, verbleibt innerhalb des Systems“. Dass mit dieser verklausulierten Formulierung ein Aufruf zu gewalttätigen Ausschreitungen gemeint ist, wird zwei Absätze weiter deutlich, wenn die Sufragetten als leuchtendes Vorbild für die Demonstranten in Hamburg und mit dem folgenden Text vorgestellt werden:

„Die Frauenrechtler*innen zogen wütend und zerstörend durch die Straßen. Sie warfen Glasscheiben ein, zündeten Landsitze an und wurden schließlich gehört“.

Damit die Leser des Attac „Protest-Readers“ auch wissen, dass die empfohlene Art des zivilen Widerstands darin besteht, Schaufenster einzuschlagen und in Ermangelung von Landsitzen Autos anzuzünden, schließt der Artikel mit der Feststellung: „Bunter, friedlicher und breiter Konsens-Protest ist unbestritten eine gute Sache. … Aber bunt und friedlich werden wir die kapitalistischen Systeme nicht überwinden.“

Das ist ein offener Aufruf zu Gewalttaten.

Wer dennoch Zweifel daran hat, dass Attac so offen zu Gewalt aufruft, der wird auf den nächsten Seiten eines Besseren belehrt. Insbesondere die folgenden Vorbereitungen auf die kommende Auseinandersetzung mit der Polizei, die dem Einschlagen von Schaufensterscheiben und dem Anstecken von Autos nicht tatenlos zusehen wird, sind sehr erhellend. Einige Beispiele:

  • Klebt auffällige Embleme oder Markenzeichen ab (sie machen euch für die Polizei unterscheidbar);
  • Denkt an: Wasser (zum Ausspülen oder Trinken) und Sonnenschutz ( keine Creme wegen Pfefferspray)
  • Kein Handy und Adressbuch.
  • Nehmt reichlich Wasser und Erste-Hilfe-Päckchen mit
  • Augen ausspülen (CS-Gas, Pfefferspray, Tränengas): Das Auge großzügig mit Wasser ausspülen.
  • Ermittlungsausschuss (EA)
  • Vermittelt Rechtsanwält*innen für Festgenommene
  • Wenn ihr Festnahmen beobachtet oder selbst festgenommen werdet meldet euch beim EA

  • Bei Festnahme steht euch ein Anruf zu
    Gebt lediglich euren Namen, die Meldeadresse und euer Geburtsdatum an; verweigert ansonsten jede Aussage!

Zur Frage, wo der Schwarze Block der Vermummten herkommt, gibt es weiter hinten im Protest-Reader, dieses Mal in englischer Sprache eine Antwort:

Take along dark, uniform clothes, withouh particular characteristics; (Bringt dunkle einheitliche Kleidung ohne besondere Merkmale mit);

Die Veranstaltung in Hamburg ist durch Attac minutiös geplant. Karten informieren die Teilnehmer darüber, wo was passiert und wann es passiert. Die Standorte der Autonomic Street Medics, die die Demonstranten und Kriminellen versorgen, sind verzeichnet, das Legal Team steht bereit, um festgenommene Kriminelle aus dem Polizeigewahrsam zu holen oder rechtlichen Beistand zu leisten…

Es ist verblüffend. Man hat rundum den Eindruck, hier wird ein Krieg geplant, den Teilnehmern werden unterschiedliche Handlungsziele vorgegeben, Handlungsziele wie sie z.B. die beschriebenen Sufragetten hatten: Schaufenster einwerfen, Brand stiften oder allgemeiner: „ziviler Widerstand”- den man in diesem Fall korrekt als Zerstörung privaten Eigentums beschreiben muss. Da mit derartigen Handlungsvorgaben Konsequenzen einhergehen können, weil die Polizei die Aufgabe hat, das Zerstören fremden Eigentums zu verhindern, hält Attac Anwälte und Ärzte bereit, verbleiben damit also im System, das sie oben noch bekämpfen wollten.

Das alles ist Realität. Eine Realität, die sich Fellini, bei aller Vertrautheit mit menschlichen Perversitäten, die er in seinen Filmen dokumentierte, nicht hat vorstellen können. Die Realität übertrifft eben jede Form von Phantasie.

Bleibt abschließend noch zu fragen, wie sich z.B.:

Frank Bsirske, der Chef der Gewerkschaft Ver.di,
Sven Giegold, der seine Karriere als Wissenschaftler für für ihn wohl bessere Aussichten als grüner Abgeordneter im Europaparlament aufgegeben hat,
Konstantin Wecker, der auf den Wecker gehende Vorträger musikalischer Lamentos,
oder Heiner Geißler, der in die Jahre gekommene und scheinbar an allen damit einhergehenden Einschränkungen leidende ehemalige General der CDU oder
Friedrich Schorlemmer, der als evangelischer Theologe sein Auskommen findet, dazu stellen, dass sie als prominentes Mitglied eines Vereins geführt werden, dessen Mitglieder vielleicht nicht direkt an den Gewalttaten in Hamburg beteiligt waren, dessen Broschüren aber direkt dazu aufgerufen haben, entsprechende Gewalttaten zu verüben, zu ihrer Unterstützung von Attac stehen.

Vielleicht kann Herr Schorlemmer ja der Rentnerin, deren Auto ausgebrannt wurde, erklären, warum sie in ihrem Alter eben das kleine Opfer ihrer Mobilität und Unabhängigkeit für die größere Sache bringen musste. Vielleicht kann Frank Bsirske den Ladenbesitzern, die vor den Scherben ihrer Schaufenster stehen, erklären, warum die Solidarität mit den Armen der Welt ihren Niederschlag in Scherben finden muss und zu allem kann Konstantin Wecker dann ein Lied machen: Genug, ist nicht genug, es muss mehr Scherben geben. Friedfertigkeit ist Betrug, wir müssen mehr zerstören — oder so ähnlich.

Wir arbeiten derzeit daran, den Attac Protest Reader als Ganzes bereit zu stellen, damit sich jeder Leser seinen eigenen Eindruck davon bilden kann, wie der Frankfurter Verein an den Gewalttätigkeiten in Hamburg mitgewirkt hat.

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Zerstörung mit Ansage – Linke Demonstrationskultur

Können Sie sich an eine Demonstration von Linken erinnern, bei der es keine Zerstörung, keine Verletzten und keine linken Besänftiger gegeben hat, die versucht haben, die Tatsache, dass Kriminelle Amok laufen, zu relativieren? Wenn sich linke Berufsdemonstranten zusammenfinden, dann ist die Zerstörung von Eigentum und die Verletzung von Menschen ein fester Programmpunkt im Tagwerk der Kriminellen.

Der Spiegel fragt seine Leser, ob die Demonstrationen gegen den G20 so lange sie friedlich bleiben, gerechtfertigt sind. Die Befragung ist ein beredtes Zeugnis der Probleme der Linken die Gewalttätigkeit von Linken als solche zu benennen. Politischer Gewalt, wenn sie von Linken ausgeht, haftet anscheinend eine besondere Legitimation an, ganz so, als könnte man es rechtfertigen, wenn willkürlich fremdes Eigentum zerstört wird, Polizeibeamte, 159 nach jüngster Zählung, verletzt werden, wenn eine ganze Stadt darunter zu leiden hat, dass Linke ihr Recht auf Versammlungsfreiheit in Anspruch nehmen.

Rechte, das sei an dieser Stelle angeführt, sind nicht nur in demokratischen Staaten nichts, was man einfach so hat. Sie kommen mit entsprechenden Pflichten. Das Recht, Arbeitslosengeld zu beziehen, wird mit der Verpflichtung vergeben, sich schnellstmöglich um einen Arbeitsplatz zu bemühen, um der Allgemeinheit nicht länger als Notwendig zur Last zu fallen. Das Recht auf Meinungsfreiheit geht mit der Verpflichtung einher, anderen dieselben Freiheiten der Meinung einzuräumen, die man sich selbst nimmt und Konsequenzen, die entstehen, wenn die Nutzung von Meinungsfreiheit in Konflikt mit Strafrechten gerät, auch zu tragen.

Es ist ein Großprojekt der Linken gewesen, diese Koppelung von Rechten an Pflichten zu lockern, ja fast zu beseitigen. Die Inflationierung aller möglichen Rechte, auf Arbeit, auf Freizeit, auf Jugend, auf einen Kindergartenplatz, auf einen Designer-Schulranzen usw. hat Rechte zu etwas Gewöhnlichem gemacht, etwas, das man hat, nicht etwas, was man sich entweder verdient hat, z.B. durch das Einzahlen in eine Arbeitslosenkasse und schon gar nichts, was mit einer Verpflichtung verbunden ist, wie z.B. das Recht auf Versammlungsfreiheit.

Letztere kommt mit der Verpflichtung, die Versammlung oder die Demonstration, so abzuhalten, dass Nichtteilnehmer so wenig wie möglich durch die Versammlung beeinträchtigt werden, d.h. die Externalitäten gering zu halten. Noch wichtiger ist die Verpflichtung, das Recht auf Versammlungsfreiheit zu respektieren und nicht dadurch zu missbrauchen, dass man unter seinem Deckmantel Gewaltorgien feiert.

Es gibt kein Recht darauf, Eigentum anderer zu zerstören, Polizeibeamte an Leib und Leben zu gefährden oder darauf, Straßen zu blockieren und andere Menschen in ihrer Freizügigkeit zu beeinträchtigen. Wer es dennoch tut, ist nichts anderes als ein Krimineller, der versucht, sich auf Kosten anderer besser zu stellen.

Dass Demonstranten, die das Recht auf Versammlungsfreiheit missbrauchen, um Anwohner zu drangsalieren, in ihrer Bewegungsfreiheit einzuschränken, um wahllos Eigentum zu zerstören oder Menschen in ihrer körperlichen Gesundheit zu schädigen einfach Kriminelle und nichts anderes, keine Autonomen, keine Demonstranten, keine Aktivisten, nichts als Kriminelle sind, ist eine der Einsichten, zu der viele Linke nicht kommen wollen.

Berlin, Frankfurt, Hamburg … Demonstrationsrecht auf links

Die Einsicht ist ihnen deshalb zuwider, weil sie sich für bessere Menschen halten, für Menschen, die hehre Werte wie Gleichheit, nicht aber Achtung vor aller Eigentum, Gleichstellung, nicht aber Leistung für sich vereinnahmen wollen und weil sie zutiefst kollektivistisch sind. Und Letzteres scheint eine Form von Geisteskrankheit zu sein. Denn sie ermöglicht es, Menschen an Leib und Leben zu schädigen, im Dienst der höheren Sache, anderer Eigentum zu zerstören, im Dienst der höheren Sache.

Wer nichts dabei merkt, wenn er im Namen von hochtrabenden ideologischen Floskeln wie dem Kampf gegen die Armut oder für irgendeine Gerechtigkeit, anderen das Eigentum zerstört, das sie vermutlich noch abbezahlen, oder schlechtbezahlten Polizeibeamte die Gesundheit ruiniert, der ist nicht nur ein Krimineller, er ist auch jemand, der keinerlei moralische Instanz hat und zu einfachsten Übertragungsleistungen des Denkens in der Lage ist, Übertragungsleistungen wie, was wäre, wenn andere so handeln würden, wie ich. Er ist ein asozialer an seinem Geist erkrankter Mensch, den man nicht frei herumlaufen lassen darf und von dem man sich mit Kant fragen darf, ob er überhaupt die Würde mitbringt, um sich als Mensch zu qualifizieren.

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