Boris in ICU, Einstürzende Lügengebäude, Hamburger Püschel-Sozialdarwinismus – COVID-19 update

Noch gestern Abend wurde PM Boris Johnson auf die Intensivstation des St. Thomas Hospital in London verlegt. Nach dem, was wir wissen, hat Johnson seit Tagen hohes Fieber und Husten und seit gestern Nachmittag akute Atemnot. Nach den letzten uns vorliegenden Informationen – von Michael Gove verbreitet – muss Boris Johnson bislang nicht beatmet werden. Insofern es sich für die meisten Patienten, die mit COVID-19 auf eine Intensivstation verlegt werden, innerhalb der ersten 24 Stunden entscheidet, ob sie eine mechanische Beatmung benötigen und deshalb in ein Koma versetzt werden müssen oder nicht, sind die nächsten 12 Stunden wohl entscheidend. Unsere Gedanken sind bei Boris Johnson!

Get well soon Boris – Keep on fighting this bloody virus.

Während wir in Britannien mit dem täglichen Sterben auf Intensivstationen konfrontiert sind, gestern sind wieder 473 COVID-19 Patienten verstorben, so dass nunmehr 5.373 Opfer zu Buche schlagen, beobachten wir in Deutschland seltsame Bewegungen unter Medizinern und solchen, die sich “Rechtsmediziner” nennen. Einer davon ist Klaus Püschel. Er macht in der Hamburger Morgenpost mobil:

Selbst wenn man glaubte, was in der Überschrift reißerisch mit “Ohne Vorerkrankung ist noch keiner an COVID-19 gestorben” verbreitet und im Text dann kleinlaut als “So sei bisher in Hamburg kein einziger nicht vorerkrankter Mensch an dem Virus gestorben” richtiggestellt wird, erscheint die Folgerung, die Püschel aus seiner Untersuchung von am Veröffentlichungstag nicht mehr als 19 Toten ziehen will, dass nämlich die deutschlandweiten Maßnahmen sozialer Distanz vollkommen überzogen seien, nicht nur wild, sondern als individualistischer Fehlschluss. Einmal davon abgesehen, dass man über den ethischen Gehalt der Aussage streiten kann, dass ein Mensch, der eine Vorerkrankung hat, mit der er vermutlich noch ein paar Jahre hätte leben können, wäre ihm nicht COVID-19 in die Quere gekommen, “sowieso gestorben” wäre, nicht streiten kann, denn es handelt sich dabei um den aus Deutschland sattsam bekannten Sozialdarwinismus, ist der Schluss von maximal 19 Toten aus Hamburg auf alle Verstorbenen in Deutschland, den Püschel vornimmt, mehr als verwegen. Tatsächlich ist er so irre, dass selbst Forsa ihn nicht machen würde. Deshalb bekommt Forsa auch keinen Aufmacher in der Hamburger Morgenpost. Püschels Vorschlag in Sachen Sozialdarwinismus ist nicht der erste derartige Vorschlag, der aus Hamburg kommt. Ab drei entsprechenden Beiträgen, kann man von einem Muster sprechen, einem orchestrierten in der Regel.



Die Informationen zu belegten Betten auf Intensivstationen, die bis vor kurzem noch relativ zeitnah zu haben waren , werden nunmehr vom Robert-Koch-Institut kontrolliert. Wo man bisher am nächsten Tag erfahren konnte, wie viele Betten auf Intensivstationen in Deutschland mit COVID-19 Patienten belegt sind, erhält man nun, am 7. April um 13.00 Uhr, die folgende Information:

Wenn man bislang geglaubt hat, die Implementierung des Robert-Koch-Instituts als Herr über die Daten von DIVI, habe eine Steigerung von Effizienz oder Effektivität zum Ziel, dann muss man nunmehr konstatieren, dass die Gründe andere sind: Datenkontrolle. Das Schnecken-Institut in Berlin will offenkundig verhindern, dass es der Öffentlichkeit möglich ist, ein zeitnahes Bild der Verhältnisse zu gewinnen.

Damit sind wir bei der Fortschreibung unserer Daten angelangt, die für die Zahl der belegte Betten in Intensivstationen am 3. April endet. Seither hat man beim Robert-Koch-Institut keine Fachkraft, die in der Befüllung von Eingabefeldern hinreichend geschult ist, finden können, um die Daten auf den neuesten Stand zu bringen … oder nicht finden wollen, denn zuviel Information für die Bevölkerung ist natürlich schädlich.

Dasselbe Robert-Koch-Institut bewarb noch gestern seine Corona-Daten-App, mit der es Daten von Bürgern sourcen will:

Heute ist die Corona-Spenden-Seite wie so vieles beim Robert-Koch-Institut … nicht erreichbar:

Das Institut, das um Ihre Daten wirbt, ist nicht in der Lage (oder unwillens), die eigene Webpräsenz fehlerfrei zu konfigurieren und seit nunmehr drei Tagen nicht in der Lage, eine Word-Eingabemaske mit den neuesten Daten zu füllen und als PDF-Datei zu veröffentlichen. Glauben Sie, ihre Daten wären beim RKI in guten Händen?



Wie dem auch sei, die neuesten Entwicklung an der COVID-19 Front, haben zu dem folgenden Sachstand um 0.00 Uhr heute Nacht geführt:

Quelle

Die Zahlen aus den USA, Frankreich, Italien, aus dem Vereinigten Königreich, Frankreich, Belgien und den Niederlanden lassen keinen anderen Schluss zu, als dass das chinesische Regime das wahre Ausmaß des Sterbens als Folge einer COVID-19 Erkrankung verschweigt. In welchem Ausmaß, darüber lässt sich nur spekulieren. Im Netz findet man Schätzungen, die in der Region von 50.000 bis 60.000 Toten allein in Wuhan liegen. Indes kann man ungefähr abschätzen, wie sehr in China gelogen wird, wenn man die heiligen Lügner aus dem Iran, die ihre Toten lieber in Massengräbern verscharren, als dass sie der Welt reinen Wein einschenken, dagegen stellt. Letztere sehen sich nämlich mit der Opposition der Volks-Mudjaheddin konfrontiert, die angefangen haben, vor Ort die Toten zu zählen:

Quelle

Herausgekommen sind mindestens 19.500 Tote. Offiziell räumen die Mullahs in Teheran ein, dass COVID-19 3.739 Opfer gefordert habe. Damit läge die tatsächliche Zahl um mehr als das Fünffache höher. Zu unserer großen Überraschung hat nun auch die WELT einen Beitrag gebracht, in dem die Zahlen, die die Mullahs bereit sind, einzuräumen, als Lügen, nein nicht als Lügen, als “falsch” eingeordnet werden. Der Beitrag wird hinter einer Bezahlschranke versteckt, vielleicht um die guten Beziehungen zwischen Heiko Maas und den heiligen Männern der iranischen Auslegung des Korans nicht zu belasten. Sie müssen den Beitrag nicht lesen, denn die WELT hat ihre Erkenntnisse angeblich aus “westlichen Sicherheitskreisen”. Unsere Erkenntnisse, die bestätigen, was in “westlichen Sicherheitskreisen” nach Erkenntnissen der Welt hinter vorgehaltener Hand erzählt wird, stammen von der öffentlichen und unentgeltlichen Seite mutiger Menschen, die vor Ort zählen.

Die Entwicklungen an der COVID-19 Front schlagen sich in unserer Abbildung, die dem unterschiedlichen Entwicklungsstand der berücksichtigen Länder Rechnung trägt, wie folgt nieder:

Die exponentielle Steigerung flacht sich in Italien, Spanien und Deutschland, dem Vereinigten Königreich, Österreich und der Schweiz ab. Am Beispiel von Österreich kann man sehr deutlich die Vorteile einer schnellen und konsequenten Reaktion, inklusive Schließung der Grenzen sehen. So richtig konnte COVID-19 bislang in Österreich nicht Fuß fassen. Für die anderen Länder, mit der Ausnahme des Iran, scheint die Entwicklung für die Effizienz der Maßnahmen sozialer Distanz zu sprechen. Wie sehr mit den Daten die Realität abgebildet oder ein Wolkenkuckucksheim gemalt wird, das zeigt sich spätestens dann, wenn die Maßnahmen sozialer Distanz gelockert werden.

Abschließend wollen wir unseren Leser noch das folgende Video der University of California empfehlen, in dem Suresh Subramani, Emily Troemel, Matt Daugherty und Justin Meyer so ziemlich alles, was man zu SARS-CoV-2 aus mikrobiologischer Sicht zu sagen hat, auch sagen. Wer bislang nicht weiß, wie SARS-CoV-2 über sein Spike-Protein den ACE2-Rezeptor infiltriert, warum SARS-CoV-2 pandemisches Potential hat, wo es herkommt und wie es mit COVID-19 weitergeht, dem sei dieses Video wärmstens empfohlen.

Wer der englischen Sprache nicht mächtig ist, hat die Möglichkeit über die Settings (Rädchen) zunächst die Subtitles (english) und dann Autotranslate anzuwählen. Also einfach hier klicken und weiter klicken.



Fakten zu SARS-CoV-2/COVID-19:




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