Fake-Abitur: Hamburger Schulsenator schönt Abiturnoten

Dass es die Genossen mit Fairness nicht so genau nehmen, kann man derzeit in Hamburg bewundern. Dort fälscht der derzeitige Schulsenator, Ties Rabe (SPD) derzeit Abiturnoten. Weil Hamburger Gymnasiasten dann, wenn die Aufgaben einer Mathematikklausur nicht dem Hamburger Standard, sondern einem allgemein vergleichbaren Standard entsprechen, miserabel und mit einem Notenschnitt von 3,9 abschneiden, hat der Schulsenator kurzerhand beschlossen, das Abitur in Hamburg zu schönen und die Noten, die auf dem Abiturzeugnis stehen, so zu fälschen, dass nicht die tatsächliche Leistung der Schüler abgebildet wird, sondern eine geschönte. Denn: Die miserable Klausur, die 40% der Endnote des Halbjahres ausmacht, wird um 3 Abiturpunkte, also um eine Note besser bewertet als es der Leistung des entsprechenden Schülers entspricht. Schüler, deren Leistung mangelhaft bewertet wurde, werden entsprechend ausreichend bewertet. Schüler, deren Leistung ausreichend war, wird nunmehr vorgemacht, ihre Leistung sei dennoch befriedigend gewesen. Schüler, deren Leistung gut war, bekommen eine sehr gute Leistung attestiert. Schüler, deren Leistung sehr gut war, werden eingeebnet: Ihre sehr gute Leistung wird nivelliert und einer guten Leistung gleichgestellt.

Motivation auf sozialemokratisch.

Ties Rabe.pngDass Schülergenerationen, die in Hamburg noch Noten erhalten haben, die zumindest dem Anschein nach der Leistung der Schüler entsprochen hat, dem 2017er Abiturjahrgang gegenüber aktiv benachteiligt werden, dass Hamburger Schüler im Vergleich zu Schülern aus anderen Bundesländern bevorteilt werden und Noten erhalten, die nicht ihren Leistungen entsprechen, das alles ist dem Schulsenator aus Hamburg egal. Ihm geht es um den Schein, schließlich soll niemand denken, in Hamburg würden an Gymnasien dann, wenn es um Mathematik geht, miserable Leistungen erreicht. Also wird geschönt, und wenn geschönt wird, dann interessiert es Sozialdemokraten, die ansonsten so gerne den Begriff „Gerechtigkeit“ im Mund führen nicht, dass sie gerade Schüler mit sehr guten Leistungen benachteiligen und Schüler vergangener Jahrgänge gegenüber dem 2017er Abiturjahrgang aktiv diskriminieren.

Sozialdemokraten sind schon ein lustiges Völkchen, bringen sie doch Schulsenatoren hervor, die für den Schein alle Werte, die andere Sozialdemokraten zu haben behaupten, in der Pfeife rauchen.

Lustig ist auch die Ursachensuche des Schulsenators, die zeigt, dass er nun wirklich keinerlei Ahnung davon hat (oder haben will), was an den Schulen, die seiner Zuständigkeit unterstehen, vor sich geht: „Wir wissen nicht“, so zitiert ihn das Hamburger Abendblatt, „ob es an den Schülern liegt oder die Aufgaben an sich zu schwer waren“.

Nun, wir wissen, dass der Schulsenator kein Deutsch kann, denn die Aufgaben können bestenfalls zu schwierig gewesen sein, nicht jedoch zu schwer. Vielleicht ist das ja das Problem in Hamburg, dass man denkt, die Lösung von Mathematikaufgaben sei eine Frage der Körperkraft und nicht eine Frage der Geisteskraft.

Aber lassen wir das, denn die Schuldzuweisung an Schüler oder Aufgaben zeigt, dass der Schulsenator versucht, von den Ursachen, die der Leistungsverfall an Hamburger Gymnasien hat, abzulenken.

Der Leistungsverfall, der von 2016 auf 2017 0,7 Noten beträgt, denn 2016 hatten es die Hamburger Gymnasiasten in der Mathematikprüfung noch auf einen Notenschnitt von 3,2 gebracht, auch schon kein Ruhmesblatt aber noch befriedigend, bildet wohl eine langfristige Entwicklung ab. Offensichtlich findet in Hamburg das statt, was man auch in anderen Bundesländern beobachten kann: Ein Bildungsverfall.

HH SPD Bildung.jpgUnd offensichtlich macht man auch in Hamburg alle Versuche, um die Gruppe, die dann, wenn es um den gescheiterten Versuch, Wissen zu vermitteln geht, auch eine Rolle spielt, nicht in den Fokus nehmen zu müssen. Nun, wer könnte das sein, Herr Schulsenator, der außer Schülern und Aufgaben noch einen Einfluss auf die Leistung von Schülern hat?

Nein, nicht das Internet und die Stunden, die Gymnasiasten in sozialen Netzwerken zubringen.

Nein, auch nicht die Eltern, die den Gymnasiasten zu wenig Unterstützung geben, wenn es um Stochastik und Analysis und Analytische Geometrie geht.

Nun, wer könnte das nur sein?
Auch nicht die AfD. Die AfD ist nicht schuld am schlechten Leistungsstand der Hamburger Gymnasiasten.
Und Donald Trump hat auch nichts damit zu tun.

Weil der Schulsenator in Hamburg aus alter Verbundenheit mit der GEW die naheliegende Variable nicht aussprechen mag, schon weil dann die Schulpolitik des Landes Hamburg auch in den Blick käme, deshalb wollen wir ihm auf die Sprünge helfen:

Es sind die:

L E H R E R!

Ja, Lehrer haben auch einen Einfluss darauf, welchen Leistungsstand Schüler erreichen. Das zeigen Schulstudien, keine deutschen, internationale Schulstudien, in denen wieder und wieder belegt wird, dass motivierte und gute Lehrer mit besseren Leistungen bei Schülern korrelieren. Je besser der Lehrer, desto besser die Schüler. Je motivierter der Lehrer, desto besser die Schüler.

Da Motivation auch eine Frage von Commitment ist und Commitment mit den Bedingungen von Lehre an Schulen zusammenhängt, liegt es nahe, alte Motivationstheorien von Hackman und Oldman, Lawler und Vroom bis Proter und Lawler und Adams zur Hand zu nehmen und vorherzusagen, dass die Anzahl der Arbeitsstunden (je mehr um so besser), die Ausstattung am Arbeitsplatz, das Klima am Arbeitsplatz und der Umfang der unterrichtsfremden Leistungen, die von einem Lehrer erwartet werden, einen Einfluss auf dessen Motivation und darüber auf die Leistung seiner Schüler haben. Und damit scheint es in Hamburg im Argen zu liegen.

Wir haben uns deshalb frei zugängliche Daten des Statistischen Bundesamts besorgt. Man muss etwas nach ihnen suchen und wissen, wo man nach ihnen suchen muss, aber prinzipiell sollten die Daten, da sie vom statistischen Amt der Stadt Hamburg erhoben werden, auch dem Schulsenator der SPD zugänglich sein. Und sofern er nicht die Probleme der Hamburger Schüler mit Mathematik teilt, sollte es ihm möglich sein, zu den Ergebnissen und damit zu potentiellen Ursachen des Hamburger Bildungsverfalls, wie er gerade in den Mathematikleistungen dokumentiert wurde, vorzustoßen. Es sind derer zwei Ursachen, die mit einander verschränkt sind, quasi eine Intersektionalität der Ursachen Feminisierung der Schule und Entprofessionalisierung der Schule.

Um das zu sehen, haben wir Daten für die Jahre 1992 und 2016 für die an Schulen beschäftigten Lehrer verglichen und präsentieren im Folgenden die Ergebnisse in drei Abbildungen:

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Abbildung 1 zeigt, das im Vergleich der Jahre 1992 und 2016 an Hamburger Gymnasien die Anzahl der männlichen Lehrer um 20,66% gesunken ist, während der Anteil der weiblichen Lehrer um 62,32% gestiegen ist.

Abbildung 2 zeigt, dass im Vergleich der Jahre 1992 und 2016 die Anzahl der vollbeschäftigten Lehrer um 8,83% gesunken ist, während die Anzahl der teilzeitbeschäftigten Lehrer um 48,74% und die Anzahl der stundenweise beschäftigten Lehrer an Hamburger Gymnasien um 105,88% gestiegen sind.

Abbildung 3 zeigt, dass die Anzahl vollzeit tätiger männlicher Lehrer an Hamburger Gymnasien im Vergleich der Jahre 1992 und 2016 um 34,72% zurückgegangen ist, während die Anzahl der weiblichen Vollzeitlehrer um 64,21% gestiegen ist. Die Anzahl der männlichen und weiblichen Teilzeitlehrer ist im Vergleich der beiden Jahre um 45,64% und 49,72% gestiegen, während die Anzahl der stundenweise an Hamburger Gymnasien beschäftigten Lehrer um 36,7% (männliche Lehrer) bzw. um 229,51% (weibliche Lehrer) gestiegen ist.

Daraus folgt eine Textaufgabe für den Hamburger Schulsenator:

Wenn man weiß, dass die schulischen Leistungen von Schülern im Vergleich der Schülergenerationen schlechter werden und gleichzeitig der Anteil der männlichen Lehrer geringer wird. Wenn man zudem weiß, dass zugleich der Anteil der vollzeitbeschäftigten männlichen Lehrer sinkt und der Anteil der teilzeitbeschäftigten und stundenweise beschäftigten Lehrer steigt, welche Faktoren kommen dann in Frage, um zu erklären, dass die Leistungen der Schüler von Jahr zu Jahr schlechter werden?

Als Hilfestellung: Teilzeitbeschäftigte Lehrer haben nicht dasselbe Commitment und auch nicht dieselbe Erfahrung, Kompetenz und dasselbe Humankapital wie vollzeitbeschäftigte Lehrer.

Eigentlich müsste der Schulsenator von Hamburg in der Lage sein, diese Aufgabe zu lösen, wenn er es nicht ist, dann muss das daran liegen, dass er sie nicht lösen will, weil die Lösung an die eigene Adresse geht und zeigen würde, dass die Hamburger Bildungskatastrophe hausgemacht ist. Genderismus und Entprofessionalisierung fordern eben ihre Opfer.

Literatur

Adams, J. Stacy (1965). Inequity in Social Exchange. In: Berkowitz, Leonard (ed.). Advances in Experimental Social Psychology – Volume 2. New York: Academic Press, pp.267-300.

Hackman, J. Richard & Lawler, Edward E. (1971). Employee Reactions to Job Characteristics. Journal of Applied Psychology 55(3): 259-286.

Hackman, J. Richard & Oldham, Greg R. (1980). Work Redesign. Reading: Addison-Wesley.

Hackman, J. Richard & Oldham, Greg R. (1976) Motivation Through the Design of Work: Test of a Theory. Organzational Behavior and Human Performance 16(2): 250-279.

Lawler, Edward E. (1981). Pay and Organization Development. Reading: Addison-Wesley.

Vroom, Vikctor H. (1964). Work and Motivation. New York: Wiley.

Daten

Hamburg 1992 2016 DIFF  %
vollzeit männlich 1797 1173 -624 -34,72
weiblich 637 1046 409 64,21
teilzeit männlich 287 418 131 45,64
weiblich 905 1355 450 49,72
stundenweise männlich 109 149 40 36,70
weiblich 61 201 140 229,51
vollzeit 2434 2219 -215 -8,83
teilzeit 1192 1773 581 48,74
stundenweise 170 350 180 105,88
männlich 2193 1740 -453 -20,66
weiblich 1603 2602 999 62,32

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48 Responses to Fake-Abitur: Hamburger Schulsenator schönt Abiturnoten

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  2. lucki says:

    Na es führt halt kein Weg daran vorbei, dass 100 % unserer Jugend zu Akademikern gemacht werden. Da die Alten es nicht konnten, muss das nicht Erreichte jetzt eben für die Chantalle und den Kevin her.
    Schon die Einführung der Verblödungstitel Bachelor und Master war der Anfang.
    Je ungebildeter die Generation, desto wichtiger gute Noten.Arbeiten und etwas Leisten war gestern. Die werden doch sowieso alle Beamte und da muss man ausser die Bürger schikanieren nichts können. w.z.b.w.

    • corvusalbusberlin says:

      “Da die Alten es nicht konnten, muss das nicht Erreichte jetzt eben für die Chantalle und den Kevin her.”

      Ja – nach dem Motto: “Unsere Kinder sollen es halt besser haben. ”
      Was?

  3. Peter Merbitz says:

    Da müsste man dann aber die gleichen Erhebungen in anderen Bundesländern machen und diese dann mit den Hamburger Daten vergleichen.

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  5. Gereon says:

    Matheaufgaben in den 1950ern

    Ein Holzfäller verkauft eine Ladung Holz für 100 Dollar. Seine Produktionskosten lagen bei 4/5 des Verkaufspreises. Wie hoch ist sein Gewinn?

    Matheaufgaben in den 1970ern

    Ein Holzfäller verkauft eine Ladung Holz für 100 Dollar. Seine Produktionskosten lagen bei 4/5 des Verkaufspreises oder 80 Dollar. Wie hoch ist sein Gewinn?

    Matheaufgaben in den 1980ern

    Ein Holzfäller verkauft eine Ladung Holz für 100 Dollar. Seine Produktionskosten lagen bei 80 Dollar. Hat er einen Gewinn gemacht? Ja oder nein.

    Matheaufgaben in den 1990ern

    Ein Holzfäller verkauft eine Ladung Holz für 100 Dollar. Seine Produktionskosten lagen bei 80 Dollar und sein Gewinn bei 20 Dollar. Deine Aufgabe: Unterstreiche die Zahl 20.

    Matheaufgaben in den 2000ern

    Ein Holzfäller fällt einen wunderschönen Wald, weil er in von Egoismus und Gedankenlosigkeit getrieben ist und ihm der Lebensraum von Tiere egal ist und ihn auch der Schutz unserer Wälder nicht kümmert.

    Er macht das, um einen Gewinn von 20 Dollar zu erzielen. Was hälst du von dieser Art des Geldverdienens?

    Nach der Beantwortung der Frage wird das Diskussionsthema für die Klasse lauten:

    “Wie haben sich wohl die Vögel und Eichhörnchen gefühlt, als der Holzfäller ihre Heimat zerstörte?” (Es gibt keine falschen Antworten. Es steht euch frei, eure Gefühle dazu zu äußern, etwa Verärgerung, Angst, Verstörtheit, Hilflosigkeit, etc.)

    Solltest du emotionale Hilfe nach Beendigung des Tests benötigen, stehen dir psychologische Betreuer zur Verfügung, die dir dabei helfen, zurück in die Realität zu finden.

    (von http://www.theburningplatform.com/)

  6. rote_pille says:

    Niemand pusht Frauen in den Bildungssektor. Der Genderismus ist ein absoluter non-factor, der nur die Versorgung einiger Parasiten sicherstellt, aber ansonsten 0 Einfluss hat.

    • Auf die Begründung für die Behauptungen bin ich gespannt.

      • rote_pille says:

        Sie sind es, der Begründungen schuldet. Sie beschuldigen den Genderismus ohne eine Beziehung dazu hergestellt zu haben. Alles was Sie gezeigt haben ist, dass mehr Frauen Lehrerinnen geworden sind und dass das einen negativen Effekt hat. Sie haben nicht gezeigt, dass es am Genderismus liegt, dass der Bildungssektor von Frauen überschwemmt wird. Um das zu zeigen, müssten Sie auf Gesetze oder Programme verweisen, die dafür gesorgt haben, dass mehr Frauen Lehrerinnen geworden sind. Mir sind solche nicht bekannt.

        • Wenn der Anteil der Lehrerinnen steigt und der Anteil der Lehrer zurückgeht, so dass derzeit rund 80% der Lehrerschaft weiblich sind, würdest Du dann zustimmen, wenn wir feststellen, dass in den letzten Jahren männliche Lehrer durch weibliche Lehrer ersetzt wurden? Als Kommentator der ersten Stunde weißt Du zudem, dass die angemahnten Zusammenhänge längst thematisiert wurden, nicht zuletzt in “Bringing Boys Back in”

          • corvusalbusberlin says:

            Ich, inzwischen 79 Jahre alt, kann mich an keine weiblichen Lehrer während meiner gesamten Schulzeit erinnern. Von den Lehrern weiss ich teilweise noch die Namen.

            • corvusalbusberlin says:

              Entschuldigung ! Ich muss mich korrigieren.
              Handarbeit in der Volksschule unterrichtete eine ältere LEHRERIN, von der ich nur Fünfen kassierte, weil ich linkshändig war.
              Ich kann mit der rechten Hand nicht einmal eine Nadel halten.

              Vielleicht habe ich sie deswegen verdrängt.

              Aber sonst alles männliche Lehrer, an die ich mich noch erinnere kann – sogar an bestimmte Situationen – ja teilweise sogar an ihr Aussehen und an Namen.

              Später, während meines Studiums arbeitete ich in Schneidereien, um mir Geld zu verdienen und machte die Feinarbeiten, wie Knopflöcher bestimmte Nähte et cetera….
              In Paris arbeitete ich sogar in der Haute Couture, um mich zeitweise über Wasser zu halten und habe es dort bis zur Zuschneiderin geschafft, ohne je eine Lehre gemacht zu haben.
              Da kann man wieder einmal sehen, was für einen Wert man auf Zensuren legen kann.

        • Großer Bruder says:

          Der steigende Anteil der weiblichen Lehrkräfte ist doch wahrscheinlich nur eine Folge des zunehmenden Anteils von Teilzeitstellen, da Frauen eben eher mit reduzierter Stundenzahl arbeiten, ob nun freiwillig oder nicht, möchte ich hier nicht diskutieren.

          Daß Frauen grundsätzlich weniger geeignet für den Lehrerberuf sind als Männer, und daß dies die Erklärung für die Verschlechterung der Ergebnisse wäre, das wäre doch sehr weit hergeholt und bedürfte einer weiteren Begründung

          • Als kleiner Zwischenruf: Im Text ist von einer Verflechtung (Intersektionalität) beider Variablen die Rede.

          • Heike Diefenbach says:

            1. Hat niemand gesagt, dass Frauen “grundsätzlich” weniger geeignet sind für den Lehrerberuf als Männer. Was soll diese Form des Schattenboxens; ist doch – entschuldigung – Blödsinn!

            2. Wenn “der steigende Anteil der weiblichen Lehrkräfte … doch wahrscheinlich nur eine Folge des zunehmenden Anteils von Teilzeitstellen” wäre, dann müsste man erwarten, dass es ebenso viele Mathematik-Lehrereinnen gibt wie z.B. Deutschlehrerinnen, denn es ist ja vom Fach unabhängig, ob man in Teilzeit arbeiten kann oder nicht. So einfach liegen die Dinge also offensichtlich nicht.

            3. Es sollte doch wohl klar sein, dass Leute in Teilzeit gewöhnlich nicht dieselbe Motivation für ihren Beruf haben wie Leute in Vollzeit, und die, die eine vergleichbar hohe Motivation haben – sofern es sie in nennenswertem Ausmaß gibt – haben eben aufgrund der kürzeren Zeit, die sie mit ihrer Arbeit verbingen, weniger Gelegenheit, Erfahrungen zu sammeln, Dinge auszuprobieren etc. Es gibt derzeit 7 Menschen auf der Erde, die den Pali-Kanon nahezu auswendig können. Glauben Sie nicht auch, das hat irgendetwas mit der Zeit zu tun, die man aufwenden muss, um diese oder sonst irgendeine quantitativ oder qualitatv vergleichsweise hohe Leistungen zu erzielen?

            4. Geht es hier nicht um Frauen als solche, sondern um die enorme, sagen wir: Zuwanderung in den vergangenen Jahrzehnten, von Personen in den Arbeitsmarkt, die nicht für eine lebenslange Eigenverwantwortlichkeit durch Berufsarbeit sozialisiert worden sind, samt des Berufsethos, das eine solche Sozialisation beinhaltet. Selbstverständlich entwickelt sich unter dem Einfluss bzw. in der Auseinandersetzung mit der Vorstellung von möglichen Lebensverläufen und damit verbundenen Werten eine bestimmte berufsbezogene Psychologie, und allein die Tatsache, dass Frauen deutlich häufiger in Teilzeit gehen als Männer und deutlich häufiger ihre Erwerbsarbeit aufzugeben bereit sind, um sich auf Mutterschaft zu spezialisieren, illustriert dies.

            5. Was sagt es Ihnen, wenn der Lehrerberuf immer unattraktiver wird (und es ist eine statistische Tatsache, dass Lehramtsstudenten inzwischen eine gesuchte Spezies sind), und es gleichzeitig immer mehr Lehrerinnen als Lehrer gibt? Der Lehrerberuf ist anscheinend für Frauen noch (!) attraktiver als für Männer. Warum? S. Punkte 3 und 4.

            All diese Punkte (außer 1, ist ja klar,) bedürften einer näheren Betrachtung, Untersuchung, Diskussion … Der Vorab-Ablass für Leute in Berufen, den sie erhalten, nur, weil sie weiblich sind, und die Verhinderung von solchen Betrachtungen, Untersuchungen und Diskussionen durch dogmatische Verweise darauf, dass nicht sein kann, was – aus dem Dogma heraus betrachtet – nicht sein darf, sind alles andere als hilfreich.

            Die realen sozialen Prozesse, die sich um uns herum vollziehen, scheren sich nicht darum, ob wir die Diskussion um sie ohne Not künstlich beschränken oder nicht. Wenn wir uns dazu entschließen, aus purem Dogmatismus bestimmte mögliche Aspekte sozialer Prozesse von vornherein auszuschließen, dann tun wir das in jedem Fall zu unserem eigenen Schaden.

        • Heike Diefenbach says:

          … und dass Sie meinen, es würde “beschuldigt”, wenn Ihnen ein statistischer Zusammenhang micht passt, sagt mehr als alle anderen Worte, die Sie schreiben!

          Wären Sie nicht so ideologisch vorbelastet (in dieser Frage), hätten Sie bemerkt, dass wir dort, wo wir das Wort “Schuld” erwähnen, satirisch unterwegs sind (uns auf AfD und Trump beziehen, also darauf, was den bildungspolitisch Verwantwortlichen vermutlich einfallen wird, um sich nicht verantwortlich fühlen zu müssen).

          Wir interessieren uns gewöhnlich nicht für Schuldfragen, sondern für statistische Zusammenhänge, die zunächst Korrelationen sind, aber Kausalitäten sein können.

          Und auf wessen Initiative, meinen Sie, sind u.a. die vielen, vielen gesinnungsbezogenen Inhalte in den Schulunterricht gekommen, die sachliches/fachliches Lernen stark verdrängt haben? Auf die Initiative altersmäßig schon recht fortgeschrittener und gewöhnlich männlicher Mathematiklehrer? Eher nicht, oder!?

          Wenn es eine Korrelation und es bestimmte hochplausible Randbedingungen gibt, die die Korrelation erklären könnten, dann ist es der Job on Sozialwissenschaftlern, zu prüfen, ob eine Kausalität vorliegt. Nun können wir das nicht in einem post für ScienceFiles tun, aber es muss zumindest erlaubt sein, die Kausalitätshypothese zu denken und zu formulieren.

  7. Jürg Rückert says:

    Ich entsinne mich an einen über 25 Jahre alten Vorgang aus dem Lande der Heide Simonis:
    Ein Gymnasialpädagoge war so frustriert über den ministerialen Zwang zur Absenkung d.h. Verbesserung des Notenschnittes, dass er in Depression verfiel und beschloss in den Ruhestand zu gehen. Das Gutachten des Gesundheitsamtes fiel nicht zu seiner Zufriedenheit aus, wohl aber zur Ehre des Arztes.
    Wir sehen, dass das Problem schon lange besteht.

  8. Heinz says:

    Ursache des Leistungsabfalls sind die Hamburger Schulreformen, insbesondere die Zwangsfusion der ehemals starken Realschulen mit den Haupt- und Gesamtschulen zu den “Stadtteilschulen”, die neben den Gymnasien die einzig verbliebene Schulform sind.
    In den Stadtteilschulen herrschen mangelnde Differenzierung, mangelndes Abschlußlernen, einsames Lernen, Inklusion ohne Doppelbesetzungen und geschenkte Abiturabschlüsse im Namen der Ausländer-“Integration” vor.
    Die Gymnasien funktionieren.

    • turbulent_flow says:

      Achso! Dann wurde die Probe-Abitur-Klausur also an Stadtteilschulen geschrieben und bewertet, für die sie gar nicht vorgesehen war und die Gymnasiasten wurden gar nicht geprüft? Das erklärt natürlich Einiges.

      Mal im Ernst: Dieses Problem besteht nicht nur in Hamburg und es kam nicht über Nacht. Seit Jahren beklagen sich Philologen an Universitäten über die mangelnden sprachlichen Fähigkeiten der Studienanfänger und das Versagen der Studierenden in vereinfachten Mathematikklausuren für Lehramtsstudenten ist legendär und war schon Thema in Spiegelartikeln. Letztens wurden auch wieder derartige Fälle in Berlin thematisiert. An der TU München werden inzwischen Aufbaukurse Englisch, Deutsch und Mathemaitk für Erstsemester angeboten.

      Die Gymnasien funktionieren NICHT.

    • Heike Diefenbach says:

      @Heinz

      Das ist wirklich herzerfrischend!

      Da forschen Leute jahrelang in Sachen Bildung, und dann schreibt jemand ganz nebenbei einen Kommentar, in dem er eben ‘mal dem Rest der unwissenden Welt verkündet, was “Ursache” – und zwar die einzige! – Ursache des Leistungsabfalls die Hamburger Schulreformen ist – und gänzlich ohne irgendeinen Begründung für diese starke Behauptung!

      Vielleicht ist es ja DIE – oder eine!? – Ursache des maroden Bildungssystems, dass es samt allen schulischen Geschehens auf eine solche, auf unglaublich eingeschränkte Weise in den Blick genommen wird. Das ist für mich hochplausibel, denn dann gerät einem ja nahzu alles aus dem Blick, was für Bildungserfolg relevant sein könnte (und durch entsprechende Forschung belegt ist, wie sie z.B. im Reader “Bildung als Privileg” dokumentiert ist).

      • 'Statt Mathe: Schüler bauen Puff für Alle' says:

        @ Diefenbach und turbulent_flow
        Ich muss ‘Heinz’ in dem Punkt Recht geben, dass die Zusammenlegung zu Stadtteilschulen in Hamburg wirklich zu einem Absacken der Qualität der Lehre geführt hat.
        Freie Auswahl der als Nächstes zu lernenden Themen durch die Schüler, Zusammenpacken dreier Altersstufen in EINE (!) Klasse [5.-7., 8.-10. Klassenstufe]. –>Kannte ich nur von den ehemaligen Volksschulen nach dem Krieg, aufgrund Lehrermangels. Inklusion ohne zusätzliche Lehrerbesetzung, keine Erteilung von Hausaufgaben (Bsp. Stadtteilschule HH-Winterhude), aber Erfüllung des Bevormundungsziels: Ganztagsaufbewahrung …ähm.. Ganztagsbetreuung.
        Das alles ist aber nur EIN weiterer Punkt, und nicht die alleinige Ursache für das Bildungs- und Abschlussfiasko.
        Bekannt ist auch das geringere Interesse der Mädchen/jungen Frauen an MINT-Fächern, egal in wievielen “Girls Days” man versucht, sie in technische, mathematische, ‘typisch männliche’ Berufe reinschnuppern zu lassen. Warum in der Statistik trotzdem so überdimensional viele stunden- oder teilzeitbeschäftigte Mathematik-LEHRERINNEN auftauchen …… keine Ahnung.
        Und @turbulent_flow: Stadtteilschulen bieten Abitur an (!) nach 13-jähriger Aufbewahrung und ‘progressiven’ Lernexperimenten in ebendiesen Schulformen. (An den Hamburger Gymnasien erfolgen die Reifeprüfungen nach 12 Jahren: G 8.)

  9. merxdunix says:

    Nun ja, leider sind eben auch minderbemittelte Abiturienten erst einmal Wähler.

  10. Pingback: damit keiner mehr die gefälschten Statistiken nachprüfen kann | fakeminr

  11. Mirella says:

    Ich bin selber Lehrerin und unterrichte an einem Gymnasium in Niedersachsen. Mir ist aufgefallen, dass die Schüler von Jahr zu Jahr weniger Allgemeinwissen haben und z.B. keine Ahnung von Geschichte. Das Einzige, was ihnen immer wieder eingetrichtert wird ist die NS-Zeit.
    Was die anderen Fächer betrifft, wird in den Lehrplänen weniger von ihnen verlangt, als früher. Nicht Wissen wird abgefragt, sondern Kompetenzen. Auch soll man als Lehrer nicht streng zu ihnen sein, sondern sich immer wieder in sie hineinversetzen. Das nenne ich Kuschelpädagogik. Und die Eltern fordern ihre Kinder nicht dazu auf zu lernen, sondern gehen lieber zum Psychologen, um ihnen eine Hochbegabung zu attestieren.

    Sie haben recht, wenn ein Lehrer die Schüler motiviert, dann sind die Schüler fleißig. Ich gehöre zu den Lehrern, die sich engagieren und bei denen die Schüler gut mitarbeiten.

    Aber ich fühle mich auch von den Lehrplänen und Bestimmungen torpediert. Ferner fällt immer wieder Unterricht für Projekte aus: für die Umwelt, gegen Rassismus, für ein besseres Miteinander.
    Manchmal stehe ich morgens vor einem halben Kurs und frage: “Wieso fehlt wieder die Hälfte?” Darauf die Schüler: “Die Klasse 7b ist mit ihrer Lehrerin in den Zoo gefahren.”

    Und nein, es ging nicht um Biologie, sondern darum, den Klassenzusammenhalt zu fördern. Wenn aber die Hälfte meines Sprachkurses fehlt (ich unterrichte Fremdsprachen), dann muss ich das Ganze das nächste Mal noch einmal erklären. Und das passiert öfters im Jahr in allen Kursen.

    Ich habe schon mal die Krise gekriegt, weil vor Weihnachten dies und das gemacht wird, nach Weihnachten wieder Schüler wegen etwas Anderem fehlen und vor Ostern Ausflüge gemacht werden (usw).

    Und dazu kommen noch die Dinge, die Sie als Gründe negieren: nämlich die Handys, die Computerspiele, die banalisierte (und sexualisierte) Gesellschaft (in der schlechtes Benehmen und falsches Deutsch schick sind) und die Eltern, die ihre Kindern nicht mehr richtig erziehen wollen.

    Ich persönlich habe keine Probleme mit Schülern. Aber ich sehe auch, dass viele Kollegen ein Burnout haben und früher in Rente gehen, weil sie die Zustände nicht mehr ertragen können. Und das sind nicht alles Schwächlinge.

    Wir alle sind Opfer der grün-roten Bildungpolitik, in der kein Wert auf Bildung, sondern nur noch auf Kompetenzen gelegt wird. Am Ende kommen Schüler heraus, die wenn alles gut läuft, lieb und nett sind, aber keine Ahnung von irgend etwas haben.

    • dauernörgler says:

      ” Am Ende kommen Schüler heraus, die wenn alles gut läuft, lieb und nett sind, aber keine Ahnung von irgend etwas haben.”

      aber genau das ist das ziel.ist doch müll wenn die sich eigne meinungen bilden oder ihre hirnmasse zum nachdenken benutzen.
      konsumieren, verblöden an der glotze und dann in stumpfsinniger arbeit sich den rest geben.
      dann alle 4 jahre mal kreuzchen an der (von oben gewollten) stelle machen, dann klappts auch in der nächsten generation mit dem wahlvieh

    • merxdunix says:

      @ Mirella
      Gegen Kompetenzen ist ja an sich nichts einzuwenden, insofern sie ein eigenständiges Leben ermöglichen. Ich neige selbst dazu, sie gegenüber Bildung zu bevorzugen, weil Erkenntnisfähigkeit m. E. wertvoller ist, als antrainierte Denk- und Verhaltensmuster. Mir erschließt sich aus Ihrem Kommentar auch nicht, warum Kompetenzen zu Ahnungslosigkeit führen sollen.
      Welche Vorbehalte gegenüber Kompetenzen hegen Sie denn konkret?

    • Autor says:

      Sehen Sie Mirella, ich weiß nicht, ob sie meinen Artikel gelesen haben, aber ich bin zum Beispiel neben einem leidenschaftlichem Leser auch ein leidenschaftlicher Gamer. Beides zusammen also. Darüberhinaus genieße ich auch gelegentlich ganz “banalisierte” Unterhaltung in Form von martial-Arts-Actionfilmen. Trotz allem verfüge ich (laut externer Attestierung) über ein großes Allgemeinwissen, gute Umgangsformen und penible Sprachführung.

      Meinen Sie nicht, dass Handys und Computer schlimmstenfalls vorhandene Eigenschaften nicht verbessern? Nach Ihrer Logik müsste ich sonst nämlich ein sexualisierter Jugendlicher sein, der falsches Deutsch und Benehmen als chic/schick empfindet.

      Verwechseln sie bitte trotz allem eine Korrelation nicht mit einer Kausalität. Schlechtes Benehmen und falsches Deutsch mögen mit einer erhöhten Wahrscheinlichkeit von hohem Computer bzw. Handykonsum einhergehen, allerdings möchte ich erst einmal kredibile Untersuchungen sehen, die die von Ihnen als offensichtlich hingestellte(n) Kausalität(en) belegen.

      By the way, hier mein erster Artikel, so dass Sie sich selbst davon überzeugen können:

      https://sciencefiles.org/2016/11/12/was-ist-an-schulen-los-das-ist-an-schulen-los-erfahrungsbericht-eines-gymnasiasten/

      Ich bin also respektvoll (ganz und gar nicht “nett”, das können sie mir Glauben) und durchaus gebildet, trotz Handys, Computer(-spiele) und sogar der rot-grünen-Bildungspolitik 😉

      Mit freundlichen Grüßen und mögen sie Ihre Hoffnung wiedererlangen,

      Der Autor

      • Mirella says:

        Ich bin keine spießige Lehrerin, die nur Betroffenheitsfilme guckt und keinen Spaß hat im/ am Leben. Ich sehe mir Sciene Fiction Filme, Avenger Filme, X-Men Filme, Liebesfilme, Filme wie “Pets”, aber auch Antiutopien und andere Arten von Filmen an. Ich liebe das Kino und interessiere mich für viele Genres. Auch lese ich viel: Sachbücher, aber auch Romane aller Art. Auch habe ich nichts gegen Computer oder Handys. Ich habe ja selber einen. Ohne meinen Computer könnte ich z.B. nicht so gut Kontakt zu meinen Freunden im Ausland halten.

        Freizeit:
        Mir ist es im Grunde genommen egal, wie die Leute ihre Freizeit verbringen. Man kann Freizeitaktivitäten nicht bewerten. Sie machen alle Spaß und entspannen. Ich habe lange Zeit in Hannover gelebt und fand es immer schön, wenn die ganzen Fans zu den Spielen von Hannover 96 kamen und ich im Cafe (am Maschsee) vor dem Stadium saß und sie beobachtet habe. Ein anderes Mal war ich auf der Frankfurter Buchmesse und habe Leute getroffen, die sich wie Mangafiguren kleiden. Das fand ich auch sehr interessant und habe ausgiebig mit ihnen geredet (und mir später ein Manga gekauft).

        Handys:
        Ich sage auch nicht, dass Handys die Intelligenz mindern. Ich glaube aber, dass sie eine Sogwirkung haben (wie der Timetunnel 😉 ), man davon abhängig werden kann und keine Lust und Zeit mehr hat, für die Schule zu lernen. Und das ständige Piepsen und Beantwortenmüssen von What’s App-Nachrichten führt zu Abgelenktheit und Konzentrationsschwäche. Das sage ich jetzt aus der Sicht einer Lehrerin. Und diese zeitfressende Sogwirkung finde ich nicht so gut.

        Deutsch:
        Was das Deutsch betrifft, meine ich schon, dass es schlechter wird. Das kommt meiner Meinung nach auch daher, dass die jungen Leute in sehr kurzen Sätzen kommunizieren und es ihnen dann schwer fällt ganze Texte zu schreiben. Auch lesen sie nicht mehr so viele Bücher und haben dann einen reduzierten Wortschatz. Ferner wird im Fernsehen, in Filmen und in der Musik diese türkisch-deutsche Sprache propagiert, in der Unhöflichkeit als Stilmittel verwendet und die Grammatik verhunzt wird, nach dem Motto: “Hey Alta, ich geh mal Turnhalle.” Ja, ich hab so eine Sprache auch auf dem Schulhof gehört und das war nicht einmal als Imitation eines türkischstämmigen Comedians gedacht, sondern ganz normale Umgangssprache.

        Ihr Artikel:
        Übrigens habe ich Ihren Artikel vor meinem ersten Kommentar ganz gelesen und darüber nachgedacht. Ja, ich finde auch dass es zu wenig Lehrer gibt und ja, Sie haben Recht, dass das nicht gut ist. Jungs brauchen männliche Vorbilder und es gibt durchaus Kolleginnen, die Jungs dauernd kleinmachen wollen. Wenn ich über den Schulhof laufe und sich Jungs raufen, dann frage ich manchmal: “ist das jetzt ernst, oder ein Spiel.” Wenn sie sagen “ein Spiel”, dann lass ich sie in Ruhe.
        Ich bin ganz und gar gegen Gendermainstreaming und finde dass das eine Gehirnwäsche ist, die die Kinder total verwirrt.

        Kompetenzen:
        Was Kompetenzen betrifft, sehe ich darin keinen großen Wert. Ok, es ist wichtig mit einem Computer umgehen oder ein Wörterbuch benutzen zu können, oder zu wissen, wie ich Infos bekommen, oder wie ich nett zu meinen Mitmenschen sein kann etc.
        All diese Kompetenzen sind wichtig.
        Aber meiner Meinung nach ist das Gymnasium schwerpunktmäßig dazu da, Wissen und Fähigkeiten zu vermitteln und nicht den Kindern Tag und Nacht beizubringen, dass sie keine Rassisten sein sollen, keine Drogen nehmen sollen, usw.

        Umerziehung und Indoktrination:
        Aber genau für diese Umerziehung wird viel Zeit aufgewendet und das finde ich falsch. Das erinnert mich an kommunistische Schulsysteme und hat nichts mehr mit einem klassischen Gymnasium zu tun.
        Weil die Schüler so indoktriniert sind, können die meisten von ihnen einfach keine Leistung mehr bringen. Sie haben es nicht gelernt, sich hinzusetzen und sich in ein Thema zu vertiefen. Sie halten es nicht aus, so lange zu lernen, bis sie sich so richtig gut auf eine Klassenarbeit vorbereitet haben. Sie haben einfach keine Disziplin und kein Durchhaltevermögen.

        Kein Allgemeinwissen:
        Und da sie nicht mit Weltwissen gefüttert werden, können sie sich auch nicht dafür interessieren und sich darin vertiefen. Viele kennen nicht die Rennaissance, Napoleon, die Französische Revolution, die Inquisition in Spanien, die Kolonialmächte, die russische Geschichte, die englische Geschichte, Goethe, Goethes Faust (obwohl wir in Deutschland leben!), andere Autoren der Weltliteratur, bekannte Philosophen, die römische und griechische Geschichte, die griechischen Sagen, die deutschen Kinderklassisker, Che Guevara, Fidel Castro, Lenin, Stalin, Friedrich den Großen, Katherina die Große, etc.

        In anderen Ländern müssen die Kinder wichtige Autoren lesen und wissen deshalb besser über die deutsche Literatur bescheid, als die deutschen Schüler.

        All das fehlt in der deutschen Bildung. Und das stört mich. Männer im Schulalltag sind wichtig. Aber das ist nicht der wichtigste Faktor was das Wissen betrifft, außer wenn irgendwelche Kampflesben die Schüler die ganze Zeit mit Gendermainstreaming quälen und den Jungs das Jungssein abtrainieren wollen.

        Frühsexualisierung:
        Und noch etwas, das mit dem Sex meinte ich folgendermaßen: die Gesellschaft ist übersexualisiert und nun wollen sie auch noch die Frühsexualisierung in den Lehrplan aufnehmen. Dagegen bin ich.

        Zusammenfassend möchte ich sagen: ich weiß nicht wie Sie sind und ein Gamer zu sein bedeutet nicht, dass man ungebildet ist. Aber vergessen Sie nie, dass Sie in einer anderen Generation aufgewachsen sind. Wer weiß, wie schlau und kompetent Sie und auch ich wären, wenn wir zu dieser jetzige Generation gehören und die heutige Schullaufbahn durchlaufen würden.

        Ich glaube wir würden viel viel weniger wissen und weniger selbständig denken, dafür wie Schafe irgendwelche indoktrinierten Glaubenssätze von uns geben (weil wir es einfach nicht besser wüssten.) Ganz zu schweigen vom selbstständigen Denken.

        Ps.1. Und zuletzt wollte ich noch sagen, dass das alles Absicht ist. Die Schüler werden absichtlich verblödet. Lesen Sie dazu: http://deliberatedumbingdown.com/
        oder sehen Sie sich ein Video dazu an.

        Ps.2. Tut mir leid, dass der Text so lang geworden ist.
        Ps.3. Ja, ich habe auch den Text von dem Gymnasiasten vor längerer Zeit gelesen und meine mich zu erinnern, dass auch dort wenig gelernt und viel indoktriniert wurde und er als einer der Wenigen seine Meinung gegen die von der Lehrkraft vertretene Meinung vertreten hat (aber jetzt bin ich zu müde, um ihn noch einmal zu lesen.) Also, bis zur nächsten “Maus”. 😉

        • Autor says:

          Sie schrieben: “Ja, ich habe auch den Text von dem Gymnasiasten vor längerer Zeit gelesen und meine mich zu erinnern, dass auch dort wenig gelernt und viel indoktriniert wurde und er als einer der Wenigen seine Meinung gegen die von der Lehrkraft vertretene Meinung vertreten hat”

          Danke für Ihre Antwort, dadurch kann ich Sie nun besser einschätzen. Ich wollte Sie nur auf ein Missverständis hinweisen: Ich bin selber 17 Jährig, also auch aus dieser Generation und gleichzeitig Autor des von Ihnen erwähnten Textes. Daher mein Pseudonym “Autor”.

          Das scheinen Sie falsch verstanden zu haben, vermutlich habe ich das nicht klar genug kommuniziert. Deshalb kann ich selbst sagen, wie es ist, in dieser Seneration zur Schule zu gehen.

          Mit freundlichen Grüßen,

          der Autor

        • merxdunix says:

          @ Mirella
          Ihre Antwort bringt mich zu der Schlussfolgerung, dass viel zu wenige Kompetenzen und dann solche, die zu Abhängigkeiten führen, vermittelt werden. So wie Sie von Indoktrination und Umerziehung berichten, überlässt man es der (In-)Kompetenz der Schüler, sich Allgemeinwissen und praktische Fähigkeiten anzueignen, so dass gerade dort Lücken und Irrtümer bewusst in Kauf genommen werden.
          Beim Sozialverhalten will man dagegen nichts anbrennen lassen und hämmert den Jugendlichen so viel Verachtung ein, dass sie sich selbst und Andere nicht mehr als Individuen verstehen, sondern als Niemand unter Allem. Das läuft in der Tat auf einen Kommunismus hinaus, wo die Menschen sowohl Nutztiere, als auch deren Futter sind. Und die Lehrerinnen machen dabei offensichtlich aktiv mit, weil sie männliche Lehrer inzwischen weitgehend verdrängt haben.

          Unterm Strich leben die Deutschen, vor allem die Jugend, im Schlachthaus, werden von lesbischen Edelnutten im Tiefen Staat regiert, von Amazonen bis zur Vollverblödung totverwöhnt und Soilent Grün ist Menschenfleisch. Keiner wird uns vermissen!

        • corvusalbusberlin says:

          @Mirella
          Unter “Kein Allgemeinwissen”

          Ist das Ihr Ernst, dass man über all die von Ihnen oben angeführten Themen Bescheid wissen müsste?
          Oder von allem nur ein Häppchen?
          Dabei haben Sie die Naturwissenschaften sträflich vernachlässigt.

          Dann bin ich doch sehr froh, vor mehr als 60 Jahren zur Schule gegangen zu sein.

    • Livia says:

      Eine Freundin (Realschule) und ihre Mutter (Volksschule) waren Lehrerinnen und wärend die Seniorin noch pensioniert wurde, bevor die “Reformen” wirklich schlimm wurden – und heute, bis auf “Treppen” topfit ist, ist die Freundin wegen psychischer Probleme frühzeitig pensioniert worden und leidet bis heute darunter! Auch sie war sehr engagiert, wurde aber zuletzt zeitgleich von Schülern in der Pause bespuckt und von rotgrün angehauchten Kollegen gemobbt, da sie wohl kritisiert hatte.
      Computer halte ich nicht für das Problem, da ist da TV schon schlimmer und unsere Lehrer hatten schon versucht, unsere Eltern gegen TV-Konsum einzustimmen, da in den 60ern die “Versorgung” mit den Geräten überhand nahm. Medien hatte man in Form der Zeitung auch schon früher – deswegen wurden im Unterricht aber keine Zeitungen gelesen! Mobiltelephone halte ich ohnehin für die fatalste Erfindung des ausgehenden letzten Jahrhunderts – nicht nur, weil es Personenüberwachungsgeräte sind – und Gesellschaftsspiele dienen der Geselligkeit mit Menschen – nicht Geräten! Gerade die vielgeliebten sozialen Kompetenzen werden damit sabotiert!
      Meine Freundin hatte mich übrigens bei Einschulung meines Kindes rechtzeitig vor den Verhältnissen in heutigen Grundschulen gewarnt! Die heutige Grundschule ist doch das Grundübel der Bildungspolitik! Damit das Kind etwas lernte, haben wir als Eltern ganz entschieden so einiges, was das Kind mitbrachte, mit ihm besprochen und abgestellt – z.B. “Du darfst erst einmal so schreiben wie du denkst / sprichst!”- und dann wundert man sich, wenn kaum einer mehr die Rechtschreibung beherrscht!
      Trotzdem muß jedes Kind durch diese Schule durch, da gibt es keine Alternative!

  12. Livia says:

    Um das richtig zu sehen, sollte man sich da schon die Entwicklung der letzten 50 Jahre vornehmen – und zu völlig anderen Schlüssen kommen, indem man heute mit 1960 vergeicht! Das damalige Abitur – mit 5 Fächern Mathematik, Deutsch, Latein und 2 Sprachen, schriftlich und mündlich – war weitestgehend seit 100 Jahren unverändert und hatte dazu geführt, daß Studienabbrecher die große Ausnahme waren und Deutschland so einige Nobelpreise einheimsen konnte.
    Der “Grundstein” für die Bildungsmisere wurde doch mit der “Bildungsreform” der SPD-Regierung Brand gelegt, die die Erkenntnis hatte, daß man größere Teile der Bevölkerung zum Abitur bringen kann, wenn man die Anforderungen absenkt! Das “Griff” dann im Laufe der 70er Jahre, u.a. nit der “reformierten Oberstufe”, die dazu führte, mit Sport, Religion, Biologie und Geschichte Abitur machen zu können.

    Zuvor hatte man schon kleinere Pfuschereien zugelassen, z.B. die Einführung der “Ganzheitsmethode” und “Mengenlehre” in der Grundschule und der Wegfall der Aufnahmeprüfung für das Gymnasium.
    Die Verwässerung der Bildung ging aber weiter: So wurden auch Unterrichtsinhalte, die auf das Leben vorbereiteten, wie Werken / Handarbeiten und Hauswirtschaft abgeschafft und stattdessen Unsinniges, welche die Kinder aber leichter im Sinne gewisser Kreise manipulieren läßt, wie z.B. Sexualkunde eingeführt.
    Und da der Mittelschicht das Kinderbekommen zunehmend vertan wurde, nahm der Anteil des Unterschichtennachwuchses zu, sodaß man es schließlich den nicht deutschsprachigen Kindern angepaßt hat – so konnte man sich die Ausländerschulen einsparen. Und demnächst sollen ja auch die Hilfsschüler “integriert” werden. Also Anpassung noch weiter nach unten!
    Schließlich entspricht ja auch das heutige Abitur höchstens der mittleren Reife von damals, diese entsprechend dem Volksschulabschluß und der Hauptschulabschluß eher weniger als dem damaligen Hilfsschulabgänger. Kein Wunder, daß die heutigen Hauptschüler oft nicht ausbildungsfähig sind.
    Dazu kommt, daß man im Laufe dieser Zeit auch die Rechte der Lehrer beschnitten und die der Eltern / Kinder gestärkt hat. So bestimmen allein die (geltungsbewußten) Eltern, welche Schulform das Kind nach der 4.Klasse besucht – und gegen schlechte Schulnoten kann Klage eingereicht werden!
    Da ist es doch kein Wunder, daß der Lehrerberuf immer unattraktiver wurde! Zumal die Lehrer ja auch schon mehrheitlich nach den “Reformen” der 70er ausgebildet wurden, nur noch selten verbeamtet – im Gegenteil sogar für die Dauer der Sommerferien entlassen und aufs Amt geschickt – werden. Daß man sich auch noch Frechheiten der Halbstarken gefallen lassen muß, kommt ebenso wie die Belastung mit berufsfremden Verwaltungstätigkeiten dazu.
    Engagierte Lehrer werden vergrault und der Beruf wird zunehmend zum “Job”. Und unatraktive, schlechter bezahlte Arbeiten werden eher von Frauen angenommen.

    Die Ursache für die Misere liegt einzig und allein bei der Politik!

    • Sven Kuchary says:

      Mein Vater war von Mitte der 60er Jahre bis Anfang 2000 Gymnasiallehrer für Mathematik und Physik in NRW. Er hat bei seiner Pensionierung noch einmal seine alten Unterrichtsvorbereitungen hervorholt. Er kann damit belegen, dass die Lehrpläne im Stoff und Niveau während dieser knapp 40 Jahre um 1,5 Schuljahre zurückgefallen sind. Was man also im 2. Hj, Klasse 8 machte, machte man 2001 Anfang Klasse 10.

  13. Eggbert says:

    ZITAT:
    “Nun, wer könnte das nur sein?
    Auch nicht die AfD. Die AfD ist nicht schuld am schlechten Leistungsstand der Hamburger Gymnasiasten.
    Und Donald Trump hat auch nichts damit zu tun.”

    ANTWORT:
    Ich weiß es Herr Lehrer der PUTIN war’s, der hat die Matheaufgaben gehackt.

    HINWEIS ZUR STATISTIK:
    Warum sind denn keine Transgender, Transsexuellen, Gendervariablen und alle weiteren Geschlechtsidentitäten aufgeführt? Liegt hier nicht ein systematischer Fehler bei der Auswahl der Befragten vor, wenn nich alle Geschlechtsidentitäten hinreichend berücksichtigt wurden?

  14. Pingback: Fake-Abitur: Hamburger Schulsenator schönt Abiturnoten – MoshPit's Corner

  15. Andreas says:

    Vor Jahren stand mal in einer Geo*** etwas von einem Experiment in Finnland. Man steckte die besten Lehrer des Landes in die mieseste Klasse. Nach 5! Monaten waren die Schüler in den entsprechenden Fächern die 3. 2. und sogar Erstbesten des Landes. Die Lehrer bestimmen zu 80% den Lernerfolg der Schüler. Reaktion in D? Null, Nada, Nothing. Nicht dass das finnische Bildungssystem perfekt oder gerecht ist (dort findet die soziale Auslese eben erst an der Uni statt) aber besser als das derzeitige in D ist es allemal. Ach ja, in Finnland werden Lehrer mittelmäßig bezahlt, trotzdem möchten sehr viele Qualifizierte Lehrer werden, es gibt dagegen nur 3 Länder die Lehrer besser bezahlen als Deutschland nur um hier mal mit einigen Mythen aufzuräumen.

    • Heike Diefenbach says:

      @Andreas

      Ja, das kann ich nur bestätigen:

      Alle möglichen Aspekte des Bildungssystems und des Lernens an Schulen werden untersucht, und das ist auch alles richtig und wichtig, aber die ganz große, systematische Auslassung sind diejenigen, denen eine Schlüsselrolle bei der Vermittlung von Wissen, Kompetenzen oder was auch immer zukommt: die Lehrer!

      Sofern es Lehrerforschung in Deutschland, man kann fast sagen; in Europa, gibt, bezieht sie sich auf deren Gehälter, Vorstellungen vom Job, Zufriedenheit mit dem Job, Burn outs etc., aber sehr, sehr selten auf das, was sie tagaus, tagein in Schulen tun/tun müssen oder darauf, wie sie es tun und mit welchem Erfolg, auf den Punkt gebracht: mit der Rolle der Person des Lehrers in Lernprozessen.

      In den USA ist das nicht so, und in Australien und dem Vereinigten Königreich gibt es zumindest in Ansätzen eine Lehrerforschung, aber gerade in Deutschland werden Lehrer wie Automaten betrachtet, wie Durchlauferhitzer, die einfach irgendwie weitergeben, was in den Curriculae festgelegt ist und in den berüchtigten “Handreichungen” nahegelegt wird.

      Das wird Lehrern selbstverständlich nicht gerecht. Ihre Leistungen bleiben dadurch stark unterbelichtet, aber es bleibt auch unbekannt, wo sie aus welchen Gründen versagen oder ihr Handeln optimieren könnten. Wenn man eine Lehrerforschung in Lernprozessen (!) will, muss man diese Forschung als solche respektieren und darauf gefasst sein, dass beides, die Leistungen und die Mängel, erkennbar werden. Und ich vermute, das ist der Grund dafür, dass man sie in Deutschland nicht will; schließlich sind Lehrer idealiter und traditionell Staatsbeamte und also solche gegen die Überprüfung ihrer performance immun.

      Das bisschen Schutz, das Lehrer durch dieses Forschungs”verbot” genießen, wird aber dummerweise aufgewogen durch all die totgeschwiegenen Schwierigkeiten und Mängel im schulischen Lernen und Lehren, unter denen Lehrer und Schüler gleichermaßen zu leiden haben. Bzw. wird es dadurch “bezahlt”, dass unbekannt bleibt, was – welche – Lehrer – wie – tatsächlich leisten.

  16. Pingback: überlegen mehr als ein Viertel der Menschen auszuwandern | inge09

  17. Aufgewachter says:

    Mich sollte es auch nicht wundern, wenn der Abiturschulnoten-Verbesserer von betuchten Eltern alimentiert werden …

  18. N_K says:

    »Fake-Abitur: Hamburger Schulsenator schönt Abiturnoten«

    EIN Ergebnis der aktuellen »Schulpolitik« läßt sich ganz einfach durch einen (bitteren) Witz erläutern:

    »Bei Familie Neureich war die Einweihungsparty der neuen Luxus-Villa angesagt. Selbstverständlich mußte ein Herr Professor die ‘Predigt’ halten. Später bedankte sich die Dame des Hauses überschwenglich für die wunderbaren und einfühlsamen Worte des Herrn Professors und verband ihre Dankesworte mit einer Frage:
    “… Sie haben in Ihren Ausführungen wiederholt den Begriff ‘a priori’ verwendet. Würden sie mir den bitte erläutern”?
    “Aber selbstverständlich. ‘A priori’ bedeutet ‘vom Ersteren her’ oder ‘von vorn herein’.”
    “Vielen Dank, Herr Professor! Jetzt weiß ich auch, was ‘a propo’ heißt …”«

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