BMFSFJ finanziert Zensur-Räte mit mehr als einer halben Million Euro pro Jahr

Stellen wir wieder einmal die Frage, die bislang niemand gestellt hat.

Deutscher FrauenratBei all der Aufregung über den Frauenrat und dessen Freude darüber, dass Meinungsfreiheit in Deutschland dann, wenn es um Genderismus geht, nicht zählt, fragt bislang niemand, wer diesen Frauenrat mit Sitz in Berlin und dem satzungsmäßigen Namen: “Deutscher Frauenrat – Lobby der Frauen – Bundesvereinigung von Frauenverbänden und Frauengruppen gemischter Verbände in Deutschland e.V. (DF)” eigentlich finanziert.

Wer finanziert die Geschäftsstelle in Berlin?

Wer finanziert Design, Umsetzung und Unterhalt der Webseite des Frauenrats, durch “produktivbüro.de” in Berlin?

Wer finanziert die Erstellung und Herausgabe einer eigenen Zeitschrift mit dem Titel “Frauenrat”?

Wer finanziert letztlich die Beschwerde, die der Frauenrat an den WDR gerichtet hat, um “Hart aber Fair” zu zensieren und den Streit um die Ampelmännchen, den Gebührenzahler im öffentlich-rechtlichen Fernsehen finanziert haben, eben diesen vorzuenthalten?

Sie dürfen dreimal raten?

Na?

Ja, es gibt eine Satzung, in der auch der Mitgliedsbeitrag zum Frauenrat geregelt wird, und zwar auf eine äußerst interessante Art und Weise:

Professional sponger“1) Jeder Mitgliedsverband hat einen Jahresbeitrag zu zahlen.
(2) Die Höhe des Beitrags wird durch Beschluss der Mitgliederversammlung geregelt. Der Beitrag wird nach Rechnungsstellung zu Beginn des Geschäftsjahres fällig und ist bis zum Ende des ersten Quartals zu entrichten.”

Das heißt dann wohl, für den Fall, dass die Finanzierung, durch – na wen wohl? – nicht reicht, ist ein Mitgliedsbeitrag fällig, um die Kosten zu decken. Wie sonst soll man die Festsetzung von Mitgliedsbeiträgen nach Gusto werten?

Aber das Geld, dass von einem Ministerium kommt, es sollte reichen. Die Finanzierung des Frauenrats, sie ist üppig, sehr üppig.

Und von wem kommt Sie wohl?

Richtig, vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend.

Auch der Frauenrat gehört zu den Organisationen, die sich im Speckgürtel des Ministeriums für FSFJ eingenistet haben und dort auf Kosten der Steuerzahler ein sorgloses Leben führen, so sorglos, dass sie alle Energie darauf richten können, die Gender-Ideologie zu verbreiten und die Meinungsfreiheit all derer, die die Gender-Ideologie kritisieren, zu beseitigen.

So geschehen im Fall von Hart aber Fair.

Ironischer Weise findet die Finanzierung des Frauenrates im Kapitel 1703 des Haushaltsplanes unter der Überschrift “Stärkung der Zivilgesellschaft” statt.

Daraus muss man den Schluss ziehen, dass die Zivilgesellschaft nach Ansicht des finanzierenden Bundesministeriums für FSFJ durch Zensur der nicht gewünschten Meinung gestärkt wird. Und für diese Zensur und die Verbreitung der Gender-Ideologie durch den Frauenrat in Berlin, dafür lässt das Ministerium die Steuerzahler ordentlich bluten:

558.000 Euro wurden im Jahr 2012 an den Frauenrat überwiesen.
579.000 Euro wurden im Jahr 2013 an den Frauenrat überwiesen.
584.000 Euro wurden im Jahr 2014 an den Frauenrat überwiesen.

1.721.000 Euro in drei Jahren hat der “Deutsche Frauenrat – Lobby der Frauen – Bundesvereinigung von Frauenverbänden und Frauengruppen gemischter Verbände in Deutschland e.V. (DF)” im Rahmen der Umverteilung von Steuergeldern von sinnvoller zu ideologischer Nutzung kassiert.

Wer finanziert demnach die Zensur des WDR?Was vom Euro bleibt

Steuerzahler!

Steuerzahler finanzieren das BMFSFJ, das die Steuergelder an diejenigen verteilt, die in seinem Speckgürtel nisten und ohne die Steuergelder ihre ideologische Zerstörung der Zivilgesellschaft nicht betreiben könnten. Dieselben Steuerzahler finanzieren über Gebühren den WDR, der dann auf Veranlassung des von Steuerzahlern über den Umweg der Zweckentfremdung von Steuergeldern durch das BMFSFJ finanzierten Frauenrates den Kunden des WDR das vorenthält, wofür sie bezahlt haben. Und so zahlen die Steuerzahler dafür, dass sie als Gebührenzahler nicht sehen dürfen, was sie finanziert haben, weil sie als Steuerzahler einen Frauenrat finanzieren, der ihnen vorenthalten will, wofür sie auch bezahlt haben.

Geschlechtssensibler Wein: Evviva della Pazzia

Der allseits bekannte Cyrus V. MIller hat uns vor ein Problem gestellt.

Ein curriculares Problem, eines, das mit Gender zu tun hat und mit Wein, mit Weinbau, mit Kellerwirtschaft (Önologie).

Eine Herausforderung!

Carraro tigre

Carraro Tigre 3200

Geschlechtersensibler Weinbau ist eine Herausforderung. Eine Herausforderung für den Verstand, für den gesunden Geist, für den Weinkenner und Weintrinker, und geschlechtersensibler Weinbau ist kein Witz, denn es gibt tatsächlich ein Gender Curriculum für Weinbau, das von askriptiven Gender Expertinnen erarbeitet wurde, um im Studiengang Weinbau, z.B. an der Universität Hohenheim eingesetzt zu werden.

Nun gehören der ScienceFiles Redaktion einige Pfälzer mit sehr intimer Verbindung zum Weinbau an. Nicht zuletzt kommt ein Mitglied der Redaktion aus einer Weinbaufamilie und hat seine halbe Kindheit und Jugend im Weinberg bzw. im Weinkeller verbracht. Deshalb ist der gendersensible Wein für uns eine Herausforderung.

“What the dickens could be meant by it?”, so haben wir uns gefragt. Was soll “geschlechterspezifische Arbeitsgestaltung” im Weinberg sein, wie “geschlechterspezifische Arbeitsorganisation” im Weinkeller aussehen? Was ist “die Rolle der Frau (welcher)” bei der Entstehung von Wein, was die geschlechtsspezifische Wirkung von Dauerbegrünung im Weinberg, wie lässt sich die Wirkung von Wein “geschlechtsspezifisch beschreiben”?

Das sind Fragen, quälende Fragen, Fragen, die nagen, in uns nagen, nagten, denn dann, bei einer Flasche Frascati, beim Genuss jenes laziosen Getränks, da haben wir es plötzlich gesehen, das Gendersensible am Weinbau. It hit us all at once, wie wir Waliser sagen, und dann, dann sprudelten die Erkenntnis über die “Rolle der Frau (also der Frau halt)” im Weinberg und die geschlechterspezifische Wirkung von Dauerbegrünung und Wein nur so aus uns heraus.

Denn: Der Frascati er hatte ein zutiests maskulines Bouquet…

Wir sahen alles lebhaft vor uns.

Den Weinberg am geschichtsträchtigen Hang des Latium, am Hang, an dem man sich noch den Nachhall der Schritte von Nero einbilden kann, da sahen wir den geschichtsträchtigen Weinberg, voller von der Sonne gereifter Malvasia del Lazio, klar und deutlich.

Und in dem Weinberg, dem geschichsträchtigen, dem Weinberg voller feuriger Malvasia del Lazio, in diesem Weinberg sahen wir einen Vollernter bei der Arbeit, gezogen von einem feurigen Schmalspurtraktor, Marke Carraro Tigre 3200, auf dem ein feuriger dunkelhaariger Italiener vom Typ “Martin Castrogiovanni” sitzt und singend fröhlich die Spur hält, die Schmalspur, des Schmalspurtraktors, des geschlechtersensibel gefahrenen Schmalspurtraktors.

Und nach einem weiteren Glas vergorenen Malvasia del Lazio, hat sich uns der Prozess der Weinherstellung als emanzipativer Kampf des in der Schale gefangenen köstlichen Traubensafts offenbart. Von roher MartinCastrogiovannimaskuliner Kelterkraft geschlechtersensibel befreit, fließt er seiner neuen Freiheit im Fass zu, um dort vor sich hin zu gären und das Beste aus sich zu machen.

Der Freiheitskampf des Traubensaftes, er ist ein Reifeprozess. Niemand kann für seine Freiheit kämpfen, die Entbeerung einer Kelter und die nachfolgende Dunkelhaft im Fass in Kauf nehmen, ohne an Geist zu reifen. So auch der Malvasia del Lazio, jenes Sinnbild der Italienischen Garibaldis, eines Freiheitskampfes, der den gereiften Frascati in Vollendung und in Glas abgefüllt sieht – geschlechtssensibel versteht sich – durch eine vollautomatisierte Abfüllanlage in geschlechtssensibel hergestellte und befüllte Flaschen, die von den Arbeitern, alle vom Typ “Martin Castrogiovanni” in Weinkisten verpackt und gestapelt werden, auf dass sie in die Welt geliefert werden können, um dort dieses maskuline Bouquet, jenen Geist des Freiheitskampfes italienischer Malvasia del Lazio Trauben zu verbreiten, Frascati Superiore und geschlechtersensibel, wie jeder sieht, der die Warnhinweise auf der Rückseite der Falsche, insbesondere die “Recommended Daily Allowance” pro Geschlecht zur Kenntnis nimmt.

Und all diese Einsicht in den italienischen Freiheitskampf, der das maskuline Bouquet von Frascati ausmacht, verdanken wir dem entsprechenden Gender Curricula, das uns erst dafür sensibilisiert hat, dass am Herstellungsprozess von Wein so gut wie keine Frauen beteiligt sind – was man vom Konsum ganz und gar nicht sagen kann.

Wir haben deshalb beschlossen, unsere neugewonnene Sensibilität für Fragen der Gender Curricula einzusetzen, um die entsprechenden Einsichten auch in den Bereichen von Chemie, Physik, Mathematik und Politikwissenschaft zu gewinnen.

Wie dankbar wir doch den Gender Curriculanern sind, dafür dass sie die Welt für all das sensibilisieren, was vor und nach dieser Sensibilisierung belanglos ist. Wir können unseren Dank nicht in Worte fassen. Statt dessen wollen wir uns bei all jenen Genderisten bedanken, die uns nun seit mehreren Jahren und kontinuierlich mit Einsichten in nie für möglich gehaltene Formen von Wahnsinn beglücken. Sie haben die psycho-pathologische Forschung befördert, das DSM aufgebläht und dafür gesorgt, dass die Neurologie in ihrer der Abnormalität gewidmeten Sparte floriert, geschlechtersensibel versteht sich.

Man kann es auch kurz machen und mit Dr. habil. Heike Diefenbach sagen: “Die haben alle ein Rad ab!”.

Gender CurriculaEs ist nicht mehr möglich, auf die neuesten Gendervorschläge anders als mit Humor zu reagieren. Wie sonst sollte man diesen Anschlag auf den Intellekt verkraften. Indes machen die Gender Curricula, die Anlass für diesen Post waren, deutlich, wie armselig Genderismus doch ist. Wer die verschiedenen Curricula liest, dem fällt schnell auf, wie das immer Selbe in feststehenden Ausdrücken und an in wissenschaftlicher Armseligkeit kaum zu unterbietender Art und Weise, noch in die letzte Bastion der Rationalität gezwängt werden soll. So wie deutlich wird, dass Genderisten nur die “Rolle der Frau”, von der wir immer noch nicht wissen, um wen genau es sich handelt, als Fachinhalt kennen.

Ihr Forschungsprogramm sieht vor, die “Rolle der Frau” in Chemie und Physik, in Biologie, Mathematik und Weinbau, in Politik- und Literaturwissenschaft zu beschwören. Die immergleiche Vorgehensweise besteht darin, alles “geschlechterspezifisch” zu betrachten, von der geschlechterspezifischen Trigonometrie, über die “Rolle der Frau” bei der Berechnung des Kreisumfangs, über die Rolle der Frau im Gartenbau und die geschlechtersensible Interpretation von Avogadros Konstanter bis zur geschlechtersensiblen Auflösung der Hangabtriebskraft, den Genderisten fällt immer nur das selbe jämmerliche Kriterium “Geschlecht” ein. Nun gibt es kaum etwas, was für wissenschaftliche Erkenntnis irrelevanter ist als “Geschlecht”, denn: Wissenschaftler denken mit dem Gehirn, siedeln ihren Erkenntnisprozess also – und offensichtlich im Gegensatz zu Genderisten – oberhalb der Taille an.

Insofern sind die Gender Curricula vor allem ein Beleg für die Armseligkeit der Genderforschung für das vollständige Fehlen all dessen, was Wissenschaft ausmacht, nämlich Erkenntnisgewinn im Hinblick auf ein Erkenntnisziel durch methodisch begründetes Vorgehen.

Verantwortlich für diesen neuerlichen Versuch, Wissenschaft ad absurdum zu führen, ja lächerlich zu machen, sind Beate Kortendiek und das Genderista-Netzwerk in Nordrhein-Westfalen. Kortendiek ist den Lesern von ScienceFiles bereits aus verschiedenen Zusammenhängen als Feind der Wissenschaft bekannt.

Vom Pyrrhus-Sieg zum feministischen Supergau

Wie nahe Sieg und Niederlage beeinander liegen, das erleben derzeit die Frauenverbände und Frauenräte, denen die Meinungsfreiheit in Deutschland zu weit geht. Gerade haben sie beim WDR Rundfunkrat durchgesetzt, dass die Sendung “Hart aber Fair, Nieder mit den Ampelmännchen – Deutschland im Gleichheitswahn” aus der Mediathek gelöscht wurde, da bricht ein Sturm der Berichterstattung über die Frauenräte herein.

WDRKaum ein deutsches Medium scheint sich die Geschichte entgehen lassen zu wollen, niemand will in seinem Beitrag auf den obligatorischen Link auf YouTube verzichten, wo die Sendung vom 2. März immer noch zu sehen ist – in ihrer ganzen Länge und Lächerlichkeit – jedenfalls meinen die sich beschwerdenden Frauenräte, dass die Sendung den Genderismus und das Gender Mainstreaming lächerlich gemacht habe. Als bräuchte es dazu die Sendung von Plasberg, als reichten die Vorschläge zur Sprachverhunzung, *X_Innen, zu Unisextoiletten, zu Frauenquote im Cockpit nicht aus, um den Genderismus lächerlich zu machen.

Und nun, nachdem sie es durchgesetzt haben, das Plasbergs Sendung aus der Mediathek des WDR gelöscht wurde, dass sie herauszensiert wurde, nun haben sich die Frauenräte und -verbände mit ihrer Beschwerde-Onanie vollständig der Lächerlichkeit preisgegeben (Man muss in diesem Zusammenhang von Onanie sprechen, denn wie wir gezeigt haben, enthalten die vermeintlichen Beschwerden keinerlei Argument).

Die Lächerlichkeit und Peinlichkeit der Frauenräte, sie hat klar benennbare Ursachen:

Offensichtlich hält der Genderismus nicht einmal eine Talkshow aus, in der die obligatorische politische Korrrektheit, die offensichtlich der Wohlfühlfaktor für Genderisten ist, nicht eingehalten wird.

Offensichtlich fehlt es dem Genderismus an “Fachlichkeit“, wie die Frauenräte es wohl nennen würden, um sich in der Diskussion mit anderen zu behaupten.

Offensichtlich fehlt es den Genderisten an Argumenten, mit denen sie der Kritik, die am Genderismus vorgebracht wird, begegnen können (Dass dem so ist, wird darin dokumentiert, dass die einfachen Fragen nach der wissenschaftlichen Grundlage, dem Erkenntnisinteresse und dem Erkenntnisgewinn von Gender Studies, die wir nun schon seit Monaten an entsprechende Lehrstuhlbesetzer gestellt haben, immer noch unbeantwortet geblieben sind.).

scully facepalmOffensichtlich haben Genderisten Angst vor Meinungsfreiheit, Angst davor, in der richtigen Welt, außerhalb ihrer universitären und instutionellen Schutzräume auf die Wirklichkeit zu stoßen, mit der Wirklichkeit konfrontiert zu werden. Deshalb muss die Wirklichkeit zensiert werden. Deshalb müssen Meinungen, die mit Fakten und somit auf Basis der Wirklichkeit begründet werden, unterdrückt am besten verboten werden.

Und was sind Organisationen, Räte, Einzelakteure, die durch eine Talkshow aus dem Gleichgewicht geworfen werden, die keine Argumente zur Verteidigung der eigenen Sache vorbringen können, die nur heulend zum nächsten Patriarchen laufen können, um dort darum zu betteln, dass ihr Schutzraum, in dem sie weder von Realität noch von anderen Meinungen behelligt werden, wieder hergestellt wird?

Peinlich und lächerlich!

Und deshalb wird sich der Pyrrhus-Sieg in Kürze zum feministischen Supergau entwickeln: Darüber lacht das Land, schon deshalb, weil die Frauenräte es geschafft haben, dass eine Sendung, die fast in Vergessenheit geraten war, eine neue YouTube Karriere gestartet hat und sich viraler Nachfrage erfreut.

Es gibt sie übrigens auch hier zum Ansehen.

Zensur durch Kindsköpfe? Infantilismus bei Frauenrat und WDR

Gleich mehrere Hinweise haben uns heute erreicht, die sich mit Zensur durch den WDR befassen. Gegenstand der Zensur ist die Sendung “Hart aber Fair”, die am 2. März mit dem Titel: “Nieder mit den Ampelmännchen – Deutschland im Gleichheitswahn” ausgestrahlt wurde.

Nach der Ausstrahlung hat die feministische Front Beschwerde gegen die Sendung erhoben, gleich sechsfach, und nun hat der Programmausschuss des WDR die Sendung aus der Mediathek des WDR entfernt und eine Wiederholung der Sendung ausgeschlossen.

WDREine der sechs Beschwerden stammt vom Deutschen Frauenrat. Sie ist ein Musterbeispiel des Infantilismus, denn die Beschwerde beruht auf keinerlei Argumenten und ausschließlich auf Bewertungen. Die Frauenräte hätten kurz und bündig schreiben können: “Wir beschweren uns, weil es es uns nicht gefallen hat.”

Das haben die Frauenräte aber nicht getan. Statt dessen haben sie bewertet: Frank Plasberg sei “nicht bekannt für ein modernes Geschlechterverhältnis”, so schreiben die Frauenräte, und man fragt sich, wie kann ein modernes Geschlechterverhältnis aussehen, für das eine Einzelperson bekannt ist? Gibt es neuerdings Verhältnisse von Einzelpersonen zu sich selbst? Kämpfen die Frauenräte umsonst mit der deutschen Sprache? Ist es gerade das moderne am Geschlechterverhältnis, dass es autoerotisch ist?

Wie dem auch sei, die Frauenräte haben sich beschwert.

Die “Grenze des Zumutbaren” sei überschritten, so ihre Einschätzung, die nicht begründet wird. Die Auswahl der Gäste sei “nicht dazu geeignet, eine faire Diskussion über Geschlechterforschung zu führen”, so geht es weiter. Manipulativ seien polarisierte Beispiele ausgewählt worden. Die gesamte Geschlechterforschung lächerlich zu machen, das sei das Ziel der Sendung gewesen.

Und so geht es weiter im Beschwerde-Lamento. Die Frauenräte haben sich so richtig ausbeschwert.

Nur begründet haben sie ihre Beschwerde nicht.

Das ist misslich, denn man hätte schon gerne gewusst, wieso die Fairness einer Diskussion von der Auswahl der Diskutanten abhängt, statt vom Umgang mit Argumenten. So wie man gerne gewusst hätte, wieso es ausgerechnet Herrn Plasberg und seine Sendung benötigen soll, um die Geschlechterforschung lächerlich zu machen, wo doch Frauenrat und Personen wie das Lann vollauf ausreichen, um die Geschlechterforschung der Lächerlichkeit zu überantworten.

Und wer das nicht glaubt, dem sei ein Originalzitat aus der Beschwerde der Frauenräte gegönnt:

Deutscher Frauenrat“Herr Plasberg stellte seine Fragen ebenso manipulativ. Beispiele: Er fodert Frau Wizorek auf, die Welt über die Nützlichkeit von Unisextoiletten aufzuklären, dabei liegt ihre Fachlichkeit auf dem Gebeit des Alltagssexismus”.

Haben Sie das gewusst? Frau Wizorek gehört nicht zu denen, die in aller Fachlichkeit Auskunft über Unisextoiletten geben können? Da fragt man sich doch: Wer kann Auskunft über die Nützlichkeit von Unisextoiletten geben? Wer hat Forschungsergebnisse zur Häufigkeit der Benutzung, Art der Verrichtung, die Unisextoiletten vor anderen Toiletten und im Vergleich zu anderen Toiletten auszeichnen? Was ist die durchschnittliche Verweildauer auf Unisextoiletten und wie unterscheidet sich die Verweildauer von der auf normalen Toiletten? Wie viele Meter Toilettenpapier werden auf Unisextoiletten im Vergleich zu normalen Toiletten pro Jahr verbraucht? Wie unterscheidet sich der Wasserverbrauch? Was weiß man, wenn man die Unterschiede zwischen Unisextoiletten und normalen Toiletten kennt? Was sagt die Fachlichkeit der Frauenräte dazu?

All diese Fragen blieben in Plasbergs Sendung unbeantwortet, weil Frau Wizorek die Fachlichkeit fehlt.

Was ist überhaupt eine Fachlichkeit?

Wir kennen Männlichkeit, Weiblichkeit, Hässlichkeit, Möglichkeit, Sachlichkeit, Dämlichkeit, aber Fachlichkeit, Fachlichkeit hat sich bei uns noch nicht vorgestellt. Nicht einmal der Duden kennt die Fachlichkeit, dafür kennt er die Lächerlichkeit und um die herzustellen benötigen die Frauenräte keinen Frank Plasberg, das können sie ganz alleine, selbständig und wie immer, wenn Genderisten sich lächerlich machen, dann richtig.

Der Programmausschuss, der sich von Beschwerden im Stile des Frauenrats hat beeindrucken lassen, setzt sich übrigens aus Vertretern der im Landtag NRW sitzenden Parteien und “Vertretern aus dem Kreis der Menschen mit” Behinderung und Migrationshintergrund, aus Gewerkschaftlern sowie Vertretern älterer Menschen zusammen. Unter den Mitgliedern findet sich auch Petra Windek, die für den Frauenrat NRW im Programmausschuss sitzt, so dass Beschwerdeführer und Beschwerdeentscheider identisch sind. Gelebte Demokratie.

Da sich der Programmrat ds WDR von Beschwerden beeindrucken lässt, die keinerlei Argument enthalten und lediglich aus einer Aneinanderreihung von Behauptungen und Bewertungen bestehen, können wir nur jedem empfehlen, dem etwas am Programm des WDR nicht gefällt: Beschweren Sie sich. Behaupten und bewerten Sie das Blaue vom Himmel herunter, wenn ihnen etwas nicht gefallen hat.

Wir leben im Infaltilismus. D.h. der Programmausschuss reagiert auch auf keine Argumente!

Beschweren beim Rundfunkrat des WDR kann man sich hier.

Mehr zum Thema bei Arne Hoffmann.

Junge Union Saarland: Gesetzliche Frauenquote abschaffen!

Noch bevor sie in Kraft tritt, soll sie abgeschafft werden, die Frauenquote für börsennotierte Unternehmen. Das fordert die Junge Union des Saarlandes. Erfreulicherweise wird die Forderung auch mit Argumenten begründet, die wir auf ScienceFiles nun schon seit längerem machen:

  • Verbindliche Frauenquoten für Unternehmen sind ein Einschnitt in die unternehmerische Freiheit, sagt Alexander Zeyer, der saarländische JU-Landesvorsitzende.

Wow. Der Begriff der unternehmerischen Freiheit ist zumindest Nachwuchs-Politikern noch bekannt.

  • Durch eine Frauenquote werde “vor allem das Geschlecht zum Kriterium der Besetzung gemacht”, sagt Zeyer weiter und provoziert damit natürlich die Frage: Was noch? Wenn nach Geschlecht quotiert wird, dann ist Geschlecht und nicht “vor allem Geschlecht” der Grund für die Besetzung einer Stelle. Fähigkeiten spielen offensichtlich keine Rolle, sonst würde keine Quote benötigt.

Damit genug des Lobes, denn was nunmehr folgt, ist ein unlogischer Kotau vor der politischen Korrektheit: Bei gleicher “Eignung, Befähigung und Leistung”, so Zeyer, solle der Bewerber eingestellt werden, “dessen Geschlecht in der jeweiligen Berufsgruppe, Abteilung etc. unterrepräsentiert ist”. Das sagt derselbe Zeyer, der feststellt, dass es “immer und überall auf der Welt in jedem Bereich” Unterschiede geben wird. Dass sich zwei nur durch das Geschlecht unterscheidbare Klone auf ein und dieselbe Stelle bewerben, ist folglich unwahrscheinlich. Entsprechend wäre es besser gewesen, Zeyer hätte seinen Kniefall vor der politischen Korrektheit unterlassen.

So wie es besser gewesen wäre, den letzten Absatz der Pressemeldung zu streichen. Darin wird gefordert, dass die unglaubliche Leistung, ja die Hingabe an den Fortbestand der deutschen Gesellschaft, die darin zum Ausdruck kommt, dass eine “Frau … sich entschließt, Kinder zu bekommen”, von Steuerzahlern honoriert wird.

Nicht nur, dass man Zeyer, der nun auch nicht mehr der Jüngste ist, mitteilen sollte, dass sich eine Frau nicht einfach so entschließen kann, Kinder zu bekommen. Noch bedarf es dazu einiger Zutaten, selbst dann, wenn ein Kinderwunsch-Cocktail in der Petri-Schale angerührt wird – ein Mann!

Nein, Zeyer, der gerade die unternehmerische Freiheit entdeckt hat, hat offensichtlich noch nichts davon gehört, dass es individuelle Freiheit gibt, die wiederum mit individueller Verantwortung einhergeht. Und während er die unternehmerische Freiheit verteidigt, will er in die individuelle Freiheit eingreifen.

Wer den Entschluss fasst, Kinder in die Welt zu setzen, von dem muss man erwarten, dass er sich diesen Entschluss reiflich überlegt hat und auch bereit ist, die Konsequenzen, die sich mit diesem Entschluss verbinden, zu tragen. Wer dazu nicht bereit ist, der soll entsprechend keine Kinder in die Welt setzen und vor allem nicht bei Steuerzahlern betteln gehen oder darauf hoffen, dass es JU-Landesvorsitzende wie Alexander Zeyer gibt, die natürlich finanzielle “Hilfe des Staates” gewähren wollen, wenn andere sich aus freien Stücken dazu entschlossen haben, die überbevölkerte Welt mit einem weiteren Bewohner zu beglücken.

Was erwartet Zeyer eigentlich?

Kollektive Freude darüber, dass wieder jemand gezeigt hat, was Menschen seit es sie gibt, zeigen: Dass sie sich fortpflanzen können?

Wir würden uns ein anderes Ende für den Genderismus wünschen als das Ersetzen von Nutznießern durch neue Nutznießer, so dass nunmehr nicht mehr die geistige Prostitution als Genderista finanziert wird, sondern die körperliche Prostitution als Kinderlieferant.

Wüten intellektuell Benachteiligte (nicht nur) im Ländle?

Das ist ein Baum.

Das ist ein Haus.

Das ist ein Neger.

FibelDrei Sätze, die alle eine Beschreibung beinhalten, eine Zuschreibung. Das Wort Baum, Haus, Neger wird einem Objekt zugeschrieben. Das ist so, in der deutschen Sprache. Es gibt Worte, die bezeichnen etwas. Eigentlich ist das in allen Sprachen so, dass Worte etwas bezeichnen. Es ist geradezu der Sinn einer Sprache als Fundus einer Vielzahl von Bezeichnenden zu dienen.

Der Baum ist zu hoch.

Das Haus ist hässlich.

Der Neger ist attraktiv.

Drei Sätze, die zu der Bezeichnung noch eine Wertung beinhalten. Der Baum wird als zu hoch bewertet, das Haus als hässlich und der Neger als attraktiv. Die Bewertung ist etwas Zusätzliches, etwas, das dem bezeichnenden Wort nicht imanent ist. Ein Neger ist nicht per se attraktiv, ein Haus nicht per se hässlich und ein Baum nicht per se zu hoch. Schlimmer noch: die entsprechende Bewertung hat mit dem bezeichnenden Wort gar nichts zu tun. Sie wird an das vom Wort Bezeichnete herantgetragen, von demjenigen, der die Bewertung vornimmt.

Die Nazis haben entsprechende Bewertungen an Bücher herangetragen, die sie als entartete Literatur bewertet haben. In der DDR hat man Bewertungen an Bücher herangetragen, die als Schund- und Schmutzliteratur eingeordnet wurden. In Bad Dürrheim hat man die Bewertung, nunmehr als falsches “Wording” bezeichnet, an Bücher herangetragen. In allen drei Fällen wurden die Bücher vernichtet.

Roland Tichy hat entsprechend seinen Beitrag dazu, dass in Bad Dürrheim 3.200 Bücher aus einer öffentlichen Bücherei entfernt und vernichtet wurden, in einem Büchervernichtungslager vermutlich, nicht ohne Grund an der Bücherverbrennung der Nazis ausgerichtet. Nicht nur ist das Ergebnis dasselbe, auch die Motivation ist dieselbe: Bücher, die Inhalte vermitteln, die denjenigen, die sich gerade an der Macht wähnen, nicht genehm sind, werden vernichtet.

Ein Vorgang, der aus wissenschaftlicher Perspektive u.a. die folgenden zwei Punkte beinhaltet:

(1) Die Büchervernichtung ist ein Beispiel für das, was Hannah Arendt die Banalität des Bösen genannt hat. Deshalb ist der Vergleich, den Tichy mit dem Dritten Reich zieht, gerechtfertigt.

(2) Die Büchervernichtung ist ein Beleg dafür, dass intellektuell Benachteiligte es in Entscheidungspositionen geschafft haben.

Die Banalität des Bösen

Wie konnte das Dritte Reich geschehen? Diese Frage, sie bewegt zumindest im nicht deutschsprachigen Ausland nach wie vor viele. Hannah Arendt hat auf diese Frage eine Antwort gegeben, die nicht so populär ist, wie die komplette Übertragung allen Übels auf wenige Nazis um Adolf Hitler, die mit magischen Kräften begabt sind und es schaffen, ein Volk von nach der Volkszählung von 1939 rund 80 Millionen (inkl. Österreich) zu Taten anzustiften, die die meisten der Täter angeblich gar nicht wollen.

Hite Nazi occultDass die Nazis sich eher durch Dummheit als durch Magie ausgezeichnet haben, ist ein zwischenzeitlich gut belegter Befund der historischen Forschung. Dass sie ihre Macht vornehmlich dem vorauseilenden Gehorsam ihrer Bevölkerung, dem Auftauchen der Nazi-Blockwarte und ideologischen Parteikommissare in den meisten Nachbarschaften zu verdanken haben, ist ein ebenfalls und vornehmlich durch die Arbeiten von Ian Kerschaw gut belegter Befund.

Die Banalität des Bösen, sie wütet in den zwischenmenschlichen, in den alltäglichen Beziehungen zwischen z.B. dem öffentlichen Bediensteten und den Bürgern oder zwischen Nachbarn. Die Banalität des Bösen, sie ist ein Prozess der kontinuierlichen Steigerung, sie beginnt bei der Aussonderung von Juden als solchen bei der Vermengung der Beschreibung “Jude” mit einer Bewertung von Juden. Dann kommen in schneller Folge die Entfernung falscher, weil jüdischer Erzeugnisse aus dem öffentlichen Leben (u.a. in Form einer Bücherverbrennung), die Zuschreibung eines außer-gesellschaftlichen Status an Juden (Volksschädlinge damals, Anti-Politischkorrekte heute), die Juden werden aus dem öffentlichen Leben entfernt (Berufsverbote), bei Juden wird nicht mehr gekauft, der Nachbar, der sich noch mit Juden trifft, wird denunziert und im Ende werden Juden deportiert und kaum jemanden interessiert es.

Die Banalität des Bösen, sie beschreibt eine Spirale der Eskalation. Vereinzelte Stimmen, die für die Beseitigung von falschen Deutschen aus der Gesellschaft argumentieren, (oder die Beseitigung von falschen Begriffen aus Büchern fordern), werden zunächst als abstrus belächelt. Dann beginnen erste Behörden damit, Juden zu diskriminieren, Vermieter vermieten nicht mehr an Juden, Deutsche kaufen nicht mehr bei Juden (oder erste Verlage entfernen missliebige Begriffe aus Büchern, die Diskussion um die falschen Begriffe wird aus der Abstrusität in die Normalität überführt und erste Behörden beginnen damit, Bibliotheken, die Bücher mit falschem “Wording” beinhalten, zu reinigen), die Bücherverbrennung ist dann der nächste Schritt und der Schritt, an dem sich der derzeitige Feldzug der wiederum intellektuell Benachteiligten befindet.

Prozedural und formal betrachtet ist es frappant, wie ähnilch sich die Entwicklungen im Dritten Reich und im Deutschland der Jetzt-Zeit sind.

Intellektuell Benachteiligte in Entscheidungspositionen

Es gehört zu den Entwicklungsleistungen eines Menschen, zur Unterscheidung zwischen Bezeichnung und Bewertung fähig zu sein. Wer dies nicht ist, ist zurückgeblieben. Wer denkt, Begriffe und ihre Bewertung seien eins, der hat diese Entwicklungsleistung nicht erbracht.

Arendt_totalitarismusDass sich Personen, die zu dieser rudimentären intellektuellen Leistung nicht in der Lage sind, in Positionen finden, dass es ihnen möglich ist, in die geistige Gesundheit derer, die sie umgeben, dadurch zu intervenieren, dass sie ihren Spleen zur Normalität erklären, zeigt, dass die Abstrusität wieder salonfähig geworden ist. Salonfähig kann Abstrusität nur dann werden, wenn intellektuell Benachteiligte Zugang zu Entscheidungspositionen haben und es schaffen, die Umsetzung ihres Spleens durch Opportunisten mit politischen Gefallen oder sonstwie zu entlohnen.

Wie es geschehen konnte, dass in Deutschland eine Klasse intellektuell Benachteiligter in Entscheidungspositionen gelangen konnte, ist eine Frage, die hier nicht geklärt werden kann. Dass sie es geschafft haben, machen Aktionen wie die aus Bad Dürrheim deutlich.

Und wie immer, wenn intellektuell Benachteiligte entscheiden, versuchen sie, ihre intellektuelle Benachteiligung zum Standard zu erheben. Im Dritten Reich hat dies funktioniert, weil der vorauseilende Gehorsam unter Beamten und Angestellten und unter ganz normalen Bürgern, die sich vom Nachbeten der NS-Litanei einen Vorteil versprochen haben, den Erfolg herbeigeführt hat.

Ob sich die Geschichte in diesem Punkt wiederholt? Wer weiss. Dass es eine Horde von vorauseilend Gehorsamen gibt und von Personen, die in der politisch korrekten Litanei firm sind, sich von deren Aufsagen einen politischen und vor allem finanziellen Vorteil versprechen, das kann kaum geleugnet werden.

Österreich: männlich konnotiertes Wissen und weiblich konnotierter Unsinn

Dr. Bitter hat uns einen Artikel aus dem Österreichischen Standard zugeschickt.

Wir haben den Artikel gelesen.

Ja.

Erst haben wir es nicht glauben können.

Dann haben wir uns gewundert.

Dann haben wir uns an den Kopf gefasst.

Dann haben wir die Tastatur bedient, um einen männlich und weiblich konnotierten Post in php zu übersetzen.

weiblich konnotierter UnsinnDenn: Was sie alle nicht wissen: Es gibt männlich konnotiertes Wissen. Wenn Sie einen Mann etwas fragen, und er weiß die Antwort und wenn sie eine Frau dieselbe Frage fragen und sie weiß die Antwort nicht, dann haben sie nach männlich konnotiertem Wissen gefragt. Wissen beide die Antwort, dann ist das Wissen geschlechtsneutral.

Das wiederum ist dann wohl weiblich konnotiertes Wissen, das Jasmin Kassai, Katrin Walch und Sandra Hcchmayr im Österreichischen Standard zum Besten gegeben haben:

“Die Aufnahmetests für das Medizinstudium diskriminieren Studienbewerberinnen, solange weiterhin hauptsächlich männlich konnotiertes Wissen abgefragt wird.”

Männlich konnotiertes Wissen, das in Aufnahmetests für das Medizinstudium in Österreich abgefragt wird, ist Wissen, das nicht Teamfähigkeit, Empathie und Fürsorglichkeit zum Gegenstand hat, wie die drei Experten in weiblich konnotiertem Wissen einige Zeile weiter von sich geben.

Weil nun aber männlich konnotiertes Wissen abgefragt werde, also z.B. Fragen der Mathematik, der Chemie oder der Biologie, der Intelligenz oder der Mathematik deshalb, so behaupten Jasmin Kassai, Katrich Walch und Sandra Hochmayr auf Grundlage ihres wohl weiblich konnotierten Wissens, deshalb sind 58% der Bewerber um einen Studienplatz in Medizin in Österreich weiblich, aber nur 51% der Bewerber, die den Test bestehen. Eine Ungerechtigkeit, die man durch Fragen nach Teamfähigkeit, Empathie und Fürsorglichkeit ausgleichen muss, denn schließlich ist es für Ärzte wichtig, Kunstfehler durch Fürsorglichkeit und mit Empathie auszugleichen, so muss man schließen. Wissen in Mathematik, in Chemie, in Physik und Biologie, es ist männlich konnotiertes Wissen und kann entsprechend von weiblichen Bewerbern nicht verlangt werden.

Nuts in BedlamBei all dem in Österreich grassierenden Wahnsinn muss man sich schütteln, um bei geistiger Klarheit zu bleiben.

Was das weiblich konnotierte Wissen von Jasmin Kassai, Katrin Walch und Sandra Hochmayr von Wahnsinn unterscheidet, das ist derzeit noch eine Frage, die der Beantwortung harrt, ebenso wie die Frage, ob es für einen Arzt nicht wichtiger ist, handwerkliche Fähigkeiten zu haben, die dann wohl für die Kassai, Walch und Hochmayr als männlich konnotierte Fähigkeiten zählen, und entsprechend seine Patienten kompetent behandeln zu können, als über Einfühlungsvermägen und Empathie zu verfügen, nach dem Motto: Ich kann den Knochenbruch zwar nicht behandeln, aber ich bin mir sicher, dass sie darunter leiden und dass es wehtut.

Offensichtlich wissen Kassai, Walch und Hochmayr nicht, was sie schreiben. Es wäre daher an der Zeit, wenn sie ihr weiblich konnotiertes Wissen in Zukunft für sich behalten und in jedem Fall damit aufhören würden, Frauen zu beleidigen, die über Wissen verfügen, die intelligent sind und es schaffen sich in einem Aufnahmetest zu beweisen, der nach Ansicht von Kassai, Walch und Hochmayr weitgehend männlich konnotiertes Wissen abfragt.

Diesen Frauen nachträglich zu attestieren, dass sie zu klug seien, um als Frau durchzugehen, ist nicht nur eine Idiotie, die außerhalb von geschlossenen Anstalten nicht toleriert werden kann, es ist auch eine Beleidigung all der Frauen, die über Wissen und nicht wie Kassai, Walch und Hochmayr über “weiblich konnotiertes Wissen” verfügen.

Wissenschaft in Jena: “Ich mach’ mir die Welt, widewide wie sie mir gefällt”

Frauen gelten in Jena als behindert, so haben wir am 18. Juli im Hinblick auf ein Studienangebot getitelt, das es an der Ernst-Abbe-Hochschule in Jena im Studiengang “Elektrotechnik/Informationstechnik” gibt. Der Beitrag hat eine breite Leserschaft gefunden, ist durch Facebook und Twitter gegangen und wohl auch beim Deutschlandfunk angekommen.

DeutschlandfunkDort hat Markus Dichmann ein Interview mit Ralph Ewerth geführt, jenem Professor, der in Jena für das Angebot eines für Frauen exklusiven Studiengangens (für zwei Semester) verantwortlich ist.

Was an dem Interview bemerkenswert ist, ist das völlige Fehlen auch nur eines Arguments, was zeigt, Ralph Ewerth hat schlicht nicht damit gerechnet, dass ihn jemand fragen könnte, wieso er denkt, Männer, die in Jena an der Ernst-Abbe-Hochschule Elektrotechnik/Informationstechnik studieren wollen, diskriminieren zu müssen und wieso er denkt, Frauen seien zu behindert, als dass sie ohne eine entsprechende Sonderbehandlung auskämen.

Wieso, so fragt Markus Dichmann, “sollen Frauen E-Technik alleine studieren?”

Die Antwort von Ewerth auf das Wesentliche reduziert:

    • Der Anteil weiblicher Studenten ist besonders niedrig.
    • “Wir glauben aber nicht, dass dies naturgegeben ist.”
    • Es liegt daran, dass das Technikinteresse von Jungen in der Kindheit mehr gefördert wird als das Technikinteresse von Mädchen.
    • Das “sagen Studien”.

Ernst Abbe HochschuleIn der Pfalz sagt man dann, wenn jemand versucht, schnell eine Antwort auf eine Frage zu zimmern, die ihn unerwartet getroffen hat, er habe sich seine Antwort zusammengestoppelt. Ewerth, der an einer Hochschule als Professor beschäftigt ist, hat gestoppelt. Nur: Er kannte die Fragen vorab und hatte viel Zeit, sich auf die entsprechenden Fragen vorzubereiten. Deshalb ist es eine Unverschämtheit, dass er denkt, er könne die Zuhörer und Leser des Deutschlandfunks mit derartigen Oberflächlichkeiten und Fehlschlüssen abspeisen:

  • Wenn ein niedrieger Anteil weiblicher Studenten es erfordert und rechtfertigt, dass exklusive Studiengänge für weibliche Studenten eingeführt werden, dann gilt dies auch für niedrige Anteile männlicher Studenten z.B. in Lehramtsstudiengängen, bei Tier- und Zahnmedizin usw. Nähme man also Ernst, was Ewerth argumentiert, es wäre am einfachsten, Hochschulen nur für Männer und Hochschulen nur für Frauen einzuführen.
  • Es ist immer wieder erfrischend, wenn Professoren Erkenntnisse wie die, dass Interessen nicht naturgegeben sind, formulieren. Das macht Mut. Wenn sich Herr Erwerth nun noch durchringen könnte, Präferenzen anzunehmen, z.B. solche, die andersgelagert sind, vielleicht sogar zwischen Männern und Frauen (das soll es geben), dann wäre noch mehr gewonnen, z.B. die Erkenntnis, dass die Vorlieben für Studienfächer, die Präferenzen, die Wahl des Studienfachs bestimmen. Und wer z.B. nur studiert, um sich die Zeit zu vertreiben, der ist mit Anglistik, Gender Studies oder Sozialarbeit besser bedient als mit Informationstechnik.
  • Weil es eine (unbekannte offensichtlich nicht zitierfähige) Studie geben soll, nein Studien geben soll, die zeigen, dass die Technikinteressen von Jungen mehr gefördert werden als die von Mädchen (was angesichts der vollinstitutionalisierten Unterbringung von Kindern in staatlicher Versorgung ab 3 Jahren auch oder gerade Herrn Ewerth zu denken geben sollte…), deshalb werden exklusive Studiengänge an der Ernst-Abbe-Hochschule für Frauen eingeführt. Aber sind die Interessen von Mädchen, die weniger gefördert wurden, auch nach jahrelanger Minderförderung noch vorhanden? Gibt es also doch naturgegeben ein gleichgestelltes Interesse von Jungen und Mädchen an Informationstechnik? Geht Ewerth also entgegen seiner Behauptung doch davon aus, dass Interessen naturgegeben sind, z.B. die Interessen für Rechner, Server usw.? Und wenn diese Interessen trotz Minderförderung dennoch vorhanden sind, warum werden daraus keine Präferenzen für ein Studium der Elektrotechnik? Erstaunlich!

Noch erstaunlicher ist der konstruktivistische Teil des Interviews, in dem Ewerth die ganze Ärmlichkeit des Publicity-Gags aus Jena offenlegt, mit dem die Hochschule versucht, Brownie-Points für politische Korrektheit zu erhalten (wer weiß, vielleicht gibt es zusätzliche Fördermittel vom Bundesministerium für politische Korrektheit, vorauseilenden Gehorsam und anbiederndes Andienen?).

Nun gibt es ja Blogs wie ScienceFiles, die argumentiert haben, dass man dann, wenn man Privilegien an eine soziale Gruppe verteilt, diese soziale Gruppe in Bezug zu anderen sozialen Gruppen besserstellt. Wenn man einem Hürdenläufer, weil er langsamer ist als andere, die Hürden in der Höhe und der Anzahl reduziert, dann verschafft man diesem Hürdenläufer einen Vorteil und damit automatisch den anderen Hürdenläufern einen Nachteil. Man kann von so vielen Seiten auf die niedrigeren Hürden und deren geringere Anzahl blicken, wie man will, es ist und bleibt eine Bevorteilung des langsamen und eine Benachteiligung oder Diskriminierung der schnellen Hürdenläufer.

Und was hat Herr Ewerth dazu zu sagen:

“… wir sehen das nicht als diskriminierende Maßnahme, auch wenn wir jetzt in den ersten zwei Semestern da unterschiedliche Gruppen haben, sondern als Maßnahme, die letztlich zu einer Gleichstellung führen soll.”

Na, wenn “wir”, also Ralph Ewerth und er selbst (im Englischen sagt man: I, myself and me) das nicht als diskriminierende Maßnahme sehen, dann ist das keine diskriminierende Maßnahme. Was sollen überhaupt diese Konventionen von Verständigung? Man muss Diskriminierung eben neu denken! Diskriminierung Jena-Style, die liegt genau dann vor, wenn Ralph Ewerth und er selbst, “wir” in seiner Sprache, etwas als diskriminierend sehen. In Fragen der Diskriminierung gibt es demnach nurmehr die Möglichkeit nach Jena zum Orakel der Elektro- bzw. Informationstechnik zu pilgern und Ralph Ewerth danach zu fragen, ob er etwas als Diskriminierung sieht oder nicht. Das löst dann auch auf einen Schlag alle Begründungsprobleme, mit denen sich die Wissenschaft seit Jahrhunderten herumschlägt. Wir begründen nicht mehr, “wir”, also Ralph Ewerth und er selbst, “wir sehen”. Und was wir sehen, das ist. Das werdet ihr schon sehen!

Ob alles, was Ralph Ewerth und er selbst sehen auch mitteilungsfähig ist, ist jedoch eine andere Frage, deren Beantwortung dadurch erschwert wird, dass auch andere sehen. Vielleicht ist Ralph Ewerth ja dem Rat einer großen Frau der Weltgeschichte, Queen Elizabeth I,  zugänglich, deren Motto “Video et Taceo” (Ich sehe und schweige) er sich vielleicht zum Grundsatz machen sollte.

Was wir indes sehen werden ist, wie viele weibliche Studienanfänger sich im exklusiven Studiengang von Ralph Ewerth für behindert, besonders förderungsbedürftig, mit “gewissen Hemnissen” belastet und voller Bedenken ob der Möglichkeit des Erfolgs im Fach Elektrotechnik/Informationstechnik erklären lassen wollen.

Elizabeth essexDerzeit scheint das Aufkommen nicht sonderlich hoch zu sein. Zwar hat Ewerth “seit einigen Tagen keine neuen Zahlen zusammenbekommen” und die alten Zahlen zwischenzeitlich wohl vergessen, aber von den 30 Studienplätzen, die exklusiv für Frauen in Jena reserviert sind (ob mit oder ohne Frauenparkplätzen im Uniparkhaus gleich neben den Behindertenparkplätzen, war auf die Schnelle nicht zu klären), gibt es noch etliche bis alle zu haben. Deshalb werden auch nach dem 15. August, also nach dem offiziellen Ende der Bewerbungsfrist, noch Bewerbungen zugelassen!

Behindert?
Weiblich?
Kein naturgegebenes Interesse an Elektrotechnik oder doch eines?
“Hemmnisse”?

Auf nach Jena!
Die Ernst-Abbe Hochschule wartet!

Wir danken einem Leser von ScienceFiles für den Hinweis auf das Interview.

Flüchtlinge in Frauenhäuser! Frauenhäuser einer sinnvollen Nutzung zuführen!

Kein Tag vergeht, an dem in Deutschlands medialem Sommerloch nicht aus einer Kommune berichtet wird, der die Flüchlinge bis zum Hals stehen. Kein Tag, an dem sich die ARD nicht bemüht, Aufklärung darüber zu betreiben, was denn der Unterschied zwischen den unzähligen Statuszuweisungen an Menschen, die nach Deutschland kommen, ist, worin sich Flüchtlinge von Asylbewerbern von Migranten unterscheiden. Seltsamerweise schaffen es die zuständigen Redakteure dabei vollkommen die Profiteure dieser verschiedenen Statusbezeichnungen mit ihren zugehörigen Formen der Aufenthaltsgenehmigung, -bewilligung, Duldung zu benennen:

Jene Juristen, die vom juristischen Chaos, das seit Jahrzehnten Verwaltungsgerichte lähmt und auf Kosten der Steuerzahler aufrechterhalten wird, leben. Jene Asyl-Industrie, deren Hauptzweck darin besteht, Asylbewerberheime mit Gewinn zu betreiben und die geringen Mittel, die von Kommunen an Asylbewerber verteilt werden, weil diesen die Aufnahme einer Arbeit und damit einer unabhängigen Existenz verboten ist, wieder einsammeln und in die eigene Tasche wirtschaften.

Schon vor rund zwei Jahrzehnten hat sich Amtsrichter Peter Selber in Chemnitz über die Höhe des Gehalts gewundert, das sich zwei Geschäftsführer, die mit ihrem Unternehmen zwei Asylbewerberheime betrieben haben, genehmigt haben. Es waren schlappe je 18.000 DM im Monat. Sofern man in Verwunderung nicht abstumpft und der nämliche Richter noch oder wieder Straftrichter ist, er wird sich heute noch mehr wundern.

Aber lassen wir diese selbstgemachten Probleme deutscher Zuwanderungspolitik, an denen sich ganze Berufsgruppe eine goldene Nase verdienen, heute unbeachtet und wenden wir uns dem dringenden Problem zu, für die Kriegs-Flüchtlinge, die in Deutschland ankommen, eine Unterkunft zu besorgen.

ScienceFiles_BreakfastclubIm heutigen ScienceFiles-Breakfast-Club, hat sich Dr. habil. Heike Diefenbach einmal mehr mit einer genialen Idee hervorgetan.

Wir haben vor einiger Zeit von einem Gutachten berichtet, das im Auftrag des Ministeriums für FSFJ erstellt wurde und in dem sich Cornelia Helfferich und Barbara Kavemann vom Sozialwissenschaftlichen Forschungsinstitut an der Evangelischen Hochschule in Freiburg alle Mühe geben, einerseits die Notwendigkeit staatlicher und kommunaler Finanzierung von Frauenhäusern zu begründen, andererseits die Tatsache, dass Frauenhäuser über das Jahr betrachtet weitgehend leerstehen, zu verschleiern.

Es ist uns damals dennoch gelungen, eine Auslastungsquote für Frauenhäuser zu berechnen, aus der hervorgeht, dass die meisten Frauenhäuser den größten Teil des Jahres weitgehend leerstehen. Die Auslastungsquote auf das Jahr berechnet, reicht von 18% in sächsischen Frauenhäusern bis 92% in Berliner Frauenhäusern. Die Auslastungsquote ist eine Obergrenze, d.h. die Auslastung wurde von uns um jeweils bis zu 50% überschätzt. Das ist der Tatsache geschuldet, dass sich Helfferich und Kavemann wirklich alle Mühe geben, die tatsächliche Auslastung nicht nachvollziehbar zu machen (z.B. durch die Verwendung von Kategorien wie “bis zu 50%”).

Dessen ungeachtet kann man feststellen, dass die meisten Frauenhäuser in den Kommunen die meiste Zeit des Jahres leerstehen. Es ist also eine Infrastruktur vorhanden, in die problemlos Füchtlinge einquartiert werden könnten, was bei den entsprechenden Kommunen sogar zu einer Kostensenkung führen würde:

Erstens finanzieren sie die Frauenhäuser egal, ob diese leerstehen oder nicht.

Zweitens finanzieren sie die Unterbringung von Flüchtlingen.

Erfolgt die Unterbringung von Flüchtlingen nicht in den vorhandenen leeren Räumlichkeiten der Frauenhäuser, dann bezahlen Kommunen also doppelt, einmal für die Unterbringung der Flüchtlinge, einmal für die leerstehenden Frauenhäuser.

Entsprechend kann durch die Unterbringung von Flüchtlingen in Frauenhäusern Geld gespart werden, was den klammen Kommunen doch eigentlich eine willkommene Botschaft sein müsste.

Für den Hinweis auf diese Einsparungen, dürfen sich die entsprechenden Kommunen gerne bei Dr. habil. Heike Diefenbach bedanken.

Nachfrage nach Frauenhäusern

Nicht gegenderte Strafzettel! Auch in Österreich hat der Wahnsinn Methode

Nicht, dass jemand denkt, Österreich sei der rationalere Teil der deutschsprachigen Welt.

Nein, diesen Verdacht wollen die Österreicher gar nicht erst aufkommen lassen. Deshalb scheuen sie weder anderer Mühen noch anderer erwirtschaftetes Einkommen, um aberwitzige Ideen in die Tat umzusetzen.

“Wir sind erfreut, dass das Innenministerium sich hier entschlossen hat, auch sprachlich zu mehr Gleichstellung von Frauen und Männern beizutragen”, so wird die Sprecherin der österreichischen Frauenministerin Gabriele Heinisch-Hosek im Kurier zitiert.

Erfreut ist die noch nicht gleichgestellte und daher ausschließlich für Frauen zuständige Ministerin offensichtlich darüber, dass Strafzettel (z.B. für zu schnelles Fahren oder falsches Parken oder telefonieren am Steuer) nicht mehr nur an Lenker, sondern auch an Lenkerinnen vergeben werden. Dazu sind eigens neue Strafzettel gedruckt worden, die den Passus “vom Lenker/von der Lenkerin des Fahrzeugs” enthalten.

Heureka.

Organstrafverfügung ungegendertEin Sieg für Genderisten – eine Niederlage für Vernunft und Rationalität, denn: Derzeit sind Österreichs Polizeibeamte dabei, Millionen von Strafzetteln, die unausgestellt auf entsprechenden Strafzettelblöcken vorhanden sind und gegen die Genderkorrektheit verstoßen, zu vernichten – wegen der fortlaufenden Zählung und um Missbrauch zu verhindern.

Das kostet viel Zeit. Zeit, die die Polizeibeamten nicht haben. Aber was ist schon Zeit von Polizeibeamten, wenn es um Gleichstellung geht, wenn es darum geht, sich mit absurden Anweisungen als gar nicht gleichgestellter Dienstherr zu gerieren, der über die Arbeitszeit anderer verfügt, wie der gar nicht gleichgestellte Sonnenkönig.

Es kostet nicht nur Zeit, es kostet auch Geld. Die vorhandenen Strafzettelblöcke sind bereits bezahlt. Aus dem Fenster geworfenes Geld, denn sie wandern in den Reißwolf. Die neuen Strafzettelblöcke, die nunmehr der politisch korrekten Vorgabe entsprechen und die alten Strafzettelblöcke ersetzen, sie stellen in dem Maße eine Doppelfinanzierung dar, in dem die alten Strafzettelblöcke noch vorhanden gewesen sind.

Kurz: Hier wird mit der Zeit von Polizeibeamten Raubbau getrieben, denn Letztere haben sicher besseres zu tun, als Strafzettel – einen nach dem anderen – vom Block zu reißen und in den Schredder zu stecken, und hier wird mit Steuergeldern Raubbau getrieben, dadurch, dass Polizeibeamte fürs Schreddern bezahlt werden, dadurch, dass bereits bezahlte Strafzettelblöcke vernichtet werden, dadurch, dass neue Strafzettelblöcke produziert werden, die die einst vorhandenen und zwischenzeitilch geschredderten Strafzettel ersetzen.

Das also ist der Grund zu der Freude, die Gabriele Heinisch-Hosek und ihre Sprecherin verspüren.

Ist das Schadenfreude?

Oder freuen sich Frau Heinisch-Hosek und ihre Sprecherin tatsächlich darüber, dass Steuergelder aus dem Fenster geworfen werden und Polizeibeamte zu sinnlosen Tätigkeiten, zu Strafarbeiten abkommandiert werden?

In beiden Fällen wäre der Rat eines guten Psychiaters einzuholen, um herauszufinden, wie man mit Amtsinhabern umgehen soll, die sich über den Schaden, den sie  bei Steuerzahlern und bei öffentlichen Bediensteten anrichten, auch noch freuen.

Ein paar Grundlagen aus der Ökonomie:

  1. economics for dummiesRessourcen sind begrenzt.
  2. Ein rationaler Einsatz von Ressourcen liegt dann vor, wenn mit minimalem Ressourceneinsatz ein maximaler Output erzielt werden kann.

In Österreich geht die Welt anders:

  1. Amtsinhaber denken, Ressourcen seien unbegrenzt.
  2. Ein irrationaler Einsatz von Ressourcen sorgt dafür, dass mit maximalem Ressourceneinsatz ein minimaler Output erreicht wird.

Wie lange können sich Volkswirtschaften wie Österreich (und natürlich Deutschland) derart irrationale Akteure, die Regierung spielen, eigentlich leisten?

Wir danken einem Leser von ScienceFiles für den Hinweis auf die nicht gegenderten Strafzettel aus Österreich.