Umfrage: Kann Lann Hornscheidt an der HU-Berlin verbleiben?

Jan Hendrik Olbertz spricht nicht mit uns.

Wir sind zutiefst betrübt.

HU-BerlinOffensichtlich hat Jan Hendrik Olbertz nichts dazu zu sagen, dass ein Positionsinhaber der Universität, deren Präsident er ist, seine Studenten dazu zwingt, ihn mit  Profx anzusprechen.

Offensichtlich hat Jan Hendrik Olbertz nichts dazu zu sagen, dass ein Positionsinhaber der Universität, deren Präsident er ist, Studenten durch Sprechauflagen davon abschreckt, seine Seminare zu besuchen und entsprechend seinen Kollegen mehr Arbeit aufhalst, sich, mit anderen Worten, vollkommen unkollegial verhält.

Offensichtlich hat Jan Hendrik Olbertz nichts dazu zu sagen, dass ein Positionsinhaber der Universität, deren Präsident er ist, seine Studenten zu indoktrinieren versucht, und zwar mit einer Ideologie, die auf der Prämisse gründet, die Vertreter der Ideologie seien die besseren Menschen.

Offensichtlich hat Jan Hendrik Olbertz auch nichts dazu zu sagen, dass ein Positionsinhaber der Universität, deren Präsident er ist, seine Studenten zu Interventionen aufruft, wobei mit Interventionen Straftaten umschrieben sind und Aktionen, die den Betrieb an u.a. der Humboldt-Universität stören sollen und in der Vergangenheit bereits gestört haben.

Zu all dem hat Jan Hendrik Olbertz nichts zu sagen.

Obwohl er Präsident der HU-Berlin ist – zumindest rein formal besehen.

Aber er spricht nicht mit jedem, schon gar nicht mit Personen, die ihm unbequeme Fragen stellen.

Aber vielleicht sehen wir das auch alles ganz falsch.

Vielleicht ist die Freiheit der Wissenschaft mittlerweile über die akademische Rechtschaffenheit hinaus.

Vielleicht dient Freiheit der Wissenschaft heute als Deckmantel, unter dem ganz legitim indoktriniert und zu Straftaten aufgerufen werden kann.

Wir haben wirklich angefangen, zu zweifeln, an unserem Bild vom Rechtsstaat und an unserem Bild davon, was akademische Rechtschaffenheit meint.

Deshalb fragen wir unsere Leser:

Kann Lann Hornscheidt trotz allem, was hier aufgelistet ist, weiterhin auf Kosten von Steuerzahlern an der Humboldt-Universität Studenten indoktrinieren? Fällt ein derartiges Verhalten unter die Freiheit der Wissenschaft oder ist ein derartiges Verhalten den Steuerzahlern gegenüber unverantwortlich?

Nun haben unsere Leser das Wort.

Wir bitten um rege Beteiligung, schon damit wir dem Präsidenten der HU-Berlin, der nicht mit uns spricht, ein umfangreiches Meinungsbild zuschicken können und ihn auf den Stand der Stimmung bringen können, die unter denen herrscht, mit denen er nicht spricht.

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