Der neue Faschismus in Baden Württemberg

Wie normal es derzeit ist, Jungen unter dem Deckmantel der Mädchenförderung zu diskriminieren, zeigt ein Link, den uns ein Lehrer aus Baden-Württemberg geschickt hat (Vielen Dank!). Er sei in einer eMail ausdrücklich ermuntert worden, so schreibt er, Schülerinnen auf das folgende Angebot der Universität Stuttgart hinzuweisen:

Meetscience

Deutschland muss es wirklich gut gehen, wenn man es sich leisten kann, nur bei weiblichen Schülern für naturwissenschaftliche und technische Studiengänge Reklame zu machen. Offensichtlich handeln die Verantwortlichen der Universität Stuttgart und der Deutschen Forschungsgemeinschaft, die sich neuerdings darin gefällt, die Diskriminierung von Jungen zu finanzieren, auf Grundlage der Prämisse, dass man zuviele Jungen in naturwissenschaftlichen und technischen Studiengängen habe, also in jedem Fall nicht noch mehr brauche, weshalb man auch männliche Schüler nicht für die entsprechenden Studiengänge interessieren müsse.

Einen Eindruck davon, was es bedeutet, naturwissenschaftliche oder technische Fächer an der Universität zu belegen, ist entsprechend nur für weibliche Schüler in der 10. Jahrgangsstufe oder höher wichtig. Jungen sind hier – wie so oft – vernachlässigbar, oder sie werden ihren Weg auch machen, ohne dass sie hinten herumgehoben werden.

Wer Schülern und in Abhängigkeit von Geschlecht Wertigkeiten zuweist, die einen sind es wert, dass man sich besonders um sie kümmert, die anderen nicht, der ist nach allen uns geläufigen Definitionen ein Faschist, und dass die Deutsche Forschungsgemeinschaft Mittel bereitstellt, um Faschismus zu fördern, das ist eine besorgniserregende, wenn auch keine neue Entwicklung.

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19 Responses to Der neue Faschismus in Baden Württemberg

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  2. Konrad Kugler says:

    Zuerst hat mich der Begriff Faschist verblüfft.
    Das hat sich aber dann gelegt, als ich meine Faschismusverdächtigenliste durchsah.
    Rote , grüne und braune Faschisten handeln alle gleich gezielt nach ihrer jeweiligen Interessenlage. Bei dem heute vorhandenen Interessengemenge a la Zeitgeist sind also noch viel mehr Personen mit einem ideologischen Schepper ausgestattet.

  3. Aber das ist doch Unsinn! Nur weil es ein Förderprogramm für Mädchen gibt, werden Jungen weder diskriminiert noch benachteiligt. Es steht auch nirgendwo, dass es “zu viele Jungen in naturwissenschaftlichen und technischen Studiengängen” gebe. Die Initiatoren sehen einfach nur zu wenige Mädchen dort und möchten das durch eine Werbekampagne ändern. Ihr mögt das für Unsinn halten, aber legitim ist es trotzdem. Und in der Tat muss niemand männliche Schüler extra für MINT-Fächer begeistern, denn sie wählen sie seit jeher ganz von selbst in großer Zahl.
    Der Faschismus-Vorwurf ist daher völlig daneben. Da Jungen durch die Aktion nicht benachteiligt werden, sehe ich hierin nicht mal den Sexismus, der in Frauenquoten steckt.

    • Ich stelle fest, dass Sie kein Problem damit haben, dass Jungen diskriminiert und von Veranstaltungen ausgeschlossen werden.
      Ich stelle zudem fest, dass Sie offensichtlich kein Problem mit großen Würfen haben, die in Bausch und Bogen alles zu Unsinn erklären.
      Sie scheinen auch noch nie etwas davon gehört zu haben, dass es begrenzte Ressourcen gibt und dass dann, wenn man einer Gruppe Privilegien im Zugang zu diesen Ressourcen gibt, die andere Gruppe automatisch Nachteile hat, d.h. wir haben es hier mit einem Nullsummenspiel zu tun, denn die Bevorzugung der einen Gruppe ist die Benachteiligung der anderen.

      Dass Sie das anders sehen, liegt an ihrer kollektivistischen Grundeinstellung, die zu solchem Unsinn führt, wie: “in der Tat muss niemand männliche Schüler extra für MINT-Fächer begeistern, denn sie wählen sie seit jeher ganz von selbst in großer Zahl.”

      Wären Sie individuell und nicht kollektivistisch unterwegs, Sie wüssten, dass die Jungen, die gerade die 10. Klasse oder die 11. Klasse besuchen noch keinerlei Wahl für ein MINT Fach getroffen haben und man entsprechend auch nicht wissen kann, ob sie es je tun würden.

      Und hätten Sie auch nur rudimentäre Ahnung von dem, was man in der Ökonomie Opportunitätskosten nennt, sie wüssten, dass durch die Bevorzugung von Mädchen Jungen von MINT Fächern abgeschreckt werden und zudem die entsprechenden Mädchen einen Startvorteil gegenüber Jungen, die an der Universität Stuttgart studieren wollen, erhalten, von dem ich mich frage, wie Sie ihn rechtfertigen wollen – damit, dass “zu wenige Mädchen dort” sind? Gehören sie also auch zu denen, die denken, Fähigkeit und Kompetenz liegt zwischen den Beinen und findet sich nicht im Kopf?

    • Sven H. Schillings says:

      ” Und in der Tat muss niemand männliche Schüler extra für MINT-Fächer begeistern, denn sie wählen sie seit jeher ganz von selbst in großer Zahl.”

      Es ist mitnichten so, daß Jungen automatisch MINT-Fächer wählen würden. Seit vielen Jahren geht die Zahl der MINT-Studenten zurück, was auch damit zu tun hat, das die Attraktivität im Verhältnis zum vermuteten Aufwand geringer geworden ist. Es ist also aus Sicht unserer Gesellschaft fatal, nur bei Mädchen Interesse zu wecken.
      Daher für mich ein klarer Fall von Diskriminierung.

    • Paul says:

      Faschismus mag ein starkes Wort sein, Tatsache ist jedoch, dass solche Förderprogramme eigentlich immer sehr einseitig gemacht werden, immer unter der Prämisse, dass Mädchen und Frauen auf irgendeine Art und Weise benachteiligt werden. Sieht man sich demgegenüber die Statistiken an, dann ist das deutlich weniger belastbar. Wenn z.B. 60% und steigend der Studierenden weiblich sind, dann sieht niemand darin einen Anlass zur Sorge, dass Jungen und Männer immer weniger eine akademische Karriere anstreben. Sind diese aber in einem Fachgebiet konzentriert, ist direkt die Sorge groß, dass hier Frauen diskriminiert werden. Über Förderprogramme für Jungen und Männer in Sozialwissenschaften hört man kein Wort, obwohl die Schieflage dort mindestens genau so stark ist wie in manchen MINT Fächern.

      Wohlbemerkt: manchen. In der Mathematik sind die Geschlechter gleich verteilt. Biologie und Chemie sind weiblich dominiert. Lediglich Physik, Informatik und die Ingenieurswissenschaften haben einen größeren Anteil männlicher Studenten. Sicherlich könnte man darüber reden, ob mehr Frauen in diesen Fächern gut oder notwendig wären, aber da treten für mich zwei Probleme auf. Zum einen: warum? Was können Frauen effektiv zu diesen Fachgebieten beisteuern, was Männer nicht können? Und ab was für einer Repräsentation sind sie dazu in der Lage? Zum anderen bleibt die Frage, woher diese Frauen alle kommen sollen. An den Universitäten sind sie offenbar schon, allerdings scheinen sie im Großen und Ganzen weniger Interesse an manchen Fachgebieten zu haben als an anderen. Wollen sie nun manche Frauen unter vorgehaltener Waffe dazu zwingen das Studienfach zu wechseln?

      Was diese Geschlechtsspezifischen Förderprogramme angeht sehe ich gleich noch eine ganze Reihe weitere Probleme. Fangen wir bei den Mädchen an. Diese werden mit allen Mitteln gefördert, damit sie bloß irgendwie in die entsprechenden Fachbereiche kommen. Manche tun dies tatsächlich, hätten das aber vermutlich auch so getan, und kommen nun in eine Welt, in der sie plötzlich weit weniger gefördert werden, und sind auf einmal desillusioniert und brechen ab. Auf der anderen Seite hast du die Jungen, die sehen wie die Mädchen gefördert werden. Gefördert werden muss jemand, der etwas nicht so gut kann, also können Mädchen offenbar diese Sachen nicht so gut, und damit werden Vorurteile nicht nur nicht ab-, sondern aufgebaut. Nicht nur bei den Schülern, auch die Lehrer werden so auf die Sache gucken.
      Des weiteren müssen Jungen die Sachen ja offenbar von Natur aus können, sonst würden sie ja auch gefördert. Also muss mit dem Jungen, der es nicht so gut kann, irgendwas nicht stimmen, und er wird recht schnell demotiviert.

      Außerdem wird den Schülerinnen die Uni vertraut gemacht und allgemein die Angst davor genommen, während sie für die Schüler weiterhin ein großes Mysterium bleibt.

      Genau das ist eben das faschistische daran. Es wird nach “Gleichberechtigung” gerufen, und alle Projekte unter dem Deckmantel der “Gleichberechtigung” geführt, aber trotzdem sind es durch die Bank weg Förderprogramme für Mädchen und Frauen. “Pigs are more equal.”

      Wir brauchen gute Leute in allen Bereichen. Es ist mir ziemlich egal, ob diese 100% Männer, 100% Frauen, eine bunte Mischung von beiden oder Aliens vom Planeten Sporglobsch sind. Solange sie ihre Sache gut machen ist alles wunderbar. Diese Förderprogramme jedoch werden nicht dafür sorgen, dass das gewährleistet ist, jedenfalls nicht wenn das Geschlecht das entscheidende Kriterium ist, jemanden ein- oder aus zu schließen. Im Gegenteil denke ich können sie in dem Maß durchaus Schaden anrichten.

      Nebenbei: ich studiere Physik und Informatik auf Lehramt. In Physik haben wir einen Frauenanteil von ca. 40%, in Informatik liegt er deutlich darunter. Dennoch wird niemand ausgeschlossen oder benachteiligt einzig aufgrund des Geschlechts. Wir sind alle Studierende, wir versuchen unsere Scheine zu machen und die Themen zu verstehen, und helfen uns dabei gegenseitig, ohne Ansehen von Geschlecht, Herkunft, etc. Es spielt schlicht keine Rolle, und doch wird gerade durch solche Projekte immer wieder suggeriert, dass das Geschlecht das einzig wichtige Kriterium für so ziemlich alles sei.

    • @Harald Stücker

      Ihr Kommentar ist doch Unsinn! Wenn Personengruppen, die ohnehin schon gegenüber einer anderen Gruppe Vorteile haben (und Mädchen haben gegenüber Jungen Vorteile in so gut wie JEDEM Bereich des Bildungssystems: seltenere Zurückstellung, seltenere Überstellung an die Förderschule, bessere Noten bei gleichen Leistungen, häufiger weiterführende Sekundarschulabschlüsse, höhere Studierendenquote …), auch noch gefördert werden (sollen), wie nennen Sie das denn dann, wenn nicht Bevorteilung, und da in diesem Fall die Bevorteilung ein Nullsummenspiel darstellt, d.h. Jungen Nachteile von der Bevorteilung von Mädchen haben, weil es nur eine beschränkte Anzahl an Studienplätzen gibt, ist in diesem Fall die Bevorteilung von Mädchen mit einer Benachteiligung von Jungen identisch.

      Was würden Sie sagen, wenn ich als Bildungsforscherin – statistisch völlig zurecht – feststellen würde, dass ich in Soziologie, Anglistik, Medienwissenschaften, Biologie Tiermedizin, und noch vielen, vielen anderen Studienfächern einfach zu wenige Jungen sehe und das durch eine Werbekampagne ändern möchte und daher die Universität, an der ich arbeite, dazu bringen würde, die Werbekampagne zu finanzieren und materiell zu unterstützen, obwohl meine Kampagne völlig außerhalb des Lehr- und Forschungsauftrags liegt, die vom Steuerzahler finanzierte öffentliche Universtitäten haben? Fänden Sie das dann auch so toll wie die Werbekampagne für Mädchen?

      A propos an Mädchen gerichtete Werbekampagne:
      Es besteht eine sehr, sehr schiefe Verteilung der Geschlechter in Ausbildungsberufen zum Klempner, Kanalarbeiter, Schreiner, Bäcker, Dachdecker etc. Warum setzen Sie sich nicht für eine Werbekampagne dahingehend ein, dass Mädchen direkt angesprochen und unter ihnen durch die Vorstellung positiver, d.h. dann wohl schlicht: weiblicher Rollenmodelle für dem Klepmner-, Dachdecker- oder Schreiner-Beruf geworben wird? Ich sehe da einfach zu wenige Mädchen, Sie nicht?!?

      Wenn Sie daher meinen, dass es sich hier um eine nette, kleine, harmlose Bevorteilung von Mädchen handle, die doch hübsch klingt, dann liegen Sie mit Ihrer Einschätzung völlig daneben, denn hier wird Sexismus pur betrieben!

    • St. Elmo says:

      Nein es ist nicht Legitim, denn es ist Diskriminierung und verstößt gegen Art 3 des GG und gegen das AGG.

      Wie groß der Anteil von Frauen oder Männern unter den Studenten einer Hochschule sind und diesen Anteil zu verändern ist sicher nicht die Aufgabe einer Hochschule oder der DFG.

  4. Richard says:

    Dass hier einseitige Förderung als faschistisch bezeichnet wird, ist für mich in keinster Weise nachvollziehbar. Damit wird die Kritik an der einseitigen Förderung unglaubwürdig. Dass sie ungerecht ist und Steuern damit verschwendet werden, sollte doch reichen.

    • Dr. habil. Heike Diefenbach says:

      @Richard,

      es freut mich zu hören, dass wir derselben Auffassung sind und Sie lediglich ein Wort und Konzept nicht angemessen finden, das wir angemessen finden.

      Ich kann meinerseits aber in keinster Weise nachvollziehen, wie Sie zu der Behauptung kommen, dass “die Kritik an der einseitigen Förderung unglaubwürdig” würde, nur, weil wir just dieselbe in dieser Form auf eine Weise bezeichnen, die Sie nicht mögen, denn:

      Wenn eine Kritik glaubwürdig ist, dann ist sie das doch wohl aufgrund der Argumente, auf die sie sich stützt, und nicht deshalb, weil sie verbal nett verpackt ist. Wenn jemand auf etwas positiv reagiert, weil es verbal nett verpackt ist, dann ist er ein Opfer der Rhetorik und anscheinend unfähig, Argumente von rhetorischen Figuren zu unterscheiden.

      Wenn Sie ein ARGUMENT dafür haben, warum systematische Bevorteilung bestimmter Bevölkerungsgruppen nicht zumindest den Weg zum Faschismus ebnen, und wenn Sie außerdem der Meinung sind, die systematische Bevorteilung von Frauen und Mädchen, die wir derzeit erleben, hätte so gar nichts mit doch eigentlich hinreichend bekannten historischen Vorbildern zu tun, von denen ein großer Konsens darüber herrscht, dass es sich um Faschismus handelte, dann nur zu:
      formulieren Sie Ihre Argumente!

      Aber Sie können kaum davon ausgehen, dass unsere Kritik “unglaubwürdig” wird, weil wir Worte wählen, die Ihnen nicht gefallen. Vielleicht hätten Sie korrekt schreiben sollen: Für SIE darf Kritik nicht wo weit gehen, dass Sie klar formuliert wird, wenn man sie auch rhetorisch nett verpacken und in für alle und jeden leicht verdaulichen Häppchen servieren kann. Wir sehen das anders.

  5. A.S. says:

    In der Welt der Mädchenförderer gilt vmtl.: Weiblich ist eine Form der mentalen Behinderung, deshalb brauchen Mädchen auch intellektuelles Pflegepersonal. Und die merken nicht einmal was für eine Abwertung diese ganzen Hilfsangebote sind.

    • Dr. habil. Heike Diefenbach says:

      @A.S.

      Ja, genau: entweder das ist die Prämisse, oder es wir bewusst in Kauf genommen, dass das so gesehen wird.

      Und deshalb wird keine Frau, die noch einen Funken Respekt vor sich selbst hat, Opfer der Förderindustrie werden wollen.

      Und noch weniger werden Frauen, die dem Feminismus nahe stehen, dieser Perversion ihrer Anliegen – sie wollten, dass Frauen sich emanzipieren, d.h. sich von anderen und deren gutem Willen – oder seinem Entzug – UNanhängig machen, nicht, dass sie verinnerlichen, dass ihnen geholfen werden muss und auf alle Fälle geholfen werden wird und dass ihnen zu Dingen verholfen wird, die nicht in ihrem eigenen Interesse sind, wohl aber im Interesse einer ganzen Hilfsindustrie, die von ihren weiblichen Opfern sehr gut lebt (wobei natürlich auch die Nutzernießer überwiegend weiblich zu sein scheinen; insofern kann man sagen, dass Frauen bekommen, was sie verdienen).

      • A.S. says:

        Ich kann da nur meine persönlicher Erfahrung beitragen, aber die ist deutlich. Alle Frauen in meinem Bekanntenkreis (Privat und im Beruf) fühlen sich beleidigt durch das, was z.Z. im (angeblichen) Namen der Frauen passiert.
        Die einzigen andersdenkenden Frauen musste ich in meinem Studium kennenlernen. Diese fanden sich allesamt in der Genderecke wieder und sind in den Fachvorlesungen (Mathe und Physik) i.d.R. durch Blödheit aufgefallen. Die deutliche Mehrheit der Frauen, die sich leistungsmäßig nicht von den Männern unterschied, wollte von Frauenbeauftragten und Gender nichts wissen. Zumindest nach meiner Erfahrung ist Gender- und Unterdrückungsgerede eine Flucht bei fehlender Kompetenz.

        • A.S. says:

          P.S. Noch ein Nachtrag: In allen Vorlesungen und Seminaren waren die Meinungen der Studenten und des Dozenten über die Leistung immer ähnlich, die Noten lagen immer so, das die Studenten es auch für angemessen hielten.
          Bis auf eine Dozentin als Ausnahme, die nebenbei auch Genderbeauftragte war. Generationen von Studenten konnten bis jetzt nicht herausfinden, was bei der “Qualitätskriterien” sind. Auch das als Erfahrungsbeleg zum Zusammenhang Kompetenz und Gender.

    • lernender says:

      Frauen brauchen auch Frauenparkplätze in Parkhäusern – ähnlich wie Behinderte Behindertenparkplätze benötigen.
      Frauen=Behindert?
      Natürlich nicht. Nur traut man Frauen die Risiken und Vorsicht in einer letzten dunklen Ecke mit der Karre zu stehen – wie ein normaler Mann das auch macht und woanders parkt – nicht zu. Das heisst für mich, der Spezies der weiblichen Gattung traut man vor lauter political correctness eine eigene Einschätzung möglicher Risiken nicht zu – und damit ist die Frau staatlicherseits teilentmündigt.

  6. Michel Houellebecq says:

    Hier eine Momentaufnahme aus Südostasien (Philippines / Information Technology Students’ Organisation I.T.S.O.):

    https://www.facebook.com/feueac.itso?pnref=story

    Bemerkenswert hoher Frauenanteil- ganz ohne Genderpolicies und Girl’s Days..! Der ausgesprochen hohe Frauenanteil im MINT-Bereich hat wohl vor allem mit den volkswirtschaftlichen Strukturen dieser Länder zu tun: Viele südostasiatische Volkswirtschaften sind genau umgekehrt strukturiert, als hiesige: Den grössten Anteil macht i.d.R. der primäre Sektor aus, wohingegen der Tertiäre eher untergewichtet ist. Mädchen entscheiden sich unter diesen Umständen mehr für White Collar Jobs, Jungen für Blue Collar Jobs: Das ist das ganze Geheimnis!

  7. Maurice says:

    Man muss Frauen dazu bringen MINT-Fächer zu studieren! Ich studiere Elektrotechnik und bei uns im Studiengang sind maximal 5 % Frauen. 🙁
    Das muss man sich mal vorstellen. Es kann nur im Interesse beider Geschlechter liegen, dass die Verteillung in Richtung 50/50 geht. Sonst müssen die Männer immer wie die Geier um die paar Frauchen rumfliegen und das kann man nun wirklich keinem zumuten.

    :D:D:D:D:D

    • CountZero says:

      … an meiner Alma Mater gab’s immer Partys, bei denen die Ingenieure unter die Grundschullehrereinnen gebracht wurden…. :-D.

      Tatsächlich ist es für die Athmosphäre eines Studiengangs oder einer Studentenstadt nicht unbedingt förderlich, wenn ein Geschlecht weit überwiegt. Die Entscheidungen für ein Studienfach und eine Universität(-sstadt) sind aber nun mal persönliche, da muß die beobachtete Geschlechterdisparität nicht unbedingt die Hauptrolle spielen. (Soll ja Menschen geben, die nicht ununterbrochen an Sex denken müssen.) :-).

  8. Pingback: Mädchen- und Frauenförderung | ScienceFiles; Kritische Wissenschaft - Critical Science

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