Gesinnungs-Schulunterricht: Warum Politiker die besseren Menschen sind

Dass die Sicherung staatlicher Herrschaft, ob in einer Demokratie, einem totalitären System oder einer Diktatur, über die Indoktrination des Nachwuchses, seine Ausbildung zum guten Staatsbürger, zum Untertan führt, zum Subjekt, dessen geistiger Horizont durch das Erlernte konstituiert und begrenzt wird, das wussten Nicolae Ceaușescu und Josef Stalin ebenso gut wie die Bildungspolitiker faschistischer Systeme der 1930er und 1940er Jahre in Deutschland und Italien, die Mitglieder der baden-würrtembergischen Landesregierung oder beliebige Pädagogen, die inhaltliches Wissen und nicht die Entwicklung der formalen Denk- und Schlussfähigkeit zum Gegenstand des Schulunterrichts gemacht haben.

Entsprechend geht es ihnen nicht darum, Schüler zu unabhängigen und individuellen Denkern auszubilden, die in der Lage sind, Meinungen auf Grundlage von Fakten, die sie selbst gesucht und bewertet haben, zu bilden, sondern darum, Schüler zu abhängigen und kollektiven Nach-Denkern zu erziehen, die die vorgegebene Lesart, die vorgegebene Meinung zu Dingen zu artikulieren im Stande sind, nicht aber dazu, das, was ihnen als richtig präsentiert wird, zu hinterfragen.

Dies ist offensichtlich in einem Land, in dem es zum Lehrplan gehört, die richtige demokratische Gesinnung, was regelmäßig die demokratische Gesinnung ist, deren Lobbyisten gerade in der Landesregierung vertreten sind, zu vermitteln.

Mitverantwortung SchulindoktrinationEin besonders krasses Beispiel dafür, wie versucht wird, Schüler mit der richtigen Gesinnung auszustatten, ihnen suggestiv zu vermitteln, wo der Feind steht und sie in einer Weise zu “framen”, d.h. mit einer Wahrnehmungsbeschränkung zu versehen, die die Gefahr, einen Schüler zu produzieren, der in der Lage ist, außerhalb des Mainstreams zu denken, minimiert, liefern die Unterrichtsmaterialien für die Sekundarstufen I und II mit dem Titel “MitVerantwortung“, die von der Stiftung Jugend und Bildung vertrieben werden [Die Stiftung Jugend und Bildung ist eine jener Stiftungen, von denen niemand weiß, wie sie sich eigentlich finanzieren. Es gibt keine Hinweise auf Höhe und Herkunft des Stifterkapitals, keine Jahresbilanz, keine Gewinn- und Verlustrechnung.]

Bei der Stiftung scheint es sich, wie ein Blick auf die Liste der Partner nahe legt, um eine Tarnorganisation zu handeln, über die Bundesministerien versuchen, Schulunterricht in den Ländern zu beeinflussen und die Schüler zur gewünschten Gesinnung zu manipulieren, zum Beispiel im Bezug auf das Prinzip der Nachhaltigkeit.

Nachhaltigkeit ist ein Begriff, dessen heutige Verwendung im Brundlandt-Bericht erfunden wurde (sustainability) und der definiert wurde als Entwicklung, die die Bedürfnisse der Gegenwart befriedigt, ohne zu riskieren, dass künftige Generationen ihre eigenen Bedürfnisse nicht befriedigen können.

Es ist nicht rühmlich, dass derartiger Unsinn in der Lage ist, Generationen zu beschäftigen und noch Jahrzehnte, nachdem er geäußert wurde, im Mund geführt wird. Die Definition ist deshalb Unsinn, weil sie die Kenntnis der Bedürfnisse der künftigen Generationen voraussetzt, was offensichtlich nur möglich ist, wenn die Brundtland-Kommission neben dieser Definition auch gleich eine Zeitmaschine erfunden hat, was die Kommission aber mangels Qualifikation nicht nicht leisten konnte.

Aber: Der Begriff der Nachhaltigkeit, der nachhaltigen Entwicklung hat sich wie kaum ein anderer in den letzten Jahrzehnten in den Sprachgebrauch eingefressen: Keine Pressemeldung, die Gutheit reklamieren will, kommt mehr ohne ihn aus, und kein Post in einem Blog, der geadelt werden will, kann darauf verzichten als nachhaltiger Post in einem nachhaltigen Blog zu wirken, natürlich immer unter Berücksichtigung der Bedürfnisse der Generationen künftiger Blogger.

Das Prinzip der Nachhaltigkeit ist Gegenstand besagter Schulmaterialien, und damit die Schüler auch nicht auf die Idee kommen, jenes Prinzip der Nachhaltigkeit z.B. auf Sinnhaftigkeit zu hinterfragen, beginnen die Materialien mit einer apodiktischen Feststellung dessen, was den Schülern als Wahrheit verkauft werden soll:

“Im Prinzip ist es einfach: Wenn man von vorhandenen Ressourcen mehr verbraucht als sich regenerieren kann, ist irgendwann nichts mehr übrig. Um den Raubbau an Natur und Menschen (Stichwort: „Menschenrechte“) künftig zu verhindern, gilt es, gesellschaftliche Verantwortung zu übernehmen und nachhaltig zu handeln. Viele tun dies bereits: Politiker und Nichtregierungsorganisationen, Privatleute und ebenso zahlreiche Unternehmen. “

Wie einfach die Welt ist.

Dass Suggestion das Mittel der Wahl ist, mit dem Schüler indoktriniert werden sollen, zeigt sich an den Prämissen, auf denen die aufgestellten Behauptungen basieren:

  • Overpopulation1Derzeit wird Raubbau an Natur und Menschen betrieben – Man fragt sich von wem? Vermutlich von Aliens.
  • Das Gegenmittel gegen diesen angeblichen Raubbau an Natur und Menschen ist Verantwortung zu übernehmen und nachhaltig zu handeln, was voraussetzt, dass bis zur Entdeckung der Nachhaltigkeit Menschen keine Verantwortung übernommen haben. Entsprechend sind alle nicht-Nachhaltigkeitsapostel, also Kritiker am Konzept der Nachhaltigkeit, böse Menschen, die Raubbau an Natur und Menschen betreiben.
  • Wer die Guten sind, wird den Schülern auch gleich untergeschoben, denn Verantwortung übernehmen und nachhaltig handeln, das tun alle Politiker, die – ob braun, schwarz, blau, gelb, rot, tiefrot oder grün – in nachhaltiger Gutheit vereint sind und Nichtregierungsorganisationen. Die Macher dieser Materialien sind sich offensichtlich für nichts zu schade.

Nachhaltigkeit kennt, so lernen die Schüler weiter, drei Ebenen, eine ökologische, eine soziale und eine ökonomische Ebene und wie die Ebenen verschränkt sind, dass weiß, so zeigen es die Unterrichtsmaterialien, man ausgerechnet bei der Verbraucherzentrale:

“Wirtschaftswachstum kann nur dann als nachhaltig bezeichnet werden, wenn es nicht gleichzeitig soziale Ungleichheit verschärft oder zu weiteren Umweltbelastungen etwa durch steigende Schadstoffemissionen führt und somit die Lebensgrundlagen nachfolgender Generationen zerstört.”

Wirtschaftswachstum hat demnach neutral zu sein, damit es nachhaltig sein kann und wir stellen mit Erstaunen fest, dass das Wirtschaftswachstum, das die DDR-Bürger nach der Wende zu blühenden Landschaften erfahren haben, nicht den Kriterien der Verbraucherstiftung entspricht: Die Gesellschaft der im selben Mangel verarmten DDRler hat sich differenziert, die soziale Ungleichheit ist gestiegen. Ginge es nach der Verbrauchzentrale, die Vereinigung sie wäre aus Gründen der Nachhaltigkeit rückabzuwickeln.

Umweltbelastungen sind nur bedenklich, so lernen wir weiter, wenn sie zu den bereits vorhandenen hinzukommen und dann, wenn sie die Lebensgrundlage nachfolgender Generationen zerstören.

Das alles mag für mache gut klingen und doch ist alles vollkommener Unsinn.

Die Lebensgrundlagen nachfolgender Generationen werden durch jeden Menschen, der heute geboren wird, zum Teil zerstört (weil das, was Hans Gegenwart verbraucht für Hans Zukunft nicht mehr zur Verfügung steht) und Teilzerstörung ist die einzige sinnvolle Interpretation, die man der Zerstörung der Lebensgrundlage nachfolgender Generationen geben kann, denn bislang ist es Menschen nicht gelungen, wachstumsfördernde Produktionsformen zu erfinden, die die Lebensgrundlage nachfolgender Generationen komplett zerstören. Dagegen ist es Menschen durchaus gelungen, Wachstum zu produzieren, das Wohlstand zur Folge hat.

Da jeder Mensch mit jedem Atemzug Schadstoffe ausatmet und zudem mit jedem Atemzug Sauerstoff verbraucht, der für nachfolgende Generationen entsprechend nicht mehr zur Verfügung steht, ist die einzige Schlussfolgerung, die man aus dem Unsinn der Verbraucherzentrale ziehen kann, ein Verbot der Fortpflanzung, denn Fortpflanzung ist der größte Feind der Nachhaltigkeit.

Schließlich wird in den Materialien für den Unterricht in der 7. bis 12. Klasse das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) zitiert, auch eine der Koryphäen, die sich auf dem Gebiet der Bildung tummeln, und im BMAS wurde der folgende besonders perfide Unsinn verbreitet:

„Die soziale Verantwortung von Unternehmen beschränkt sich darauf, Profite zu erwirtschaften – diese Position bezog der amerikanische Ökonom Milton Friedman in den 1970er Jahren. Doch seitdem hat die Gegenposition immer mehr Anhänger gewonnen. Corporate Social Responsibility (CSR) ist die Bedingung für wirtschaftlichen Erfolg. Denn erstens fördert sie die Motivation der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, was der Produktqualität zugute kommt. Zweitens fragen … Verbraucher zunehmend Waren nach, die nachhaltig hergestellt wurden. Unverantwortliches Handeln hingegen kann zum Boykott durch … Konsumenten führen.“

Friedman Kapitalismus und FreiheitDie Brechstangen-Suggestion des BMAS zeigt Schülern klar, wo die Guten und wo die Bösen zu finden sind. Böse sind Milton Friedman und seine Anhänger, die aber auf dem absterbenden Ast sein sollen, denn “die Gegenposition” zu Friedman hat angeblich immer mehr Anhänger gewonnen, weil nämlich CSR die Motivation von Mitarbeitern fördert und die Produktqualität erhöht (nicht etwa den Umsatz!). Außerdem müssen böse Unternehmer, die Friedman anhängen und unverantwortlich wirtschaften, mit Boykott durch Konsumenten rechnen. Deshalb sind sie zur Verantwortlichkeit bekehrt worden – oder so.

Wenn es darum geht, Schüler zu manipulieren, schreckt man offensichtlich vor nichts zurück, nicht davor, unbelegte Behauptungen aufzustellen, weil sie gerade in die Ideologie passen, nicht davor, Fehlschlüsse ad populum zu formulieren, also zu behaupten, weil angeblich eine Mehrheit an etwas glaubt, müsse diese Mehrheit recht haben (wobei noch zu zeigen wäre, dass sich die CSR-Anhänger tatsächlich in der Mehrheit befinden), und beim BMAS schreckt man auch nicht davor zurück, historische Diskussionen aus dem Zusammenhang zu reißen, zu fälschen, falsche Gegenpositionen aufzustellen und Ökonomen wie Milton Friedman zu denunzieren und zum Feindbild aufzubauen. Tatsächlich hat Milton Friedman Folgendes gesagt:

“In a free economy … there is one and only one social responsibility of business – to use its resources and to engage in activities designed to increase its profits so long as it stays within the rules of the game, which is to say, engages in open and free competition without deception or fraud”

Das hat Milton Friedman gesagt, weil er der Ansicht war, dass ein Unternehmer, der am Markt bestehen will, gar nicht anders kann als verantwortungsvoll mit Ressourcen umzugehen, seine Arbeitnehmer angemessen zu entlohnen und auf die Wünsche und Präferenzen seiner Kunden einzugehen. Unternehmer sind – man muss einmal wieder daran erinnern – diejenigen, die andere in Lohn und Arbeit bringen und schon deshalb sozial sind

Versucht ein Unternehmer ohne Rücksicht auf Kundenpräferenzen und Arbeiter zu agieren, dann werden seine Produkte über kurz oder lang nicht mehr gekauft, dann kann er im Wettbewerb mit anderen Unternehmen nicht bestehen. Entsprechend ist der freie Wettbewerb für Friedman die wichtigste Zutat zu dem, was Schülern in den Indoktrinations-Materialien als verantwortlicher Umgang mit Ressourcen dargestellt werden soll. Denn von einem freien Markt werden die Anbieter, die unverantwortlich sind, über kurz oder lang verschwinden – das genau ist der Grund, warum sich Nichtregierungs- und Regierungsorganisationen vor dem freien Markt fürchten.

Die MitVerantwortungs-Materialien, die von der Stiftung Jugend und Bildung vertrieben werden, einem Feigenblatt, unter dem bundesministeriale Versuche der Schüler-Indoktrination erfolgen, können vor diesem Hintergrund nur als beschmämendes Dokument der versuchten Manipulation von Schülern zur richtigen Gesinnung bezeichnet werden.
Stiftung Jugend und BildungAber: Da wir immer ernst zu nehmen versuchen, was Bundesministerien und ihre Satelliten von sich geben, nehmen wir auch die Behauptungen zur Nachhaltigkeit ernst. Da Nachhaltigkeit, wie sie in den Materialien beschrieben wird, zur Konsequenz hat, dass der größte Schädling an Nachhaltigkeit menschlicher Nachwuchs ist und von Bundesministerien bekannt ist, dass sie die Produktion von menschlichem Nachwuchs bezuschussen, fordern wir hiermit zu einem Steuerboykott von Bundesministerien auf, denn: “Unverantwortliches Handeln hingegen kann zum Boykott durch Konsumentinnen und Konsumenten führen”.

Zum Boykott sollte auch gehören, dass Eltern ihre Kinder von Schulen fernhalten, in denen derart primitive Indoktrinationsversuche unternommen werden. Der Boykott dient auch dem Selbstschutz, da Materialien wie die von Jugend und Bildung nicht zur Bildung, sondern zur Verblödung der Schüler beitragen, die ihnen ausgesetzt sind. Bei Schundprosa wir den Materialien der Stiftung Jugend und Bildung ist dies auch nicht anders zu erwarten.

Friedman, Milton (1993). The Social Responsibility of Business is to Increase Profits. In: Chryssides, George D. & Kaler, John H. (eds.). Business Ethics. London: Thompson Learning, pp.249-254.

©ScienceFiles, 2015

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24 Responses to Gesinnungs-Schulunterricht: Warum Politiker die besseren Menschen sind

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  2. Alex says:

    ““In a free economy … there is one and only one social responsibility of business – to use its resources and to engage in activities designed to increase its profits so long as it stays within the rules of the game, which is to say, engages in open and free competition without deception or fraud” Fiedmann”

    Die schärfste staatliche Waffe wäre sicherlich die Kontrolle der Bilanzen. Hier herrscht mittlerweile offenbar anything goes und allgemeiner “control fraud” (Prof. Black), ermöglicht durch die Nullzinspolitik.

  3. Dummheit jedenfalls ist nachhaltig. Es wächst immer mehr nach als verbraucht wird.

    Die Reichweiten aller Rohstoffe wachsen. Das bedeutet, daß für die jetzige Generation genug da ist. Weiterhin werden neue Technologien entwickelt, das verstehen diese Leute nicht. Weiterhin steigt der Preis verknappter Rohstoffe und regelt so gegen. Weiterhin hätten wir den jetzigen Stand nicht erreicht, mit dieser dummen, weil lernresistenten, Philosophie. Weiterhin werden ständig neue Rohstoffquellen entdeckt. …

    Carsten

    “Er regierte autoritär, reformierte die Justiz, förderte die Familie, baute Autobahnen, bekämpfte viele Jahre erfolgreich den Kommunismus und verhalf den Juden zu einem eigenen Staat.”
    fiktiver Nachruf auf Adolf Hitler

  4. Alex ein anderer says:

    Nachhasltigkei seit 1732 bzw als ‘nachhalten’ schon 1660 laut
    http://de.m.wikipedia.org/wiki/Nachhaltigkeit_(Forstwirtschaft)

    Lebensgrundlage erinnert mich immer an Lebensraum 😉

  5. Chaeremon says:

    Ist doch toll, endlich wird nicht nur geredet sondern gehandelt 😉

    Wir haben keine Demokratie mehr, denn sie stieg zur Inhaltsleere auf als alle Steuern und Abgaben nur von Lotteriemafiosi reguliert wurden.

    Wir haben keine Marktwirtschaft mehr weil doch nur zufällig Erlöse und unabhängig zufällig Kosten jeweils aus Angebot und Nachfrage folgen.

    Wir haben nichts Soziales mehr, das wurde inhaltsleer als alle Steuern und Abgaben entgegen rationaler Zurückweisung reguliert wurden.

    Wir können nichts mit Kapitalismus anfangen ausser böse mit ihm sein, da bereits alle möglichen Güter und Leistungen vermarktet werden um auch die Einsätze diktieren zu können.

    usw. Deshalb muss auch jeder etwas umlernen, am besten gleich alle dasselbe, um sich wenigstens ein klein wenig in der post-modernen Inhaltsleere zurechtzufinden. Na sowas.

  6. Pingback: Gesinnungs-Schulunterricht: Warum Politiker die besseren Menschen sind | anscheulich

  7. anscheulich says:

    Hat dies auf anscheulich rebloggt und kommentierte:
    68er und ihre Epigonen – nachhaltig in die grüne Tonne kloppen und bitte nicht rezüzeln!

    • dentix07 says:

      Nicht in die grüne Tonne!
      Da ist die evangelische Kirche schon weiter!
      Treffen sich zwei Pastoren. Fragt der eine: “Na, wie war deine Woche?”
      “Och, nix Besonderes! Der übliche Gottesdienst, Konfimandenunterricht und zwei Beerdigungen! – Und bei Dir?”
      Wie bei Dir, das Übliche, plus zwei Hochzeiten, eine Beerdigung und drei Kompostierungen!”
      “Kompostierungen?”
      “Na, die Grünen müssen doch auch irgendwo hin!”

      • N_K says:

        “Gesinnungs-Schulunterricht: Warum Politiker die besseren Menschen sind -/-
        “Na, die Grünen müssen doch auch irgendwo hin!””

        Nein, nur DAS nicht!
        Als SONDERMÜLL entsorgen – JA!
        Aber NIEMALS per Kompost als Nahrung für künftiges Leben verwenden!! Bereits heute schon sind die katastrophalen Folgen zu erkennen, die durch die Verwendung von GVO-versautem Erbgut entstanden/entstehen.

  8. Kosendey says:

    Ich kann dieses “Raubbau an Mutter Natur/Erde” nicht mehr hören… Meistens ist das Gespräch vorbei wenn ich dann frage für WEN wir denn die Rohstoffe im Boden lassen sollten. Für Aliens? Für die nächste Zivilisation in 10000 Jahren? Oder damit sich Mütterchen Erde nicht bestohlen vorkommt? Wenn ich dann noch erwähne, das Mütterchen Erde und ihre Natur alles daran setzt uns so effektiv wie möglich um die Ecke zu bringen…. naja, die Reaktionen können Sie sich vorstellen. Ich empfehle dann jedem, sich einmal ohne Proviant und Technik im Urwald aussetzen zu lassen. Jeder der dort 2h überlebt bekommt den Rüdiger Nehberg Gedächtnispreis 😉 Ich bitte mich nicht falsch zu verstehen, ich liebe die Natur, bin mitten im Wald groß geworden und echter Umweltschutz ist wichtig. Aber diese übertriebene Heiligsprechung und Glorifizierung der Natur ist einfach nur noch pervers. Achja zum Thema indoktrination der Kinder, schon von diesem Hammer gehört?: http://www.freiepresse.de/NACHRICHTEN/TOP-THEMA/Hilfe-im-Umgang-mit-rechtsgerichteten-Eltern-artikel9176667.php

    “Hilfe im Umgang mit rechtsgerichteten Eltern” …was “rechts” ist bestimmen natürlich die “Guten”. Sorry, aber ich bekomme Brechreiz….

    • Striesen says:

      Erschütternd, den Chemnitzer Zeitungsartikel zu lesen. Zwei Dinge, die mir besonders bemerkenswert erscheinen:
      “…handle es sich nicht um klassische Rechtsextreme, sondern um Eltern, die unüberlegt oder aufgrund mangelnder Aufklärung…” Sprich, diesmal ist es das dumme Volk, sonst ist es ja immer das mit den “unbegründeten” und “diffusen” Ängsten.
      “…richtet sich unter anderem an Mitarbeiter … sowie von Frauenhäusern, Schwangerschaftsberatungen und der Geburtshilfe. Also ein umfassender, ein totalitärer Ansatz.
      Hoffnung dagegen macht zweierlei. Die eingestanden Bankrotterklärung “Viele Pädagogen berichten uns, dass sie Probleme haben, sich mit diesen Eltern auseinanderzusetzen, weil sie bei ihnen mit den üblichen Argumentationsmustern nicht weiterkommen” – also eben kein dummes Volk. Und, als zweites, die die Mehrheit der vielen ablehnenden und entsetzten Kommentare.

      Nebenbei, hier in Berlin funktioniert folgendes Experiment immer wieder: Nachts, wenn draußen wirklich ein Moment Stille herrscht, das Fenster öffnen. Wer konzentriert lauscht, hört Honecker leise lachen …

  9. Arno Wahl says:

    meinten SIE Politiker sind die besseren und korrupteren Luegen ?

    Am 25. April 2015 um 12:58 schrieb ScienceFiles; Kritische Wissenschaft –

  10. hgb says:

    Offensichtlich wird an Schulen die Primärliteratur endgültig abgeschafft und die Tertiärliteratur zur Grundlage gemacht. Bringt Gestaltungsfreiheit.
    Kann es sein, daß in der deutschen Geschichte gar kein Bruch war und nur die Schauspieler gewechselt wurden?

    • Chaeremon says:

      Zu Tertiärliteratur und Gestaltungsfreiheit:

      Selbst die Humanisten verkaufen die Inhalte von Schriftreligion als wahrste Wahrheit, wurde ja schon von Hollywood verfilmt und muss daher so stimmen für die wissenschaftliche Welterklärung des Humanismus.

      Wie die das schaffen mit Dogmatismus den Konfuzius zu widerlegen, darüber schweigen sie. /nichtsarc

  11. Steffen M. says:

    Es handelt sich nicht um eine Stiftung, sondern um einen FDP-nahen Verein (“Stiftung Jugend und Bildung e.V.”, siehe http://www.taz.de/!122606/). Damit werden wie auch bei den meisten parteinahen “Stiftungen” die gesetzlichen Vorschriften für Stiftungen (Erhalt des Stiftungskapitals, staatliche Aufsicht etc.) umgangen. Wer viel Zeit hat, kann beim AG Wiesbaden im Vereinsregister nachschauen… http://schuelerpressedienst.jugend-und-bildung.de/webcom/show_article.php/_c-555/_lkm-359/i.html)

    • Den Text in der Taz, der sich wiederum auf einen Text im Stern bezieht, kennen wir. Da er ohne eine Form von Beleg daherkommt, haben wir den Text nicht weiter berücksichtigt. Aber vielleicht hat ja jemand Zeit, in Wiesbaden im Registergericht des AG-Wiesbaden nach dem Verein zu suchen.

  12. A.S. says:

    Irgendwie wie schon komisch dass die Nachhaltigkeitsapostel sich immer und ausschließlich an der Wirtschaft abarbeiten (Windparkbetreiber und Biolandwirte ausgenommen). Derartige Texte hätte ich mal gerne über Staatsfinanzen gelesen. in der Art: “Wir dürfen die Sozialsysteme nur soweit ausbauen, dass auch Zukünftige Generationen noch Sozialabgaben leisten können”
    Solange derartige Sachen nicht auftauchen nehme ich keinen Nachhaltigkeitsapostel mehr ernst.

  13. lernender says:

    “Nachhaltigkeit” ist wie der “Kampf gegen Rechts” (Hinterdeppendorf ist bunt statt braun) eine weitere verbale Peitsche, die das Volk wie eine blökende Schafsherde durch die Politik vor sich hertreiben will.

    Durch “nachhaltige” solidarische Vertiefung unterschiedlich wirtschaftender Länder in der Euro Zone ist bereits das Finanzsystem ad absurdum geführt.

    Durch “nachhaltige” Demokratiesierungsversuche seiten des Westens gegenüber ethnisch, kulturell und religiös unterschiedlicher Länder, stehen geschätzte einhundert Millionen Flüchtlinge mit nix in der Hand an den Küsten Afrikas, um Europa nachhaltig zu bereichern.

    Durch “nachhaltige” Ökowirtschaft (Windräder) ist für die Verbraucher der Strom langsam unbezahlbar.

    Das Wort “Nachhaltig” aus dem Munde eines Politikers heißt nichts anderes als dass für mich irgendetwas teurer wird und ich das Maul zu halten habe.

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