Wie Linke und Opportunisten am Rechtsextremismus verdienen

Unter den Mitgliedern der ScienceFiles-Redaktion, die Politikwissenschaft oder Soziologie studiert haben, ist der Zustand der deutschen Politikwissenschaft, von der, gäbe es nicht Werner Patzelt oder Oskar Niedermayer, niemand genau sagen könnte, ob es sie noch gibt, ein Gegenstand wiederkehrender Diskussion und regelmäßiger Verwunderung.

Robert Michels - Zur Soziologie des ParteienwesensPolitikwissenschaft, das ist unter anderem die Wissenschaft von den politischen Systemen, von Herrschaftsformen und Methoden der Herrschaft, von der Demokratie und den Mechanismen, die notwendig sind, um eine Demokratie am Leben zu erhalten bzw. zu verhindern, dass die Demokratie – in Abwandlung eines Buchtitels von Hans Herbert von Arnim – zur Beute der Parteien und der Legionen von Nutznießern, die sie in ihrem Schlepptau haben, wird.

Das Letztgenannte ist ein Punkt ständiger Verwunderung, denn die wichtigste Aufgabe der Politikwissenschaft besteht darin, Fehlentwicklungen, Nepotismus-Netzwerke, antidemokratische Tendenzen bei Staat und Verwaltung, Versuche, das eigene Dasein auf Kosten der Steuerzahler zu fristen, nachzuzeichnen, die Herrschenden entsprechend zu kontrollieren und Informationen bereitzustellen, um die jeweiligen Fehlentwicklungen zu bekämpfen und zu beseitigen. Nur: Diese wichtigste Aufgabe der Politikwissenschaft: Niemand nimmt sie wahr. Sie ist vergessen, untergegangen im Wust politisch korrekter Erforschung sozialistischer Einheitsträume und vermeintlich rechtsextremistischer Tendenzen.

Wenn man das Häuflein Rechtsextremisten betrachtet, auf das der Verfassungsschutz zurückgreifen muss, um seinen jährlichen Bericht unter der Rubrik „Rechtsextremismus“ zu füllen, wenn man dann noch die V-Männer abzieht, um ungefähr auf die Anzahl aktiver Rechtsextremisten zu kommen, dann kann man nicht anders als sich darüber zu wundern, dass diesem Häuflein eine derat große Aufmerksamkeit in der institutionalisierten Politikwissenschaft, den Medien und natürlich: im Bundestag gewidmet wird.

Kaum eine Woche vergeht, ohne dass die obligatorische kleine Anfrage zu rechtsextremistischen Straftaten gestellt wird:

Von der Linken, oder von der Fraktion der Linken oder von der Fraktion Die Linke, oder von der Fraktion Die Linke, oder von der Fraktion der Linken, oder von der Fraktion der Linken.

Das Bedürfnis, von rechtsextremen Straftaten zu erfahren, ist bei der Linken in einem bedenklichen Ausmaß ausgeprägt, fast könnte man die Linken als Rechtsextremismussüchtige bezeichnen. In jedem Fall wäre eine Daueranfrage zu rechtsextremistischen Straftaten oder ein Livefeed auf der Seite des Bundestages einfacher als die Beantwortung der ständigen Anfragen. Aber das geht natürlich nicht, denn dazu gibt es zu wenige rechtsextreme bzw. als rechtsextrem motiviert klassifizierte Straftaten.

KampfstiefelDas füllt keinen Livefeed, und außerdem würde es die ganze Symbolik zerstören, die Symbolik, die dazu dient, Rechtsextremismus nicht als Angelegenheit eines kleinen Häufleins von Springerstiefelträgern darzustellen, sondern als schleichendes Gift, an dem die deutsche Demokratie hinsiechen würde, gäbe es nicht die wachsame Fraktion der Linken und die vielen Tausend Engagierten, die ihr Geld rein zufällig – und völlig altruistisch versteht sich – am Rechtsextremismus verdienen und daher ein massives Interesse daran haben, dass es Rechtsextremismus nicht nur gibt, sondern auch daran, dass es Rechtsextremismus in Monsterausmaß gibt, dass er eine Riesengefahr darstellt.

Damit sind wir beim Geschäft mit dem Rechtsextremismus angekommen, bei all denen, die dann, wenn es den Rechtsextremismus nicht gäbe, arbeitslos wären und kraft fehlender Qualifikation, denn außer Rechtsextremismus invokieren und verbal bekämpfen können sie meist nichts, auch bleiben würden. Wie gut, dass es Bundesministerien gibt, die nichts anderes tun, als derartig wichtige Schattenkämpfer, die auf dem normalen Arbeitsmarkt nicht vermittelbar sind, in Lohn und Brot zu bringen.

Für diese Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen schaffen Anfragen der Linken und moralisch empörte Berichte über ein paar Verprengte, die Drohungen absondern, die Legitimation. Deshalb sind sie wichtig, deshalb ist es wichtig, die Gefahr von Rechtsextremismus hochzureden und in schillernden Farben zu malen, denn Rechtsextremismus ist für Linke ein Geschäft: Sie verdienen am Rechtsextremismus.

Das ist der zweite Punkt der Verwunderung, bei dem wir regelmäßig ankommen: Kein Politikwissenschaftler traut sich oder kommt auf die Idee, die Verwebungen, Netzwerke sagt man heute, Vetternwirtschaft oder Nepotismus hat man früher gesagt, Basenwirtschaft wäre wohl der empirisch treffendste Begriff, die zwischen Bundesministerien und den Myriaden von Instituten, Stiftungen, Vereinen und sonstigen Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen-Anbietern bestehen, zu untersuchen. Niemand fragt sich, wo Millionen von Steuergeldern, die in „Maßnahmen zur Stärkung der Vielfalt“, die sich den Zielen verschrieben haben „Toleranz fördern – Kompetenz stärken“ eigentlich versickern.

Geh sterben30,4 Millionen Euro sind allein im Jahr 2014 für die entsprechenden Maßnahmen und im Einzelhaushalt des Bundesminsiteriums für FSFJ vorgesehen, 30,4 Millionen Euro, die elementar wichtig sind, für eine Vielzahl von Instituten, Stiftungen, Vereinen und Organisationen, die sich im Speckgürtel des BMFSFJ angesiedelt haben und von den ministerialen Steuergaben leben, die ohne diese ministerialen Steuergaben gar nicht lebensfähig wären, Organisationen, wie z.B. die Amadeu Antonio Stiftung, von deren Hate Speech Attacken wir gestern berichtet haben.

Die Amadeu Antonio Stiftung ist eine singuläre Erfolgsgeschichte. Gerade einmal im Jahre 1998 gegründet, sitzen diejenigen, die sich Amadeu Antonios Namen bedienen, mittlerweile auf einem Gesamtetat von 1.389.257,70 Euro (2013). Das verrät die Ergebnisrechnung, die neben der Rudimentär-Bilanz die spärlichen Informationen über die Finanzen der Amadeu Antonio Stiftung bereitstellt.

Wie so oft, wenn Steuergelder von Ministerien in Stiftungen oder Vereine zur Durchführung von „Maßnahmen“ kanalisiert werden, lässt die Dokumentation, die Transparenz, die Rechenschaftslegung gegenüber denjenigen, die die Mittel bereitstellen (das sind die Steuerzahler), sehr zu wünschen übrig, bleiben die entsprechenden Stiftungen und Vereine regelmäßig und weit hinter dem zurück, was Unternehmen zu veröffentlichen per Gesetz verpflichtet sind. Offensichtlich gilt in Deutschland die Regel, dass über privates Kapital erschöpfend Auskunft erteilt werden muss, während die Verwendung von Steuergeldern mit dem Mantel der Geheimhaltung versehen werden muss.

Die Amadeu Antonio Stiftung hat ihre Geschäftsräume in Berlin, in guter und teurer Lage unter den Linden. Der Stiftungssitz ist Heidelberg. Die Steuerbefreiung der vermeintlich gemeinnützigen Stiftung wurde vom Finanzamt Weinheim ausgestellt. Die Verwaltung des Stiftungsvermögens und der Stiftungsangelegenheiten obliegt der Stiftungs- und Fördergemeinschaft Modellprojekte GmbH (SFGM) in Weinheim, deren Gesellschafter wiederum die Freudenberg Stiftung ist, die die Gründung der Amadeu Antonio Stiftung nach eigenen Angaben (S. 59) unterstützt hat, an deren Stiftung sie beteiligt ist und die sie bis heute mitfinanziert (S. 105), und zwar mit rund 90.000 Euro jährlich (180.350 Euro für die Jahre 2003 und 2004).

Weitere 150.000 Euro erhält die Amadeu Antonio Stiftung jährlich von der Stiftung Dreilinden, der Stiftung, in die Isa Bosch 40 Millionen Euro aus ihrem Erbe, also dem Vermögen von Robert Bosch, investiert hat, um als „Teil der weltweiten Förderbewegung für zivilgesellschaftliche Einrichtungen für Frauen und Mädchen, für Lesben und Schwule, Bisexuelle, trans* und inter*-Menschen“, die „gesellschaftliche Akzeptanz von geschlechtlicher und sexueller Vielfalt“ zu fördern.

Wir leben in seltsamen Zeiten, in denen Linke, die doch angeblich für den kleinen Arbeiter streiten und gegen die Bonzen und Großkapitalisten, nichts dabei finden, wenn das Kapital, das nach linker Ideologie von den vornehmlich männlichen Arbeitern von Robert Bosch erarbeitet wurde, nun genutzt wird, um einer vornehmlich weiblichen Klientel aus der Mittelschicht eine Existenz als emanzipative sexuelle Kraft zu ermöglichen.

Amadeu Antonio GUVDoch zurück zur Amadeu Antonio Stiftung. Die Stiftung hatte im Jahr 2013 1.389.257,70 Euro zur Verfügung. Das Geld stammte vornehmlich aus Spenden und Zuschüssen. 41.821,61 Euro sind als „sonstige Erträge“ ausgewiesen, was Zinserträge aus einem vorhandenen Stiftungskapital sein könnten. Mit diesen 41.821,61 Euro kommt die Amadeu Antonio Stiftung jedoch nicht weit, denn dort wird nicht gekleckert, dort wird geklotzt: Die Ausgaben beliefen sich im Jahr 2013 auf 1.389.257,70 Euro, darunter 114.467,72 Euro Verwaltungs- und Materialkosten sowie 526.835,31 Euro reine Personalkosten für die 21 Angestellten der Stiftung, die somit in der Definition der EU ein Kleinunternehmen darstellt.

Allerdings ein seltsames Kleinunternehmen, denn das eigene Kapital reicht nicht einmal dazu aus, um 8% der Personalkosten zu decken. Folglich lebt die Amadeu Antonio Stiftung von zwei Posten in der Ergebnisrechnung, die mit „Spenden“ und „Zuschüssen“ überschrieben sind. Der Unterschied zwischen beiden Posten besteht vermutlich darin, dass Zuschüsse zweckgebunden sind, während Spenden dies nicht sind.

Ob die 150.000 Euro von der Stiftung Dreilinden (also der Stiftung aus den Bosch-Millionen) und die rund 100.000 Euro Unterhalt, die die Freudenberg-Stiftung jährlich an die Amadeu Antonio Stiftung überweist, unter Spenden verbucht werden, ob die Freudenberg-Stiftung die 100.000 Euro dazu benutzt, um die Stiftungs- und Fördergemeinschaft Modellprojekte GmbH (SFGM) in Weinheim, deren Allein-Gesellschafter sie ist, für die Verwaltungsdienste, die diese der Amadeu Antonio Stiftung angedeihen lässt, zu bezahlen, das sind Fragen, die aufgrund nicht vorhandener Informationen unbeantwortet bleiben müssen.

Beantwortet werden kann jedoch die Frage, welcher Gönner der Hauptgönner der Amadeu Antonio Stiftung ist, wo der größte Batzen der Mittel, der 850.035,55 Euro, die als Zuschüsse 2013 eingegangen sind und die Stiftung am Leben erhalten haben, stammen: Sie stammen vom Bundesministerium für FSFJ, das einer der größten Finanziers arbeitsbeschaffender Maßnahmen in Deutschland ist, vermutlich noch vor dem Ministerium für Arbeit und Soziales. Das BMFSFJ sei, so steht es auf der Seite der Amadeu Antonio Stiftung, mit mehr als 10% am Gesamtbudget der Stiftung beteiligt. Eine schöner Euphemismus. Die Wahrheit dürfte irgendwo in der Gegend von 40% bis 60% liegen, was zeigt, die Stiftung wäre ohne das BMFSFJ nicht überlebensfähig.

Es ist heutzutage immer gut, gute Verbindungen in das BMFSFJ zu haben. Daraus resultiert die Finanzierung ganzer Lehrstühle wie bei Susanne Baer oder daran hängt das komplette Überleben einer Stiftung mit 21 Mitarbeitern, die ohne die Wohltaten aus dem BMFSFJ beim Arbeitsamt vermutlich unter unvermittelbar geführt würden. Offensichtlich plant man bei der Amadeus Antonio Stiftung dauerhaft am Tropf des BMFSFJ zu hängen, denn die Finanzierung der 21 Mitarbeiter ist ohne die Zuwendungen aus Mitteln der Steuerzahler nicht möglich.

Nun wird auch deutlich, warum es so wichtig ist, täglich, stündlich, ja minütlich, die Gefahr einer Re-Nazifizierung Deutschlands zu beschwören, warum aus einem Häuflein Springerstiefelträger, das, wäre es die alleinige Absatzmöglichkeit für Springerstiefelhersteller, deren Bankrott schon vor 40 Jahren zur Folge gehabt hätte, eine Armee rechtextremer Untergrundkämpfer gemacht werden muss, die nur darauf wartet, die deutsche Gesellschaft und vor allem die deutsche Jugend mit dem Nazillus zu infizieren und die deutsche Demokratie zu zerstören. Es ist deshalb so wichtig, weil Legionen linker Unvermittelbarer davon leben, ihr Auskommen davon haben, einen Rechtsextremismus zu bekämpfen, den man erst herbeireden muss, bevor man daran verdienen kann.

Und weil die Angst vor der Arbeitslosigkeit unter den entsprechenden Aktivisten und Kämpfern für die rechtsextremismusfreie Demokratie so groß ist, deshalb wird zwischenzeitlich die Mitte zum rechten Rand der Gesellschaft umgewidmet – wenn es klappt, ist es für Legionen Linker oder Opportunisten eine nicht versiegende Einnahmequelle im der eigenen Rente vorausgehenden Kampf um den eigenen Lebensunterhalt.

Und weil wir uns noch nicht genug gewundert haben, wundern wir uns abschließend darüber, wie linke Anliegen mutiert sind, von einst dem Versuch, Arbeitern, die so heißen, weil sie arbeiten und dadurch Mehrwert schaffen, ihren Anteil am gesellschaftlichen Wohlstand zu sichern, zum Versuch, sich selbst und den eigenen Marotten ein Auskommen zu schaffen, das zu Lasten von Arbeitern geht, die nach wie vor um ihren Anteil am gesellschaftlichen Wohlstand kämpfen müssen, zwischenzeitlich aber nicht mehr gegen Bonzen, sondern gegen die steuerfinanzierten Aktivisten für Frauen, Lesben, Schwule, Trans- und alle gesellschaftlich angeblich benachteiligten Gruppen, Aktivisten, die ihr Dasein damit fristen, Chimären zu bearbeiten und sich dadurch auszeichnen, dass sie gesellschaftliche Ressourcen verbrauchen ohne auch nur einen Cent Mehrwert zu schaffen – ausgerechnet daraus leiten diese Aktivisten ein Recht ab, andere belehren zu können – einfach unglaublich.

©ScienceFiles, 2015

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50 Responses to Wie Linke und Opportunisten am Rechtsextremismus verdienen

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  2. Senatssekretär FREISTAAT DANZIG sagt:

    Hat dies auf Aussiedlerbetreuung und Behinderten – Fragen rebloggt und kommentierte:
    Glück, Auf, meine Heimat!

  3. hgb sagt:

    Das hat System. Läuft auf EU – Ebene genauso.

  4. Welehamm sagt:

    Es gibt für jedes Problemchen jemand, der daran verdient. Wer glaubt, dass Greenpeace, PETA oder das Rote Kreuz altruistische Organisationen sind, der hat den Schuss noch nicht gehört. Etwas brenzliger wird es schon, wenn man auf die Holocaustindustrie (die gibt es auch) verweist oder wie in dem Beitrag auf den, jederzeit auf uns wieder hereinbrechenden Nationalsozialismus, den es mit (ordentlich Geld) zu bekämpfen gilt. Die Antifa-Industrie versteht es auch, Kohle zu schneiden. Dank für diesen mutigen Artikel.

    • Philocodex sagt:

      Ja, eine perfide Strategie. Das Thema NS oder Holocaust ist derart vermint, daß sich kaum jemand traut, die Ausnutzung zu kritisieren.
      Tatsächlich hatte ja eine jüdische Wiedergutmachungs-Organisation in den USA („j. claims“ glaub ich) vor einiger Zeit Hilfsgelder jahrelang nicht an KZ-Opfer ausbezahlt.

      • Uranus sagt:

        Ich verfüge noch über ein auf echtes Papier gedrucktes Buch von Norman G. Finkelstein mit dem Titel „Die Holocaust-Industrie“. Im Kapitel „Statt eines Nachwortes“ findet sich ein Interview von Thomas Spang, zu dieser Zeit USA-Korrespondent für die Rheinische Post, mit Norman G. Finkelstein, in dem auch die Machenschaften der Jewish Claims Conference beim Umgang mit den erhaltenen Entschädigungsgeldern aus Deutschland zur Sprache kommen.

        Frage von Thomas Spang:
        „Ihre [Finkelsteins] Eltern haben Ihnen beigebracht, zu vergleichen. Das haben Sie getan, als Sie zum Beispiel die Entschädigung für Ihre Eltern mit dem Betrag an Geld verglichen, der bei der Jewish Claims Conference hängen geblieben ist, die die Vereinbarung mit Deutschland ausgehandelt hatte.“

        Antwort Norman G. Finkelstein:
        „Die Fakten sind einfach: Der Ruf der deutschen Regierung beim Verteilen der Entschädigungsgelder war hervorragend. Sie können über die Deutschen sagen, was sie wollen – meine Eltern haßten die Deutschen, sie haben niemals ein gutes Wort über die Deutschen zu sagen gehabt. Aber mein Vater, der seine Entschädigung von Deutschland erhielt, hat niemals ein einziges Wort der Beschwerde über die deutsche Regierung verloren. Meine Mutter sollte über die Jewish Claims Conference entschädigt werden. Sie bekam nichts. Sie verspürte eine tiefe Abneigung , sie haßte sie, und in diesem Punkt war sie in gutem Einverständnis mit allen anderen Holocaust-Opfern. Seit der Veröffentlichung meines Buches bin ich mit einigen in Kontakt. Und da gibt es eine Sache, die alle gemein haben – ganz unterschiedliche Leute aus ganz unterschiedlichen Orten. Das sind Orthodoxe oder Weltliche, das sind Menschen aus Belgien, das sind Menschen aus Ungarn und Deutschland. Und ich kann sie benennen: Liane Stabinski aus Belgien, Gisela Weinhaus aus Ungarn, die Marschewskis aus Berlin – sie alle haben eines gemeinsam: Sie sagen durchweg – und das ist für mich die aufschlußreichste und vernichtendste Einsicht in diese ganz erbärmliche Industrie – daß die eigentlichen Opfer der Verfolgung der deutschen Regierung mehr trauen als den jüdischen Organisationen.“

    • Wahr-Sager sagt:

      Ich würde aber eher Greenpeace, PETA und dem Roten Kreuz was spenden als der Amadeu-Antonio-Stiftung, die sich gegen die Deutschen und Deutschland richtet.

  5. lernender sagt:

    Spitze Artikel!

    Er spricht das aus was viele Bürger denken, sich aber nicht (öffentlich) zu sagen getrauen, aus Angst diffamiert zu werden.

    Niemand kann mir weismachen, dass eine versprengte Kleingruppe von 20 NPDlern, die irgendwo im fernen Ostdeutschland ihre eigene Versammlung abhalten, der Grund dafür ist, 80Mio Bundesbürger sukzessive das Versammlungs-und Meinungsfreiheitrecht abzusprechen und quasi in „Dauerschach“ zu halten.

    Es geht, wie hier mutig geschrieben, eine Industrie und ein Geschäftsmodell aufrecht zu erhalten. Das Geschäftsmodell heißt staatliche Subventionierung gegen Bereitschaft mit illegalen Mittel und lediglich marginaler Strafverfolgung (Bloccupy Frankfurt) einen Großteil der Gesellschaft in Gesinnungshaft zu nehmen.
    Früher waren es die Schergen der SA, heute ist es die Antifa.

    Es gibt aber mehrere „Geschäftsmodelle“, es gibt die Asylindustrie, es gibt Genderindustrie usw..

    Alles Industrien die keinen einzigen wirtschaftlichen oder wissenschaftlichen und schon gar keinen kulturellen (!) Mehrwert leisten, auf jeden Fall wenn man Kultur noch irgendwie ernst nehmen möchte.

    Die einzige Aufgabe deren Industrien ist, den weißen, heterosexuellen deutschen Mann zu einer Arbeitsdrohne ohne weiteren gesellschaftlichen Wert zu degradieren und aus seiner Arbeitsleistung sich parasitär zu bereichern.

    „Es ist möglich, daß der Deutsche noch einmal von der Weltbühne verschwindet; denn er hat alle Eigenschaften, sich den Himmel zu erwerben, aber keine einzige, sich auf Erden zu behaupten, und alle Nationen hassen ihn wie die Bösen den Guten. Wenn es ihnen aber wirklich einmal gelingt, ihn zu verdrängen, wird ein Zustand entstehen, in dem sie ihn wieder mit den Nägeln aus dem Grabe kratzen möchten.“

    (Friedrich Hebbel, deutscher Schriftsteller)

  6. Markus sagt:

    Ohne Beichtstuhl keine Sünde, ohne Neonazis keine Gutmenschen !

  7. Philocodex sagt:

    Die Amadeu-Stiftung hat ihren Sitz Unter den Linden?
    ????
    Und Gäste werden dann wohl im Adlon untergebracht?

    In der Tat ein sehr gründlich recherchierter und (mathematisch) berechneter Artikel. Großes Lob.
    Man möchte Zeitungen diesen Blog anempfehlen; auch, einzelne Artikel zu drucken. Da SF aber mittlerweile durch den Kampf gegen Gender als irgendwie „rechts“ diffamiert wurde, wird daraus nix. Nur die Junge Freiheit oder die FAZ würden sich wohl noch trauen.
    Eine kleine Zusatzrechnung von mir: Die 21 Angestellten kriegen durchschnittlich rund 2.090 Euro pro Monat. Nicht die Welt, aber deutlich mehr als ALG2 oder Spring-umher-Jobs-Lohn.
    Und man darf nicht vergessen, daß die Stiftungler eher eine ruhige Kugel schieben dürften. In der Freien Wirtschaft sähe das anders aus.

    Neben der AA-Stiftung gibt es ja noch vieleviele mehr, die sich seit den 90ern mit Faschismus beschäftigen. Die Naziaktivität ist seit damals deutlich gesunken, was man aber nicht unnedingt auf die Wirkung von Antifa-Stiftungen zurückführen sollte. Ein Inder aus Fürstenwalde bei Berlin hatte mir erzählt, daß es v.a. die Mädchen waren, die den Nazismus effektiv zum Erliegen brachten: Sie hatten um 2000 herum einfach keine Lust mehr auf den Streß als Nazibraut.

    Kennt jemand eine Seite oder anderweitige Quelle, die die Einkünfte und Stellenzahl von politisch korrekten Stiftungen auflistet?

    • Welehamm sagt:

      Die 21 Mitarbeiter arbeiten bestimmt größtenteils halbtags, dann kommen andere Gehälter raus! Die vielen Gendergemainstreamten mit tollen Diplomen in Nonsensefächern arbeiten doch nicht für 2100 €/Monat und die Honorare, wer bekommt die? Machst du ein Vorträgelchen bei mir, mach ich ein Vorträgelchen bei dir. So läuft der Hase.

      • Welehamm sagt:

        Zur Ergänzung: Lt. Homepage hat die Stiftung 14 -Mitarbeiter (teilweise in Teilzeit):
        https://www.amadeu-antonio-stiftung.de/wir-ueber-uns/auf-einen-blick/

        • Wer die Namen zählt, die unter „Team“ aufgeführt sind, der kommt auf 21.

          • Welehamm sagt:

            Auf der von mir zitierten Seite steht: Zitat:
            „Personalstruktur

            Die Amadeu Antonio Stiftung beschäftigt 14 hauptamtliche Mitarbeiter/innen (teilweise in Teilzeit).“

            Was bei „Team“ steht ist nicht so maßgebend, denn da können auch Personen dabei sein, die auf einer anderen Gehaltsliste stehen. Auf das Wörtchen „beschäftigt“ kommt es an!

            • Die Liste des Teams wird eingeleitet mit:
              „Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stiftung sind per Email wie folgt zu erreichen:“, so dass ein Normalsprecher der deutschen Sprache davon ausgehen kann und muss, dass alle nachfolgend genannten, Mitarbeiter der Stiftung sind. Und nachfolgend genannt sind 21 Personen. Insofern scheint mir das, was bei Team steht maßgebend und das, was unter Personalstruktur steht im besten Fall veraltet zu sein.

    • Wolfgang Schneider sagt:

      Die Leiterin dieser Antonio-Amadeu-Stiftung ist eine bekennende, alte Stasi-Schrapnella. Mehr muß man doch nicht sagen. „Meine Ehre heißt Treue“ auf links gestrickt.

    • Wahr-Sager sagt:

      Wie kann man jemanden als „rechts“ *diffamieren*? Was ist schlimm daran, rechts zu sein?

      Vor allem nützt es in der BRD rein gar nichts, sich von rechts abgrenzen zu wollen, wenn man sich gegen Linke positioniert und pro-deutsche Interessen vertritt, die in der BRD ungefähr das sind wie bei Vampiren der Knoblauch.
      Diese Erfahrung muss auch ein Bernd Lucke von der AfD machen, der hoffentlich zwischenzeitlich gelernt hat, dass man es sich mit den Buntdämonkraten schon verscherzt hat, wenn man sich auch nur einmal „rechtspopulistisch“ gibt.
      Siehe auch: http://zuerst.de/2015/03/20/die-kultur-des-verrats-oder-warum-abgrenzung-nach-rechts-nicht-funktioniert/#comment-11099

    • Wahr-Sager sagt:

      2.090 Euro pro Monat wären für mich eine sehr große Motivation. Allerdings könnte ich mich dann nicht mehr im Spiegel betrachten, wenn ich dafür Dissidenten verfolgen und an den Pranger stellen müsste, nur um mein Ego aufzublasen und mich finanziell abzusichern. Da hätte ich genauso gut als Stasi-Spitzel in der DDR agieren können.

  8. Sven H. Schillings sagt:

    Wenn man sich den Verfassungsschutz-Bericht anschaut, fällt auf, dass es weit mehr linksextreme Straftaten gibt als rechtsextreme. Und wenn man dann noch weiß, das jedes Kritzeln eines rechtsextremen Symboles als Straftat gewertet wird, und somit rechtsextrem motivierte Gewalttaten marginal gering in der Gesamtzahl sind, muss man sich als Steuerzahler schon fragen, warum der Staat Millionenbeträge für die „Bekämpfung“ von Kleinstgruppen Rechtsextremer ausgibt, aber vermutlich keinen Cent gegen die Linksradikalen und Antifa investiert. Im Gegenteil drängt sich massiv der Eindruck auf, dass Grüne, Linke und SPD die Antifa als gewalttätige Verlängerung zur Einschüchterung Andersdenkender benutzen. Während früher es hieß „Gemeinsam gegen Rechtsextreme “ , spricht der Linke Teil der Politik nur noch vom „Kampf gegen Rechts“. Damit wäre ja dann wohl auch der konservative Teil der CDU gemeint. Doch die CDU scheint entweder nicht zu merken, das wertkonservative Positionen Stück für Stück in die Nazi-Ecke gedrängt werden, oder sie hat einfach Angst vor der rot-linken Presse .

    • Philocodex sagt:

      @ Sven: Die Union hat ihren konservativen Teil nach der AfD und zu Pegida ausgelagert, wo er von den verbliebenen Politikern verfemt wird. Die Unionisten machen den linksradikalen Tanz also gewissermaßen mit.
      Alternativ werden Restkonservative ruhig- oder kaltgestellt. Friedrichs, Kristina Schröder, Bosbach, Geis, Merz, zu Guttenberg.

      • Sven H. Schillings sagt:

        @ Philocodex:
        Die CDU ist durch Merkel nach links gehoppelt und steht heute dort, wo unter Schröder die SPD stand. Dadurch haben viele wertkonservative Wähler keine politische Heimat mehr. Auch ein Grund, warum die millionenschwere Subventionierung von linken Gesinnungsvereinen wie Amadeus Antonio Stiftung unwidersprochen durchgeführt werden kann.

    • Phalanx sagt:

      DER „KAMPF GEGEN RECHTS“ IST EIN KAMPF GEGEN EUROPÄER

      Wir müssen uns vor Augen halten, dass der Kampf g e g e n Rechts immer auch ein Kampf f ü r etwas ist – für eine bestimmte Ideologie, und für eine bestimmte Gesellschaftsideal.

      Es zeigt sich, dass sich hinter dem „Kampf gegen Rechts“ auch antieuropäischer Rassismus oder antiweißer Rassismus verbirgt – eine Abneigung nicht nur gegen weißhäutige Europäer sondern auf die „weiße“, westliche, europäische Kultur allgemein.

      Dieser Rassismus zeigt sich einerseits indirekt durch den Umstand, dass die Protagonisten alles und jeden als Rechtsextremisten verfolgen, die sich irgendwie für die Gruppeninteressen der Deutschen oder anderer indigener Europäer einsetzen. (Die linken Gegen-Rechts-Kämpfer verweigern den indigenen Europäern damit genau die Erhaltung der eigenen Kultur, Bewahrung der eigenen Identität und die gruppenbezogene Rechte, denen sie Nichteuropäern selbstverständlich eingestehen – deren Ehrung sie sie mit Schlagwörtern wie „interkulturelle Sensibilität“ und „Toleranz“ von der europäischen Bevölkerung einfordern)

      Anderseits gehen von den Vertreter dieses Kampfes auch direkte Abwertungen und Angriffe gegen die Deutschen und verachteten Migranten aus.

      So bezeichnete Vorsitzende einer der wohl bedeutendsten „Gegen-Rechts“-Organisationen, der „Amadeu Antonio Stiftung“, nicht nur die autochthonen Deutschen, sondern die gesamte weiße Bevölkerung dieses Landes als „ein Problem“, gegen das Politiker „aktiv“ werden müssten:

      »Aus diesem Grund gibt es im Osten des Landes noch immer weniger als 1% sichtbare Minoritäten und somit kann man sagen, dass dieser Teil des Landes weiß geblieben ist. Nicht nur “ausländerfrei”, sondern weiß. Bis heute ist es anstrengend, schwierig, mühsam bis unmöglich die lokalen Autoritäten davon zu überzeugen, dass dieser Zustand ein Problem ist, gegen das sie aktiv werden sollten.«
      zitiert nach: Anetta Kahane. Der Brand, der nie gelöscht wurde. in: publikative.org, 2. August 2012.

      Die Protagonisten des „Kampfes gegen Rechts“ – von den staatlich-geförderten „Amadeu Antontio Stiftung“, über die vielen linken Politaktivisten an deutschen Hochschulen, über die gewaltgeneigten, militant-linksextremistischen „Antifa“- Gruppierungen – vertreten eine Vision einer Gesellschaft, in der nicht nur Deutsche sondern Europäer gar nicht oder nur als kleine, stimmlose Minderheit vertreten sind. Sie streben nach einer im wahrsten Sinne des Wortes „bunte Gesellschaft“ aus möglichst nicht-europäischen Volksgruppen – ohne die verhassten weißen Europäer und ihre Kultur. Sie kämpfen für ein Europa ohne Europäer.

    • Phalanx sagt:

      Gerade auch die CDU war, lange vor Merkels Machtübernahme bemüht, sich als Partei einer vermeintlichen „Mitte“ darzustellen, hat den Begriff „rechts“ gemieden wie Teufel das Weihwasser, und wenn sie ihn doch einmal gebraucht hat, dann häufig synonym zum Begriff „rechtsextrem“ oder als klar negativ besetzter Begriff verwendet.

      So wird beispueksweise Hermann Gröhe, in einem Spiegel-Artikel von 1994, mit Worten zitiert, die keinen Zweifel daran lassen, dass die CDU keine „rechte“ Partei sein soll, und dass die „Rechten“, der Feind schlechthin sind:

      „Wer selber rechte Sprüche klopft“, warnt der Vorsitzende der Jungen Union, Hermann Gröhe, seine Parteifreunde von der CDU, „hält die Rechten nicht klein.“

      http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-13689262.html

    • Wahr-Sager sagt:

      Siehe auch: http://www.ef-magazin.de/2011/04/27/2970-linke-gewalt-und-rechte-gefahr-der-schiefe-blick

      Die Antifa ist ein unentbehrlicher Bestandteil des BRD-„Rechtsstaats“, dessen Grundlage Auschwitz ist, die mit „demokratischen“ Mitteln verteidigt wird. Dass es (natürlich) nicht um die „historische Verantwortung“ oder um „Erinnern“ geht, zeigt sich allein schon am §130, der eine freie Debatte und Forschung über jenes Dogma verbietet, welches den BRD-lingen ständig um die Ohren gehauen wird.
      Keine propagierte Wahrheit bedarf eines Schutzparagraphen, der offenbar einzig dazu da ist, die Interessen jener zu wahren, die unter Naturschutz gestellt sind.

      Die CDU und konservativ… *prust* Das war vielleicht mal zu Zeiten von Franz Josef Strauß so. Heute ist die CDU eine „Partei der Mitte“, deren Oberhaupt mal Folgendes formulierte: „Mal bin ich liberal, mal bin ich konservativ, mal bin ich christlich-sozial – und das macht die CDU aus.“ Also ein Fähnchen im Wind – dass die CDU sich für die Homo-Ehe stark macht, ist somit nur eine Frage der Zeit.

      Und zum „Nazi“: Wer bestimmt eigentlich die Definition darüber? Cui bono? Siehe hierzu auch meinen anderen, längeren Artikel.

  9. Dirk sagt:

    Die Politik erschafft den Rechtsextremismus, damit sie sich über seine Bekämpfung profilieren kann.
    Die Globalisierung ist praktisch Notwehr und ein Kampf gegen Rechtspopulisten.

    Die KAS ist nicht der katholische Abschirmdienst, sondern die CDU-nahe Konrad Adenauer-Stiftung, die angewiesen war, bedürftige deutsche Künstler zu fördern und statt dessen den Parteiennachwuchs züchtet und neoliberale voran treibt. Man muß sich das mal angucken, auch die die Finanzierung ist interessant (96,3 % aus Steuermitteln) und natürlich die wirschaftsliberalen und globalen Operationsfelder sind es.
    Alle Parteien haben ihre eigenen Stiftungen, die FDP steht damit immer wieder auf, die Grünen unterhalten in jedem afrikanischen Kaff ein Organisationsbüro.

    Um eine Zahl zu nennen: Die Rosa-Luxemburg-Stiftung ist eine pateinahe Stifung der Linkspartei und die finanziert sich wie alle parteinahen Stiftungen mit staatlichen Zuschüssen. Von diesen erhält sie im Jahr 2015 rund 47 Mio. €, vom Auswärtigen Amt 1,6 Mio. €; vom Bildungsministerium 11,3 Mio. €, vom Innenministerium 11,0 Mio. €; vom Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung 24,2 Mio. €.

    Auf Abgeordnetenwatch ist eine kritische Abhandlung über 2 Mio. Euro erschienen, die von der CDU als Spende deklariert waren und irgendwie zweckentfremdet wurden. Peanuts.

    Vielleicht ist es bei uns wie in den USA, eine polnische Putzfrau sollte unter seinem Schreibtisch Zigarre rauchen?

    Auf den Stiftungsseiten von Wikipedia findet ma auch interessante Link über Bodo Ramelow, eine Immobilienfirma und einen Stasi-Hauptmann, stelle ich gerade fest?

  10. Pingback: Weiter gehts | weltkrank

  11. Markus sagt:

    Was ist eigentlich moralisch, ökologisch, politisch und v.a. ökonomisch gescheitert, die alte BRD oder die alte DDR – irgendwie stimmt hier meine gegenwärtige Wahrnehmung mit meinem historischen Wissen nicht überein, kann jemand helfen ??

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  13. hope sagt:

    Nein, die DDR hat verloren, ansonsten wäre Europa verstaatlicht. Das genau Gegenteil ist der Fall, es wird privatisiert ohne Ende. Landgrabbing, ein Phänomen, das sich nicht nur im Ostendeutschlands ausbreitet, sondern auch in der Ukraine. Das Land wird in ungeheurem Ausmaß von Agrarkonzernen aufgekauft. Oligarchie ist das Wort der Stunde.

    Die Systeme waren inkompatible, deshalb baute die DDR den Antifaschistischen Schutzwahl. Der sollte das vagabundierende Kapital abhalten. Denn seit Karl Marx Kritik am Kapitalismus „Das Kapital“ steht der Kapitalist politisch rechts. Und zu verschenken hatte der bis dato nichts.

    Die Linke ist eine Ansammlung von Wendehälsen. Sie decken das politische Schichtmodell unten ab. Die fangen das Prekariat ein, die Ausgestoßenen, um ihm Sand in die Augen zu streuen. Grüne betätigen sich in der Mittelschicht und SPD und CDU werben um die Oberschicht. Grob.

    Die Linke ist ein Erfolgsmodell für das Großkapital, denn der Korporatismus ist weit entfernt von der Nation. Was zählt, ist die Rendite, sonst nichts.

    Der Korporatismus ist ein Modell des antiken Rom. Senator konnte nur werden, dessen Besitzstand die nötige Qualifikation hatte. Oder sehen Sie in Brüssel Arbeitslose?

    Korporatismus verschmilzt Staat und Großkapital. Die entsprechende Richtlinie ist schwer zu finden, Brüssel hat sie zur Kartellbildung auf den Weg gebracht. Siehe Link im Nick

  14. cource sagt:

    das ist doch alles selbstverarsche – die mittelschicht hat doch jetzt schon unter der steigenden kriminaltätsrate (u.a. Einbruchsdiebstahl) zu leiden – wer unrecht zulässt brauch sich nicht darüber zu beschweren, wenn seine oma im supermarkt wegen ein paar euros, niedergeschlagen wird – vielmehr noch, trägt er eine mitschuld

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  17. Wahr-Sager sagt:

    Ein hochinteressanter und informativer Artikel! Die Amadeu-Antonio-Stiftung ist mir natürlich bekannt, ebenso wie die jüdische Gründerin Anetta Kahane, die einst in der DDR als Stasi-Agentin tätig war. Aber wie sich dieser Arbeitsbeschaffungsplatz finanziert, war mir bis dato unbekannt – jetzt bin ich wieder schlauer geworden.

    Wo „Rechtsextremismus“ gebrüllt wird, sind die Naaazis nicht mehr weit. Der „Nazi“ ist aber eigentlich nur ein in der BRD oft und gern gebrauchtes plattes und geistloses Totschlagwort der „anständigen“ Buntdämonkraten, das gegen jeden verwendet wird, der „den Herrschenden, den für diese Herrschenden sich prostituierenden Ideologien und ihren linksradikalen Sturmabteilungen nicht in den Kram paßt“ (Teilzitat aus Manfred Klein-Hartlages Buch „Die Sprache der BRD“ entnommen).

    Als „Rechtsextremist“ wird bereits jemand bezeichnet, der sich erdreistet, Zweifel an jener „offenkundigen Tatsache“ zu hegen, über die in der BRD (das Fundament von Auschwitz) nicht frei gesprochen und die nicht frei erforscht werden darf – jedenfalls nicht, wenn einem seine eigene Gesundheit und Existenz lieb ist.
    Exemplarisch sei hier der als „Rechtsextremist“ bezeichnete und zu mehreren Jahren Haft verurteilte deutsche Diplom-Chemiker und Revisionist Germar Rudolf erwähnt, der mehrere Bücher schrieb und über den Nationalsozialismus u. a. dies:

    „Bei der Untersuchung historischer Ereignisse muß unsere oberste Richtschnur immer sein, daß wir herauszufinden versuchen, wie es wirklich war (frei nach dem großen deutschen Historiker des 19. Jahrhunderts, Leopold Ranke). Es sollte dem Historiker beispielsweise überhaupt nicht als Leitmotiv gelten, durch seine Forschung Dschingis Khan und seine mongolischen Reiterhorden mit Verbrechen zu belasten oder sie zu entlasten. Wenn nun aber jemand forderte, die Forschung dürfe Dschingis Khan nicht politisch und moralisch entlasten, so würde dies höchstens Hohn und Spott hervorrufen sowie den Vorwurf aufkommen lassen, das derjenige, der derartige absurde Forderungen stellt, wohl selbst von politischen Motiven geleitet wird. Anders wäre jedenfalls nicht zu erklären, warum jemand die Forderung aufstellt, unser Geschichtsbild von Dschingis Khan müsse für immer jenes sein, das seine Opfer und Gegner von ihm gezeichnet haben.
    Gleiches gilt auch für Hitler und das Dritte Reich. Jeder Revisionist wie jeder Anti-Revisionist mag eine politische Auffassung haben wie er will. Der Vorwurf aber, die Revisionisten täten nur, was sie tun, um den Nationalsozialismus zu entlasten, und dies sei verwerflich oder gar verbrecherisch, ist ein Bumerang: Denn der Vorwurf setzt ja voraus, daß es als unzulässig angesehen wird, den Nationalsozialismus historisch (und damit partiell immer auch moralisch) zu entlasten. Wer aber dies als unzulässig hinstellt, gesteht offen ein, daß er nicht daran interessiert ist, die Wahrheit herauszufinden, sondern den Nationalsozialismus historisch und moralisch zu belasten bzw. belastet zu sehen. Dafür aber kann man nur politische Gründe anführen. Somit hat sich derjenige, der den Revisionisten den Vorwurf der politischen Instrumentalisierung macht, selbst der politischen Instrumentalisierung des Themas überführt. Nicht die Revisionisten sind es also per se, die von politischen Motiven geleitet werden, sondern mit unumstößlicher Sicherheit all jene, die den Revisionisten vorwerfen, sie wollten eine längst vermoderte geschichtliche Gestalt, ein längst untergegangenes politisches System aus einer längst vergangenen Epoche irgendwie historisch entlasten.
    Kurz: Uns hat bei unseren Forschungen nicht zu interessieren, welche Auswirkungen unsere Ergebnisse auf den moralischen ‚Wert‘ eines verblichenen Politikers und Regimes haben könnten, sondern nur die Fakten. Wer anderes meint, ist unwissenschaftlich, und niemand sollte sich anmaßen, über Dritte zu urteilen.“

    Der „Kampf gegen rechts“ ist eine mit massiven Steuergeldern geförderte LINKe Wellness-Ideologie, die den etablierten Altparteien sehr nützlich ist und bei der alle sich daran Beteiligenden lustvoll auf „Nazis“ eindreschen können, ohne irgendein Risiko eingehen zu müssen.
    Die Grünen forderten übrigens vor einigen Jahren eine Aufstockung des Etats gegen „rechts“ auf 50 Mio. Euro jährlich! Ich denke, dass die Chancen dafür längerfristig gut stehen, denn die Entwicklung zeigt, dass sich der „Kampf gegen rechts“ finanziell lohnt. Und wer will sich schon vorwerfen lassen, „Rechtsextremismus“ Vorschub zu leisten?

  18. Wahr-Sager sagt:

    Ich hab‘ da noch eine Frage: Wäre es möglich, eine Export-Funktion als PDF-File zu implementieren, um sich die Artikel hier archivieren zu können? Für die Recherche wäre ein durchsuchbares PDF ja ideal.

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