Die Professur als Lachplatte

Der Nachfrage nach Texten, die Lann Hornscheidt zum Gegenstand haben, wie wir sie u.a. in den Suchbegriffen “Lann Hornscheidt Straftat” “Lann Hornscheidt Münklerwatch” oder “Profx” sehen, die über eine entsprechende Google-Suche zu ScienceFiles führen, wollen wir auch heute gerecht werden.

Den Stoff, aus dem das neue Kapitel zu Lann Hornscheidt ist, verdanken wir Michael Baleanu, der uns in einem Kommentar auf das Blog Mann-om-man hingewiesen hat. Dort wiederum findet sich ein Post, der mit “Statushohe Positionen, feministisch gesehen” überschrieben ist.

xGegenstand dieses Post ist eine vermeintliche Diskussion über gendergerechte Sprache unter dem Titel “Sag’s korrekt Bitch!”. (Für alle, die des Englischen nicht mächtig sind, Bitch übersetzt man u.a. als Hündin, als Weibsstück, als Miststück, als Zicke, als Luder oder Hure). Was genau mit Bitch gemeint ist, das zu bestimmen, überlassen wir unseren Lesern. Was die Verantwortlichen der Taz, die die Bitch-Diskussion organisiert haben, damit gemeint haben, ist eine andere Frage.

Wie dem auch sei, wer sich das Lann Hornscheidt unter dem Titel “Sag’s korrekt Bitch!” oder unter nämlicher Aufforderung als Video zumuten will, der kann das hier tun. Der Betreiber von Mann-om-man, den wir nicht vollständig von masochistischen Tendenzen freisprechen können, hat sich der audio-visuellen Tortur unterzogen, und das Video, den Mitschnitt der Bitch-Diskussion angesehen und in Teilen transkribiert, u.a. hat er Folgendes vom Profx Lann transkribiert:

“… ist ja ganz egal ob ich mir die Argumentation grade angucke zu der x-Form oder ob ich mir angucke wie in den 80er Jahren zum Binnen-I argumentiert worden ist, ob ich mir angucke wie die unterschiedlichen, rassistischen Argumentationen sind, die Argumentationen verändern sich nicht, da gibt es eine Beharrlichkeit und auch eine Möglichkeit in dieser Gesellschaft den gleichen Scheiss immer wieder zu äußern offenbar, ja, also das ist ja unglaublich. Und Reyhan und ich haben jetzt zusammen mit anderen angefangen drüber nachzudenken, wie wir da mal andere Strukturen schaffen können, dadurch dass wir beide nun mal jetzt irgendwie diese, was in Deutschland ja unglaublich wichtig ist, diese Titel haben und so statushohe Positionen haben, (lacht hämisch), und das wir dadurch, also jetzt versuchen eben was Neues aufzubauen, unsere Strukturen zu schaffen, Vernetzungen zu schaffen, weil es auch immer noch in Deutschland unglaublich schwierig ist, zu Themen wie Sprache und Diskriminierung Abschlussarbeiten zu schreiben, Promotionen zu machen, also weiter brauche ich da gar nicht gehen, Lehrstühle gibt’s überhaupt nicht dazu, ausser meinem Lehrstuhl,…”

Was kann man aus diesem Gestottere entnehmen?

Folgendes:

  • Das Lann ist tatsächlich der Ansicht, es habe einen Titel und damit eine statushöhere Position. Es glaubt tatsächlich, der Status komme durch die Position und nicht von den Leistungen des Positionsinhabers. Das ist bezeichnend, denn wer selbst nichts vorzuweisen hat, der muss sich einbilden, dass der Status über die Position komme, so wie sich ein Lagerwächter im KZ-Dachau einbilden konnte, er habe einen höheren sozialen Status als die Insassen, so hängt dies jedoch auch beim Lann von der Vergleichsgruppe ab, d.h. davon, dass die wissenschaftlichen Leistungen nicht in Ansatz gebracht werden und dass wir vom eingebildetem und nicht vom empirisch vorhandenem Status ausgehen.
    • Rofl2Fangen wir hinten an: Es mag sein, dass in den Kreisen, in denen das Profx verkehrt, mit der Position “Professur” ein Status verbunden ist. In der wirklichen Welt ist das nicht der Fall. Dort wird nach Leistung entschieden und dort haben nichtzuletzt Personen wie das Lann dazu beigetragen, dass Positionen wie die Professur nicht mehr mit einem Status-Vorschuss versehen werden, den man dem Inhaber zu gute hält, weil man denkt, er müsse etwas geleistet haben, um in diese Position zu gelangen. Nein – im Gegenteil wird mit der Position “Professur” mittlerweile ein Status-Malus verbunden. Dazu hat der Genderismus, hat nichtzuletzt das Lann selbst beigetragen, denn seit es Gender-Professuren oder das Lann als Profx gibt, ist mit der Position “Professur” Lächerlichkeit konnotiert. Woher das Lann also die Ansicht nimmt, es habe eine statushohe Position, wir wissen es nicht.
    • Nichtzuletzt ist der Status, den die Position “Professur” in der Vor-Lann-Zeit einmal hatte, über den Nutzen für die Gesellschaft erwachsen, denn Professoren waren zuweilen der Ausgangspunkt für Innovationen, die letztlich das Wachstum befördert haben. Die Lann-Zeit ist gekennzeichnet durch eine Vielzahl von Professuren, die Wachstum schädigen bzw. im besten Fall nur Steuergelder vernichten, in jedem Fall aber keinerlei gesellschaftlichen Nutzen erbringen.
    • rofl3 rofl4Besonders lächerlich wird die Ansicht von Lann, eine statushohe Position inne zu haben, vor dem Hintergrund der Verbeamtung von Professoren, vor dem Hintergrund des in der Neufassung des Hochschulrahmengesetzes festgelegten Minimal-Entgelts, vor dem Hintergrund von Bologna-Prozess und Modul-Lehre, vor dem Hintergrund der direkten Zugriffsmöglichkeit von Kultusministern und somit von Politikern auf die Lehrinhalte und die Ausstattung von Hochschulen. All die beschriebenen Veränderungen der letzten Jahre, die Wissenschaftler zu abhängigen Staatsbediensteten, deren Freiheit von Forschung und Lehre durch politische Vorgaben begrenzt wird, gemacht hat, die um ihren Bleistift feilschen, ihren Bürostuhl selbst finanzieren und die Sekretärin mit anderen teilen müssen, haben dazu geführt, dass die Position “Professor” sowieso nur noch für diejenigen interessant ist, die auf dem freien Arbeitsmarkt keinen Fuss auf den Boden bekommen. Die Hochschulen sind zu einem Market for Lemens geworden, an den sich normalerweise niemand mehr verirrt, der über Fähigkeiten verfügt, die er am freien Arbeitsmarkt einsetzen kann.
  • Während Wissenschaftler und Inhaber der Position “Professur” in der Vor-Lann-Zeit durch Argumentationen, durch Begründungen, durch Wissen aufgefallen sind, fallen sie heute gerade nicht mehr durch Wissen, Kenntnisse wissenschaftlicher Methoden und die Fähigkeit, Positionen zu begründen, auf. An die Stelle einer wissenschaftlichen Arbeitsweise sind Verbalinjurien, ist eine Fäkalsprache getreten, die ungefähr dem Entwicklungsstand des Debilen entspricht, der alles “geil, ey” findet, wenn er auch nicht weiß, warum. Das Lann findet alles, was Kritik an dem ist, was es gut findet, “Scheisse”, was vermutlich eine angemessene Beschreibung der wissenschaftlichen Qualität Lannscher Beiträge ist.
  • Während Wissenschaftler und Inhaber der Position “Professur” sich durch Wissensdurst, Zweifel und Überprüfung ihrer Aussagen auszeichnen, zeichnet sich das Lann durch eine Berufung aus, die sich aus der Offenbarung der Wahrheit durch den geschlechtersensiblen Sprachgott ableitet. Aus dieser Berufung wird bei Lann die Mission “Vernetzungen zu schaffen, weil es auch immer noch in Deutschland unglaublich schwierig ist, zu Themen wie Sprache und Diskriminierung Abschlussarbeiten zu schreiben, Promotionen zu machen, also weiter brauche ich da gar nicht gehen, Lehrstühle gibt’s überhaupt nicht dazu, ausser meinem Lehrstuhl”. Wo Wissenschaftler Erkenntnis suchen, will das Lann Lannkader schulen und Wissenschaft unterwandern, die eigenen Lannkader auf Positionen hieven, um auf diese Weise das eigene Zerstörungswerk an dem, was Wissenschaft einmal war, voranzutreiben.

Der gesammelte Däniken – Das ist wenigstens spannend…

Das alles ist nicht erstaunlich: Wer Kader an Universitäten setzt, der wird Kader heranziehen. Wer Positionen, die einst einen Status hatten, weil ihre Inhaber nicht nur über Kenntnisse, sondern zuweilen auch über Charisma verfügt haben, mit Personen besetzt, die nicht nur intellektuell, sondern auch menschlich vollkommen ungeeignet sind, der wird diese Positionen lächerlich machen und dafür sorgen, dass Position und Inhaber im besten Fall milde belächelt, im schlechtesten Fall offen ausgelacht werden.

Insofern ist an der Wirkung des Lann nichts verwunderlich.

Verwunderlich ist jedoch, dass die richtigen Professoren, die es ja nach wie vor gibt, selbst an der Humboldt Universität zu Berlin, dass diese richtigen Professoren der C- und nicht der W-Ära, die ihr wissenschaftliches Handwerkszeug noch beherrschen, noch Wissen, Kenntnisse und Fähigkeiten inkorporiert haben, dass diese richtigen Professoren, die die entsprechende Position zurecht füllen, schweigen, dass sie zusehen, wie ihre Position und ein ganzer Berufsstand der Lächerlichkeit preisgegeben wird.

872 Leser von ScienceFiles haben sich zwischenzeitlich an der Befragung darüber, ob Lann Hornscheidt weiterhin auf Kosten von Steuerzahlern an einer öffentlichen Universität verbleiben kann, beteiligt: 738 (85%) davon sind der Ansicht: Nein, das kann es nicht. Wie lange es wohl dauern wird, bis aus den Reihen institutionalisierter Wissenschaftler, die zurecht die Position innehaben, die sie innehaben, die Forderung, Personen wie das Lann von Universitäten zu entfernen und zu retten, was zu retten ist, vom Versuch, auch in Deutschland institutionalisierte Wissenschaft zu betreiben.

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36 Responses to Die Professur als Lachplatte

  1. Hat dies auf Aussiedlerbetreuung und Behinderten – Fragen rebloggt und kommentierte:

    Glück, Auf, meine Heimat!

  2. Pingback: [Kritische Wissenschaft] Die Professur als Lachplatte | netzlesen.de

  3. jakob sparrov says:

    Ich komm aus dem Staunen nicht mehr heraus! Dozenten seriöser Universitäten versuchen außerhalb der Karnevalszeit den Gecken und Narren Konkurrenz zu machen! Ob das gut geht?

  4. meier, hans (kempten) says:

    EINSPRUCH

    Sie behaupten eine “Nachfrage nach Texten, die Lann Hornscheidt zum Gegenstand haben,” – ich sehe ja ein, dass Skandalen in Einrichtungen der öffentlichen Hand öffentlich nachgegangen werden muss, aber das empörte Interesse daran als Nachfrage zu titulieren, halte ich schon für gewagt.

    Deshalb: Großen Dank für Ihre Aufklärungsarbeit, aber mir zumindest bitte ich keine Nachfrage nach Lann zu unterstellen.

    Ich vermute sogar, es gibt überhaupt keine Nachfrage nach Lann oder “nach Texten, die Lann Hornscheidt zum Gegenstand haben”, sondern allenfalls Nachfrage nach uns hoffentlich von übermäßiger Lann-Präsenz befreiender Lann-Kritik. Es geht dann aber eben nicht um Lann, sondern um die Vorstellung öffentlicher Einrichtungen, die nicht für Privatbedürfnisse der Lannschen Art missbraucht werden, um Universitäten, an denen über Wissenschaft gesprochen wird.

    DANACH besteht Nachfrage.

  5. Andreas Damm says:

    Eine Google-Suche ergab als Top-Listing das Profil von Frau Hornscheidt, welches ich mir dann einmal angeschaut habe.

    Der Lacher ist ja folgender Eintrag

    Zitatanfang:
    Professx für Gender Studies und Sprachanalyse am Zentrum für Transdisziplinäre Geschlechterstudien
    Wenn Sie mit Profx. Lann Hornscheidt Kontakt aufnehmen wollen, achten Sie bitte darauf, geschlechtsneutrale Anreden zu verwenden.
    Bitte vermeiden Sie alle zweigendernden Ansprachen wie “Herr ___”, “Frau ___”, “Lieber ___”, oder “Liebe ___”.
    Eine mögliche Formulierung wäre dann z. B. “Sehr geehrtx Profx. Lann Hornscheidt”.
    :Zitatende.

    Wie kann eine Universität es zulassen, daß solche Lächerlichkeiten auf ihrer Webseite verbreitet werden? Und dafür zahlen wir noch Steuern?!

    Was bedeutet überhaupt “Transdisziplinäre Geschlechterstudien”?
    Mann/Frau-Rolle als Automechaniker?
    Männliche/weibliche Regewürmer? (oh, geht gar nicht…)
    Der Salzstreuer/die Salzstreuerin – für´s Frühstücksei?
    Und überhaupt, Ei. Das Ei! Obgleich eine Henne drin ist? Oder ein Hahn???
    Da muß in Deutschland aber wirklich dringend an der Sprache gearbeitet werden.

  6. seinswandel says:

    Die Verfasser scheinen ja ziemlich unkritische Anhänger der Ideologie des meritokratischen Mythos zu sein. Als wäre Leistung ein total objektives, jederzeit überprüfbares und messbares Konzept.
    Auch die Theorie von Pierre Bourdieu bleibt unberücksichtigt. Als würden wir in einer Gesellschaft leben, in der es keine durch Titel institutionalisierten Statusunterschiede gebe, die sehr deutlich mit ungleichem Zugang zu kulturellen, sozialen und ökonomischen Ressourcen verknüpft ist.
    Dann wird hier scheinbar außerdem das Weltbild vertreten in den guten alten Zeiten hätten freie, Obrigkeits-ungebundene Wissenschaftler vor allem Wahrheit und Wissen produziert, heute hingegen….
    Meine These ist, dass es heute eine größere Pluralität an wissenschaftlichen und methodischen Standpunkten an den Universitäten gibt als z.B. in den 60er oder 80er Jahren. Anderer Meinung zu sein, ist wohl kaum ein hinreichendes Kriterium für die Abschaffung.

    • Sie scheinen mir ja ein ziemlich unkritischer Anhänger der Ideologie des anything-goes Mythos zu sein, mit dem man auch Kreationismus in Form von Genderismus an Universitäten rechtfertigen kann.

      Ja, aber Sie haben Recht, Bourdieu bleibt unberücksichtigt, mehr noch, wo wir gerade von Statusunterschieden reden, das muss einen Aha-Effekt bei Ihnen ausgelöst haben, Raymond Boudon haben wir auch nicht berücksichtigt, ganz zu schweigen von Gary S. Becker, der einem bei Statusunterschieden mindestens so einfallen muss wie Robert K. Merton mit seinen Handlungstypen, die sich aus sozialstrukturellen Statusunterschieden ableiten oder James S. Coleman und seine Sozialtheorie, ja, ganze Bereiche der Forschung wie die Chicago School und ihre sozialökologischen Erklärungen für Stautusunterschiede und vor allem ihre Wirkungen, die man problemlos in die Ansätze der Subkulturtheorie von Trasher über Sutherland bis Shaw und McKay verlängern kann, ja, das haben wir alles nicht berücksichtigt, Schande über uns.

      Und deshalb sind wir auch nicht zu ihrer These gelangt, nach der es eine größere Pluralität an wissenschaftlichen und methodischen Standpunkten gibt als noch in den 60er und 80er Jahren, deren Beleg natürlich massiv davon abhängt, was man unter einem methodischen Standpunkt versteht und was nicht. Wir verstehen darunter die Forderung nach Prüfbarkeit und Nachvollziehbarkeit und Einfachheit wissenschaftlicher Sätze und Sie? Und deshalb sind die methodischen Standpunkte nicht pluraler geworden, nur wirrer oder irrer, je nachdem.

    • @seinswandel

      Es freut mich zu hören, dass Ihnen ein Teil der Schriften Pierre Bourdieus vermittelt wurde und Sie sich anscheinend mit Ihrem gesamten Sein dort wiederfinden. Aber es ist unglaublich naiv, wenn Sie meinen, dass die Soziologie von Herrn Bourdieu gelernt hätte, dass es “durch Titel institutionalisierte Statusunterschiede gebe”. Das Verdienst von Bourdieu ist es, just dies nicht nur als ein strategisches Mittel zur Erlangung gesellschaftlicher Ressourcen identifiziert zu haben, sondern aufzuzeigen, wie Titel als symbolisches Kapitel im Kampf um Ressourcen eingesetzt werden.

      Sie haben offensichtlich das naive Weltbild, nach dem die Erfolgswahrscheinlichkeit von Versuchen, Statusunterschiede durch Titel legitimieren zu wollen, nicht durch die Politik beeinflussbar wären. Wenn eine Politik einerseits Titel inflationiert und Anstellungsverhältnisse an einer Uni zur Lachplatte macht (u.a. aus Gründen, die im Text angegeben sind), andererseits aber meint, auf einen Status bauen zu können, wenn es darum geht, das “Volk” durch “Professoren” zu erziehen, dann ist das zweifellos ein Thema, das Bourdieu interessiert hätte, das uns interessiert und anscheinend auch viele unserer Leser – Sie aber vielleicht nicht, vielleicht, weil Sie Bourdieu als Haus-und-Hof-Legitimationsfigur für bestimmte weltanschauliche Perspektiven kennengelernt haben (ganz so, wie Erving Goffman regelmäßig für bestimmte Ideen bemüht wird, ungeachtet der Tatsache, dass sein Werk deutlich umfassender und komplexer ist und weniger mit der Idee verträglich als es vorgegaukelt wird).

      Bourdieu war vor allem zweierlei: Kulturanthropologe und (Neo-/)Strukturalist. Naja, das kann ich hier jetzt nicht alles ausführen. Ich empfehle Ihnen dringend, die Auseinandersetzung mit Bourdieu bei seiner “Theory of Practice” beginnen zu lassen. Ich glaube, NUR dieses Buch ermöglicht die Erschließung seiner Konzepte und Vorstellungen.

      Noch kurz zum meritokratischen Prinzip:

      Ich muss feststellen, dass Sie nicht unterscheiden können zwischen einem Prinzip und dem, was es besagt, einerseits und seiner Umsetzung in der Empirie andererseits. Wenn Sie meinen, dass ein Prinzip nicht hinreichend umgesetzt wurde, wieso sollte das dann gegen das PRINZIP und nicht gegen die mangelnde Umsetzung sprechen? Das verstehe ich leider nicht.

      Wenn ich das so lese, was Sie im Brustton der Überzeugung kommentieren, dann habe ich die Literaturliste vor Augen, die Sie im Seminar oder vielleicht sogar mehreren Seminaren vorgesetzt bekommen haben:

      Bourdieus “Feine Unterschiede” und vielleicht die Kapitalientheorie, Hadjars “Meritokratie als Legitimationsprinzip”, Flicks Einführung in die qualitative Sozialforschung….

      Das ist alles ganz nett, aber wissen Sie, das sind keine LEHRbücher im Sinne der Bibel, sondern es sind Texte, in denen Leute bestimmte Konzepte oder Ideen vorstellen und mehr oder weniger gut begründen. Sie dienen allein dazu, bei Ihnen einen Denkprozess auszulösen, nicht dazu, geglaubt und – schlimmstenfalls – nachgebetet zu werden.

      • … meine Güte – wie konnte ich bloß vergessen, als Kandidaten für die Literaturliste West und Zimmerman’s “Doing Gender” zu vergessen (die vermutlich von Garfinkel inspiriert wurden) und die Hobby-Soziologin Judith Butler!?!

    • Nachtrag:

      “Anderer Meinung zu sein, ist wohl kaum ein hinreichendes Kriterium für die Abschaffung.”

      Universitäten werden vom Steuerzahler finanziert, damit dort Wissenschaft betrieben wird. Man kann über die Tauglichkeit verschiedener Methoden diskutieren, um die Sache der Wissenschaft zu befördern, aber sicherlich bewegt es sich völlig außerhalb der Wissenschaft, wenn man bestimmte gesellschaftliche Tatsache als “so einen Scheiß” qualifiziert.

      Falls Sie das als neue wissenschaftliche Methodologie propagieren möchten, dann bitte ich dringend um Erläuterung dieser Idee! Als Wissenschaftlerin bin ich nicht der Auffassung, dass die Universität ein “Meinungs-shop” ist. Vielmehr wird dort ARBEIT erledigt, wissenschaftliche Arbeit, die ganz bestimmten Kriterien unterliegt. Über einzelne dieser Kriterien kann man diskutieren, aber man führt die Idee der Wissenschaft ad absurdum, wenn man Wissenschaft für identisch mit Unwissenschaftlichkeit setzt. Das sollte nicht schwierig zu verstehen sein, oder!?

  7. rote_pille says:

    “Der Betreiber von Mann-om-man, den wir nicht vollständig von masochistischen Tendenzen freisprechen können, hat sich der audio-visuellen Tortur unterzogen, und das Video, den Mitschnitt der Bitch-Diskussion angesehen und in Teilen transkribiert, u.a. hat er Folgendes vom Profx Lann transkribiert”

    made my day, die rofl-gifs an der Seite hätt’s nicht mehr gebraucht!

  8. Florian Geyer says:

    Um welche Art von Bitches es sich bei den Presstituierten der “taz” handelt steht allerdings außer Frage!

  9. Chris4You says:

    Ich habe auch versucht mir das Teil anzuhören, habe aber nach ca. 5 Minuten angefangen zu hopsen… Das Stottern war mir dann doch zu peinlich (Fremdschämen). Interessant ist dann auch so gegen Ende eine Aussage zum Umgang mit anderen Meinungen (falls sich Medien erdreisten was nicht passendes zu schreiben): Empfehlung: 1.) Hatebrief schreiben, 2.) Gegenmeinungen auf gar keinen Fall Raum geben. Na, dann ist ja alles gesagt, zu Toleranz, Meinungsfreiheit und Demokratie im Besonderen… Lustig auch die Frage eine Ärztin die sich ja sowas von diskriminiert findet durch den Spruch “Fragen Sie Ihren Arzt oder Apothekerin”, wo doch in den neuen Bundesländern ca. 60% der Ärzte weiblich sind… daher müsse es doch heißen “Fragen Sie Ihre Ärztin…” (nein, das ist dann gegenüber den (männlichen) Ärzten nicht diskriminierend, weil ja die Mehrheit… ;o)… Um die Veranstaltung gut zu finden, muß man(n) schon sehr gegendert sein… Jaja, die bösen (so wörtlich) schwanzgesteuerten Strukturen…

  10. August Klose says:

    “Verwunderlich ist jedoch, dass die richtigen Professoren, die es ja nach wie vor gibt, selbst an der Humboldt Universität zu Berlin, dass diese richtigen Professoren … schweigen, dass sie zusehen, wie ihre Position und ein ganzer Berufsstand der Lächerlichkeit preisgegeben wird.”
    Ich gebe zu, das ist für mich auch ein Mysterium. Und eigentlich bin ich mir nicht sicher, was der größere Skandal ist, das Lann oder die schweigenden Prof..
    Was mich aber in diesem Zusammenhang interessiert und ich hier als Frage an die Moderatoren weitergebe ist, ob diese Schwachsinnswelle v.a. eine deutsche ist, oder ob sich solche Tendenzen in z.B. UK ebenfalls entwickeln und wie dort die Reaktionen sind.
    Vielen Dank
    August

    • @August

      Ich kenne keine systematische Arbeit oder Bestandsaufnahme zu dieser Frage, aber ich denke, wir können festhalten, dass “diese Schwachsinnswelle” nicht nur eine deutsche ist. Tatsächlich basiert sie ja zum großen Teil auf Entschließungen und Papieren der UN, der Europäischen Union und irgendwelcher NGOs, für die allesamt fragwürdig ist, inwieweit sie demokratisch legitimiert sind und insofern überhaupt den Anspruch erheben können, den Willen von Bevölkerungen zu repräsentieren.

      Aber dieser Anspruch wird ja eigentlich auch gar nicht mehr erhoben; vielmehr wird ja offen gesagt, dass wir alle dringend Erziehung brauchen, um richtig zu sprechen, zu essen, zu denken etc. Aber das nur nebenbei.

      Nutznießer dieser Politiken und Überzeugungstäter gibt es sicherlich überall, und wir sind außer Stande, für alle europäischen Länder oder die USA, geschweige denn andere Länder eine kompetente Einschätzung abzugeben.

      Für das UK können wir aber festhalten, dass “die Schachsinnswelle” keine Welle ist, sondern ein Tröpfchen. Es gab und gibt immer wieder einmal Versuche von Politikern, mit politischer Korrektheit Punkte machen zu wollen, einfach zu testen, ob die Leute positiv darauf reagieren, wenn Frauen, angeblich Mehrfachdiskriminierte oder sonstwer vor den Mitleids- oder soziale-Gerechtigkeits-Karren gespannt werden, aber sie alle darf man angemessen als Rohrkrepierer bezeichnen.

      Beispielsweise hat die Labour-Partei für eine constituency (= Wahlkreis) in Wales eine Frau als Kandidatin gesetzt, um den Frauenanteil unter den Labour-Kandidaten (und idealerweise dann auch-Abgeordneten) zu erhöhen, obwohl diese constituency einen in ihr beliebten und bekannten Mann als ihren Labour-Kandidaten gesehen und gestützt hat. Als die Parteiführung dieser constituency die Frau vorsetzen wollte, hat das dazu geführt, dass die lokale Partei, also die Labour-Partei in dieser constituency mitgeteilt hat, dass sie jegliche Unterstützung für die Kandidatin unterlassen würde und sozusagen den Wahlkampf für Labour, also für die eigene Partei, ausfallen lassen würde. Prompt wurde in diesem Wahlkampf ein Tory gewählt.

      Und das ist nur EIN Beispiel, allerdings ein typisches: “von oben” geht hier im UK sehr, sehr wenig, in vielen Fällen einfach gar nichts. Aber das hat natürlich auch damit zu tun, dass im UK Abgeordnete direkt von den Leuten in ihren Wahlkreisen gewählt werden und ihnen verantwportlich sind, es also keine Parteilisten gibt, auf die die Leute keinen Einfluss haben. Dementsprechend nützt es einem Politiker überhaupt nichts, wenn er Unterstützung durch die Partei hat, aber nicht die der Leute in seinem Wahlkreis. Umgekehrt weiß jede Partei, dass sie nur dadurch zu einer Mehrheit kommen kann, dass möglichst viele Leute in möglichst vielen Wahlkreisen mit ihrem Kandidaten zufrieden sind, und wenn sie es nicht sind, dann gehen die Briten – gewöhnlich mittwochs – in die Sprechstunde ihres Abgeordneten und lassen ihn wissen, wie sie das finden, was er oder was die Politik seiner Partei da tut oder ausgeheckt hat. Ein Frauenhaus, eine Einrichtung für Drogenabhängige … all das muss sehr, sehr gut begründet werden, wenn es vor Ort akzeptiert werden soll, und wenn es nicht akzeptiert wird, aber der Abgeordnete des Wahlkreises meint, er müsse oder könne es durchdrücken, na, dann war’s das eben mit seiner politischen Karriere, denn wie gesagt: es gibt keine Listen, auf die er von der Partei einfach und trotz allem gesetzt werden könnte. Das Ganze ist also deutlich demokratischer organisiert als in Deutschland.

      Weil Versuche, mit “Schwachsinns-“Themen Unterstützung von Wählern zu finden, bislang immer kläglich gescheitert sind, sind sie mehr oder weniger eingestellt worden: die Leute wollen es nicht, also ist damit kein Blumentopf zu gewinnen, und das war’s. Für Briten ist allein schon die Idee, dass Politiker gegen die Bevölkerung anregieren müssten, sollten oder könnten, völlig unverständlich, denn Politiker sind ja Teil der Bevölkerung, und so sehen sie sich auch (oder müssen sich aufgrund des Wahlrechts sehen), und so werden sie gesehen. Es gibt hier keine Schließung einer Beamten- oder Politikerkaste (schon, weil es keine Beamten gibt) gegenüber der “normalen” Bevölkerung. Das gerade macht, glaube ich, mit die Zivilgesellschaft aus, die das UK darstellt. Naja, und nun, mit der Wiederwahl der Torys, ist ein weiteres Signal dafür gesetzt worden, dass die Leute im UK von den Themen, aus denen sich die “Schwachsinns-Welle” speist, nicht viel bis nichts wissen wollen.

      Und – ich sage es nicht gerne – mir scheint auch, dass Briten im Durchschnitt gebildeter oder sagen wir vernünftiger sind. Es gibt auch hier grobe Leute, die sich grob ausdrücken, einige Unverbesserliche, einige Extremisten, aber es besteht eine große Übereinkunft darüber, dass solche Leute nicht ernstzunehmen sind, und die allermeisten Briten verschließen sich nicht von vornherein einem Argument, weil es ihre vorgefasste Weltanschauung bedroht. Briten sind ein empirisches, faktenbezogenes und daher im Großen und Ganzen vernünftiges Völkchen. Wenn Leute über die Stränge schlagen, wie z.B. beim Begräbnis von Maggie Thatcher, dann wird das als solches als unangemessen und unanständig betrachtet, ungeachtet der Frage, wo man selbst weltanschaulich steht, so dass Briten in grundsätzlichen Fragen des Anstands große Einigkeit an den Tag legen, und das gibt natürlich eine ganz andere Diskussionsgrundlage ab als dies in Deutschland der Fall ist, wo es Leute für legitim halten, nicht mit “denen da” zu sprechen, weil man “die da” nicht mag.

      Anderswo herrscht auch größere Vernunft als in Deutschland oder einfach mehr Mut, Fehler als solche einzugestehen und möglichst zu korrigieren, was ja schließlich keine Schande ist. So wurde z.B. in Norwegen das NIKK, Nordic Gender Institute, zum 31.12.2011 und als Reaktion auf die Aktion von Harald Eia, der die Genderisten in ihrer kompletten Unkenntnis bloßgestellt hat, geschlossen.

      In den USA gibt es immer mal wieder extreme Anliegen und Praktiken, die dann aber gewöhnlich nach kurzer Zeit aufgegeben oder korrigiert werden – manchmal durch ebenso extreme Anliegen oder Forderungen auf der anderen Seite. Die USA haben, soweit ich das sehe, eine effizientere Art, Nicht-Übereinstimmungen bestehen zu lassen und damit zu leben, und die Bundesländer machen dort viel mehr ihr eigenes Ding als das im föderalen Deutschland der Fall ist, so dass man in den USA mehr Möglichkeiten hat, durch Mobilität nach seiner Facon zu leben. In Deutschland, wo man der Auffassung ist, dass es eine reine und richtige Lehre gäbe und der Feind, wer ihr nicht anhängt, ist so etwas natürlich ein Affront: wohin kämen wir denn, wenn z.B. in einem Bundesland jede Art von Männerdiskriminierung oder Frauenbevorteilung verpönt wäre? … Da schwingt wohl immer noch eine prä-moderne Auffassung darüber mit, was die Gesellschaft ausmache, bzw. die Gesellschaft wird gar nicht als solche akzeptiert, sondern sie soll eine Gemeinschaft sein, eine Gemeinschaft von Gleichgläubigen, Seelenverwandten, die wissen, worin das Heil liegt, und die anderen, die gehören eben nicht dazu, und Schluss. In einem solchen Weltbild gerät Demokratie als solche schon zur Provokation wie man z.B. an den linksextremen Versuchen, Leute mundtot zu machen, erkennen kann (wie z.B. im Fall von Herrn Patzelt).

      Also, wenn ich zusammentrage, was ich aus anderen Ländern weiß, dann habe ich leider tatsächlich den Eindruck, dass Deutschland sich vergleichsweise stark damit hervortut, auf der “Schwachsinns-Welle” zu reiten. Das hat mit verschiedenen Dingen zu tun, die sich in Deutschland unglücklich treffen (und sicherlich mit noch viel mehr Dingen, an die ich vielleicht noch gar nicht gedacht haben), aber die deutsche Tradition, weltanschauliche Netzwerke zu bilden und sie mit Funktionären zu bestücken, die dann ein materielles Interesse am Erhalt dieser Netzwerke haben, egal, wie überflüssig deren Anliegen geworden sind, spielt hier sicherlich eine große, besonders unglückliche, Rolle.

  11. lernender says:

    ..konnte nur rd. 40min anhören.

    Die Veranstaltung hat mich so ein wenig an die Multilevelmarketing-Motivations-Shows der 90er erinnert, Da wurden für den Vertrieb von Plastikboxen Dummköpfe gelockt mit der Aussicht auf “Spitzenverdienstmöglichkeiten” in einer Schneeballsystemstruktur. Verdient hat nur einer und zwar an der Dummheit von vielen.

    Ich möchte mich bei Frau BitchRay bedanken, denn Dank Frau BitchRay weiß ich
    jetzt dass von der patriarchalen Unterdrückung befreite Frauen gern die Titten hart geknetet als auch fest von hinten gefickt werden möchten.
    Oder ich hab den Kontext falsch verstanden. Ist aber auch belangloser wie belanglos,
    die Thematik rettet weder die Welt noch macht sie mich gesteigert schlauer.

    Zur Frau Horscheidt, die von sich in Anspruch nimmt, sein zu wollen wer Sie/Er/Es auch immer sein will. Vielleicht morgen ein Stein, übermorgen ein Baum, nächste Woche ein Auto.
    Wie bei einem kleinen Kind, dass sich die die Augen selber zuhält, damits kein anderer sieht.
    Ich will nicht küchenpsychologisieren, aber das extreme Verleugnen der eigenen
    Identität einhergehend mit der Flucht in Phantasiewelten hat den Touch einer schizophrenen Persönlichkeitsstörung.
    Eigentlich wundert es mich, dass die Humbug-Uni noch keine personelle Konsequenzen gezogen hat, Oder es wundert mich auch nicht, da die Uni völlig korrupt ist.

    Dann war da noch jemand wo immerzu gekichert und rumge-ähhh-t hat und noch ne Andere die hat was über Kopftücher geschrieben. Oder es war ein und dieselbe Person, who knows..

    Kam das Klatschen im Hintergrund eigentlich vom Band oder gibts tatsächlich noch mehr außer den Dreien, die das irgendwie gut fanden?

  12. dasd says:

    Es gibt nur zwei Zustände der menschlichen Existenz,
    Elend und Armut.

    Armut ist die Abwesenheit von Glück und elend die Gegenwart von Unglück.

    Diese 2 einzigen Zustände der menschlichen Existenz, sind die einzigen die es gibt, im Zustand des Lebens.

    Die Abwesenheit von Unglück und die Anwesenheit von Glück, sind kein Zustand, sondern der Ist Zustand, deren jede(r) sich bewusst wird, in der Stunde des Todes oder im Leben, um ein erfülltes Leben erreicht und seiner Existenz einen Sinn gegeben zu haben.

    Es ist das Ziel welche jede Religion, jede Theologie , Ideologie und Philosophie verspricht und versucht anzustreben und von der man (oder Frau) sich entfernt je mehr man (oder Frau) sich ihr nähern will.

    Der Wille ist somit nicht der Vater des Erfolges sondern das Wissen darum.

    ODER?!?

    Wer its ein Narr,
    der,
    der Andere für Narren hält
    oder der,
    der sich wie ein Narr verhält.

    Ists nicht der Tor,
    der Andere für Narren hält
    und nicht der,
    der,
    der Narretei anheim fällt
    oder der,
    der,
    der Torheit den vorzug gewährt.

    Wer ist der größte Narr,
    der Tor oder der Narr?!

    Narretei ist ein Spaß.

    Torheit eine Krankheit,

    welch Tor, der Andere für Narren hält.

    ebenfalls von mir

    bin ich jetzt prof weil ich nicht nur bin was ich bin sondern dieses hier erarbeitet erdacht und geleistet habe?

    so verhalten sich aber alle verbeamtete und angestellten des öffentlichen wie akademiker von staatlichen deutschen gymnasien und universitäten wie fachhochschulen trotz der neuen globalen struktur wie eqr und dqr und isced2011 und trotzdem in deutschland über 45% der funktional begabten nach who fehlen.
    (hexenverfolgung glaubensverfolgung bücherverbrennungen und judenverfolgungen der letzten 1000 jahre.

    das elend der bürokratischen bürger diktatur die sich seit 500 jahren an die macht putschte.

    d as d

  13. Wahr-Sager says:

    Ich habe mir vorhin ein Interview mit Birgit Kelle (“GenderGaga: Wie eine absurde Ideologie unseren Alltag erobern will”) angeschaut, die von Felix Krautkrämer – von der “Nazi-Zeitung” (O-Ton Jutta Ditfurth) “Junge Freiheit” – befragt wurde.
    Fast 48 sehr aufschluss- und lehrreiche Minuten, in denen u. a. auch erklärt wird, dass eine “Butch” eine männlich-burschikos auftretende Lesbe beschreibt. 😀
    Auch ganz witzig: Ab 17:10 sagt Frau Kelle: “Ich hab’ einen Studenten, der schrieb mir, er musste sogar eine Arbeit über Prostata-Krebs gendern…”

  14. Florian Geyer says:

    Nicht korrektes Anschreiben?
    Einfach ignorieren!
    Der Mann ist Beamter, was wollen die ihm?
    Und wenn das vors Verwaltungsgericht geht, um so besser!
    genau dahin gehören solche Geisteskrankheiten.

    Mir wäre es als Prof. sehr recht, wenn meine Seminare von den Kopfkranken nicht besucht würden.
    Und wenn die Vorlesung sabotiert wird, braucht man den geistig Gesunden Studenten nur zu sagen, daß sie oihre Scheine wegen der Psychpathen vom ASTA in den Kamin schreiben können.
    Die regeln das dann schon.
    Und der Prof kann Angeln gehen.

  15. saumakos says:

    Ich hab mir auch mal die “sags korrekt-Bitch” – Aufführung zu Gemüte geführt. Es ist ein wundervoller “Räpresentant” oder ganz einfach ein super Beispiel für diese Gender-Szene oder allgemein für alle gehirngewaschenen Opfer von Medien, Staat, Werbung und Globalisierung: Sie haben eine große Lippe, ohne sie riskieren zu müssen. Und von daher hört sich das ganze Gestammel gerade im Ton, in ihrer Stimme unentusiastisch, konditioniert, blutleer und konstruiert an.

    Wie sagte Heiner Müller sinngemäß einmal auf die Frage, warum er nicht die Möglichkeit nutze, als bekannter Dramatiker von der DDR in den Westen überzusiedeln?
    “Wenn ich so durch die Einkaufsstrassen von Düsseldorf oder Köln laufe, dann kommt mir alles so künstlich, so hohl und oberflächlich vor… In der DDR hingegen interessiert sich der Staat wenigstens von Überzeugung her für den Kunstbetrieb, wenn auch ideologisch. Insofern hätte ich im Westen als Intellektueller, als Künstler keine solch gute Möglichkeit der Reibung.” das war natürlich vor der Wende, aber es drückt so in etwa aus, wie mir diese Genderistin in der “Bitch”-Veranstaltung erschien: Für Neunmalklug sogar zu lahm.

    Mein Fazit: Dass solche Zombie-Intellektuelle in unserer Gesellschaft mehr und mehr das Sagen haben, das kann man wirklich nur auf das Zusammenspiel von Medien (Verdummung), Schuldkult und Opportunismus erklären – nicht aber mit Fanatischer Ideologie (Glaube).

  16. “Der Betreiber von Mann-om-man, den wir nicht vollständig von masochistischen Tendenzen freisprechen können … ”

    Das würde ich eher unter wissenschaftlichem Interesse abheften ;-). In etwa so ähnlich wie ein Forensiker eine Autopsie vornimmt. Da dieser Rohrkrepierer genannt Feminismus noch am Leben ist, müsste es eigentlich Vivisektion heissen.

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