Die Bundestags-Grünen fordern eine Quote für „beste Köpfe“

… in der Wissenschaft

Natürlich nicht in der Politik.

Haben Sie gedacht, die Grünen wären an „besten Ideen und Köpfen“ in der Politik interessiert?

Nein, die Grünen und ihr Anhängsel das Bündnis90, sie fordern eine Quote von 40% für Hochschulen und außeruniversitäre Forschungseinrichtungen, 40% für „beste Köpfe“ und „beste Ideen“, die sich nach Ansicht der Grünen automatisch einstellen, wenn man die besten Köpfe an Hochschulen bringt (falls jemand der Ansicht ist, man müsse die besten Köpfe auch durch beste Bezahlung dazu motivieren, ihre besten Ideen mit den schlechtesten Köpfen von Politik und Staat zu teilen, dann zeigt das nur, dass er ein hegemonialer, patriarchaler, egoistischer Neoliberaler ist).

Die 40% „beste Köpfe“ und „beste Idee“, das haben wir bislang vergessen anzufügen, das sind natürlich weibliche beste Köpfe mit besten weiblichen Ideen, Ideen, die sich in dem unglaublich fruchtbaren Feld der Geschlechterforschung niederschlagen, Ideen wie zum Beispiel … … ja, die Entwicklung geschlechtergerechten Bodenwischens oder Arbeiten zum Thema „Nachhaltiger Genderwald“oder sonstige Highlights, die sich nur dann einstellen, wenn die „besten Köpfe“ ihre „besten Ideen“ zu Papier bringen.

Nun haben die Grünen aus der Bundestagsfraktion, die es nach den nächsten Wahlen mit einiger Sicherheit nicht mehr geben wird, festgestellt, zu ihrem Schrecken festgestellt, dass „trotz ihres großen Erkenntnis- und Innovationspotenzials … keine gesicherten Förderstrukturen für Gender- und Geschlechterforschung“ vorhanden sind und dass Letztere bei Drittmittelförderung „oft das Nachsehen haben“.

Nicht erst an dieser Stelle haben wir herzhaft gelacht, ob des Bemühens der Grünen, die Gender- und Geschlechterforschung zum Opfer wohl patriarchalischer Vergabe von Drittmitteln zu erklären. Wenn Gender- und Geschlechterforschung einen Beitrag zur Gesellschaft des 20. und 21. Jahrhunderts gebracht hat, dann wohl den Mythos, das Fach und seine Vertreterinnen seien Opfer von magischen und dunklen Kräften, die ihr Fortkommen verhindern.

Tatsächlich ist es so, dass Drittmittel nach einem Auswahlprozess vergeben werden, bei dem z.B. von der Deutschen Forschungsgemeinschaft, die den größten Teil an Drittmitteln vergibt, Gutachten eingeholt werden, die den Erkenntnisgewinn und den wissenschaftlichen Wert der Projekte einschätzen, für die eine finanzielle Förderung beantragt wurde. Daher muss man daraus, dass die Gender- und Geschlechterforschung „oft das Nachsehen“ bei Drittmitteln hat, schließen, dass die entsprechenden Gutachten zu dem Ergebnis kommen, die beantragten Projekte erbrächten keinen Erkenntnisgewinn und haben keinen wissenschaftlichen Wert, der es rechtfertigen würde, Steuergelder dafür aufzuwenden. Im Gegensatz zu den Grünen, urteilen die Gutachter der DFG nämlich auf Basis von Kriterien und nicht auf Basis von Geschlecht.

Die lustigste Stelle im Antrag der Grünen findet sich jedoch in einem anderen Absatz, in dem es heißt:

BT Gruene beste koepfe“Geschlechterforschung analysiert Geschlechter- und Machtverhältnisse. Sie ist ein Wissensgebiet, unter dessen Dach sich unterschiedliche theoretische Denkschulen und Herangehensweisen zusammenfinden. Sie nutzt Ansätze und Methoden verschiedener wissenschaftlicher Disziplinen, d.h. sie arbeitet inter- oder transdisziplinär. Diese Zugänge machen sie produktiv und erkenntnisreich, sowohl in der Grundlagenforschung als auch für die Gesellschaft insgesamt und speziell bei der Bewältigung drängender großer Herausforderungen.“

Ok. Bitte beruhigen Sie sich wieder. Nicht, dass wir es nicht verstehen würden. Wir hatten auch Mühe, vor Lachen nicht unter den Tisch zu rutschen und uns wieder zu beruhigen… Also: Geschlechterforschung analysiert Geschlechter- und Machtverhältnisse. Das hat natürlich die Geschlechterforschung erfunden. Nicht etwa, dass es eine wissenschaftliche Tradition von mehreren Jahrhunderten gibt, die sich mit Machtstrukturen beschäftigt hat. Zugegeben, Geschlechts als Variable wird seit erst ca. 100 Jahren im Rahmen der Soziologie berücksichtigt. Die Notwendigkeit für Geschlechterstudien ist also dringlich, um produktiv und erkenntnisreich zu sein.

Und dann ist die Geschlechterforschung für die Grünen eine Meta-Wissenschaft, ein Dach über vielen theoretischen Denkschulen, die alle ihr Zuhause im Hafen der Geschlechterforschung gefunden haben, woraus man schließen muss, dass die Geschlechterforschung keine eigenständige Theoriebildung hervorgebracht hat. Sie ist, das folgt direkt aus diesem Antrag der Grünen, überflüssig. Damit bestätigen die Grünen einen Schluss, zu dem Dr. habil. Heike Diefenbach schon vor einigen Jahren gekommen ist: Wir brauchen keine Gender- oder Geschlechterforschung oder wie auch immer dieser Versuch des Rent Seekings genannt wird.

Gender- und Geschlechterforschung, so behaupten die Grünen, habe einen Beitrag zur Grundlagenforschung geleistet. Wer außer dem rosa Bleistift etwas weiß, der möge sich bei uns melden. Da wir uns schon seit Jahren fragen, welche Erkenntnisse die Gender Studies vorzuweisen haben, welche Methoden sie genau verwenden und auf welcher Epistemologie sie basieren, so sehr, dass wir Vertretern der Gender Studies eine Liste mit entsprechenden Fragen geschickt haben, die sie offensichtlich vor so große Probleme stellt, dass die Beantwortung nunmehr rund 3 Jahre in Anspruch nimmt, sind wir gerade an den Ergebnissen der Gender-Grundlagenforschung interessiert. Vielleicht hat ja auch der ein oder andere Leser Lust, an die Abgeordneten der Grünen über Abgeordneten-Watch eine entsprechende Anfrage mit unseren Fragen zu stellen.

Und dass die Gender- und Geschlechterforschung Methoden verschiedener wissenschaftlicher Disziplinen nutzen würden, ist auch eine Mär, über die man nur herzhaft lachen kann. Tatsächlich ist die einzige „Methode“, die es je in die Gender- oder … und? Geschlechterforschung geschafft hat, die qualitative Erhebung von Daten, sofern überhaupt Daten erhoben werden, was in der Regel nicht der Fall ist. Bei den qualitativen Methoden, die angewendet werden, handelt es zumeist um Experteninterviews oder andere Formen der qualitativen Interviews, die regelmäßig in eine Erzählung verwoben werden, in der der vermeintliche Wissenschaftler aus dem Bereich der Geschlechterforschung berichtet, was er glaubt, herausgefunden zu haben. Dass selbst qualitative Methoden seit den Arbeiten von Philip Mayring die Willkürlichkeit und Zufälligkeit ihrer Ergebnisse zumindest zu überwinden versuchen, ist bislang in der Gender- oder Geschlechterforschung nicht angekommen.

Enter-The-VoidTatsächlich gibt es keinerlei originäre Forschung, die einen Anspruch auf neue Erkenntnis erheben kann und der Geschlechter- oder Genderforschung zuordenbar wäre. Das ist auch kein Wunder, denn Gender oder/und Geschlechterforschung, wie sie im Rahmen von Gender Studies betrieben wird, ist keine Wissenschaft, sondern eine politische Religion, der die Aufgabe zukommt, die Opferrolle von Frauen zu verkünden und Arbeitsplätze für all diejenigen, die nichts Anständiges gelernt haben und deshalb ideologische Propaganda betreiben müssen, zu schaffen. Deshalb und vielleicht weil einige Bundestagsabgeordnete der Grünen versuchen, sich eine Anstellung zu sichern, nachdem sie aus dem Bundestag gewählt wurden, fordern sie ein „Forschungsprogramm vom Bundesministerium für Bildung und Forschun“, Gegenstand: Geschlechterforschung. Zudem soll ein Förderschwerpunkt „Frauen- und Geschlechterforschung“ eingerichtet werden, mit dem Ziel, Letztere an Hochschulen zu etablieren und Hochschulen damit noch weiter vom Ziel, Erkenntnis zu gewinnen, zu entfremden. Dabei ist die systematische Frauenbevorzugung längst institutionalisiert, z.B. im Professorinnenprogramm. Schließlich soll auch ein Nachwuchsprogramm aufgelegt werden, um die Zukunft der Gender- und Geschlechterforschung zu sichern.

Noch nie hat es ein angebliches wissenschaftliches Fach gegeben, das so wenig an Erkenntnis vorzuweisen hatte, wie die Gender- und/oder Geschlechterforschung, dessen Vertreter es deshalb notwendig hatten, bei der Politik darum zu betteln, doch per Gesetz an Hochschulen installiert zu werden. Bislang haben wissenschaftliche Fächer ihre Nützlichkeit für Wissenschaft und Erkenntnisgewinn immer von sich aus unter Beweis gestellt und damit die wissenschaftliche Gemeinschaft überzeugt. Aber offensichtlich sind die Erkenntnisse, die in Gender- und Geschlechterforschung gewonnen werden, nicht mitteilbar, so wie der Wert von nachhaltigem Genderwald es nicht ist.

Und offensichtlich haben die Gender- und Geschlechterforscher, die es in Deutschland gibt (berechtigte) Zukunftsangst und brauchen deshalb die Unterstützung ihrer parlamentarischen Lobbygruppe aus Grünen und Bündnis90 um auch in den nächsten Jahrzehnten noch ihre Erkenntnisse, die bestenfalls Neuerfindungen von Rädern, schlimmstenfalls ideologische Propaganda darstellen, an Hochschulen verbreiten und dem Steuerzahler dafür auf der Tasche liegen zu können.

Das Positive, das man daraus nehmen kann, lautet: Scheinbar geht die Angst um, unter Genderisten und scheinbar steht ihnen das Wasser bis zum Hals, anders ist die Torschlusspanik nicht zu erklären.

Über Michael Klein
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27 Responses to Die Bundestags-Grünen fordern eine Quote für „beste Köpfe“

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  3. Mario Bernkopf says:

    Ob den Grünen aufgefallen ist, daß sie sich bei den „Besten Köpfen“ automatisch selbst ausschließen?

  4. corvusalbusberlin says:

    Die besten Köpfe sitzen wie immer in ihren Dachkammern und denen geht dieser ganze Scheiß am Arsch vorbei.

  5. Gereon says:

    Soso. Nachdem man 20-30 Jahre lang systematisch die Besten von den Unis vertrieben hat zugunsten der Qualifikation ‚Schlitz zwischen den Beinen‘ und ’stramm links‘ will man jetzt ‚Beste Köpfe‘. Da könnten sie in Berlin anfangen, dort ist nämlich seit Jahren ein Lehrstuhl für Mathematik verwaist, für den sich keine wie auch immer qualifizierte Frau fand und alle männlichen gut qualifizierten Männer abgewiesen wurden. Dann sollte man Hadmut Danisch 20 jahre rückwirkend endlich seinen Doktortitel geben und ihm für 20 Jahre Unrecht eine stattliche Entschädigung zahlen. Dann sollte man alle Doktortitel der letzten 30 Jahre auf rechtmässigkeit und Sinnhaltigkeit überprüfen anhand der dazugehörigen Arbeiten und Aufgabenstellungen. Dann sollte man 190 Genderprofessuren ersatzfrei streichen. dann sollte man alle Studenten die nachweislich weder korrekt schreiben noch rechnen können konsequent von den Unis entfernen. Dann sollte das Abitur und der Weg dahin eine allgemeine Hochschulreife erzeugen und denen, die sie nicht haben, verweigert werden. Dann sollten alle Schulreformen seit 1970 konsequent zurückführen auf den damaligen Stand. Dann sollte man alle Schulbücher seit 1985 einstampfen und durch die ersetzen, die man mal hatte, überarbeitet mit neuen, gesicherten Erkenntnissen. Dann sollte man alle Lehrer die seit 1985 ijn den Dienst genommen wurden in ihren Fächern und in Allgemeinbildung prüfen und konsequent entfernen, wer den Ansprüchen nicht zumindest befriedigend gerecht wird.
    Das als Anfang. Weiter könnte man machen, indem man Herrn Danisch fragt, von welchen ungeheuerlichkeiten er im Laufe der Jahre Kenntnis bekommen hat um die aufzuarbeiten. Ich denke, da ist noch der ein oder andere kluge Kopf zu Unrecht in die Wüste geschickt worden. Weiter ginge es, alle Studentenvertretungen aufzulösen und alle linken, wissenschaftsfremden Aktivitäten auf den Unis unterbinden.

    • Heike Diefenbach says:

      @Gereon,

      Das sind doch endlich ‚mal konkrete und konstruktive Vorschläge!

      Nur kann ich mir erstens nicht vorstellen, dass es von bildungspolitischer Seite das Rückgrat hat, Fehler einzugestehen und falsche Entwicklungen tatsächlich zu korrigieren, zweitens ein mündiger und engagierter Bürger wie Danisch von einer Mehrheit in Deutschland noch zu seinen Lebzeiten als etwas anderes als ein Querulant eingeschätzt wird, und drittens stößt man wahrscheinlich schnell auf praktische Probleme, wenn man den Vorschlag umsetzen wollte, nach dem „… man alle Lehrer[,] die seit 1985 in den Dienst genommen wurden in ihren Fächern und in Allgemeinbildung prüfen [sollte] und konsequent entfernen, wer den Ansprüchen nicht zumindest befriedigend gerecht wird – wer soll (und will!) dann in Schulen unterrichten?!

  6. Karl Schurz says:

    Die besten Köpfe? Die besten sind schon weg bzw. dabei die Zelte abzureißen. Innerlich habe ich das fast vollzogen. Bis zur Rente noch zu lang und für ein Auswandern schon zu alt. Trotzdem, der Irrsinn scheint besonders in Deutschland einen fruchtbaren Schoß gefunden zu haben und dies wird eher über kurz dazu führen hier aufzugeben. Die Botschaft aus der Politik habe ich verstanden. Freiberufler sind unerwünscht. Ich liebe die Freiheit auch unter der Inkaufnahme des Verlustes meiner akademischen Ausbildung und Promotion als wertloses Papier in einem vom „angeblichen Diktator“ Trump regierten Land und um dort nur noch Taxi fahren zu dürfen. Dieser Staat hat in meinen Augen seine Legitimität verloren und ich gebe nur noch durch Zwang an diese System ab, mit Null Anerkennung für diesen Staat, weil er mich durch Androhung von Gewalt dazu zwingt. Logischerweise sollte man Orte übermäßiger Gewaltanwendung verlassen.

  7. Heiner says:

    Also ich verstehe nicht, daß Sie nicht auf die naheliegendste Erklärung für die Drittmittelbeschaffung in grünaffinen Studiengängen kommen:

    Nach Ihrer Schätzung werden die Grünen knapp an der 5 % Hürde scheitern. Claudia Roth, KGE und andere werden damit nicht mehr vom Steuerzahler in bisherigem Umfang finanziert. Überdies haben sie dann enorm viel Zeit.

    Die schaffen sich lediglich einen Notausgang, um ihr abgebrochenes Studium wieder aufzunehmen und anschließend gleich eine Doktorandenstelle zu bekommen!

    Warten Sie mal ab: Professorix Claudia Roth und Professorix KGE – die neuen Sterne am Akademikerixenhimmel für angewandte Geschlechts- und Gedankenlosigkeit!

    🙂

    • Heike Diefenbach says:

      @Heiner

      Tatsächlich SIND wir auf diesen Gedanken gekommen, wie Sie dem obigen Text bei genauer Lektüre entnehmen können. Dort haben wir geschrieben:

      „Deshalb
      und vielleicht weil einige Bundestagsabgeordnete der Grünen versuchen, sich eine Anstellung zu sichern, nachdem sie aus dem Bundestag gewählt wurden,
      fordern sie ein „Forschungsprogramm vom Bundesministerium für Bildung und Forschung“, Gegenstand: Geschlechterforschung. „

      Der Gedanke ist eben wirklich sehr naheliegend! 🙂

      • Heiner says:

        Sorry.

        Die Passage hatte ich nur so interpretiert, daß die wenigen Grünerinninnen, die bereits einen Abschluß haben, die Stellen einnehmen.

        Ich dachte mehr an die Studienabbrecher wie Roth und KGE, die nicht nahtlos auf die Posten wechseln können.
        Aber vielleicht machen ja die mit Abschluß dann den Betreuer für die ohne.

        Obwohl: Mit Taxischein für Frankfurt/Main und Diplom im Steinewerfen kann man ja auch Honorarprofessor werden.

        Mir wird ganz übel, je weiter ich das denke.

        🙂

        • Heike Diefenbach says:

          @Heiner

          „Mit Taxischein für Frankfurt/Main und Diplom im Steinewerfen kann man ja auch Honorarprofessor werden.“

          Ja, genau das ist der Punkt.

          Wenn die Grünerinnen die (formalen oder tatsächlichen) Anforderungen nicht erfüllen, dann bedeutet das in entsprechend geneigten ideologischen Kreisen nur, dass die Anforderungen immer noch zu hoch sind.

          Und wenn staatlich gefördert wird, dann kann staatlich inflationiert werden, und es können Programme wie das Professorinnenprogramm angeboten werden, bei dem ja auch nicht der qualifizierteste/geeignetste Bewerber für eine bestimmte Stelle gesucht wird, sondern eine Person weiblichen Geschlechts.

          Und wenn gar nichts mehr hilft, dann können Grüninnen dem Steuerzahler doch immer noch als Frauenbeauftragte auf der Tasche liegen – das ist ja bloß ein Verwaltungsjob – und sich von diesem Job aus weitere Vorteile zu erschleichen versuchen.

          Und das ist EIN (wenn m.E. auch ziemlich guter) Grund dafür, warum die Inflationierung von Bildungstiteln ein gesellschaftliches Problem ist.

  8. dentix07 says:

    Irgendwie wirkt die Forderung nach einer Quote für „beste Köpfe“ angesichts diverser „Kopfbereitstellungen“ höchst umtriebiger Kämpfer mittels Messer und Schwert, ziemlich makaber!

  9. luisman says:

    Ist euch Oberstatistikern des gesamten bekannten Weltraums nicht aufgefallen, dass die Forderung von nur 40% an besten Koepfen, diese besten Koepfe als Minderheit etabliert? Damit waeren dann die Mehrheit von 60% relative Idioten. Selbst wenn man sich 100% beste Koepfe als Ziel setzt, wird es immer einen gewissen Prozentsatz an Schaumschlaegern geben, die sich reinmogeln und meist nur schwer wieder los zu werden sind.

    Die eigentliche Frage ist doch, warum wir mit Steuermitteln 60% Idioten finanzieren sollen.

    • Ist Ihnen nicht aufgefallen, dass dann, wenn es 100% beste Köpfe gäbe, es keinen Unterschied mehr zwischen dem besten Kopf und dem dümmsten Kopf gäbe?

      • Heike Diefenbach says:

        :-))

      • luisman says:

        Sie verstehen einfach die feministische Prozentrechnung nicht. Ich auch nicht, obwohl ich mich schon seit Jahren damit beschaeftige.

        Aus meiner o.g. Argumentation (auf Basis feministischer Gefuehlslogik) geht doch klar hervor, dass die 60% Idioten nur die maennlichen Profs und Studenten sein koennen, denn die Frauen sind ja definitionsgemaess „die besten Koepfe“. Daraus folgt, dass man eine 100% Frauenquote fordern muss. Wenn die sich im Genderwald verirrt haben, brauchen sie dann wieder ca. 10% Maenner, zumindest um die Lichter, Projektoren und die Heizung anzuschalten. Und das ist wiederum der Beweis dafuer, dass Frauen von Maennern immerfort unterdrueckt werden. Was wiederum der Beweis dafuer ist, dass man Feminismus braucht, und zwar fuer immer und ewig. Alles klar jetzt? Freut mich dass ich helfen konnte 😉

  10. merxdunix says:

    Vielleicht wäre es doch erstrebenswert, mit dem Genderwahn seinen Frieden zu machen. Wenn die Taugenichtse aus dem Rennen genommen werden könnten, indem sie ihr Leben lang mit sich selbst beschäftigt sind, ihr individuelles Geschlecht zu ermitteln, um dann in der dazu passenden Toilette runtergespült zu werden, ist das einer Dauerbemuttelung doch vorzuziehen. Mit etwas Distanz und Besonnenheit lassen sich Genderideologen recht billig verstauen, ob nun in dazu umgefunzten Universitäten oder schalldichten Medienanstalten.
    Genderforschung ist zur Entsorgung von Spielsüchtigen und Nymphomanen durchaus brauchbar, solange sie nach außen hin nicht zu verbindlichen Ergebnissen führt. Wenn die Grünen jetzt noch unter die 5%-Hürde fallen, ist auch der Deckel vom Mülleimer endlich wieder zu und die Genders können in ihrem Saft vor sich hin köcheln, bis sie durchs Abflussrohr passen.

    • Heike Diefenbach says:

      @merxdunix

      Wir haben überhaupt keine Probleme mit Leuten, die sich der Genderideologie verschreiben wollen – jedem das seine!

      Und wir wären ganz und gar gelassen, wenn Genderideologen aufhören würden, so zu tun, als hätten sie irgendetwas mit Wissenschaft zu tun. Wissenschaft ist nämlich das eine, Ideologie – und eben auch: Genderideologie – das andere. Beides ist miteinander unvereinbar – ansonsten hört Wissenschaft auf, Wissenschaft zu sein, weil sie dann nicht mehr die Erkenntnis der und Aufklärung über die Realität zum Ziel hat.

  11. Andreas K. says:

    Also wir empfinden eine Quote von 40% für Frauen als äußerst sexistisch.
    Denn wir als transhuman-extraterrestrisch-5 3/8, -6 7/4, -2 2/9 und alpha-gamma-Geschlecht brauchen ja schon alleine 160%. Und die anderen 5.342 Geschlechter nach Gender-Therorie brauchen ja auch jeweils 40%.

  12. Uranus says:

    Solange die Grünen nicht dazusagen, wie sie die besten Köpfe von den nicht-besten Köpfen abgrenzen, haben sie erst einmal nur Bedeutungsloses in die Welt hinausposaunt. Nun könnte es sein, daß ich als nicht-bester Kopf die Abgrenzung der Grünen gar nicht verstanden habe, nämlich daß die besten Köpfe NUR Frauenköpfe sein können. Angenommen, die Grünen hätten das so gemeint, dann sollten sich die Männerköpfe bei den Grünen mal so langsam ein paar Gedanken machen…

    • Heike Diefenbach says:

      … das geht aber nur, wenn die Männerköpfe zu den besten Köpfen gehören (nicht-beste Köpfe machen sich ja keine Gedanken, sondern plappern nach, was z.B. die Grünen von ihrer Predigerhöckerchen verkünden), und just dies ist per definitionem durch die Grünen ausgeschlossen!

      Deshalb können sich die Grünen nicht vorstellen, dass ernsthafte Kritik oder Widerstand von Männern kommen kann, und ich muss sagen, wenn ich so lese und höre, was manche Mitmenschen, die normalerweise als Männer angesehen würden, von sich geben, bin ich manchmal versucht, den Grünen darin zuzustimmen. Frauen sind ja wenigstens die Nutznießer aus der Genderideologie, aber wie ein mental normal entwickelter Mann die Genderideologie unterstützen kann, ist mit ein Rätsel.

      Möglicherweise unterstützen nur mental nicht normal entwickelte Männer die Genderideologie, und das würde erklären, warum man sich in Genderideologie-Kreisen keine intelligenten, kritikfähigen männlichen Köpfe vorstellen kann, womit wir wieder am Anfang angekommen sind …

      Solange Genderideologen nicht gezwungen werden, aus ihrer echo chamber herauszukommen oder nicht in ihr von „Außenstehenden“ heimgesucht werden, können sie in dem Glauben bleiben, auch ihre absurdesten Phantasien machten irgendwie Sinn.

      WENN sie aber zum Kontakt mit der Restwelt gezwungen sind, gehen sie vollkommen unter, wie das Beispiel der Drittmitteleinwerbung, die ihnen nicht gelingen kann, zeigt. Man kann Absurditäten und Tirivialitäten eben schwerlich als wissenschaftlich hinstellen und für Falsches oder Triviales läßt sich nun einmal nicht ernsthaft argumentieren.

  13. Wir brauchen nicht die „Besten Köpfe“ sondern “ MENSCHEN mit einem gesunden Verstand “ und auch keine „grün angestrichene“ PERSONEN, welche noch grün hinter der Ohren sind , Stickstoff im Kopf und der restliche Körper „sauer“ ist. Wo der Körper sauer ist entsteht Krankheit(Krebs). Wo das Wort “ sauer “ herkommt kann ich mir denken: Die Kanzlerin hat abgefärbt – durch die 2.Heirat müßte das „Sauer“ bei ihr und nicht bei den anderen zu finden sein – zwischenzeitlich beim ganzen deutschen Volk – es ist “ stink-sauer “ !!!

  14. Heike Diefenbach says:

    Ach ja, und dann wollte ich noch anfügen, dass ich eine Partei suche, die bildungspolitische Verantwortlichkeit zeigt, indem sie die staatliche Förderung von Wissenschaftstheorie und insbesondere ihrer Lehre und hier insbesondere an Universitäten fordert und idealerweise durchsetzt!

    Schließlich geht es nicht an, dass Leute an Universitäten meinen, es ginge darum, sich mit seinem Lieblingsthema zu beschäftigen oder sich dort als gute Menschen oder Kämpfer für irgendwelche guten Sachen zu betätigen, und nicht darum, auf systematische Weise einen Beitrag zum kumulativen Unternehmen „Wissenschaft“ zu erbringen.

    Ein Mindestmaß an Reflexion darüber, was Wissenschaft ist, warum und wie man Wissenschaft betreibt und was vor allem KEINE Wissenschaft ist, sollte doch wohl für jeden, der sich einer Uni oder Hochschule herumdrückt, zumutbar sein.

    Meine Forderung:

    Das erste Jahr, wenn nicht die ersten beiden Jahre des Studiums für ALLE Studenten in ALLEN Fächern ohne Unterschied sollten eine wissenschaftliche Grundbildung vermitteln, d.h. gelernt werden müssen: Eine philosophische Einführung in die Epistemologie, Grundzüge der Wissenschaftstheorie, Logik, kritisches Denken, Modellbildung, Statistik, Forschungsmethoden (von der Archivsrecherche bis hin zum experimentellen Design und zur Stichprobenziehung), Geschichte der Wissenschaft.

    Das Gelernte kann dann in den Folgejahren inhaltlich angewendet werden, d.h. in den Folgejahren studieren Studenten ihre jeweiligen Fächer.

    Damit würde sichergestellt, dass man es bei Akademikern mit einer über Wissenschaft im Prinzip informierte Gruppen von Leuten zu tun hat, die sich untereinander sinnvoll verständigen können. Dann wiederum müsste man nicht endlose, unfruchtbare Diskussionen darüber führen, was warum keine Wissenschaft ist, obwohl es Uni-Angestellte betreiben, die ja eigentlich Wissenschaft betreiben sollen, ganz zu schweigen u.a.. von einer merklichen Niveauhebung bei Angestellten z.B. der Medien, die ein Journalistikstudium o.ä. absolviert haben, und sei es nur, weil sie Statistiken lesen und verstehen könnten.

    Jedenfalls lässt sich meine Forderung nach staatlicher Förderung wissenschaftstheoretsicher Ausbildung weit besser argumentieren als die Forderung nach staatlicher Förderung der Gender-Ideologie, die ja nur denjenigen nutzen würde, die sich in entsprechenden Netzwerken bewegen und dort von der Ideologie-Förderung profitieren wollen.

    • Heiner says:

      „Das erste Jahr, wenn nicht die ersten beiden Jahre des Studiums für ALLE Studenten in ALLEN Fächern ohne Unterschied sollten eine wissenschaftliche Grundbildung vermitteln, d.h. gelernt werden müssen: Eine philosophische Einführung in die Epistemologie, Grundzüge der Wissenschaftstheorie, Logik, kritisches Denken, Modellbildung, Statistik, Forschungsmethoden (von der Archivsrecherche bis hin zum experimentellen Design und zur Stichprobenziehung), Geschichte der Wissenschaft.“

      Früher hat man sowas im Abitur gelernt.

      Heute müssen die Studenten erstmal des Lernen und Studieren lernen. *seufz*

      • Heike Diefenbach says:

        … ja, leider.

        Bei mir rennt jeder offene Türen ein, der sich für eine systematische Ausbildung in den genannten Bereichen schon in der Sekundarstufe, einsetzt. Angesichts der zeitgenössischen Realität scheint mir das aber eine höchst unrealistische Forderung zu sein. Die Forderung an die Uni zu stellen, scheint mit ein klein wenig realistischer, aber nur ein klein wenig … 😉

  15. Pingback: Fehlschluss, dein Name ist LINKE – Zum Zusammenhang zwischen Selbstüberschätzung und Paternalisierung | ScienceFiles

  16. Gassenreh says:

    Es fehlen vorlallem Köpfe, welche deutlich machen, dass nicht nur für chancenlose „Gender-Forschung“ die Wirtschaft Geld verfügbar machen muss, sondern leider auch für die negativen Folgekosten des angewandten Genderismus. Denn ein wenig ungesund für Frauen, Mütter und Kinder scheint Gender Mainstreaming schon zu sein. Zum Beispiel das Negieren bedeutsamer und dem Mann überlegener weiblicher Eigenschaften mit der Folge, dass häufig der Body nur noch wichtig und die an sich höhere weibliche Depressionsneigung noch gesteigert werden. Vergessen der für Sprach- und Kognitiventwicklung wichtigen frühkindlichen Mutterbindung (infolge des frühen flüssigkeitsgekoppelten Hörens des Foeten im Mutterleib) mit der Folge von Sprach-, Lese- und Rechtschreibstörungen durch Fremdbetreuung. Probleme durch Cortisolausschüttung (gefährliches Stresshormon) und Schlafmangel mit entsprechendem Wachstumshormonmangel von Krippenkindern mit Hippocampusminderung (Lernmaschine des Gehirns).
    Erschreckende Zunahme von Depressionen auch bei Kindern und Jugendlichen.
    [siehe „Kinder – Die Gefährdung ihrer normalen (Gehirn-) Entwicklung durch Gender Mainstreaming“ in: „Vergewaltigung der menschlichen Identität. Über die Irrtümer der Gender-Ideologie, 6. Auflage, Verlag Logos Editions, Ansbach, 2015: ISBN 978-3-9814303-9-4 und „Es trifft Frauen und Kinder zuerst – Wie der Genderismus krank machen kann“, Verlag Logos Editions, Ansbach, 2015: ISBN 978-3-945818-01-5

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