Tipping Point: Mediale Gender-Berieselung nervt immer mehr

… zu diesem Schluss kommen wir angesichts der Vielzahl der Hinweise, die uns erreichen, Hinweise auf mediale Berichterstattung, die ihren Lesern einhämmern will, dass Frauen benachteiligt sind, dass Frauen an Hochschulen benachteiligt sind, dass Frauen in Führungspositionen benachteiligt sind, dass Frauen Opfer sind, dass Frauen immer Opfer sind und deshalb die Hilfe der Genderindustrie benötigen, dass Frauen, die Genderindustrie benötigen, um ein Einkommen zu haben …. Nein, das nicht. Und dass immer mehr Frauen die Nase voll haben, von dieser Genderindustrie erst entmündigt und dann bevormundet zu werden, …. Nein, das auch nicht.

Die Zahl derer, die von der Gender-Indoktrination die Nase voll haben, sie steigt ebenso, wie die Zahl derer, die nur noch genervt reagieren, wenn sie etwas von Gender hören, wie zum Beispiel der folgende, freundlich grüßende Leser aus Mutterstadt:

“Hallo,

das muss bitte dringend auf ihrer Seite kommentiert werden!

Danke!”

enough“Das”, ist ein Beitrag auf Sol.de, dem Portal für Saarbrücken und den Rest vom Saarland (ist nicht mehr viel), der wie folgt überschrieben ist:

Studie: Frauen in Führungspositionen machen privat mehr Abstriche”

Als wer? Als früher? Als Vollerwerbstätige?

Und weiter geht es:

“Frauen in Führungspositionen machen für ihre Karriere einer Studie zufolge privat mehr Abstriche als Männer. Sie sind seltener verheiratet und haben seltener Kinder als Männer in vergleichbaren Positionen, wie das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) am Dienstag in Berlin mitteilte. 68 Prozent leben – mit oder ohne Trauschein – mit ihrem Partner zusammen; bei den Männern sind es 77 Prozent. 29 Prozent der Frauen haben Kinder bis 16 Jahre, bei den Männern sind es 37 Prozent.”

Die Abstriche, für alle diejenigen, denen es entgangen ist, bestehen darin, dass 9% weniger Frauen, die das DIW in Berlin in Führungspositionen kodiert hat (dazu gleich mehr) als Männer nicht mit einem Partner zusammenleben und 8% weniger der entsprechenden Frauen Kinder unter 16 Jahren im Haushalt leben haben als Männer.

Alle, die das lesen und Single sind, die keine Kinder unter 16 Jahre im Haushalt leben haben, vielleicht, weil die entsprechenden Kinder schon erwachsen sind oder über 16 Jahre alt sind, aber immer noch im Haushalt leben, aufgemerkt: Sie machen Abstriche, ob Sie das wissen, wollen oder nicht.

Wenn es darum geht, Genderideologie in die Köpfe der Leser zu hämmern, ist keine Aussage borniert genug. Wenn es darum geht, Genderideologie in die Köpfe der Leser zu hämmern, dann wird regelmäßig deutlich, wie beschränkt die heile Welt der Genderisten tatsächlich ist, denn: zum Glück gehören Kinder unter 16 Jahren, die im Haushalt leben und ein fester Parter. Früher nannte man das Spießer.

Fuehrungskraefte MonitorUnd wie so oft in letzter Zeit, wenn Gender-Ideologie in die Köpfe der Bevölkerung gehämmert werden soll, kommt das, was angeblich ein wissenschaftliches Ergebnis ist, vom DIW in Berlin, von jenem DIW, das immer noch von sich behauptet, es betreibe wissenschaftliche Forschung, auch wenn es offensichtlich beim DIW in Berlin die Agenda gibt, zum Musterknaben, nein, zum Mustermädchen der Bundesregierung und der Genderideologie zu werden.

Die vermeintlichen Abstriche, die Sol.de berichtet, was wiederum einen unserer Leser so sehr genervt hat, dass er uns eine Dringlichkeits-eMail geschrieben hat, sie finden sich im allerletzten Satz einer Pressemeldung des DIW, die viele Sätze davor hat, Sätze, in denen noch der ein oder andere furchtbare Nachteil von “Frauen in Führungspositionen” bejammert wird.

Verantwortlich  für die neuerliche Jammer-Orgie, die vom DIW als Führungskräfte-Monitor 2015 verkauft wird, sind Elke Holst, Anne Busch-Heizmann und Anna Wieber.

Sie haben sich am Sozio-ökonomischen Panel (SOEP) versucht (oder hatten einen männlichen Helfer, der rechnen kann, denn wie wir aus dem nämlichen DIW regelmäßig zu hören bekommen, sie es ja sehr duster aus im Bezug auf Rechnen, Mathematik, Statistik, Technik, kurz: MINT unter Frauen!), um ihre Jammer- oder jämmerlichen Erkenntnisse zu fabrizieren. Das SOEP ist einer der wenigen longitudinalen Datensätze, die es in Deutschland gibt: In regelmäßigen Abständen werden immer dieselben Befragten interviewt. So die Theorie.

In der Praxis gibt es die sogenannte Panelmortalität, ein Ergebnis des tatsächlichen Sterbens von Befragten und ein Ergebnis schleichender Lustlosigkeit, die sich einstellt, wenn man jedes Jahr denselben langweiligen Fragebogen ausfüllen soll. Obwohl das SOEP ein longitudinaler Datensatz ist, wird meist im Querschnitt gerechnet, d.h. für ein einziges Jahr. So auch im vorliegenden Fall: Das ist einfacher. Dafür braucht man weniger Kenntnisse in Statistik und Methoden, im Umgang mit Daten.

Beliebt ist das SOEP, weil man Sätze schreiben kann wie: “Insgesamt standen im letzten Erhebungsjahr 2013 Informationen zu mehr al 24.000 Befragten zur Verfügung” (15). Das klingt gut, klingt nach viel, nach sehr viel in Standards quantitativer empirischer Sozialforschung gemessen. Nur: Die SOEP-Befragten im Datensatz haben die Angewohnheit, immer dann, wenn eine spezifische Gruppe gesucht wird, wegzuschmelzen wie das Eis in der Sonne.

Entsprechend bleiben Holst, Busch-Heizmann und Wieber auf letztlich 1.550 Personen sitzen, darunter 445 “weibliche Angestellte, von denen aber nur 28 mit umfassenden Führungsaufgaben betraut sind” (16). Und weil man mit 28 Befragten nicht sinnvoll arbeiten kann, haben die Autorinnen die 28 Frauen in “Funktionen mit umfassenden Führungsaufgaben” kurzerhand mit den 417 Frauen, die “sonstige Leitungsfunktionen oder hochqualifizierte Tätigkeiten (Abteilungsleiter, wissenschaftlicher Angestellter, Ingenieur) ausüben”, zusammengeworfen.

Und so wird man dann als Mittelbauler an der Hochschule, der in anderen Zusammenhängen wegen seines Zeitvertrags und seiner Sklavenarbeit ähnlichen Ausnutzung beklagt wird, urplötzlich zur Führungskraft und alles, damit das DIW einen Führungskräfte-Monitor vertreiben kann, in der neuen Reihe “Politikberatung kompakt”.

Nur: Der Führungskräfte-Monitor ist kein Führungskräfte-Monitor. Er ist eine Mogelpackung, die man als Wissenschaftler, der sich mit Methoden auskennt und seine Arbeit mit lauteren Mitteln verfolgt, links liegen lassen muss: Links, da wo er hingehört, denn der Führungskräfte-Monitor ist nicht zufällig Bestandteil der Reihe “Politikberatung kompakt”, und es ist kein Zufall, dass die Reihe “Politikberatung kompakt” besser politisch-korrekter Etikettenschwindel heißen würde. Denn: so wenig, wie auf Grundlage des Führungskräfte-Monitor Aussagen über Führungskräfte möglich sind, so wenig ist die Politikberatung des DIW eine Politikberatung. Die Beratung ist vielmehr eine Legitimierung, eine Politiklegitimierung.

DIW POlitikberatungUnd Legitimierung findet regelmäßig dadurch statt, dass angeblich herrschende Zustände bejammert werden, so wie das im seinerseits bejammernswerten Führungskräfte-Monitor der Fall ist, dessen Autoren durch die Republik ziehen und in Medien aller Art den falschen Eindruck erwecken, sie könnten Aussagen über Führungskräfte machen, hätten Führungskräfte in relevanter Anzahl befragt, wenn sie mit Sicherheit weniger als 100 Geschäftsführer und Direktoren unter den 1.550 Personen, die sie als Führungskräfte verkaufen wollen, haben.

Das nennt man auch Vorspiegelung falscher Tatsachen, schon deshalb, weil durch die Verwendung des Begriffs “Führungskräfte” bei denen, die ihn hören, ganz bestimmte Assoziationen erweckt werden, eben die Assoziation von Geschäftsführer, von Top-Manager, jedenfalls nicht die Assoziation von Abteilungsleiter im Finanzamt oder von wissenschaftlichem Angestellten. Dass diese Assoziation bei denen, die Führungskraft hören, erweckt wird, ist Absicht und unlauter, es ist das, was man beim DIW nun Politikberatung nennt, worunter offensichtlich Methoden verstanden werden, die Öffentlichkeit hinters Licht zu führen, zu manipulieren und letzten Endes zu betrügen.

Und einmal ehrlich: Nie war es einfacher als heute, derartige Manipulationen als angebliche wissenschaftliche Studie verpackt, unters Volk zu bringen: Die meisten Journalisten verfügen nicht einmal über rudimentäre Kenntnisse wissenschaftlicher Methoden und drucken gierig, was ihnen als wissenschaftlich verkauft wird, so lange es der politischen Korrektheit entspricht jedenfalls.

Die Größe, die in dem ganzen Manipulations- und Betrugsszenario keiner der Möchtegern-Manipulatoren auf der Rechnung hat, das sind die Leser, diejenigen, die manipuliert werden sollen, die vermeintlich Dummen da draußen, denen man nach Ansicht derer, die es versuchen, ein X für ein U vormachen kann.

Schlechte Nachrichten für Manipulateure:

Vielen Lesern reicht es. Sie können das Wort “Gender” mittlerweile nicht mehr hören und sind zu intelligent, als dass sie sich von angeblichen Wissenschaftlern, die nicht weiter kommen als Längsschnittsdaten im Querschnitt zu betrachten und Prozentwerte auszuzählen, von denen niemand weiß, warum sie ausgezählt werden, hinters Licht führen lassen.

Es wird Zeit, dass Institute wie das DIW dafür sorgen, dass an den Studien, die das Institut produziert, mindestens ein Angestellter des Instituts beteiligt ist (so es ihn noch gibt), dem es um Wissenschaft und nicht um Ideologie und Manipulation geht. Die Glaubwürdigkeit des DIW steht auf dem Spiel – sofern sie nicht längst durch Personen wie Elke Holst, Anne Busch-Heizmann oder Anna Wieber verspielt worden ist.

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33 Responses to Tipping Point: Mediale Gender-Berieselung nervt immer mehr

  1. Hosenmatz says:

    Vielen Dank, dass sie sich meiner Nachricht angenommen haben. Aufmerksam wurde ich auf diesen Schwachsinn, weil er im heutejournal von Gundula Gause vorgelesen wurde. “Frauen in Führungspositionen machen für ihre Karriere einer Studie zufolge privat mehr Abstriche als Männer. Sie sind seltener verheiratet und haben seltener Kinder als Männer in vergleichbaren Positionen, wie das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) am Dienstag in Berlin mitteilte.” Ende der Mitteilung. Das soll dann jeder einfach so schlucken.
    Diesen Text findet man in etlichen Online-Zeitungen. Bei Focus-Online wurde mein Kommentar gleich wegzensiert. Bei SOL.de kann man ihn, glaube ich, noch lesen.

    Ich wiederhole meine vorletzten Satz: Man sieht, dass es die Medien schaffen, sogar selbstbewusste, erfolgreiche Karrierefrauen (die sich selbst für diesen Weg entschieden haben) als Opfer darzustellen.

  2. P.L. says:

    Hätten gleich schreiben können :

    “Frauen sind seltener verheiratet als Hühner.”

    Der Vergleich wäre dann EXAKT gleich valide.

  3. P.L. says:

    Äch …. DARF MICH NICHT VON eMOTIONEN HINREISEN LASSEN UND MUSS OFFENSICHTLICH kAFFE NACHTANKEN. BItte obigen Kommentar löschen, weil inhaltlich … suboptimal …. danke 🙂

  4. A.S. says:

    Irgendwie erwarte ich, dass irgendein Gender-GAGA-Wissenschaftsdarsteller herausfindet, dass psychisch kranke alleinerziehende Frauen benachteiligt sind, weil sie mehr psychisch kranke Kinder haben………

    • Roland says:

      Irgendwann wird es mal eine Studie geben in der herauskommt, dass jeder in irgendwas, irgendwann, irgendwo benachteiligt ist.

      Ach was solls. Ich habe hiermit diese Studie gerade veröffentlicht. Irgendwann ist jetzt! Und sie bildet ausreichend die soziale Wirklichkeit ab. Methodisch scheint sie nach heutigem “Standard” auch vollkommen ausreichend.

      • A.S. says:

        Fast. Fügen Sie hinter “jeder” folgendes ein: “, außer die weiße, privilegierte, männliche Cis-Gender-Elite, ”
        Dann entspricht Ihre Studie heutigen Standards.

  5. Silke says:

    Ob Eisbrecher an unsere gegenderte Spassgesellschaft dachte, als sie diesen Song schrieben?

    Er passt perfekt:
    Party, Spass und bloß nicht auf etwas fest legen. Morgen könnte ich ja anders fühlen, denken oder es gilt etwas anderes als politisch korrekt.
    Leider kennt diese oberflächliche Dekadenz keine Moral, keine Verbindlichkeiten oder Verlässlichkeiten.
    Sobald der Spassfaktor durch ist, bleibt aber nichts was im Leben Halt gibt.
    Also:

    Willkommen im Nichts (Lyrics)

    Wir sind so schön
    Wir sind so jung
    Unendlich geil
    Wir sind so dumm
    Wir sind verwöhnt
    und elegant
    Wir sind brutal
    und doch charmant
    Wir sind so hip
    Wir sind so cool
    Ein bisschen bi
    Ein bisschen schwul
    Wir sind so wild
    und so versiert
    Knallhart und
    perfekt programmiert
    (Refrain, siehe unten)
    Wir sind obszön
    Wir sind so frei
    Unendlich spitz
    und voll dabei
    Wir sind skurril
    Total verrückt
    Ziemlich kaputt
    doch hübsch geschmückt
    Wir sind so scharf
    und auffrisiert
    Dekadent
    und zweckoptimiert
    (Refrain)
    Wir sind so chic
    Wir sind frivol
    Ein bisschen high
    Ein bisschen hohl
    Wir leben schnell
    und radikal
    Was um uns ist
    ist uns egal
    Wir brauchen Feuer
    Wir atmen Benzin
    Champus, Schlitten
    Titten, Kokain

    Refrain:
    Der Horizont rückt näher
    und alle sind Stars
    Wir leben wie die Götter
    und dann beißen wir ins Gras
    Die Schatten werden länger
    Wir kennen keinen Neid
    Verschwende deine Jugend
    und schenk’ mir deine Zeit
    Willkommen
    Ihr Kinder des Lichts
    (Ihr Kinder des Lichts)
    Ihr seid willkommen
    (Willkommen)
    Willkommen im …
    Willkommen
    Ihr Kinder des Lichts
    (Ihr Kinder des Lichts)
    Ihr seid willkommen
    (Willkommen)
    Willkommen im …
    Willkommen
    Herzlich Willkommen im NICHTS!

    • Silke says:

      Hier zum hören:
      Der Titel hört sich nach jubelnder Partymeile an und endet nüchtern mit:
      Herzlich Willkommen im NICHTS!



      • Ja, der Text trifft ganz gut, was derzeit als Lebensinhalte feilgeboten wird, aber über eine Zeile im Text habe ich mich sehr gewundert, denn sie trifft meiner Meinung nach absolut nicht zu: “Wir kennen keinen Neid” !?!?

        Wenn ich höre, dass jemand “benachteiligt” ist, weil er von etwas weniger hat als jemand anders, dann ist das der perfekte Ausdruck von Neid als regelrechtem Selbstzweck. Insofern passt diese Zeile überhaupt nicht in den Liedtext, der ansonsten, glaube ich, recht gut das Existenzgefühl beschreibt, das derzeit angepriesen wird.

  6. Michel Houellebecq says:

    Die allergrösste Leistung vom Feminismus neueren Zuschnitts und seinem wissenschaftlichen Wurmfortsatz besteht darin, Frauen jede Verantwortung für das eigene Handeln abzusprechen. Egal, was Frauen tun: Sie sind niemals für etwas selber verantwortlich! Das ist wirklich ein Wunder, ein waschechtes Wunder, wie es im Buche steht..!

    • Silke says:

      Hier die Lösung für Männer, geschrieben von einem anderen Foren Teilnehmer, da Geschlecht mittlerweile frei wählbar ist:

      “Bei der Bewerbung oute ich mich als Frau, beim Stellenantritt mach ich ganz auf Mann. Wenn ich was verbockt habe, flüchte ich in die weibliche Opferrolle. Das wird ja lustig… .”

      Das müsste bei Frauenparkplätzen ebenfalls klappen. Der Fahrer entdeckt beim Parken gerade seine weibliche Seite.

      Die Liste kann sicher fort gesetzt werden.

    • @Michel Houellebecq

      Ja, und darin zeigt sich, dass der so genannte Feminismus der dritten Welle nicht nur zutiefst männerfeindlich ist, sondern auch zutiefst frauenverachtend und anti-emanzipatorisch, man könnte wohl auch schlicht sagen: menschenfeindlich und reaktionär. Nicht umsonst stehen viele Frauen, die sich in der Vergangenheit durchaus von Frauenthemen angesprochen fühlten und sich selbst zu ihnen äußerten, diesem neuen so genannten Feminismus ablehnend gegenüber und reagieren entsprechend, wenn sie von ihm oder für ihn vereinnahmt werden sollen. Man denke nur z.B. an Toni Morrison!

      • Michel Houellebecq says:

        Er ist absolut frauenverachtend, dieser dritte Welle Feminismus, verklärt er doch Frauen zu unselbstständigen und gedankenlos handelnden, fühlenden, empfindenden und wahrnehmenden Individuen, denen man ständig beistehen und unter die Arme greifen muss, weil sie es ja selbst offenbar nicht bringen! Keine Führungsposition? Der Staat regelt das für die Frauen! Zuwenig Lohn? Der Staat übernimmt die Lohnverhandlungen für sie! Nicht arbeitswillig genug? Kita! Billige Anmache? Staat! Sexistische Werbung? Dito! Das finde ich insbesondere deshalb bemerkenswert, weil man sich ja noch bis vor Kurzem noch am genauen Gegenteil, dem Superwomen-Übermenschen-Ideal ausgerichtet hat- und zwar bis hin zur Groteske, wie dieser Werbespot beweist:



        Das Wort stark wird in diesem geradezu absurd anmutenden 20 Sekunden-Spot gefühlte einhundert Mal ausgesprochen. Wahrscheinlich deshalb, weil die Konsumentinnen einfach zu blöde sind, das bereits nach dem ersten Mal zu bereifen… Wohlgemerkt: Hier geht es um einen profanen Deostick von Rexona! Selbst der Schweiss der Frauen lässt sich also politisieren!

  7. Kaffee Kalle says:

    Wurde auch berücksihtigt, dass Frauen ja ab einem gewissen Alter keine Kinder mehr bekommen können und Führungskräfte sind in der Regel ja nicht mehr die Jüngsten. Also sind bei weiblichen Führungskräfte die Kinder vielleicht einfach schon aus dem Haus. Männer haben dieses Problem nicht, wenn sie eine junge Partnerin haben. dann kann er 60 sein, und trotzdem noch ein Baby zuhause haben.

    • @Kaffee Kalle,

      also wirklich, Kalle – was für eine Frage! Haben Sie ernsthaft den Eindruck von dieser Studie gewonnen, dass in ihr irgendetwas, was in der realen Welt vorkommt, berücksichtigt worden wäre???

      Die Autorinnen des Textes verweigern die Ankunft in der realen Welt regelrecht, oder sie sind unfähig, die reale von der imaginierten Welt zu unterscheiden. Das wird z.B. daran deutlich, dass behauptet wird, es gebe ein gender pay gap, und schlimmer noch: es gebe es “immer noch”!

      Entweder die Autorinnen haben nicht zur Kenntnis genommen oder nicht verstanden, dass das längst vom Tisch ist, weil in empirischen Studien hinreichend gezeigt worden ist, dass man Einkommensunterschiede durch Leistungsunterschiede und Präferenzen erklären kann.

      Oder sie meinen, wenn sich beobachten lässt, dass die Positionen, die sie aus unerfindlichen Gründen als “Führungspositionen” bezeichnen, nicht 50:50 zwischen Männern und Frauen verteilt sind, dann sei das irgendwie ein gender pay gap. Dabei it es aber nur eine Nicht-Gleichverteilung.

      Und das ist doch überhaupt der Punkt:

      Seit wann ist es ein Mißstand, wenn etwas nicht zu gleichen Teilen zwischen (im übrigen: willkürlich ausgewählten) Gruppen von Menschen verteilt ist, und warum, bitte, sollte es das sein?

      In der Bundesrepublik hat sich m.W. niemals eine Mehrheit für die Regel der Ergebnisgleichheit ausgesprochen (soooo viele Wahnsinnige gibt es dort denn doch nicht) oder auch nur für gender mainstreaming, und sozialwissenschaftlich besehen wäre die Orientierung einer Gesellschaft an Ergebnisgleichheit der Tod derselben.

      Mir scheint, dass mit solchen frisierten Meldungen wie sie von Handlangern in Insitutionen mit zunehmend fragwürdigem wissenschaftlichen Status bereitwillig produziert werden, damit sie in den politisch korrekten, aber hinsichtlich der Tatsachen völlig inkorrekten, öffentlich-rechtlichen Medien verkündet werden können, nicht so sehr die Meldungen selbst, eingehämmert werden sollen, als vielmehr die PRÄMISSE, auf der solche Medlungen überhaupt nur beruhen können – eben die, dass alles, was nicht ERGEBNISGLEICHHEIT ist, schlecht sei und ein beklagenswerter Mißstand. Das ist wohl grundlegend auf dem Weg in die DDR 2.0 ….

  8. kardamom says:

    sol.de schreibt: “Studie: Frauen in Führungspositionen machen privat mehr Abstriche”

    Wikipedia schreibt: “Ein Abstrich ist die Entnahme von körpereigenem Untersuchungsmaterial aus der Oberfläche von Wunden oder Schleimhäuten (Mund, Harnröhre, Scheide, After) mit sterilen Wattetupfern, kleinen Bürsten oder kleinen Spateln zur mikrobiologischen und/oder zytologischen Diagnostik.”

    Kardamom schreibt: “Frauen in Führungspositionen sollen ihre Arbeit erledigen. Wenn sie nach Feierabend dann noch privat körpereigenes Untersuchungsmaterial zusammenkratzen, gilt das als Hobby und hat in DIW-Studien nichts verloren.”

    • Hosenmatz says:

      Wenn das die ganzen Medien nur mal gewusst hätten.

      Dass die Studie insgesamt nur leeres Geschwafel ist, wurde ja oben schön dargelegt. Was mich aber noch mehr stört, ist, dass in den Medien nur ein paar Sätze daraus einfach unreflektiert als Schlagzeile und neue Erkenntnis verbreitet werden und damit das verzerrende Bild, das die Studie vermittelt, noch gesteigert wird!

      • @Hosenmatz,

        naja, ob das so ist, ist doch die Frage!

        M.E. wird durch die Verlesung in den Medien nicht das die Fehlinformation beworben oder das Ansehen der vermeintlichen Studie gehoben, sondern das Ansehen der gängigen Medien – weiter – untergraben. Wir sind doch das beste Beispiel hierfür!

        Und sollten unseren Mitmenschen nicht ein bisschen mehr vertrauen? Die meisten von ihnen sind nicht dermaßen einfältig oder in ihrer Persönlichkeit beschädigt, dass sie solche Meldungen (noch) glauben würden. Ich glaube, dass diese Meldungen von denjenigen absorbiert werden, die vorher schon im Frauen-Benachteilungs-Taumel durch die Straßen geschwankt sind. Und ich glaube, dass durch diese Meldungen versucht werden soll, den Eindruck zu schaffen, dass das eine von weiten Teilen akzeptierte Wahrheit wiedergebe oder -spiegele – gerade weil man sich bewußt ist, dass dieser Ladenhüter nicht mehr zieht, denn gerade dann gilt es zu vermeiden, dass Leute das zunehmend offen aussprechen.

        Das ist ein allgemeines Gesetz aus dem menschlichen Zusammenleben:

        Verhindere, dass etwas ausgesprochen wird, dass dem status quo nicht entspricht, denn wenn das passiert, merken Zuhörer, dass sie mit ihren Beobachtungen und Gedanken nicht alleine sind und äußern sich ebenfalls! Und so wird aus einem Schneeflöckchen schon eine Lawine. Da man so etwas nicht aufhalten kann, muss man versuchen, es von Anfang an zu verhindern, indem man immer und immer wieder und fast schon verzweifelt die Ideologie herbetet, immer in der Hoffnung, dass das Andersdenkende mundtot macht, weil sie sich in der Minderheit fühlen, und sie nicht merken, dass sie das gar nicht sind. Deswegen ist es so wichtig, die Kommunikationsmacht zu beanspruchen und damit die Definitionsmacht darüber, was besprochen werden darf und was nicht, was “ein Thema” ist und was nicht ….

        Aber natürlich funktioniert das nur für eine bestimmte Zeit – und mir scheint, die Zeit für die Karikatur von Frauen als dummen, hilflosen Opfer ist endgältig vorbei; sie ist doch nur noch ein Lacher, und deshalb wiederum diskreditieren sich Leute und ganze Institutionen, wenn sie immer noch versuchen, dieser Karikatur Leben einzuhauchen.

        • Hosenmatz says:

          Ach, Frau Dr. Diefenbach, schön, dass sie noch an eine Restintelligenz der “mündigen” Bürger glauben. Ich vermute eher, dass sich die meisten Medien-Konsumenten über solche Aussagen in den Medien gar keine Gedanken machen und das ensprechend auch nicht hinterfragen.

          Zitat: “Eine Lüge ist bereits dreimal um die Erde gelaufen, bevor sich die Wahrheit die Schuhe anzieht.” M. Twain

          Zitat: “Wenn man eine große Lüge erzählt und sie oft genug wiederholt, dann werden die Leute sie am Ende glauben. Man kann die Lüge so lange behaupten, wie es dem Staat gelingt, die Menschen von den politischen, wirtschaftlichen und militärischen Konsequenzen der Lüge abzuschirmen. Deshalb ist es von lebenswichtiger Bedeutung für den Staat, seine gesamte Macht für die Unterdrückung abweichender Meinungen einzusetzen. Die Wahrheit ist der Todfeind der Lüge, und daher ist die Wahrheit der größte Feind des Staates.” J. Goebbels zugeschrieben

          Mir fällt dazu auch das Lied von Reinhard Mey ein: “Was in der Zeitung steht”.
          Wenn so etwas in den Fernsehnachrichten, in der Zeitung und von einem Forschungsinstitut verkündet (oder soll ich sagen: proklamiert) wird, dann muss es doch die Wahrheit sein, oder?

          • @Hosenmatz

            Ich sehe Ihren Punkt, und auch ich bin einer ganzen Menge Leute begegnet, von denen ich nicht weiß, ob sie einfach dumm sind, psychische Probleme haben, die in Dummheit münden, oder einfach böswillig sind. Und ich kenne auch das Gefühl, das man Frust nennt.

            Aber wie gesagt glaube ich, dass dieses Gefühl in anderen Leuten zu kultivieren, eine treffliche Strategie ist, um Dinge durchzusetzen, und deshalb sollte man sehr genau hinschauen, ob es denn wirklich angebracht ist, frustriert zu sein.

            Und ich schaue und schaue und sehe keinen Anlass hierfür. Wenn ich z.B. dieses blog anschaue, sehe ich Sie und mich selbst und Michael Klein und all die Kommentatoren in diesem thread, und dann gibt es noch Reinhard Mey, der anscheinend einige Dinge durchschaut, ja, selbst der – wie mir scheint – eher minderintelligente Goebbels hat etwas durchschaut. Warum also sollten es nicht sehr viele Leute in allen möglichen Lebenslagen ebenso durchschauen?

            Wissen Sie, es ist ein Merkmal der Linken, sich avantgardistisch und elitär zu fühlen, und genau daher nehmen sie das ihnen ihrer Meinung nach zustehende Recht, für andere zu sprechen, weil diese anderen Leute dumm sind und nicht wissen, was gut für sie ist, aber daher nehmen sie auch ihren Frust: die anderen Leute sind eben einfach zu dumm, um “bei der Stange” für die gute Sache zu bleiben, und je stärker sie das zeigen, desto mehr Leute verärgern sie. Lassen Sie uns nicht denselben Fehler der unangemessenen Überheblichkeit machen und davon ausgehen, dass ziemlich viele Leute sehen und durchschauen können, was Sie und ich und …. sehen und durchschauen können.

            • Hosenmatz says:

              Natürlich, die Hoffnung stirbt zuletzt.
              Und es ist wirklich bewundernswert, dass es doch einige Leute gibt, die dieser Gender-Ideologie die Stirn bieten. Aber es ist leider doch irgendwie so, dass die Gegendarstellung nicht auf der Titelseite erscheint (siehe Reinhard Mey). Die Falsch-Darstellungen setzen sich dagegen in den Köpfen fest (siehe gender-pay-gap).
              Man wird wohl nie von Gundula Gause hören: “Studie belegt, dass Gender-Forschung und Gender-Mainstreaming jeglicher wissenschaftlicher Grundlage entbehrt!”

  9. Carsten Mabank says:

    Ich denke Frauen in Führungspositionen machen deshalb privat mehr Abstriche, weil sie aus Zeitgründen vermeiden wollen für jeden Abstrich zum Gynäkologen zu fahren.

  10. klaas says:

    Wenn Frauen, die Kinder bekommen, viel wilder darauf sind, ihren Job hinzuschmeissen als Männer, dann müssten doch der Frauenanteil bei den Menschen mit Job geringer sein. Die Frauen hätten dann aber häufiger keine Kinder. Also mal wieder alles auch ohne Diskriminierung zu erklären.

  11. hubi stendahl says:

    Der Umbau der Gesellschaft auf ein gleichmachendes statt gleichberechtigtes Niveau findet aber nicht nur im >zwar nicht zu unterschätzenden< jedoch kleinen Bereich der akademischen Instanzen statt. Er findet völlig subtil täglich im TV und Radiofunk, bei Facebook oder Whats app statt.

    Dort gibt es keine Talk Sendung mehr ohne ein wenig schwul oder bi dabei zu haben. Kein Film mehr in den öffentl. rechtlichen Sendern, der nicht einen Inhalt transportiert, der dem Ideal dieser grünlinks verrückten Träumerei entspricht.
    Das geht soweit, dass sich traditionell verbundene Menschen mittlerweile Ihrer Intention schämen oder sie zumindest in bestimmten Lebenssituationen verstecken.

    Das Unterbewusste wird mit einer Vielzahl von Bildreizen gesteuert, wie beispielhaft das Einstiegslogo bei Facebook, bei dem jetzt die Frau einen Zentimeter vor dem Mann platziert wurde oder Ampelmännchen die zu Frauchen mutieren oder öffentl. Klos in Berlin die für 500 Geschlechter ausgelegt sind. Ganz abgesehen von der Tatsache, dass unsere über Jahrhunderte gewachsene Sprache in wenigen Jahrzehnten verhunzt wird.

    Eine Gesellschaft die ihre Platform durch gezielte Steuerung der Finanzeliten verliert, weil sie als Einzelkonsumenten viel höhere Erträge bringt denn als Familie, als Einzelindividuum viel einfacher führbar ist als ein wehrhaftes und beziehungsreiches Umfeld, wird spätestens dann mit einem großen Kanll enden, wenn der letzte Quartalsbericht an der Wallstreet in ein dauerhaftes Minus umschlägt. Denn Humanismus und Kultur sind gewachsene und wachsende Elemente menschlichen Daseins, die derzeit von einer Clique der Geldelite dazu missbraucht werden sich die Kassen zu füllen. Hierzu bedienen sie sich einer kleinen verrückten Schar von Querdenkern, die wir in allen Lebenssparten finden, jedoch nur hier aus vorgenannten Gründen Bedeutung erlangt haben. Leider!

  12. Argus says:

    http://www.inforadio.de/programm/schema/sendungen/zwoelfzweiundzwanzig/201507/220887.html#

    Der Professor (Genderkritiker) ist ein (politischer) Trottel

    Natürlich hat er 100%ig recht.
    Darum geht es aber nicht.

    Der Gendermüll, die Turing-vollständigen- und Transenliebe, der SJW-KOmplex – all dies dient dazu, die Linken, vor allem die Kommunisten, zu sabotieren.
    Das Volk lernt Linke besser hassen, wenn es diesen Schmarrn mit Linken vernküpft, und die Linken können nichts dagegen tun, sich davon kaputtmachen zu lassen, weil sie als Linke immer total auf der “Gerechtigkeits”- und Kampf für die “Schwachen”-Schiene agieren müssen – White guilt, white privilege, Feminismus, usw. usf. erzeugen blitzartig Hass bei der Mehrheit der Bevölkerung, und dieser Hass wird auf Linke projeziert – und damit wird den Linken ihr einziges politisches Argument (mehr Geld von den Schlauen Fleißigen zu den Faulen Dummen) vergiftet.
    Daher hat der ganze Blödsinn auch seinen Ursprung in der USA, weil die CIA diesen Quatsch erfunden hat, um die Linken, die Kommunisten, kaputtzuhacken. Und es hat und ist dabei bestens zu funktionieren – die Kommunisten sind tot, und die Linken kümmern sich nicht mit all ihrer Kraft um Steuererhöhungen für Reiche oder Vermögensaufteilung, sondern werden mit Fragen zu Gendergerechtigkeit, 3. Toiletten für Transen, oder Fragen, wie z.B. ob es noch moralisch statthaft sei, ein Mann zu sein, erwürgt.

    Der Prof. hat natürlich recht – es ist alles dummer Quatsch – aber um dies zu erkennen, braucht es keinen Professor.
    Es ist eine politische Sabotagestrategie, um die Menschen abzulenken, die Linken zu zerlegen, sich zerstreiten zu lassen, Hass auf die Linken aus der Allgemeinbevölkerung zu lenken usw. – und es funktioniert extrem gut, bei allen kommentierten Presseerzeugnissen sind die Kommentare unter entsprechenden Artikeln pro Gender usw. zuverlässig voll mit Hass und Empörung, die primär auf die Gendernarren, letztlich aber auf die gesamte Linke geleitet werden.

    Dafür darf das auch ein bisschen kosten – Genderprofessuren etc. – man bekommt davon viel mehr Hass auf die Linken und Bevölkerungskontrolle und Aufmerksamkeitslenkung, als es an Steuergeldern kostet. Es ist wundervolle Propaganda, vor allem, weil die Genderirren nicht merken, wie sie nur benutzt werden.

    All das gefährdet der Professor. Hoffentlich wird er medial ignoriert.
    Apropos Medien – die lieben Gender, Turing-vollständigenbewegung und Feminismus auch innig – denn diese Themen bringen wie nichts anderes Klickzahlen und Zeitungsverkäufe – weil es eben bei der Masse der Menschen so reflexartig Hass und Empörung erzeugt.

    Gender muss bleiben. Es ist letztlich harmlos, weil deren Protagonisten dämlich sind und in der breiten Masse nur auf größte Ablehnung und Hass stoßen. Die werden damit nie weit kommen. Aber sie lenken den Frust der Masse ob der eigenen Armut, des eigenen Versagens, der eigenen Unterficktheit usw. nicht gegen die Gewinner und Schönen und Reichen, sondern gegen die Linken – und das ist jede Anstrengung für Erhalt von Gender und Feminismus wert.

  13. Florian Geyer says:

    Der Unsinn, der NICHT vom DIW kommt, kommt ein paar tage später fast unweigerlich von der “Bertelsmann-Stiftung”.

  14. Varan Hadjamli says:

    Ich begrüße jeden Widerstand gegen Genderideologie. Doch wäre es nicht an der Zeit sich zu organisieren und sich durch Handlungen zu Wehr zu setzen statt bloß auf Internetseiten zu jammern. Diese hier veröffentlichte Kritik dringt kaum nach aussen. Dabei müssten doch die Gendertanten öffentlich angefochten werden.

    LG,

    V.

  15. Gassenreh says:

    Ganz so harmlos ist der Genderismus doch nicht. Die beabsichtigte und bisher gut verborgene gesellschaftszerstörende Wirkung von Gender Mainstreaming wird sicher nicht gleich von allen bemerkt werden. Aber bald deutlich werden sollte, dass Gender Mainstreaming auch ein wenig ungesund für Frauen, Mütter und Kinder ist. Zum Beispiel das Negieren bedeutsamer und dem Mann überlegener weiblicher Eigenschaften mit der Folge, dass häufig der Body nur noch wichtig und die an sich höhere weibliche Depressionsneigung noch gesteigert werden. Vergessen der für Sprach- und Kognitiventwicklung wichtigen frühkindlichen Mutterbindung (infolge
    des frühen flüssigkeitsgekoppelten Hörens des Foeten im Mutterleib) mit der
    Folge von Sprach-, Lese- und Rechtschreibstörungen durch Fremdbetreuung.
    Probleme durch Cortisolausschüttung (gefährliches Stresshormon) und
    Schlafmangel mit entsprechendem Wachstumshormonmangel von Krippenkindern mit Hippocampusminderung (Lernmaschine des Gehirns).
    Erschreckende Zunahme von Depressionen auch bei Kindern und Jugendlichen.
    [siehe „Kinder – Die Gefährdung ihrer normalen (Gehirn-) Entwicklung durch Gender Mainstreaming“ in: „Vergewaltigung der menschlichen Identität. Über die Irrtümer der Gender-Ideologie, 6. Auflage, Verlag Logos Editions, Ansbach, 2015: ISBN 978-3-9814303-9-4 (http://www.amazon.de/Vergewaltigung-menschlichen-Identität-Irrtümer-Gender-Ideologie/dp/3) und „Es trifft Frauen und Kinder zuerst – Wie der Genderismus krank machen kann“, Verlag Logos Editions, Ansbach, 2015: ISBN 978-3-945818-01-5 (http://www.amazon.de/trifft-Frauen-Kinder-zuerst-Genderismus/dp/394581801X)

  16. Pingback: Gendergerechte Anrede « Ampelmännchen und Todesschüsse

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