Rigaer 94: Autonome Gruppe = Gruppe psychisch Gestörter

Haben Sie noch in Erinnerung, wie schnell angebliche Sozialwissenschaftler in öffentlichen Medien bei der Hand waren, die Wut– oder Problembürger zu thematisieren, die friedlich durch die Straßen von Dresden gezogen sind? Es fragt sich, wo die angeblichen Sozialwissenschaftler sich derzeit aufhalten bzw. wie ihr Schweigen über die Wut- oder Problembürger zu werten ist, die durch Berlin laufen, um dort wehrlose Gebäude und Autos zu zerstören und Polizeibeamte aus der Entfernung mit Flaschen, Steinen und „Pyro“ zu bewerfen.

Scheinbar ist es leichter, normale Bürger zu beschimpfen, als abnorme Autonome zu beschreiben und, um abnorme Autonome handelt es sich in Berlin, wie wir gleich zeigen werden.

Antifa2Wir haben in der Vergangenheit linke Pseudo-Kämpfer, deren Mut für den vermummten Angriff aus dem Hinterhalt, aber nicht für mehr reicht, als Faschisten bezeichnet, weil sie alle Kriterien erfüllen, anhand derer man Faschisten klassifiziert und in einem Post dargelegt, dass das Grundgesetz eindeutige Regelungen dafür vorsieht, wie man mit derartigen Feinden der freiheitlich-demokratischen Grundordnung umgeht.

Die Ansicht, dass die autonomen Linken Faschisten und nichts anderes sind, setzt sich zwischenzeitlich durch. So ist u.a. Alan Posner nunmehr der Ansicht, dass es sich bei den Autonomen in Berlin um rotlackierte Faschisten handelt. Entsprechend gehen wir nun einen Schritt weiter und fragen, wie wird man zum Faschisten?

Es ist dies eine psychologische Frage, denn Faschisten kann man nicht als normale Akteure ansehen, dazu sind die Mittel, die sie wählen, um ihre Ziele zu verfolgen, zu unmenschlich, dazu ist ihr Auftreten zu hasserfüllt und dazu ist ihre Fähigkeit, sich als Mensch zu gerieren, zu beeinträchtigt. Entsprechend muss man die Erklärung im Reich der Psychologie suchen und dabei hilft uns eine Veröffentlichung der „Autonomen Gruppe“, in der die anonymen Autonomen ihre „persönlichen Eindrücke von dem Abend (als sie 123 Polizeibeamter verletzt haben) wiedergeben“.

Die Veranstaltung startete um 20:30 Uhr …“ “Am Startpunkt durchsuchten die Schweine zuvor so gut wie jeden Menschen…“
“Bis zur Frankfurter Allee lief die Menge laut, entschlossen und wütend …auf der Straße“ “Als die Menschen die Frankfurter Allee erreichten, … setzten sich erste behelmte Schweine an die Demo.“
“Dies wurde von Teilnehmern entschlossen mit Stein & Flaschenwürfen beantwortet“. Was die behelmten Schweine, … auf unserer Demo zu suchen haben, fragen wir uns.“
Die Bauzäune vor der Rigaer 71-73 … wurden umgeworfen…“ Dort haben sich die Teilnehmer dankend mit Bauschutt eingedeckt, um die immer aggressiver werdenden Schweine … damit einzudecken.“
“Auf höhe Silvio-Meier-Straße wurden Rauchtöpfe und Böller gezündet …“ “Die Schweine wurden aus dem Park heraus massiv mit Feuerwerk, Steinen und Flaschen eingedeckt.“

Das reicht, um deutlich zu machen, dass der heroischen Masse, die entschlossen mit Steinen und Flaschen wirft, eine Front von Schweinen gegenübersteht, wobei die Bezeichnung „Schweine“ gewählt wird, um Polizisten zu entmenschlichen, so wie das in totalitären Gemütern, die kein Problem damit haben, anderen Menschen Schaden, Leid oder gar Tod zuzufügen, geschieht, um die eigene Handlung zu rechtfertigen.

Selbst Beschreibungen des ersten Weltkriegs wie sie Erwin Rommel (Die Infantrie greift an) oder Ernst Jünger (In Stahlgewittern) geschrieben haben, bringen ihren Gegnern mehr Respekt entgegen und belassen ihnen die Menschenwürde.

R94 SchweineDie Autonomen in Berlin gewähren Polizisten keinerlei Menschenwürde. Sie dürfen verletzt und geschädigt werden, ohne dass die Humanität der Autonomen darunter leidet, woraus man nur den Schluss ziehen kann, dass die Autonomen keinerlei Humanität haben, dass es sich bei ihnen um mindestens sozial gestörte Personen handelt, die eine wichtig Entwicklungsleistung, die auf dem Weg vom Säugling zum Menschen zu leisten ist, nicht erbracht haben: Sie sind nicht in der Lage, sich in die Situation anderer Menschen zu versetzen. Sie sind hermetisch abgeschlossene Atome ohne Möglichkeit, über normale menschliche Regungen Kontakt zu Menschen aufzunehmen.

Was bleibt, ist der Versuch, sich mit Gleichgestörten zusammenzuschließen und über die Schaffung eines Feindbildes die Illusion einer gemeinsamen Menschlichkeit aufzubauen. Entsprechend sind Polizisten keine Menschen, sondern Schweine, „Abschaum“ wie es einige Zeilen weiter heißt. Selbst Julius Streicher wäre angesichts der dehumanisierten Sprache, mit der die gestörten Autonomen Menschen abwerten, sprachlos gewesen, obschon er mit dem Begriff des Abschaums sicher etwas anfangen könnte. Wo bleibt eigentlich der Aufschrei all derjenigen, die so intensiv gegen die Ideologie der Ungleichwertigkeit streiten. Angesichts ihrer Sprachlosigkeit muss man wohl davon ausgehen, dass Ideologien der Ungleichwertigkeit, die Polizisten den Status als Mensch absprechen, sie zu Abschaum erklären, unproblematisch sind, weil sie nicht von Rechten, sondern von vermeintlich Linken kommen.

Von gestörten Linken, die sich in entsprechenden Gruppen zusammenfinden, um ihre Störung in kollektiver Orgie auszuleben. Wir sind, beim Versuch, die Störung der Autonomen in Berlin zu diagnostizieren, im ICD-10 und  dort in den Abteilungen F90-98 und F70-79 fündig geworden. Die erste Abteilung beschreibt „Störungen des Sozialverhaltens“ die zweite Abteilung „Intelligenzstörungen“.

Störungen des Sozialverhaltens sind durch ein sich wiederholendes und anhaltendes Muster dissozialen, aggressiven und aufsässigen Verhaltens charakterisiert. Dieses Verhalten übersteigt mit seinen gröberen Verletzungen die altersentsprechenden sozialen Erwartungen. Es ist also schwerwiegender als gewöhnlicher kindischer Unfug oder jugendliche Aufmüpfigkeit….

Beispiele für Verhaltensweisen, welche diese Diagnose begründen, umfassen ein extremes Maß an Streiten oder Tyrannisieren, Grausamkeit gegenüber anderen Personen oder Tieren, erhebliche Destruktivität gegenüber Eigentum, Feuerlegen, Stehlen, häufiges Lügen, Schulschwänzen oder Weglaufen von zu Hause, ungewöhnlich häufige und schwere Wutausbrüche und Ungehorsam. …“

Die Beschreibung sozial gestörter Personen trifft auf die Autonomen in Berlin im Extrem zu, erklärt sie aber nicht vollständig, denn, damit eine soziale Störung dauerhaft und stabil bleibt, selbst wenn ihr Widerstand von außen entgegen gebracht wird, müssen noch kognitive Störungen als Ko-Morbidität hinzukommen, die sich dadurch auszeichnen, dass sie nicht behoben werden können und ihre Träger deshalb nicht auf die Umwelt reagieren. Diese Kriterien erfüllen nur Intelligenzstörungen:

“Ein Zustand von verzögerter oder unvollständiger Entwicklung der geistigen Fähigkeiten; besonders beeinträchtigt sind Fertigkeiten, die sich in der Entwicklungsperiode manifestieren und die zum Intelligenzniveau beitragen, wie Kognition, Sprache, motorische und soziale Fähigkeiten. Eine Intelligenzstörung kann allein oder zusammen mit jeder anderen psychischen oder körperlichen Störung auftreten.”

Entsprechend sind nach unserer Diagnose die autonomen Gewalttäter in Berlin auf Basis einer Beurteilung ihrer politischen Verhaltensweisen als Faschisten anzusehen, die aufgrund der Vorkehrungen, die in den Artikeln 9 und 18 des Grundgesetzes getroffen wurden, alle Rechte auf Wahrnehmung von Grundrechten wie Vereinigungs- und Versammlungsfreiheit verwirkt haben. Wie die meisten Faschisten, so zeigen sich die autonomen Faschisten aus Berlin dann, wenn sie ihrer politischen Mimikry ledig gehen, in ihrer tatsächlichen Gestalt: als Kriminelle, ordinäre Straftäter, die ihren Hass, ihre Zerstörungslust und ihre Lust auf Gewalt ausleben, die das einzige sind, was ihnen ihr gescheitertes soziales Leben an Befriedigung verschafft, denn sie sind Modernisierungsverlierer, die nicht über die Kompetenzen verfügen, die notwendig sind, um in einer dynamischen und modernen Gesellschaft erfolgreich zu sein. Und dass sie Modernisierungsverlierer sind, das liegt daran, dass sie in ihrem Sozialverhalten und in ihrer Intelligenz und folglich in ihrer kognitiven Entwicklung gestört sind. Letzteres macht sie gefährlich, denn sie haben keinerlei Respekt für menschliches Leben, denn es mangelt ihnen an Empathie und an Intelligenz. Wer es nicht glaubt, der möge die folgende Passage aus der Schilderung der „persönlichen Eindrücke“ der Autonomen Gruppe lesen:

“Die Schweine sprechen heute von der “aggressivsten und gewalttätigsten Demonstration der zurückliegenden fünf Jahre in Berlin.”
Es soll angeblich 123 verletzte Schweine geben. Wir hoffen das stimmt, wenn wir das auch stark bezweifeln. Mögen es beim nächsten Mal 234 verletzte Schweine sein! Wir werden weiterhin aktiv sein um Berlin ins Chaos zu stürzen. Unsere Ziele sind klar benannt! Der Senat rund um Henkel, die Schweine, Nazis, Gentrifizierung und der Kapitalismus an sich! Die Feuer erlöschen erst, wenn Henkel seine Schweine aus der Rigaer zurückgepfiffen hat, die R94 wieder uns gehört und die Räumungstitel unserer anderen besetzten Häuser zurückgenommen werden!”


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20 Responses to Rigaer 94: Autonome Gruppe = Gruppe psychisch Gestörter

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  2. STRAFANZEIGE says:

    Straftäter gehören bestraft, daran kann sicher kein Zweifel bestehen, aber die Autonomen rechtfertigen ihr Handeln politisch, und dieses Handeln kann man nicht bestrafen, wenn man es pathologisiert wie unsere unfähigen Psychiater das zur Genüge schon tun (s. z.B. Fall Mollath). Bald landet, so pathologisiert, die ganze Gesellschaft in der Psychiatrie, denn jeder weicht irgendwann und unweigerlich ab vom Mainstream, von der Regel und von der Norm, weil die Verhältnisse ganz offensichtlich immer komplizierter werden …

    • St. Elmo says:

      Was so nicht stimmt.
      Eine psychische Störung kann dazu führen das jemand Schuldunfähig ist, muss sie aber nicht. Das hängt unter anderem von der Art und der schwere der Psychischen Störung ab.
      Wenn z.B. dem Täter zum Zeitpunkt der Tat bewusst war das er Unrecht begeht, dann ist er im Normalfall voll Schuldfähig auch wenn er einen Ödipus Komplex hat oder an einer Störung des Sozialverhaltens leidet.

      Selbst der totaldurchgeknallte Pschyatrie Insasse könnte während eines lichten Moments voll Schuldfähig sein.

      • STRAFANZEIGE says:

        Irrtum. Der Sinn meines Posts bestand nicht darin, die Schuldfähigkeit von psychisch Gestörten zu beurteilen oder in Frage zu stellen.
        Wenn man politisch Agierende pathologisiert, dann läuft man immer Gefahr, eines Tages selbst Opfer einer solchen Pathologisierung zu werden. In totalitären Staaten, wie insbesondere der Sowjetunion, ist so etwas Usus gewesen, d.h. da hieß es, daß es ja nur krank sein kann, gegen das System zu arbeiten …

        • Theo Kruse says:

          Richtig! Im übrigen Wechseln die Kataloge der psychischen Auffälligkeits-Kategorien immer mal wieder bzw. werden meines Wissens eher erweitert.
          Im obigen Text werden ja unter anderem “… Schulschwänzen oder Weglaufen von zu Hause … ” als psychische Störung definiert. Was aber, wenn die Zustände einer Schule oder der Zerfall der eigenen Familie so etwas bei einem “normalen” Kind (intelligent, aber unterfordert, widersinnige Schulinhalte abseits der eigenen Lebensrealität, evt. Mobbingopfer; Vater weg, Mutter Alkoholikerin oder umgekehrt) geradezu herausfordern? Anpassen oder zerbrechen, oder doch lieber flüchten? Solche Reaktionen sollten nicht nur aus der Sicht der “Normierer”/Normenersteller, hier Psychiater betrachtet werden. Zur Beurteilung gehört immer auch die Sicht auf die andere Seite bzw. auf die Gesamtpopulation, der “neutrale” (gibt es überhaupt absolute Neutralität?) Blick. Abweichungen werden ja statistisch und nicht absolut bestimmt, man kann nicht 3/4 der Bevölkerung für verrückt erklären. Andererseits kann es ein Herrschaftsinstrument sein (bzw. ist es), immer 5-10% der Population für “abnorm” zu erklären, um die 90%-95% konform zu halten.
          Andere Sichtweise: Wer in einer verrückten Gesellschaft nicht selber verrückt wird, ist der wahre Kranke (weil empathieloser Zyniker und/oder Psycho-/Soziopath). Man könnte es auch als natürliche Auslese betrachten. Wer keinen “Ellenbogen” einsetzt, (oder eine soziale Nische ohne Ellenbogen findet) geht unter. Ungerecht wird es dann, wenn andere sich Ellenbogen/soziale Nische durch Papis oder Opas Besitz kaufen können.

          Damit will ich genauso wenig Radikalinskis verteidigen wie mein Vorredner.

          Es wird ja immer wieder behauptet, es gäbe keinen Heilung von psychischen Leiden (Depression, etc.), nur Linderung mittels Therapie und Medikamenten.

          Meine Gegenbehauptung: Auffällige Leute in eine menschenleere, aber bewohnbare Region (Insel, Taiga, …) schicken, mit Superviser und medizinischer Nothilfe in Funkreichweite, Notration Essen & ausreichend Wasser vorhanden. Dazu Saatgut, Streichhölzer, Werkzeuge und Instrumente/Liederbücher, Stifte & Papier. Dann selber machen lassen (Häuser bauen, Brunnen graben, Gemüse & Kartoffeln anbauen, Holz für’s Feuer besorgen, Vorräte anlegen). Quasi wieder Jäger und Sammler werden. Würde einen Großteil der psychisch Kranken heilen.
          Ähnliches wird ja mit dem -oft vom “Boulevard” geschmähten- “Tropenurlaub mit Delphinstreicheln” versucht. Nur wenn die “Kids” dann wieder in diese Situation/Gesellschaft zurückkommen, welche das ausgelöst hat, geht der Schlammassel halt von vorne los!
          Urlaub löst kein Problem, eigene Ziele und “Gebrauchtwerden” dagegen schon.

          Eigener “Nestbau” -wie von denen (Besetzer Rigaer 94) abgelehnt- hätte also durchaus zu Heilungserfolgen führen können. Eigene Werte schaffen, Selbstwertgefühl aufbauen, Selbstgeschaffenes bewahren, Werte anderer einschätzen und respektieren lernen …

          Früher wurden übrigens zügige Verurteilungen und schnelle “Einfuhr” in gutgeführte Gefängnisse (kontrollierter Tagesablauf, halbwegs sinnvolle Tätigkeit, gewisse Freizeitmöglichkeiten wie Bücher und Sport, KEINE Bandenbildung, KEINE Drogen) durchaus als Sozialisierung/Reha begriffen. Viele “fingen” sich wieder. Aber das war einmal, unsere heutigen Gefängnisse scheinen sich da langsam aber sicher den Verhältnissen in Bananenrepubliken zu nähern.
          Imho!

          BTW: Prof. Claudia Dalbert, GRÜNEN-Chefin in Sachsen-Anhalt und mit Ach und Krach in den Landtag eingezogen (5,2%), hat Expertise zu Gerechtigkeitsempfinden, Frustrationserfahrungen in Gesellschaften, bei strafffälligen Jugendlichen etc. Ist Ihr Fachgebiet.
          http://www.erzwiss.uni-halle.de/gliederung/paed/ppsych/beride1.htm
          Müsste also Verständnis für Pegida-Bewegung, Erstarken der AfD usw, haben. Wurde sie Sozial-, Kultus- oder Justizministerin? NEIN!
          Landwirtschaft & Umwelt! Annähernd 0 Ahnung auf diesem Gebiet. Da wählten die Bauern CDU, um DAS zu verhindern. Was bekamen sie? -> Grüne Erziehungswissenschaftlerin!
          Schöne Demokratie …

  3. Striesen says:

    Modernisierungsverlierer trifft es. Diese wenden sich eben nicht nur dem rechten Extrem zu. Wahrscheinlich (der Beweis wäre noch zu führen) sind sie gleichzeitig Bildungsverlierer. Solche, wie sie bei Danisch so schön beschrieben sind:

    http://www.danisch.de/blog/2016/07/11/universitaet-als-endlager-fuer-doofe/

    Jedenfalls aber wohnen sie laut Verfassungsschutz überwiegend noch bei Mutti.

    http://www.bz-berlin.de/berlin/b-z-erklaert-den-typischen-berliner-linksradikalen

    Danke für Ihren wichtigen und aufklärenden Beitrag.
    Striesen

  4. Rüdiger Bäcker says:

    Ich glaube, ich habe hier noch nie etwas kommentiert? Obschon ich diesen Blog sehr anregend, instruktiv und erhellend finde. Was mir an diesem Blog – und damit auch an dem obigen Beitrag – gefällt, ist die Demaskierung der Heuchelei und Verlogenheit des so genannten “Wissenschaftsbetriebs” in seiner ganzen Breite gesellschaftlich relevanter Dämlichkeit. Es scheint in Deutschland keine seriöse Wissenschaft mehr zu geben. Jedenfalls werden jene, die sie anstreben und betreiben, gnadenlos verfolgt und schikaniert. Die von Hartmut von Hentig postulierte forschende Neugier in Wahrhaftigkeit und Objektivität der Wissenschaften ist damit passe. Universalgelehrtheit weicht der schwarzen Sturmhaube des Autonomen. Das ist mein Fazit aus der Summe meiner Internetstreifzüge und der hier gelesenen Beiträge. Gestern befaßte ich mich mit den Folgen eines Vulkanausbruches um das Jahr 536. Auf der ganzen Welt werden die Jahrzehnte, die auf diesen Vulkanausbruch folgten, als “dunkles” Zeitalter reflektiert. Mir dräut es, dass nun erneut ein dunkles Zeitalter angebrochen ist, welches das Ende unserer Zivilisation bedeutet. Wer jetzt ein Smartphone in der Hand hält, ist spätestens in zehn Jahren tot oder hält einen Faustkeil in der Hand, um damit wie blöde auf wilde Tiere oder seine Nachbarn einzudreschen. Allmählich wird Vielen klar, dass ” gelenkte Wissenschaft ” nicht die Dummheit hervorbringt, sondern Ignoranz. Mit Ignoranz findet man kein “Gottesteilchen”, keine versunkenen Mauern von Troja, kein Tuberkel und auch nicht die Lösung für unsere Demokratiedefizite. Wo die Ignoranz herrscht, gibt es keine Freiheit, sondern nur inquisitorische Verengung des Hirnvolumens. Und, für mich weitaus schlimmer, mit Ignoranz gibt es keine Raumfahrt oder innovative Lösungen für Umweltprobleme. Greenpeace, die Besucher von Gothicfesten, religiöse Eiferer und Autonome aller Coleur bestimmen, was wir wissen oder wissen dürfen. Erschreckend bebildert durch Alejandro Amenabar in dem Spielfilm „Agora – die Säulen des Himmels.“ Dieser Blog ist jedoch eines der kleinen Lichter, welche die Farblosigkeit moderner “Wissenschaftlichkeit” erhellt. Auch an diesen Blog werde ich mich dankbar erinnern, wenn wir Internet und Zivilisation gegen einen Ledenschurz eintauschen, kurz bevor wir die alten finsteren Höhlen neu beziehen werden. –

  5. Marcus Junge says:

    ” Es fragt sich, wo die angeblichen Sozialwissenschaftler sich derzeit aufhalten bzw. wie ihr Schweigen …”

    Einfach mal den “Berliner Wutbürgern” die Sturmhauben abnehmen und schauen, ob die A-Sozial”wissenschaftler” darunter stecken.

  6. Eber says:

    “… Alan Posner nunmehr der Ansicht, dass es sich bei den Autonomen in Berlin um rotlackierte Faschisten handelt.”

    Das sehe ich etwas anders.

    Ich meine vielmehr, dass historisch betrachtet, die Nazis braun lackierte rote Faschisten gewesen waren.
    Denn wie wir wissen (können), haben sowohl die Nazis in Deutschland, also auch die Faschisten in Italien ihre Wurzeln bei der extremen Linken.
    Diese hatte schon lang *vor* denen existiert, welche man heute gewöhnlich unter “Faschisten” versteht.

    In Deutschland begann diese Bewegung mit der 1919 (!) gegründeten “Deutschen Arbeiterpartei” (DAP) am äußersten linken Rand des Parteien-Spektrums – das “NS” wurde erst später vor gesetzt. Bekannte Namen neben vielen anderen aus dieser extrem linken sozialistischen Ecke: die Brüder Gregor und Otto Strasser und nicht zu vergessen: Joseph Goebbels.

    In Italien hatte ein gewisser Benito Mussolini seine politische Karriere als Redakteur bei einer extremlinken Zeitschrift “Avanti!” begonnen – der Zeitung der Italienischen Sozialisten – ab 1912 war er deren Chefredakteur gewesen. Dort war er allerdings rausgeflogen, als er begann nationalistische Töne anzuschlagen.
    “Avanti!” = “Vorwärts” und auch “Stürmer” – was für ein Zufall das aber auch!

    Am Ursprung der Faschisten in Italien und der Nazis in Deutschland kann es jedenfalls nicht den leisesten Zweifel geben.

    Und das Vorgehen dieser Leute in Berlin zeigt, wes Geistes Kinder sie sind.

    Letztlich ist es aber ganz gleichgültig, ob das rotlackierte Braune oder braunlackierte Rote sind: es ist ein und dasselbe menschenfeindliche Gedankengut.

    • Eber says:

      Ich vergaß dieses fabelhafte, meiner Meinung nach unbedingt hierher passende Wort von Leser Frank W. Haubold an anderer Stelle zu zitieren:

      “Wenn Grün verwelkt, wechselt es offenbar nicht nur in der Natur die Farbe.”

  7. Pingback: Berlin: Linksextremisten drohen Stadt mit Terror, Gewalt und Mord | LW-Freiheit

  8. qed says:

    Sehr lobenswert, Ihr Exkurs auf den ICD 10, in dem von Trendigen ein möglichst einschmiegsames Bild auf den Höllenschlund geistiger Verwahrlosung vorgegaukelt wird. Zu Zeiten der weltberühmten alten deutschen Psychiatrie wurden solche Kreaturen als Assoziale treffend bezeichnet und nicht Heilanstalten, sondern Zuchthäusern zugeführt: Die Intention dieser Schmarotzer, daß Renovierungs- und Erhaltungsmaßnahmen im okkupierten Haus nur “unnötig Kräfte” binden würde, läßt nun mal nur den Schluß zu, daß es sich auch um solche handelt.
    Indes gönne ich solche Population der wohl weltweit einzigen Stadt, in der eine Allparteien- Ochlokratie Markenzeichen geworden ist.
    Ich verlinke nicht gerne auf die Seite eines durchgeknallten Psychopathen, aber ich muß ihm in seiner Bösartigkeit Hellsicht bescheinigen:
    http://postcollapse.blogspot.de/2014/04/detroit-ist-die-generalprobe-fur-den.html
    http://postcollapse.blogspot.de/2014/05/post-collapse-detroit-post-collapse.html

    Things will come.

  9. seltsame Logik? says:

    @Strafanzeige

    “Straftäter gehören bestraft, daran kann sicher kein Zweifel bestehen, aber die Autonomen rechtfertigen ihr Handeln politisch, und dieses Handeln kann man nicht bestrafen.”

    Was soll das heißen? Wenn man eine Straftat begeht und die linksgrün motiviert begründet dann darf man die ungehindert begehen und geht straffrei aus. Haben denn die Linksgrünen jetzt auch schon Immunität? Dann könnten sich ja Kriminelle hinter einer politischen linksgrünen Begründung verstecken und ihr Handeln geht straffrei aus?

  10. Pingback: JAWO am Mittwoch – KW 28/16 – Sparprogramm - NICHT-Feminist

  11. Livia says:

    “Vor interlektuellem Proletariat habe ich Angst!” so sagte es ein ehemaliger Arbeitskollege, der die Unruhen der Weimarer Zeit noch als Kind, den WK II samt anschließender Gefangenschaft in der SU kennengelernt hatte.
    Diese Leute als “Modernisierungsverlierer” zu bezeichnen trifft es nicht, denn man hatte sie bereits im alten Rußland des ausgehenden 19.Jh., aber auch in der antiken Oberschicht (Caligula, Nero) – um nur 2 Beispiele zu nennnen.

    Da kommen stets mehrere Faktoren zusammen:
    Entweder man hat es mit einem Youth-Bulge zu tun, wie im alten Rußland, bei dem ganz einfach zu viele Kinder (Söhne!) geboren werden, für die auch bei bester Ausbildung – und gerade bei denen – keine Arbeitsplätze zur Verfügung stehen. (Dostrojewskis Dämonen!) Solche Menschen können eigendlich nur auswandern – als noch viel Platz auf diesem Planeten war, hat man das auch getan, im Mittelalter hat man die Kreuzzugsidee bekommen, um diese Leute zu beschäftigen und los zu werden, ja sogar einen Kinderkreuzzug hat es gegeben!
    Oder man hat es mit einer verzogenen – und aber überforderten – Generation zu tun, die als Einzelkinder aufgewachsen, die Anforderungen nicht erfüllen kann, die die ganze Verwandtschaft in sie gestellt hat. (Das Bildungssysten sollte wie früher nach dem 4.Schuljahr selektieren, um falsche, überzogene Erwartungen gar nicht erst entstehen zu lassen.) Abgebrochene Ausbildungskarrieren sind da normal oder Abschlüsse in “leichten” Studiengängen, die aber hinterher von der Gesellschaft nicht in so großer Zahl gebraucht werden. Dazu kommt noch, daß diese “Alibikinder” nicht von der Mutter (die mußte sich ja “selbstverwirklichen”) als feste Bezugsperson aufgezogen wurden, sondern von verschiedenen, häufig wechselnden Personen und Einrichtungen. Wenn es sich hier um psychische Auffälligkeiten handelt – was ja wiederum (heute) gerne als Entschuldigung benutzt wird, dann ist der Grund hier zu suchen. Die Abschaffung der Hausfrau kann sich eben keine Gesellschaft wirklich leisten. Der kleine Caligula läßt grüßen!

    Da die ja alle in dem Bewußtsein erzogen wurden, daß sie etwas “Besseres” sind, bzw. gebildeter als ihre Vorfahren, kommen die interligenteren / gerisseneren / skrupelloseren auf (Schnaps-) Ideen (-ologieen) und der Rest schließt sich ihnen an. Oft weil sie eben keine Alternative sehen, sich ein Leben aufbauen zu können. So haben sich – ganz typisch – viele WK I – Heimkehrer, für die es zu hause keine Arbeit gab, z.T. weil die Frauen sich inzwischen in den Positionen bewährt und festgesetzt haben ( vgl. die Situation in Rom nach den punischen Kriegen und die Bevölkerungsentwicklung der Schichten in den folgenden Jahrhunderten!), sich Freikorps und dann der SA angeschlossen.
    Die Führungsgestalten solcher Bewegungen sind in der Regel Versager – entweder im Karriere- und/oder im Sozialbereich. Wenn man sich die Vitae von Personen wie z.B. Mohammed, Marx, Hitler oder Stalin anschaut, sieht man, daß bei denen die Karriere nicht geklappt hat, mit Familie auch nicht; die anfangs finanziell immer klamm waren und ihre Schläue dazu ausgenutzt haben, herauszubekommen, wie man mit möglichst kleinem Aufwand an anderer Leute Plätzchen kommt, also sich bei maximaler Faulheit ein bestmöglich gutes Leben macht. (Galt dann auch für die Führungschargen)

    Der schlimmste Crux bei dieser Geschichte ist allerdings der Umstand, daß es immer Leute gegeben hat, die die “Fußtruppen” dieser Klientel sich zu Nutzen gemacht haben. Und die sitzen heutzutage innnerhalb unserer politischen Kaste! Viele Berufspolitiker haben ähnliche Vitae wie oben Genannte – außer die “Ochsentour” innerhalb der Partei zu meistern, nicht viel geleistet, vor allem nicht in der Realwirtschaft!
    Und wenn so ein Jungspund von Grünenpolitiker schon (angeblich) damit gedroht haben soll: “Dann schick´ ich Dir meine Antifa vorbei!” …….

    Solche Entwicklungen lassen sich nur einschränken indem man das Bildungssystem näher am Bedarf ausrichtet und dafür sorgt, daß Kinder, die schon früh Auffälligkeiten zeigen, von der höheren Bildung ausgeschlossen werden. (Wer in der Grundschule klaut, darf nicht aufs Gymnasium; denn wir wollen nicht unsere Kriminellen bestmöglich fördern.) Einen Youth-Bulge haben wir eigendlich nicht mehr – sodaß jeder eine Chanche auf einen Arbeitsplatz hätte – den importieren wir uns aber gerade aus Nahost. (Und die Antifanten wollen ja gerade keine Flüchtlinge in ihren Häusern! – Konkurrenz!!!)

    • Der Großvater leidet mit. says:

      @Livia

      “…daß Kinder, die schon früh Auffälligkeiten zeigen, von der höheren Bildung ausgeschlossen werden.”

      Wer entscheidet was auffallig ist? Wenn eine kranke Gesellschaft das entscheidet dann werden normale Kinder zu auffälligen erklärt. Was sich derzeit darin ausdrückt das viele Kinder die eigentlich normal für ihr Alter sind auf Medikamente gesetzt werden um sie Handzahm zu machen. Es wird auch einfach nicht akzeptiert das Kinder ihre eigene Persönlichkeit haben. Elende Gleichmacherei. Natürlich sollten Kinder die die Straffreiheit ausnutzen nicht noch gefördert werden und die normalen Kinder werden außen vor gelassen. Auch ist es fragwürdig wenn ehemals Kriminelle die dann irgenwann mal den Absprung geschaft haben noch als Vorbilder oder Idole hingestellt werden. Die Eltern haben zu kämpfen das ihrem Kind das Kreuz nicht gebrochen wird in diesem Bildungsystem in diesem Staat.

      • Livia says:

        Daß eine Regelung mißbraucht werden kann, besteht immer! Das ist mit Vorliebe in einer nichtdemokratischen Regierungsform der Fall, wo politische Unbotmäßigkeit am Ende schlimmer bestraft wird als echte (Klein-) Kriminalität. Leider sind wir heute (wieder?) so weit, woran man sieht, daß es mit der Demokratie nicht so weit her ist! “Meinungsdelikte” dürfen hier grundsätzlich nicht Grund sein. Daß Kinder mit Produkten der pharmazeutischen Industrie traktiert – auch gegen den Willen der Eltern – und ruhiggestellt werden, ist ein anderes, trauriges Kapitel! Hier geht das Interesse dieser, Umsatz zu machen und das Interesse des Staates, die Hausfrau abzuschaffen, Hand in Hand!
        Kinder aus fragwürdigen Elternhäusern haben schon von daher reduzierte Chanchen ihr Millieu zu verlassen, weil sie, wenn es schaffen sollten, vom Staat für den Unterhalt ihrer (mißratenen) Eltern aufkommen müssen! Hier müßte die amtliche Lossagung vom Verwandtschaftsverhältnis – wie in der DDR – möglich sein! Schließlich können wohl Eltern für mißratene Kinder, aber Kinder nichts für ihre Eltern. Hier geht es aber dem Staat nicht um Gerechtigkeit, sondern einzig und allein darum, Kosten zu sparen.
        Es liegen eben viele Dinge im Argen!

        • Der Großvater leidet mit. says:

          Mir geht es nicht nur darum festzustellen das Kinder mit anderer politischer Einstellung entsprechend gegängelt werden, sondern einfach das etliche Erzieher und die vom Le(h)erkörpeer einfach Kinder mit Eigenschaften die in dem Alter normal sind, gängeln
          und unterdrücken, damit sie handzahm werden. Weil vom Staat indirekt vorgegeben wurde wie ein Kind zu sein hat.
          Auch ist es nicht so das Kinder aus Problemfamilien immer die Unruhestifter sind. Ich konnte oft beobachten das Kinder die rein antiautoritär erzogen wurden, andere so schikanieren, also hinterhältig, das immer der sich verteidigende die Schuld bekam.
          Wenn dann der Übeltäter, der angefangen hat, die Antwort nicht vertragen hat, mischten sich dann die Eltern ein, Kraft ihrer Wassersuppe etwas höher Gestellte und erreichen das ihr Kind für unschuldig erklärt wird. Der sich Verteidigende hat, bzw. die Eltern haben dann jede Menge zu ertragen und zu kämpfen um den ganzen Rattenschwanz der übergestülpten falschen Einschätzungen abzuwehren und die sogenannten Erziehungsmaßnamen in die richtigen Bahnen zu lenken, damit keine Medikamente ins Spiel kommen, die chemisch Crystal Meth ähnlich sind.
          Oft ist dann nur ein Schulwechsel, wenn möglich, notwendig und mit einer Lehrerin von altem Schrot und Korn.
          Es ist schon nicht einfach einem Kind zu erklären das es sich nicht wehren darf weil es sonst bestraft wird. Eben eine kranke Gesellschaft.

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