Häusliche Gewalt: Was das Propagandaministerium verschweigt

Derzeit läuft die Werbetrommel des Propagandaministeriums für das dort eingerichtete Hilfetelefon, das armen geprügelten Frauen telefonisch dabei helfen will, mit der häuslichen Gewalt, der sie telefonisch behaupten, ausgesetzt zu sein, umzugehen. Das Hilfetelefon und die derzeitige Propaganda dienen dazu, die öffentilche Wahrnehmung dahingehend zu manipulieren, dass das Stereotyp “Frauen sind Opfer”, “Männer sind Täter” in den Köpfen festgehämmert wird.

domestic-violenceStereotype sind kognitive Shortcuts, die Handlungsentscheidungen in bestimmten Situationen erleichtern. Entsprechend sind Stereotype aktiv an der Wahrnehmung einer Situation, z.B. durch Polizeibeamte beteiligt.

Wenn nun ein Propagandaministerium das Tam Tam der ewigen weiblichen Opfer männlicher Gewalttäter im Haushalt über die Volksempfänger in deutsche Haushalte trägt, dann kommt heraus, was ein Leser von ScienceFiles berichtet (siehe unten). Wenn mit dem “Gesetz zum zivilrechtlichen Schutz vor Gewalttaten und Nachstellungen” zudem ein gesetzlicher Rahmen geschaffen wird, der die Propaganda Stereotype legalisiert, dann hat dies zur Folge, dass Menschen zu Tätern werden, obwohl sie Opfer sind, und zwar deshalb, weil sie männlich sind. Auf diese Weise verschwinden Männer, die Opfer weiblicher Gewalt wurden, komplett aus der Statistik, weil es Männer als Opfer nicht gibt, sie deshalb, kommt es zu häuslicher Gewalt, die Täter sein müssen.

Die Frage, die am Ende des Textes unseres Lesers steht, sei jedem jungen Mann ans Herz gelegt, der sich fragt, ob er unter den derzeit herrschenden gesetzlichen Regelungen eine institutionalisierte Beziehung eingehen und die Freiheit einer eigenen Wohnung aufgeben soll.

Die Antwort ist klar.

Unser Leser Max schreibt:

“Statistik ist das Eine, wie man zu solchen Daten kommt, das Andere. Deshalb erlaube ich mir, kurz ein selbst erlebtes Beispiel zu erzählen. Wir sind drei Schulfreunde und haben abgemacht, einen Abend zusammen zu verbringen. Zu zweit wollten wir den Dritten bei sich zu Hause abholen. Er war mit einer Brasilianerin verheiratet, der es offensichtlich nicht passte, dass ihr Mann ohne sie losziehen wollte. Sie veranstaltete einen riesen Zirkus, Gekeife und Geschrei inklusive. Als Abschluss warf sie unserem Freund einen schweren Glasaschenbecher mitten ins Gesicht, was einen offenen Nasenbeinbruch zur Folge hatte. Kurz danach läutete es an der Tür, ein Nachbar hatte offensichtlich, alarmiert durch das Geschrei, die Polizei gerufen. Eine Frau und ein Mann. Die Frau führte die Ehefrau sofort in die Küche während der Mann unserem Freund, der wie ein Schwein blutete, bedeutete, im Wohnzimmer Platz zu nehmen. Ein Gespräch mit unserem Freund fand nicht statt. Kurze Zeit später erschien die Polizistin mit der Mitteilung, man nehme nun unseren Freund mit auf die Wache, er solle einige Effekten zusammenpacken, da er die Wohnung nachher für eine Zeit nicht mehr betreten dürfe. Wohlgemerkt, mit unserm Freund oder uns hatte bis dahin keiner der Polizisten auch nur ein Wort zur Sache gesprochen. Selbstverständlich wehrten wir uns gegen dieses skandalöse Vorgehen und mit einiger Mühe konnten wir die Polizisten davon überzeugen, dass nicht unser Freund der Aggressor war, sondern seine Frau. Sie waren nun, sichtlich ungern, bereit, eine Strafanzeige gegen sie aufzunehmen. Auf die Frage, ob sie nun die Frau mit auf die Wache nähmen, antwortete der Polizist sinngemäss, Südamerikanerinnen seien eben temperamentvoll, man kenne das ja. Ansonsten sei dies eine eherechtliche Auseinandersetung, da müsse mein Freund schon vor Gericht.

Wäre unser Freund mit seiner Frau alleine gewesen, da braucht es nicht viel Phantasie, hätte die Sache für ihn ein (noch) böseres Ende gehabt.

Die von uns eingereichten Dienstaufsichtsbeschwerden waren übrigens folgenlos.”

struwellpeter-paulinchenWas das Propagandaministerium mit seinen Kampagnen anrichtet, ist in der Erzählung von Max deutlich zu sehen. Das BMFSFJ ist daher ein Brunnenvergifter, der – passend zum letzten Post – gesellschaftliche Kooperation unmöglich macht. Junge Männer, die sich auf dieser Grundlage für institutionalisierten Beziehungen entscheiden, müssen daher als Hazardeure angesehen werden, die gerne mit der eigenen Zukunft spielen. Da die Menge der Männer wächst, die als Folge einer gescheiterten Beziehung die eigene Zukunft verloren haben, gibt es immer mehr Männer, die nicht mehr auf dem Beziehungsmarkt sind.

Und im BMFSFJ wundern sich die Propagandaspezialisten, dass die Kinder der Deutschen ausbleiben, dieselben Propagandaspezialisten, die Männer in eine Situation gebracht haben, in der sie jederzeit durch eine opportunistisch handelnde Frau ausgenutzt werden können, ohne dass ihnen ein Mittel zur Gegenwehr bleibt, wie man leicht erkennen kann, wenn man sich überlegt, was dem Freund von Max wohl wiederfahren wäre, wenn seine beiden Schulfreunde nicht als Zeugen gegenwärtig gewesen wären.

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16 Responses to Häusliche Gewalt: Was das Propagandaministerium verschweigt

  1. Pingback: [Kritische Wissenschaft] Häusliche Gewalt: Was das Propagandaministerium verschweigt

  2. Autor says:

    Ich werde auch ständig auf mein angeblich “merkwürdiges Frauenbild” angesprochen, weil ich meine weiblichen Mitmenschen nicht als die Engelchen sehen will, die sie sind. Wieso ausgerechnet Männer (wie mein Vater) das unterstützten, bleibt mir ein Rätsel.

    Sicher, ich habe eine entwicklungspsychologische Vermutung, die damit zusammenhängt, dass Männer aufgrund der fast komplett weiblich dominierten Erziehung eine ungesunde Angewiesenheit auf weibliche Zuneigung bzw. Bestätigung entwickeln, praktisch immer ihrer Mutter unbewusst gefallen wollen, was sich dann zum Beispiel im “white-knight-syndrome” niederschlägt. Diese häufige Verklärung der Frauen zu asexuellen Engelchen ist meiner Meinung nach ein Hinweis auf diesen unbewussten Mutterkomplex. Aber da ich mich nur belesen habe, kein Psychologe bin, möchte ich gerne andere (Fach-)Meinungen zu diesem Thema hören.

  3. Andreas Damm says:

    So einseitig, wie die kommende Gesetzgebung sein mag, so einseitig ist auch dieser Artikel geschrieben.

    Was Max erlebt hat ist natürlich inakzeptabel und genau dort sollte auch angesetzt werden, nämlich bei der Pflicht zur Neutralität seitens der Polizeibeamten.

    Häusliche Gewalt ist etwas, wo die Opfer vor allem bei den Kindern zu finden sind und wo die Gewaltanwendung nicht exklusiv bei den Männern vorherrscht.

    Dennoch fällt es mir nicht schwer zu glauben, daß in toto die Gewaltdelikte, welche von Männern in der Familie verübt werden, in der Überzahl sind.
    Dies ist aber durch mich nicht belegbar.

    Es hat vor einigen Jahren (10?) mal einen Bericht im DLF gegeben, wonach bei fataler Gewalt in der Familie die männlichen Täter häufiger wegen Totschlag verurteilt wurden, Frauen hingegen häufiger wegen Mord in’s Gefängnis wanderten.
    Man sah die Ursache dafür darin, daß Männer im Affekt handelten (zuviel Kraft, Frau aus Versehen totgehauen, keine geplante Tat), wohingegen Frauen oft aufgrund ihrer häufig gegebenen körperlichen Unterlegenheit solche tätlichen Auseinandersetzungen planen müssen, um als Sieger daraus hervorzugehen (z. B. Messer, Gift etc.). Dabei macht die Planung und Heimtücke den Totschlag zum Mord.

    Dagegen haben unsere Zauber-Minister Maas und Schwesig auch noch kein Mittel parat.

  4. Autor says:

    Ein Glück das ich mich der Partnersuche aktiv verweigere, bin selber 17 jährig. Meiner Meinung nach steht der (eingebildete)Nutzen in keinen Verhältnis zu den Gefahren mehr. Der Damenschaft wünsche ich Glück, bald können sie die Emanzipation alleine leben. Obwohl, dann wird die Gynokratie Deutschland wohl eine Single-Steuer (nur für Männer natürlich) einführen um den einsamen Harpien zu helfen.

    der Autor

    • PeWi says:

      Ich gratuliere Ihnen für Ihre weitsichtige Wahl. Ihre Erfahrung als 17-jähriger ist enorm. Hut ab! Im Ernst: Danke für diesen äußerst witzigen Kommentar. Ich habe mich schlapp gelacht, so etwas aus dem Mund eines 17-jährigen zu lesen. Ich griene immer noch. Mein Mann hat sich auf die Schenkel vor Lachen geklopft.

    • Hallo Autor,

      du hast mit deinen gerade mal 17 Lenzen schon so einiges geblickt. Wenn ich mich daran erinnere, was ich mit 17 noch für ein Liebeskasper war, bekomme ich das nackte Grausen. Zum Thema:

      Achte auf dich und deine Ausbildung. Nur so kannst du stets frisches Einkommen generieren – auch im Ausland!

      Falls du es noch nicht gemacht hast: denke über eine Vasektomie nach. Nur so kannst du dich zu 100 % vor ungewollter Vaterschaft schützen.

      Und auf die Frauen kannst du meistens ohnehin pfeifen. Von 100 Frauen haben mittlerweile ca. 75 einen Vollschatten; die sind komplett beziehungsunfähig. Sich mit solchen Damen einzulassen ist also reine Zeit- und Geldverschwendung.

      Als 17-Jähriger hätte ich nie gedacht, dass ich mal sowas schreibe: Ehe und Kinder sind im 21. Jahrhundert für einen Mann zu einem Minenfeld geworden.

      • Autor says:

        Bezüglich Vasektomie: Ja, darüber habe ich mich auch bereits informiert, unter anderem über Detlef Bräunigs Männermagazin. Eventuell werde ich das gleich an meinem 18 Geburtstag oder kurz darauf erledigen. Habe sowieso keinerlei interesse an Ehehölle und Blagen, daher tue ich lieber aktiv etwas gegen die weltweite Überbevölkerung.

        Zu Liebeskaspertum: Ja, bei mir dauerte es bis 15, bevor ich mir selbst die Augen öffnete. Rückblickend betrachtet schäme ich mich für mich selbst. Naja, diese Phase hat jeder Mann in seiner Jugend.

  5. corvusalbusberlin says:

    @Autor
    “Wieso ausgerechnet Männer (wie mein Vater) das unterstützten, bleibt mir ein Rätsel.”

    Das soll wohl ein Witz sein??!!
    Wenn ein verheirateter Mann das nicht weiß, wer dann?

    Ich bin eine Frau – kann ihm aber ganz und gar beipflichten, obwohl aus mir wohl eher “ein Mann” spricht, als eine Frau, denn letzend Endes ist die “Erziehung” ausschlaggebend – die das aus uns macht, was wir sind.

    • Autor says:

      Es mag etwas mit dem sehr harmonischen Verhältnis meiner Eltern und Großeltern. Man kann auch sagen, dass er in einer Filterbubble lebt.

    • Autor says:

      ERGÄNZUNG: “es mag etwas mit dem harmonischen Verhältnis meiner Eltern und Großeltern zu tun haben”

      • corvusalbusberlin says:

        Eine Ehe funktioniert nur, wenn einer zurücksteckt. Gerade in den früher – angeblich harmonischen Ehen – war nicht alles zum Besten, denn die Frau war die Abhängige.

        Harmonie wurde oft für die andern vorgespielt.
        Aber das ist heute auch nicht viel anders.

        Ehen von 25 und 30 Jahren brechen von einen auf den anderen Tag auseinander und den es trift, hat oft nicht mal eine Ahnung, warum.

        Sie scheinen mit Ihren jungen Jahren schon vieles durchschaut zu haben.

  6. Pingback: Häusliche Gewalt: Was das Propagandaministerium verschweigt | behindertvertriebentessarzblog

  7. Erwin55 says:

    Nicht ganz OT:
    Was mich gewundert hat, daß Schwesig, kurz nachdem ein junger Mann mit Migrationshintergrund aus Hameln, der Frauen abschleppen irgendwie mißverstanden hatte, mit der im Link oben genannten “Studie” an die Öffentlichkeit gegangen ist. Ein Schelm der etwas böses dabei denkt.

  8. Pingback: Lügenpropaganda: „Häusliche Gewalt“ – „Vergewaltigungen“ und die CDU will abschieben › Opposition 24

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