Weiße Männer: Der neue Rassismus in der ARD

Jetzt hat es der „weiße Mann“ endlich als Feindbild auch in die Journalie geschafft. Bislang war der Hass auf „weiße Männer“, also auf diejenigen, die weitgehend für den Lebensstandard verantwortlich sind, den Genderista, Linke, die von sich denken, sie seien intellektuell und sonstige Auswüchse postmoderner Langeweile und Sorglosigkeit gerade verprassen, auf die entsprechenden Wohlfühlgruppen im halbseidenen Gendermilieu, auf postkolonialistische Hasskreise und Sprachreinigungs-Fetischisten beschränkt, nun ist er in der Journalie angekommen.

In der ARD schreibt ein Kai Küstner, nach aller Äußerlichkeit ein weißer Mann, vomWutschrei der weißen Männer“. Die weißen Männer, die aus Wut schreien, das sind alles Rechtspopulisten oder deren Opfer, Vergessene der Globalisierung, AfD-Wähler und Brexit-Befürworter und Trump-Mitläufer.

Wutschrei Kuestner.jpgIn Verstand und Einsicht geschlossene Gesellschaften, wie die Wohlfühlgruppen von Genderista und post-kolonialen Berufs-Betroffene, sie haben den Vorzug, dass die Öffentlichkeit von dem Unsinn, der in ihnen diskutiert wird, weitgehend verschont bleibt. Seit Kai Küstner ist auch dieser Rubikon, der die Vernunft vor den post-rationalen Verirrten geschützt hat, überschritten.

Nun finden sich die weißen Männer als Hassobjekt in den Medien, die vornehmlich von weißen Männern finanziert werden, schon weil es in westeuropäischen Breiten immer noch deutlich mehr weiße Männer gibt als nichtweiße Männer. Aber es ist nicht nur die weiße Haut, die dem neuen Rassismus seinen Inhalt gibt, es ist auch das Geschlecht, es müssen schon weiße Männer sein, denn Frauen, selbst weiße Frauen, sind in der neuen Welt der post-katholischen Marien der Maßstab, von dem aus das Unwerte bestimmt wird: Weiße Männer eben.

Weiße Männer, sie sind für alles Unheil der Welt verantwortlich, wie Kai Küstner, der weiße Mann der ARD wohl denkt. Weiße Männer, sie haben BREXIT gewählt. Das ist natürlich ein Fall für das Wahrheitsministerium von Heiko Maas, denn es stimmt nicht: 52% der männlichen und 52% der weiblichen Briten haben für einen BREXIT gestimmt. Die Frage, ob die BREXIT-Befürworter auch alle richtig weiß waren, interessiert im UK niemanden.

https://sciencefiles.org/page/2/?s=BREXIT

Und dass die AfD-Wähler keine Globalisierungsverlierer, sondern überdurchschnittlich gebildet und vor allem Besserverdienende sind, das sollte sich eigentlich mittlerweile selbst in der Redaktion der ARD herumgesprochen haben.

Am Feindbild des weißen Mannes, des dummen weißen Mannes, des abgehängten weißen Mannes, des entsprechend zurückgebliebenen weißen Mannes ist also nichts wahres. Warum wird es vom weißen Mann Küstner dennoch bemüht.

Die einzige Erklärung, die uns dazu einfällt, ist der Versuch, einen neuen Rassismus zu etablieren. Rassismus liegt bekanntlich dann vor, wenn ein Merkmal (Hautfarbe) ausreicht, um den Mitgliedern der Gruppe der Träger des entsprechenden Merkmals mit Vorurteilen, Diffamierung und Abwertung zu begegnen. Wir sehen deshalb die Etablierung eines neuen Rassismus. Der neue Rassismus richtet sich nicht gegen alle Weiße, er richtet sich nur gegen weiße Männer, nicht etwa gegen weiße Frauen – außer sie haben dieselben Einstellungen, die weißen Männern unterstellt werden. Insofern hat der neue Rassismus eine doppelte Ideologie der Ungleichheit, weiße Männer werden nicht nur mit den von Küstner so säuberlich aufgezählten und rundweg falschen Vorurteilen verknüpft (Zurückgebliebene, Globalisierungsverlierer, Rechtspopulisten), sie werden auch im Vergleich zu Frauen, selbst zu weißen Frauen, als unwerte Lebensform beschrieben.

Was die Antidiskriminierungsstelle tut, das wollen wir heute einmal nicht fragen. Fragen wir doch lieber, wie lange weiße Männer noch Gebühren für weiße Männer wie Kai Küstner bezahlen wollen, die sich an der Schaffung eines doppelten Rassismus, eines (weil „post“ ja derzeit in ist) post-Vernunft- und post-Nazi-Rassismus beteiligen?

Die Welt, so behauptet Kai Küstner, sie sei komplizierter geworden. Für ihn mag das zutreffen, zumal er damit zurecht kommen muss, dass selbst an den von ihm zitierten Stammtischen der sozialen Netzwerke ein höheres Niveau herrscht als in seinen rassistischen Kommentaren.

Tatsächlich ist die Welt viel einfacher geworden: Totalitäre Existenzen wie Kai Küstner, die damit Schwierigkeiten haben, das Ergebnis demokratischer Abstimmungen zu akzeptieren, finden sich regelmäßig auf der falschen Seite der Wahlausgänge. Die resultierenden kognitiven Dissonanzen, die sich nicht nur daraus ergeben, auf der Seite der Minderheit zu stehen, sondern auch daraus, Angst um die eigene Zukunft als ideologischer Andiener zu haben, verarbeiten Existenzen wie Küstner dadurch, dass sie diejenigen, die sie als Bedrohung wahrnehmen, beschimpfen und denunzieren.

Bedrohlich sind für Kai Küstner alle erfolgreichen weißen Männer und Frauen.


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36 Responses to Weiße Männer: Der neue Rassismus in der ARD

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  2. Eloman says:

    Nur (alte?) weiße Männer können qua Definition überhaupt Rassisten sein. Alle anderen haben Dispens.

    • Abelchen says:

      Alle weißen Männer, die ihr dies hier gelesen habt; hoffentlich seht ihr euch veranlasst, die sprichwörtlich geballten Fäuste aus den Hosentaschen zu nehmen um diesem/diesen Kaichen zu beweisen, dass ihr vielleicht doch Schäferhunde seid und nicht die Schafe. Das ist kein Aufruf zur Gewalt, sondern Kopf und Herz zu benutzen, das diesem Kai offensichtlich gänzlich fehlt

  3. Sven Kuchary says:

    Es wird Zeit für einen #Aufschrei von uns weißen Männern, wie die GEZ für Grünlinge wie Kai Küstner uns unsittlich ans Portmonaine fasst. Dieser Artikel bringt die totalitär-erzieherische Mission der ARD-Schreiberlinge so auf den Punkt: “Zukunftsängste schon im Keim ersticken”. Gleich als Top-Argument für GEZ-Verweigerer sichergestellt: http://archive.is/45226

  4. Mario Bernkopf says:

    Wenn Herr Kuestner je zu etwas getaugt haette, haette er nicht Journalist beim Zwangsgebuehrenfernsehen werden muessen.

  5. rote_pille says:

    Ist man eine totalitäre Existenz, wenn man das Ergebnis demokratischer Abstimmungen nicht akzeptieren will?

    • Autor says:

      Man ist vorallem eine infantile Existenz, die Ihre durch die böse, böse Realität in der Donald Trump und AfD gewählt werden verursachten Dissonanzen durch verbale Schreikrämpfe zu verarbeiten versucht. Und daraus erst erwächst Totalitarismus.

      Aber glauben Sie mir, das ist noch harmlos, gegen das, was ich an meiner Schule oft mitbekomme…

      Der Autor

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  7. merxdunix says:

    Tja, bekanntermaßen genügt es eben nicht, Gutes zu tun. Man muss auch dabei gesehen werden.
    Vielleicht sollten die weißen Männer ihr Geld vom Konto holen, sich endlich selbst mal etwas gönnen, eine Motorradtour von April bis Oktober oder so, und ab und zu mal nachsehen, wie es denn ohne sie so geht.
    Gewohnheiten tun bekanntlich erst weh, wenn sie aufhören.

    • Gereon says:

      Ja, meine Rede. Generakstreik, 2 Wochen und vorher alle Konten leer machen, zurücklehnen und staunen.

      Und dann die Bedingungen neu verhandeln.
      Friedensvertrag – Verfassung – Rechtsstaat – Neue Währung – Und mit dem eisernen Besen durch Politik, Universitäten, Stiftungen (Banken sind dann pulverisiert)

      • LM7 says:

        Der vielzitierte Friedensvertrag…warum es den nicht gibt, ist einfach. Deutschlnd müsste Reparationsforderungen von mittlerweile 25 Billionen EURO begleichen.
        Bitte zuerst das Gehirn einschalten, bevor man den Mund aufmacht!

        • Aktivposten says:

          @ LM7
          Ihnen und der SF-Redaktion erstmal ein frohes Neues 😉

          Gibt es irgendeine Quelle für die 25 Billionen (das wären ca. 40% des weltweiten BIP)?
          Oder sind es “billions”=Millarden? Die hätten wir locker übrig, alleine GR hat uns in den letzten 4 Jahren ein Vielfaches davon gekostet…

      • merxdunix says:

        @Gereon
        Der Aufruf zum Generalstreik hat mitunter den Beigeschmack, dass Andere bei der Arbeitsniederlegung den Anfang machen sollen, um selbst nicht als Verlierer dazustehen.
        Damit beißt sich die Katze aber erst recht in den Schwanz. Weil keiner bei sich den Anfang macht, erreicht auch keiner seine Souveränität. Die Deutschen sind offenbar derart auf Vorbildwirkung getrimmt, dass sie vor sich selbst kapitulieren. Es stimmt zwar nicht, aber geteiltes Leid ist ja bekanntermaßen halbes Leid, und so sind Masochismus und Hingabe deutsche Kultur geworden.
        Man kann also, während man auf den Generalstreik wartet, immer so weiter malochen, oder sich mal darauf besinnen, was man sich selbst und anderen denn eigentlich schuldig ist.

  8. Raul Geraldo says:

    Die selben Schreibtischtäter und überzeugten Ideologen wie vor 45!

  9. Heike Törmer says:

    Wenn das so weitergeht,nehmen wir weißen Frauen unsere weißen Männer und eventuell zukünftigen weißen Männer und Frauen( also unsere Kinder),die Doofen unter den weißen Männern lassen wir euch natürlich hier zurück,damit Kai Küstner und Konsorten noch“n paar zum Draufhauen bleiben,damit vorgenannter mal blöd gucken kann,ob seine braunen,schwarzen und bunten Männer dann die <kohle für seinen durchaus überflüssigen Job erwirtschaften werden.Ich freu mich schon,denn ich nehme meinen tollen weißen Mann auf jeden Fall mit,wenn ich diesen Linkstaat sich selbst überlassen werde.

    • merxdunix says:

      @ Heike Törmer
      Na das nenne ich mal ‘ne Ansage!
      Es steht allerdings zu befürchten, dass genau das auch das eigentliche Ziel der Schmalzlocken ist. Man will Deutschland den Deutschen eben madig machen, damit sie freiwillig gehen, für Fremde Platz machen.
      Wer jedoch bleiben will, muss noch lange nicht in Sack und Asche wandeln. Auf sich selbst und das Wesentliche zu konzentrieren, Individualität eben, gelingt mit etwas Besonnenheit nämlich gerade in Deutschland sehr gut. Deshalb ist Deutschland für andere womöglich attraktiver, als für die Deutschen selbst. Und während sich die Deutschen von ihren eigenen Politikern und Demagogen an der Nase herum und sich mit idiotischer Politik und Staatsversagen ihr Land austreiben lassen, ziehen hinten die dankbaren Neubürger ein. Die Deutschen und ihre Arbeitswut müssen aber offensichtlich erstmal weg.

  10. Günter says:

    Der Kommentar des Korrespondenten in Brüssel ist ein weiterer Beweis, wie unnütz die ARD ist. Nicht zusammenfassen der beiden Rundfunkanstalten, wie es Seehofer angedacht hatte, sondern komplett abschaffen! Krimis, wer will, kann die auch in privaten TV-Sendern sehen.

  11. Merkelhasser says:

    Ich kann nur wünschen, daß sich die weißen Männer von ihrem Sitzpinklerdasein erheben und endlich zu den Männern werden, die Deutschland in der Welt einmal zu Achtung verholfen haben. Diese feminisierten Kerle sind eine Schande […] Wir haben schon genug Ärger. Er muss nicht noch provoziert werden, SF.

  12. Alfred Marenberg says:

    Ich habe da meine Vermutungen. Vielleicht hat sein(e)Freund(in) Vergleiche gezogen. Und da hat der Arme naturgemäß den Kürzeren (!) gezogen… Aber es kann halt nicht Alles sein…..Wer in der Psychologie nicht gänzlich unbedarft ist versteht ihn…

  13. Autor says:

    Ach ja, der freche, weiße Kai. Von Anbeginn eine Berufskarriere im Staatsdienst, sich in seinem ganzen Leben vermutlich noch nie die Hände schmutzig gemacht und anständig gearbeitet, meint er hier doch über diejenigen urteilen zu müssen, die sein sich in in etwa auf 48.000 Euro jährlich (http://www.steuerklassen.com/gehalt/auslandskorrespondent/) belaufendes Gehalt über ihre Steuern bezahlen. Was heißt urteilen. Primitiv beleidigen. Jetzt will ich Ihnen als 17 Jähriger, weißer, junger Mann mal etwas sagen, Herr Küstner: ich bin zwar noch nicht volljährig und weiß Gott, ich habe noch viel zu lernen, aber eins weiß ich in meinem Alter bereits: man beleidigt Menschen, die man nie getroffen hat und über deren Lebensrealität man als priviligierter Elfenbeinbewohner erst recht nichts weiß, nicht einfach so und erst recht nicht so generalisierend und primitiv wie sie das tun. Alles andere ist schlicht unzivilisiert, ungebildet und vorallem ist es peinlich – für mich. Weil ich mich dann fremdschäme, von welchen Trotteln man sich als Bürger verunglimpfen lassen muss, affektive kleine Äffchen, die nur in Ihren faschistoiden Reflexen reagieren, aber nicht denken können.

    Für ihre bodenlose Frechheit würde ich sie ehrlich gesagt gerne auf ein Treffen in ein beliebiges Gym einladen, wo ich dann in einem gepflegten Sparring offenbar dringend nötige Erziehung nachhole. Denn das ist auch etwas, was sie offenbar nie gelernt haben: Wenn man beleidigend und unqualifiziert daher schwätzt, muss man oft irgendwann sehr unangenehme, körperliche Konsequenzen tragen, nämlich von denen, die man beleidigt.

    Der Autor

    • Heike Diefenbach says:

      “man beleidigt Menschen, die man nie getroffen hat und über deren Lebensrealität man als priviligierter Elfenbeinbewohner erst recht nichts weiß, nicht einfach so und erst recht nicht so generalisierend und primitiv wie sie das tun. Alles andere ist schlicht unzivilisiert, ungebildet und vorallem ist es peinlich – für mich.”

      Nein, nicht nur für Sie! Für mich auch und für viele andere Leute auch, die ich kenne oder die mir in irgendeinem Zusammenhang begegnen.

      Ich bin ziemlich sicher, dass das nach wie vor für die bei weitem meisten Menschen auf dieser Welt gilt, einfach, weil es eine normale Entwicklung vom Säugling zum Erwachsenen darstellt, dass man derlei primitives Denken und Daherlabern überwindet.

      Was Deutschland betrifft, bin ich mir leider nicht mehr so sicher, dass man prinzipiell von einer normalen geistigen und sozialen Entwicklung ausgehen kann. Aber ich will es glauben und bin derzeit (noch) nicht gezwungen, davon auszugehen, dass sich in Deutschland eine neue Spezies, eine Art homo absurdus, zumindest ein homo intolerans, entwickelt.

    • merxdunix says:

      @ Autor
      Zumindest hat er erreicht, dass Sie sich lieber mit ihm, als mit den eigentlichen Problemen herumschlagen wollen, und so hat die Frechheit dann mal wieder gesiegt. Leute wie er leben davon, dass man sie überhaupt wahrnimmt.

      • Heike Diefenbach says:

        @merxdunix

        … haben Sie tatsächlich den Eindruck, dass Leute wie er schweigen würden, wenn “man” sie überhaupt nicht wahrnehmen würde???

        Das Gegenteil ist doch der Fall: die ständige, ungestörte Beschallung in der echo chamber führt dazu, dass es diesen Leuten mit der Zeit so vorkommt als sei ihre absurde Weltkonstruktion die Normalität schlechthin, wenn nicht das einzig mögliche. Und wenn sie dann einmal aus der echo chamber heraustreten und nicht einmal dann auf Widerstand gegen ihre Absurditäten treffen, dann fühlen sie sich in ihrem Wahn bestätigt – und ich muss sagen, rein psychologisch betrachtet kann ich das gut nachvollziehen.

        Deshalb tragen alle Schweiger oder Ignoranten da draußen erhebliche Mitverantwortung dafür, dass es so weit gekommen ist wie es gekommen ist und Leute wie Küstner als normale Erwachsene durchgehen können, denen es möglich sein sollte, irgendwo mitzureden, wenn es ihnen tatsächlich nicht möglich ist, irgendwo mitzureden, einfach deshalb, weil sie von der Welt, wie sie (empirisch messbar) ist, nichts mitbekommen und statt dessen in ihrer psychpathologischen Surrogatwelt leben.

      • Autor says:

        Das sehe ich anders. Als halbwegs zivilisierter Mensch hat man die moralische Pflicht, seine Mitmenschen auf ihr Fehlverhalten (anderen gegenüber) hinzuweisen, ansonsten kommt es nämlich erst zu dem moralischen Verfall, wie man ihn beobachten kann. Nur harsche Gegenreaktionen können da noch zu einem Ausbruch aus der/n eigenen Wahnvorstellung/en führen. Lässt man solche Menschen unwidersprochen gewähren, fühlen sie sich erst recht bestätigt ihren Schwachsinn in die Welt zu posaunen.

        Welche “eigentlichen” Probleme meinen Sie übrigens? Was ist denn bei einem Pamphlet wie diesem außer der gruppenbezogenen Menschenfeindlichkeit und der zum himmelschreiender Frechheit das “eigentliche” Problem? Das hätte ich gerne von Ihnen gewusst ehrlich gesagt.

        • rote_pille says:

          Warum degradieren Sie sich zum Beutel für deren Bullshit? Und wo sehen Sie einen moralischen Verfall? Ich sehe eine zu starke Sklavenmoral – die Verehrung von allem Unnützen und Schädlichem und die Verdammung von allem, was nützlich ist und Freude bereitet. So auch der weißen Menschen, deren zivilisatorischer Beitrag bei Weitem der größte ist.

          • Autor says:

            Ich beschäftige mich gar nicht bewusst damit, aber irgendwann ist es einfach genug. Es ist nicht so, dass ich dem verstärkt Aufmerksamkeit widme, falls sie das vielleicht denken. Aber wenn ich eben Bullshit sehe, dann bringe ich meinen Unmut darüber zum Ausdruck. Wenn dann eine gesamte Bevölkerungsgruppe von diesem pseudoelitären Schreiberling verunglimpft wird, dann fühle ich mich da eben in meiner persönlichen Ehre angegriffen.

            Moralischer Verfall sind Texte wie der Genannte, in denen es angebliche Journalisten, die sich sonst so gerne als politisch korrekt und gutmenschlich geraten gar nicht verwerflich finden, wenn sie selbst menschenverachtenden Unsinn absondern. Das sind Hemmungen, die es früher in der journalistischen Zunft einfach noch gegeben hat, wie mir auch mein Großvater immer wieder bestätigt. Moralischer Verfall ist auch das offene denunzieren von Bevölkerungsteilen durch begriffe wie “Wutbürger”, “Pack” usw. z. T. durch gewählte Vertreter. Auch etwas, was sich frühere Politikergenerationen nicht getraut hätten. Es geht um den Respekt, der einfach nicht mehr vorhanden zu sein scheint.

            Bezüglich Sklavenmoral: Eigentlich meinen Sie etwas Ähnliches. Wenn die Unterordnung unter eine Autorität wichtiger als Respekt gegenüber seinen Mitmenschen wird, warum auch immer, ist das auch ein moralischer Verfall.

  14. francktalk2 says:

    Verdummung der Öffentlichkeit. Mittelmäßiger Qualitätsjournalismus. Und wenn Herr Kai Küstner, eine Frau in einem falschen Körper ist? Herr Kai Küstner, der weiße Herr leidet unter Ödipuskomplex und Calygynephobie – Venustraphobie und kann für Frauen eine Gefahr sein. Er weist noch nicht, dass deutsche Frauen wie andere Frauen der Welt frei sind, jeder ideologisch-politische Gedanke (extrem links bis extrem rechts) und jegliche Form des Populismus (von links wie von rechts) eigene zu machen. Sonst kann er zur Hölle gehen, aber dort wird er kein Zuhause finden.

  15. Marcel Elsener says:

    Natürlich sind unter dem rassistischen Artikel von Herrn Küstner keine Kommentare zugelassen. Die Hüter der medialen (Un-)Wahrheit schotten sich immer häufiger vom Pöbel ab und wollen keinerlei Kritik hören. So mögen sie denn in ihrem eigenen Saft schmoren.

    Aber die Unterdrückung von Meinungsäusserungen wird nicht funktionieren. Der Staatsfunk und die mit ihm unter einer Decke steckenden Grossmedienunternehmen verlieren immer mehr an Bedeutung. Gut so! Über das Internet kann die freie Information fliessen, und das werden die Mächtigen und ihre medialen Wasserträger nicht unterbinden können. Sie werden vielleicht ein paar Schlachten gegen das freie Wort gewinnen (etwa mit einem ‘Abwehrzentrum gegen Desinformation’); aber den Krieg werden sie letztendlich verlieren.

    Ob das Herrn Küstner klar ist, oder ob er – noch – an den Endsieg über den von seinesgleichen fabrizierten Popanz des bösen Weissen Mannes glaubt, von dessen Wertschöpfung er parasitär lebt, weiss ich nicht; aber auch er wird sich letztendlich mit der harten Realiät des Verlustes der Deutungshoheit abfinden müssen. Ich, als böser Weisser Mann, packe meine Popcorntüte aus und beobachte das Schauspiel der Agonie der Propagandamedien mit grossem Vergnügen.

    Es ist nicht einmal notwendig, das Medienkartell aktiv zu bekämpfen; es reicht völlig aus, es einfach fallenzulassen und andere Nachrichtenkanäle zu nutzen. Das Medienkartell zerlegt sich selbst; und je mehr es mit Gewaltmitteln (Zwangsgebühren zur Medienfinanzierung, Installierung eines Wahrheitsministeriums etc.) den eigenen Untergang zu verhindern versucht, desto offensichtlicher wird seine Delegitimierung, wodurch sich wiederum der Untergang beschleunigt.

    Laut Umfragen rangiert die Glaubwürdigkeit von Medienfritzen in Deutschland noch hinter der von Politikern. Und diese medialen Schlangenölverkäufer glauben allen Ernstes, dass sie mit staatlichen Gewaltmassnahmen, Lügen und Diffamierungen von Andersdenkenden ihre Glaubwürdigkeit zurückgewinnen könnten? Lachhaft!

    • Heike Diefenbach says:

      @Marcel Elsener

      “… aber auch er wird sich letztendlich mit der harten Realiät des Verlustes der Deutungshoheit abfinden müssen.”

      Das ist für mich der Schlüsselsatz nicht nur Ihres Kommentares, sondern dessen, was es zu Küstners Ausfällen zu sagen gibt. Kindisches gegen die Realität Anplärren führt eben nicht dazu, dass die Realität weggeht. Er wird sich also tatsächlich mit derselben abfinden müssen; hoffen wir, dass er diesen enormen Entwicklungsschritt, den man normalerweise bei 4-5-Jährigen abgeschlossen wähnt, nachholen kann!

  16. JuliusCaesar says:

    Wir müssen nur noch NEUN Monate durchhalten, dann können wir die Merkel Einheitspartei abwählen. Lasst die Alternative mit 65 % in Bundestag einziehen. Dann geht es den Schmarotzern des Systems an den Kragen, auch der staatliche TV/Rundfunk benimmt sich mittlerweile wie ein waidwundes Tier, es schlägt nur noch unkontrolliert um sich, denn es weiß, das es im Sterben liegt.

    • Bernhard says:

      @Julius Caesar
      Ihre Wünsche in Ehren,aber die AfD wird uns nicht retten.Ich habe vor vier Wochen dem Direktkandidaten dieser Partei meine Unterstützung angeboten, Reaktion: Null.
      Diese Partei ist eine Ausgründung der CDU,die verstehen sich in der Parteiarbeit wie
      alle Parteien: Klönabend,Grillabend, Familientreffen,Flughafen behalten/abschaffen,
      Soll die Staße verkehrsberuhigt werden ja/nein usw,usw. Und das beste, die träumen
      sogar davon mit der CDU eine Koalition zu bilden,oder hören Sie was von Kritik an der CDU?Nach dem Besuch meherer Veranstaltungen dieser Partei bin ich wenigstens
      desilisioniert

      • JuliusCaesar says:

        Sollten Sie Recht haben mit Ihrer Behauptung, bitte ich Sie trotz alledem Ihr Kreutz bei der AfD zu machen, denn eine Frauke Petry als Bundeskanzlerin ist mir lieber als das was wir jetzt haben. Und die AfD sollte mehr Prozentpunkte haben als die CDU. Ansonsten wünsche ich Ihnen “Ein frohes und absolut friedliches Neue Jahr” !!!

    • corvusalbusberlin says:

      “Lasst die Alternative mit 65 % in Bundestag einziehen.”
      65% – auf welchem Planeten leben Sie?

      • JuliusCaesar says:

        51 % würden eigentlich schon reichen, aber 65 % hört sich viel besser an, es gibt eigentlich nur zwei Parteien. Auf der einen Seite der Herausforderer (AfD) und auf der anderen Seite, die “merkelische” Einheitspartei CDU/CSU-SPD-FDP-Links-Grün. Alle sind für irgendeine Katastrophe verantwortlich oder sind nicht in der Lage die Fehler der VorRegierung zu beheben. Einige träumen von Rot-Rot-Grün, die Linkspartei ist die Wahre SPD, weil die SPD ist nichts anderes als eine Kommerzpartei, wo kann ich am Besten und wie viel abstauben. Die Grünen sind phädophil. Die SPD ist verantwortlich für Hartz IV, Zeitarbeit und Mindestlohn, TTIP und CETA, die Grünen auch, wollen auch TTIP….usw. usw.

  17. Bernhard says:

    Jeder entscheidet selbst ob er diesem Systhem des Staatsfunks die Energie entzieht.
    Mein Respekt gilt denjenigen, die zum Zwecke der Aufklärung sich dieser Gehirnwäsche
    aussetzen,denn ohne diese wüste ich nicht,dass meine Konsequenz die richtige ist.

  18. Mehr -oder minder intelligent und subjektiv,dem herrschenden Reizklima ausgesetzt,sehe ich präsentiert : Eine Kommentarrunde des WEISSEN MANNES ,an der
    ihm verwehrten Klagemauer ,sein Unvermögen der Aufarbeitung der Vergangenheits –
    bewältigung einzugestehen .

Bitte keine Beleidigungen, keine wilden Behauptungen und keine strafbaren Inhalte ... Wir glauben noch an die Vernunft!

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