Lü(g)(ck)enpresse Leipziger Volkszeitung: Geht es um Gender, dann haben Journalisten die Hosen voll

Ein paar Vorbemerkungen.

Die Leipziger Volkszeitung gehört zu großen Teilen der SPD.

LVZDie Zeitung behauptet dennoch von sich „überparteilich und unabhängig“ zu sein.
Wie überparteilich und unabhängig die Zeitung ist, zeigt der folgende Beitrag, der in der LVZ erschienen ist und den uns ein Leser extra eingescannt hat. In ihm geht es um das selbe Urteil, aus dem wir gerade umfassend berichtet haben – für alle diejenigen, die es nicht wiedererkennen.

Welche Tabus es in einer Gesellschaft gibt, das kann man daraus ersehen, worüber nicht berichtet wird.

Eines der größten Tabus, an das sich der neue deutsche Journalist nicht traut, es hat mit Genderismus zu tun, damit, dass Genderisten nicht die Krone der Schöpfung sind, eher das Gegenteil und damit, dass Genderisten offensichtlich auch nicht davor zurückschrecken, andere zu diffamieren und absichtlich zu schädigen, wenn es darum geht, die gute Sache der Frauenförderung voranzutreiben.

Dieses Tabu durchzieht den Beitrag, den Mario Beck für die LVZ und zum Urteil der 7. Kammer des Landgericht Leipzig geschrieben hat:

LVZ Lueckenpresse

Es wird im Beitrag der LVZ nicht darüber berichtet, dass die Bevorzugung der Zweitplatzierten im Rahmen der Frauenförderung erfolgt ist. Statt dessen ist von „sachfremden Erwägungen“ die Rede.

Es wird im Beitrag der LVZ von einem „verleumderischen Gerücht über Ghanbari“, also Dr. G. aus unserem Beitrag, gesprochen, aber das Gerücht nicht benannt. Es ist offenkundig, dass man Leipziger Lesern der Volkzeitung nicht berichten will, wie z.B. der Vorwurf sexueller Nötigung gegenüber Männern eingesetzt werden kann und offensichtlich auch wird, um deren Leumund zu vernichten.

Es findet sich im Beitrag ein Hinweis darauf, dass in der Beweisaufnahme gelogen wurde, aber kein Hinweis darauf, wer gelogen hat. 

Entsprechend findet sich natürlich auch keinerlei Hinweis darauf, dass der Ausgangspunkt des Gerüchts, Ghanbari habe sich der sexuellen Nötigung schuldig gemacht, nach Überzeugung der Richter der Rektor der Universität Leipzig, Beate Schücking, ist, der die drei Richter von der 7. Kammer attestieren, dass ihr „die Behauptung unwahrer Tatsachen zur Durchsetzung ihrer Interessen nicht wesensfremd ist“. Statt dessen heißt es im Artikel der LVZ: „Die Klage gegen Schücking wurde abgewiesen“.

Dass die Klage nur deshalb abgewiesen wurde, weil der Freistaat Sachsen das Pech hat, als Dienstherr für die Leipziger Rektorin einstehen zu müssen, darüber finden sich bei der LVZ kein Wort.

Der Schreiber, Mario Beck, er hat offensichtlich die Hosen voll und bringt es nicht über sich, die Tatsachen zu beschreiben, die da lauten: Der Rektor der Universität Leipzig, Beate Schücking, hat nach der Überzeugung der Leipziger Richter der 7. Kammer einen männlichen Bewerber durch eine Lüge zu diskreditieren versucht, um auf diese Weise einen weniger geeigneten und qualifizierten weiblichen Bewerber im Zuge dessen, was man wohl als Schückingsche Frauenförderung bezeichnen muss, auf die ausgeschriebene Stelle zu hieven.

Wenn Journalisten nicht mehr in der Lage sind, derartige Verfehlungen und Rechtsbrüche beim Namen zu nennen und ordentlich zu berichten, dann sollten sie ihren Hut nehmen – allerdings, was erwartet man von einem Blatt im Eigentum der SPD?

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14 Responses to Lü(g)(ck)enpresse Leipziger Volkszeitung: Geht es um Gender, dann haben Journalisten die Hosen voll

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  2. Jürg Rückert says:

    Die meisten Journalisten arbeiten heute wie unter einem Feudalherren. Wer nicht arbeitslos werden will, der muss einiges an ideellen Zielen aufgeben.

    Sollte es zutreffen, dass die Rektorin die unwahren Gerüchte über den Bewerber streute, dann ist sie oder andernfalls die “oberste Fachkraft im Kultusministerium” nicht mehr haltbar.

    • e-moog says:

      wieso oder? die eine hat es, so wie aussieht, verbrochen – danisch schrieb sogar, dass sie, seiner ansicht nach, persönlich haften müsste (§839 BGB / staat geht in vorleistung und holt es sich vom beamten zurück) – die wäre dann mit sicherheit weg vom fenster und es sollte tür und tor öffnen, weitere berufungen kritisch zu durchleuchten.
      “die oberste fachkraft” im kultusministerium hatte, ohne dass ich den wahlvorgang recherchiert habe, sicherlich keinen einfluss – die (sie meinen vermutlich frau kurth) kam erst ein jahr später in’s amt. der vorgänger hatte sich “zurückgezogen” weil er wohl offiziell den weg in richtung bildungsabbau nicht mitgehen wollte. was der wohl damit meinte, öffnet raum für wilde theorien…

  3. Andre Zawehn says:

    Ich würde mich freuen, wenn hier bald über den Rücktritt der Rektorin berichtet wird. Man wir ja noch mal träumen dürfen.

  4. Henri Heller says:

    In Bezug auf Frau Rektorin Schücking ist dies ein weiterer herber Tropfen unrühmlicher Geschehnisse, mit denen sie ihren Namen an der Universität Leipzig geprägt hat. Möge dieser letzte Tropfen das übervolle Fass nun endlich zum Überlaufen bringen!

  5. Emmanuel Precht says:

    Ich freu mich schon auf die Interpretation von Hadmut Danisch.
    Wohlan…

  6. Lector says:

    Solange das nicht an die Medien weitergegeben wird, passiert da gar nichts! Also, überlegt euch, wer im Gegensatz zur LVZ keine Hemmungen hat, die Fakten zu präsentieren.

  7. Kai says:

    GenderX-Mumu vs. MiHiGru-Schniedel im PseudoWissenschaftsGedöns-Mantel (LeerSTUHL für Kompetenzentwicklung, Bruhaha!)… es ist so wunderschön. Mehr davon!
    Die nächsten Jahre werden noch sicher viel mehr von solchem Gold zutage fördern. Popcorn, ich brauche Popcorn.

    • Mike says:

      Das ist nicht lustig, dieser Geschwätz-/Pseudowissenschaftler kostet den Steuerzahler einen hohen sechstelligen Betrag.
      Was jedoch nichts ist verglichen mit den Schäden die durch Gleichstellung angerichtet werden.

  8. Uwe W. says:

    Die Leipziger Rektorin war doch diejenige, die vor einiger Zeit vorschlug (und sie verdient es, daß man bei ihr auf dem Hinterkopf “nachschlägt”), daß für die männlichen Professoren die Bezeichnung “Herr Professorin” angewendet wird.
    http://www.sueddeutsche.de/bildung/uni-leipzig-aus-herr-professor-wird-herr-professorin-1.1688501

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  10. DarkNebula says:

    Hallo,
    Erstmal danke für eure Arbeit…
    Ich wohne mittlerweile seit über 10 Jahren in Leipzig, das war mal eine coole Stadt doch mittlerweile gibt es so viele Antifas hier das nervt nur noch. Diese Spinner zelebrieren das mit diesem Gender Blödsinn ja auch noch so toll, am WE war wohl ein foodplaza in der südstadt alles vegan oder afrikanische Küche, habe ich irgendwas verpasst? Ich vermisse so sehr ne ganz normale Imbissbude.
    Was mir aber auch aufgefallen ist, das diese ganzen Ideen von zugezogenen westdeutschen kommen vorzugsweise Baden Württemberg. Viele Kinder von ’68 Eltern, ich hatte mal eine als Freundin.
    Die kommen alle im normalen Leben nicht klar und die denken wirklich Sozialismus ist toll usw Grüße aus LE

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