Klüger als viele Akademiker: Mailprogramm erkennt Gender Studies als Spam

BT-Yahoo gibt uns viel Anlass zum Ärger, aber das Mailprogramm von BT-Yahoo ist erste Sahne, denn es erkennt Gender Studies als Spam und leitet alles, was mit Gender Studies zu tun hat und ohne unser Zutun in den virtuellen Mülleimer.

Von dort haben wir ein besonderes Exemplar von Spam wiederbelebt.

So wie man in den 1960er Jahren angefangen hat, die vielen Müllkippen, die zum Teil wild in der Landschaft entstanden sind, zu zentralisieren und zur Mülldeponie auszubauen, so haben sich ganz besonders beflissene Gender Studierer dazu veranlasst gesehen, alles, was im Kontext von Gender Studies „dumped“ wird, zu zentralisieren, damit das Fly tipping, also das Werfen von Gender Müll in alle möglichen Zeitschriften ein Ende hat.

Wie man uns im Spam unterrichtet, gibt es nun ein Women’s & Gender Studies Research Network. Die Leute bei der New Real Peer Review haben heute einen Field Day, so viel Gender Junk auf einem Haufen haben auf die auf Gender Junk spezialisierten Wissenschaftler von New Peer Review noch nicht gesehen.

Wir haben uns natürlich daran beteiligt, die neue Deponie für Gender Müll zu besichtigen, die über mehrere Zufahrts-Links erreichbar ist. Gleich der erste Link soll zu „Feminist Theory & Philosophy“ führen. Was man in dieser Abteilung der zentralen Deponie findet, sind Texte, die nicht einmal entfernt auf etwas hinweisen, was man als Theorie ansehen könnte. Sie reichen von God’s Shadow, der den Ladenhüter der häuslichen Gewalt überschattet, über die Spannung, die zwischen Gendergleichheit und Religion bestehen soll, bis hin zu weißem sexuellem Imperialismus. Man kann sich zuweilen vorstellen, welcher Junk auf denjenigen wartet, der bereit ist, auf der virtuellen Deponie zu wühlen.
Wir waren dazu nicht bereit. Fast nicht.

An einem Text sind wir dann doch hängen geblieben:
Gender, Feminism, and Death: Physician Assisted Suicide and Euthanasia.

Wir wären, ehrlich gesagt, nicht auf die Idee gekommen, dass man Gender zu Feminismus und dann zu Tod steigern kann. Aber natürlich liegt diese Idee aus Sicht von Gehirnzellen nahe.

Und der zugehörige Textes von Susan M. Wolf macht diesen Zusammenhang sehr deutlich. Wir bringen das erstaunliche Machwerk einmal auf den Punkt: Wolf argumentiert, dass alle Menschen das Recht haben, lebensverlängernde Maßnahmen zu verweigern oder abzulehnen und Ärzte entsprechend verpflichtet sind, diese Willensäußerung von Patienten ernst zu nehmen. Frauen haben dieses Recht nicht. Was die meisten Leser, wie Wolf selbst erkennt „puzzling“ finden werden. Wir sagen dazu Widerspruch und beenden in der Regel die Lektüre. In diesem Fall haben wir uns jedoch angesehen, warum Frauen von Feministen nicht die gleichen Menschenrechte zugestanden werden, wie Männern, deshalb:

“When it comes to the question., whether women’s suicide should be aided, however, or whether women should be actively killed, there is no right to command physician assistance, the dangers of permitting assistance are immense, and the history of women’s subordination cuts the other way. Women have historically been seen as fit objects for … death at the hands of others”.

Ist das jetzt Zynismus oder abgrundtiefe Dummheit? Wir dachten, Feministen wollten Gleichberechtigung. Und wir dachten, es sind Männer, die in weit größerer Zahl als Frauen in Kriegen, durch Unfälle, vor allem Arbeitsunfälle oder durch Selbstmord umkommen. Aber das ist Statistik. Was ist schon Statistik, und was sind schon Fakten, wenn Feministen am Werk sind. Bloßes Zahlenmaterial, dass die Erzählung von der jahrhundertelangen Unterdrückung und Ermordung von Frauen durch (weiße) Männer behindert, am Ende unglaubwürdig erscheinen lässt. Die Erzählung ist jedoch notwendig, für eine unglaubliche Form von Zynismus, die man eigentlich nicht tolerieren kann, ein Zynismus, der argumentiert, dass sich mit der Aussage von Patienten, im Falle eines Unfalls keine lebensverlängernden Maßnahmen zu wollen, zu viele Missbrauchsmöglichkeiten für Ärzte verbinden, als dass man diese Einwilligung rechtlich gelten lassen könne. Dass dies aber nur für Frauen gelte, während man Männer dem Missbrauch aussetzen könne. Warum? Wegen der Erfindung, der Erzählung, dass Männer jahrhundertelang Frauen versklavt und ermordet haben. Unabhängig davon, ob die Argumentation mit den Missbrauchsproblemen stichhaltig ist, bricht sich hier eine Boshaftigkeit Bahn, die unglaublich ist.

Der Götter sei Dank, dass diese Machwerke nun auf einer zentralen Mülldeponie gesammelt werden. Dann reicht ein Blick um zu wissen, mit welchen unmenschlichen Gestalten man nichts zu tun haben will.

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2 Responses to Klüger als viele Akademiker: Mailprogramm erkennt Gender Studies als Spam

  1. Pingback: [Kritische Wissenschaft] Klüger als viele Akademiker: Mailprogramm erkennt Gender Studies als Spam

  2. “Wir dachten, Feministen wollten Gleichberechtigung….?”
    Seit wann wollen Feministinnen die Gleichberechtigung?
    Feministinnen sind die größten Feinde der Frauen – seit je hehr .
    Waren es, sind es und werden es immer sein.
    Der Frauenhass hat bereits in der Mythologie begonnen, setzten sich in der Religion fort, dann in der Philosophie und Psychotherapie und dann kamen als Krönung die Feministinnen dazu, die heute überall mitmischen.
    Ein sehr interessantes Buch dazu: “Misogynie” – Die Geschichte des Frauenhasses – von einem Mann – Jack Holland – geschrieben

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