Faktenleugner [fact deniers]: Wie die Klima-Massenhysterie erklärt werden kann

Und nicht nur sie.

Die Prädisposition, Fakten zu ignorieren, ist im Zusammenhang mit bestimmten Themen, weit verbreitet. Man sollte meinen, Dutzende ruinierte Länder, mehr als 100 Millionen Tote und etliche real-existierende Langzeitstudien in Verarmung der Bevölkerung stellen einen Faktenreichtum dar, der genügt, um Sozialismus als Heilslehre ein für alle Mal zu erledigen. Man sollte denken, Ideologien wie der Genderismus, die auf einem Gebäude aus falschen Behauptungen aufbauen, z.B. der Behauptung eines Gender Pay Gap, der Existenz eines Patriarchats oder eines Glass Ceilings, sollten gar nicht erst im öffentlichen Diskurs auftauchen, weil sie jeden normalen Intellekt schon durch ihre Existenz beleidigen. Und selbstverständlich sollte es nicht möglich sein, dass eine Hysterie wie die Klimahysterie, die mit falschen Klimamodellen, Fälschungen und Auslassungen geschürt wird, überhaupt entsteht.

Aber, wie YouTuber Rusti West sagt: But, there you have it.

Keine der genannten Ideologien ist verschwunden, weil sie ein Schlag ins Gesicht der Realität ist. Alle erfreuen sich einer Reihe von Anhängern, die gegen jede Vernunft und unter Ausblendung aller Fakten behaupten, Sozialismus sei gut, Frauen seien benachteiligt und der Klimawandel menschengemacht.

Die Fälschungen, Fehler und Betrügereien sind in jedem der genannten Bereich offenkundig. Wir haben sie für Genderismus und Sozialismus regelmäßig dargelegt, bleiben deshalb hier beim angeblich von Menschen gemachten Klimawandel. Hier ein paar besonders rustikale Fälschungs- und Manipulationsversuche.

Für sein Buch, „Our Choice“, hat Al Gore ein Bild der NASA verfälscht, so dass Wolken, die für das Klima auf der Erde eine so große Rolle spielen, verschwinden. Warum? Weil die Klimamodelle, die rund 32 Klimamodelle, die allesamt im Auftrag von Regierungen geschaffen werden, keine Wolken berücksichtigen, Wolken einfach nicht berücksichtigen können.

Al Gore’s Fälschung
NASA Original

Die Klimamodelle, auf deren Grundlage eine Massenhysterie inszeniert wird, sind in ihrer Vorhersage so falsch, dass ein normaler Wissenschaftler, der für einen solchen Junk verantwortlich ist, vor Scham im Boden versinken würde. Die folgende Abbildung zeigt, wie die durchschnittliche Abweichung der Temperaturentwicklung, wie sie von 32 Klimamodellen vorhergesagt wird (rote Linie) von der tatsächlichen Temperatur-Entwicklung der Erde ist, die mit unterschiedlichen Methoden (Satellit, Wetterballon) gemessen wurde. Die Erderwärmung bleibt, wie man sieht, SEHR weit hinter der Vorhersage in den Klimamodellen zurück. Letztere überschätzen die tatsächliche Erwärmung um ein Vielfaches.

Schließlich ist bekannt, dass das IPCC (Intergovernmental Panel on Climate Change) in seinen Berichten manipuliert. Zeitreihen werden so begonnen, dass ein Anstieg der Temperatur zu sehen ist und da abgeschnitten, wo man eingestehen müsste, dass die Temperatur zurückgeht, die Unsicherheit, die das IPCC den eigenen Aussagen noch vor Jahren konstatierte, wird nunmehr gelöscht, um den Klimawandel als etwas erscheinen zu lassen, was er nicht ist: Ein Fakt.

IPCC 2001
IPCC 2007  – Vielen Dank an Tim Ball!

Warum all die Manipulationen, Fälschungen und falschen Vorhersagen, wenn der Klimawandel doch angeblich so offensichtlich ist? Weil er eben nicht offensichtlich ist. Weil die Fakten der Behauptung, es gebe einen menschengemachten Klimawandel widersprechen.






Das bringt uns zur Frage, die wir in diesem Post behandeln wollen: Warum ignorieren Menschen Fakten, warum behaupten sie die Existenz eines Häffalumps, wenn es gar keines gibt?

Die erste Antwort, die uns auf eine solche Frage einfällt, ist eine sozialpsychologische Antwort, die Leon Festinger schon vor Jahrzehnten gegeben hat: Kognitive Dissonanz. Menschen ignorieren Fakten, die nicht zu ihrer Überzeugung passen.

Warum sollten sie das tun? Drei mögliche Ursachen:

Rationale Opportunisten ignorieren Fakten, weil sie von der Mär des Klimawandels einen konkreten und in der Regel finanziellen Vorteil haben. Sie sind Glücksritter, die Zyniker unter den Klimaalarmisten, die Fehl-Alarm schlagen, um davon zu profitieren. Sie sind auch gleichzeitig die kleinste Gruppe, wie wir vermuten.

Mimetische Opportunisten ignorieren Fakten entweder aus einer Notlage heraus oder auf Basis einer Persönlichkeitsstörung.

Die Notlage, in der sich mimetische Opportunisten finden können, ist: Man ist über ein Programm auf eine Position gelangt, z.B. über das Professorinnenprogramm. Die Kompetenz, die zugeschusterte Position auch auszufüllen, ist aber nicht vorhanden. Aus der Not heraus, den Schein von Kompetenz aufrecht erhalten zu müssen, suchen diese Opportunisten nach einer ungefährlichen Möglichkeit, um sich als „kompetent zu inszenieren“. Die Gefahr, bei der Inszenierung von Kompetenz, entlarvt zu werden, sinkt mit der Gewöhnlichkeit eines Themas. Wer den Mainstream kritisiert, muss sich rechtfertigen. Wer mit dem Mainstream schwimmt, der muss sich nicht rechtfertigen und kann auf das verweisen, was andere behauptet haben. Das erklärt, warum Inkompetente in bestimmten Themen, bei Klimawandel oder Genderismus schwärmen wie die Mücken um das Licht: Es scheint ihnen, ein gesellschaftlicher Konsens ist vorhanden, der es möglich macht, kompetent zu erscheinen, ohne hinterfragt zu werden. Eine weitere Notlage kann sich daraus ergeben, unbedingt Drittmittel einwerben zu müssen, um in der internen Universitätshierarchie voranzukommen. Die einfachste Art an Drittmittel zu gelangen besteht darin, nach politischen Vorgaben zu „forschen“. Das hat auch den Vorteil, dass man die eigene Unfähigkeit, ein Forschungsthema zu finden, die eigene Phantasielosigkeit bemänteln kann. Man nimmt einfach, was gefördert wird. Dies erklärt die Unmengen von Lakaien, die das Banner der Rechtsextremismusforschung, des Genderismus oder des Klimawandels für Politdarsteller hochhalten.

In ihrer Persönlichkeit gestörte bilden eine Schnittmenge mit den Notlage-Opportunisten. Sie wählen ein Mainstream-Thema, um sich psychologisch besser zu fühlen. Zumeist sind sie mit dem Versuch gescheitert, eine personale Identität zu bilden, also eine Persönlichkeit auszubilden, die auf eigenen Füßen stehen kann, die für sich stehen kann (deshalb sind sie auch risikoavers). Das mag damit zusammenhängen, dass sie inkompetent sind, es mag damit zusammenhängen, dass sie faul sind und es kann damit zusammenhängen, dass sie von Kindesalter an in eine Persönlichkeitsstörung gewachsen sind, die sie nunmehr ausleben können, indem sie sich dem Mainstream zuordnen, dessen Themenangebote, z.B. den menschengemachten Klimawandel zu ihrem leidenschaftlich vertretenen Thema machen, aus dem sie sich die Bildung einer Identität, einer Persönlichkeit durch Zuordnung, also sozialen Identität in der Begrifflichkeit von Henri Tajfel erhoffen. Sie sind alleine nichts. Erst in der Zuordnung werden sie zu etwas.

Persönlichkeitsgestörte Opportunisten sind nicht damit zufrieden, sich einer Sache emotional zu verschreiben. Bei ihnen verschwimmt in der Regel die Grenze zum Fundamentalismus. Sie wollen andere missionieren, sie zwingen, gleicher Ansicht zu sein, sie in ihrem Sinne beeinflussen, manipulieren. Sie gewinnen einen psychologischen Nutzen daraus, andere Menschen auszunutzen. Aufgrund ihrer eigenen prekären Situation ist die Gruppe der Menschen, die sie ausnutzen können, jedoch begrenzt auf diejenigen, die sie unter sich verorten. Aktuell konstituiert sich diese Gruppe der Ausgebeuteten aus Kindern und Jugendlichen, die von persönlichkeitsgestörten Opportunisten instrumentalisiert werden.

Damit sind wir bei der letzten Gruppe, aus der sich die Massenhysteriker zusammensetzen: Die Ausgebeuteten, diejenigen, die die Drecksarbeit machen, die den psychologischen Nutzen für die persönlichkeitsgestörten Opportunisten bereitstellen, und die selbst in der Regel so wenig in ihrer Entwicklung vorangeschritten sind, dass sie zur leichten Beute werden. Die Erzählung, sie seien auf der richtigen Seite, würden etwas Gutes tun, reicht in der Regel schon, um Kindern und Jugendlichen, die eine Persönlichkeit erst entwickeln müssen, ein ihn attraktiv erscheinendes Angebot zu machen, denn außerhalb der politischen Ideologie zu findende Angebote sind langwierig und erfordern persönliche Leistung (bester Gitarrenspieler, bester Mathematikschüler des Jahrgangs usw.). Das Angebot von persönlichkeitsgestörten Opportunisten verspricht dagegen die schnelle Schaffung einer Distinktion: Ich gehe zu FridaysForFuture, ich bin ein Guter, ich tue etwas für die Menschheit. Ganz umsonst und im Schutze ihrer Gruppe können sich die Kinder und Jugendlichen einbilden, sie hätten eine eigenständige Identität entwickelt. Das haben sie natürlich nicht. Sie haben sich einfach nur zum Spielball der Persönlichkeitsstörung derer gemacht, die sie instrumentalisieren.

Die drei beschriebenen Gruppen, rationale Opportunisten, mimetische Opportunisten und Ausgebeutete beschreiben nach unserer Ansicht die innere Dynamik der Massenhysterie, wie man sie derzeit am Beispiel des angeblich menschengemachten Klimawandels beobachten kann. Für alle drei Gruppen ist konstituierend, dass sie etwas Vorgegebenes aufnehmen, was die Frage aufwirft, wo die Themen, auf die sich Opportunisten und Mitläufer stürzen, herkommen?

Grundsätzlich gibt es zwei Möglichkeiten, diese Frage zu beantworten: Die Themen werden orchestriert, auf Opportunisten zugeschnitten, die sie aufgreifen, oder die Themenhypes kommen durch Zufall zustande. Welche Antwort die richtige ist, ist eine Frage, die wir fürs Erste an unsere Leser weitergeben.


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