Ebola – Für die woke sind Afrikaner wohl Untermenschen

Unter den Themen, die zum Inventar der woke, also derjenigen, die genau wissen, wie andere richtig zu leben, zu denken und zu sprechen haben, findet sich auch der Postkolonalismus und das, was als “Whiteness-Studies” bekannt ist. Beides hat keinerlei wissenschaftlichen Wert und dient denen, die es betreiben, als eine Art moralischer Absolution. Beschrieben ist damit ein Prozess, in dessen Verlauf sie sich einreden können, sie wären ganz heftig um die Afrikaner besorgt. Auf diesen Selbstbetrug bauen sie dann im nächsten Schritt einen Hass auf zumeist weiße, alte Männer, der ihnen als Form der Purifikation dient, mit der sie sich selbst vom Makel “weiß zu sein” reinwaschen zu können glauben.

Selbstverständlich ist ein Prozess, der damit beginnt, dass man Probleme frei erfindet, der fortschreitet, die erfundenen Probleme willkürlich auf Variablen zurückzuführen, die dann zur Ursache erklärt werden, um im nächsten Schritt bekämpft zu werden, ein Schulbeispiel für eine Paranoia, aber das nur am Rande.

Collingsworth Class Complaint

Trotz der angeblichen Besorgtheit um die Welt, das Klima, den Rassismus und die armen kleinen Schwarzen, die ohne die Hilfe der woke nicht überleben können, zeigen sich eklatante Lücken, wenn es darum geht, den eigenen großen Worten auch nur kleinste Taten folgen zu lassen oder tatsächlich einmal etwas zu tun, das eine Veränderung für Menschen bedeutet, die unter den Folgen von woker Politik leiden.

Wie seltsam ruhig die Kämpfer gegen den Kolonialismus des letzten Jahrhunderts doch sind, wenn es um moderne Formen des Kolonialismus in Afrika geht.

Dass die Europäer in Afrika eine Müllhalde entdeckt haben, auf die sie ihren giftigen Solarschrott werfen können, das interessiert woke-Kämpfer für das Gute nicht.

Dass die gefeierten Batterien, die die ebenso gefeierten Elektroautos, für die sich woke-Kämpfer so gerne stark machen, Kobalt enthalten, das in Kinderarbeit in Afrika abgebaut wird, das interessiert sie nicht.

Dass die Kinder, die zur Kinderarbeit gezwungen werden, wohl minderwertige Jungen in den Augen der feministischen woke-gentia, in vielen Fällen Verkrüppelungen und gesundheitliche Schäden davontragen, die ihr weiteres Leben gerade in Afrika nicht mehr lebenswert machen, das ist den woke-Kämpfern egal.



Und dass in Afrika seit nunmehr fast zwei Jahren mit Ebola einmal mehr ein tödliches Virus grassiert, das weniger Menschen befällt als COVID-19, auf das sich derzeit alle Aufmerksamkeit richtet, dafür aber eine satte Zahl der Befallenen dahinrafft, das interessiert die woke-Kämpfer schon gleich gar nicht.

Die Steigerung für Heuchler ist aus unserer Sicht “woke”, die postkolonial-feministische Ausprägung davon, ist die extremste Ausprägung davon.

Ebola

Ebola ist ein Virus, das ebenso in der Lage ist, von Mensch zu Mensch zu springen, wie COVID-19. Die Übertragung zwischen Menschen ist schwieriger. Das Ebola-Virus ist nicht aerosol übertragbar, aber dennoch in der Lage, schnell eine große Zahl von Menschen zu infizieren. Eine Übertragung findet im direkten Kontakt statt, entweder über offene Wunden oder über Schleimhäute. Ärzte und Helfer, die sich um an Ebola Erkrankte kümmern, sind häufig unter den Infizierten zu finden (dazu gleich mehr).

Die Symptome, die mit Ebola einhergehen, gleichen denen, die für COVID-19 berichtet werden, in den ersten Stadien der Erkrankung:

  • Fieber,
  • Müdigkeit,
  • Muskelschmerzen,
  • Halsschmerzen,
  • Kopfschmeren,

Im nächsten Stadium stellen sich dann

  • Übelkeit und Erbrechen,
  • Durchfall,
  • Hautausschlag,
  • eine Funktionsstörung der Leber,
  • innere oder äußere Blutungen ein.

Die Untersuchung von mit Ebola-Infizierten ergibt regelmäßig eine geringe Anzahl weißer Blutkörperchen. Ein Mittel gegen Ebola ist bislang nicht bekannt. Die Behandlung erfolgt, wie im Fall einer COVID-19 Infektion mit allem, was der ärztliche Bauladen so vorhält, von Antibiotika über antivirale Medikamente bis zu Steroiden. Damit soll eine Rehydrierung des Patienten unterstützt werden.



Die Sterberate für Ebola ist höher als die Sterberate der Pest im Mittelalter, die maximal 60% betragen hat.

Seit dem 30. Juli 2018 wütet das Ebola-Virus einmal mehr in der Demokratischen Republik Kongo. Für alle woke-Kids, das ist da, wo das Kobalt für Eure Smartphone-Batterien herkommt. Der neue Ausbruch ist der 10. im Verlauf der letzten 40 Jahre. Er konzentriert sich auf die Provinzen North Kivu und Ituri. Seit 2018 sind 3421 mit Ebola Infizierte gemeldet worden, 28 davon in den ersten 21 Tagen des Januars. Von den 3.421 Infizierten sind zwischenzeitlich 2.242 verstorben. Das ergibt eine Sterberate von 65,5%. Eine höhere Sterberate als sie für die Beulenpest (30% – 60%) berichtet wird. Ebola, so kann man feststellen, ist die derzeit wohl tödlichste Vireninfektion, die man sich holen kann. Besonders gefährdet ist medizinisches Personal. 172 der an Ebola Erkrankten sind Pfleger oder Ärzte.

Wie die folgende Abbildung zeigt, ist die Anzahl der berichteten, geprüften und bestätigten Fälle im Januar wieder angestiegen, so dass sich die Hoffnung der WHO, der neuerliche EBOLA-Ausbruch sei zuende, als falsch erwiesen hat.

Wir beobachten schon seit längerem diese Seltsamkeit, dass sich woke-Gutmenschen in postkolonialistischen Seminaren mit großem Eifer für die unterdrückten Afrikaner einsetzen und vermutlich problemlos in der Lage sind, Tiraden des Hasses über die Kolonialherren, die alten weißen Männer auszugießen, dass sie aber seltsam still werden, wenn sie mit den Folgen ihrer Ideologie konfrontiert sind, z.B. mit den verkrüppelten Jungen aus der Demokratischen Republik Kongo. Dieses Verstummen wird nur noch übertönt vom Schweigen zu den Problemen, die Afrika derzeit plagen. Ebola ist eines dieser Probleme.



Man muss aus all dem schließen, dass es den woke nicht um “die Menschen” geht, ein Wort, das sie ständig im Mund führen. Tatsächlich sind den woke “die Menschen” wohl scheissegal vollkommen egal, mit einer Ausnahme: Sie selbst. Nur so kann erklärt werden, dass sie sich auf dem Rücken Dritter produzieren, um moralische Überlegenheit zu gaukeln und sich eine Identität zu verschaffen, ohne Leistung, ohne Einsatz, ohne Arbeit, einfach mit Geschwätz:

Einmal mehr: Für die woke sind Afrikaner wohl Untermenschen, die man benutzen kann, um sich selbst als moralischer Herrenmensch zu inszenieren.




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